Der neue 4K-Blu-ray-Player kostet ein Vermögen. Der Magnetar Ultima ist mit 12.000 US-Dollar bepreist.

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Magnetar hat einen neuen Referenz-4K-Blu-ray-Player vorgestellt, der vor allem die anspruchsvollsten Heimkino- und Audioanwender ansprechen soll. Das Modell Ultima wurde als Gerät konzipiert, das sowohl hochwertige Film- als auch Musikinhalte unterstützt. Der Hersteller hat ein umfangreiches Stromversorgungssystem und eine präzise Taktung des Digitalsignals verbaut. Das Ganze hat jedoch einen sehr hohen Preis, denn das Gerät kostet satte 12.000 US-Dollar. Der Magnetar Ultima ist bereits über das Händlernetz des Herstellers erhältlich.

Magnetar Ultima ist ein Player für die anspruchsvollsten

Das neue Modell basiert auf der MKII-Playerplattform von Magnetar, wurde jedoch um Lösungen erweitert, die die Leistungsfähigkeit des Geräts steigern sollen. Ultima unterstützt 4K-Blu-ray-, Blu-ray-, SACD-, DVD-, CD- und DVD-A-Discs. Der Player beherrscht außerdem DSD- und DoP-Formate. Nutzer können zudem digitale Dateien von USB-Speichern sowie über das Netzwerk abspielen. Damit vereint das Gerät die Unterstützung eines sehr breiten Spektrums an Multimediaformaten. Die Konstruktion der Ultima ist in zwei Einheiten aufgeteilt. Eine davon ist der eigentliche Player, die andere ist für die externe Stromversorgung zuständig. Magnetar verzichtet damit auf ein herkömmliches AC-Netzteil im Inneren des Hauptgehäuses. Der Hersteller setzt dedizierte Stromversorgungsstufen auf Basis von Lithium-Akkus ein. Diese sollen den Disc-Transport, den Taktgeber und die Signalwege von Störungen und Spannungsschwankungen isolieren. Für die Bereitstellung dieser Komponenten ist die chinesische Firma BYD verantwortlich, die vor allem für die Fertigung von Elektrofahrzeugen sowie Batterie- und Ladetechnologien bekannt ist. Diese aufwändige Konstruktion zeigt, dass die Ultima kein gewöhnlicher Wohnzimmer-Player ist. Magnetar richtet sie an Besitzer anspruchsvoller Heimkino- und Audiosysteme.

Kein integrierter DAC, aber sehr umfangreiche Konnektivität

Eines der interessantesten Merkmale der Konstruktion ist das Fehlen eines eingebauten DAC. Die Aufgabe der Ultima ist also nicht die eigenständige Wandlung analoger Audiosignale, sondern die Bereitstellung eines möglichst präzisen digitalen Signals für ein externes Audiosystem. Der Hersteller hat ein synchronisiertes Master-Clock-System auf Basis eines 10‑MHz-Referenztatks eingesetzt. Es soll das präzise Takten der einzelnen Komponenten des Geräts gewährleisten. Dem Nutzer stehen zwei HDMI-Anschlüsse zur Verfügung, wobei einer ausschließlich für die Übertragung von Audio vorgesehen ist. Auch Gigabit-Ethernet ist vorhanden. Der Player ist zudem mit USB 3.0 ausgestattet. Es gibt außerdem AES/EBU- und koaxiale S/PDIF-Anschlüsse. Dieses breite Ausgangsangebot ermöglicht es, die Ultima mit verschiedenen Komponenten eines anspruchsvollen Audio-Video-Systems zu verbinden. Die Konstruktion ist damit der Idee untergeordnet, digitale Daten an externe Geräte zu übertragen. Bei solcher Hardware hängt die endgültige Klangqualität in hohem Maße auch von den übrigen Komponenten des Setups ab. Magnetar versucht daher nicht, ein gesamtes Audiosystem durch ein einziges Gerät zu ersetzen. Die Ultima soll vielmehr eine spezialisierte Quelle für Anwender sein, die bereits über ein entsprechend ausgebautes Heimkino oder Audiosystem verfügen. Das erklärt auch das Fehlen eines DACs und den außergewöhnlich hohen Preis der gesamten Lösung.

12.000 Dollar für die Rückkehr zu physischen Medien

Der Magnetar Ultima kostet 12.000 Dollar, was ihn eindeutig außerhalb der Reichweite eines durchschnittlichen Nutzers positioniert. Der Hersteller sieht das Gerät als Referenzprodukt, nicht als Massen-Blu-ray-Player. Die Hardware wurde in den USA auf der CEDIA 2026 vorgestellt. Die Veranstaltung konzentriert sich unter anderem auf fortschrittliche Heimkino- und Audiosysteme. Die Ultima gehört also in ein Segment, in dem die Preise für Geräte oft mehrere tausend Dollar erreichen. Das neue Modell erscheint zu einem Zeitpunkt, da der Markt für physische Filmmedien nicht mehr so groß ist wie zu den Hochzeiten von DVD und Blu-ray. Viele Hersteller haben die Produktion von Playern reduziert oder eingestellt, weil immer mehr Menschen Streamingdienste nutzen. Dennoch bieten physische Veröffentlichungen weiterhin Vorteile in Bezug auf Bild- und Tonqualität sowie Unabhängigkeit von der Internetbandbreite. Magnetar ist offenbar der Ansicht, dass es eine Gruppe von Kunden gibt, die bereit ist, sehr viel für die bestmögliche Signalquelle zu zahlen. Die Ultima ist bereits über das Händlernetz des Unternehmens erhältlich. Für die meisten wird sie jedoch eher eine Demonstration der Möglichkeiten sein als eine reale Alternative zu deutlich günstigeren 4K-Blu-ray-Playern.

techradar

Magnetar Ultima ist ein neuer, extrem teurer 4K-Blu-ray-Player, der für anspruchsvolle Heimkino-Nutzer und Audiophile konzipiert ist. Er unterstützt ein breites Spektrum an Disc-Formaten sowie digitale Dateien und bietet umfangreiche Anschlussmöglichkeiten. Ein externes Netzteil, ein 10-MHz-Referenztakt und das Fehlen eines eingebauten DACs zeigen, dass das Gerät mit hochwertiger externer Elektronik zusammenarbeiten soll. Der Preis von 12.000 US-Dollar macht ihn zu einem klaren Nischenprodukt, doch sein Erscheinen ist ein interessantes Signal für den Markt physischer Medien.

Quelle: techradar

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