Meta kündigt Preiserhöhungen für seine VR-Headsets an und tut dies weltweit. Ab dem 19. April werden die Modelle Meta Quest 3 und Meta Quest 3S deutlich teurer, was für viele Spieler eine große Überraschung sein könnte, zumal VR gerade erst an größerer Popularität gewinnt.
VR wird teurer und schuld sind die Komponenten
Die neuen Preise sind nicht symbolisch. Der Quest 3S in der 128-GB-Version steigt von 300 auf 350 Dollar, das Modell mit 256 GB von 400 auf 450 Dollar, und der stärkste Quest 3 (512 GB) springt auf bis zu 600 Dollar. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der VR-Markt die gleichen Probleme wie der Rest der Technologiebranche zu spüren bekommt. Meta erklärt die Entscheidung mit den steigenden Produktionskosten, insbesondere für Speicher. Der Anstieg der Preise für Komponenten, insbesondere RAM, trifft die Hardwarehersteller weltweit. Im Fall der Quest-Geräte, die DDR5-Speicher verwenden und versuchen, den Preis erschwinglich zu halten, bedeutet dies, dass die Endkosten für die Benutzer erhöht werden müssen.
Wird die Konkurrenz denselben Weg gehen
Bis jetzt haben andere Akteure des VR-Marktes, wie Sony oder Apple, ähnliche Schritte nicht unternommen. Wenn die Preise für Komponenten jedoch weiterhin steigen, könnten Preiserhöhungen nur eine Frage der Zeit sein. Interessanterweise betont Meta weiterhin sein Engagement für die Entwicklung von VR, obwohl die Hardware in Bezug auf die Spezifikationen nicht zu den stärksten auf dem Markt gehört. Das Unternehmen setzt offensichtlich auf eine langfristige Strategie und betrachtet die virtuelle Realität als die Zukunft der Computer.
Die Quest-Preiserhöhungen zeigen klar VR entwickelt sich weiterhin, ist aber nicht mehr so günstig wie früher, und die Preise für die Hardware werden zunehmend von den Komponentenpreisen abhängen.
Quelle: flatpanelshd.com
Redakcja Choose TV












