M80H / M86H
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Panel type: LCD VA Refresh rate: 144Hz Brand: SAMSUNG Resolution: 3840x2160 System: Tizen Model year: 2026
This review is an English translation of the Polish original. Read the original on Wybierz.tv.
Der Samsung M80H ist das am höchsten positionierte Modell der neuen, preisgünstigen Mini-LED-Fernsehserie des Herstellers für 2026. Allein die Bezeichnung deutet jedoch darauf hin, dass es sich nicht um einen Nachfolger der bekannten Neo QLED-Modelle handelt, sondern um den Versuch, die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung in einen deutlich günstigeren Teil des Angebots zu übertragen. Die Frage ist nur, wie viele der Möglichkeiten teurerer Konstruktionen hier erhalten bleiben konnten und ob es sich tatsächlich um einen Mini-LED-Fernseher handelt, wie wir ihn bisher kannten.
6.9
Overall rating
Der M80H zeigt sein Können am besten dort, wo es vor allem auf Bewegung ankommt. Ein schnelles Panel, eine Bildwiederholrate bis zu 144 Hz und relativ geringe Bewegungsunschärfe sorgen dafür, dass Sport und dynamische Spiele auf ihm wirklich gut aussehen. In dieser Hinsicht kann der Fernseher sogar besser abschneiden als einige deutlich teurere Samsung-LCD-Modelle. Spieler profitieren außerdem von geringem Input-Lag, drei vollwertigen HDMI-2.1-Anschlüssen und Game Motion Plus, das die Flüssigkeit von Spielen mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde verbessern kann. Beim Anschluss eines Computers lässt sich zusätzlich eine 240-Hz-Bildwiederholrate nutzen, allerdings nur in Full HD. Ein großer Vorteil des M80H ist auch der Prozessor NQ4 AI Gen2, der noch vor Kurzem in höher positionierten Serien von Samsung zum Einsatz kam. Er kommt gut mit Inhalten niedrigerer Auflösung zurecht und kann das Erscheinungsbild schwächerer Sportübertragungen oder stark komprimierter Aufnahmen verbessern. Zusätzliche Bildverbesserungsfunktionen bringen tatsächlich sichtbare Effekte, obwohl sie bei höheren Einstellungen zu stark wirken und das natürliche Bild beeinträchtigen. Trotzdem sollte man sie zu den Stärken zählen, denn in den günstigsten Fernsehern sind ähnliche Lösungen oft deutlich weniger wirkungsvoll.
Am meisten zu kritisieren ist hingegen die Bezeichnung M80H als Mini-LED-Fernseher. Hier fehlt lokales Dimming, also die Lösung, die für den größten Vorteil dieser Technologie verantwortlich ist. Eine Helligkeit von etwa 350 Nits erlaubt zudem kein besonders eindrucksvolles HDR. In puncto Bildqualität bleibt der M80H damit deutlich näher an einfachen LCD-Fernsehern als an umfangreicheren Neo-QLED-Modellen wie dem QN80H. Das bedeutet aber nicht, dass Filme auf ihm schlecht aussehen. Das VA-Panel liefert einen ordentlichen Kontrast, und der PFS-Filter sorgt für attraktive, satte Farben. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass das Fehlen von lokalem Dimming die Bildmöglichkeiten des Fernsehers deutlich einschränkt. Der M80H ist also kein Modell, das das volle Potenzial der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung zeigt.
Deutlich besser eignet er sich für Spieler oder Sportfans, für die die Panelgeschwindigkeit, der niedrige Input-Lag und umfangreiche Gaming-Funktionen am wichtigsten sind. Wenn sein Preis deutlich unter dem von Modellen mit lokalem Dimming liegt, kann ein solcher Kompromiss für diese Nutzergruppe eine durchaus vernünftige Wahl sein.
Drei HDMI-2.1-Anschlüsse mit Unterstützung für VRR und ALLM
Dedizierter Bewegungsinterpolator für Gamer: Game Motion Plus
Geringer Input-Lag
Hohe Bildwiederholrate: 4K 144 Hz und Full HD 240 Hz
Solider Kontrast dank VA-Panel
Geringes Ghosting für ein VA-Panel
Satte Farben dank PFS-Filter (anderes QLED 😉)
Gute digitale Bildverarbeitung in diesem Segment
Schnelles Tizen-System mit einer großen Auswahl an Apps
Kein lokales Dimming trotz Mini-LED-Kennzeichnung!
Geringe Helligkeit: 350 nit
Keine Unterstützung für Dolby Vision und DTS:X
Kein optischer Audioausgang (Toslink)
Movies and series in UHD quality
6.5
Classic TV, YouTube
6.6
Sports broadcasts (TV and apps)
6.7
Gaming on console
8.8
TV as a computer monitor
8.9
Watching in bright light
5.0
Utility functions
7.3
Apps
9.3
Sound quality
6.0
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HDMI inputs: 0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 (48Gbps) Outputs: eARC (HDMI), ARC (HDMI) Network Interfaces: Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality: Average
Stand type: Legs
Bezel color: Graphite
Stand: Fixed
Flat design: No
Accessories: Stand
Der M80H ist ein Mittelklasse-Fernseher und das merkt man auch an der Verarbeitungsqualität. Von vorne wirkt er ordentlich – mit schmalen Rahmen an drei Seiten und einer etwas dickeren Leiste am unteren Rand. Auffällige Designelemente, die besonders ins Auge springen, sucht man hier vergeblich. Dass es sich eher um eine budgetorientierte Konstruktion handelt, verrät vor allem die Rückseite des Gehäuses. Der M80H ist nicht so schlank wie die teureren Samsung-Fernseher, und seine Form erinnert stark an die letztjährigen Modelle der Crystal-UHD-Serie und an die günstigsten QLEDs. Die charakteristische Verdickung auf der Rückseite sorgt zudem dafür, dass der Bildschirm nach dem Aufhängen nicht sehr dicht an der Wand anliegt. Im Lieferumfang sind einfache Kunststofffüße enthalten, die weder in der Breite noch in der Höhe verstellbar sind. Insgesamt ist die Verarbeitungsqualität in Ordnung, aber der M80H ist kein Premiumprodukt. Er ist einfach ein ordentlich gefertigter Fernseher. Das war's.
Select size:
6.3/10
Local dimming function: No
Result
5,950:1
Result
7,150:1
Result
8,150:1
Result
7,850:1
Result
5,550:1
Der Samsung M80H ist ein LCD-Fernseher, der laut Hersteller eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung verwendet. Und vielleicht wurden hier tatsächlich kleinere Dioden direkt hinter dem Bildschirm verbaut, doch handelt es sich nicht um denselben Mini-LED-Typ, den wir von teureren Fernsehern kennen. Der M80H verfügt nämlich nicht über lokales Dimming, sodass die Hintergrundbeleuchtung die Helligkeit einzelner Bildbereiche nicht unabhängig steuern kann. Das Schwarz wirkt recht ordentlich, hauptsächlich dank des eingesetzten VA-Panels. Je nach Szene lag der von uns gemessene Kontrast bei etwa 5500:1 bis über 8000:1. Für einen Fernseher ohne lokales Dimming sind das gute Werte, und gerade in solchen Bauweisen hat ein VA-Panel einen deutlichen Vorteil gegenüber IPS/ADS-Panels. Dabei ist zu beachten, dass einige Werte den nativen Kontrast des Panels von etwa 5000:1 übersteigen. Samsung hat nämlich eine Funktion für globales Dimming integriert. Wenn viel Schwarz auf dem Bildschirm ist, dimmt der Fernseher die gesamte Hintergrundbeleuchtung, wodurch dunkle Bereiche satter wirken. Dies geschieht jedoch auf Kosten der Helligkeit der übrigen Bildbereiche. Der M80H hellt einen kleinen Punkt also nicht stark auf, während er gleichzeitig tiefes Schwarz in seiner Umgebung erhält, da er den gesamten Bildschirm dimmt oder aufhellt.
Halo effect and black detail visibility:
4.7/10
Supported formats: HDR10, HDR10+, HLG
Luminance measurements in HDR:
Result
288 nit
Result
340 nit
Result
349 nit
Result
345 nit
Result
364 nit
Der M80H gehört nicht zu den hellsten Fernsehern. Seine maximale Helligkeit liegt bei etwa 350 Nits und in den meisten unserer Testszenen haben wir ähnliche Werte gemessen. Das reicht nicht für ein wirklich eindrucksvolles HDR, denn helle Highlights haben nicht genügend Leuchtkraft, und das gesamte Bild wirkt etwas zu dunkel. In der Praxis ähnelt HDR auf dem M80H eher einem gut dargestellten SDR-Bild als eindeutig dynamischerem Material mit großem Helligkeitsumfang. Das Bild kann weiterhin ordentlich aussehen, aber von kräftigen Glanzlichtern, deutlich leuchtenden Lichtquellen oder einem Effekt, der HDR sofort von normalen Inhalten unterscheidet, kann hier kaum die Rede sein.
Eine der Stärken des M80H sind die Farben. Der Fernseher nutzt einen Filter auf Basis einer PFS-Hintergrundbeleuchtung, der ihm erlaubt, ein deutlich breiteres Farbspektrum darzustellen als ein gewöhnliches LCD-Panel ohne Filter. Das bestätigen unsere Messungen: Der M80H deckt etwa 96% des DCI-P3-Farbraums sowie 72% von BT.2020 ab. Das sind wirklich gute Werte, wodurch die Farben kräftig gesättigt wirken. Interessant ist dabei Samsungs eigene Strategie. Der M80H gehört nicht zur QLED-Familie, obwohl er in Sachen Farbdarstellung praktisch nicht hinter Modellen mit dieser Bezeichnung zurückbleibt. Aus Sicht der Bildqualität spielt das jedoch keine große Rolle, die Farben sind einfach gut.
BT.2020 color gamut coverage and primary color luminance
| Data set | BT.2020 | P3 | R | G | B |
|---|---|---|---|---|---|
| Synthetic patterns | 72.3% | 96.2% | 52% | 56% | 62% |
| Film measurements | 72.3% | 96.2% | 52% | 55% | 61% |
BT.2020 and P3 – average color gamut coverage (percent of the target gamut).
R, G, B – average primary color luminance relative to target (percent).
Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)
Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)
Bei Materialien, die auf bis zu 1000 Nits gemastert wurden, schlägt sich der M80H ganz ordentlich. Das Bild ist leicht aufgehellt, wirkt aber weiterhin passabel. Bei den hellsten Bereichen schneidet er etwas schlechter ab. In der Feuerwerkszene aus dem Film "Billy Lynn" sind einzelne Glanzlichter nicht so gut voneinander getrennt und beginnen stellenweise zu verschmelzen. Trotzdem ist der Effekt recht attraktiv, zumal der M80H rund 350 Nits erreicht, also fast dreimal dunkler ist, als das Master vorsah. Größere Probleme treten bei Szenen auf, die Helligkeiten deutlich über 1000 Nits erfordern. Ein gutes Beispiel ist eine Szene aus dem Film "Pan", die auf etwa 2800 Nits gemastert wurde. Beim statischen Tone Mapping hellt der Fernseher das gesamte Bild zu stark auf, wodurch die Szene flach und kontrastarm wirkt. Solche anspruchsvollen Inhalte sehen auf dem M80H nicht optimal aus. In diesen Szenen hilft dem Fernseher die Funktion für dynamisches Tone Mapping, wenn sie auf "Aktiv" eingestellt ist. Bei Material bis 1000 Nits ist die Lage jedoch umgekehrt, und ein natürlicheres Bild erreicht man mit der Einstellung "Statisch". Da Inhalte, die bis 1000 Nits gemastert wurden, zum Beispiel auf Streaming‑Plattformen deutlich häufiger vorkommen, empfehlen wir, diese Einstellung dauerhaft so beizubehalten.
HDR luminance chart:
Im Fall des M80H kann HDR10+ tatsächlich einiges verändern. Die dynamischen Metadaten helfen, in den hellsten Bildbereichen mehr Details zu erhalten, was im Vergleich zum gleichen Material in HDR10 deutlich zu sehen ist. Das ändert jedoch nichts daran, dass der Fernseher an sich recht dunkel ist, aber in schwierigen Szenen wirkt das Bild einfach besser. Schade nur, dass Samsung Dolby Vision nicht unterstützt. Bei einem solchen Modell wäre das nützlich, zumal es nach wie vor mehr Inhalte in Dolby Vision als in HDR10+ gibt. Der Unterschied ist vielleicht nicht mehr so groß wie noch vor einigen Jahren, aber er ist trotzdem bemerkbar.
Static HDR10
Dynamic: HDR10+
6.1/10
Der Filmmaker-Modus ist ab Werk recht gut eingestellt, kommt aber nicht ganz an die Perfektion heran. Bei SDR-Inhalten fällt vor allem ein zu starker Rotanteil im Weißabgleich auf, wodurch das Bild etwas wärmer wirkt, als es sein sollte. Ähnlich verhält es sich bei HDR-Inhalten. Was die Helligkeitscharakteristik angeht, liegt die Gamma-Kurve bei SDR über den meisten Bereichs nahe am Zielwert. Geringe Abweichungen zeigen sich vor allem in dunkleren Partien, die stellenweise etwas zu stark gedimmt sind. Bei HDR werden die dunkelsten Details hingegen leicht angehoben, während ab etwa 65 % Helligkeit das Bild leicht abgedunkelt wird. Das liegt größtenteils an der Art, wie der Fernseher seine Helligkeit steuert. Insgesamt macht der Filmmaker-Modus bereits ab Werk einen guten Eindruck, aber das Bild lässt sich noch verbessern.
7.8/10
Nach der Kalibrierung schlägt sich der M80H wirklich gut, besonders bei ganz normalen SDR-Inhalten. Normales Fernsehen, YouTube oder Filme ohne HDR können damit sehr ordentlich aussehen. Nach Korrektur des Weißabgleichs sind die Abweichungen gering, obwohl man manchmal noch sieht, dass der Fernseher dazu neigt, die kräftigsten Rottöne zu übersättigen. Auch im HDR-Bereich lässt sich das Bild verbessern und die wichtigsten Fehler korrigieren, aber er erreicht nicht das Niveau teurerer Modelle. Samsung schränkt die Möglichkeiten zur Farbsteuerung im HDR erheblich ein, deshalb muss man an vielen Stellen akzeptieren, was das Gerät ab Werk bietet. Die Kalibrierung verbessert einige Parameter, doch den gesamten Bildcharakter des M80H können wir nicht mehr verändern.
9.8/10
Die Sanftheit der Tonübergänge beim M80H ist nahezu perfekt. Ein Banding-Effekt tritt hier praktisch nicht auf, die einzelnen Farbabstufungen gehen sowohl in hellen als auch in dunklen Szenen sehr glatt ineinander über. Wir konnten keine deutlichen Farbkanten beobachten, etwa am Himmel oder in Rauchszenerien. Wenn das Bild in dunklen Einstellungen schlechter wirkt, liegt das nicht an Problemen mit der Tonwertabstufung. Vielmehr werden dann die Einschränkungen der Hintergrundbeleuchtung und das fehlende Local Dimming sichtbar, wodurch Schwarz nicht die nötige Tiefe erreicht.
7/10
Smooth transition function
Obwohl der M80H in Samsungs Angebot recht niedrig positioniert ist, hat der Hersteller ihn mit einem seiner stärkeren Prozessoren ausgestattet, dem NQ4 AI Gen2. Derselbe Chip kommt etwa in Neo-QLED-Fernsehern und im tiefer positionierten OLED S85H zum Einsatz. Das ist eine gute Nachricht, denn bei der Aufwertung schwächerer Inhalte arbeitet der Prozessor wirklich gut. Am besten gelingt das Upscaling. Inhalte mit niedriger Auflösung werden korrekt dargestellt, und ihre Kanten wirken nicht übermäßig ausgefranst. Der Fernseher erzeugt natürlich keine Details, die nicht in der Quelle vorhanden sind, aber normales Fernsehen oder ältere Aufnahmen wirken auf ihm anständig. Ein kleiner Nachteil bleibt das Phänomen Overscan, also das Abschneiden der Bildränder, das sich nicht vollständig abschalten lässt. Ebenfalls gut funktioniert die Glättung tonaler Übergänge, die sogenannte Rauschreduzierung. Der Prozessor kann sichtbare Spuren starker Kompression effektiv reduzieren, doch er tut dies nicht ohne Nebenwirkungen. Bei höherer Einstellung kann er das Bild zu stark glätten, Teile feiner Details entfernen und sogar filmisches Korn eliminieren. Deshalb empfehlen wir, diese Funktion vor allem bei Inhalten zu nutzen, die tatsächlich Probleme mit starker Kompression und Posterisierung haben.
7.9/10
Maximum refresh rate of the panel: 144Hz
Film motion smoothing option: Yes
Blur reduction option: Yes
BFI function 60Hz: Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz: No
Brightness drop with BFI: 48%
Der M80H eignet sich sehr gut zum Sportsehen und zum Spielen. Der Fernseher ist mit einem Panel ausgestattet, das eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz in 4K bietet, und bei einer Reduzierung der Auflösung auf Full HD sogar 240 Hz unterstützt. Davon profitieren vor allem PC-Spieler.
Das Panel kommt auch mit 120-Hz-Bildinhalten gut zurecht, was besonders bei Konsolenspielen wichtig ist. Die hohe Bildwiederholfrequenz ist auch beim Sportsehen hilfreich, und Nachzieheffekte sind vergleichsweise gering. Das ist wichtig, denn VA-Panels sind in dieser Hinsicht nicht gerade für die besten Ergebnisse bekannt. Beim M80H treten bei schnell bewegten Objekten keine stark sichtbaren Nachzieheffekte auf.
Blur (native resolution, maximum refresh rate):
Blur (BFI function enabled):
Image flickers in this mode
Blur (4K@240Hz):
Der 240-Hz-Modus verbessert die Bewegungsschärfe, sofern der Rechner eine entsprechend hohe Bildrate liefert. Er verändert jedoch nicht die Pixelreaktionszeit, weshalb das für VA-Panels typische Nachziehen weiterhin sichtbar sein kann. Außerdem sollte man bedenken, dass in diesem Modus keine Bewegungsglättung verfügbar ist, daher eignet er sich vor allem für schnelle PC‑Spiele und nicht für Sportübertragungen.
9.6/10
Der M80H kann eine sehr gute Wahl für Spieler mit etwas kleinerem Budget sein. Was die Funktionen angeht, bietet er praktisch dasselbe wie deutlich teurere Samsung-Fernseher. Alle drei HDMI-Anschlüsse arbeiten nach dem 2.1-Standard, sodass auch bei Belegung eines Anschlusses durch eine über eARC angeschlossene Soundbar noch Anschlüsse für PC und Konsolen frei bleiben. Es gibt außerdem VRR, der in 4K bis 144 Hz und in Full HD bis 240 Hz funktioniert. Samsung hat HGiG korrekt implementiert, sodass nach einer HDR-Kalibrierung an der Konsole die Spiele an die Möglichkeiten des Displays angepasst sind. Der M80H wird dadurch nicht heller, aber zumindest werden die hellsten Bildbereiche nicht unnötig verwaschen. Zudem bietet er eine Game Bar mit Schnellzugriff auf die wichtigsten Einstellungen sowie den Gaming Hub, der Cloud-Gaming ohne Konsole ermöglicht. Im M80H findet sich außerdem die Funktion Game Motion Plus, die zusätzliche Frames erzeugt und die Flüssigkeit von Spielen verbessert, die mit 30 oder 60 Bildern/s laufen. Der Input Lag steigt dann auf etwa 59 ms, bleibt aber immer noch ungefähr dreimal niedriger als bei normaler Bewegungsinterpolation in Fernsehern anderer Hersteller. Für Online-Multiplayer würden wir ihn eher nicht empfehlen, in ruhigeren Titeln kann er sich jedoch sehr gut bewähren.
9.9/10
Der Input-Lag beim M80H ist sehr gering. Bei einem 60-Hz-Signal beträgt er etwa 14 ms, bei 120 Hz sinkt er auf 9–10 ms. Die Verzögerung ist also praktisch nicht spürbar, unabhängig davon, ob man in SDR oder HDR spielt.
| SDR | HDR | Dolby Vision |
|---|---|---|
| 1080p60: 14 ms | 2160p60: 14 ms | |
| 1080p120: 10 ms | 2160p120: 9 ms | |
| 2160p60: 14 ms | ||
| 2160p120: 10 ms |
8.9/10
Chroma 444 (max. resolution and refresh rate): Yes
Font clarity: Very Good
Readability of dark text and shapes: Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate): 10ms
Matrix subpixel arrangement: RGB
Max refresh rate: 144Hz
G-Sync: Yes
Der M80H eignet sich auch sehr gut als Computermonitor. Spieler können 4K bei 144 Hz, VRR und G-Sync nutzen, und die Eingabeverzögerung im PC-Modus beträgt etwa 10 ms. Es steht außerdem ein Full-HD-Modus mit 240 Hz zur Verfügung. Der Fernseher stellt Chroma 4:4:4 korrekt bei maximaler Auflösung und Bildwiederholrate dar. In Verbindung mit dem klassischen RGB-Subpixelaufbau ergibt das eine sehr gute Lesbarkeit von Schrift, sowohl bei hellem als auch bei dunklem Text. Der M80H eignet sich daher nicht nur zum Spielen, sondern auch für die normale Arbeit am Schreibtisch.
3.1/10
Brightness drop at an angle of 45 degrees: 84%
Die Blickwinkel sind eine der Schwachstellen des M80H. Der Fernseher verwendet ein VA-Panel, das bessere Schwarzwerte und höheren Kontrast als ein IPS-Panel bietet, dafür aber seitlich betrachtet schlechter aussieht. Es genügt, sich in einem größeren Winkel zu setzen, damit die Farben an Sättigung verlieren, das Schwarz deutlich heller wird und das gesamte Bild verblasst wirkt. Das ist ein typischer Kompromiss bei dieser Panelart. Der M80H eignet sich daher am besten, wenn man ihn frontal oder nur aus einem geringen seitlichen Winkel betrachtet.
5/10
Panel finish: Satin
Reflection suppression: Decent
Black levels during daytime: Good
In einem hellen Raum schlägt sich der M80H ordentlich, aber ohne große Begeisterung. Die satinierte Oberfläche reduziert Spiegelungen gut, obwohl sie bei großen Fenstern oder Lampen gegenüber dem Bildschirm weiterhin sichtbar bleiben. Positiv fällt das Schwarz auf: Bei eingeschaltetem Licht wird es nicht übermäßig grau. Die Helligkeit im SDR liegt bei etwa 345 Nits und bleibt unabhängig von der dargestellten Szene stabil. In einem typischen Wohnzimmer sollte das für ein komfortables Seherlebnis tagsüber ausreichen. In sehr stark sonnenbeschienenen Räumen kann das Bild jedoch zu wenig kontrastreich wirken.
Panel brightness
Samsung M80H: 345 cd/m2
7.3/10
System: Tizen
System performance: Very good
Der M80H läuft mit dem Betriebssystem Tizen, also genau dem, das auch in allen Samsung-Fernsehern zum Einsatz kommt. Das System ist schnell, stabil und bietet alle gängigen Streaming-Apps. Es besteht also keine Sorge, dass wegen der niedrigeren Modellposition einer der wichtigen Dienste fehlen könnte. Zudem gibt es AirPlay, Miracast und die Sprachsuche. Der Fernseher arbeitet mit SmartThings zusammen, sodass man ihn zur Steuerung von Smart‑Home‑Geräten nutzen kann.
Bei den klassischen TV-Funktionen sieht es schlechter aus. Der M80H erlaubt es nicht, Sendungen auf einen USB-Speicher aufzunehmen oder Aufnahmen zu programmieren. Eine Bild-in-Bild-Funktion fehlt ebenfalls. Vorhanden sind dafür die Grundlagen, wie Videotext oder die Möglichkeit, nur den Bildschirm auszuschalten und den Ton weiterlaufen zu lassen. Man kann Bluetooth-Kopfhörer an den Fernseher anschließen, und der Ton kann gleichzeitig über diese und die eingebauten Lautsprecher wiedergegeben werden. Das ist eine nützliche Funktion, wenn eine der zuschauenden Personen eine höhere Lautstärke benötigt, zum Beispiel Senioren. Im Lieferumfang befindet sich eine einfache Smart-Fernbedienung mit wenigen Tasten. Leider handelt es sich nicht um die solarbetriebene Version, die von anderen Samsung-Modellen bekannt ist, sondern die Fernbedienung verwendet normale Batterien. Glücklicherweise verbindet sie sich per Funk mit dem Fernseher, sodass man sie nicht direkt auf den Bildschirm richten muss.
9.3/10
9.1/10
| Maximum photo resolution: | Supported photo formats: |
|---|---|
Der eingebaute USB-Player kommt mit den meisten gängigen Video- und Bildformaten zurecht. Er zeigt problemlos JPEG-, PNG- und BMP-Dateien, auch in hoher Auflösung. Es fehlt allerdings die Unterstützung für HEIC, das unter anderem von iPhones verwendet wird. In der Praxis dürfte das kaum ein großes Problem sein, denn der M80H unterstützt AirPlay und wahrscheinlich werden die meisten Leute so ihre Urlaubsfotos auf dem Fernseher zeigen. 😉
6/10
88dB
Maximum volume
Supported codecs (TV speakers)
Dolby Digital Plus 7.1
Dolby True HD 7.1
Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
Dolby Atmos in Dolby True HD
DTS:X in DTS-HD MA
DTS-HD Master Audio
Der M80H ist mit einem 2.0-Lautsprecherset mit 20 W Leistung ausgestattet. Er klingt ordentlich, hebt sich aber nicht von Fernsehern mit ähnlichem Audiosystem ab. Dialoge sind gut verständlich, und die Lautsprecher erzeugen keine auffälligen Verzerrungen. Es fehlt jedoch eindeutig an Bass, sodass vor allem Musik flach wirken kann. Wenn man einen etwas volleren Klang wünscht, lohnt sich der Gedanke an eine einfache Soundbar, die man per HDMI eARC anschließt. Der Fernseher kann auf diese Weise auch Dolby Atmos übertragen. Man muss jedoch beachten, dass der M80H keinen optischen Ausgang hat, daher lassen sich ältere Audiogeräte nicht auf diese Weise anschließen.
Sound Quality Test:
88dBC (Max)
75dBC
Software version during testing: 1204
Panel uniformity and thermal imaging:
Backlight Type: PFS LED
Founder and originator of the "ChooseTV" portal
Journalist, reviewer, and columnist for the "ChooseTV" portal
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