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Panel type: LCD VA Refresh rate: 144Hz Brand: TCL Resolution: 3840x2160 System: Google TV Model year: 2026
Heute nehmen wir ein äußerst ungewöhnliches Gerät unter die Lupe, besonders auf unserem Markt. Die Marke iFFALCON kann für viele von euch ein völliges Rätsel sein. Diese Fernseher sind bei uns praktisch unauffindbar, und wenn sie in einem Geschäft auftauchen, dann normalerweise in kurzen, limitierten Chargen. Was ist eigentlich diese „Exotik“? Es ist eine Marke, die direkt vom chinesischen Giganten stammt, den wir alle gut kennen: die Rede ist natürlich von TCL. Im von uns getesteten Modell U85X finden wir eine Menge gemeinsamer Merkmale und manchmal sogar identischer Lösungen wie in den „originalen“ Produkten des Mutterunternehmens. Ist dieser interessante Neuankömmling ein verborgenes Schnäppchen für Cleverle oder nur eine ärmere Version bekannter Modelle? Das haben wir für euch in unserem Test überprüft!
6.9
Overall rating
iFFALCON U85X ist ein Gerät, das in großen Zügen von den technologischen Lösungen seiner Muttermarke TCL schöpft. Es ist schwer, den Eindruck loszuwerden, dass wir es hier mit einer nahezu treuen Kopie der erfolgreichen Reihe C6K (C69K/Q6C) zu tun haben, obwohl die Designer sich visuell für Anleihen an die budgetfreundlichere P-Reihe entschieden haben. Diese spezifische Kombination sorgt dafür, dass der Fernseher genau das tut, was wir von einem soliden Mini-LED erwarten, aber zu einem noch niedrigeren Preis. Er bietet einen sehr guten Kontrast und einen lebendigen HDR-Effekt, was direkt auf die beeindruckende Anzahl an lokalen Dimming-Zonen zurückzuführen ist. Es ist erwähnenswert, dass der iFFALCON U85X, ähnlich wie die Modelle der C-Serie, sich als Gerät erweist, das hervorragend auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten ist. Hier finden wir fast jede Funktion, die für ein komfortables Spiel erforderlich ist, von der vollständigen Unterstützung von HDMI 2.1 über die Technologien ALLM und VRR für Konsolenbesitzer bis hin zur hervorragenden Zusammenarbeit mit PCs. In der Rolle eines Monitors läuft das Gerät nicht nur dank der Unterstützung von Bildwiederholungen bis zu 240Hz hervorragend, sondern auch aufgrund der sehr scharfen und leserlichen Schrift, was in der Welt der Fernseher nicht immer selbstverständlich ist. Natürlich ist dies nicht das perfekte Modell, da es dieselben Vor- und Nachteile wie sein Pendant unter dem TCL-Label teilt – hier sind vor allem die Probleme des Panels wie recht starkes Ghosting oder aggressives Helligkeitsmanagement in HDR zu nennen. Alles in allem ergibt sich jedoch eine äußerst interessante Mischung, die uns ernsthaft über den Sinn der Existenz der Marke iFFALCON als eigenständige Einheit nachdenken lässt, da dasselbe Produkt mit dem vollwertigen TCL-Logo auf dem Gehäuse problemlos hätte debütieren können. Dennoch haben wir im Hinblick auf das Gerät selbst keine größeren Einwände; es ist wirklich ein Modell, das beachtenswert ist, vorausgesetzt, ihr könnt es kaufen, denn derzeit ist dies sehr schwierig.
Guter Kontrast und Schwarz: VA-Panel mit lokalen MINI-LED-Dimmzonen
Hohe HDR-Helligkeit: solide 650 Nits
Gute Farben: dank PFS-Filter (laut Hersteller QLED)
Hervorragend für Gamer: volles HDMI 2.1, 144Hz und sehr niedrige Eingangsverzögerung sowie VRR/ALLM-Funktionen
Großartig als Monitor: 240Hz-Modus, Unterstützung für G-SYNC/FreeSync
Starker Sound – dedizierter Subwoofer sorgt für spürbaren Bass
Vielseitiger Smart TV – umfangreiches Google TV-System mit vollständiger Unterstützung von AirPlay
Sichtbares Ghosting
Die Steuerung der Hintergrundbeleuchtung könnte besser sein
Schwache Betrachtungswinkel – typische Farbveränderungen bei VA-Panels bei seitlichem Blick
Softwarefehler – ungenaue Übersetzungen des Menüs und gelegentliche Einbrüche der Systemfluidität
Movies and series in UHD quality
6.2
Classic TV, YouTube
6.3
Sports broadcasts (TV and apps)
6.1
Gaming on console
8.4
TV as a computer monitor
8.6
Watching in bright light
5.6
Utility functions
7.6
Apps
9.6
Sound quality
6.9
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HDMI inputs: 2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps) Outputs: Toslink (Optical audio), eARC (HDMI) Network Interfaces: Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality: Average
Stand type: Legs
Bezel color: Graphite
Stand: Fixed
Flat design: No
Accessories: Stand
Beim Blick auf den iFFALCON U85X kann man kaum den Eindruck eines starken Déjà-vu loswerden. Dieses Modell scheint in manchen Momenten nahezu eine treue Kopie der TCL-Konstruktion zu sein, was besonders in der identischen Verarbeitung des unteren Rahmens und den charakteristischen zwei Füßen, die an den Seiten des Geräts angebracht sind, deutlich wird. Vereinfacht gesagt, visuell ist der U85X eine Art Mischung aus der C- und P-Serie von TCL. Ein interessanter Akzent ist die Rückseite des Gehäuses, wo wir einen Subwoofer mit dem stolzen Schriftzug „Ultra-Bass” finden. Wir haben bereits nahezu identische Lösungen in den TCL-Modellen gesehen, mit dem Unterschied, dass dort die Audiosysteme in der Regel unter der Marke Onkyo geführt wurden. Hier haben wir eine „No-Name”-Version, obwohl sie visuell eine Zwillingsversion ist. Das Gerät selbst ist ordentlich und ästhetisch verarbeitet, jedoch kann man sicher nicht sagen, dass es zur Kategorie Premium gehört. Es ist einfach ein gewöhnlich aussehender Fernseher, der nicht ins Auge fällt und nicht versucht, sich durch etwas Besonderes hervorzutun.
Select size:
7.3/10
Local dimming function: Yes, number of zones: 224 (14 x 16)
Result
113,850:1
Result
24,800:1
Result
10,950:1
Result
7,000:1
Result
6,050:1
Visibility of details in the lights:
In Bezug auf Schwarz und Kontrast erweist sich der 65-Zoll iFFALCON U85X als nahezu treue Kopie der Lösungen, die aus den TCL-Modellen der C6K- oder C69K-Serie bekannt sind, und bietet die identische Anzahl von 224 lokalen Dimming-Zonen in einem 14x16-Layout. Dank des Einsatzes eines VA-Panels und der soliden Anzahl von Zonen kann das Gerät ein Bild mit beeindruckender Tiefe erzeugen, wobei unsere Messungen in realen Filmszenen auf einen Kontrast von über 100.000:1 hinweisen. Natürlich lässt die lokale Dimmung in dieser Geräteklasse nicht immer eine perfekte Präzision erkennen, sodass wir bei schwierigeren Aufnahmen mit hellen Details auf dunklem Hintergrund mit dem Halo-Effekt, also sanften Lichtschein um die Objekte, rechnen müssen. Dennoch steht die allgemeine Schwarzqualität auf einem sehr hohen Niveau und wird mit Sicherheit die meisten Nutzer zufriedenstellen, die nach kinoähnlichen Erlebnissen suchen. Das Bild scheint mit Sicherheit eine größere Tiefe zu haben als in Lösungen ohne lokale Dimmungstechnologie.
4.7/10
Supported formats: HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG Color gamut coverage: DCI P3: 93.7%, Bt.2020: 72.5%
Luminance measurements in HDR:
Result
627 nit
Result
165 nit
Result
390 nit
Result
124 nit
Result
528 nit
iFFALCON U85 bewältigt HDR auf ziemlich duale Weise – einerseits kann er mit einer soliden Spitzenhelligkeit von etwa 650 Nits überraschen, was ihn in dieser Preisklasse deutlich über dem Durchschnitt positioniert. Das zeigt sich besonders in hellen, vollbildlichen Szenen. Beispiele aus Filmen wie Life of Pi oder den finalen Testsequenzen von The Meg beweisen, dass der Fernseher die Kraft und den Sinn des HDR-Effekts aufrechterhalten kann, wenn das gesamte Panel „entzündet“ werden muss, um wirklich befriedigende Erlebnisse zu liefern. Probleme beginnen jedoch in hochkontrastierenden Szenen, in denen kleinere, helle Details auf dem Bildschirm erscheinen; die Dimm-Algorithmen priorisieren so sehr die Tiefe des Schwarz, dass sie die Helligkeit kleiner Lichtpunkte auf lediglich 100 Nits drosseln können, was die Dynamik des Bildes drastisch reduziert und uns den echten „Pfiff“ entzieht, den wir vom HDR-Standard erwarten. Doch Trost bleibt in der Frage der Farben, die dank des Einsatzes des Phosphorfilters PFS (werblich als QLED durch den Hersteller bezeichnet) sehr gut präsentiert werden, mit einer Abdeckung von fast 94% des DCI-P3-Farbraums, was es ermöglicht, ein sattes und lebendiges Bild der meisten Inhalte zu genießen.
Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)
Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)
Bei der Weiteranalyse des HDR-Effekts und insbesondere des Verhaltens des iFFALCON U85X im Vergleich zur Marktspitze müssen wir zugeben, dass es sich überdurchschnittlich gut schlägt und sich im Vergleich zu bekannteren Marken nicht schämen muss. In HDR-Inhalten, die auf 1000 Nits gemastert sind, wie zum Beispiel im Film Billy Lynn, ist das Bild konsistent und klar, obwohl der Fernseher dazu neigt, mittlere Töne leicht anzuheben und dabei feine Details im hellsten Weiss zu verlieren. Noch beeindruckender war jedoch das Mapping von 4000 Nits-Material – hier sorgt der U85X effektiv dafür, dass Details in den hellen Bildbereichen (wie etwa dem Sonnenuntergang im Film Pan) sichtbar bleiben, wobei er sich nur auf eine sanfte Aufhellung der Schatten einlässt, was bei der Beibehaltung ansprechender Farben einen wirklich attraktiven Effekt ergibt. So eine effiziente Signalverarbeitung ist zum großen Teil dem dynamischen Tonmapping zu verdanken, genauer gesagt dem Modus mit dem Namen „detaillierte Prioritätsbeschreibung“, den wir dringend empfehlen, zu aktivieren, um aus diesem Panel maximale Verlässlichkeit herauszuholen.
HDR luminance chart:
In Bezug auf die Unterstützung von HDR-Standards ist der iFFALCON U85X ein echter Vorreiter, der keinen der relevanten Formate auf dem Markt ausschließt. An Bord finden wir nicht nur die grundlegenden HDR10 und HLG, sondern auch fortschrittliche Lösungen mit dynamischen Metadaten, sprich Dolby Vision und HDR10+. Obwohl unsere Vergleichstests einen gewissen Vorteil des Bildes im Dolby Vision-Format gegenüber dem statischen HDR10 aufzeigen, ist dieser Unterschied nicht überwältigend. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die Funktion „Detaillierte Prioritätsbeschreibung“ in der Lage ist, die Qualität des normalen Signals so geschickt „herauszuholen“, dass die zusätzliche Unterstützung dynamischer Formate eine angenehme Ergänzung, aber keine Notwendigkeit wird. Interessant ist die Anwesenheit von Dolby Vision IQ, das theoretisch die Anzeigeparameter an die Beleuchtung im Raum anpassen soll. Leider funktioniert diese Funktion in der Praxis recht fragwürdig, da sie anstelle von intelligentem Aufhellen von Szenen in Bildelemente eingreifen kann, die sie nicht berühren sollte. Daher ist es trotz der vollständigen Zertifikate des U85 am besten, sich an die klassischen Dolby Vision-Einstellungen zu halten, die man heute in fast jeder beliebten VOD-Produktion findet.
Static HDR10
Dynamic: Dolby Vision
4.8/10
Die Werkseinstellungen der Farben im Modell iFFALCON U85X haben wir im Modus „Film” überprüft, der definitiv die zuverlässigsten unter allen verfügbaren Einstellungen ist, obwohl auch er weit von der Perfektion entfernt ist. Das Hauptproblem, das sowohl bei SDR- als auch bei HDR-Inhalten ins Auge fällt, ist der falsche Weißabgleich – ein Übermaß an blauen und roten Komponenten verleiht dem Bild einen leichten, lilafarbenen Stich, was die Natürlichkeit der Filmszenen beeinträchtigt. Eine noch größere Herausforderung stellt sich jedoch in der Art und Weise, wie der Fernseher mit seiner Helligkeit umgeht. Bei der Analyse des Gamma-Diagramms für das SDR-Signal haben wir eine große Instabilität festgestellt: Anstatt den Referenzwert von 2.4 zu halten, oszilliert das Gerät um 2.2, um plötzlich einen unnatürlichen Sprung in Richtung 3.0 zu machen. In der Praxis führt dies zu verwirrenden Effekten – große, helle Flächen auf dem Bildschirm erscheinen zu dunkel, während kleinere Elemente unnötig aufgehellt werden. Eine ähnliche Eigenschaft lässt sich in der EOTF-Kurve finden, die das Bild unberechenbar macht und seine filmische Authentizität verliert.
7.5/10
Nach der professionellen Kalibrierung des Filmmodus müssen wir zugeben, dass das Ergebnis mehr als zufriedenstellend ist – iFFALCON U85X durchläuft hier eine wahre Metamorphose. Die Farbfehler in SDR-Inhalten sind auf ein Niveau von unter 2 gesunken, was sie für das menschliche Auge praktisch unsichtbar macht. Es ist uns gelungen, den Weißabgleich nahezu perfekt einzustellen, und das Helligkeitsmanagement (Gamma) hat sich nahezu vorbildlich entwickelt. Infolgedessen sieht der Fernseher bei Standardmaterialien einfach perfekt aus und es gibt kaum etwas zu beanstanden.
Im Fall eines HDR-Signals hat sich die Situation ebenfalls erheblich verbessert, obwohl hier die Natur des Geräts etwas deutlicher zur Geltung kommt. Die Farbfehler konnten auf etwa 3 reduziert werden, was in dieser Preisklasse ein regelrechtes Wunderwerk ist. Es lohnt sich jedoch, einen Blick auf das EOTF-Diagramm (verfügbar auf der rechten Seite des Bildschirms in den Filtern: 4K HDR, gamma / EOTF) zu werfen, um das zu erkennen, was auf den ersten Blick in Bezug auf das Helligkeitsmanagement des U85 nicht sichtbar ist. Obwohl die Referenzlinie nicht schlecht aussieht, interpretiert der Fernseher in tatsächlichen Filmszenen das Signal aufgrund sehr aggressiver Algorithmen zur lokalen Dimmsteuerung „auf seine eigene Weise“. Ausschließt das dieses Modell beim Ansehen von HDR-Inhalten? Absolut nicht. Es ist einfach eine typische Krankheit nahezu jedes Mini-LEDs, das hohe Helligkeit mit dem Versuch, tiefes Schwarz zu bewahren, in Einklang bringen muss. Man muss sich dieser technischen Einschränkungen bewusst sein, die in diesem Segment unvermeidlich sind.
7/10
In Bezug auf die Flüssigkeit der Farbverläufe macht sich der iFFALCON U85X wirklich gut. In den meisten Szenen sind die Gradienten nahezu unauffällig, sodass das störende „Stufen“ (Banding) der Farben während der alltäglichen Vorführungen, z.B. auf YouTube, nicht ins Auge fallen sollte. Man muss jedoch fairerweise zugeben, dass bei sehr dunklen Bildern das Bild nicht immer perfekt glatt ist und man dort einige Unvollkommenheiten in den Übergängen zwischen den Farbtönen erkennen kann. Dennoch ist dieses Ergebnis mehr als zufriedenstellend und trübt den Gesamteindruck des Bildes nicht.
5/10
Smooth transition function
Image without overscan on the SD signal
Was die Skalierung von Bildern auf 4K-Auflösung betrifft, schneidet der iFFALCON U85X solide ab. Das Gerät zieht das Signal von niedriger Qualität sehr effizient hoch, sodass selbst ältere Materialien auf dem 4K-Display klar und deutlich aussehen. Bei extrem niedrigen Auflösungen wie 480p sind zwar leicht ausgefranste Kanten erkennbar (besonders bei dünnen Linien), aber mal ehrlich – das ist ein Szenario, das Sie nur beim Ansehen sehr alter Aufnahmen erleben werden, also ist das im Alltag kein reales Problem.
Deutlich schlechter präsentiert sich hingegen die digitale Verarbeitung, die darauf abzielt, die Übergänge zwischen den Farbtönen zu glätten. Obwohl wir im Menü die Funktion „Stufenweise Glättung” finden, ist deren Wirkung mindestens umstritten. In der Praxis beseitigt sie das Banding (Farbstufen) nicht effektiv, und noch schlimmer, sie kann mehr schädigen als nützen. Dieser Filter ist manchmal zu aggressiv an Stellen, wo es nicht sein sollte, und glättet künstlich Details, die man nicht anfassen sollte, wie die natürliche Struktur des Gesichts oder feine Details der Hautoberfläche. Anstatt die Qualität zu verbessern, kann diese Funktion dem Bild ein unnatürliches, „plastikähnliches” Aussehen verleihen, weshalb es am besten ist, sie mit Abstand zu nutzen oder am besten: sie ausgeschaltet zu lassen.
6.8/10
Maximum refresh rate of the panel: 144Hz
Film motion smoothing option: Yes
Blur reduction option: Yes
BFI function 60Hz: Yes, 120Hz (double contours)
BFI function 120Hz: Yes, 240Hz (double contours)
Brightness drop with BFI: 25%
Im Gegensatz zu budgetfreundlichen Konstruktionen, die in dynamischen Sport-Szenen wie eine Präsentation von Folien erscheinen können, ist der iFFALCON U85X ein Schwergewicht mit einem Panel mit einer nativen Bildwiederholfrequenz von 144Hz. Es ist jedoch zu beachten, dass wir in der Welt von Filmen, Serien oder Sport hauptsächlich mit 120Hz arbeiten werden, aufgrund der Funktionsweise von Bildverbesserungssystemen. Ein so schnelles Panel ist eine hervorragende Nachricht für Gamer und Sportfans, da es Türen zu fortschrittlichen Bewegungseinstellungen eröffnet, die wir bei billigeren 60-Hertz-Modellen einfach nicht finden werden.
Alles verwalten wir über das Menü „Bewegungsschärfe”, wo wir anstelle von fertigen, oft zu aggressiven Modi definitiv eine eigene Konfiguration auf der Grundlage von zwei Schiebereglern empfehlen. Der wichtigste davon, die Flimmerreduzierung, sorgt für Flüssigkeit in Filmen – hier sollten wir auf einen Wert von etwa 4 zielen, was es ermöglicht, den natürlichen, kinoreifen Charakter der Bewegung zu erhalten, ohne in den künstlichen „Seifenoper-Effekt” zu geraten. Der erste Regler, die Unschärfenreduzierung, ist der Schlüssel zum Erfolg bei Sportübertragungen. In diesem Fall ist es ratsam, es auf Maximum zu setzen, sodass das Bild während schneller Aktionen auf dem Spielfeld scharf bleibt und lästiges Nachziehen eliminiert wird.
Blur (native resolution, maximum refresh rate):
Blur (BFI function enabled):
Blur (4K@144Hz):
Man sollte jedoch den Enthusiasmus, der allein durch die Anwesenheit des 144-Hz-Panels entsteht, etwas dämpfen, da das Bild im Modell iFFALCON U85X nicht so kristallklar ist wie bei OLED-Fernsehern. Leider hat das hier verwendete Panel mit ziemlich ausgeprägten Bewegungsunschärfen zu kämpfen, was in dunklen Szenen besonders lästig wird. In unseren durchgeführten UFO-Tests ist deutlich zu erkennen, wie sich hinter schnell bewegenden Elementen eine unerwünschte Spur zieht, die die Schärfe dynamischer Objekte erheblich mindert. Eine mögliche Lösung könnte darin bestehen, zu versuchen, diesen Effekt mit der BFI-Funktion zu mildern, doch in der Praxis ist sie nicht effektiv genug, um Ghosting vollständig zu eliminieren und die Bewegungsunschärfe auf null zu reduzieren.
9.8/10
iFFALCON U85X ist ein fantastisches Gerät für Spieler, das eigentlich alles hat, was man heute von einem modernen Bildschirm für Konsole oder PC verlangen kann. Hier finden wir zwei vollwertige HDMI 2.1-Ports mit voller Bandbreite von 48 Gbps, was die Tür zu Schlüsseltechnologien wie VRR und ALLM öffnet und ein flüssiges Gameplay ohne Bildreißen und mit minimaler Verzögerung gewährleistet. Der Fernseher meistert problemlos hohe Bildwiederholraten in verschiedenen Auflösungen, und eine echte Kuriosität ist der Modus, der es ermöglicht, bis zu 240Hz bei einer Auflösung von Full HD zu erzielen. Das Ganze wird von dem Game Bar-Panel (das eine exakte Kopie von TCL ist) verwaltet, das einen blitzschnellen Wechsel der Bildmodi, die Anpassung des Aussehens der Benutzeroberfläche oder sogar das Hinzufügen eines virtuellen Fadenkreuzes in der Mitte des Bildschirms ermöglicht.
9.8/10
Die Ergänzung des Gaming-Arsenals sind die erstaunlichen Ergebnissen der Verzögerungen, die wir in unseren Tests gemessen haben. Bei einem Standard-Signal von 60Hz beträgt die Eingangsverzögerung nur 17 ms, was einen völlig sicheren Wert für ein komfortables Spiel ist, während die Verzögerung beim Wechsel auf 120Hz auf beeindruckende 9 ms sinkt. Eine erfreuliche Tatsache ist, dass diese hervorragenden Parameter selbst im Dolby Vision-Modus nicht schlechter werden. In vielen Fernsehern ist die Aktivierung dieses Formats immer noch mit einer zusätzlichen Belastung des Prozessors und einem Anstieg der Latenz verbunden, aber hier haben die Ingenieure von TCL (oder auch iFFALCON) großartige Arbeit geleistet.
| SDR | HDR | Dolby Vision |
|---|---|---|
| 1080p60: 17 ms | 2160p60: 17 ms | 2160p60 DV: 17 ms |
| 1080p120: 9 ms | 2160p120: 9 ms | 2160p120 DV: 9 ms |
| 2160p60: 17 ms | ||
| 2160p120: 9 ms |
8.6/10
Chroma 444 (max. resolution and refresh rate): Yes
Font clarity: Good
Readability of dark text and shapes: Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate): 9ms
Matrix subpixel arrangement: BGR
Max refresh rate: 144Hz
G-Sync: Yes
iFFALCON U85X ist ebenfalls ein großartiger Kandidat für einen leistungsstarken Computer-Monitor, der eine Arbeitskultur bietet, die man in typischen Fernsehern schwer findet. Die Lesbarkeit der Schriftarten ist hier auf nahezu vorbildlichem Niveau – obwohl sie aufgrund der VA-Paneltechnologie nicht so kristallklar ist wie bei IPS-Panels, wird der Unterschied bei einem Abstand von über einem Meter praktisch nicht mehr vom menschlichen Auge wahrgenommen. Das Gerät unterstützt nativ eine Auflösung von 4K bei 144Hz, aber das wahre Ass im Ärmel ist der 240Hz-Modus (verfügbar bei niedrigerer Auflösung), der diesen Koloss zu einem hervorragenden Werkzeug für dynamische E-Sport-Titel macht, bei denen die Bildwiederholrate Vorrang vor der Pixelanzahl hat. Was für PC-Nutzer nahezu am wichtigsten ist, ist, dass diese hohe Leistung vollständig von Technologien zur Synchronisierung der Bildraten unterstützt wird, wie NVIDIA G-Sync und AMD FreeSync, die effektiv Tearing eliminieren und eine ideale Flüssigkeit unabhängig von der verwendeten Grafikkarte gewährleisten.
3.1/10
Brightness drop at an angle of 45 degrees: 68%
In Bezug auf die Betrachtungswinkel macht der iFFALCON U85X keine Überraschungen – er ist einfach schlecht, was ein typisches Merkmal von VA-Panelen ist. Wir müssen dies als einen natürlichen und bewussten Kompromiss betrachten: Wenn wir uns für ein Panel mit hohem Kontrast und tiefem Schwarz entscheiden, verzichten wir fast immer auf breite Betrachtungswinkel (nur in den Spitzenmodellen verwenden die Hersteller spezielle Beschichtungen, um dieses Merkmal zu verbessern). Physik lässt sich in diesem Preissegment nicht überlisten, denn solange man direkt vor dem Fernseher sitzt, sieht das Bild hervorragend aus, aber schon ein leichtes Hineigen zur Seite lässt die Farben an Sättigung verlieren. Wenn ihr plant, abendliche Vorführungen in größerer Runde zu machen, ist es ratsam, darauf zu achten, dass alle so nah wie möglich an der zentralen Achse des Bildschirms sitzen.
5.6/10
Panel finish: Satin
Reflection suppression: Decent
Black levels during daytime: Good
In einem hellen Raum schlägt sich der iFFALCON U85X mäßig gut, was dem verwendeten satinierten Beschichtung des Displays zu verdanken ist. Sie dämpft direkte Lichtreflexionen ziemlich ordentlich, wodurch der lästige Spiegelfekt vermieden wird, obwohl bei stärkerem Licht die charakteristischen, warmen "Verläufe" des Lichts um die reflektierenden Objekte sichtbar werden können. Es ist zwar nicht das Niveau von hochklassigen Panels mit den fortschrittlichsten Filtern, aber das Fehlen eines hohen Glanzes macht das Arbeiten tagsüber erheblich weniger mühsam. Was die reine Helligkeit im SDR-Standard betrifft, also für das Fernsehen, erreicht der Fernseher eine durchschnittliche Helligkeit von etwa 420 Nits. Das ist zwar kein herausragendes Ergebnis, das einen Wettkampf mit direkter Sonneneinstrahlung auf dem Bildschirm ermöglicht, reicht aber völlig aus, um Inhalte in einem mäßig sonnigen Wohnzimmer komfortabel anzusehen.
Panel brightness
IFFALCON U85X: 419 cd/m2
7.6/10
System: Google TV
System performance: Decent
Ähnlich wie die Produkte von TCL nutzt das iFFALCON U85X die Vorteile des Systems Google TV. Das bedeutet Zugriff auf eine fast unbegrenzte Bibliothek von Apps, von den beliebtesten VOD-Diensten bis hin zu Nischenwerkzeugen, sowie eine vollständige Integration mit den Sprachassistenten von Google und Gemini. Auch die Nutzer des Apple-Ökosystems wurden nicht ausgeschlossen – der Fernseher arbeitet problemlos mit ihren Geräten dank der integrierten Funktion AirPlay. Das System selbst funktioniert ziemlich gut, auch wenn man nicht leugnen kann, dass es einige Unannehmlichkeiten erbt, die von TCL-Modellen bekannt sind. Die Benutzeroberfläche kann manchmal „ins Stocken geraten“ und benötigt einen Moment, um nachzudenken, und die polnischen Übersetzungen in den tieferen Ecken des Menüs sind manchmal recht merkwürdig und stellenweise unlogisch.
Im Bereich der traditionellen Fernsehfunsktionen versucht das iFFALCON U85X nicht, großartig zu sein, und bietet das absolute Minimum, was für anspruchsvollere Nutzer des traditionellen Kabelfernsehns oder Satellitenfernsehens eine gewisse Enttäuschung sein kann. Man sucht vergeblich nach Funktionen zum Aufzeichnen von Programmen auf externem USB-Speicher oder einem Bild-in-Bild-Modus (PiP), der es ermöglichen würde, zwei Quellen gleichzeitig zu verfolgen. Von den „modernen“ Klassikern erhalten wir lediglich die Möglichkeit, kabellose Kopfhörer über Bluetooth zu verbinden und Unterstützung für Teletext. Auch die Fernbedienung gibt sich nicht als modernes Gadget aus der Zukunft; es handelt sich um eine klassische Konstruktion mit einer vollständigen numerischen Tastatur, die schnelles Umschalten zwischen den Kanälen erleichtert, aber visuell stark von den minimalistischen Trends abweicht.
9.6/10
9.2/10
| Maximum photo resolution: | Supported photo formats: |
|---|---|
Die Wiedergabe von Dateien von einem USB-Stick ist für den iFFALCON U85X keine Herausforderung – der integrierte Player meistert mühelos fast jedes Audio- und Videoformat, das wir ihm während der Tests angeboten haben. Der einzige Nachteil, an dem wir uns stören könnten, ist die Unterstützung externer Untertitel; während gängige Formate wie .sub oder .srt einwandfrei funktionieren, hat der Fernseher manchmal Launen bei .txt-Dateien. Zum Glück kann dieses Problem dank des Google TV-Systems schnell gelöst werden, indem eine externe Anwendung wie VLC installiert wird. Obwohl das werksseitige Werkzeug wahrscheinlich für die meisten Benutzer völlig ausreichend sein wird, um ihre eigene Medienbibliothek ohne unnötiges Herumprobieren zu genießen.
6.9/10
83dB
Maximum volume
Supported codecs (TV speakers)
Dolby Digital Plus 7.1
Dolby True HD 7.1
Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
Dolby Atmos in Dolby True HD
DTS:X in DTS-HD MA
DTS-HD Master Audio
iFFALCON U85X beweist, dass das Fehlen des Logos von Onkyo oder Bang & Olufsen an der Gehäuse durchaus nicht ein flaches und schrilles Klangbild bedeuten muss. Das Audiosystem dieses Modells spielt überraschend solide, was größtenteils dem dedizierten Subwoofer zu verdanken ist, der auf der Rückseite des Geräts platziert ist. Unsere akustischen Messungen bestätigen, dass der Bassbereich anfängt, „anzusprechen“. Genau dieser deutliche „Hügel“ im Diagramm ist verantwortlich für die spürbare Dosis Bass, die Filmen und Musik das normalerweise bei Fernsehern fehlende Gewicht und Tiefe verleiht. Das Einzige, was man beanstanden könnte, ist die Tatsache, dass dieser Bass die Höhen dämpft und sie etwas zurückhaltend erscheinen lassen kann. Insgesamt kann das Gerät mit einer Lautstärke von bis zu 83 dBC spielen, was für die Beschallung eines größeren Wohnzimmers völlig ausreichend ist.
83dBC (Max)
75dBC
Software version during testing: V8-0012T01-LF1V543.002503
Image processor: MT5896 2,5GB RAM
Panel uniformity and thermal imaging:
Backlight Type: Mini-LED PFS LED
Founder and originator of the "ChooseTV" portal
Journalist, reviewer, and columnist for the "ChooseTV" portal
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