Beim Filmschnitt fehlt der Platz auf dem Bildschirm meistens genau dann, wenn man ihn am dringendsten braucht. Die Vorschau kämpft um Platz mit der Zeitleiste, der Materialbibliothek und weiteren Panels. HKC schlägt eine ziemlich unkonventionelle Lösung vor: den Tianqi 43H180C, einen 43,8-Zoll-Monitor mit einem Seitenverhältnis von 24:9 und einer Auflösung von 5760 × 2160. Auf ihm lässt sich ein vollständiges 4K-Bild anzeigen, daneben bleibt weiterhin ein Bereich von 1920 × 2160 Pixeln. So bleibt Platz für Werkzeuge, ohne das, woran man gerade arbeitet, zu verdecken.
Hinter dem ungewöhnlichen Format steckt eine recht umfangreiche Ausstattung. Der Hersteller hat eine 1000R-Krümmung, eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und eine Bildwiederholrate von 180 Hz verbaut. Er gibt außerdem eine 99%ige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums an. Zum Anschluss eines Computers sind unter anderem DisplayPort 2.1 sowie USB-C mit bis zu 96 W Stromversorgung vorgesehen. Ein KVM ist ebenfalls vorhanden, mit dem mehrere angeschlossene Geräte mit nur einer Tastatur und einer Maus bedient werden können. Ein solches Paket könnte für Personen interessant sein, die ihren Schreibtisch zwischen einem Dienstlaptop und einem privaten Rechner teilen.
Am interessantesten bleibt jedoch die Idee des Bildschirms: so hoch wie ein klassischer 4K-Monitor, aber mit zusätzlichem Platz an der Seite. In der Praxis kann das ein praktischer Kompromiss zwischen einem Display und einem Setup aus zwei Monitoren sein. Um die Wirtschaftlichkeit zu beurteilen, muss man noch abwarten, denn Preis und Zeitpunkt der breiteren Verfügbarkeit wurden nicht genannt. Es fehlen auch Angaben zur Anzahl der Dimming-Zonen, daher reicht die bloße Bezeichnung Mini LED noch nicht aus, um die HDR-Fähigkeiten zu bewerten.
Quelle: HKC
Redakcja Choose TV












