TCL X11L vs Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW)

Direct comparison

The Frame Pro / LS03HW

Info

Available screen sizes: 75”85”98”

Available screen sizes: 55”65”75”85”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Overall rating

8.6

7.3

  • Movies and series in UHD quality

    8.5

    6.8

  • Classic TV, YouTube

    7.9

    6.5

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    7.3

    6.9

  • Gaming on console

    9.1

    8.9

  • TV as a computer monitor

    8.6

    8.4

  • Watching in bright light

    10.0

    6.5

  • Utility functions

    8.3

    7.7

  • Apps

    9.6

    9.3

  • Sound quality

    8.2

    6.4

Advantages

  • Das beste Schwarz auf dem Markt im MINI-LED-Panel

  • Extrem hohe Helligkeit in HDR und SDR

  • Ausgezeichnete Farbsättigung dank SQD-Filter (Super QLED)

  • Sehr gute Bildverarbeitung (MediaTek Pentonic 800)

  • Viele Funktionen für Gamer: 4× HDMI 2.1, VRR, ALLM, bis zu 288 Hz Bildwiederholfrequenz (PC)

  • Gute Bewegungsdarstellung

  • Offenes Betriebssystem: Google TV

  • Hervorragendes Design und Verarbeitung

  • Beleuchtete Metallfernbedienung

  • Integriertes, von Bang & Olufsen abgestimmtes Audiosystem

  • Bildstil an der Wand: Austauschbare Rahmen

  • Umfangreiches Zubehör: Wandhalterung und Wiralles One Connect im Lieferumfang

  • Art Store: die besten Kunstscans auf dem Markt

  • Mattes Displayfinish: keine Spiegelungen

  • Hohe Helligkeit 850-900 Nits

  • Breites Farbspektrum (QLED)

  • Viele Gaming-Funktionen: VRR, ALLM, bis zu 240 Hz Bildwiederholrate, Game Motion Plus

  • Flüssiges und klares Bild in Bewegung: relativ geringe Bewegungsunschärfe für ein VA-Panel

  • Das Betriebssystem Tizen bietet viele moderne Funktionen

Disadvantages

No like
  • Künstliche Aufhellung des Bildes: der Fernseher hellt eigenmächtig das gesamte HDR-Bild auf

  • Glänzendes Panel dämpft Reflexionen schlecht

  • Fehlende "TV"-Funktionen, z. B. Aufnahme auf USB (PVR), PiP

  • Hoher Preis

  • Schwaches Schwarz für ein Display aus der "Neo QLED"-Familie (Randbeleuchtung)

  • Der Art Store erfordert ein monatliches Abonnement (das lässt sich umgehen, indem man eigene Bilder hochlädt 😉)

  • Schwache Blickwinkel (für eine bessere Bildwirkung an der Wand hätten sie besser sein können)

  • Hohe Verzögerungen (Inputlag) bei der Nutzung des kabellosen Moduls Wireless One Connect

Our verdict

TCL X11L ist ohne Zweifel eine beeindruckende Demonstration der Fähigkeiten des Herstellers und ein Fernseher, der an vielen Stellen schlichtweg großen Eindruck macht. Man sieht, dass die Ingenieure sich auf das Wesentliche konzentriert haben: maximale Helligkeit, Schwarzwerte und Kontrast. Neue Quantenpunkte mit SQD-Filter leisten so gute Arbeit, dass die Farbsättigung überhaupt nicht hinter den neuen Top-RGB-Panels zurückbleibt. Und was das Schwarz angeht? Den X11L kann man ohne Probleme neben ein OLED stellen, und in diesem Duell verliert er keineswegs deutlich, was in der Welt der Mini-LEDs wirklich eine Leistung ist. Hinzu kommt eine ganze Reihe weiterer Dinge, die dieses Display auszeichnen. Der neue Prozessor MediaTek Pentonic 800 hat die alten Probleme von TCL vollständig beseitigt, die Bildverarbeitung, das Upscaling und die Gleichmäßigkeit tonal­er Übergänge sehen endlich so gut aus wie bei der Konkurrenz aus Korea oder Japan. Er muss sich nicht mehr verstecken. Gamer werden ebenfalls begeistert sein: vier vollwertige HDMI‑2.1‑Anschlüsse, Bildwiederholraten bis zu 288 Hz, eine von Konsolen inspirierte Game Bar und Dolby Vision ohne spürbaren Input‑Lag. All das wird von einem sehr flüssigen Google TV-System zusammengehalten. Klingt nach dem Rezept für das beste Mini‑LED des Jahres 2026, oder? Und es wäre perfekt, wenn da nicht eine lästige Eigenheit wäre, die direkt aus der starren Bildabstimmungs‑„Philosophie“ von TCL resultiert. Dieser Fernseher kann schlicht die Intention des Regisseurs ignorieren und in HDR‑Formaten eigenmächtig und künstlich ganze Szenen aufhellen. Was ist das Ergebnis? Das Bild ist stellenweise zu hell, manchmal regelrecht ausgebrannt. Das Schlimmste ist, dass die Software keine Möglichkeit bietet, das zu beheben; selbst bei einer professionellen Kalibrierung ist es uns nicht gelungen, diesen Fehler vollständig zu beseitigen. Bei einem Display zu diesem Preis, das den Anspruch erhebt, „das Beste der Besten“ zu sein, ist ein solches eigenmächtiges Verhalten einfach unangemessen, besonders im Modus „Filmmaker“. Trotzdem: Wenn euch perfekte, studioähnliche Wiedergabetreue egal ist und ihr ein Bild sucht, das vor allem maximal eindrucksvoll, spektakulär und tagsüber sehr hell sein soll, dann ist der X11L ein echtes Biest. Es ist das erste Mini‑LED, das der OLED‑Schwarzheit so nahekommt, und in puncto Helligkeit übertrifft es ihn deutlich. Der einzige wirkliche Bremsklotz ist der Preis. Der Betrag, den ihr für dieses Modell zahlen müsst (unabhängig von der Größe), ist bereits eine erhebliche Ausgabe. Lohnt es sich, so viel Geld dafür auszugeben? Das überlassen wir eurer Einschätzung. Eines muss man ihm zugestehen: Es ist derzeit einer der besten Mini‑LED‑Fernseher, die wir bisher getestet haben.

Der Frame Pro 2026 macht vor allem dann Sinn, wenn der Fernseher im Wohnzimmer gut aussehen und nicht nur eine weitere große schwarze Fläche an der Wand sein soll. Und hier schafft Samsung weiterhin etwas, das die meisten Hersteller nicht so überzeugend nachbilden. Flache Montage, wechselbare Rahmen, Art-Modus, matte Oberfläche und der kabellose One Connect sorgen dafür, dass The Frame Pro nach korrektem Aufhängen tatsächlich eher wie ein Einrichtungsgegenstand als wie ein TV-Gerät wirken kann. Unserer Meinung nach ist das der am besten umgesetzte Fernseher dieser Art auf dem Markt. Wichtig ist auch, dass für das Aussehen nicht in vollem Umfang mit Einbußen in der täglichen Nutzung bezahlt wird. The Frame Pro ist hell, die matte Oberfläche kommt sehr gut mit Reflexionen zurecht, sodass er im stark beleuchteten Wohnzimmer wirklich gut funktioniert. Die Farben sind lebendig, Bewegungen werden sehr gut dargestellt, und es gibt überraschend viele Funktionen für Spieler für einen Fernseher, der in erster Linie eben "besser aussehen" soll.

Mehr Fragen tauchen erst auf, wenn man den Zusatz „Pro“ und die Einstufung als Bildschirm aus der Neo QLED-Familie betrachtet. Man kann hier einen großen Qualitätssprung im Bild gegenüber dem normalen The Frame erwarten, in der Praxis fällt dieser aber nicht so groß aus. Der Fernseher nutzt eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit Local Dimming, aber die Zonen befinden sich an den Bildschirmrändern. Das ist eine völlig andere Lösung als bei fortschrittlicheren Mini-LED-Modellen, bei denen die Hintergrundbeleuchtung über die gesamte Fläche der Matrix arbeitet. In hellen und farbenfrohen Szenen ist das kein großes Problem. Abends wird es jedoch schwieriger, besonders in Filmen mit vielen dunklen Einstellungen. Dann zeigt sich, dass Schwarz und die Kontrolle der Hintergrundbeleuchtung deutlich schwächer sind als bei den besten Mini-LEDs. Und genau hier wird am deutlichsten sichtbar, dass „Pro“ in diesem Fall nicht Spitzenbildqualität bedeutet.

Eine interessante Alternative ist der Samsung S99H. Er hat einen stark designorientierten Charakter, liefert bildtechnisch jedoch deutlich mehr. Natürlich kostet er auch deutlich mehr, daher ist er kein direkter Ersatz, sondern eher eine Option für jemanden, der beide Welten ohne größere Kompromisse verbinden möchte. Lohnt es sich also, den The Frame Pro 2026 zu kaufen? Unserer Meinung nach ja, vorausgesetzt man weiß, wofür man zahlt. Der größte Wert dieses Fernsehers ist sein Aussehen, der Art-Modus, das sehr gute Verhalten im hellen Wohnzimmer und der kabellose One Connect. Wenn man genau das sucht, ist The Frame Pro ein sehr interessantes Angebot. Wenn dagegen das Hauptargument für den Aufpreis eine deutlich bessere Bildqualität sein soll, sind wir nicht mehr so überzeugt. Er ist einfach ein besserer und ausgefeilterer The Frame, aber kein vollwertiger Herausforderer für die besten Mini-LEDs.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 5 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
USB-C, Micro-HDMI
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Super Premium
Premium
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Height adjustment
Height adjustment
Flat design
Yes
Yes
Accessories
Stand
Stand, Wall bracket, One Connect Box

Contrast and black detail

9.1/10

5.3/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 11520 (80 x 144)

Local dimming function: Yes, number of zones: 24 (1 x 24)

Contrast:

Review TCL X11L Contrast and black detail

Result

1,842,100:1

Review TCL X11L Contrast and black detail

Result

942,400:1

Review TCL X11L Contrast and black detail

Result

93,700:1

Review TCL X11L Contrast and black detail

Result

91,450:1

Review TCL X11L Contrast and black detail

Result

27,550:1

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Contrast and black detail

Result

5,400:1

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Contrast and black detail

Result

3,250:1

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Contrast and black detail

Result

3,900:1

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Contrast and black detail

Result

3,750:1

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Contrast and black detail

Result

3,900:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Black levels and contrast on the X11L are simply A M A Z I N G. The main credit goes to the astronomical number of local dimming zones combined with the proprietary WHVA 2.0 VA panel. In the 75-inch model we tested, we counted exactly 11,520 of them. Yes, you read that right, over 11 thousand local dimming zones in a Mini-LED screen! That translated into outstanding results in our tests: most scenes, especially the less complex ones, had blacks uncannily similar to those on OLEDs. Even in total darkness, when the screen displayed deep, almost pitch-black parts of the image, you could mistake it for an OLED panel. This is currently the best Mini-LED if you care about the deepest possible blacks.

That said, remember this is still an LCD TV. Even with such an astronomical number of zones, very complex sequences with lots of small elements against a black background (like a starfield or our demanding test pattern no. 5 from the Pioneer Kuro) can reveal some haloing, a faint glow around bright objects. Undoubtedly, however, the effect is not as noticeable as on other screens of this type we've tested so far. The algorithm does a great job.

Naturally, the number of zones increases with the screen diagonal. Below you can see the number of zones for each size:

X11L screen size

Number of local dimming zones

75"

11,520 zones

85"

14,400 zones

98"

20,736 zones

The Frame Pro gehört formal zur Neo QLED-Familie, daher kommt hier eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Allerdings ist das nicht die Art von Mini-LED, die wir von den meisten Fernsehern dieser Serie kennen. Statt einer großen Zahl an Zonen hinter dem Panel gibt es hier nur eine Reihe von Zonen am Rand. In der Praxis handelt es sich also um ein randbeleuchtetes Design, das lediglich kleinere LEDs verwendet. Und das sieht man leider recht schnell bei Schwarzwerten. Die lokale Dimmung ist hier schlicht zu gering, damit der Fernseher mit anspruchsvolleren Szenen gut zurechtkommt. In unseren Messungen lag der Kontrast meist im Bereich von 3000–5000:1, weshalb schwer von einem Niveau zu sprechen ist, das für umfangreichere Mini-LEDs typisch wäre.

Am deutlichsten wird das, wenn auf dunklem Hintergrund einzelne helle Elemente erscheinen. Zusammen mit ihnen erhellt sich ein größerer Bildbereich, wodurch das Schwarz deutlich flacher wirkt, beinahe bläulich. Das zeigt etwa eine Szene aus dem Film Sicario 2 sehr gut. Durch diese Anordnung der Zonen fehlt dem Fernseher schlicht die notwendige Präzision, um das anders darzustellen. The Frame Pro nutzt Mini-LED, aber seine Leistungen bei Schwarzwerten sind deutlich näher an einfacheren Konstruktionen. Schade, denn genau an diesem Punkt hatten wir im vergangenen Jahr am meisten zu kritisieren.

HDR effect quality

9.2/10

6/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
HDR10, HDR10+, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 97.9%, Bt.2020: 89.5%
DCI P3: 95.0%, Bt.2020: 71.8%

Luminance measurements in HDR:

Review TCL X11L Brightness measurement

Result

2934 nit

Review TCL X11L Brightness measurement

Result

2105 nit

Review TCL X11L Brightness measurement

Result

2809 nit

Review TCL X11L Brightness measurement

Result

1782 nit

Review TCL X11L Brightness measurement

Result

2841 nit

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Brightness measurement

Result

834 nit

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Brightness measurement

Result

536 nit

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Brightness measurement

Result

545 nit

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Brightness measurement

Result

460 nit

Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) Brightness measurement

Result

668 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: HDR10+

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW)

TCL X11L

Eine so große Anzahl an Zonen führt nicht nur zu tiefem, pechschwarzem Schwarz, sondern auch zu einer hohen Bildschirmhelligkeit. Das X11L ist ein extrem heller Fernseher. An der Spitze überschreitet er problemlos die 4.000 Nits, und im speziellen „Boost“-Modus kann diese Helligkeit unter bestimmten Bedingungen marketingmäßig sogar zwischen 9.000 und 10.000 Nits liegen. Das ist ohne Zweifel eines der hellsten, wenn nicht das hellste Display auf dem Markt. Aber wie verhalten sich diese Zahlen bei realen Film-Messungen? Die Ergebnisse sind sehr gut, wenngleich natürlich nicht so spektakulär wie die marketingmäßigen Versprechen. Unsere gemessene Helligkeit in realen Filmszenen lag bei etwa 2.000 bis 3.000 Nits. Das ist ein hervorragender Wert, zumal die überwiegende Mehrheit der auf dem Markt verfügbaren Inhalte für solche Helligkeiten produziert wird, selbst die seltenen bis 4.000 Nits gemasterten Materialien. Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass sich Herstellerangaben nicht immer eins zu eins auf zuhause verfügbares Videomaterial übertragen lassen. Die einzige „Eigenheit“ (wenn man es so nennen will) ist, dass bei sehr kleinen, hellen Bildelementen deren Helligkeit unter 2.000 Nits fällt. Der Local-Dimming-Algorithmus macht das bewusst, um das tiefe Schwarz zu bewahren und den Halo-Effekt zu minimieren. Das ist völlig nachvollziehbar und das Ergebnis bleibt auf hohem Niveau, aber es zeigt auch, dass selbst bei so leistungsstarker Hardware die Mini-LED-Technologie ihre Grenzen hat und nicht immer kompromisslos funktioniert.

Bei HDR zählt nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbsättigung und die Farbwiedergabe. Diese sind beim Modell X11L dank der neuen Quantum-Dots Super QLED (SQD) sehr gut. Der Einsatz eines neuen aufgebrachten Filters brachte hervorragende Ergebnisse beim Abdecken des Farbraums P3 sowie des ultrabreiten BT.2020. Auch wenn er nicht die angekündigten 100 % BT.2020 erreicht, sind Werte von rund 89 bis 90 % ausgezeichnet. Die Farben liegen nicht weit hinter denen von RGB-Mini-LED-Displays zurück. Man kann sogar sagen, dass sie aufgrund eines weniger anspruchsvollen Algorithmus, mit dem RGB-Displays oft zu kämpfen haben, stabiler sind.

Dem The Frame Pro kann man eines nicht absprechen: Helligkeit. Maximal haben wir etwa 850–900 Nits gemessen, damit hat der Fernseher genügend Leistung, um viele HDR-Szenen wirklich eindrucksvoll darzustellen. Am besten kommen helle, vollbildfüllende Einstellungen und farbenfrohere Bilder zur Geltung. In solchen Szenen kann The Frame Pro einen guten Eindruck hinterlassen, weil das Bild hell und kraftvoll ist und den Effekt liefert, den man von HDR erwartet. In unseren Messungen erreichten manche Szenen über 800 Nits, und selbst in anspruchsvolleren Passagen hielt der Fernseher ein recht anständiges Helligkeitsniveau.

Das Problem beginnt, wenn HDR auf wenigen kleinen hellen Elementen auf dunklem Hintergrund beruht. Einzelne Lampen, Sterne oder Reflexe können zwar hell erscheinen, doch sehr oft steigt dabei auch der Schwarzwert in weiten Teilen des Bildes an. Dadurch kann der einzelne Lichtpunkt zwar gut aussehen, das ganze Bild verliert aber deutlich an Qualität. Deshalb zeigt The Frame Pro HDR am besten bei Szenen, die einfach komplett bildfüllend sind. Hat ein Film oder eine Serie viele solche Einstellungen, kann der Effekt wirklich angenehm sein. Bei dunkleren Inhalten sind die Einschränkungen des lokalen Dimmings bereits deutlich sichtbarer.

Farben

Dem The Frame Pro kann man die Abdeckung des Farbraums zugutehalten. Der Fernseher verwendet Quantum-Dots, also eine unter dem Namen QLED bekannte Technologie, wodurch er sehr gut gesättigte Farben darstellen kann. In unseren Messungen betrug die Abdeckung der für Filme wichtigen DCI-P3-Palette etwa 94,5%, die anspruchsvollere BT.2020 rund 72%.

Das sind sehr solide Werte, die in den meisten Szenen zu angenehmen, satten Farben führen. Natürlich sind das nicht so spektakuläre Zahlen wie bei den neuesten Displays mit RGB-Hintergrundbeleuchtung, doch The Frame Pro punktet an anderer Stelle: mit Stabilität der Farben. Unabhängig von der Szene bleibt die Farbsättigung relativ konstant, und es kommt nicht zu Situationen, in denen der Fernseher bei anspruchsvolleren Einstellungen stark an Farbe verliert.

Factory color reproduction

5.2/10

5.5/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Wenn man theoretisch den besten Modus, den Filmmaker Mode, einschaltet, erwartet man ein Bild, das eins zu eins dem entspricht, was der Regisseur gesehen hat. Beim X11L ist es ganz ordentlich, aber dieser Modus hat offensichtliche Fehler, die unsere Messungen sofort offenbarten. Fangen wir mit SDR an. Sowohl der Weißabgleich als auch die Gamma-Einstellung sind hier einfach schlecht abgestimmt. Im Weiß ist zu viel Blau und Rot vorhanden, wodurch auf dem Bildschirm ein leichter Rosastich sichtbar wird. Dadurch leidet auch das Gamma, das statt des kinoüblichen 2,4 näher an 2,2 liegt. Was bedeutet das? Das gesamte Bild ist dadurch stärker angehoben und künstlich aufgehellt. Das Schlimmste kommt jedoch zum Schluss, nämlich die Messungen im HDR-Format. Neben dieser leichten Verschiebung des Weißabgleichs versagt das X11L bei der Helligkeitskurve, der sogenannten EOTF. Das, was wir in den Messungen sahen, erklärt sofort, was wir zuvor in Filmen gesehen hatten. Das Bild ist unnatürlich aufgehellt, weil die Kurve deutlich über der Referenz liegt. Der Fernseher zieht einfach rücksichtslos die dunklen Bildbereiche nach oben, um einen "wow"-Effekt zu erzielen, und ignoriert dabei völlig die Absicht des Regisseurs.

Im SDR-Material schneidet The Frame Pro im Filmmaker-Modus ganz ordentlich ab, obwohl es nicht ganz perfekt ist. Der Weißabgleich ist relativ ausgewogen, doch mit zunehmender Helligkeit nimmt der Blauanteil ab, sodass hellere Bildbereiche einen leicht wärmeren Ton haben können. Größere Unterschiede zeigen sich bei der Gammakurve, also der Helligkeitssteuerung des Bildschirms. In den meisten Bereichen verläuft sie unter unserem Referenzwert, was bedeutet, dass der Fernseher die Mitteltöne etwas aufhellt. Das Bild kann dadurch etwas heller und weniger kontrastreich wirken, als es sein sollte. Die Farbabweichungen sind nicht riesig, aber genug sichtbar, dass sich durch Kalibrierung noch deutlich etwas verbessern lässt.

Bei HDR-Inhalten zeigt sich der Weißabgleich ähnlich – über einen großen Bereich ist er recht ausgeglichen, größere Abweichungen treten erst bei höherer Helligkeit auf. Interessanter ist hingegen die EOTF-Kurve. The Frame Pro hält sich im helleren Bildbereich recht gut an die Referenzwerte, macht aber die dunkelsten Partien deutlich heller. Das liegt vor allem an der Bauweise der Hintergrundbeleuchtung des Fernsehers. Das wirkt sich auch auf die Farben aus. Bei weniger gesättigten Tönen sind die Fehler noch moderat, mit zunehmender Sättigung werden sie jedoch deutlich größer. Bei Colour-Checker-Messungen erreicht ein großer Teil der Proben bereits hohe Fehlerwerte. Das ab Werk eingestellte HDR lässt sich also als ordentlich bezeichnen, ist aber keineswegs ein Bild, das wir als sehr originalgetreu bezeichnen würden.

Color reproduction after calibration

7/10

8.5/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Nach der professionellen Kalibrierung ist es uns vor allem gelungen, das SDR-Signal vollständig unter Kontrolle zu bringen. Hier reagierte das X11L ideal auf unsere Korrekturen. Es gelang, den Weißabgleich komplett zu richten, den rosafarbenen Stich zu beseitigen und das Gamma auf stabile 2,4 einzustellen. Das Bild wurde dadurch endlich mit der Regieabsicht konsistent, natürlich und frei von künstlichen Verstärkungen. Auch bei HDR konnten wir minimale Anpassungen vornehmen, doch das größte Manko dieses Fernsehers blieb unverändert. Gemeint ist natürlich, wie das X11L seine Helligkeit steuert und wie stark es die EOTF-Kurve überschießt. Leider bietet TCL praktisch keinerlei Werkzeuge, um diesen Parameter zu beeinflussen. Selbst bei professioneller Kalibrierung erlaubt die Software nicht, diese Kurve zu zähmen, weshalb der Fernseher im HDR-Betrieb stets dazu neigt, das Bild eigenmächtig aufzuhellen.

Nach der Kalibrierung ist die größte Verbesserung vor allem bei SDR-Material zu sehen. Es ist gelungen, den Weißabgleich zu angleichen, aber noch wichtiger war die Korrektur der Gamma-Kurve, die vor der Kalibrierung den Bildcharakter am stärksten beeinflusste. Nach den Änderungen liegt die Gamma-Kurve nun sehr nahe am Referenzwert, wodurch das Bild in den Mitteltönen nicht mehr so aufgehellt wirkt und insgesamt natürlicher erscheint. Auch Farbfehler wurden deutlich reduziert, sodass der Kalibrierungseffekt in SDR gut sichtbar ist.

Bei HDR ist die Lage etwas komplexer. Den Weißabgleich konnte man verbessern und in Teilen des Helligkeitsbereichs hält sich der Fernseher deutlich besser an den Standard, doch bei höheren Helligkeitsstufen treten weiterhin Abweichungen auf. Ähnlich verhält es sich mit der Farbdarstellung – einige Fehler lassen sich korrigieren, aber nicht alle sind auf die Einstellungen zurückzuführen. Hier zeigen sich die Grenzen der Konstruktion des Fernsehers und die Art, wie Hintergrundbeleuchtung und lokale Dimmung das HDR-Bild beeinflussen. Deshalb verändert die Kalibrierung beim The Frame Pro vor allem Inhalte, die man im Alltag sieht. Normales Fernsehen, YouTube oder Filme und Serien in SDR (vor allem solche aus günstigeren Streaming-Paketen) können danach deutlich besser aussehen.

Smoothness of tonal transitions

9.5/10

9.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Lob verdient die Flüssigkeit der Tonwertübergänge. Sowohl in hellen als auch in dunklen Bereichen wirkt das Bild einfach flüssig und frei von störender Treppchenbildung oder Streifen. Wichtig ist, dass dieses Problem auch beim Dolby Vision-Signal nicht stark ausgeprägt ist, was bei anderen Fernsehern ja sehr häufig vorkommt. Minimale Gradationsfehler sind nur bei bestimmten Grautönen erkennbar, sie sind jedoch so gering, dass sie im Alltag praktisch niemandem auffallen werden. In dieser Hinsicht schlägt sich das X11L nahezu perfekt.

Was die Gleichmäßigkeit der Tonwertübergänge angeht, schlägt sich The Frame Pro wirklich sehr gut. In den meisten Inhalten ist kein deutliches Banding oder unschöne Übergänge zwischen ähnlichen Farbtönen zu sehen, und Verläufe wirken glatt und natürlich. Selbst in anspruchsvolleren Szenen mit Nebel oder dunklen Übergängen treten Probleme sehr selten auf. Das ist definitiv einer der stärksten Punkte dieses Modells.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

8/10

7.5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
No
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Ähnlich wie beim von uns zuvor getesteten Modell C8L hat TCL in seiner Flaggschiffserie X ein deutliches Upgrade in dieser Kategorie geliefert. Möglich macht das der in diesem Modell eingesetzte MediaTek Pentonic 800 Prozessor. Dank ihm wirken Funktionen zur Glättung von Tonwertübergängen oder sogar das Upscaling von Inhalten auf höhere Auflösungen endlich so, wie sie sollten. Die größte Achillesferse der früheren TCL-Modelle ist damit endlich behoben. Der Prozessor meistert die digitale Verarbeitung hervorragend und in dieser Hinsicht steht der Fernseher den Flaggschiffmodellen der Konkurrenz aus Korea oder sogar den am besten ausgefeilten aus Japan in nichts mehr nach.

The Frame Pro nutzt den NQ4 AI Gen3 Prozessor, daher verhält er sich in puncto Bildverarbeitung sehr ähnlich wie andere neuere Samsung-Fernseher. Upscaling funktioniert wirklich gut; Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden sinnvoll geschärft und das Bild bleibt lesbar, ohne dass Konturen übertrieben betont werden. Beim normalen Fernsehen oder bei schwächeren YouTube-Inhalten kann das eine deutlich wahrnehmbare Verbesserung bringen, Personen, die noch ältere Quellen etwa von VHS-Kassetten ansehen, könnten jedoch ein leichtes Abschneiden des Bildes an der linken Seite (Overscan) bemerken.

Etwas anders verhält es sich bei der Verbesserung stärker komprimierter Bilder durch Rausch- und Artefaktreduzierung in Form von Posterisierung. Die Funktion "Rauschreduzierung" kann schwächere Quellen verbessern, greift aber recht schnell in das Bild ein und entfernt feine Details oder Bildkorn. Daher sollte man sie sparsam einsetzen und vor allem dann verwenden, wenn die Quelle es wirklich erfordert.

Blur and motion smoothness

7.9/10

7.9/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 120Hz (double contours)
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
Yes, 240Hz (double contours)
No
Brightness drop with BFI
50%
70%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur (1080p@288Hz):

Blur (1080p@240Hz):

Was die Spezifikationen angeht, kann das X11L beeindrucken, es unterstützt eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz bei 4K, und in Full HD lässt es sich sogar auf 288 Hz hochschrauben. Für die praktische Nutzung interessierte uns jedoch am meisten, wie der Bildschirm bei 120 Hz zurechtkommt. Denn auf diesen Wert ist die heutige Hardware beschränkt, mit Konsolen der aktuellen Generation an der Spitze. Wie sieht das in der Praxis aus? Obwohl es sich um ein VA-Panel handelt, zeigt der Bildschirm kaum Nachzieheffekte. Bei sehr dynamischen Objekten lässt sich zwar ein leichter Nachzieheffekt erkennen, dieser ist jedoch so dezent, dass er beim Spielen oder beim Sportsehen kaum auffällt. Sehr hilfreich ist auch die Bewegungsglättung mit der Bezeichnung "Wyrazistość ruchów", mit der wir die Bewegungsflüssigkeit nach eigenem Geschmack anpassen können. Die empfohlenen Einstellungen findet ihr auf dem Foto.

The Frame Pro ist mit einem 144-Hz-Panel ausgestattet, und beim Anschluss an einen PC erlaubt er außerdem 240 Hz in Full-HD-Auflösung. Das ist natürlich ein Extra, das sich vor allem an PC-Spieler richtet, aber der Fernseher kommt auch bei der standardmäßigen Bildwiederholrate von 120 Hz sehr gut zurecht, die wir beim Sportsehen oder beim Spielen auf der Konsole nutzen. Positiv hervorzuheben ist vor allem die geringe Schlierenbildung. Für ein VA-Panel schneidet The Frame Pro in dieser Hinsicht wirklich gut ab. Man sieht keine starken, dunklen Schlieren hinter sich bewegenden Objekten, wie man sie bei Fernsehern mit diesem Paneltyp häufig antrifft. Dadurch bleiben schnelle Sportaufnahmen und dynamische Spiele in Bewegung gut erkennbar. Natürlich verfügt er auch über eine Bewegungsglättung mit einstellbarer Stärke, sodass wir bei Filmen und Sportübertragungen den Bewegungscharakter an unsere Vorlieben anpassen können. Unsere empfohlenen Einstellungen findet ihr auf dem Bild.

Console compatibility and gaming features

9.8/10

9.6/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 288Hz
    48 - 240Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    No
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Für Gamer ist das X11L einfach ein super Display. TCL hat uns bereits daran gewöhnt, in seinen Produkten praktisch jede verfügbare Funktion anzubieten, und beim Flaggschiff der X‑Serie ist das genau so. Dank des neuen Prozessors bietet das X11L gleich 4 HDMI‑Anschlüsse im 2.1‑Standard mit voller Bandbreite von 48 Gbit/s. Zum 2.1‑Standard gehören natürlich eine Reihe äußerst nützlicher Optionen, wie der automatische Spielmodus (ALLM) und die Bildwiederholungs­synchronisation VRR, die über den gesamten Bereich bis zu 288 Hz funktioniert. All diese Funktionen lassen sich bequem über die dedizierte Game Bar steuern. Interessanterweise lässt sich deren Erscheinungsbild nach eigenem Geschmack anpassen, es stehen 3 fertige Designs zur Auswahl, die direkt auf Nintendo, PlayStation und Xbox Bezug nehmen. Und wo wir gerade beim Xbox sind: auf dem X11L funktioniert auch der Dolby Vision Gaming‑Modus problemlos.

Beim Spielen im Standardformat HDR10 sollte man allerdings die spezielle Abstimmung der Helligkeitskurve beachten, die bei der Ersteinrichtung Probleme machen kann. Obwohl der Fernseher das HGiG‑Format unterstützt, ist das Einstellen aller Optionen in den Systemeinstellungen von PlayStation oder Xbox oft erschwert. Die Bildalgorithmen neigen dazu, das Test‑Schachbrett künstlich aufzuhellen, wodurch es wirklich schwierig ist, den Weißabgrenzungspunkt „nach Augenmaß“ korrekt zu treffen. Damit HDR10‑Inhalte richtig aussehen, empfehlen wir, die Helligkeit im Menü der Konsole manuell auf etwa 2500 bis 3000 Nits einzustellen.

In puncto Funktionen für Gamer hat The Frame Pro wirklich einiges zu bieten. Der Fernseher unterstützt 4K bei 120 Hz, VRR, ALLM sowie korrekt implementiertes HGiG. Beim Anschluss eines PCs können wir zudem 144 Hz in 4K nutzen und sogar 240 Hz bei Reduzierung auf Full HD. Samsung legt außerdem sein übliches Paket an Gaming-Extras bei: eine erweiterte Game Bar, mit der wir die wichtigsten Einstellungen schnell einsehen und ändern können, sowie Game Motion Plus, das die Flüssigkeit von Spielen mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde verbessert. Hinzu kommen der Gaming Hub und die Möglichkeit zum Cloud-Gaming, ohne eine Konsole anschließen zu müssen. Einzig Dolby Vision Gaming fehlt, das Samsung nicht unterstützt. Abgesehen davon bietet The Frame Pro praktisch alles, was wir heute von einem gut ausgestatteten Gaming-Fernseher erwarten können.

Input lag

9.8/10

10/10

SDR

1080p60
17 ms
13 ms
1080p120
10 ms
7 ms
2160p60
16 ms
13 ms
2160p120
10 ms
7 ms

HDR

2160p60
16 ms
13 ms
2160p120
9 ms
7 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
16 ms
2160p120 DV
10 ms

Der Input-Lag fällt sehr gut aus. Werte von etwa 10–15 ms schlagen zwar keine Marktrekorde, bieten in der Praxis aber genau denselben Komfort wie Spitzenwerte von 5 ms. Bei so niedrigen Werten wird der Unterschied rein theoretisch. Beim Spielen merkt niemand irgendeine Verzögerung.

Beim The Frame Pro hängt der Input-Lag vor allem davon ab, wo man die Konsole oder den Rechner anschließt. Wir haben ihn bei direktem Anschluss an den Micro-HDMI-2.1-Anschluss auf der Rückseite des Fernsehers gemessen, denn genau diese Lösung würden wir zum Spielen empfehlen. Dann sind die Ergebnisse sehr gut – etwa 13 ms bei 60 Hz und 7 ms bei 120 Hz.

Deutlich schlechter sieht es aus, wenn die Konsole an das drahtlose One Connect-Modul angeschlossen wird. In unserem Fall stand das Modul etwa 2,5 Meter vom Fernseher entfernt, neben dem Sofa und ohne größere Hindernisse dazwischen. Trotzdem stieg die Verzögerung auf etwa zwischen 60 und 70 ms bei 60 Hz sowie zwischen 30 und 40 ms bei 120 Hz. Und diesen Unterschied spürt man wirklich. Wenn ihr also auf dem The Frame Pro spielen wollt, solltet ihr die Konsole am besten direkt an den Fernseher anschließen.

Input-Lag Wirales One Connect (ca. 2,5 m vom Fernseher)

SDR

HDR

1080p 60 Hz: 61

2160p 60 Hz HDR: 71

1080p 120 Hz: 39

2160p 120 Hz HDR: 32

2160p 60 Hz: 63

2160p 120 Hz: 32

Compatibility with PC

8.6/10

8.4/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Good
Readability of dark text and shapes
Average
Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
9ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
RGB
Max refresh rate
144Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Die Zusammenarbeit mit dem PC fällt beim X11L sehr gut aus, hauptsächlich dank des umfangreichen Pakets an Gaming-Funktionen. Neben den aus Konsolen bekannten Vorteilen und der sehr hohen Bildwiederholrate erhalten wir hier Unterstützung für PC-Bildsynchronisationstechnologien (G-Sync Compatible und AMD FreeSync Premium PRO), abgestimmt auf konkrete Grafikkarten. Kurz gesagt: Was Gaming angeht, selbst vom PC aus, ist dieses Display schlichtweg herausragend. Etwas schlechter steht es dagegen um das Arbeiten mit Texten wegen der speziellen Lesbarkeit der Schriftarten. Blickt man die Zeichen aus der Nähe an, fällt auf, dass die horizontalen Linien etwas dunkler sind als die vertikalen und rund um die Kanten feine Artefakte auftauchen. Die Wahrheit ist aber, dass das aus ein oder zwei Metern Entfernung völlig unmerklich ist. Und angesichts der Abmessungen der X11L‑Serie wird wohl kaum jemand dieses „Biest“ auf den Schreibtisch stellen. 😉

The Frame Pro macht am Computer eine gute Figur. Er unterstützt echtes 4:4:4, 144 Hz bei 4K und 240 Hz bei Full HD. Außerdem arbeitet er sowohl mit G-Sync von NVIDIA als auch mit FreeSync von AMD zusammen. Für die Textarbeit ist er dagegen nicht ideal. Aus normaler Entfernung wirkt alles in Ordnung, aber aus nächster Nähe sieht man leichte Artefakte um Buchstaben und etwas weniger scharfe Kanten. Beim Spielen oder beim Anschauen von Inhalten spielt das kaum eine Rolle, bei Büroarbeiten kann man es jedoch bemerken.

Viewing angles

4.5/10

3.4/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
69%
72%

Dank des hauseigenen WHVA-2.0-Panels sind die Blickwinkel (für einen LCD-Fernseher mit dieser Paneltechnik) wirklich anständig. Die Farben verlieren nicht so stark an Sättigung wie bei klassischen VA-Panels, die man in preislich günstiger positionierten Modellen findet. Zwar erreicht es nicht das Niveau guter IPS/ADS-Panels, und erst recht nicht das eines OLEDs, doch insgesamt ist das keine Schwäche dieses Modells.

Die Blickwinkel beim The Frame Pro sind nur durchschnittlich, wenn nicht sogar eher schwach. Der Fernseher verwendet ein klassisches VA-Panel, und bei größeren Blickwinkeln verliert das Bild recht schnell an Qualität. Vor allem die Helligkeit nimmt ab, aber auch die Farbsättigung geht deutlich zurück, sodass das Bild blasser wirkt. Gerade beim The Frame Pro ist das etwas bedauerlicher als bei einem normalen Fernseher. Es ist schließlich ein Modell, das häufig an der Wand hängen und auch als Bild fungieren soll, daher wären bessere Blickwinkel hier wirklich wünschenswert.

Daytime performance

10/10

6.5/10

Panel finish
Glare
Matte
Reflection suppression
Average
Very Good
Black levels during daytime
Very Good
Average

Panel brightness

Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW): 587 cd/m2

TCL X11L: 1949 cd/m2

Der X11L bietet eine beeindruckende Eignung fürs Betrachten bei Tageslicht, vor allem dank seiner extrem hohen Helligkeit. Bei SDR-Inhalten erreicht der Fernseher im Schnitt Helligkeitswerte von rund 2000 Nits! Das Display ist so hell, dass es sich unter normalen häuslichen Bedingungen problemlos gegen einfallende Sonnenstrahlen durchsetzt. In dieser Hinsicht ist ein heller Tag für ihn kein Problem. Das einzige Manko des X11L in dieser Kategorie ist das recht stark glänzende Panel. Dieses Display dämpft Reflexionen leider nicht besonders gut, weshalb es etwas wie ein Spiegel wirkt. Aus diesem Grund sollte man beim abendlichen Fernsehen das Licht nicht direkt gegenüber dem Bildschirm einschalten, denn Lampen und helle Elemente der Umgebung sind dann ziemlich deutlich auf der Oberfläche des Panels zu sehen.

Im Tageslicht macht der The Frame Pro eine recht gute Figur. Die Helligkeit im SDR-Bereich liegt bei etwa 600 Nits, sodass das Bild selbst in stärker beleuchteten Räumen gut erkennbar bleibt. Die größte Stärke ist jedoch die matte Bildschirmoberfläche, die Spiegelungen sehr gut streut und dafür sorgt, dass Lampen oder Fenster auf dem Bildschirm nicht so stark sichtbar sind. Wir haben allerdings bemerkt, dass die Beschichtung beim diesjährigen Modell etwas stärker auf das Bild einwirkt. Bei stärkerer Lichteinstrahlung wirkt das Schwarz etwas aufgehellt, und die Farben verlieren mehr von ihrer Tiefe. Das ist weiterhin eine sehr gute Lösung für ein helles Wohnzimmer, aber in dieser Hinsicht ist der Bildschirm nicht völlig frei von Kompromissen.

Panel details

Backlight Type
Mini-LED QLED
Mini-LED QLED
Software version during testing
v8-0015T01-LF1V080.000644
1204
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review TCL X11L TV Panel details
Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) TV Panel details

TCL X11L

Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW)

TV features

8.3/10

7.7/10

  • System
    Google TV
    Tizen
  • System performance
    Very good
    Good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 5 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    USB-C, Micro-HDMI
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    Yes
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review TCL X11L TV features
Review TCL X11L TV features
Review TCL X11L TV features
Review TCL X11L TV features
Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) TV features
Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) TV features
Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) TV features
Review Samsung The Frame Pro 2026 (LS03HW) TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    No
    No
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Smart TV: Google TV

Das Flaggschiff von TCL läuft in Sachen Smart TV unter Google TV und das ist einfach großartige Software. Die Plattform bietet eine riesige App-Bibliothek, in der sich inzwischen nahezu jeder relevante VOD-Dienst findet. Alles läuft sehr flüssig, und die intuitive Benutzeroberfläche erleichtert das tägliche Durchsuchen von Inhalten. Ein großer Pluspunkt ist der zuverlässig arbeitende Sprachassistent, der in Verbindung mit der Unterstützung durch die KI Gemini passende Filme und Serien auf Basis unserer bisherigen Auswahl vorschlagen kann.

Klassische Funktionen und Fernbedienung

Während das Smart-TV-System zur Spitzenklasse gehört, gibt es bei den klassischen Funktionen eigentlich nicht viel zu berichten. Der Fernseher bietet einen zuverlässig funktionierenden Teletext, und das ist im Grunde alles, was man in Sachen traditionelles Fernsehen erwarten kann. TCL hat hier bei grundlegenden Lösungen gespart. An Bord fehlen eine Aufnahmefunktion auf USB (PVR) und selbst eine Bild-in-Bild-Option (PiP, Picture-in-Picture). Was die Fernbedienung angeht, ist sie wirklich sehr gut verarbeitet, liegt ausgezeichnet in der Hand und verfügt sogar über eine Tastenbeleuchtung, die die Bedienung nachts erleichtert. Leider hat der Hersteller auf Zifferntasten verzichtet. Das könnte bei älteren Menschen oder bei denen, die klassisch per Zahlentasten durch die Sender springen, auf wenig Zustimmung stoßen.

Tizen und Smart-TV-Funktionen

Für die Smart-TV-Funktionen ist natürlich Tizen verantwortlich. Das System arbeitet flüssig und bietet eine sehr große Auswahl an Streaming-Apps. Es gibt außerdem AirPlay, Miracast und Sprachsuche auf Polnisch. In dieser Hinsicht unterscheidet sich The Frame Pro nicht wesentlich von anderen neuen Samsung-Modellen: Man bekommt schlicht ein umfangreiches und gut funktionierendes System des Herstellers.

Kunstmodus und Art Store

Anwesenheitssensor. Der Fernseher kann also erkennen, dass sich jemand im Raum aufhält, und automatisch den Kunstmodus starten.

Klassische Funktionen

Was die klassischen TV-Funktionen betrifft, bietet The Frame Pro eher ein grundlegendes Angebot an Komfortfunktionen. Es gibt DVB-T/T2-, DVB-S/S2- und DVB-C-Tuner, Teletext, einen Nur-Audio-Modus sowie die Möglichkeit, Bluetooth-Kopfhörer und die TV-Lautsprecher gleichzeitig zu nutzen. Es fehlt dagegen die Aufnahme von Programmen auf USB, eine PiP-Funktion sowie eine umfangreichere Fernbedienung, z. B. mit Zifferntastatur. Die Fernbedienung arbeitet per Funk, daher muss sie nicht auf den Bildschirm gerichtet werden.

Apps

9.6/10

9.3/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

9.4/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
Yes
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
No
WebP
Yes
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der eingebaute Player funktioniert sehr gut. Während der Tests haben wir ihn von allen Seiten geprüft und er spielte praktisch jede Videodatei sowie jedes Audioformat, das wir ihm vorlegten, ohne zu stocken. Das einzige kleine Manko ist, dass der Player nicht mit externen Textdateien im .txt-Format zusammenarbeiten wollte. Wenn das für jemanden jedoch ein großes Problem darstellt, hilft das Betriebssystem sofort. Im App-Store könnt ihr jederzeit einen externen Player installieren, zum Beispiel das zuverlässige VLC, das mit jeder Art von Untertiteln zurechtkommt. In den meisten Fällen werdet ihr das aber nicht brauchen, denn die vorinstallierte TCL-App gehört in puncto Dateikompatibilität zur absoluten Spitze.

The Frame Pro kommt mit der Wiedergabe von Dateien von USB-Speichern gut zurecht. Die meisten gängigen Video-, Audio- und Bildformate funktionieren einwandfrei, sodass man in der Regel keinen Laptop anschließen muss, nur um einen Film abzuspielen oder Fotos anzusehen. Am meisten vermissen wir die Unterstützung von HEIC, also des Formats, das standardmäßig für mit iPhones aufgenommene Fotos verwendet wird. Apple-Nutzer müssen solche Fotos daher vorher in ein unterstütztes Format konvertieren oder sie einfach per AirPlay an den Fernseher senden. Ansonsten funktioniert der Player hervorragend.

Sound

8.2/10

6.4/10

  • Maximum volume
    84dB
    89dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Der Sound des X11L ist wirklich ordentlich, was dem sehr ausgefeilten Audiosystem zu verdanken ist. Die hier eingesetzte Klanglösung von Bang & Olufsen spielt solide, der Klang wirkt relativ räumlich, sauber und ist selbst bei höheren Lautstärken frei von merkwürdigen Störgeräuschen oder Gehäuseresonanzen. In dieser Hinsicht liefert der X11L. Trotzdem bleiben wir etwas enttäuscht. Da an der Vorderseite des Gehäuses eine integrierte Soundbar sitzt, hatten wir etwas besseren Klang erwartet. Diesen Klang würden wir sicher nicht mit ähnlichen Lösungen vergleichen, die bei der direkten Konkurrenz verbaut werden. Trotz unseres kleinen Vorbehalts ist der Klang eindeutig überdurchschnittlich und stimmig, für das tägliche Fernsehen ideal, und der Kauf einer einfachen Soundbar ohne Subwoofer für dieses Modell macht überhaupt keinen Sinn.

Der Klang des The Frame Pro ist in Ordnung und hat sich gegenüber dem Modell des Vorjahres kaum verändert. Der Fernseher kommt vor allem mit Dialogen gut zurecht, Stimmen sind klar und gut verständlich. Es fehlt jedoch an kräftigerem Bass, sodass Filme und Musik weniger Tiefe haben. Wenn einem besserer Klang wichtig ist, sollte man beim Kauf des The Frame Pro an eine Soundbar denken. Besonders gut passen Modelle der S-Serie, die mit ihrer schlanken Bauweise gut zum Design des Fernsehers passen. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass The Frame Pro Dolby Atmos unterstützt, sodass man mit einem kompatiblen Soundbar oder AV-Receiver Raumklang nutzen kann. Eine Unterstützung für DTS fehlt jedoch, was man beim Abspielen von Filmen aus der eigenen Sammlung, z. B. Blu-ray-Discs, beachten sollte.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

84dBC (Max)

75dBC

89dBC (Max)

75dBC

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