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Panel type: LCD VA Refresh rate: 60Hz Brand: DREAME Resolution: 3840x2160 System: Google TV Model year: 2026
This review is an English translation of the Polish original. Read the original on Wybierz.tv.
Dreame ist eine Marke, die wir bislang hauptsächlich mit Staubsaugern, Saugrobotern und anderen Haushaltsgeräten in Verbindung brachten. Umso überraschender war der Markteintritt des Herstellers auf den Fernsehmarkt, angeführt vom Mini-LED-S100. Daneben erschien jedoch ein deutlich einfacheres und günstigeres Dreame Q100, das sich an Personen richtet, die nicht ein Vermögen für einen neuen Fernseher ausgeben wollen. Wir haben daher geprüft, ob es sich nur um eine preisgünstige Kuriosität einer bekannten Marke handelt oder um einen Fernseher, der tatsächlich etwas zu bieten hat.
5.6
Overall rating
Der Dreame Q100 ist das Basismodell im Angebot des Herstellers, und schon sein Preis lässt erahnen, was man von ihm erwarten kann. Er versucht nicht, mit Bildqualität zu punkten. Seine Stärken liegen woanders: Er bietet Google TV, überraschend viele Funktionen für Spieler und kostet vergleichsweise wenig. Bildtechnisch schlägt sich der Q100 ähnlich wie viele andere Fernseher in dieser Preisklasse. Ein VA-Panel sorgt für ordentlichen Kontrast, die Farben sind dank des QLED-Filters (PFS) recht ordentlich, aber rund 300 Nits Helligkeit reichen schnell nicht aus. Vor allem bei HDR, wo ihm einfach die Leuchtkraft fehlt. Gut, dass Dreame nicht auf Dolby Vision verzichtet hat, denn gerade bei so einem Fernseher ist dieses Format wirklich nützlich. Filme und Serien von Streaming-Plattformen sind besser an die Möglichkeiten des Bildschirms angepasst und können so ziemlich gut aussehen. Der Q100 macht also vor allem dann Sinn, wenn man einen preiswerten Fernseher für normales Fernsehen, Netflix, YouTube oder den gelegentlichen Anschluss einer Konsole sucht. Bei der Bildqualität gibt es keine großen Überraschungen, aber das darf man bei einem der günstigsten Modelle im Sortiment auch kaum erwarten. Für Dreames ersten Vorstoß in dieses Marktsegment ist der Q100 ein ziemlich interessanter Anfang. Zumal der Markenname noch vor kurzer Zeit eher mit Staubsaugern als mit Fernsehern in Verbindung gebracht wurde.
Google TV mit vielen Apps
Unterstützung für Dolby Vision
Breiter Farbraum, QLED PFS-Filter
Guter Kontrast des VA-Panels
Gute Tonwertabstufungen
Gaming-Funktionen: VRR und ALLM
120 Hz in Full HD
Game Bar
Geringer Input-Lag
Geringe Helligkeit, ca. 300 cd/m²
Schwacher HDR-Effekt
Durchschnittliche Bildverarbeitung
Kein AirPlay
Durchschnittlicher Klang
Movies and series in UHD quality
5.8
Classic TV, YouTube
5.4
Sports broadcasts (TV and apps)
4.6
Gaming on console
7.0
TV as a computer monitor
4.0
Watching in bright light
4.4
Utility functions
5.2
Apps
9.6
Sound quality
5.0
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HDMI inputs: 3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1 Other inputs: RCA (Chinch) Outputs: SPDIF (Coaxial audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones) Network Interfaces: Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality: Good
Stand type: Legs
Bezel color: Graphite
Stand: Fixed
Flat design: No
Accessories: Stand
Für seinen Preis ist der Dreame Q100 wirklich interessant gestaltet und, was wichtiger ist, macht er einen gut verarbeiteten Eindruck. Natürlich lässt sich nicht verbergen, dass es sich um ein Budgetmodell handelt, aber der Hersteller hat sich zumindest bemüht, ihm etwas eigenen Charakter zu verleihen. Am deutlichsten sieht man das von vorne. Der untere Rahmen hat eine charakteristische, leicht goldene Oberfläche, und derselbe Akzent erscheint auch an den Enden der Standfüße. Das ist ein kleines Detail, doch dadurch wirkt der Q100 nicht wie ein weiterer völlig anonymer, billiger Fernseher. Hinten ist es dagegen deutlich schlichter. Die Rückseite besteht aus einem einzigen geformten Element, und im unteren Bereich wird das Gehäuse deutlich dicker, um die Elektronik aufzunehmen. Diese Lösung ist von günstigeren Bauformen bekannt und bedeutet auch, dass der Fernseher nach der Wandmontage ziemlich weit von der Wand abstehen wird. Von vorne macht er jedoch eindeutig mehr her, als sein Preis vermuten lässt.
Select size:
5.3/10
Local dimming function: No
Result
4,350:1
Result
3,850:1
Result
4,100:1
Result
4,450:1
Result
3,400:1
Der Dreame Q100 ist ein einfacher LCD-Fernseher, daher hängen seine Möglichkeiten in Sachen Schwarz und Kontrast vor allem vom Panel ab. Verwendet wird hier ein VA-Panel, das einen nativen Kontrast von etwa 4500:1 erreicht. Für diese Gerätekategorie ist das ein ziemlich gutes Ergebnis. In der Praxis bedeutet das vor allem deutlich satteres Schwarz als bei preislich vergleichbaren Fernsehern mit IPS- oder ADS-Panels. Den Unterschied sieht man besonders abends, wenn dunkle Szenen mehr Tiefe haben und nicht so grau wirken.
Man muss jedoch bedenken, dass der Q100 keine lokale Dimmung hat. Die Hintergrundbeleuchtung arbeitet also durchgehend, ohne die Möglichkeit, bestimmte Bildbereiche abzudunkeln. In einem stark abgedunkelten Raum tendiert das Schwarz deshalb ins Dunkelblaue und kann bei weitem nicht mit dem mithalten, was bessere Mini-LEDs und erst recht OLEDs diesbezüglich leisten. Das ist jedoch wenig überraschend, denn ähnliche Einschränkungen gelten für die meisten einfachen LCD-Fernseher in dieser Preisklasse.
Halo effect and black detail visibility:
4.2/10
Supported formats: HDR10, HDR10+, Dolby Vision
Luminance measurements in HDR:
Result
230 nit
Result
252 nit
Result
285 nit
Result
298 nit
Result
298 nit
Der Dreame Q100 ist leider ein zu einfacher und vor allem zu dunkler Fernseher, um hier von einem echten HDR-Effekt zu sprechen. Unsere Messungen ergaben eine maximale Helligkeit von etwa 300 Nits, also eindeutig zu wenig, damit helle Bildbereiche wirklich stärker durch Licht hervorstechen. Tatsächlich ist das ein Niveau, das wir eher mit SDR-Material als mit HDR in Verbindung bringen. Es fehlt also jene Helligkeitsreserve, die teurere Fernseher bieten und die dafür sorgt, dass Lichtquellen, Reflexionen oder die Sonne deutlich eindrucksvoller wirken.
Zum Glück macht der Q100 das an anderer Stelle wieder wett. Der Hersteller bezeichnet ihn als QLED-Fernseher, obwohl in der Praxis die Erweiterung des Farbraums hier durch einen PFS-Filter erfolgt. Die von uns gemessene DCI-P3-Abdeckung liegt bei etwa 92 Prozent, BT.2020 bei rund 67 Prozent. Das sind keine Spitzenwerte, aber immer noch deutlich besser als bei einfachen LCD-Fernsehern ohne zusätzliche Schicht zur Erweiterung des Farbraums. Dadurch können HDR-Inhalte zumindest gesättigtere und differenziertere Farben bieten, selbst wenn die Helligkeit an sich noch nicht von einem vollwertigen HDR-Effekt sprechen lässt.
BT.2020 color gamut coverage and primary color luminance
| Data set | BT.2020 | P3 | R | G | B |
|---|---|---|---|---|---|
| Synthetic patterns | 67.4% | 92.1% | 49% | 53% | 64% |
| Film measurements | 67.1% | 91.7% | 49% | 53% | 64% |
BT.2020 and P3 – average color gamut coverage (percent of the target gamut).
R, G, B – average primary color luminance relative to target (percent).
Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)
Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)
Nach dem Start unserer Vergleichsmaterialien war sofort zu sehen, dass der Dreame Q100 aus einer ziemlich schwierigen Ausgangsposition startet. Die geringe Helligkeit schränkt seine Möglichkeiten stark ein und sorgt dafür, dass das Bild nicht die Kraft und Wirkung hat wie bei teureren Fernsehern. Trotzdem kam der Q100 mit der Wiedergabe von Details ganz gut zurecht. In den meisten Szenen wirkten die Tonwertübergänge korrekt, und das Bild behielt eine angemessene Menge an Details. Schwächer wurde es erst in den hellsten Passagen, etwa bei Explosionen in Billy Lynn, der Sonne im Film Pan oder anderen starken Lichtreflexen. An solchen Stellen konnte der Fernseher die Helligkeit nicht immer angemessen anpassen und verschluckte dabei teilweise Details. Angesichts der Klasse und der Leistungsfähigkeit dieses Modells sieht das jedoch nicht schlecht aus. Die Einschränkungen sind sichtbar, aber abgesehen von den anspruchsvollsten Szenen kommt der Q100 ganz gut zurecht.
HDR luminance chart:
Wie bereits erwähnt, kommt der Dreame Q100 nicht immer am besten mit dem eigenständigen Tone Mapping bei statischem HDR10 zurecht. Bei seiner niedrigen Helligkeit hat er nur eingeschränkten Spielraum und in den hellsten Bildbereichen gehen ihm häufig Teile der Details verloren. Deshalb ist die Unterstützung von Dolby Vision ein großer Pluspunkt. Dynamische Metadaten helfen dem Fernseher, die Helligkeit einzelner Szenen besser an die realen Möglichkeiten des Panels anzupassen. In der Praxis kann der Unterschied deutlich sein. Dieselbe Szene, in Dolby Vision wiedergegeben, bewahrt mehr Details in den hellen Bereichen, und das Bild wirkt einfach natürlicher und klarer. Beim Q100 ist es also nicht so, dass Dolby Vision ihn plötzlich zu einem hellen HDR-Fernseher macht. Er ist weiterhin auf etwa 300 Nits begrenzt, doch dieses Format ermöglicht es, das, was das Panel tatsächlich zur Verfügung hat, deutlich besser zu nutzen.
Static HDR10
Dynamic: Dolby Vision
6.5/10
Für die Tests wählten wir den Bildmodus „Film“ und unserer Ansicht nach ist das eindeutig die beste der verfügbaren Voreinstellungen. Es gibt hier keine stark aufgedrehten und unnatürlichen Farben, wie man sie etwa im Modus „Lebhaft/Dynamisch“ sehen kann. Das Bild wirkt also von Anfang an ziemlich ausgewogen, auch wenn ihm bis zur Perfektion noch etwas fehlt. Bei SDR-Material fiel vor allem eine leichte Aufwärmung des Bildes auf. Im Weißabgleich war zu viel Rot vorhanden, weshalb Weiß in einen wärmeren Ton tendierte; eine ähnliche Tönung zeigte sich auch in den Graustufen. In HDR sah die Situation etwas anders aus. Hier war Blau leicht dominant, wodurch das Bild ein wenig kühler wirkte. Das sind jedoch keine gravierenden Fehler. Für einen so günstigen Fernseher sind die Werkseinstellungen unseres Exemplars ganz ordentlich, und bereits der Modus „Film“ liefert ein relativ natürliches Bild, ohne dass man viel an den Einstellungen herumprobieren muss.
7/10
Entgegen dem Anschein ist der Dreame Q100 recht gut auf die Kalibrierung des Bildes vorbereitet. Im Menü findet man viele umfangreiche Bildeinstellungen, die es erlauben, seine Charakteristik recht präzise zu korrigieren. In unserem Fall erforderte der Weißabgleich die meiste Arbeit, sowohl in SDR als auch in HDR. Nach der Korrektur wirkten SDR-Inhalte sehr gut. Es gelang, praktisch einen neutralen Weißabgleich und natürliche Farben zu erreichen; die Hauptbegrenzung blieb jedoch das Schwarz an sich, bedingt durch den Aufbau des Panels und das Fehlen einer lokalen Dimmung.
Auch in HDR ließ sich der Weißabgleich und die Farbwiedergabe verbessern, doch hier treten die Grenzen der TV-Elektronik schneller zutage. Selbst nach sehr genauer Einstellung der EOTF-Kurve hält sich der Q100 nicht immer korrekt daran, wenn reale Szenen wiedergegeben werden. Bei einigen Inhalten hellt er das Bild zusätzlich auf, sodass bestimmte Stellen heller erscheinen, als sie sollten, und in hellen Bereichen dabei teilweise Details verloren gehen können.
9/10
Dreame Q100 kommt mit der Geschmeidigkeit der Tonwertübergänge sehr gut zurecht. In den meisten Szenen sind Verläufe glatt, und die Übergänge zwischen helleren und dunkleren Nuancen wirken natürlich, ohne deutliche Streifenbildung oder Posterisierung. Kleine Unzulänglichkeiten treten erst in sehr anspruchsvollen Szenen auf, doch das sind Situationen, mit denen auch deutlich teurere Fernseher Schwierigkeiten haben können. Insgesamt schneidet der Q100 diesbezüglich wirklich gut ab.
3/10
Smooth transition function
Image without overscan on the SD signal
Der schwächste Punkt des Dreame Q100 ist seine digitale Bildverarbeitung. Der eingesetzte Prozessor kommt bei der Aufwertung minderwertiger Inhalte recht durchschnittlich zurecht, und im Menü findet sich keine Funktion, die unschöne tonale Übergänge effektiv glättet oder sichtbare Posterisierung verringert. Auch das Upscaling überzeugt nicht besonders. Bei niedrig aufgelösten Quellen wirkt das Bild recht weich und es mangelt ihm an detailreicher Wiedergabe. Zudem neigt der Q100 zu Overscan, also zu einer leichten Abschneidung der Bildränder bei sehr schwachen Quellen, etwa bei 480p-Material. Beim alltäglichen Betrachten von HD- oder 4K-Inhalten ist das kein großes Problem, bei älteren Aufnahmen werden die Grenzen des Prozessors jedoch deutlich sichtbar.
4.6/10
Maximum refresh rate of the panel: 60Hz
Film motion smoothing option: Yes
Blur reduction option: No
BFI function 60Hz: No
BFI function 120Hz: No
Das im Dreame Q100 eingesetzte VA-Panel hat eine native Bildwiederholfrequenz von 60 Hz, weshalb es von vornherein nicht als Fernseher für besonders anspruchsvolle Sport- oder Gaming-Fans konzipiert ist. Der Hersteller weist zwar auf eine 120-Hz-Betriebsoption hin, die tatsächlich verfügbar ist, jedoch betrifft sie vor allem den für Spieler vorgesehenen Modus. Im Alltag sollte der Q100 daher als klassischer 60-Hz-Fernseher betrachtet werden. Bei dynamischen Sportübertragungen oder schnellen Spielen bedeutet das eine weniger flüssige Darstellung als bei Modellen mit einem 120-Hz-Panel oder höher. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Reaktionszeit des Panels. Das verwendete VA-Panel zeigt keine ausgeprägten Nachzieheffekte, sodass Bewegungen recht gut erkennbar bleiben und hinter Objekten keine starken, verwischten Spuren entstehen. Bei Filmen kann man zusätzlich ein einfaches Bewegungsinterpolationssystem nutzen. Der Hersteller hat mehrere Presets vorbereitet, die das für in 24 Bildern pro Sekunde aufgenommene Material typische Ruckeln reduzieren.
Blur (native resolution, maximum refresh rate):
Blur (1080p@120Hz):
6.3/10
Der Dreame Q100 ist kein strikt auf Gaming ausgerichtetes Gerät, bietet aber für die Konsole ein durchaus vernünftiges Paket. Er verfügt über VRR zur Eliminierung von Tearing sowie ALLM, das den Fernseher nach Erkennen eines Konsolensignals automatisch in den Niedriglatenzmodus schaltet. Eine interessante Kompromisslösung ist die Unterstützung des 120-Hz-Modus. Das Panel erreicht diese Bildwiederholrate nicht in 4K, aber bei Herunterskalierung auf 1080p kann man mit 120 Bildern pro Sekunde spielen. Wenn in einem Titel die Flüssigkeit wichtiger ist als hohe Auflösung (und das Spiel selbst einen solchen Modus bietet), lohnt sich diese Option. An Bord gibt es außerdem eine praktische Game Bar, mit der sich Bildschirmparameter schnell anpassen, der Bildwiederholmodus umschalten oder ein virtuelles Fadenkreuz einblenden lässt. Es hapert zwar bei der korrekten Implementierung von HGiG, aber Pluspunkte gibt es für die Unterstützung von Dolby Vision Gaming auf der Xbox Series X und S. Das ist kein Panel für technologische Puristen, aber fürs freizeitliche Konsolenspiel, insbesondere mit der Möglichkeit, 4K gegen flüssigeres Full HD zu tauschen, erfüllt es seinen Zweck einwandfrei.
10/10
Der gemessene Input-Lag ist so gering, dass er beim Spielen kein Problem darstellen sollte. Bei 60 Hz liegt die Verzögerung unter 15 ms, bei 120 Hz sinkt sie unter 10 ms. Diese sehr niedrigen Werte sorgen für ein sehr reaktionsschnelles Spielerlebnis.
| SDR | HDR | Dolby Vision |
|---|---|---|
| 1080p60: 13 ms | 2160p60: 13 ms | 2160p60 DV: 13 ms |
| 1080p120: 9 ms | ||
| 2160p60: 13 ms |
4/10
Chroma 444 (max. resolution and refresh rate): No
Font clarity: Good
Readability of dark text and shapes: Poor
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate): 13ms
Matrix subpixel arrangement: BGR
Max refresh rate: 60Hz
G-Sync: Yes
Dreame Q100 kann hin und wieder als großer Bildschirm an einen Computer angeschlossen werden, doch als Monitor eignet er sich deutlich weniger. Vor allem gibt der Fernseher chroma 4:4:4 nicht korrekt wieder, sodass farbiger Text und feine Interface-Elemente nicht so scharf und gut lesbar sind, wie sie sein sollten. Bei schwarzer Schrift auf hellem Hintergrund ist es deutlich besser, doch bei normaler Arbeit am Rechner wird diese Einschränkung schnell sichtbar. Hinzu kommt die Bildwiederholfrequenz. Der Q100 kann mit 120 Hz arbeiten, allerdings nur nach Reduzierung der Auflösung auf Full HD. Im nativen 4K bleiben wir bei 60 Hz. Für das gelegentliche Anschließen eines Laptops oder Computers reicht das, als dauerhaften Monitor würden wir ihn jedoch eher nicht empfehlen.
2.9/10
Brightness drop at an angle of 45 degrees: 70%
Eine der typischen Einschränkungen von VA-Panels sind die Blickwinkel, und der Dreame Q100 ist hier keine Ausnahme. Man muss nur deutlich seitlich sitzen, damit das Bild an Sättigung verliert und die Farben blasser werden. In dieser Hinsicht kommen IPS- oder ADS-Panels deutlich besser zurecht. Es ist allerdings ein Kompromiss: Im Gegenzug bietet ein VA-Panel einen deutlich besseren Kontrast und tiefere Schwarztöne, wenn man direkt vor dem Fernseher sitzt.
4.4/10
Panel finish: Satin
Reflection suppression: Decent
Black levels during daytime: Good
Der Dreame Q100 ist nicht für sehr helle Räume konzipiert. Etwa 300 Nits Helligkeit reichen nicht aus, damit das Bild in einem stark sonnenbeschienenen Wohnzimmer, besonders tagsüber, gut lesbar bleibt. Auch die satinierte Bildschirmoberfläche verbessert die Lage nicht; sie geht mit direkten Reflexionen nur mäßig um. Bei einer Lampe oder einem Fenster gegenüber dem Fernseher können Reflexionen deutlich sichtbar sein. In einem typischen, mäßig beleuchteten Raum kommt der Q100 gut zurecht, doch für ein wirklich helles Wohnzimmer sollte man ein Gerät mit höherer Helligkeit und besserer Antireflexbeschichtung in Betracht ziehen.
Panel brightness
Dreame Q100: 282 cd/m2
5.2/10
System: Google TV
System performance: Average
Der Dreame Q100 verwendet das Google TV-System, sodass man ihm in Sachen App-Zugriff kaum etwas vorwerfen kann. Hier sind alle gängigen Streamingdienste verfügbar, es besteht die Möglichkeit, weitere Apps aus dem Google Play Store zu installieren, und Google-Konten werden unterstützt. Das System bietet damit ähnliche Möglichkeiten wie viele deutlich teurere Fernseher. Während unserer Tests gelang es uns jedoch nicht, eine Verbindung vom iPhone zum Fernseher herzustellen, daher betrachten wir AirPlay bei diesem Modell als nicht verfügbar.
Für das normale Fernsehen eignet sich der Q100 problemlos, bei zusätzlichen Funktionen ist er jedoch recht schlicht. Es gibt keine Möglichkeit, Sendungen auf USB aufzuzeichnen oder solche Aufnahmen zu planen. Es fehlen auch erweiterte Funktionen, wie sie bei teureren Modellen üblich sind, etwa die gleichzeitige Darstellung von Bildsignalen zweier Tuner oder ein PiP-Modus. Die Fernbedienung ist eher durchschnittlich verarbeitet, doch zum Glück hat der Hersteller eine vollständige Zifferntastatur integriert, was beim klassischen Fernsehen nach wie vor sehr praktisch ist. Positiv hervorzuheben ist hingegen das Vorhandensein analoger Anschlüsse. Der Q100 verfügt zum Beispiel über einen klassischen 3,5‑mm-Kopfhöreranschluss, den man bei neuen Fernsehern heute immer seltener findet.
9.6/10
8.9/10
| Maximum photo resolution: | Supported photo formats: |
|---|---|
Dreame Q100 kommt sehr gut mit der Wiedergabe von Dateien von USB-Speicher zurecht. Während der Tests spielte er ohne größere Probleme die meisten gängigen Video- und Audioformate ab. Einschränkungen betreffen nur Untertitel. Der Fernseher wollte einige Formate wie .SUB oder .TXT nicht wiedergeben.
5/10
87dB
Maximum volume
Supported codecs (TV speakers)
Dolby Digital Plus 7.1
Dolby True HD 7.1
Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
Dolby Atmos in Dolby True HD
DTS:X in DTS-HD MA
DTS-HD Master Audio
Der Klang des Dreame Q100 ist einfach durchschnittlich. Besonders der Bass fehlt, sodass das Gesamtbild ziemlich flach wirkt und kein ausgeprägtes Raumgefühl vermittelt. Zum Glück treten selbst bei höheren Lautstärken keine unangenehmen Knack- oder Pfeifgeräusche auf, und Kunststoffteile des Gehäuses resonieren nicht. Positiv ist die Unterstützung von Dolby Atmos, auch wenn die Lautsprecher des Fernsehers die Möglichkeiten dieses Formats nicht wirklich entfalten können. Wer Wert auf besseren Raumklang legt, kommt wohl kaum ohne Soundbar oder Heimkinosystem aus.
Sound Quality Test:
87dBC (Max)
75dBC
Software version during testing: UKN5.251016.064
Image processor: mt5896 2GB
Panel uniformity and thermal imaging:
Backlight Type: PFS LED
Founder and originator of the "ChooseTV" portal
Journalist, reviewer, and columnist for the "ChooseTV" portal
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