Wir haben gesehen und für Euch die ersten Tests des wahrscheinlich beliebtesten OLED-Fernsehers des Jahres (2026) – LG OLED C6 – durchgeführt. Wir haben die Helligkeit für Euch gemessen, werden uns eingehender mit den Veränderungen in der Bildverarbeitung befassen und haben auch andere interessante Details. Bereit für die ersten Eindrücke? Dann laden wir Euch zu unserem Mini-Review ein.
LG OLED C6 Aussehen. Kopieren-Einfügen aus dem letzten Jahr
Fangen wir mit dem an, was auf den ersten Blick sichtbar ist, nämlich... mit nichts Neuem. In Bezug auf das Aussehen hat LG hier praktisch nichts geändert. Der C6 sieht seit zwei Jahren genau gleich aus – nämlich wie die Modelle C4 und C5. Wir entschuldigen uns bei einigen, aber uns fehlen die Worte für all diese neuen Nuancen von Schwarz und Grau auf der Rückseite der C-Serie. Trotzdem muss man zugeben, dass das Aussehen des C6 zeitlos ist und es schwer ist, hier Kritik zu äußern. Man erfindet das Rad einfach nicht neu. 😉
LG C6: Bedeutendes Upgrade der Helligkeit im Vergleich zum C5
Standardgrößen, nämlich 55 und 65 Zoll, werden deutlich heller sein... etwa 400 Nits in Filmszenen! Das ist über 50% mehr als die bisherige C5-Serie. Unsere Kollegen aus dem Labor haben dies an Testbildern geprüft und obwohl die Messungen etwas „aus der Hüfte“ unter Vorführungsbedingungen durchgeführt wurden, sind die Ergebnisse eindeutig. Das ist kein kosmetisches Update mehr, das ist ein gewaltiger Sprung in der Helligkeit, der dafür sorgt, dass die C-Serie beginnt, den Flaggschiffen der vergangenen Jahre dicht auf den Fersen zu sein. Natürlich sind diese Tests vorläufige Ergebnisse dessen, was wir (in der Hoffnung) erwarten können. Auf vollwertige Tests müssen einige noch warten.
Testsynthese: SDR steigt ebenfalls an
Zur Ordnung haben wir auch die Testsynthese überprüft und hier ist ebenfalls eine deutliche Verbesserung zu sehen. Ihr wisst gut, dass wir keine Fans von „weißen Kachel”-Tests sind und dies als Hauptargument für oder gegen einen Fernseher verwenden. Übrigens zeigen unsere Testergebnisse bei Film-Materialien im Vergleich zu den Ergebnissen anderer ausländischer Redaktionen (die nur Schwarz-Weiß-Bilder messen), am besten, warum wir so eingestellt sind.
Trotzdem machen wir solche Messungen zur allgemeinen Übersicht, um die Helligkeit im SDR-Test zu messen. Für die Interessierten – auf der Folie L20 (also das weiße Quadrat, das 10% der Bildschirmfläche einnimmt) erreichte die Helligkeit über 700 Nits. Das sind etwa 100 Nits mehr in SDR-Inhalten als im Modell C5. Das ist ein großartiges Zeichen, denn die neue C-Serie wird sich dadurch noch besser bei Tageslicht schlagen, als typischer Fernseher „für jeden Tag“ im hellen Wohnzimmer.
C6H: Tandem OLED kommt ins Wohnzimmer
Die wahre Sensation ist jedoch das Modell C6 Hyper, also die C6-Variante in 77 und 83 Zoll. Wir haben die Bestätigung erhalten (leider war es nicht bei der Präsentation 😞), dass diese leistungsstarken Bildschirme in Polen von Tandem OLED profitieren werden. Diese Technologie wurde direkt vom letztjährigen Flaggschiff G5 übernommen. Es scheint, dass der C6H der preiswerteste große Fernseher des Jahres 2026 sein könnte. Wenn Sie einen großen C-Serie kaufen, erhalten Sie ein Premium-Bild, ohne zusätzlich zur G- oder W-Serie zahlen zu müssen. Unsere einzige Hoffnung ist, dass LG die Stärke dieses Modells nicht abschwächt.
Alpha 11 Prozessor und besseres Tonmapping
Die größte Neuheit im kommenden W6, G6 ist jedoch nicht die Helligkeit selbst, sondern der neue Alpha 11 Prozessor mit nativem 13-Bit-Farbbearbeitung. Für die Unkundigen: WOLED-Fernseher hatten immer ein Problem mit dem sogenannten Posterize-Effekt. Das sind die hässlichen, ausgefransten Streifen am Himmel während Sonnenuntergängen. Dank des neuen Prozessors wurde das Banding-Problem erheblich verbessert. Der Unterschied ist enorm! Hinzu kommt ein besseres Tonmapping, das es dem Fernseher ermöglicht, in HDR10 selbst mit den Weißdetails ohne Hilfe von Dynamischem Tonmapping oder Dolby Vision umzugehen.
Ist es wert, auf den LG OLED C6 und C6H zu warten
LG C6 und C6H scheinen Geräte zu sein, die im Jahr 2026 den Sinn für den Kauf teurerer Modelle in Frage stellen könnten. Ein Sprung von 500 Nits im HDR ist ein unbezahlbares Argument für die klassische Version C, und die Ankündigung der Hyper-Version mit noch größerer Helligkeit schürt nur das Verlangen, sie im Vorverkauf zu bestellen. Ist es also wert, dies zu tun? Wir würden raten, noch auf eine Demonstration der Konkurrenz zu warten, die auch nicht schläft. Doch alles deutet darauf hin, dass der C6 der Entwicklungsmotor für OLEDs der Mittelklasse sein könnte. Auf eine solche Entwicklung haben wir seit Jahren gewartet.
Redakcja Choose TV












