OLED erobert zunehmend die Schreibtische von Gamern, und die Prognosen deuten darauf hin, dass das erst der Anfang eines größeren Wachstums ist. Laut UBI Research sollen sich die Lieferungen von OLED-Panels für Monitore von etwa 5,17 Mio. im Jahr 2026 auf 7,43 Mio. im Jahr 2027 erhöhen. Das würde einem Anstieg von rund 44 % in nur einem Jahr entsprechen.
Hinter diesem Ergebnis stehen vor allem Samsung Display und LG Display, die jeweils die Technologien QD-OLED bzw. WOLED weiterentwickeln. UBI Research prognostiziert, dass Samsungs Lieferungen von etwa 3,74 Mio. auf 5,08 Mio. Panels steigen, während LG von 1,43 Mio. auf 2,35 Mio. zulegen würde. Samsung würde damit also seine Größenvorteile behalten, aber LG würde diesen Geschäftsbereich prozentual schneller ausbauen. Das sind Prognosen für die Lieferungen der reinen Panels, nicht die Anzahl der von Kunden gekauften Monitore.
Auf längere Sicht sind die Zahlen noch eindrucksvoller. Für das Jahr 2030 prognostizieren Analysten etwa 16,73 Millionen OLED-Panels für Monitore, mehr als das Dreifache der Prognose für 2026. Für Käufer könnte eine solche Marktentwicklung eine größere Auswahl an Bildschirmdiagonalen, Spezifikationen und Bauformen bedeuten. Ein größeres Produktionsvolumen lässt auch auf erschwinglichere Preise hoffen, wobei der Bericht selbst nicht aussagt, wann und um wie viel Monitore günstiger werden könnten.
Datenquelle: UBI Research
Redakcja Choose TV












