Apple verkauft „defekte” Chips und verdient damit Milliarden. Die Nutzer merken das nicht einmal.

Calendar 5/23/2026

Apple nutzt seit Jahren eine spezielle Produktionsstrategie für Prozessoren, die es dem Unternehmen ermöglicht, günstigere Geräte zu verkaufen, ohne integrierte Schaltkreise zu verschwenden. Es stellt sich heraus, dass ein Teil der Chips, die in neue Apple-Produkte gelangen, Prozessoren mit deaktivierten Kernen oder leicht verminderter Leistung sind.

Apple nutzt das sogenannte Chip-Binning

Laut einem Bericht des Wall Street Journal verwendet das neue MacBook Neo für 599 Dollar den Apple A18 Pro-Chip, jedoch in der Version mit 5-Kern-GPU anstelle der vollen 6 Kerne, die im iPhone 16 Pro verfügbar sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Hardware defekt ist. Dies ist eine in der Branche gängige Methode, die als Chip-Binning bezeichnet wird. Während der Produktion von Prozessoren erreichen einige Chips nicht die höchsten Leistungs- oder Energieeffizienzparameter. Anstatt solche Chips wegzuwerfen, schalten Unternehmen die schwächeren Kerne ab und verwenden sie in günstigeren Geräten.

Apple verkauft jährlich über 200 Millionen iPhones, was dem Unternehmen eine enorme Anzahl an Chips liefert, die später in anderen Produkten verwendet werden können. Prozessoren, die die Anforderungen für die Top-Modelle nicht erfüllen, landen später in günstigeren Geräten wie dem MacBook Neo, iPads, ChooseTV oder HomePod. Laut dem Bericht verfolgt Apple eine ähnliche Strategie auch bei der iPhone 17-Serie, bei der die Modelle Air und 17e weniger leistungsstarke Versionen von Chips verwenden sollen, die ursprünglich für teurere Pro-Varianten vorbereitet wurden.

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Das ist sowohl für Apple als auch für die Kunden vorteilhaft

Durch diesen Ansatz reduziert Apple die Menge an Produktionsabfällen und erhält gleichzeitig hohe Margen. Für die Benutzer sind die Unterschiede in der Regel praktisch nicht wahrnehmbar, da selbst die „reduzierten“ Versionen der Chips immer noch eine sehr hohe Leistung bieten. Kleinere Unternehmen haben jedoch oft nicht die entsprechende Verkaufsgröße, um eine ähnliche Strategie in mehreren Produktkategorien effektiv umzusetzen.

Apple nutzt seit Jahren Chip-Binning, das heißt, den Verkauf von Prozessoren mit deaktivierten Kernen in günstigeren Geräten. Dadurch verringert das Unternehmen die Produktionsverluste und kann günstigere Produkte anbieten, ohne völlig neue Chips entwickeln zu müssen.

Quelle: digitaltrends

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