China startet die erste OLED-Fabrik im 8.6G-Format. BOE beginnt mit der Massenproduktion von OLED-Panels.

Calendar 7/14/2026

China hat einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung der OLED-Technologie gemacht. Das Unternehmen BOE hat die Massenproduktion von Panels in seinem ersten Werk mit einer 8.6G-Produktionslinie aufgenommen. Die Anlage wird moderne Displays für mobile Geräte und Computer liefern. Unter den Abnehmern befinden sich bereits viele führende Elektronikhersteller aus aller Welt. Die Investition soll BOE als einen der größten Hersteller von OLED-Panels stärken.

BOE nimmt Produktion moderner OLED-Panels auf

Das Werk B16 wurde in Chengdu in China errichtet, der Bau dauerte etwas mehr als zwei Jahre. Der offizielle Start der Massenproduktion erfolgte am 17. Juni 2026. Noch in diesem Jahr soll die Fabrik etwa 10 Millionen OLED-Panels produzieren. Für 2027 sollen die Produktionskapazitäten deutlich erhöht werden. Die neue Produktionslinie nutzt die OLED-8.6G-Technologie, die die Herstellung größerer und kostengünstigerer Displays als ältere Fabriken der 6. Generation ermöglicht. Die gefertigten Panels sind vor allem für Laptops, Monitore, Tablets und Smartphones vorgesehen. BOE setzt moderne Lösungen ein, wie Tandem-OLED, LTPO-Technologie und Bildwiederholraten von 1 bis 240 Hz. Eines der ersten Produkte wird ein 14-Zoll-OLED-Panel für Laptops der Firmen Acer, Asus und Lenovo sein. An der Eröffnungszeremonie nahmen Vertreter von mehr als zehn Elektronikherstellern teil, die den Einsatz der neuen Panels in ihren Geräten bestätigten. Zu den Partnern zählen unter anderem Lenovo, Asus, MSI, Xiaomi, Oppo, Vivo, Honor, ZTE und Nothing. BOE kündigt weitere technologische Entwicklungen und eine Ausweitung der Produktion in den kommenden Jahren an. Das Unternehmen will seine Position als einer der wichtigsten Anbieter von OLED-Panels weltweit stärken. Die Investition belief sich auf rund 63 Milliarden Yuan und gehört zu den größten Industrieprojekten in Südwestchina.

China konkurriert immer stärker mit Südkorea

Die neue Fabrik von BOE hat den Betrieb nur wenige Monate nach dem Start einer ähnlichen Produktionslinie von Samsung Display in Südkorea aufgenommen. Der koreanische Hersteller wird seine Panels unter anderem an Apple und Samsung liefern. Unterdessen investieren weitere chinesische Unternehmen ebenfalls in die 8.6G-OLED-Technologie. TCL CSOT baut eine eigene Fabrik, die im nächsten Jahr die Produktion aufnehmen soll und als erstes Unternehmen den Tintenstrahldruck zur Herstellung von OLED-Panels einsetzen wird. Visionox arbeitet an einer dritten chinesischen Fabrik dieses Typs, deren Inbetriebnahme für 2027 bis 2028 geplant ist. Alle neuen Werke konzentrieren sich derzeit auf die Produktion kleiner und mittelgroßer Displays für die Verbraucherelektronik. Bisher haben die Hersteller keine Pläne für OLED-Panels für Fernsehgeräte bekanntgegeben. Die steigenden Investitionen zeigen jedoch, dass China zu einem immer ernstzunehmenderen Konkurrenten für Samsung Display und LG Display wird. Der Wettbewerb auf dem Markt für moderne Displays wird in den nächsten Jahren noch intensiver.

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BOE hat die erste 8.6G-OLED-Fabrik in China in Betrieb genommen und damit die Produktion moderner Panels für Laptops, Monitore und mobile Geräte begonnen. Die Investition stärkt Chinas Position im globalen Wettlauf mit Südkorea um Technologie und deutet auf weiteres Wachstum des OLED-Markts hin.

Quelle: flatpanelshd

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