Xbox gesteht einen Fehler ein. Fans haben eine Änderung während der Spielevorführungen erzwungen.

In den letzten Monaten setzt Microsoft zunehmend auf eine multiplattformbasierte Strategie und veröffentlicht seine Spiele auch auf konkurrierenden Geräten. Obwohl das Unternehmen betont, dass es transparent gegenüber den Spielern sein möchte, ist ein Teil der Community mit der Art und Weise, wie Xbox seine Produktionen präsentiert, unzufrieden. Besonders viele Emotionen wurden durch die Einblendung von Logos anderer Plattformen während offizieller Markenpräsentationen hervorgerufen. Jetzt gesteht Microsoft ein, dass dies nicht die beste Entscheidung war.

Die Spieler wollten die Logos der Konkurrenz nicht sehen

Während eines der letzten Xbox-Podcasts versicherte der Leiter der Spieleabteilung, Matt Booty, dass das Unternehmen weiterhin klar kommunizieren wird, auf welche Plattformen die einzelnen Produktionen kommen werden. Seiner Meinung nach bleibt die Transparenz gegenüber den Nutzern ein wichtiger Bestandteil der Microsoft-Strategie. Dieses Vorgehen gefiel jedoch einem Teil der Fans nicht. Viele Spieler wiesen darauf hin, dass bei den von Xbox organisierten Präsentationen die eigene Plattform im Vordergrund stehen sollte. In den sozialen Medien gab es zahlreiche Kommentare, die die Präsenz der Logos von PlayStation und anderen konkurrierenden Marken während der Werbematerialien kritisierten.

Die Xbox-Chefin gesteht, dass es ein Fehler war

Zu dem Thema äußerte sich Asha Sharma, die derzeit die Marke Xbox leitet. In einem kurzen Beitrag, der auf dem Dienst X veröffentlicht wurde, gestand sie ein, dass das Unternehmen die negativen Reaktionen der Community erkannt hat. „Wir sehen die Meinungen zu den Logos. Es war ein Fehler, und ich übernehme die Verantwortung dafür. Wir sprechen bereits darüber, wie wir das bei zukünftigen Xbox-Events ändern können“ - schrieb Sharma. Das bedeutet, dass Microsoft bei künftigen Veranstaltungen möglicherweise die Präsentation von Marken konkurrierender Plattformen einschränken wird, während gleichzeitig Informationen über die Verfügbarkeit von Spielen auf verschiedenen Geräten erhalten bleiben.

Microsoft beabsichtigt nicht, auf die Information über plattformübergreifende Premieren zu verzichten, aber es sieht so aus, als würde die Art der Präsentation dieser Informationen geändert. Die Reaktion der Chefin von Xbox zeigt, dass das Unternehmen die Meinungen der Community aufmerksam verfolgt und bereit ist, Entscheidungen zu korrigieren, die auf negative Resonanz bei den Spielern stoßen.

Quelle: eurogamer

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