Das Abonnementmodell hat sich gut in der Gaming-Branche etabliert. Dienste wie Xbox Game Pass oder PlayStation Plus bieten den Zugang zu Hunderten von Titeln gegen eine feste monatliche Gebühr. Für viele Spieler ist das eine bequeme Lösung, die es ihnen ermöglicht, Neuheiten auszuprobieren, ohne Hunderte von Zloty für eine Veröffentlichung auszugeben. Auf der anderen Seite steigen die Preise für Abonnements und die immer kürzere Verfügbarkeit von Spielen in den Katalogen führen dazu, dass die Nutzer beginnen, die realen Kosten genauer zu analysieren. Lohnt sich das Abonnement tatsächlich, oder ist das nur der Eindruck von Ersparnis?
Was kostet das Spielen im Abonnement wirklich?
Der Durchschnittspreis für ein großes Release im Jahr 2026 liegt bei etwa 300–350 zł. Die jährlichen Kosten für ein Premium-Abonnement schwanken zwischen 400–700 zł, je nach Plattform und Paketniveau. Wenn du im Laufe des Jahres drei oder vier große Produktionen abonniert hast, stimmt die Rechnung.
Das Problem tritt auf, wenn du hauptsächlich ein oder zwei bestimmte Spiele pro Jahr spielst. In einem solchen Szenario kann der Kauf im Eigenbesitz günstiger sein, besonders wenn du von Angeboten oder dem Sekundärmarkt Gebrauch machst. Ein Abonnement rentiert sich am meisten für diejenigen, die regelmäßig neue Titel ausprobieren und sich nicht monatelang an eine Produktion binden.
Eigentum versus Zugang
Wenn du ein Spiel digital oder in einer Box kaufst, hast du dauerhaft Zugang dazu. Bei Abonnements sieht die Situation anders aus – Titel rotieren im Katalog und können jederzeit verschwinden. Das bedeutet, dass du, wenn du das Spiel nicht rechtzeitig beendest, gezwungen sein könntest, es nachzukaufen.
Auf der anderen Seite bieten Abonnements oft Premieren am Tage der Veröffentlichung, was das Risiko eliminiert, den vollen Betrag für ein Spiel auszugeben, das die Erwartungen nicht erfüllt. Für Spieler, die gerne experimentieren, ist das ein großer Vorteil.
Psychologie des Abonnements
Ein Abonnement vermittelt das Gefühl von „uneingeschränktem Zugang“, aber in der Praxis nutzen viele Menschen nur einen kleinen Teil des Katalogs. Die monatliche Gebühr wird oft wie eine feste Rechnung behandelt, die nicht mehr wahrgenommen wird. Erst nach einem Jahr zeigt sich, dass die Gesamtausgaben mit dem Kauf mehrerer Premieren im Eigenbesitz vergleichbar sind.
Deshalb beginnen immer mehr Spieler, die tatsächlich investierten Stunden mit den Spielen im Service umzurechnen. Wenn die Kosten für eine Stunde Unterhaltung niedrig sind, macht das Abonnement Sinn. Ist jedoch das Konto „vorsorglich“ aktiv, sinkt die Rentabilität schnell.
Spieleabonnements im Jahr 2026 können sich weiterhin lohnen, aber nicht für jeden. Am meisten profitieren Spieler, die regelmäßig verschiedene Titel spielen und am Tag der Veröffentlichung auf die neuen Spiele zugreifen. Wenn Sie jedoch ein oder zwei Spiele pro Jahr kaufen und sich monatelang mit ihnen beschäftigen, könnte der klassische Kauf im Eigentum die sinnvollere Wahl sein. In der Welt der Abonnements ist eines entscheidend: bewusst rechnen und nicht nur abonnieren.
Katarzyna Petru












