Available screen sizes:
Complete the survey to find out the result
Panel type: LCD VA Refresh rate: 144Hz Brand: SAMSUNG Resolution: 3840x2160 System: Tizen Model year: 2026
Samsung QN80H ist das Spitzenmodell der Neo QLED, das Sie im Angebot des Herstellers für das Jahr 2026 finden. Das klingt wie eine ziemliche Überraschung und ist im Grunde genau so. Jahrelang waren gerade die Top-Serien der Neo QLED die technologische Visitenkarte der Koreaner und ein Beleg ihrer Stärke im Bereich der LCD-Displays. In diesem Jahr hat Samsung sein Portfolio jedoch auf den Kopf gestellt, nicht nur die Bezeichnungen, sondern die gesamte Hierarchie im Sortiment geändert, indem Fernsehgeräte der Micro RGB-Serie hinzugefügt wurden. Da stellt sich schnell die Frage: Ist der QN80H ein vollwertiges Flaggschiff der Neo QLED-Reihe oder schlicht der Nachfolger der überaus beliebten QN85/QN80-Modelle? Diese Modelle galten schließlich seit Jahren als die "goldene Mitte" im Samsung-Angebot, also das erste Gerät der Marke, das man wegen wirklich guter Bildqualität kaufte. Wir haben den QN80H auf unseren Prüfstand genommen, um zu sehen, wie viel von diesem Charakter noch übrig ist.
7.3
Overall rating
Der Samsung QN80H ist ein wirklich gelungenes Mittelklasse-Fernsehgerät und unserer Meinung nach sollte man genau so auf ihn schauen. Nicht als neues Neo-QLED-Flaggschiff, sondern als erstes Modell im Samsung-Portfolio, das bereits einen deutlichen Vorgeschmack auf bessere Bildqualität liefert. Vollflächige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, hohe Helligkeit und gut gesättigte Farben sorgen dafür, dass für jemanden, der von einem gewöhnlichen LCD-Fernseher umsteigt, der Unterschied wirklich groß sein kann. Ein riesiger Pluspunkt dieses Modells ist, dass Samsung ihm funktional nicht stiefmütterlich begegnet ist. Der QN80H hat nahezu dasselbe umfangreiche Ausstattungspaket erhalten wie die Flaggschiffe. Es gibt also ein komplettes Paket für Gamer, angeführt von vier HDMI-2.1-Ports, sowie ein außerordentlich schnelles Tizen-System, das zudem garantierte Unterstützung und Updates für die nächsten 7 Jahre erhält.
Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass es sich nicht um ein Modell aus der obersten Liga handelt. Die Anzahl der Dimming-Zonen der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung bricht keine Rekorde, weshalb in anspruchsvollen Szenen gewisse Kompromisse bei der Bildqualität sichtbar sind. Es gibt auch kleine Entscheidungen, die uns schlicht nicht gefallen, etwa die Abschaffung der Solarfernbedienung zugunsten einer weniger eleganten Version mit Batteriebetrieb. Trotzdem kann man dem QN80H kaum vorwerfen, in einem wesentlichen Bereich schlecht abzuschneiden. Es ist ein Fernseher, der in praktisch jedem Bereich mindestens gut zurechtkommt. Genau solche Erwartungen sollte man an ihn haben. Er versucht nicht krampfhaft, ein Flaggschiff vorzutäuschen, enttäuscht aber in keinem Aspekt. Genau solche Ergebnisse hatten wir von der „80“-Serie erwartet, und diese Erwartungen wurden erfüllt. Lohnt sich der Kauf? Ja, aber viel hängt vom Preis ab. Bei einem entsprechend attraktiven Preis kann der QN80H erneut zu einem der sinnvollsten Samsung-Modelle für diejenigen werden, die in eine höhere Bildqualitätsstufe einsteigen möchten, aber nicht bereit sind, für die teuersten Modelle der Marke draufzuzahlen.
Gute Schwarzwerte dank Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung
Hohe Helligkeit, über 1000 Nits im HDR
Satte Farben dank Quantum Dots (QLED)
Hohe Bildwiederholrate: 144 Hz
4 HDMI 2.1-Anschlüsse
Sehr geringe Eingabeverzögerung (Input Lag)
Erweiterte Gaming-Funktionen
Schnelles Tizen-Betriebssystem
Sieben Jahre Systemsupport
Sehr gute Zusammenarbeit mit PCs (240-Hz-Modus, hervorragende Schriftlesbarkeit)
Verstellbarer Abstand und höhenverstellbare Standfüße
Geringe Anzahl an Local-Dimming-Zonen, 110 im 65-Zoll-Modell
Mäßige Reflexionsunterdrückung
Keine USB-Aufnahme und keine PiP-Funktion
Nicht sehr elegante Kunststofffüße
Keine solarbetriebene Fernbedienung 😓
Movies and series in UHD quality
7.0
Classic TV, YouTube
6.8
Sports broadcasts (TV and apps)
6.8
Gaming on console
9.0
TV as a computer monitor
8.9
Watching in bright light
5.8
Utility functions
7.3
Apps
9.3
Sound quality
7.1
Complete the survey to find out what fits your preferences
HDMI inputs: 0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps) Outputs: Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI) Network Interfaces: Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality: Good
Stand type: Legs
Bezel color: Graphite
Stand: Height adjustment, Base adjustment
Flat design: Yes
Accessories: Stand
Samsung hat bei der diesjährigen Reihe „80” auf ein deutliches Facelift gesetzt. Das Gehäuse ist schlichter und minimalistischer als bei den Vorgängern. Der Fernseher wirkt solide, gehört aber keineswegs zu den schlanksten auf dem Markt. Dafür hat er einen großen Vorteil: eine vollkommen flache Rückseite ohne hervorstehende Teile. Dank dessen kann man ihn nahezu bündig an die Wand hängen, ohne einen störenden Spalt. Die größte Änderung ist jedoch der Verzicht auf den zentralen Standfuß und der Wechsel zu zwei separaten Füßen. Auf den ersten Blick mag das wie ein gestalterischer Rückschritt wirken, doch Samsung hat das sehr praktisch angegangen. Die Füße lassen sich in zwei Abständen montieren, breit für bessere Standfestigkeit oder eng, wenn man ein kleineres TV-Möbel hat. Außerdem erlaubt die verstellbare Höhe, den Bildschirm um einige Zentimeter anzuheben, sodass unter der unteren Kante problemlos selbst ein großformatiger Soundbar Platz findet. Einziger Wermutstropfen ist die Verarbeitungsqualität der Füße selbst. Sie sind stabil, aber schade, dass sie aus Kunststoff gefertigt sind, der sich haptisch ziemlich billig anfühlt. Unterm Strich ist der Samsung QN80H schlicht ein solides Mittelklassegerät. Ihm fehlen die luxuriösen Feinheiten der Premium-Modelle, doch dafür erhält man ein durchdachtes und vor allem alltagstaugliches Design.
Select size:
6.7/10
Local dimming function: Yes, number of zones: 110 (10 x 11)
Result
18,900:1
Result
7,100:1
Result
23,200:1
Result
7,750:1
Result
3,800:1
Visibility of details in the lights:
QN80H gehört zur Neo QLED-Linie, was bedeutet, dass er eine direkte, zonale Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung besitzt. In der getesteten 65-Zoll-Variante zählten wir genau 110 Zonen der lokalen Dimmung. Im Vergleich zur aggressiv bepreisten chinesischen Konkurrenz mag diese Zahl nicht umwerfend wirken, ist aber dennoch ungleich besser als gar keine Dimmung oder die in niedriger positionierten Modellen verwendete Edge-Dimming-Technik. Vor allem hat Samsung den QN80H mit einem hochkontrastigen VA-Panel kombiniert. Dadurch kann der Fernseher selbst bei einer relativ geringen Anzahl an Zonen wirklich gute Ergebnisse erzielen. In unseren Tests mit Filmszenen schlug sich der QN80H recht solide, besonders dort, wo auf dem Bildschirm tiefes Schwarz vorherrschte. Bei Filmen wie Oblivion war das von uns gemessene Schwarz sogar 3- bis 4-mal tiefer als die nativen Möglichkeiten des Panels. Das ist ein Beleg dafür, dass der Fernseher die entsprechenden Bereiche effizient und präzise abdunkeln kann, um ein Bild mit zufriedenstellendem Kontrast darzustellen.
Probleme treten jedoch in anspruchsvolleren Momenten auf. In Szenen mit vielen feinen Details auf dunklem Hintergrund (Aufnahme mit dem Hubschrauber unten) zeigt sich die größte Schwäche des QN80H. Wenn auf dem Bildschirm kleine, aber sehr helle Punkte erscheinen, gerät der Dimming-Algorithmus deutlich ins Straucheln. Anstatt nur diese Details präzise zu beleuchten, hellt der Fernseher nahezu den gesamten Bildschirm auf, wodurch das Schwarz rundherum stark gräulich wird. Das ist eine direkte Folge der geringen Anzahl an Dimming-Zonen. Es bleibt zu hoffen, dass Samsung den Algorithmus in künftigen Software-Updates optimiert. Trotzdem bewerten wir den Gesamtkontrast positiv, besonders im Vergleich zu Bildschirmen, die überhaupt keine zonale Hintergrundbeleuchtung besitzen.
Halo effect and black detail visibility:
5.8/10
Supported formats: HDR10, HDR10+, HLG
Luminance measurements in HDR:
Result
694 nit
Result
385 nit
Result
703 nit
Result
307 nit
Result
660 nit
Der Samsung QN80H ist zweifellos ein heller Fernseher. In synthetischen Tests überschreitet er die Marke von 1000 Nits, was auf dem Papier bereits einen soliden HDR-Effekt verspricht. In der Praxis zeigt das Panel tatsächlich Biss, auch wenn es nicht unter allen Bedingungen sein volles Potenzial entfalten kann (oder besser gesagt die Hintergrundbeleuchtung 🤔). Am besten wirken helle, weitläufige Einstellungen. Ausgeleuchtete Außenaufnahmen oder stark aufgehellte Szenen sehen darauf wirklich gut aus. Die Helligkeit liegt dann bei etwa 700 Nits, was einen deutlichen Qualitätssprung gegenüber normalem SDR bedeutet. Schwierigkeiten treten bei dunklen Bildern mit kleinen, punktuellen Aufhellungen auf. Der QN80H neigt dazu, diese stark zu dimmen, um um jeden Preis die Schwarztiefe zu erhalten. Einerseits gewinnt man so an Kontrast, andererseits verliert man Dynamik und den Glanz feiner HDR-Details. Der Fernseher hat also großes Potenzial, doch der Local-Dimming-Algorithmus ist mitunter zu restriktiv.
Auch bei den Farben sieht es gut aus. Der QN80H nutzt Quantum-Dot-Technologie und deckte in unseren Messungen 93 % des DCI-P3-Farbraums sowie etwa 70 % von BT.2020 ab. Heute reißen solche Ergebnisse niemanden mehr vom Hocker, aber im Alltag reichen sie völlig aus, um in den meisten Filmen und Serien ein lebendiges und natürliches Bild wiederzugeben. Die Farben sind angemessen gesättigt und wirken nach korrekter Kalibrierung weder künstlich noch übertrieben aggressiv.
BT.2020 color gamut coverage and primary color luminance
| Data set | BT.2020 [%] | P3 [%] | R [%] | G [%] | B [%] |
|---|---|---|---|---|---|
| Synthetic patterns | 70.0 | 92.7 | 71.2 | 72.9 | 80.5 |
| Film measurements | 69.9 | 92.6 | 67.2 | 71.0 | 78.0 |
Arithmetic means of BT.2020 and P3 gamut coverage and the luminance of the primary colors (red, green, blue) as a % of target.
Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)
Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)
Messwerte sind das eine, für uns ist aber vor allem wichtig, wie sich der Samsung QN80H beim Anschauen echter Filme schlägt. Und hier zeigt er sich erneut recht gut, wobei viel davon abhängt, welches Material gerade wiedergegeben wird. Beginnen wir mit dem, was er am besten kann. Der QN80H kommt sehr gut mit populären Filmen und Serien aus Streamingdiensten zurecht, also mit Inhalten, deren Spitzenhelligkeit bei etwa 1000 Nits liegt. Ein gutes Beispiel ist die Soldatenszene, die rechts im Vergleich zu sehen ist. Helle Bereiche haben die richtige Intensität, und im Bild bleiben viele Details erhalten. Gerade bei solchen Inhalten, die die meisten Menschen im Alltag sehen, zeigt der QN80H seine stärksten Seiten. Interessanterweise spielt hier die Funktion „HDR-Tone Mapping” eine große Rolle. Beim QN80H sollte man, entgegen unserer üblichen Empfehlung für Samsung-Fernseher, diese im aktiven Modus statt im statischen Modus verwenden. Das ermöglicht, deutlich mehr Details aus dem Bild herauszuholen, ohne die gesamte Szene übermäßig aufzuhellen.
Wo stößt der QN80H also an seine Grenzen? Er ist mit Sicherheit kein Bildschirm für Zuschauer, die kompromisslose Qualität von 4K-Blu-rays oder anderen Produktionen suchen, die auf extrem hohe Helligkeiten gemastert wurden, etwa 4000 Nits. Bei solchen anspruchsvollen Filmen kommt der Tone-Mapping-Algorithmus häufig an seine Grenzen, was zu sichtbarem Verlust von Details in den hellen Bereichen führt. Ein gutes Beispiel ist die Szene aus dem Film „Pan”. Die Sonne im Hintergrund ist deutlich ausgebrannt und verliert praktisch vollständig ihre Form. Der Fernseher versucht, diese Szene möglichst hell darzustellen, kann jedoch nicht alle im Material enthaltenen Informationen bewahren. Das zeigt recht deutlich, dass der QN80H in erster Linie für typische HDR-Inhalte aus Streamingdiensten konzipiert wurde. In diesem Anwendungsbereich schlägt er sich wirklich gut.
HDR luminance chart:
Wie der QN80H mit normalem HDR10 zurechtkommt, hängt stark vom jeweiligen Film ab. Mal ist es wirklich gut, ein andermal gehen in den hellsten Passagen einige Details verloren. Deutlich besser sieht es bei HDR10+ aus, denn der Fernseher erhält dann zusätzliche Informationen zu jeder Szene und muss nicht mehr alles selbst ermitteln. In der Praxis wirkt das Bild dann detaillierter, und helle Bildbereiche sehen seltener ausgebrannt aus. Positiv ist außerdem, dass HDR10+ nicht mehr wie vor einigen Jahren ein exotisches Format ist. Es ist zwar nach wie vor weniger verbreitet als Dolby Vision, aber es taucht auf vielen Streaming‑Plattformen auf und lässt sich tatsächlich nutzen. Samsung unterstützt Dolby Vision weiterhin nicht, aber beim QN80H würden wir das nicht als großen Nachteil werten. Die Unterschiede zwischen gut umgesetztem HDR10+ und Dolby Vision sind für die meisten Zuschauer wirklich gering.
Static HDR10
Dynamic: HDR10+
6.1/10
Die Werkseinstellungen des QN80H waren wirklich gut, besonders im Vergleich zu den meisten Fernsehern, die zu unseren Tests kommen. Natürlich haben wir die Messungen im Filmmaker Mode durchgeführt und genau diesen Modus empfehlen wir direkt nach der Erstinstallation zu aktivieren. Bei SDR-Inhalten war unser Exemplar sogar überraschend gut eingestellt. Der Weißabgleich war sehr gleichmäßig, die Farben wirkten natürlich, und die Fehler waren so gering, dass man sie ohne Messgeräte kaum erkennen konnte. Der einzige Schwachpunkt war das Gamma. In helleren Bildbereichen hellte der Fernseher diese etwas zu stark auf, sodass das Bild stellenweise etwas an Tiefe verlor. Trotzdem würden wir uns wünschen, dass die meisten Fernseher sofort nach dem Auspacken so gut aussehen.
In HDR war es etwas schlechter. Der Weißabgleich selbst war weiterhin korrekt eingestellt, sodass das Problem nicht bei den Farben lag, sondern in der Art, wie der QN80H die Bildhelligkeit steuert. Das zeigte sich sofort im EOTF-Diagramm. Der Fernseher hellte große Teile der Szenen zu stark auf, wodurch die hellsten Bereiche ausbrennen konnten. Gleichzeitig wurden sehr kleine Bildpunkte oft zu stark gedimmt. In der Folge gingen einige feine Details einfach verloren. Der werkseitige Filmmaker Mode in HDR ist also nicht schlecht, aber deutlich weniger gut kalibriert als im SDR.
8.2/10
Die größte Veränderung nach der Kalibrierung sahen wir im HDR-Filmmaker-Modus. Im SDR war es ab Werk schon sehr gut, daher hatten wir hier nicht viel zu tun. Im HDR hingegen gelang es, die Art und Weise zu kontrollieren, wie der QN80H die Helligkeit regelte und die meisten Szenen zu stark aufhellte. Nach der Kalibrierung wirkt das Bild ruhiger, natürlicher und deutlich näher an einer originalgetreuen Wiedergabe.
9.5/10
Beim Samsung QN80H fallen die tonalen Übergänge sehr gut aus. Farben mit ähnlichen Nuancen gehen nahtlos ineinander über, ohne deutliche Streifen, Flecken oder plötzliche Sprünge zwischen den Abstufungen. Besonders gut gelingen dunkle Verläufe, etwa Grautöne und Übergänge knapp über Schwarz. Gerade in solchen Bereichen zeigen viele Fernseher Schwächen, der QN80H hingegen meistert sie überraschend gut. Kleine Unregelmäßigkeiten sind erst in sehr hellen Aufnahmen sichtbar, wo gelegentlich leichtes Banding auftritt. Das ist jedoch so dezent, dass es beim normalen Sehen kaum jemanden stören dürfte.
7/10
Smooth transition function
Image without overscan on the SD signal
Für die digitale Bildverarbeitung im Samsung QN80H ist der NQ4-AI-Prozessor der zweiten Generation zuständig. Der Chip ist bereits aus früheren Modellen des Herstellers bekannt und liefert nach wie vor sehr gute Ergebnisse, besonders bei Inhalten niedrigerer Auflösung. Das Bild wird effektiv auf 4K hochskaliert, jedoch ohne übermäßiges Schärfen und ohne den Eindruck, dass der Fernseher das Quellmaterial künstlich aufbessern möchte.
Die Funktion „Rauschreduzierung” erweist sich ebenfalls als nützlich. Sie kann Posterisierung und sichtbares Banding bei Material geringerer Qualität deutlich verringern, insbesondere beim Streaming mit niedriger Bitrate. Man sollte jedoch bedenken, dass sie nicht ohne Nebenwirkungen ist. Sie kann einen Teil des Filmkorns entfernen und das Bild leicht glätten. Daher würden wir die Funktion bei guter Quellenqualität deaktiviert lassen. Wenn einen hingegen Streifen und ungleichmäßige Tonübergänge mehr stören als der Verlust eines Teils des Korns, kann die „Rauschreduzierung” eine sehr nützliche Ergänzung sein.
7.8/10
Maximum refresh rate of the panel: 144Hz
Film motion smoothing option: Yes
Blur reduction option: Yes
BFI function 60Hz: Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz: No
Brightness drop with BFI: 70%
Die Bewegungsunschärfe und die Bewegungsdarstellung des QN80H sind wirklich gut, vor allem dank des schnellen Panels. Bei 4K aktualisiert das Display das Bild mit bis zu 144 Hz; nach Umschalten auf Full HD und Anschluss an einen PC können sogar 240 Hz erreicht werden. Das ist eine Neuerung bei Samsung-Fernsehern und eine interessante Ergänzung für diejenigen, die den Fernseher auch zum PC-Gaming nutzen wollen. Uns interessierte jedoch mehr, wie sich der QN80H bei 120 Hz schlägt, da Konsolen diese Bildfrequenz nutzen. Hier ist es wirklich gut. Das Panel hat kein großes Problem mit der für VA-Panels typischen Schlierenbildung, und leichte Nachzieheffekte hinter bewegten Objekten sind vor allem auf dunklem Hintergrund zu sehen. Das stört beim normalen Fernsehen von Sport oder beim Spielen jedoch nicht. Im Fernseher gibt es außerdem ein System zur Bewegungsaufbereitung, das Samsung „Wyrazistością obrazu“ nennt. Man kann die Reduzierung von Rucklern und Unschärfen getrennt einstellen, sodass sich seine Wirkung leicht für Filme, Sport oder die eigenen Vorlieben anpassen lässt.
Blur (native resolution, maximum refresh rate):
Blur (BFI function enabled):
Image flickers in this mode
Blur (4K@144Hz):
9.6/10
Der Samsung QN80H ist ein Fernseher, der in Sachen Gaming-Funktionen richtig stark aufgestellt ist. Die größte Neuerung für 2026 ist der DLG-Modus, der eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 240 Hz erlaubt, wenn die Anzeige auf Full HD umgeschaltet wird. Diese Option richtet sich vor allem an PC-Nutzer, zeigt aber auch, dass Samsung den Gaming-Bereich seiner Fernseher weiterhin stark ausbaut. Dabei endet die Liste der Vorzüge nicht. Der QN80H verfügt über vier vollwertige HDMI‑2.1‑Anschlüsse, was in dieser Preisklasse noch nicht selbstverständlich ist. Man kann also mehrere Konsolen, einen PC oder eine Soundbar gleichzeitig anschließen, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, welcher Eingang die volle Bildleistung unterstützt. Der Fernseher unterstützt außerdem VRR, ALLM und HGiG, sodass er in Bezug auf die Grundausstattung kaum Kritikpunkte bietet.
Ein gewisser Nachteil ist das Fehlen von Dolby Vision, was vor allem für Besitzer einer Xbox Series X relevant sein kann. Das ist jedoch kein Mangel, der den QN80H als Gaming-Fernseher disqualifiziert. Samsung hat nämlich eine Funktion, die bei den meisten Herstellern noch fehlt: den eigenen Bewegungsverbesserer Game Motion Plus. Dieser arbeitet auch im Spielmodus und verbessert die Flüssigkeit von Titeln, die mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde laufen, ohne den Input-Lag drastisch zu erhöhen. In der Praxis kann Game Motion Plus einen deutlich größeren Unterschied machen als der Dolby-Codec, insbesondere bei anspruchsvolleren Spielen, die keinen 60‑FPS‑Modus bieten. Das Bild wird spürbar flüssiger, und die Steuerung bleibt weiterhin schnell genug. Deshalb ist der QN80H trotz fehlendem Dolby Vision immer noch einer der am besten ausgestatteten Fernseher für Spieler in seiner Klasse.
10/10
Der Input-Lag beim QN80H liegt auf einem sehr guten Niveau. Im Spielmodus beträgt der Input-Lag etwa 10 ms, also genau so viel, wie man heute von den besten Gaming-Fernsehern erwartet. In dieser Hinsicht ist es schwer, Samsung etwas vorzuwerfen. Die Steuerung ist schnell, die Reaktion auf Bewegungen des Controllers sofort, und selbst anspruchsvollere Spieler sollten keine Beeinträchtigung spüren. Schaltet man das bereits erwähnte Game Motion Plus ein, steigt der Input-Lag auf etwa 45 ms. Das ist natürlich ein höherer Wert, allerdings weiterhin so gering, dass die Funktion in ruhigeren Rollenspielen oder Adventure-Titeln voll nutzbar bleibt. Zumal man im Gegenzug ein deutlich flüssigeres Bild erhält.
| SDR | HDR | Dolby Vision |
|---|---|---|
| 1080p60: 11 ms | 2160p60: 11 ms | |
| 1080p120: 9 ms | 2160p120: 9 ms | |
| 2160p60: 11 ms | ||
| 2160p120: 9 ms |
8.9/10
Chroma 444 (max. resolution and refresh rate): Yes
Font clarity: Very Good
Readability of dark text and shapes: Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate): 9ms
Matrix subpixel arrangement: RGB
Max refresh rate: 144Hz
G-Sync: Yes
Der Samsung QN80H eignet sich auch problemlos als großer Monitor. Neben der bereits erwähnten Bildwiederholfrequenz von 144 Hz bei 4K (und sogar 240 Hz in Full HD!) bietet der Fernseher ein komplettes Paket an Gaming-Funktionen, was bei Anschluss an einen PC enorme Möglichkeiten eröffnet. Auch bei der Arbeit mit Texten schlägt sich der QN80H sehr gut. Das hier eingesetzte Panel verfügt über die klassische, standardmäßige RGB-Pixelanordnung. Schriften sind scharf, klar und sehr gut lesbar. Es gibt hier keine ausgefransten Buchstabenränder oder seltsame, farbige Konturen um den Text. Natürlich werden wohl nur wenige einen so großen Fernseher ausschließlich für Büroarbeit kaufen. Es ist jedoch gut zu wissen, dass der QN80H bei solchen Aufgaben ohne die geringsten Probleme zurechtkommt.
3.2/10
Brightness drop at an angle of 45 degrees: 83%
Die Blickwinkel sind leider die Achillesferse des hier eingesetzten VA-Panels. Einerseits verschafft ein solches Panel dem QN80H höheren Kontrast und besseres Schwarz, andererseits sorgt es für deutlich schlechtere Bildqualität bei seitlicher Betrachtung als bei Fernsehern mit IPS- oder ADS-Panels. Es reicht, etwas weiter seitlich zu sitzen, damit die Farben an Sättigung verlieren und das Schwarz heller wird. Das Bild bleibt zwar noch erkennbar, sieht aber nicht mehr so gut aus wie bei direkter Betrachtung. Deshalb eignet sich der QN80H am besten, wenn die meisten Zuschauer möglichst nahe der Bildschirmmitte sitzen.
5.8/10
Panel finish: Satin
Reflection suppression: Decent
Black levels during daytime: Good
Im Hinblick auf die Helligkeit bei Alltagsinhalten (SDR) ist der Samsung QN80H ein ziemlich mäßiger Fernseher. Bei normalen Inhalten erreicht er etwa 460 Nits. Das ist vielleicht kein Rekordwert, reicht aber problemlos zum Fernsehen in einem normal beleuchteten Wohnzimmer. Schlechter fällt allerdings die Bildschirmbeschichtung aus. Sie ist seidenmatt, geht also mit Spiegelungen besser um als ein typisches glänzendes Panel, kann diese aber dennoch deutlich sichtbar machen. Außerdem schneidet der QN80H diesbezüglich etwas schlechter ab als das letztjährige Modell QN80F. Solange der Raum mäßig hell ist, sollten keine Probleme auftreten, doch ein großes Fenster (oder eine Lampe) direkt gegenüber dem Fernseher kann beim Sehen bereits stark stören.
Panel brightness
Samsung QN80H: 459 cd/m2
7.3/10
System: Tizen
System performance: Very good
Samsung QN80H läuft wie üblich auf dem firmeneigenen System Tizen. Die Software ist stark auf KI-basierte Lösungen und eine Vielzahl weiterer moderner Funktionen ausgerichtet. Deshalb finden wir hier problemlos Dinge wie AirPlay oder die Bildschirmspiegelung vom Telefon (Screen Mirroring), die ohne Probleme funktionieren. Das System selbst ist schnell, die Menüanimationen sind flüssig, und das ist ein klarer Pluspunkt der Software. In Tizen gibt es außerdem zahlreiche eigene Samsung-Lösungen, allen voran die SmartThings-App, die eine bequeme Verwaltung von Smart-Geräten im ganzen Haus erlaubt. Alles wird mit einer kleinen, intuitiven Fernbedienung gesteuert. Ebenfalls sehr positiv ist, dass Tizen derzeit zu den am längsten unterstützten Smart-TV-Betriebssystemen auf dem Markt gehört. Samsung gibt eine Unterstützung des Geräts von bis zu 7 Jahren ab dem Zeitpunkt der Markteinführung an.
Bei den traditionelleren, typischen TV-Funktionen sieht es dagegen schlechter aus. Was fehlt? Der QN80H erlaubt beispielsweise nicht die Aufnahme von TV-Sendungen auf einen USB-Speicher, hat also keine PVR-Funktion. Eine klassische Fernbedienung mit numerischer Tastatur gibt es ebenfalls nicht, was Nutzer stören könnte, die weiterhin gerne direkt per Ziffern die Sender wechseln (ohne Set-Top-Box). In der diesjährigen „80“-Serie fehlt zudem die PIP-Funktion, die in früheren Modellen vorhanden war. Es gibt also keine Möglichkeit, zwei Bilder gleichzeitig anzuzeigen. Man sieht, dass Samsung heute mehr auf Internetfunktionen setzt als auf Lösungen, die sich an Nutzer des klassischen Fernsehens richten.
9.3/10
9.1/10
| Maximum photo resolution: | Supported photo formats: |
|---|---|
Der integrierte Mediaplayer des QN80H funktioniert sehr gut. Wenn man einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte anschließt, sollte es keine größeren Probleme geben, eigene Dateien abzuspielen. Der Fernseher unterstützt die meisten gängigen Video-, Audio- und Bildformate. Was fehlt, ist eigentlich nur eine breitere Unterstützung seltenerer Fotoformate. Ein gutes Beispiel ist HEIC, das häufig von Apple-Geräten verwendet wird. Solche Dateien kann der QN80H möglicherweise nicht öffnen.
7.1/10
86dB
Maximum volume
Supported codecs (TV speakers)
Dolby Digital Plus 7.1
Dolby True HD 7.1
Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
Dolby Atmos in Dolby True HD
DTS:X in DTS-HD MA
DTS-HD Master Audio
Beim Klang schlägt sich der Samsung QN80H recht ordentlich. Das hier verbaute 2.0-Lautsprechersystem mit einer Gesamtleistung von 30 W ist zwar kein Highlight im Vergleich zu Flaggschiff-Modellen, reicht aber völlig für das tägliche Fernsehen, Nachrichten oder einfache Serien. Wer jedoch Wert auf ein Kinoerlebnis legt, findet an Bord volle Unterstützung für Dolby Atmos. Schließt man eine passende Soundbar oder Lautsprecher an, kann man mit einem deutlich räumlicheren Klang rechnen. Zusätzlich unterstützt Samsung Q-Symphony, das die gleichzeitige Wiedergabe von Ton über die TV-Lautsprecher und eine kompatible Soundbar ermöglicht.
Eine interessante Neuerung basiert auf künstlicher Intelligenz: ein spezieller Sportmodus namens „Piłka nożna AI”. Er wurde entwickelt, um mit Hilfe von Schiebereglern die Stimme des Kommentators künstlich über den Stadionlärm hervorzuheben oder ganz andersrum: sie zu dämpfen und nur die Anfeuerungsrufe des Stadions zu lassen. Zwar arbeitet der Algorithmus mitunter etwas „holprig“, aber diese Funktion kann sich als äußerst nützlich erweisen. Vor allem, wenn man gerade ein Spiel mit einem Kommentator erwischt, den man besonders nicht mag... 😉
Sound Quality Test:
86dBC (Max)
75dBC
Software version during testing: 1122
Panel uniformity and thermal imaging:
Backlight Type: Mini-LED QLED
Founder and originator of the "ChooseTV" portal
Journalist, reviewer, and columnist for the "ChooseTV" portal
michal-woloszyn-title
Shopping Reviews
Die besten Samsung Fernseher 2024 / 2025! Welchen Samsung Fe... 4/30/2025
3/6/2025
Our YouTube channel
Intelligente Kalibrierung des Samsung-Fernsehers in SmartThi... 6/23/2025
3/12/2025
2/3/2026