Apple will laut den neuesten Lecks weiterhin an seiner Idee zur physischen Steuerung der Kamera arbeiten. Im kommenden iPhone Fold soll eine Taste für die Kamerasteuerung erscheinen, obwohl das Gerät außergewöhnlich dünn sein soll. Das ist ziemlich überraschend, denn das Drücken eines solchen Elements in ein faltbares Telefon erfordert eine erhebliche Platzoptimierung. Apple hat jedoch anscheinend beschlossen, dass es das wert ist.
Die Idee klingt gut in der Theorie
Die Annahme ist einfach. Klapptelefone sind groß, also muss man oft zwei Hände benutzen. Camera Control soll das umgehen und ermöglichen, mit einer Hand Fotos zu machen, indem man den Zoom und die Einstellungen steuert, ohne den Bildschirm zu berühren. Das klingt sinnvoll, besonders für Personen, die im Alltag Fotos machen.
Das Problem ist, dass selbst bei aktuellen Modellen wie dem iPhone 16 Pro dieser Knopf nicht immer perfekt funktioniert. Die Zoomsteuerung kann ungenau sein, und es ist leicht, in die eine oder andere Richtung zu übertreiben. Bei einem noch größeren und dünneren Gerät kann das einfach unhandlich sein. Das Halten des Telefons mit einer Hand und gleichzeitig die Betätigung des Knopfes kann sich als weniger natürlich herausstellen als die herkömmliche Touch-Steuerung.
Was sich tatsächlich bewährt
Aus den Erfahrungen der Benutzer ergibt sich, dass Camera Control am besten als schnellerShortcut zum Starten der Kamera und zum Fotografieren funktioniert. In diesen beiden Anwendungen macht es Sinn und ist praktisch. Für eine anspruchsvollere Steuerung hingegen ist der Bildschirm nach wie vor die bessere Wahl.
Apple entwickelt seine Ideen konsequent weiter, aber bei einem klappbaren Gerät wird die Ergonomie entscheidend sein. Camera Control kann nützlich sein, könnte sich aber auch als Zusatz herausstellen, den die meisten Menschen nur gelegentlich nutzen.
Quelle: digitaltrends
Redakcja Choose TV












