NVIDIA kündigt einen bahnbrechenden KI-Chip an. GTC 2026 könnte das Kräfteverhältnis in der Branche verändern.

Calendar 2/19/2026

NVIDIA gibt im Rennen um die Dominanz im Bereich der künstlichen Intelligenz weiterhin Vollgas. Das Unternehmen, das in den letzten Jahren zur Säule der AI-Infrastruktur geworden ist und als das höchstbewertete Technologieunternehmen der Welt gilt, kündigt die Vorstellung von Produkten an, die eine neue Richtung für die gesamte Branche vorgeben sollen. Während der NVIDIA GTC 2026 Konferenz in San Jose wird Jensen Huang Chips präsentieren, wie wir sie bisher noch nicht gesehen haben. Die Einzelheiten bleiben geheim, aber der Kontext deutet klar auf den Bereich der Rechenzentren und AI-Beschleuniger hin.

Rubin, Feynman oder eine ganz neue Architektur?

In der Branche kursieren zwei Haupthypothesen. Die erste geht von einer Weiterentwicklung der Rubin-Architektur aus, die als natürlicher Nachfolger der Hopper- und Blackwell-Reihe gelten soll. Es könnte möglich sein, eine fortgeschrittenere Version von Schaltungen zu zeigen, die für den Einsatz in hyperskalierbaren Rechenzentren vorgesehen sind.

Die zweite Option ist deutlich spannender. Es geht um die Feynman-Generation, über die seit Monaten spekuliert wird. Laut unbestätigten Informationen könnte die neue Architektur eine größere Integration von SRAM-Speichern direkt in der Chipstruktur, 3D-Stacking-Technologie zum Verbinden von Chipschichten und potenziell neue Recheneinheiten, die für Inferenz optimiert sind, nutzen. Wenn sich diese Annahmen bestätigen, könnte NVIDIA die Bandbreite radikal erhöhen und die Latenzen reduzieren, die heute eine der größten Herausforderungen bei der Verarbeitung von generativen Modellen darstellen.

Der AI-Markt verändert seine Bedürfnisse

In der Ära von Hopper und Blackwell war das Training riesiger Sprachmodelle entscheidend. Heute verlagert sich der Schwerpunkt auf die Inferenz, also das schnelle Generieren von Antworten in Echtzeit.

Das bedeutet neue Engpässe. Es geht nicht mehr ausschließlich um rohe Rechenleistung, sondern um:

  • Speicherdurchsatz,

  • Minimierung von Latenzen,

  • Energieeffizienz,

  • Skalierbarkeit in Rechenzentren.

NVIDIA muss seine Chips für ganz andere Szenarien entwickeln als noch vor zwei Jahren. Die Flexibilität der Architektur und die Integration von Komponenten werden entscheidend.

Wenn wir während der GTC 2026 tatsächlich eine neue Generation von Chips sehen, könnte dies den KI-Markt erneut durcheinanderbringen. NVIDIA dominiert bereits jetzt die Recheninfrastruktur für die größten Technologieunternehmen. Jeder weitere technologische Vorteil stärkt ihre Position gegenüber den Wettbewerbern, die eigene Beschleuniger entwickeln. Der 15. März könnte sich somit als einer der wichtigsten Tage für den Halbleitermarkt und die Rechenzentren im Jahr 2026 erweisen.

Quelle: Techpolis.pl

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Katarzyna Petru

Journalist, reviewer, and columnist for the "ChooseTV" portal