Samsung Display beginnt, QD-OLED-Edge-Panels breiter einzusetzen, die dazu beitragen sollen, die Preise für OLED-Monitore zu senken. Die Technologie wurde in den letzten Jahren vor allem mit teuren Geräten in Verbindung gebracht, doch die neue Reihe soll Herstellern ermöglichen, erschwinglichere Modelle anzubieten. Die Panels behalten die wichtigsten Vorteile von QD-OLED bei, darunter die Steuerung von Helligkeit und Farbe auf Einzelpixel-Ebene. Gleichzeitig sind sie weniger hell und langsamer als die neueren Generationen von Samsung-Panels. Auf dem Markt sind bereits 27-Zoll-Modelle erhältlich, und das Angebot wird jetzt um 32-Zoll-4K-Modelle erweitert.
QD-OLED Edge kommt in immer mehr Monitoren
Das erste QD-OLED Edge-Panel im Angebot von Samsung ist eine 27-Zoll-Matrix mit 2560 × 1440 Pixeln und 240 Hz Bildwiederholrate. Es bietet eine Helligkeit von 200 cd/m² im Vollbild und maximal 400 cd/m² Spitzenhelligkeit. Die Konstruktion entspricht der dritten Generation der QD-OLED-Technologie aus dem Jahr 2024. Samsung Display hat die Verfügbarkeit des Panels jedoch nicht auf eigene Monitore beschränkt, denn zahlreiche Hersteller setzen es bereits ein. Dazu gehören Gigabyte, AOC, Dell, Samsung Electronics, Asus, MSI, Acer, ViewSonic und ASRock. Der nächste Schritt ist ein 32-Zoll-Panel QD-OLED Edge mit 4K-Auflösung und 180 Hz. Auch dieses erreicht 200 cd/m² im Vollbild und bis zu 400 cd/m² Spitze. In diesem Fall nutzt Samsung die vierte Generation der QD-OLED-Technologie aus dem Jahr 2025. Keines der genannten Panels verwendet jedoch eine RGB-Stripe-Pixelanordnung. Das ist vor allem beim Darstellen von Text relevant, dessen Schärfe dadurch eingeschränkt sein kann. QD-OLED Edge-Panels richten sich daher in erster Linie an Personen, die den Monitor für Spiele und Multimedia nutzen.
Günstigeres OLED könnte die Verbreitung der Technologie beschleunigen
Die neuen Panels richten sich nicht an Nutzer, die die höchstmögliche Helligkeit oder eindrucksvolles HDR erwarten. Dennoch bieten sie weiterhin Vorteile gegenüber typischen LCD-Monitoren in Bezug auf Bildqualität. Das betrifft unter anderem Kontrast, Schwarzwert, Farben, Reaktionszeit und Blickwinkel. Die wichtigste Änderung ist jedoch der Preis: Monitore mit QD-OLED Edge sind in den USA und Europa bereits ab etwa 300–350 US-Dollar erhältlich, je nach Hersteller. Das ist ein Niveau, das es einer größeren Zahl von Nutzern erleichtern könnte, vom LCD auf OLED umzusteigen. Unter den verfügbaren und angekündigten Modellen finden sich sowohl 27-Zoll-Modelle mit 1440p und 240 Hz als auch 32-Zoll-Monitore mit 4K und 180 Hz. Im Segment QD-OLED Edge bringen unter anderem Hersteller wie Acer, AOC, Asus, BenQ, Dell, Gigabyte, MSI, Samsung und ViewSonic Produkte auf den Markt. Gleichzeitig könnten sinkende Preise den Wettbewerb auf dem Markt für OLED-Panels verstärken. Die Quelle hofft auch auf eine ähnliche Reaktion von LG Display und darauf, dass das Unternehmen eine preisgünstigere Linie von WOLED-Panels einführt. Vorläufig ist QD-OLED Edge somit einer der wichtigsten Wege, die Verfügbarkeit von OLED-Monitoren zu erhöhen. Für Verbraucher bedeutet das mehr Auswahl und die Chance, einen OLED-Monitor zu kaufen, ohne zu den teuersten Modellen greifen zu müssen.
Samsung Display entwickelt QD-OLED Edge als preisgünstigere Alternative zu seinen neuesten Panels. Die Technologie bietet eine hohe Bildqualität, muss sich aber teureren Generationen in puncto Helligkeit und Reaktionsgeschwindigkeit geschlagen geben. Auf dem Markt gibt es bereits 27-Zoll-Modelle mit 1440p und 240 Hz, und Hersteller bringen außerdem 32-Zoll-4K-Modelle mit 180 Hz auf den Markt. Wenn sich der Trend fortsetzt, könnten günstigere QD-OLED-Panels die Verbreitung von OLED-Monitoren beschleunigen.
Quelle: flatpanelshd
Redakcja Choose TV












