Mozilla hat eine weitere Version ihres Webbrowsers veröffentlicht und einige praktische Neuerungen eingeführt. Die wichtigste davon sind integrierte Container, mit denen sich private und berufliche Aktivitäten leichter trennen lassen. Die Funktion war zuvor nur als Erweiterung "Multi-Account Containers" verfügbar, ist jetzt jedoch direkt in Firefox integriert. Dadurch können Nutzer mehrere Konten bequemer verwalten, ohne Profile wechseln oder den privaten Modus nutzen zu müssen. Das Update bringt außerdem Verbesserungen bei der Videowiedergabe, der Bearbeitung von PDF-Dokumenten und der Sicherheit. Firefox 153 wird bereits schrittweise an Nutzer der stabilen Version des Browsers verteilt.
Eingebaute Container helfen, unterschiedliche Online-Aktivitäten zu trennen
Die neue Container-Funktion ermöglicht das Öffnen von Tabs in isolierten Bereichen, die keine Cookies, Anmeldedaten oder Website-Daten teilen. So lässt sich gleichzeitig mit mehreren Konten desselben Dienstes arbeiten, ohne dass sie sich gegenseitig beeinflussen. Beispielsweise kann ein berufliches Google-Konto vollständig vom privaten YouTube getrennt bleiben, ebenso Bankwebseiten von Online-Shops. Firefox bietet voreingestellte Kategorien wie Persönlich, Arbeit, Banking und Einkaufen, aber der Nutzer kann auch eigene Container erstellen. Jeder erhält einen eigenen Namen, eine Farbe und ein Symbol, was die Unterscheidung erleichtert. Um eine neue Registerkarte in einem gewählten Container zu öffnen, genügt ein Rechtsklick auf die Registerkarte und die Auswahl der entsprechenden Option. Die Grundfunktionalität ist jetzt in den Browser integriert, daher muss keine zusätzliche Erweiterung mehr installiert werden.
Firefox 153 bringt auch HDR, bessere PDF-Funktionen und neue Sicherheitsmaßnahmen
Neben den Containern hat Mozilla auch eine Reihe weiterer Verbesserungen vorbereitet. Firefox 153 ermöglicht die Wiedergabe von HDR-Inhalten auf Windows-Rechnern mit einem kompatiblen Display und aktivierter HDR-Unterstützung. Der Browser erlaubt außerdem, Webseiten per QR-Codes zu teilen. Der PDF-Editor wurde erweitert: Er kann jetzt Dokumente zusammenführen und Bilder als neue Seiten einfügen. Außerdem gibt es nun einen Farbwähler, der über die Adressleiste erreichbar ist, sowie experimentelle Unterstützung für das JPEG XL-Format über Firefox Labs. Mozilla hat auch die Sicherheit erhöht. Erweiterungen müssen jetzt separate Berechtigungen erhalten, um auf lokale Dateien zuzugreifen, und Webseiten benötigen die Zustimmung des Nutzers, bevor sie sich mit Geräten im lokalen Netzwerk verbinden.
Firefox 153 ist ein Update, das auf Komfort und Sicherheit der Nutzer ausgerichtet ist. Eingebaute Container erleichtern die Trennung von Arbeit und Privatleben, und zusätzliche Neuerungen wie HDR, ein verbesserter PDF-Editor sowie neue Datenschutzmechanismen machen den Browser noch funktionaler.
Quelle: digitaltrends
Redakcja Choose TV












