Google Fotos hilft Nutzern seit Jahren dabei, Fotos und Erinnerungen, die in der Cloud gespeichert sind, zu ordnen. Jetzt möchte das Unternehmen die gesammelten Fotografien auf ganz neue Weise nutzen. Die neue Funktion Wardrobe soll die Fotobibliothek in einen digitalen Kleiderschrank verwandeln, der es einfacher macht, tägliche Stylings zu planen. Künstliche Intelligenz wird automatisch die auf den Fotos sichtbaren Kleidungsstücke erkennen und einen interaktiven Katalog daraus erstellen. Dadurch können Nutzer schneller Inspiration finden, bevor sie das Haus verlassen.
Google Fotos erstellt einen digitalen Kleiderschrank aus deinen Fotos
Der Kleiderschrank ist ein neues Werkzeug, das von Google für Personen entwickelt wurde, die regelmäßig ihre Stylings fotografieren oder häufig auf Fotos in verschiedenen Kleidungsstücken erscheinen. Die Funktion analysiert den Inhalt der Google Fotos-Bibliothek und sucht nach Kleidungsstücken, die auf den Fotos sichtbar sind. Anschließend erstellt sie eine geordnete Sammlung von Kleidungsstücken, die dem Kontoinhaber zugeordnet ist. Dadurch kann der Benutzer seine Sachen in Form eines digitalen Katalogs durchsehen, ohne den Kleiderschrank öffnen zu müssen. Das System ermöglicht es auch, verschiedene Kleidungsstücke zu kombinieren und neue Kombinationen zu erstellen. Google ist überzeugt, dass eine solche Lösung Zeit sparen kann, wenn es darum geht, tägliche Stylings zu planen. Anstatt Hunderte von Fotos durchzusehen oder sich zu fragen, was man anziehen soll, reicht es aus, die fertige Sammlung anzusehen, die von den Algorithmen erstellt wurde. Das Werkzeug soll besonders für Personen nützlich sein, die viele Kleidungsstücke besitzen und nach neuen Ideen für deren Nutzung suchen. Alles geschieht, ohne dass die einzelnen Kleidungsstücke manuell markiert werden müssen. Das System erkennt die Kleidungsstücke selbstständig und ordnet sie den entsprechenden Kategorien zu. Google möchte, dass Benutzer ihre Fotosammlung als persönlichen Modekatalog betrachten können. Dies ist eine Lösung, die sowohl Modebegeisterte als auch Personen ansprechen könnte, die einfach ihre bereits vorhandenen Kleidungsstücke besser nutzen möchten. Der Kleiderschrank zeigt auch, wie stark die künstliche Intelligenz beginnt, in das tägliche Leben der Benutzer einzutreten.
Künstliche Intelligenz dringt immer stärker in alltägliche Entscheidungen ein
Die neue Funktion basiert nicht nur auf der Analyse von Kleidung. Damit sie richtig funktioniert, muss Google Photos auch den Kontoinhaber auf den Fotos erkennen. Zu diesem Zweck muss der Benutzer die Gesichtserkennungsfunktion aktivieren und angeben, welche Person auf den Fotos er selbst ist. Dadurch kann das System seine Kleidung von den Dingen anderer Personen in der Bibliothek unterscheiden. Google betont, dass Wardrobe ein weiteres Beispiel für den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Lösung alltäglicher Probleme ist. Das Unternehmen entwickelt zunehmend Werkzeuge, die die Benutzer nicht nur bei der Arbeit, sondern auch bei der Entscheidungsfindung im täglichen Leben unterstützen. Die Funktion wird zunächst für Benutzer der Google AI Pro- und AI Ultra-Pläne verfügbar sein. Die erste Implementierung umfasst die Vereinigten Staaten, Brasilien und Indien. Zu Beginn werden hauptsächlich die Besitzer von Android-Geräten von der Neuheit profitieren. Unterstützung für iPhones und iPads wird zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein. Es ist noch unklar, ob Wardrobe eine der beliebtesten Funktionen von Google Photos werden oder nur eine Kuriosität für eine ausgewählte Gruppe von Benutzern bleiben wird. Der Gedanke zeigt jedoch, dass Google nach neuen Möglichkeiten sucht, die riesigen Datenmengen, die in der Cloud gespeichert sind, zu nutzen. In Zukunft könnte es deutlich mehr ähnliche Lösungen geben, die KI zur Organisation alltäglicher Aktivitäten einsetzen.
Der Kleiderschrank ist eine der ungewöhnlichsten Neuheiten, die in letzter Zeit zu Google Fotos hinzugekommen sind. Die Funktion nutzt künstliche Intelligenz, um einen digitalen Kleiderschrank basierend auf den Fotos zu erstellen, die in der Bibliothek des Nutzers gespeichert sind. Dadurch kann die Planung von Stylings schneller und bequemer werden. Google zeigt einmal mehr, dass KI nicht nur für die Arbeit oder die Informationssuche dienen soll, sondern auch für alltägliche, scheinbar einfache Entscheidungen.
Quelle: digitaltrends
Redakcja Choose TV












