OLED-Monitore sollen 2026 auf die nächste Stufe kommen, und die Hersteller haben eine außergewöhnlich breite Palette neuer Modelle vorbereitet. Auf dem Markt werden sowohl von Samsung Display produzierte QD-OLED-Panels als auch WOLED-Panels von LG Display erscheinen. Eine der wichtigsten Neuerungen werden Displays mit RGB-Stripe-Pixelstruktur sein, die die Lesbarkeit von Text verbessern können. Unter den neuen Modellen finden sich auch Monitore mit sehr hohen Bildwiederholraten, sogar bis zu 720 Hz. Hinzu kommen Lösungen wie DisplayPort 2.1, glänzende Beschichtungen sowie neue Schichten zur Verringerung von Reflexionen.
Neue OLED-Monitore werden immer schneller
Eine von FlatpanelsHD erstellte Liste zeigt, wie breit das Angebot an OLED-Monitoren im Jahr 2026 sein wird. Die Hersteller konzentrieren sich nicht nur auf die Bildqualität, sondern auch auf sehr hohe Bildwiederholfrequenzen. Unter den neuen Konstruktionen finden sich 1440p-Modelle, die 540, 560, 720 und in ausgewählten Panels sogar 400 Hz erreichen. Besonders interessant sind Monitore für E-Sport-Spieler, bei denen vor allem Bildflüssigkeit und minimale Verzögerungen zählen. Ein Beispiel ist das Asus PG27AQWP-W mit einem Tandem-WOLED-Panel, das Modi mit 540 und 720 Hz bietet. Ähnliche Möglichkeiten sollen Modelle von AOC, Acer, LG und ViewSonic bieten. Schnelle 4K-Displays werden ebenfalls nicht fehlen. Bei einigen Modellen liegt die Bildwiederholfrequenz bei 240 Hz, und einige Geräte bieten zusätzlich Modi mit 480 Hz. Gigabyte FO32U24GP und Asus PG32UCWM gehören zu den 32-Zoll-4K-Monitoren mit 240/480-Hz-Modi. MSI arbeitet hingegen an 4K-Modellen, deren Möglichkeiten in bestimmten Modi sogar 520 und 680 Hz erreichen. Unter den Neuheiten werden auch ultrabreite Monitore mit 5K2K-Auflösung erscheinen. LG 39GX950B und Alienware AW3926QW sollen 39 Zoll große, gekrümmte 5K2K-Displays mit einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 330 Hz bieten. Das bedeutet, dass OLED nicht mehr nur als Technologie für hohe Bildqualität gilt, sondern immer stärker auch in das Segment der anspruchsvollsten Gaming-Monitore vordringt.
QD-OLED und WOLED erhalten neue Möglichkeiten
Ebenso wichtige Änderungen betreffen die Panels selbst, denn 2026 werden neue Generationen sowohl von QD-OLED als auch von WOLED erscheinen. Samsung Display bleibt der Hauptproduzent von QD-OLED-Panels, während LG Display für die Weiterentwicklung der WOLED-Technologie verantwortlich ist. Eine der interessantesten Neuerungen sind Panels mit einer RGB-Stripe-Pixelanordnung. Diese Lösung könnte die Textschärfe potenziell verbessern und OLED-Monitore auch für die Arbeit besser geeignet machen. RGB-Stripe wird unter anderem in ausgewählten Tandem-WOLED- sowie Penta-Tandem-QD-OLED-Modellen zum Einsatz kommen. Auf dem Markt werden außerdem Modelle mit verbesserten Antireflexbeschichtungen erhältlich sein. Einige Hersteller setzen hingegen auf ein glänzendes Finish, das ein eindrucksvolleres Bild liefern soll. Ein weiterer wichtiger Trend ist die zunehmende Verbreitung von DisplayPort 2.1. Den neuen Standard finden wir unter anderem in ausgewählten Modellen von Asus, LG, MSI, Gigabyte und AOC. Besonders hervorzuheben sind auch neue 32-Zoll-4K-QD-OLED-Monitore wie der Asus PG32UCDM Gen 3, der 240 Hz, DisplayPort 2.1 sowie eine Helligkeit von bis zu 1300 Nits bieten soll. Ausgewählte Tandem-WOLED-Modelle sollen sogar bis zu 1500 Nits erreichen. Zu den Herstellern neuer OLED-Monitore zählen unter anderem Acer, AOC, Asus, Dell, Gigabyte, HP, Lenovo, LG, MSI, Samsung, ViewSonic und Philips. TCL könnte in Zukunft ebenfalls als Panel-Hersteller mit eigener RGB-OLED-Technologie hinzukommen. Alles deutet also darauf hin, dass 2026 eine der wichtigsten Phasen in der Entwicklung von OLED-Monitoren wird.
Die Hersteller haben für 2026 eine große Zahl neuer OLED-Monitore vorbereitet, darunter sowohl QD-OLED als auch WOLED. Die anspruchsvollsten Spieler bekommen Geräte, die bis zu 720 Hz erreichen, und im 4K-Segment werden Modelle mit Bildwiederholraten von bis zu 480 Hz erscheinen. Wichtige Neuerungen sind außerdem RGB-Stripe-Pixel, DisplayPort 2.1, glänzende Beschichtungen sowie nächste Generationen von Tandem- und Penta-Tandem-Panels. Eine so breite Auswahl könnte dazu führen, dass OLED noch attraktiver als Alternative zu klassischen LCD-Monitoren wird.
Quelle: flatpanelshd
Redakcja Choose TV












