Samsung S90H (QD-OLED) vs LG OLED C6H (TANDEM OLED)

Direct comparison

S90HAT / S90HAE / S92HAT

Info

C6 / C64 / C6E / C6H / C61

Info

Available screen sizes: 77”

Available screen sizes: 77”83”

Panel type: QD-OLED

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2026

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Overall rating

8.6

8.4

  • Movies and series in UHD quality

    9.0

    8.4

  • Classic TV, YouTube

    9.3

    8.6

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    9.0

    8.6

  • Gaming on console

    9.8

    9.5

  • TV as a computer monitor

    8.6

    8.6

  • Watching in bright light

    6.4

    7.6

  • Utility functions

    7.3

    8.4

  • Apps

    9.3

    9.1

  • Sound quality

    8.4

    7.0

Advantages

  • Perfektes Schwarz und unendlicher Kontrast

  • Sehr hohe HDR-Helligkeit (bis zu 1700 Nits)

  • Hervorragende Farbraumabdeckung (QD-OLED)

  • Vorbildliche Bildwiedergabe nach professioneller Kalibrierung

  • Hervorragende Bewegungsdarstellung (kein Ghosting)

  • Hervorragend für Gamer (4× HDMI 2.1, VRR, ALLM, geringe Eingabeverzögerung)

  • Hohe Bildwiederholfrequenz (bis zu 165 Hz)

  • Perfekte Blickwinkel

  • Effektive Antireflexbeschichtung (matt)

  • Schnell arbeitendes Tizen-System

  • Überraschend guter Klang

  • Herausragende Helligkeit, über 2000 Nits bei HDR

  • Perfektes Schwarz und OLED-Kontrast

  • Hervorragende Bildqualität bei HDR-Filmen und Dolby Vision

  • Sehr gute Bildverarbeitung und Upscaling

  • Panel mit 165 Hz und praktisch keine Bewegungsunschärfe

  • Ausgezeichnetes Paket für Gamer: VRR, G-Sync, HGiG, Dolby Vision Gaming

  • Sehr geringer Input-Lag, ca. 5 ms bei 120 Hz

  • Breitere Farbpalette als bei anderen WOLED-Displays: 99 % DCI-P3 und ca. 83 % BT.2020

  • Intuitives und modernes WebOS

  • Komfortable Steuerung per Magic-Fernbedienung mit Gyroskop

Disadvantages

No like
  • Bei hellem Licht kann Schwarz in einen kirschroten Ton übergehen (Eigenschaft eines QD-OLED-Panels)

  • Die matte Beschichtung beeinflusst bei starkem Licht die Wahrnehmung der Farbsättigung

  • Keine TV-Funktionen wie z. B. USB-Aufnahme oder Bild-in-Bild

  • Keine Unterstützung für DTS:X (Problem für Blu-ray-Fans)

  • Warum gibt es ein solches Panel nicht in allen Größen?!

  • Starkes Dithering und Flimmern in dunklen Bildbereichen nahe Schwarz

  • Je nach C6‑Variante gibt es unterschiedliche Versionen der Fernbedienung. Vor dem Kauf ist schwer zu sagen, welcher Magic Remote im Lieferumfang enthalten sein wird

  • Durchschnittliche Reflexionsminderung. In einem sehr hellen Wohnzimmer können starke Reflexionen sichtbar sein

  • Keine Unterstützung für DTS:X. Bei diesem Format wird ein externer AV‑Receiver oder ein externer Player benötigt

Our verdict

Samsung, was habt ihr da eigentlich gemacht? Der S90H ist ein Fernseher, der uns praktisch von den ersten Minuten an überzeugt hat. Wenn ihr eine kurze Antwort darauf wollt, ob er sein Geld wert ist, sagen wir es ganz direkt: Ja, absolut. Die Kombination aus perfektem, organischem Schwarz, sehr hoher Helligkeit und den lebendigen Farben des QD-OLED-Panels sorgt bereits beim ersten Einschalten für einen echten Wow-Effekt. Die Entscheidung für eine matte Bildschirmoberfläche erweist sich als Volltreffer. Schluss mit dem ständigen Kampf gegen die Jalousien oder dem eigenen Spiegelbild an einem sonnigen Tag.

Natürlich werden Puristen wie wir bemerken, dass Schwarz in einem stark sonnendurchfluteten Raum leicht in gräulich-bordeauxfarbene Töne abdriften kann. Der Zugewinn an Alltagstauglichkeit bei Tageslicht ist hier aber unbezahlbar. Vor allem liefert das Bild am Abend und in der Nacht weiterhin alles, wofür wir OLEDs lieben: perfektes Schwarz, hervorragenden Kontrast und eine beeindruckende Bildtiefe. Dazu kommen ein schnelles, ausgereiftes Tizen-System und ein nahezu vollständiges Gaming-Paket, angeführt von Game Motion Plus. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlich kompletter Fernseher, bei dem kleinere softwareseitige Eigenheiten den insgesamt sehr positiven Eindruck nicht trüben.

Hat der S90H also ernsthafte Schwächen? Was den Fernseher selbst betrifft, fällt es schwer, etwas zu nennen, das seinen Reiz wirklich schmälern würde. Der größte Vorbehalt betrifft eher Samsungs Modellpolitik. Bis heute fällt es uns schwer zu verstehen, warum dieses großartige QD-OLED-Panel nur in dem von uns getesteten 77-Zoll-Modell mit dem Namenssuffix HAT erhältlich ist. Vielleicht ändert sich das in Zukunft noch, aber aktuell sieht die Lage genau so aus. Wenn ihr also genau diese Variante ins Auge fasst, gibt es eigentlich keinen Grund zu zögern. Der Samsung S90H in der 77-Zoll-QD-OLED-Version ist einer der spannendsten Fernseher des Jahres. Sobald der Early-Adopter-Aufschlag fällt und stärkere Angebote auftauchen, könnte er zu einem der preislich attraktivsten OLEDs auf dem Markt werden – und sehr wahrscheinlich zu einem der größten Bestseller des Jahres 2026.

Der C6H ist ein noch interessanterer Fernseher, denn durch den Einsatz eines Tandem-OLED-Panels dringt die C‑Serie in Bereiche vor, die bisher deutlich teureren Modellen vorbehalten waren. Wir erhalten weiterhin alle Vorteile des normalen C6, doch die Fähigkeiten des Panels gehören schon einer ganz anderen Liga an. Am deutlichsten zeigt sich das beim HDR. In vielen Szenen haben wir rund 2000 Nits gemessen, stellenweise sogar 2300 Nits – Werte, die bisher nur in den Flaggschiff-Serien zu finden waren. Hinzu kommt ein breiterer BT.2020-Farbraum und vor allem deutlich kräftigere Farben bei hoher Helligkeit. In dieser Hinsicht kann man kaum noch von einem typischen Mittelklasse-OLED sprechen. Außerdem steht der Rest des Fernsehers diesem Panel in nichts nach. Wir bekommen eine hervorragende Bildverarbeitung, 165 Hz, das volle Paket an Gaming-Funktionen und das komfortable webOS mit der Magic-Fernbedienung. Würden wir den C6H ausschließlich nach seinen Fähigkeiten und Spezifikationen bewerten, könnte man ihn problemlos neben deutlich teureren High-End-Fernsehern stellen.

Leider verfliegt der Zauber etwas, wenn der Abend kommt und man einen Film schauen möchte. In Bereichen nahe Schwarz zeigte unser C6H deutliche Dithering-Artefakte und störendes Flimmern. Am stärksten fiel das in schwierigen, sehr dunklen Szenen auf, und es ist eine Fehlerart, die man bei einem OLED-TV nur schwer übersehen kann. Man kauft ein solches Panel nicht zuletzt, um die perfekte Schwarzdarstellung beim abendlichen Filmgenuss zu erleben. Umso bedauerlicher, denn abgesehen davon ist der C6H ein wirklich großartiger Fernseher. Alles deutet außerdem darauf hin, dass es sich nicht um eine Beschränkung des Panels selbst handelt, sondern um ein Softwareproblem, ähnlich dem, das wir auch beim LG G6 beobachtet haben. Wir hoffen daher, dass LG es per Update behebt, wie es das bereits auf einigen Auslandsmärkten getan hat. Derzeit hält uns genau dieses eine Manko davon ab, den C6H uneingeschränkt zu empfehlen. Bis LG das beseitigt, ist der herkömmliche C6 oder ein konkurrierender OLED, der dieses Verhalten in dunklen Bereichen nicht zeigt, die sicherere Wahl. Wenn das Update das Problem tatsächlich löst, wird der C6 mit Tandem-Technologie sofort zu einem der interessantesten OLEDs des Jahres 2026.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
IR (remote)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps, Ethernet (LAN) 1Gbit
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Premium
Premium
Stand type
Central
Central
Bezel color
Graphite
Silver
Stand
Fixed
Fixed
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

10/10

10/10

Contrast:

Review Samsung S90H (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung S90H (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung S90H (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung S90H (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung S90H (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Da der Samsung S90H ein OLED-Panel verwendet, verdient er in puncto Kontrast und Schwarz die Höchstnote. Wichtig ist, dass das sowohl für die WOLED-Version als auch für die von uns getestete QD-OLED-Variante gilt. Jeder Pixel strahlt unabhängig und kann vollständig abgeschaltet werden, wodurch der Fernseher perfektes Schwarz und praktisch unendlichen Kontrast bietet. Das führt zu einer hervorragenden Bildtiefe und einer sehr deutlichen Trennung heller Elemente vom dunklen Hintergrund, ohne den Halo-Effekt (Blooming), der selbst bei den besten LCD-Fernsehern noch auftritt. Besonders beeindruckend wirkt das bei Filmvorführungen in einem abgedunkelten Raum, wo dunkle Szenen äußerst realistisch erscheinen und das Bild an Dreidimensionalität und Detailreichtum gewinnt.

Das Tandem-OLED-Panel verleiht dem C6 in mehreren Bildbereichen deutlich größere Möglichkeiten, doch gerade beim Schwarz musste nicht mehr nachgebessert werden. Wie bei jedem OLED können einzelne Pixel hier vollständig abgeschaltet werden, sodass der Fernseher perfektes Schwarz und praktisch unendlichen Kontrast erzielt. Es spielt also keine Rolle, ob auf dem Bildschirm helle Schrift auf schwarzem Grund, feine Sterne oder kleine Lichtquellen erscheinen. Um sie herum sieht man nicht die für LCDs typische Aufhellung, und die Übergänge zwischen hellen und dunklen Bildbereichen sind sehr präzise. Was das reine Schwarz betrifft, hat die Tandem-OLED-Version keinen Vorteil gegenüber dem normalen C6, denn beide Panels können das Bild pixelgenau abschalten. Unterschiede zeigen sich erst bei Helligkeit und Farben. Wenn man jedoch nur Kontrast und Schwarzwert betrachtet, bieten beide Varianten dasselbe Referenzniveau. Hinweis: In der Hubschrauberszene aus dem Film 'Sicario 2' bemerkten wir Körnigkeit und Flimmern in den dunkelsten Bildbereichen. Das wirkt wie ein Softwarefehler, den LG per Update beheben sollte. Bei der Tandem-OLED-Version ist das Phänomen noch deutlicher, und ein ähnliches Verhalten beobachteten wir auch beim Flaggschiff LG G6.

HDR effect quality

7.8/10

8.8/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, HLG
HDR10, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 99.8%, Bt.2020: 89.6%
DCI P3: 99.4%, Bt.2020: 93.4%

Luminance measurements in HDR:

Review Samsung S90H (QD-OLED) Brightness measurement

Result

1464 nit

Review Samsung S90H (QD-OLED) Brightness measurement

Result

1470 nit

Review Samsung S90H (QD-OLED) Brightness measurement

Result

1269 nit

Review Samsung S90H (QD-OLED) Brightness measurement

Result

1505 nit

Review Samsung S90H (QD-OLED) Brightness measurement

Result

902 nit

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

2133 nit

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

1900 nit

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

2300 nit

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

1964 nit

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

1648 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: HDR10+

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

LG OLED C6H (TANDEM OLED)

Samsung S90H (QD-OLED)

Luminance of RGB colors

Der Samsung S90H ist für die Mittelklasse unter den OLED-Fernsehern wirklich sehr hell. In synthetischen Messungen erreichte seine Spitzhelligkeit rund 1650 nit. Das ist ein hervorragendes Ergebnis in dieser Klasse und etwa 50 % mehr als das, was wir von bisherigen Modellen dieser Preiskategorie kannten. Vor allem haben diese Tests eine direkte Übertragung auf echtes Videomaterial. In vier von fünf von uns getesteten Filmaufnahmen lag die Helligkeit des S90H im Bereich von etwa 1300–1500 nit. Diese Leistungsreserven ermöglichen die Wiedergabe der meisten HDR-Filme mit sehr großer Dynamik und ohne erkennbare Kompromisse, besonders bei Material, das für 100 bis 1500 nit gemastert wurde. In der Praxis haben Lichteffekte, Spiegelungen oder Explosionen die nötige Wucht, und das Bild wirkt nicht gedämpft. Bei vollflächigen, sehr hellen Aufnahmen ist das Ergebnis erwartungsgemäß niedriger und fällt auf rund 900 nit. Das ist eine direkte Folge der Schutzmechanismen, die das OLED-Panel vor Überlastung bewahren. Selbst in diesem Szenario gibt es jedoch keinen Grund zur Beanstandung. Diese 900 nit über die gesamte Bildschirmfläche sind immer noch ein sehr hoher Wert und garantieren eine hervorragende Dynamik bei HDR-Inhalten.

Ein großer Vorteil von QD-OLED-Fernsehern waren schon immer die Farben, und der S90H bildet da keine Ausnahme. Der von uns gemessene DCI-P3-Farbraum erreichte genau 100 % (genau 99,9 %), während die Abdeckung des deutlich größeren BT.2020-Spektrums auf rund 89 % kam. Das ist ein tolles Ergebnis, das in HDR-Inhalten für sehr gesättigte und lebendige Farben sorgt. Hervorzuheben ist, dass die Überlegenheit von QD-OLED gegenüber WOLED-Panels nicht nur in der reinen Abdeckung der Farbräume liegt. Praktisch zeigt sie sich vor allem in der höheren Helligkeit gesättigter Farben, also in einem größeren Farbvolumen. Dadurch wirken intensive Rottöne, Grüntöne und Blauwerte in HDR saftiger und eindrucksvoller.

Und gerade bei HDR zeigt sich der größte Vorteil der Tandem-OLED-Matrix. Die Helligkeit des C6H ist schlicht sehr hoch und lag in unseren Messungen in den meisten Filmszenen bei etwa 1900 bis 2300 Nits. Das ist ein Level, bei dem helle Reflektionen, die Sonne oder kleine Lichtquellen wirklich spektakulär aussehen können. Am meisten beeindruckte uns aber die fünfte Szene des Films The Meg. Sie ist für OLEDs besonders anspruchsvoll, weil praktisch der gesamte Bildschirm sehr hell ist. Trotzdem erreichte das C6H dort etwa 1650 Nits. Zum Vergleich: das normale C6 mit klassischer WOLED-Matrix erreichte an derselben Stelle rund 600 bis 700 Nits. Das bedeutet also mehr als die doppelte Helligkeit, an manchen Stellen nähert sich der Unterschied sogar dem Dreifachen. Und das ist wohl das beste Beispiel dafür, was das Tandem-OLED hier bringt. Es geht nicht nur um ein höheres Ergebnis auf einer kleinen Testtafel. Das C6H kann auch dann eine sehr hohe Helligkeit halten, wenn auf dem Bildschirm deutlich mehr Licht erscheint. Dadurch besitzt HDR eine deutlich größere Dynamik, und in dieser Hinsicht kommt das C6H den Flaggschiff-OLEDs wesentlich näher als typischen Modellen der Mittelklasse.

Farben

Tandem-OLED bringt auch eine Verbesserung bei den Farben. Die Abdeckung von DCI-P3 bleibt praktisch vollständig und liegt bei etwa 99%, während wir im deutlich größeren Farbraum BT.2020 etwa 82–83% messen. Das sind etwa sieben Prozentpunkte mehr als beim normalen C6. Im Alltag wird das nicht in jeder Szene auffallen, da die meisten Filme nicht so einen breiten Farbraum nutzen. Wenn jedoch sehr stark gesättigte Farben vorkommen, hat das C6H deutlich größere Reserven, besonders bei Rottönen. Davon profitieren vor allem Rottöne, die tiefer und gesättigter sein können. Noch erreicht es nicht das Niveau der besten QD-OLED-Panels oder SQD-Fernseher, aber für ein WOLED-Panel ist das Ergebnis wirklich sehr gut.

Factory color reproduction

8.3/10

7.8/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Der nächste Schritt des Tests war die Überprüfung, wie sich das S90H ohne jegliche Kalibrierung in der Farbwiedergabe schlägt. Wie immer führten wir die Messungen im Filmmaker Mode durch, also in der besten werkseitigen Bildeinstellung. Und hier hat Samsung wirklich Lob verdient. Die werkseitige Abstimmung ist auf sehr hohem Niveau, dabei war das noch vor einigen Jahren nicht seine Stärke. Der Weißabgleich war korrekt eingestellt, ebenso die Helligkeitscharakteristik. Der durchschnittliche Farbabweichungsfehler (Delta E) lag bei etwa 3, also unterhalb des Werts, ab dem die meisten Menschen Abweichungen wahrnehmen können. Erst in den hellsten Grautönen näherten sich die Werte leicht 4 an, doch ist das kaum als echtes Problem beim Anschauen zu werten. Für werksseitige Einstellungen direkt aus der Verpackung ist das Ergebnis schlicht ausgezeichnet.

Schon ab Werk ist der LG C6 recht gut eingestellt, besonders wenn man den Filmmaker-Modus wählt. Bei SDR-Materialien ist der Weißabgleich ziemlich gut, obwohl mit steigender Helligkeit allmählich etwas Rot fehlt. Das Bild wirkt dadurch etwas kühler, aber der Unterschied ist nicht so groß, dass er beim normalen Betrachten stark auffällt. Mehr Auffälligkeiten zeigt sich in der Helligkeitscharakteristik. Die Gamma ist etwas zu niedrig und anstatt bei 2,4 zu liegen, befindet sie sich über einen großen Bereich eher zwischen 2,1 und 2,2. In der Praxis hellt der C6 die Mitteltöne leicht auf. Dadurch sind Schatten besser lesbar, aber das Bild verliert etwas an Tiefe im Vergleich dazu, wie es in einem abgedunkelten Raum aussehen sollte.

Im HDR ist die Situation etwas interessanter. Der Beginn der Graustufen-Skala ist sehr gut, aber ab etwa 20–30 % Helligkeit beginnt der Weißabgleich zunehmend auseinanderzulaufen. Mit steigender Helligkeit nimmt der Rotanteil zu, während Blau deutlich fehlt. In den hellsten Bereichen ist der Unterschied bereits beträchtlich und wirkt sich auch auf die Wiedergabe einiger Farben aus. Die EOTF-Charakteristik selbst wird jedoch über den Großteil des Bereichs recht gut eingehalten. Der C6 neigt lediglich dazu, das Bild leicht aufzuhellen, was wir übrigens bereits in unseren Filmvergleichen gesehen haben. Die größten Abweichungen treten in den hellsten Bereichen auf, wo der Fernseher beginnt, das Signal an die Möglichkeiten des Panels anzupassen.

Der werkseitige Filmmaker-Modus im HDR ist also nicht perfekt, schneidet insgesamt aber gut ab. Am meisten Verbesserungsbedarf besteht beim Weißabgleich, insbesondere bei hoher Helligkeit.

Color reproduction after calibration

9.4/10

9.1/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Okay, aber ihr wisst doch, dass wir nicht wir wären, wenn wir nicht noch geprüft hätten, wie viel sich aus dem S90H durch eine professionelle Kalibrierung herausholen lässt. Und hier gab es keine große Überraschung. Da die Werkseinstellungen bereits sehr gut waren, konnten die Reserven nicht riesig sein. Trotzdem gelang es, das Bild nahezu zur Perfektion zu bringen. Nach der Kalibrierung fielen die durchschnittlichen Farbabweichungen unter die Wahrnehmungsschwelle und erreichten Delta-E-Werte unter 2, sowohl bei SDR- als auch bei HDR‑Material. Wir verbesserten auch die Helligkeitscharakteristik, sodass das Bild die Intentionen der Filmemacher noch treuer wiedergibt und die richtige Tonalität über den gesamten Helligkeitsbereich bewahrt. Nach professioneller Kalibrierung wird das S90H damit zu einem Display, das der Referenz sehr nahekommt.

Wird der Unterschied für jeden spektakulär sein? Nicht unbedingt. Die Werkseinstellungen liefern bereits ein sehr hohes Niveau, weshalb beim normalen Sehen manche den großen Sprung vielleicht nicht bemerken. Vieles hängt auch vom konkreten Exemplar ab. Unser Gerät war schon direkt nach dem Auspacken sehr gut abgestimmt, das heißt aber nicht, dass jedes S90H dasselbe Niveau erreicht. Selbst identische Modelle können sich in der werkseitigen Kalibrierung unterscheiden. Genau deshalb macht eine professionelle Kalibrierung Sinn: sie erlaubt, ein konkretes Exemplar auf die größtmögliche Genauigkeit zu bringen, statt beim Kauf auf ein Quäntchen Glück zu hoffen.

LG-Fernseher lassen sich seit Jahren sehr gut kalibrieren und das C6 bildet hier keine Ausnahme. Nach der Korrektur ließ sich der Weißabgleich praktisch mustergültig einstellen, und die meisten Farbfehler fielen auf Werte unter 3, oft sogar nahe 2. In der Praxis bedeutet das eine sehr genaue Farbwiedergabe, sowohl in SDR als auch in HDR. Eine interessante Beobachtung zeigte sich erst bei der Helligkeitscharakteristik in HDR. Im klassischen EOTF-Diagramm sieht alles nahezu ideal aus und auf den ersten Blick wäre kaum etwas auszusetzen. Erst als wir das Verhalten des Fernsehers mit Filtern testeten, die auf realen Filmszenen basieren, zeigte sich, dass das C6 eine leichte Neigung hat, die Bildhelligkeit künstlich anzuheben.

Das ist kein großer Unterschied und kann von vielen sogar positiv aufgenommen werden, da HDR dadurch etwas spektakulärer wirkt. Aus Sicht der Treue zum Quellmaterial ist dieses Verhalten allerdings nicht ideal; einige Szenen sind einfach ein wenig heller, als der Filmemacher es vorgesehen hat. Interessanterweise ist das für LG ziemlich untypisch. In früheren Generationen hielten sich Fernseher dieser Marke nach der Kalibrierung meist sehr genau an die Referenzcharakteristik. Beim C6 liegen wir weiterhin sehr dicht am Referenzwert, doch dieser leichte „Boost“ der Helligkeit ist in Filmen oder Serien tatsächlich bemerkbar.

Smoothness of tonal transitions

9/10

5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Die Sanftheit der Tonübergänge ist hier wirklich auf hohem Niveau. Bei den meisten Inhalten ist ein deutliches Banding schwer zu erkennen, und falls es doch auftritt, dann nur in den anspruchsvollsten Szenen. Das ist übrigens eines der Merkmale, die wir häufig bei gut abgestimmten QD-OLED-Panels beobachten. In der Praxis können sie bei der Tonwertabstufung vorteilhafter abschneiden als viele klassische WOLEDs, wobei natürlich viel von der Elektronik und dem konkreten Modell abhängt. Wenn euch also möglichst glatte Verläufe wichtig sind, hat die getestete Variante mit QD-OLED-Panel hier einen deutlichen Vorteil.

Was die tonalen Übergänge angeht, schlägt sich das C6H wirklich sehr gut. Verläufe sind glatt, die Farben zerfallen nicht in deutliche Bänder, und sowohl in hellen als auch in dunklen Szenen ist es schwer, größere Probleme mit Posterisierung zu finden. In den meisten Inhalten sieht das Bild in dieser Hinsicht sehr sauber aus.

Hinweis: Deutlich schlechter ist jedoch die Situation beim Dithering in der Nähe von Schwarz. In sehr dunklen Bildbereichen ist deutliches Flimmern und eine starke Körnigkeit zu erkennen, die aus geringer Entfernung wirklich stark wirken können. Bei der Version mit Tandem-OLED-Panel ist das Phänomen spürbar stärker als beim normalen C6. Schade, denn die tonalen Übergänge selbst sind hier auf einem sehr hohen Niveau. Gerade das Verhalten des Bildes knapp über Schwarz ist der Hauptgrund, warum wir diese Kategorie nicht höher bewerten können.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7.5/10

8.5/10

Image without overscan on the SD signal
No
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

In this regard Samsung has practically changed nothing compared with last year’s model, which is actually pretty good news. The function responsible for smoothing tonal transitions still very effectively reduces posterization. You should remember, however, that it works quite aggressively, because besides removing artifacts it can also eliminate film grain and slightly soften fine image details. As always, it’s a matter of compromise and personal preference. If you want the most faithful reproduction of the source, we recommend leaving this function turned off.

There’s also no revolution when it comes to upscaling. The S90H uses the same proprietary NQ4 Gen3 image processor as its predecessor, so scaling quality has remained virtually unchanged. The TV handles lower-resolution content well, effectively improving sharpness. The overscan issue still hasn’t been solved, though. With some older material, especially archival footage, parts of the image at the edges may be cropped. It’s a minor flaw, but it’s a shame Samsung left this problem unchanged for another year running.

Hier hat das LG C6 wirklich einen großen Schritt nach vorn gemacht. Der Fernseher verwendet denselben Prozessor, den wir auch im Flaggschiff G6 finden, und in puncto Bildverarbeitung sind beide Modelle einander sehr ähnlich. Das ist ein großer Vorteil, denn gerade in diesem Bereich überzeugt der diesjährige LG-Prozessor. Besonders gut arbeitet die Funktion „Fließende Abstufung”. Bei stark komprimierten Inhalten kann sie unschöne Tonwertübergänge und Artefakte effektiv kaschieren, die zum Beispiel bei Streaming minderer Qualität häufig auftreten. Am besten lässt man sie auf der Einstellung „Niedrig”. Dann ist die Verbesserung deutlich, und der Fernseher beginnt noch nicht, feine Details zu verschmieren. Höhere Stufen glätten das Bild stärker, können aber bereits einen Teil der natürlichen Textur von Objekten auf dem Bildschirm entfernen. Auch das Upscaling selbst gelingt sehr gut. Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden korrekt geschärft, Kanten wirken sauber, und der Prozessor baut feine Details recht effektiv wieder auf. In dieser Hinsicht liegt das C6 schon sehr nahe an den besten LG-Fernsehern, und die Unterschiede zum G6 sind gering.

Blur and motion smoothness

8.5/10

8.5/10

Maximum refresh rate of the panel
165Hz
165Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
50%
48%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Image flickers in this mode

Blur (4K@165HZ):

Blur (4K@165Hz):

In Sachen Bewegungsdarstellung erreicht der S90H ein sehr hohes Niveau. Neu ist hier ein Panel mit einer Bildwiederholrate von bis zu 165 Hz, von dem in der Praxis vor allem PC-Spieler profitieren. Filme, Serien oder Sportübertragungen nutzen eine derart hohe Bildwiederholrate nicht, deshalb ist beim Anschauen kaum ein Unterschied gegenüber den klassischen 120 Hz zu bemerken. Das ändert jedoch nichts daran, dass dank der enorm kurzen Reaktionszeit des OLED-Panels Bewegungen sehr sauber wirken und das Bild nicht unter dem für viele LCDs typischen Nachzieheffekt leidet.

Samsung hat den Fernseher mit umfangreichen Einstellungen zur Bewegungsdarstellung ausgestattet. Zur Verfügung stehen zwei Schieberegler: Ruckelreduktion und Reduktion der Bewegungsunschärfe, mit denen sich der Bildcharakter leicht an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Ohne Probleme lässt sich beim Sport ein sehr flüssiges Bild erzielen, ebenso kann man aber auch einen filmischeren Look mit den typischen 24 Bilder/s beibehalten. Alles hängt davon ab, welchen Effekt man bevorzugt.

Das C6H mit Tandem-OLED-Panel kann ebenfalls mit einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz betrieben werden. Am meisten profitieren davon natürlich PC-Spieler, denn bei Konsolen, Filmen oder Sport liegt die Grenze weiterhin bei maximal 120 Hz. Das Panel überzeugt in Sachen Bewegung. OLED-Pixel reagieren praktisch sofort, daher sieht man selbst bei schnell bewegten Objekten nicht das typische Nachziehen. Das Bild bleibt sowohl beim Sport als auch in actionreichen Spielen sauber.

Wenn uns eher Flüssigkeit als Bewegungs­schärfe wichtig ist, steht TruMotion zur Verfügung. LG erlaubt hier die separate Einstellung zweier Parameter. De-Judder wirkt hauptsächlich bei in 24 Bildern pro Sekunde aufgenommenen Filmen und Serien und reduziert das für sie typische Ruckeln. De-Blur ist dagegen für 50/60 Bildern pro Sekunde vorgesehen und ist deshalb vor allem beim Sport oder beim Fernsehen nützlich.

Console compatibility and gaming features

9.6/10

10/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 165Hz
    40 - 165Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    No
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Der Samsung S90H wirkt von Anfang an wie ein Fernseher, der für Spieler konzipiert wurde, und das überrascht kaum. Der Hersteller hat ihn mit praktisch allem ausgestattet, was man von einem modernen Gaming‑Display erwarten kann. Zur Verfügung stehen gleich vier HDMI‑2.1‑Anschlüsse mit voller Bandbreite, Unterstützung für ALLM, VRR und eine sehr hohe Bildwiederholrate. Natürlich fehlt auch keine übersichtliche Game Bar, mit der man blitzschnell die wichtigsten Bildparameter prüfen oder Einstellungen ändern kann, ohne das Spiel zu verlassen. Sehr gute Nachrichten gibt es zudem bezüglich der verbesserten HGiG‑Funktion. Im letzten Jahr sorgte sie noch für einige Probleme, im S90H funktioniert sie jedoch genau so, wie sie sollte.

Der wahre Trumpf von Samsung bleibt jedoch der hauseigene Modus Game Motion Plus. Die Funktion ähnelt der für Filme bekannten Bewegungsinterpolation: Sie verbessert die Flüssigkeit der Animationen in Spielen und hält gleichzeitig die Latenz auf einem sehr vernünftigen Niveau. Bei Titeln, die mit 30 oder 60 Bildern/s laufen, überschritt der Input‑Lag bei entsprechender Einstellung bei uns nicht 40 ms. Das ist ein sehr guter Wert, zumal bei vielen Herstellern die Aktivierung ähnlicher Funktionen zu einer vielfach höheren Verzögerung führt. Game Motion Plus ersetzt natürlich nicht Dolby Vision Gaming, da es sich um einen völlig anderen Funktionstyp handelt, ist aber insgesamt eine Ergänzung, die für viele Spieler spürbarer sein kann. Ein flüssigeres Bild bei Spielen mit 30/60 Bildern/s macht oft einen größeren Unterschied als das HDR‑Format an sich (das übrigens in Spielen häufig schlecht implementiert ist).

Der C6H bietet in puncto Gaming-Funktionen praktisch ein komplettes Paket. Auf Konsolen lässt sich problemlos 4K bei 120 Hz nutzen, während PC-Nutzer die Bildwiederholrate sogar auf 165 Hz erhöhen können. Der Fernseher unterstützt außerdem VRR von 40 bis 165 Hz, ALLM und eine korrekte Implementierung von HGiG. Auch Dolby Vision im Spielmodus ist vorhanden, was nach wie vor ein großer Vorteil für Xbox-Besitzer ist. Alle wichtigsten Informationen lassen sich in der Game Bar einsehen, die schnellen Zugriff unter anderem auf VRR-Einstellungen und die Parameter des aktuellen Signals bietet. Das Tandem-OLED ändert also nicht das eigentliche Funktionspaket für Spieler, doch durch die so hohe Panelhelligkeit können HDR-Spiele noch eindrucksvoller wirken. Funktional betrachtet ist der C6H schlicht ein sehr umfassend ausgestatteter Fernseher für Konsole und PC.

Input lag

10/10

9.9/10

SDR

1080p60
10 ms
14 ms
1080p120
5 ms
5 ms
2160p60
10 ms
14 ms
2160p120
5 ms
5 ms

HDR

2160p60
10 ms
14 ms
2160p120
5 ms
5 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
22 ms
2160p120 DV
14 ms

Input-Lag ist ein weiterer Punkt, an dem man wirklich kaum etwas aussetzen kann. Bei einem Signal von 120 Hz haben wir gerade einmal etwa 5 ms gemessen, was ein geradezu hervorragendes Ergebnis ist. Beim Umschalten auf noch höhere Bildwiederholraten sank die Verzögerung auf geradezu astronomisch niedrige Werte, die während des Spiels praktisch nicht spürbar sind. Der Samsung S90H liefert hier absolut marktführende Ergebnisse.

Beim Input-Lag macht sich das C6 so gut, wie es sich für einen guten Gaming-Fernseher gehört. Bei 120 Hz haben wir etwa 5 ms gemessen, sodass die Reaktion auf den Controller praktisch sofort ist. Bei 60 Hz steigt der Wert auf rund 14 ms, aber das sind weiterhin gute Ergebnisse. Etwas höhere Verzögerungen treten bei Dolby Vision auf. Bei 120 Hz messen wir etwa 14 ms, bei 60 Hz etwa 22 ms. In der Praxis, wenn man normal auf der Xbox spielt, dürfte das kaum störend sein.

Compatibility with PC

8.6/10

8.6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Good
Readability of dark text and shapes
Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
4ms
5ms
Matrix subpixel arrangement
RBG (QD-OLED)
RWBG
Max refresh rate
165Hz
165Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Der Samsung S90H eignet sich hervorragend als großer PC-Bildschirm, und das nicht nur wegen seines Gaming-Funktionsumfangs. Das Panel unterstützt eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz, bietet einen sehr niedrigen Input-Lag, und die offizielle NVIDIA G-Sync-Zertifizierung sorgt in Kombination mit GeForce-Grafikkarten für ruckelfreies Spielen ohne Tearing. Wenn ihr einen großen Bildschirm sucht, der anspruchsvolle PC-Spiele gut meistert, ist der S90H eine ausgezeichnete Wahl.

Und wie sieht die alltägliche Arbeit mit Texten oder das Surfen im Netz aus? Auch hier macht er eine gute Figur. Schriften sind scharf und gut lesbar, wobei man die Besonderheiten von QD-OLED-Panels beachten sollte. Aus sehr geringer Nähe fällt die charakteristische, dreieckige Anordnung der Subpixel auf, wodurch die Kanten von Buchstaben leicht gezackt wirken oder feine, farbige Säume erscheinen können. Ist das ein Problem? In der Praxis kaum. Es handelt sich schließlich um ein 77-Zoll-Display, weshalb nur wenige so dicht vor dem Panel sitzen werden. Aus normaler Betrachtungsdistanz ist dieser Effekt praktisch nicht mehr sichtbar.

Der C6H mit Tandem-OLED-Panel eignet sich auch sehr gut als Bildschirm für den Computer. Beim Arbeiten mit Text ist vor allem wichtig, dass der Fernseher Chroma 4:4:4 korrekt unterstützt, sodass kleine Schriften, Symbole und Interface-Elemente klar dargestellt werden. Einzig aus sehr geringer Nähe sind feine farbige Ränder sichtbar, die aus der ungewöhnlichen Subpixel-Anordnung resultieren. Aus normaler Entfernung bei so einem großen Bildschirm spielt das praktisch keine Rolle mehr, und im Alltag ist der Text sehr gut lesbar. Noch besser schlägt sich der C6H, wenn der Rechner zum Spielen genutzt werden soll. Der Fernseher kann mit einer Bildwiederholrate von bis zu 165 Hz arbeiten, unterstützt G-Sync und VRR, und der Input-Lag bei maximaler Bildwiederholrate liegt bei etwa 5 ms. In Verbindung mit der sehr kurzen Reaktionszeit des OLED-Panels bietet das wirklich hervorragende Voraussetzungen fürs PC-Gaming. Es gibt kein Nachziehen, das Bild ist sehr flüssig und die Steuerung reagiert praktisch sofort. In dieser Hinsicht kann man den C6H ruhigen Gewissens nicht nur als Fernseher, sondern auch als sehr großen Gaming-Monitor betrachten. Man sollte nur bedenken, dass bei 77 oder 83 Zoll eine sinnvolle Schreibtischplatzierung eine echte Herausforderung sein kann. 😉

Viewing angles

9.9/10

7.3/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
9%
30%

Wie es sich für OLED gehört, sind die Blickwinkel ausgezeichnet, doch das hier eingesetzte QD-OLED-Panel geht diesbezüglich noch einen Schritt weiter. Selbst wenn man tief seitlich vor dem Bildschirm sitzt, verlieren die Farben praktisch nicht an Sättigung, und der Helligkeitsabfall ist marginal. Von einem grünlichen Farbstich, der bei einigen Fernsehern mit Panels von LG Display auftreten kann und manchmal stört, ist hier nichts zu sehen. Das Bild hält seine Farben sehr gut, unabhängig davon, aus welchem Winkel man darauf schaut.

Das C6H mit Tandem-OLED-Panel bietet ebenfalls sehr weite Betrachtungswinkel. Man kann den Fernseher stark von der Seite ansehen, und das Bild behält weiterhin hohen Kontrast und gesättigte Farben. Wie für OLEDs üblich gehört er zu den Bildschirmen, bei denen man nicht um einen genau mittigen Platz auf dem Sofa kämpfen muss. In dieser Hinsicht schneiden eigentlich nur Fernseher mit QD-OLED-Panels von Samsung Display noch besser ab. Die minimal niedrigere Bewertung des C6H liegt daran, dass unser Exemplar bei wirklich extremen Betrachtungswinkeln etwas stärker zu einem grünlichen Stich neigte. Das ist jedoch ein subtiler Unterschied, den wir vor allem bei direkten Vergleichen festgestellt haben. Beim normalen Sehen dürfte ihn kaum jemand bemerken.

Daytime performance

6.4/10

7.6/10

Panel finish
Matte
Glare
Reflection suppression
Very Good
Decent
Black levels during daytime
Average
Very Good

Panel brightness

LG OLED C6H (TANDEM OLED): 690 cd/m2

Samsung S90H (QD-OLED): 486 cd/m2

Die größte Neuerung der S90-Serie ist die matte Bildschirmbeschichtung. Samsung hat sich in dieser Linie erstmals zu diesem Schritt entschlossen und unserer Ansicht nach war das eine gute Entscheidung. In der Praxis sieht man den Unterschied sofort. Die Beschichtung dämpft Lichtreflexionen sehr wirkungsvoll, sodass selbst wenn sich gegenüber dem Fernseher ein Fenster befindet oder eine starke Lampe scheint, auf dem Bildschirm nicht die typischen spiegelnden Reflexe zu sehen sind. Stattdessen erscheint nur leicht gestreutes Licht, das beim Betrachten deutlich weniger stört. Steht der Fernseher in einem hellen Wohnzimmer, ist das kaum zu überschätzen.

Natürlich hat das seinen Preis. QD-OLED mit matter Beschichtung hat eine charakteristische Eigenschaft: Fällt starkes Licht auf den Bildschirm, kann das Schwarz leicht ins Kirschrote abrutschen und die Farben können etwas an Tiefe verlieren. Das ist kein Mangel, der unter allen Bedingungen auftritt, sondern eine Eigenheit dieser Konstruktion bei starker Beleuchtung. Zum Glück ist der Fernseher selbst so hell, dass es am Tag keine Probleme beim Anschauen gibt. Im SDR erreicht er etwa 500 Nits durchschnittliche Helligkeit, und in Verbindung mit der matten Beschichtung ergibt das wirklich komfortable Sehbedingungen.

Die Version mit Tandem-OLED-Panel schlägt sich tagsüber spürbar besser. Die Bildschirmbeschichtung verhält sich sehr ähnlich: sie ist glänzend, dämpft Reflexionen recht ordentlich und hält Schwarzwerte bei eingeschaltetem Licht gut. Ein helles Fenster oder eine Lampe sind auf dem Bildschirm weiterhin sichtbar, das Bild verliert dadurch aber nicht stark an Tiefe. Den größten Unterschied macht natürlich die Helligkeit. Bei typischen SDR-Inhalten erreicht der C6H etwa 690 cd/m², also deutlich mehr als der normale C6. Im hellen Wohnzimmer fällt das wirklich auf: das Bild wirkt kräftiger und setzt sich besser gegen das einfallende Licht durch.

Das Tandem-OLED kommt außerdem besser zurecht, wenn viele helle Bildbereiche auftauchen, obwohl die Helligkeit bei praktisch vollständigem Weiß weiterhin sinkt. Ein typisches Merkmal von OLEDs wurde damit nicht komplett eliminiert, aber die Einschränkung ist deutlich weniger gravierend. Wenn der Fernseher häufig im hellen Wohnzimmer betrieben werden soll, ist das einer der Vorteile des C6H gegenüber dem normalen C6, den man im Alltag tatsächlich merkt.

Panel details

Backlight Type
QD-OLED
WRGB TANDEM OLED
Software version during testing
1122
43.11.73
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review Samsung S90H (QD-OLED) TV Panel details
Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) TV Panel details

Samsung S90H (QD-OLED)

LG OLED C6H (TANDEM OLED)

TV features

7.3/10

8.4/10

  • System
    Tizen
    WebOS
  • System performance
    Very good
    Very good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    IR (remote)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps, Ethernet (LAN) 1Gbit
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    Yes
  • Recording programming
    No
    Yes
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Samsung S90H (QD-OLED) TV features
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Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) TV features
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Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) TV features
Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth, Samsung Q-Symphony (Speaker extension)
    Bluetooth, Samsung Q-Symphony (Speaker extension)

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    No
    No
  • Font size adjustment
    Yes
    No
  • Audio description
    Yes
    Yes

Klassisches Fernsehen

Beim normalen Kabelanschluss oder Antennenempfang hat Samsung das Rad nicht neu erfunden. Ganz abgesehen von dem ganzen Hype um KI erhält der Nutzer weitgehend dasselbe wie im Vorjahr. Der Fernseher erfüllt einfach seine Aufgabe: er wechselt die Sender zuverlässig, hat einen Tuner und einen Slot für ein CI-Modul, sodass in vielen Fällen kein externer Receiver nötig ist. Videotext ist ebenfalls weiterhin vorhanden. Lobenswert ist auch die kompakte Fernbedienung, deren größter Vorteil die Funkverbindung ist, das heißt man muss nicht direkt auf den Fernseher zielen, um etwas umzuschalten. Das Problem ist jedoch, dass die meisten dieser Dinge heute praktisch jeder Konkurrent bietet, und der S90H fügt nichts besonders Außergewöhnliches hinzu. Zudem hat der Hersteller einen kleinen Schritt zurück gemacht. In der S90-Serie wurde die PiP-Funktion, also Bild-in-Bild, entfernt. Wer sich angewöhnt hatte, beim Anschauen eines anderen Programms nebenbei die Nachrichten in einer Ecke zu überfliegen, kann das hier nicht mehr tun. Schade.

Smart TV: Tizen

Während man beim klassischen Fernsehen kaum von großen Überraschungen sprechen kann, ist das Tizen-System in der Version für 2026 absolute Spitzenklasse. Auch hier abgesehen von den KI-Funktionen ist die wichtigste Information: dieses System ist schlichtweg blitzschnell. Die Reaktion auf Fernbedienungsbefehle ist sofort, und beim Wechseln durch die Menüs gibt es keine langsamen Animationen oder nervige Ruckler. Auch wenn es hier kein Google TV gibt, ist die App-Auswahl sehr umfangreich. Praktisch alle wichtigen Streaming-VOD-Plattformen sind vertreten, sodass man diesbezüglich kaum wirkliche Beanstandungen haben kann. Auch Fans des Spielens ohne Konsole werden zufrieden sein, denn Samsung hat den Cloud-Gaming-Bereich stark ausgebaut und bietet Zugriff auf die wichtigsten Streaming-Dienste direkt über den Fernseher. In puncto Smart TV ist der S90H einfach ein sehr komplettes und außerordentlich schnelles Gerät.

Smart TV – webOS

Egal, welche C6‑Variante man erwischt, der Funktionsumfang bleibt derselbe. Das Herz des Fernsehers ist natürlich webOS, das LG seit vielen Jahren weiterentwickelt. Es läuft schnell, ist gut optimiert und bietet vor allem Zugang zu praktisch allen gängigen Apps. Netflix, Disney+, Prime Video, YouTube, Max oder andere Streamingdienste – in dieser Hinsicht gibt es kaum Lücken. Das System selbst bietet zudem viele zusätzliche Möglichkeiten. Es gibt AirPlay, einfaches Übertragen des Smartphone‑Bildschirms, die Steuerung von Smart‑Home‑Geräten und die Möglichkeit, die Startseite zu personalisieren. LG hat webOS über mehrere Generationen stark ausgebaut, und die Zahl der verfügbaren Registerkarten und Empfehlungen kann mitunter etwas überwältigen, vor allem wenn Werbeinhalte eingeblendet werden, aber nach einer Eingewöhnungszeit ist das System bequem zu bedienen und arbeitet zuverlässig.

Klassische TV-Funktionen

Der C6 schlägt sich auch sehr gut, wenn man ihn wie einen normalen Fernseher nutzen möchte und nicht nur als Bildschirm für Netflix. Der Empfang von terrestrischem Fernsehen, der Programmführer und das Umschalten der Sender funktionieren flüssig, hier gibt es kaum etwas zu beanstanden. LG bietet weiterhin die Möglichkeit, Sendungen auf USB aufzuzeichnen, sodass die klassische Ausstattung wirklich umfangreich ist. Eigentlich fehlen uns hier nur zwei Dinge. Das erste ist die PiP‑Funktion, also Bild‑in‑Bild, also die Möglichkeit, zwei Bildquellen gleichzeitig anzuzeigen. Das zweite ist eine Beleuchtung der Fernbedienung, die besonders beim Fernsehen am Abend praktisch wäre. Ansonsten hat der C6 so gut wie alles, was man von einem modernen Fernseher erwarten kann.

Magic Remote – VERSCHIEDENE VERSIONEN

Beim Kauf des C6 sollte man auf die Fernbedienung achten, denn hier hat LG für etwas Verwirrung gesorgt. Während unserer Tests hatten wir unter anderem die Variante C64, wie man sie in großen Handelsketten findet. Im Lieferumfang war die neue, deutlich kleinere Magic Remote Slim. Sie hat weniger Tasten und wirkt deutlich moderner, behält aber zwei der charakteristischsten Merkmale der LG‑Fernbedienungen: das Scrollrad und die Zeigersteuerung durch Bewegung der Fernbedienung. Das von uns getestete Modell C6E war dagegen mit der älteren, größeren Version der Magic Remote ausgestattet. Sie funktioniert im Grunde genauso, besitzt aber eine klassische Zifferntastatur und deutlich mehr physische Tasten. Sie sieht weniger modern aus, aber manche Nutzer, vor allem diejenigen, die an klassische Fernbedienungen gewöhnt sind, empfinden sie als bequemer. Es gibt also keine eindeutige Antwort darauf, welche Fernbedienung besser ist. Die neue ist kleiner, einfacher und deutlich moderner, die ältere bietet dafür schnelleren Zugriff auf mehr Funktionen, ohne sich durch Menüs klicken zu müssen. Man sollte einfach wissen, dass je nach Kennzeichnung des C6 in der Verpackung entweder die eine oder die andere Variante liegen kann.

Apps

9.3/10

9.1/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

9.1/10

9.2/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
No
No
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der integrierte Player kommt mit den meisten gängigen Video-, Audio- und Fotoformaten wirklich sehr gut zurecht. Seine "Wiedergabefähigkeiten" sind so umfassend, dass ihr den Bedarf an externen Playern wie etwa VLC sicher nicht vermissen werdet. Wir haben jedoch einen schwerwiegenden Fehler beim Versuch festgestellt, Fotos im HEIC-Format von einem iPhone zu öffnen. Der S90H hat nicht nur die Dateien nicht angezeigt, sondern das System komplett zum Absturz gebracht. Der Receiver reagierte auf keinerlei unserer Befehle, sodass wir ihn zurücksetzen mussten (Netzstecker ziehen half). Das sieht nach einer Softwarelücke aus, die dringend in einer kommenden Firmware-Version behoben werden muss.

Während unserer Tests kam der Fernseher praktisch problemlos mit allen gängigen Videoformaten zurecht, die wir auf den USB-Stick geladen hatten. Es gab keine Probleme mit hohen Bitraten, Untertiteln oder anspruchsvolleren Dateien, sodass sich in dieser Hinsicht kaum etwas bemängeln lässt. Die einzige Ausnahme bildeten Inhalte mit DTS-Tonspur. Das ist allerdings keine Überraschung, denn der Fernseher unterstützt diesen Codec schlicht nicht. Der Medienplayer ist ansonsten so gut, dass die meisten Nutzer problemlos auf die Installation externer Apps oder das Anschließen eines zusätzlichen Players verzichten können.

Sound

8.4/10

7/10

  • Maximum volume
    89dB
    88dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Rein theoretisch hat sich die Audio-Spezifikation der S90-Serie seit einigen Jahren nicht verändert. Wieder bekommen wir ein Lautsprechersystem im 2.1-Format mit einer Gesamtleistung von 40 W. Als wir das getestete Exemplar einschalteten, erlebten wir jedoch eine sehr angenehme Überraschung. Der Fernseher spielte spürbar besser, als es die nüchternen technischen Daten oder unsere Erinnerungen an Tests früherer Modelle erwarten ließen. Schwer zu sagen, ob das der Optimierung der Audio-Steuerungssoftware zu verdanken ist oder schlicht daran liegt, dass das 77-Zoll-Gehäuse den Einbau etwas größerer Membranen erlaubt und ihnen bessere Arbeitsbedingungen bietet. Fakt ist jedoch, dass der Klang voller und dynamischer ist. Dafür gebührt dem Hersteller ein großes Plus. Kritisieren können wir eigentlich nur das Fehlen der Unterstützung für das DTS-Format. Leider wird dieses Format von TV-Herstellern immer häufiger verdrängt, Samsung bildet dabei keine Ausnahme. An Bord ist dagegen die Unterstützung des beliebtesten Raumklangformats, Dolby Atmos. Dennoch können Fans physischer Blu-ray-Veröffentlichungen, bei denen DTS-Spuren nach wie vor sehr häufig vorkommen, leicht enttäuscht sein.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

89dBC (Max)

75dBC

88dBC (Max)

75dBC

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