BRAVIA 2 II / S25M2
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Panel type: LCD IPS Refresh rate: 60Hz Brand: SONY Resolution: 3840x2160 System: Google TV Model year: 2026
This review is an English translation of the Polish original. Read the original on Wybierz.tv.
Sony BRAVIA 2 II ist ein preisgünstiges Modell des japanischen Herstellers, das bereits 2025 debütierte, aber erst ein Jahr später nach Europa gelangte. Deshalb haben wir geprüft, ob es trotz des Zeitablaufs noch etwas Interessantes zu bieten hat und ob ein solches Basismodell von Sony im Jahr 2026 noch sinnvoll ist.
5.8
Overall rating
Der Sony Bravia 2 II ist ein Fernseher, der sich am besten in einfachen, alltäglichen Anwendungen bewährt. Und wir vermuten, dass viele ihn vor allem wegen Google TV wählen werden. Das System bietet Zugang zu einer riesigen Anzahl an Apps und Streamingdiensten, außerdem sind Chromecast, AirPlay und eine bequeme Sprachsuche vorhanden. Der Fernseher selbst läuft vielleicht nicht so schnell wie teurere Sony-Modelle, aber was die Funktionen angeht, gibt es kaum Anlass zur Kritik. Wichtig ist: Auch beim normalen Fernsehen fällt die Bildqualität recht ordentlich aus. Die Bravia 2 II kommt besonders gut mit SDR-Inhalten zurecht, also normalem Fernsehen, YouTube oder einem Großteil älterer Filme und Serien. Der werkseitige Kinomodus ist sinnvoll eingestellt, die Farben wirken natürlich, und ohne großes Herumspielen an den Einstellungen kann man einfach anfangen zu schauen. Und unserer Meinung nach zeigt sich die Bravia 2 II hier von ihrer besten Seite – als einfacher Smart-TV für den täglichen Gebrauch, nicht als Gerät, das mit den Fähigkeiten seines Panels beeindrucken will.
Man muss jedoch beachten, dass der Schriftzug „Bravia“ auf dem Gehäuse nicht automatisch beste Bildqualität bedeutet. Die Bravia 2 II verwendet ein IPS-Panel mit sehr niedrigem Kontrast, und genau das ist ihr größtes Problem. Tagsüber stört das nicht so sehr, aber abends genügt es, das Licht auszuschalten, damit Schwarz eher wie dunkles Grau wirkt. Im Gegenzug erhält man gute Blickwinkel; steht der Fernseher also in einem großen Wohnzimmer und mehrere Personen schauen aus verschiedenen Positionen, spielt das IPS-Panel seine Stärke aus. Allerdings wird dieser Vorteil durch das schwache Schwarz erkauft. Er ist auch nicht für HDR-Effekte oder anspruchsvollere Spieler gebaut. Ca. 300 cd/m² Helligkeit und ein enges Farbspektrum bewirken, dass HDR-Inhalte hier kaum mehr zeigen als SDR. Das 60-Hz-Panel und das Fehlen weitergehender Gaming-Funktionen zeigen ebenfalls deutlich, dass Gaming bei diesem Modell nicht Priorität hat.
Und eigentlich wäre das alles kein großes Problem, denn von einem Einstiegsmodell von Sony hatten wir genau das erwartet. Das größte Problem der Bravia 2 II ist jedoch der Preis. Für einen ähnlichen Preis finden sich ohne große Schwierigkeiten Fernsehgeräte der Konkurrenz, vor allem koreanischer und chinesischer Marken, die deutlich mehr bieten, von 120-Hz-Panels bis hin zu Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit lokalem Dimming. Deshalb ist die Bravia 2 II an sich kein schlechter Fernseher. Sie ist einfach zu teuer für das, was sie bietet. Wäre ihr Preis deutlich niedriger, würde sie als einfacher Fernseher für den Alltagsgebrauch deutlich mehr Sinn machen.
Sehr gute Blickwinkel (IPS-Panel)
Google TV mit riesiger Auswahl an Apps
Chromecast und AirPlay
Geringe Eingabeverzögerung
Sehr guter Mediaplayer per USB
Unterstützung für Audioformate: Dolby (Atmos, TrueHD, Digital), DTS (X, HD)
Zwei Fernbedienungen im Lieferumfang
Zu hoher Preis im Verhältnis zur gebotenen Leistung!
Sehr schlechtes Schwarz und niedriger Kontrast (IPS-Panel)
Niedrige Helligkeit, etwa 320 Nits
Keine Unterstützung für dynamische HDR-Formate (Dolby Vision, HDR10+)
Panel nur 60 Hz
Sehr eingeschränkte Möglichkeiten für Gamer
Movies and series in UHD quality
5.2
Classic TV, YouTube
5.2
Sports broadcasts (TV and apps)
5.5
Gaming on console
6.2
TV as a computer monitor
6.0
Watching in bright light
4.8
Utility functions
6.6
Apps
9.6
Sound quality
6.1
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HDMI inputs: 4 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1 Outputs: Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI) Network Interfaces: Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality: Good
Stand type: Legs
Bezel color: Graphite
Stand: Fixed
Flat design: No
Accessories: Two remote controls, Stand
BRAVIA 2 II wirkt sehr klassisch, und man erkennt sofort, dass es sich um eines der günstigeren Sony-Modelle handelt. Auf der Vorderseite macht er trotzdem einen ordentlichen Eindruck. Die drei Rahmen sind relativ schlank, die untere ist etwas breiter, doch die Verarbeitungsqualität gibt keinen großen Anlass zur Kritik. Nichts ragt hervor, die Bauteile sind gut angepasst und insgesamt wirkt das Gerät solide. Erst wenn man den Fernseher von der Seite oder von hinten betrachtet, wird sein günstiger Charakter deutlicher sichtbar. Die Konstruktion ist recht einfach, und der Kunststoffteil, der die Elektronik verbirgt, steht deutlich von der Gehäuseverkleidung ab, weshalb die BRAVIA 2 II nicht zu den schlanksten Fernsehern zählt. Es ist also kein Modell, das mit seinem Design begeistern oder an einer flachen Wand besonders gut zur Geltung kommen soll. Andererseits kann man dem kaum etwas vorwerfen, schlicht, aber ordentlich und für diese Gerätekategorie wirklich in Ordnung.
Select size:
2.7/10
Local dimming function: No
Result
1,150:1
Result
1,200:1
Result
1,450:1
Result
1,400:1
Result
1,100:1
Was die Schwarzwerte angeht, hat die Bravia 2 II leider nicht viel zu bieten. Sony hat hier ein IPS-Panel verbaut, also eine Lösung mit einem der niedrigsten nativen Kontrastverhältnisse unter allen LCD-Panels. In unseren Messungen lagen die Werte bei etwa 1100–1450:1, und das sieht man beim Anschauen deutlich. Zudem verfügt der Fernseher über kein Local-Dimming-System, sodass er nicht nur die Bildbereiche abdunkeln kann, die tatsächlich dunkel bleiben sollten. In der Praxis bedeutet das, dass Schwarz schon kurz nach dem Ausschalten des Lichts sehr schnell ins Graue oder Dunkelblaue kippt. In Szenen wie in Oblivion oder Sicario 2 bekommen wir statt eines tiefen Hintergrunds ein deutlich aufgehelltes Bild, das der Stimmung bei abendlichen Filmvorführungen stark schadet. Natürlich hat ein IPS-Panel den Vorteil besserer Blickwinkel, aber das ist in diesem Fall kaum ein Ausgleich. Wenn man einen Fernseher vor allem für abendliche Filmabende sucht, ist die Bravia 2 II einfach kein Modell, das wir empfehlen würden.
Halo effect and black detail visibility:
4/10
Supported formats: HDR10, HLG
Luminance measurements in HDR:
Result
294 nit
Result
307 nit
Result
329 nit
Result
330 nit
Result
325 nit
Sony Bravia 2 II ist kein besonders heller Fernseher, und leider ist das bei HDR sofort sichtbar. In unseren Messungen lag die Helligkeit bei etwa 300–330 cd/m², also deutlich zu niedrig, damit die hellsten Bildelemente wirklich eindrucksvoll wirken. In der Praxis unterscheidet sich HDR hier nicht so sehr vom normalen SDR. Helle Reflexe, Sonne oder Lampen sind zwar sichtbar, haben aber nicht die Intensität, die man von HDR-Material erwartet. Die Bravia 2 II ist daher bei normalen SDR-Inhalten deutlich besser aufgehoben, und gerade in diesem Einsatzbereich fällt ihre begrenzte Helligkeit am wenigsten auf.
Die Sony Bravia 2 II kann auch farblich nicht überzeugen. Der Fernseher verwendet keinen zusätzlichen Gamut-erweiternden Filter wie etwa Quantum Dots, die von QLED-Fernsehern bekannt sind, oder eine PFS-Phosphorschicht. In unseren Messungen lag die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums bei etwa 78%, die des sehr weiten BT.2020 bei rund 57%. Das ist eindeutig zu wenig, um bei HDR-Inhalten von wirklich gesättigten Farben zu sprechen. Intensivere Rottöne, Grüntöne oder Türkisnuancen wirken einfach weniger beeindruckend als bei Fernsehern mit erweitertem Farbraum. Die Bravia 2 II fühlt sich daher im standardmäßigen Rec.709-Farbraum deutlich wohler, also dem Farbraum, der bei Filmen, Serien und dem SDR-Fernsehen verwendet wird.
BT.2020 color gamut coverage and primary color luminance
| Data set | BT.2020 | P3 | R | G | B |
|---|---|---|---|---|---|
| Synthetic patterns | 57.4% | 78.7% | 49% | 53% | 61% |
| Film measurements | 57.4% | 78.7% | 49% | 51% | 61% |
BT.2020 and P3 – average color gamut coverage (percent of the target gamut).
R, G, B – average primary color luminance relative to target (percent).
Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)
Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)
Die Darstellung von Details in HDR gehört ebenfalls nicht zu den Stärken der Bravia 2 II. Der Fernseher hat Probleme, die hellsten Bildbereiche darzustellen, und das betrifft nicht nur sehr anspruchsvolle Inhalte. Bereits bei Inhalten, die auf etwa 1000 Nits ausgelegt sind, wie Billy Lynn, gehen Teile der Details in den Lichtern verloren. Bei noch helleren Inhalten mit 3000 bis 4000 Nits wird das Problem nur noch deutlicher. Feuerwerke, Explosionen, die Sonne oder andere starke Lichtquellen verschmelzen oft zu einer einheitlich hellen Fläche, und der Fernseher kann die darin enthaltenen Details nicht darstellen. Das ist schlicht eine weitere Konsequenz der begrenzten Helligkeit der Bravia 2 II.
HDR luminance chart:
Nach schlechtem Tone Mapping könnte man erwarten, dass die Bravia 2 II durch dynamische Metadaten wie Dolby Vision oder HDR10+ deutlich profitiert. Das Problem ist, dass der Fernseher keines dieser Formate unterstützt. Bei anspruchsvolleren HDR-Inhalten gibt es daher keine zusätzlichen Informationen, die helfen könnten, die hellsten Bildbereiche besser an die Fähigkeiten des Panels anzupassen. In der Praxis können gerade die anspruchsvollsten Szenen dadurch deutlich ausgebrannt wirken. Natürlich sieht nicht jeder Film so schlecht aus wie die Szene mit den Pferden auf der sehr hellen Wiese, aber intensive Effekte verlieren oft einen Teil ihrer Details. Und genau hier zeigt sich am deutlichsten, wie sehr die Bravia 2 II von der Unterstützung dynamischer Metadaten profitieren würde.
Static HDR10
5.3/10
Die werkseitige Farbwiedergabe im Kino-Modus war wirklich nicht schlecht, zumindest bei normalen SDR-Inhalten. Die Bravia 2 II tendierte leicht dazu, Rot zu betonen, wodurch einige Farben etwas wärmer und stellenweise leicht rosafarben wirkten. Das war jedoch kein großer Fehler und beim normalen Anschauen wirkte das Bild weiterhin recht natürlich. Etwas mehr Auffälligkeiten gab es bei der Bildhelligkeit. Beim Verlauf der Gamma-Kurve sieht man, dass Sony den Referenzwert nicht exakt einhält. Die dunkelsten Partien werden leicht aufgehellt, während mit zunehmender Helligkeit die Gamma-Kurve allmählich ansteigt und ein größerer Teil des Bildes dunkler erscheint, als er sein sollte. Das ist allerdings kein so großer Unterschied, dass er beim täglichen Schauen stark stört. Insgesamt schneidet SDR ab Werk also ziemlich ordentlich ab.
In HDR sieht die Lage deutlich schlechter aus. Auf die eingeschränkte Farbpalette haben wir bereits hingewiesen, zusätzlich manipuliert die Bravia 2 II hier die Bildhelligkeit recht stark. Die EOTF-Kurve liegt über weite Bereiche unter dem Referenzwert, was bedeutet, dass der Fernseher die meisten mittleren und helleren Bildpartien dunkler darstellt, als es das Quellmaterial vorsieht. Erst ganz am Ende des Bereichs flacht die Kurve ab, weil das Panel an seine Leistungsgrenzen stößt. In Kombination mit einer Helligkeit von etwa 300 Nits ergibt das ein HDR, das nicht nur wenig Leuchtkraft bietet, sondern oft einfach zu dunkel wirkt.
7/10
Die Kalibrierung hat der Bravia 2 II wirklich viel gebracht, besonders bei SDR-Material. Vor allem ist es uns gelungen, den Weißabgleich zu vereinheitlichen und die Gammakurve zu ordnen, die jetzt deutlich besser am Referenzwert liegt. Dadurch hat das Bild nicht mehr die frühere rosafarbene Dominante, und die Helligkeit der einzelnen Bereiche ist deutlich besser abgestuft. Das zeigt sich auch bei den Farbfehlern, die nach der Kalibrierung auf ein wirklich niedriges Niveau gesunken sind (mit leichten Problemen bei den am stärksten gesättigten Rottönen).
Teilweise ist es uns auch gelungen, die Bravia 2 II im HDR etwas zu zähmen, besonders was die Art betrifft, wie der Fernseher die Bildhelligkeit steuert. Es gibt jedoch eine Sache, die sich durch keine Kalibrierung ändern lässt, nämlich die Möglichkeiten des Panels selbst. Der enge Farbraum sorgt dafür, dass der Fernseher physikalisch nicht in der Lage ist, die am stärksten gesättigten Farben, die in HDR-Material vorhanden sind, darzustellen. Hinzu kommt der niedrige Kontrast des IPS-Panels, durch den dunklere Szenen von einem grauen Schimmer überlagert werden und die Farben dadurch einen Teil ihrer Tiefe verlieren. Wir können also verbessern, wie die Bravia 2 II ihre Möglichkeiten nutzt, aber die Beschränkungen des Panels können wir leider nicht überwinden.
8/10
Die Flüssigkeit der Tonwertübergänge bei der Bravii 2 II fällt ganz ordentlich aus, wobei viel von der jeweiligen Szene abhängt. In hellen Bildbereichen sind die Abstufungen gleichmäßig und größere Probleme sind kaum zu erkennen. In sehr dunklen Aufnahmen sieht das schlechter aus. Bei Szenen mit vielen dunklen Tönen waren deutliche Streifen zwischen den einzelnen Abstufungen zu sehen. Das ist also kein perfektes Niveau, aber bei den meisten Alltagsinhalten sollte das Problem nicht besonders auffallen.
6/10
Smooth transition function
Image without overscan on the SD signal
Das Upscaling in der Bravia 2 II fällt ziemlich gut aus und in dieser Hinsicht hält der Fernseher das Niveau, an das uns Sony gewöhnt hat. Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden sinnvoll auf 4K hochskaliert, dabei wird das Bild leicht geglättet, ohne die Kanten übermäßig zu schärfen. Schwächer sieht es bei der Aufbereitung von Material mit sichtbarer Kompression aus. Dafür ist die Funktion „Digitale Rauschreduzierung“ verantwortlich, die in der Einstellung „Hoch“ tatsächlich einige unschöne tonale Übergänge glätten kann. Das Problem ist, dass sie das ziemlich aggressiv macht und zusammen mit den Unzulänglichkeiten auch viele feine Details entfernt, etwa das natürliche Filmkorn. Außerdem sinkt ihre Wirksamkeit deutlich, sobald mehr Bewegung auf dem Bildschirm ist, und die Verbesserung fällt dann nur noch gering aus. Deshalb haben wir diese Funktion im Alltag eher nicht verwendet.
5/10
Maximum refresh rate of the panel: 60Hz
Film motion smoothing option: Yes
Blur reduction option: No
BFI function 60Hz: Yes, 120Hz (double contours)
BFI function 120Hz: No
Brightness drop with BFI: 25%
Das Bravia 2 II verwendet ein 60 Hz Panel und kommt mit Bewegungen recht gut zurecht. Man sollte jedoch bedenken, dass es sich um ein Einstiegspanel handelt, und besonders bei Sport sind seine Einschränkungen deutlich sichtbar. Der Fernseher kann Material mit 50/60 Bildern pro Sekunde nicht auf eine höhere Bildwiederholfrequenz interpolieren, sodass er die Schärfe schnell bewegter Objekte nicht zusätzlich verbessern kann. Für Filme und Serien gibt es hingegen einen klassischen Bewegungsinterpolator, mit dem sich das für 24 Bilder pro Sekunde typische Ruckeln verringern lässt.
Blur (native resolution, maximum refresh rate):
Blur (BFI function enabled):
Sony bietet außerdem die BFI-Funktion, die unter der Einstellung „Reinheit“ versteckt ist. Theoretisch soll sie die Bewegungsschärfe durch das Einfügen schwarzer Zwischenbilder verbessern, aber in Verbindung mit einem 60-Hz-Panel ist der Effekt nicht sehr gut. Die Konturen bewegter Objekte verdoppeln sich deutlich, und die Schärfeverbesserung ist gering. Deshalb ist sie unserer Meinung nach keine Funktion, für die es sich lohnt, die Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen.
3.3/10
Der Bravia 2 II ist kein Fernseher, der sich besonders gut zum Spielen eignet. Die Funktionsliste zeigt das ziemlich schnell. Man erhält im Grunde nur den automatischen Low-Latency-Modus ALLM sowie eine einfache Game Bar, mit der man grundlegende Informationen zum Signal einsehen und einige Einstellungen ändern kann. Damit enden jedoch die Vorzüge. Der Fernseher unterstützt weder VRR noch 120 Hz (nicht einmal in niedrigeren Auflösungen) und hat außerdem Probleme mit der korrekten Implementierung des HDR-Formats HGIG. Zum gelegentlichen Spielen an der Konsole eignet er sich natürlich, und dank des geringen Input-Lags bleibt die Steuerung reaktionsschnell, aber wer hauptsächlich einen Fernseher für Spiele sucht, für den ist der Bravia 2 II schlicht eine stark eingeschränkte Wahl.
10/10
Hier schneidet die Bravia 2 II deutlich besser ab. Der Input-Lag beträgt nur etwa 11 ms, also ist er so gering, dass Verzögerungen beim Spielen praktisch nicht spürbar sind. Selbst trotz des überschaubaren Angebots an Gaming-Funktionen eignet sich der Fernseher für normales Spielen an der Konsole ohne größere Probleme.
| SDR | HDR | Dolby Vision |
|---|---|---|
| 1080p60: 12 ms | 2160p60: 11 ms | |
| 2160p60: 12 ms |
6/10
Chroma 444 (max. resolution and refresh rate): Yes
Font clarity: Very Good
Readability of dark text and shapes: Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate): 11ms
Matrix subpixel arrangement: RGB
Max refresh rate: 60Hz
G-Sync: No
Die Bravia 2 II eignet sich sehr gut als Computerbildschirm, zumindest wenn man sie als Arbeitsmonitor betrachtet. Dank des IPS-Panels und einer korrekten 4:4:4-Chroma-Reproduktion sind Schriften unabhängig von Größe, Form oder Farbe scharf und gut lesbar. Das ist besonders für diejenigen eine gute Nachricht, die überlegen, das kleinere Modell zu kaufen und es statt eines klassischen Monitors auf dem Schreibtisch zu platzieren. Beim Spielen sieht es hingegen deutlich schlechter aus. Der Fernseher bietet weder 120 Hz noch VRR oder andere Funktionen, die für anspruchsvollere PC-Spieler interessant sein könnten. Für Büroarbeit oder das Anschauen von Inhalten vom Computer ist er also sehr gut geeignet, als Gaming-Bildschirm hat er jedoch einige Einschränkungen.
6.5/10
Brightness drop at an angle of 45 degrees: 62%
Blickwinkel sind wiederum eine der Stärken der Bravia 2 II. Dank des eingesetzten IPS-Panels behält das Bild recht lange korrekte Farben und Helligkeit, selbst wenn man nicht perfekt direkt vor dem Fernseher sitzt. In dieser Kategorie gewinnt Sony damit also etwas Boden zurück, den es zuvor bei Schwarz und Kontrast verloren hatte. Dadurch eignet sich die Bravia 2 II besser für ein größeres Wohnzimmer oder für einen Raum, in dem einige Personen den Fernseher von der Seite betrachten. Besonders, wenn er hauptsächlich für das tägliche Fernsehen genutzt werden soll.
4.8/10
Panel finish: Satin
Reflection suppression: Decent
Black levels during daytime: Good
Tagsüber schlägt sich die Bravia 2 II eher durchschnittlich. Eine Helligkeit von rund 320 Nits bietet kaum Reserven, ist in einem typischen, mäßig hellen Wohnzimmer aber noch ausreichend, damit das Bild gut ablesbar bleibt. Die matte Bildschirmoberfläche reduziert Reflexionen recht wirkungsvoll, kann sie jedoch nicht völlig unterdrücken. Bei starkem, direkt auf den Bildschirm fallendem Licht reicht die Helligkeit schlichtweg nicht aus, um die Reflexionen effektiv zu überstrahlen. Zum normalen Tagessehen ist sie also in Ordnung, in einem sehr hellen Raum mit vielen Fenstern werden die Einschränkungen dieses Modells jedoch deutlich spürbar.
Panel brightness
Sony BRAVIA 2 II (S25M2): 319 cd/m2
6.6/10
System: Google TV
System performance: Decent
Die Bravia 2 II läuft mit Google TV, und das ist definitiv eine der Stärken dieses Modells. Vor allem erhält man eine riesige Auswahl an Apps, sodass der Zugang zu den gängigen Streamingdiensten problemlos möglich ist. Es gibt außerdem Chromecast und AirPlay, mit denen sich Inhalte einfach vom Telefon oder anderen Geräten übertragen lassen. Auch die Sprachsuche mit dem Google Assistant/Gemini funktioniert sehr gut, sogar auf Polnisch. Das System gehört zwar nicht zu den schnellsten Versionen von Google TV, die wir bisher erlebt haben, und manchmal muss man kurz auf die Reaktion warten, aber insgesamt arbeitet es ordentlich. Bei den Möglichkeiten gibt es daher kaum Anlass zur Kritik, besonders für einen der günstigsten Sony-Fernseher.
Was die klassischen TV-Funktionen betrifft, fällt die Bravia 2 II eher schlicht aus. So findet man hier etwa keine Aufnahmefunktion per USB und auch keine anderen umfangreicheren Zusatzfunktionen, in dieser Hinsicht ist sie also eher „grundlegend“. Positiv zu vermerken ist hingegen die Anwesenheit von zwei Fernbedienungen. Eine ist modern und schlicht, hauptsächlich zur Bedienung des Smart-TV gedacht, die andere ist eine klassische Fernbedienung mit mehr Tasten, die für Nutzer, die häufig normales Fernsehen schauen, bequemer sein kann. Die kleinere funktioniert per Funk, man muss also nicht direkt auf den Bildschirm zielen, was im Alltag einfach praktisch ist.
9.6/10
9.4/10
| Maximum photo resolution: | Supported photo formats: |
|---|---|
Der eingebaute Mediaplayer schlägt sich wirklich sehr gut. Die Bravia 2 II öffnet beinahe alles, was man ihr vorsetzt: von gängigen Videodateien über Untertitel bis hin zu Fotos und Musik. Wichtig ist, dass sie auch mit anspruchsvolleren 4K-Inhalten in HEVC oder AV1 keine Probleme hat. Natürlich gibt es einige einzelne Formate, die der Fernseher nicht unterstützt, etwa VVC oder einige weniger verbreitete Audio- und Grafikdateien. Das sind eher Dinge, die wohl nur wenige direkt auf dem Fernseher abzuspielen versuchen werden.
6.1/10
92dB
Maximum volume
Supported codecs (TV speakers)
Dolby Digital Plus 7.1
Dolby True HD 7.1
Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
Dolby Atmos in Dolby True HD
DTS:X in DTS-HD MA
DTS-HD Master Audio
Der Ton der Bravia 2 II ist für einen Einstiegsfernseher einfach in Ordnung. Für normales Fernsehen, etwa Nachrichten, reicht er völlig aus, doch wie so oft bei dieser Bauart fehlt vor allem der Bass. Das hört man schnell bei Musik und noch deutlicher bei Actionfilmen, wo Explosionen oder andere kräftigere Effekte kaum Wucht haben. Positiv hervorzuheben ist dagegen Sonys Unterstützung von Audioformaten. Bei Anschluss einer Soundbar oder einer Heimkinoanlage gibt der Fernseher über eARC problemlos die wichtigsten Formate weiter, darunter Dolby Atmos, Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio und DTS:X. Besonders erfreulich ist die Unterstützung von DTS, die man bei Konkurrenzgeräten nicht immer als selbstverständlich ansehen kann, selbst bei den teuersten.
Sound Quality Test:
92dBC (Max)
75dBC
Software version during testing: 6120800301
Image processor: mt5896 2,5gb RAM
Panel uniformity and thermal imaging:
Backlight Type: White LED
Founder and originator of the "ChooseTV" portal
Journalist, reviewer, and columnist for the "ChooseTV" portal
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