Die Markteinführung der iPhone-18-Serie rückt mit großen Schritten näher, doch aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Apple erneut mit Problemen in der Lieferkette zu kämpfen hat. Laut einem Bericht von TechPowerUp verfügt TSMC bereits über einen großen Vorrat an Prozessoren für Apple, kann deren Produktion jedoch nicht abschließen, weil DRAM-Speicher fehlen. Es sollen Chips im Wert von bis zu einer Milliarde Dollar betroffen sein.
TSMC hat Prozessoren fertig, aber es fehlt an LPDDR5X-DRAM
Laut neuesten Informationen hat TSMC eine große Anzahl von Prozessoren für die kommenden Apple-Geräte auf Lager. Das Problem ist, dass die Chips ohne die Lieferung entsprechender LPDDR5X-DRAM-Bausteine von den Zulieferern des iPhone-Herstellers nicht fertiggestellt werden können. Apple setzt die moderne InFO-PoP-Technologie ein, bei der der Arbeitsspeicher direkt über dem Prozessor in einem Paket montiert wird. Dadurch lässt sich die Größe der Hauptplatine verringern und der Innenraum des Smartphones besser nutzen. Solange der Speicher jedoch nicht in die Fabriken von TSMC gelangt, kann der Verpackungsprozess nicht abgeschlossen werden. Das bedeutet, dass die fertigen Prozessoren in Lagern verbleiben und auf den letzten Produktionsschritt warten. Berichten zufolge dauert allein die Integration des Speichers in den Chip bis zu zwei Wochen, weshalb die Zeit bis zur Markteinführung der neuen Geräte immer knapper wird. In der Praxis bedeutet das, dass sowohl Apple als auch TSMC die Produktion sehr effizient steuern müssen, um vor dem Marktstart der neuen Modelle fertig zu werden. Ob sich die Situation jedoch auf die Verfügbarkeit der ersten Chargen der Geräte auswirken wird, ist unklar.
Apple sucht neue Speicherlieferanten, doch die Krise macht weiterhin zu schaffen
Der Hauptlieferant von LPDDR5X-Speichern für Apple bleibt derzeit Micron, obwohl das Unternehmen auch mit Samsung und SK hynix zusammenarbeitet. Die wachsende Nachfrage nach Speichern für auf künstlicher Intelligenz basierende Geräte hat jedoch zu einer deutlichen Verschlechterung der Verfügbarkeit geführt. Aus früheren Berichten ging hervor, dass Apple auch versucht habe, mit dem chinesischen Hersteller CXMT zusammenzuarbeiten, in der Hoffnung, die Liefermengen zu erhöhen und bei großen Bestellungen bessere Preise zu erzielen. Berichten zufolge waren die Verhandlungen jedoch nicht erfolgreich. Infolgedessen ist der iPhone-Hersteller weiterhin von den bestehenden Partnern und dem begrenzten Speicherangebot abhängig. Die Krise auf dem DRAM-Markt betrifft inzwischen praktisch die gesamte Elektronikbranche und wirkt sich nicht nur auf Smartphones, sondern auch auf Konsolen, Computer und Server für künstliche Intelligenz aus. Apple hat bereits mehrmals in den letzten Finanzberichten betont, dass die Speicherkosten kontinuierlich steigen und in den kommenden Monaten noch weiter ansteigen könnten. Das zeigt, dass das Problem nicht nur die Logistik betrifft, sondern auch die steigenden Produktionskosten neuer Geräte.
Obwohl TSMC bereits Prozessoren für die iPhone-18-Serie vorbereitet hat, verhindert der Mangel an passenden LPDDR5X-Speicherlieferungen den Abschluss der Produktion. Apple arbeitet intensiv daran, weitere Lieferungen zu sichern, doch die angespannte Lage auf dem DRAM-Markt führt dazu, dass das Unternehmen vor der Markteinführung der neuen Smartphones einen sehr anspruchsvollen Produktionszeitplan bewältigen muss.
Quelle: techpowerup
Redakcja Choose TV












