Samsung könnte von Broadcom einen bahnbrechenden Auftrag erhalten. Es geht um die nächste Generation von KI-Chips.

Calendar 7/27/2026

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Samsung und TSMC konkurrieren seit Jahren um die Führungsposition in der Herstellung der fortschrittlichsten integrierten Schaltkreise. Obwohl der taiwanesische Hersteller den Foundry-Markt weiterhin dominiert, könnte Samsung seine Stärken nutzen, die über den reinen Lithografieverfahren hinausgehen. Laut neuesten Informationen intensiviert das koreanische Unternehmen die Zusammenarbeit mit Broadcom bei Projekten rund um die Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Eine Schlüsselrolle sollen sowohl das 2-nm-Fertigungsverfahren als auch moderne HBM4-Speicher spielen. Die Zusammenarbeit soll weit mehr umfassen als nur die Chipproduktion. Sollten die Pläne verwirklicht werden, könnte Samsung seine Position auf dem KI‑Markt deutlich stärken.

Samsung will Broadcom eine umfassende Lösung für KI-Chips anbieten

Nach veröffentlichten Angaben haben Samsung und Broadcom ein Kooperationsmemorandum zur Entwicklung einer Infrastruktur für künstliche Intelligenz unterzeichnet. Die Partnerschaft soll die Nutzung des 2-nm-Fertigungsprozesses und von HBM4-Speicher in von Broadcom entwickelten KI-Beschleunigern umfassen. Samsung soll nicht nur die Fertigung der Chips übernehmen, sondern auch an der Designoptimierung, der Chip-Paketierung und der Vorbereitung für die Massenproduktion beteiligt sein. Ein solches Kooperationsmodell soll die Zeit zur Entwicklung neuer Designs verkürzen. In Zukunft plant Samsung außerdem die Einführung der nächsten HBM4E-Speichergeneration. Der Hersteller hofft, dass dies die Wettbewerbsfähigkeit seiner Lösungen für den KI-Markt steigern wird. Der Einsatz des 2-nm-Prozesses soll unter anderem Broadcoms schnelle Kommunikationschips umfassen. Einem Bericht zufolge könnte der Wert der gesamten Zusammenarbeit innerhalb von fünf Jahren bis zu 200 Milliarden US-Dollar erreichen. Es ist jedoch zu beachten, dass finanzielle Details und der Umfang der Projektdurchführung von beiden Seiten nicht offiziell bestätigt wurden. Derzeit ist nur die Unterzeichnung des Kooperationsmemorandums bekannt. Die weitere Entwicklung der Partnerschaft wird von der Umsetzung der nächsten Projektphasen abhängen. Vorerst bleibt dies ein ambitionierter Plan und kein abgeschlossener Vertrag.

Samsung könnte den Vorteil aus der Produktion von Speicher und Chips nutzen

Eine Quelle weist darauf hin, dass Samsungs größter Vorteil die Fähigkeit ist, Kunden ein komplettes Ökosystem zu bieten. Das Unternehmen stellt sowohl die fortschrittlichsten Chips als auch DRAM- und HBM-Speicher her. Dadurch kann es gleichzeitig das Chip-Design, das Versorgungssystem und die thermischen Eigenschaften der gesamten Konstruktion optimieren. Bei TSMC erfordert ein ähnlicher Effekt die Zusammenarbeit mit externen Speicherherstellern. Das kann den Designprozess verlängern und das Risiko von Integrationsproblemen einzelner Komponenten erhöhen. Samsung hofft, dass ein solches Vorgehen für Unternehmen, die KI-Beschleuniger entwickeln, attraktiv sein wird. Eine geringere Zahl von Lieferanten könnte außerdem Probleme in der Lieferkette reduzieren. Gleichzeitig bleibt TSMC Marktführer im Bereich Foundry-Dienstleistungen und verfügt über eine sehr starke Position in der Produktion der fortschrittlichsten Chips. Deshalb ist es heute schwer zu beurteilen, ob Samsung tatsächlich den Rückstand zu seinem größten Konkurrenten aufholen kann. Es ist zu beachten, dass ein Teil der dargestellten Prognosen aus Branchenanalysen stammt und keine offiziellen Erklärungen der beiden Unternehmen darstellt. Die endgültigen Auswirkungen der Zusammenarbeit auf den Markt lassen sich erst nach Aufnahme der Produktion der neuen Chips bewerten. Der Wettbewerb zwischen Samsung und TSMC verspricht jedoch in den kommenden Jahren äußerst interessant zu werden.

Samsung könnte die Kombination seines 2-nm-Prozesses und eigener HBM4-Speicher nutzen, um Kunden anzuziehen, die KI-Chips entwickeln. Obwohl TSMC Marktführer bleibt, könnte das umfassende Angebot des koreanischen Herstellers ein wichtiges Argument im Wettbewerb um weitere milliardenschwere Verträge sein.

Quelle: wccftech

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