Der Fernsehmarkt geht in eine neue Phase des Konflikts. Die größten Sender in Europa fordern die Europäische Union auf, strengere Vorschriften für Smart TVs und Technolog platfromen einzuführen. Es geht darum, wer wirklich kontrolliert, was wir sehen.
Smart TV als neue „Zugangswächter”
Organisationen, die Sender vertreten, behaupten, dass nicht mehr TV-Stationen oder Streaming-Plattformen den Markt dominieren. Immer mehr Kontrolle haben Betriebssysteme in Fernsehern und Set-Top-Boxen. Diese entscheiden darüber, welche Apps wir sehen, was beworben wird und wie einfach bestimmte Inhalte zu finden sind. Daher möchte die Branche, dass solche Plattformen als sogenannte Gatekeeper anerkannt und den Vorschriften des Digital Markets Act unterworfen werden.
Die Daten zeigen einen klaren Trend. Systeme wie Google TV, Amazon Fire TV oder Samsung Tizen erhöhen systematisch ihre Marktanteile. In der Praxis bedeutet dies, dass einige Technologieunternehmen beginnen, den Zugang zu Zuschauern in ganz Europa zu kontrollieren. Dies ist eine große Veränderung im Vergleich zur Vergangenheit, als der Markt vielfältiger und von lokalen Anbietern abhängiger war.
Regulierungen sollen auch AI-Assistenten umfassen
Interessanterweise enden die Forderungen nicht bei Fernsehern. Die Sender möchten, dass die Regulierungen auch Sprachassistenten wie Alexa, Siri oder Lösungen von Google umfassen. Der Grund ist einfach: Sie sind zunehmend dafür verantwortlich, Inhalte zu suchen und können beeinflussen, was der Nutzer als Erstes sieht.
Traditionelles Fernsehen beginnt offen gegen Big Tech zu kämpfen. Der Einsatz ist die Kontrolle über die Verbreitung von Inhalten und den Zugang zum Zuschauer. Wenn die EU sich für Regulierung entscheidet, kann dies die Funktionsweise von Smart TVs und des gesamten Medienmarktes erheblich verändern.
Quelle: flatpanelshd.com
Redakcja Choose TV













