Resident Evil Requiem! wie Capcom eine der besten Episoden der Serie geschaffen hat.

Capcom beweist einmal mehr, dass die Resident Evil-Serie sich auch nach 30 Jahren weiterentwickeln kann. Die neueste Ausgabe, Resident Evil Requiem, verbindet das klassische Ambiente mit einem modernen Ansatz für Horror und bietet einen der stärksten Teile in der Geschichte der Marke. Die Entwickler haben auf ein Gleichgewicht zwischen Angst, Action und Erzählung gesetzt und gleichzeitig zu ikonischen Elementen zurückgekehrt, wie Raccoon City. Das Ergebnis ist ein Spiel, das sowohl als Hommage an die Fans als auch als frischer Start für neue Spieler fungiert.

Angst als Fundament und neue Vision des Horrors

Die Schöpfer betonen, dass jeder Resident Evil mit der Frage beginnt, wie man den Spieler erschrecken kann. Bei Requiem setzt man auf einen „menschlicheren“ Horror, insbesondere bei der Gestaltung der Zombies, die Fragmente früherer Verhaltensweisen bewahren. Dadurch sind sie beunruhigender als klassische Monster, weil sie daran erinnern, wer sie einmal waren. Dieser Ansatz sorgt dafür, dass die Angst nicht nur aus plötzlichen Angriffen resultiert, sondern aus der Atmosphäre und der über die gesamte Spielzeit aufgebauten Spannung. Die Schöpfer vermeiden bewusst Übertreibungen – das Spiel soll gruselig, aber gleichzeitig „süchtig machend“ sein, sodass der Spieler trotz der Spannung weiter spielen möchte. Auch das Tempo und die Art und Weise, wie Bedrohungen dosiert werden, spielen eine große Rolle. Nicht jede Szene enthält Gegner, was paradoxerweise noch stressiger sein kann. Es ist gerade diese Kontrolle über die Spannung, die Requiem von anderen Horrorspielen abhebt. Das Spiel setzt auf ein intensives, aber gleichzeitig durchdachtes und gut ausgewogenes Erlebnis.

Die Rückkehr der Legenden und neue Helden

Requiem verbindet neue Charaktere mit der Rückkehr ikonischer Helden wie Leon S. Kennedy. Die neue Protagonistin, Grace Ashcroft, wurde als emotionaler und „menschlicher“ gestaltet, was es den Spielern leicht macht, sich mit ihr zu identifizieren. Ihre Geschichte steht im Kontrast zu dem erfahreneren Leon, der Elemente von Action und den für die Serie charakteristischen Humor einbringt. Diese Kombination aus purem Horror und dynamischer Action ermöglicht es dem Spiel, das richtige Tempo und Vielfalt zu halten. Capcom hat bewusst Übertreibungen in der Nostalgie vermieden und stattdessen subtile Verweise auf die Vergangenheit eingewoben. Dadurch ist Requiem nicht nur eine Feier der Geschichte der Serie, sondern ein vollwertiger Schritt nach vorne, der neue Spieler anziehen und das Interesse für die kommenden Jahre aufrechterhalten kann.

Quelle: eurogamer

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