Durchbruch bei gedruckten OLEDs: TCL CSOT fordert LG und Samsung heraus!

Calendar 2/9/2026

Wie der Dienst OLED-INFO berichtet, hat TCL CSOT bahnbrechende Materialien für den Inkjet-Druck von OLED-Panels entwickelt, die es ermöglichen, Farbfilter direkt auf die Versiegelungsschicht (COE-Architektur) aufzubringen. Diese Lösung beseitigt die Notwendigkeit, einen traditionellen Polarisator zu verwenden, und ebnet den Weg für die Produktion kostengünstigerer und effizienterer OLED-Displays.

COE: Dünner, heller, sparsamer

Der Einsatz der COE-Architektur im Tintenstrahldruckprozess ermöglicht eine erheblich verbesserte Konstruktion des Panels. Laut Informationen von OLED-info hat TCL CSOT bereits Proben mit einer Dichte von 326 PPI getestet, die Folgendes gezeigt haben:

  • Reduzierung des Stromverbrauchs um 30% im Vergleich zu Panels mit Polarisator.

  • Reflexionsgrad von nur 6,41%, was zu einer besseren Lesbarkeit in hellen Umgebungen führt.

  • Höhere Materialeffizienz, was langfristig die Produktionskosten drastisch senkt (sogar um 15-20% im Vergleich zu Vakuumbeschichtungsmethoden).

Der Kampf gegen das dominierende Korea

Die neue Produktionsmethode soll eine direkte Antwort auf die WOLED (LG Display) und QD-OLED (Samsung Display) Paneele sein. TCL CSOT plant zunächst, um den Markt für mittelgroße Bildschirme zu kämpfen, wie:

  • Premium-Tablets und -Laptops,

  • Monitor für Gamer und Profis,

  • Oder sogar medizinische Displays

Bei der letzten CES 2026 zeigte das Unternehmen jedoch, dass die Ambitionen weiter reichen. Dank der Flexibilität des Inkjet-Drucks könnten diese Bildschirme bald in Autoinnenräumen eingesetzt werden und bislang unerhörte Formen bieten.

Trotz des Status „Entwicklungsprojekt“ deuten die schnellen Fortschritte von TCL CSOT darauf hin, dass kommerzielle Produkte auf Basis von IJP-OLED bald zur Marktrealität werden könnten.

Quelle: OLED-info

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Paweł Koper

Journalist, reviewer, and columnist for the "ChooseTV" portal