Die Preise für Grafikkarten bleiben weiterhin hoch, und die Verfügbarkeit der Spitzenmodelle wird durch die vom KI-Markt angetriebene Nachfrage eingeschränkt. In dieser Situation beginnen immer mehr Spieler, nach einer Alternative zu suchen. AMD könnte die Antwort haben – neue APU für Desktop-Computer sollen angeblich bereits am Horizont sein. Nach der Präsentation der mobilen Serie Gorgon Point im Januar während der CES 2026 gibt es Berichte, dass eine ähnliche Konfiguration auch auf die Desktop-Plattform AM5 kommen wird.
Zen 5, RDNA 3.5 und 16 CU im Desktop
Nach ausländischen Quellen wie Moore’s Law is Dead oder VideoCardz arbeitet AMD an einer Serie von Ryzen AI 400, die für Desktop-Computer gedacht ist. Die Chips sollen CPU-Kerne der Zen 5-Architektur mit RDNA 3.5-Grafik und einer NPU-XDNA2-Einheit zur Unterstützung von AI-Aufgaben kombinieren. Wenn die Spezifikation den mobilen Gegenstücken ähnlich ist, können wir sogar mit 12 Kernen und 24 Threads sowie einer integrierten Grafikeinheit mit 16 CU-Einheiten rechnen. Das ist ein Niveau, das theoretisch komfortables Spielen bei weniger anspruchsvollen Titeln ermöglicht, ohne dass eine dedizierte Grafikkarte installiert werden muss.
Ist das eine reale Alternative zur GPU?
Entscheidend wird eines sein – der Preis. Angesichts der steigenden Kosten für Arbeitsspeicher und SSDs müssen die neuen APU deutlich günstiger sein als das Set aus CPU + Grafikkarte, um tatsächlich eine attraktive Option für Budget-Spieler zu werden. Der Debüt der Desktop-Einheiten Ryzen AI 400 wird für die erste Hälfte des Jahres 2026 erwartet. Es wird spekuliert, dass die Ankündigung während des MWC 2026 oder Embedded World 2026 erfolgen könnte, obwohl AMD diese Pläne offiziell nicht bestätigt hat.
Wenn sich die Leaks bestätigen, könnte AMD erneut das Segment „günstiges Spielen“ ohne dedizierte GPU stärken. In Zeiten teurer Grafikkarten könnten starke APUs mit 16 CU und der neuen Architektur Zen 5 eine vernünftige Alternative für weniger anspruchsvolle Nutzer und Spieler darstellen.
Quellen: Moores Gesetz ist tot, VideoCardz, TechPowerUp, AMD
Katarzyna Petru












