Samsung OLED S90F (QD-OLED) vs Samsung R95H Micro RGB

Direct comparison

S90F / FAT / FAE

Info

R95H / Mirco RGB

Info

Available screen sizes: 65”

Available screen sizes: 65”75”85”

Panel type: QD-OLED

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2025

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Overall rating

8.4

8.2

  • Movies and series in UHD quality

    9.0

    7.8

  • Classic TV, YouTube

    9.3

    7.9

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    8.9

    7.5

  • Gaming on console

    9.8

    9.3

  • TV as a computer monitor

    8.6

    8.4

  • Watching in bright light

    5.7

    8.9

  • Utility functions

    7.7

    7.8

  • Apps

    9.3

    9.3

  • Sound quality

    7.4

    7.5

Advantages

  • QD-OLED-Matrix mit hervorragendem Schwarz und Kontrast

  • Sehr hohe Helligkeit für ein OLED in diesem Segment (ca. 1700 Nits)

  • Großartiger HDR-Effekt und breite Farbspektrabdeckung dank der Verwendung von Quantenpunkten

  • Ideale Betrachtungswinkel – das Bild sieht selbst von der Seite großartig aus

  • Gut bei der Reflexionsdämpfung in hellen Wohnzimmern

  • Hervorragende Bewegungsfluidität – OLED-Matrix 144Hz

  • Komplettes Set für Gamer: HDMI 2.1, ALLM, VRR, Game Bar, niedrige Eingangsverzögerung

  • Intuitives und schnelles Tizen-System mit einer großen App-Datenbank

  • Gute Klangqualität für einen Fernseher + Unterstützung für Dolby Atmos

  • Hohe Verarbeitungsqualität und schlankes Design

  • Sehr hoher Kontrast und tiefes Schwarz

  • Hohe HDR-Helligkeit

  • Sehr breiter Farbumfang dank Micro RGB

  • Sehr gutes Tone Mapping bei HDR

  • Hohe Bildwiederholrate: 165 Hz bei 4K und 240 Hz bei Full HD

  • Umfangreiche Gaming-Funktionen (4x HDMI 2.1, VRR, ALLM, Game Motion Plus und Game Hub)

  • Die matte Bildschirmoberfläche dämpft Spiegelungen hervorragend

  • Hohe Verarbeitungsqualität und schlankes Design

  • Umfangreiches Tizen-System mit vielen Funktionen

Disadvantages

No like
  • In sehr hellem Tageslicht kann Schwarz ins Blau verschlagen (Merkmal des QD-OLED-Displays)

  • Keine Unterstützung für DTS:X (Problem für Blu-ray-Fans)

  • Keine Aufnahmefunktion auf USB von den integrierten Tunern

  • Warum finden wir ein solches Display nicht in allen Größen?!

  • Der Farbvorteil von Micro RGB nimmt in komplexeren Szenen ab

  • Hoher Preis im Vergleich zur Konkurrenz

  • Die Klangqualität könnte besser sein

  • Keine Unterstützung für Dolby Vision und DTS:X (hauptsächlich für Xbox-Nutzer und Blu-ray-Fans)

Our verdict

Der Samsung S90F in der 65-Zoll-Version ist ein Fernseher, der zeigt, wie groß der qualitative Sprung durch den Einsatz eines QD-OLED-Panels in einem Mittelklassemodell sein kann. Im Vergleich zu anderen Varianten des S90F schneidet er eindeutig am besten ab – er bietet nicht nur perfektes Schwarz und einen unendlichen Kontrast wie andere Varianten mit WOLED-Panel, sondern auch deutlich höhere Helligkeit und ein breiteres Farbspektrum. Dies wirkt sich auf einen beeindruckenderen HDR, tiefere Farben und flüssigere Farbverläufe aus, die sowohl in Filmproduktionen als auch in Spielen oder Sport beeindruckend sind. Im täglichen Gebrauch ist dieser Fernseher äußerst vielseitig: Er findet problemlos seinen Platz als Unterhaltungszentrum im Wohnzimmer, als großer Monitor für PC-Spieler oder einfach als Bildschirm für abendliche Filmvorführungen. Das Tizen-System läuft hier blitzschnell, bietet eine große Auswahl an Apps und Integration mit SmartThings, was Personen erfreut, die ein intelligentes Zuhause gerne im Griff haben. Gamer erhalten ein komplettes Paket moderner Lösungen: vier vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse, VRR, ALLM, Game Bar mit zusätzlichen Verbesserungen und, was am wichtigsten ist, eine hervorragend niedrige Eingangsverzögerung. Dazu kommt die für OLEDs charakteristische Reaktionsgeschwindigkeit der Pixel, die dafür sorgt, dass Sport und Spiele einfach großartig aussehen. Der S90F überzeugt auch im Design: schlanke Rahmen, ästhetische Verarbeitung und ein Panel, das wie eine Glasscheibe aussieht, tun ihr Übriges. Das einzige ernsthafte Manko, an das man denken sollte, ist das Verhalten des Schwarz der QD-OLED-Panels unter sehr schwierigen, stark sonnigen Bedingungen. In solchen Situationen kann es sich leicht "aufheizen" und eher an die Farbe von dunklem Kirschholz als an perfektes Schwarz erinnern. Aber am Abend, wenn die meisten von uns Filme oder Serien schauen – verschwindet das Problem vollständig. Und dann zeigt der S90F sein volles Potenzial, indem er ein Bild liefert, das man ohne Zögern mit Fernsehern vergleichen kann, die doppelt so teuer sind. Genau deshalb kann der Samsung S90F in der 65-Zoll-Version als der kosteneffektivste OLED des Jahres 2025 bezeichnet werden. Es ist ein Modell, das hervorragende Bildqualität, Vielseitigkeit und einen erschwinglichen Preis im mittleren Premium-Segment vereint. Wenn Sie nach einem Fernseher suchen, der sich sowohl für Filme, Spiele, Sport als auch für das tägliche Fernsehen eignet und gleichzeitig nicht ein Vermögen für absolute Spitzenmodelle ausgeben möchten – ist es heute schwer, eine bessere Wahl zu treffen.

Der Samsung R95H ist ein Fernseher, der vor allem zeigt, dass das klassische LCD-Panel noch viel zu bieten hat. Micro RGB ist hier nicht nur ein Marketingname, denn in passenden Szenen macht es tatsächlich einen Unterschied. Wenn auf dem Bildschirm stark gesättigte, einfarbige Flächen erscheinen, vor allem Rottöne und Grüntöne, kann der R95H sie mit einer Intensität darstellen, die bei typischen Mini-LED-Fernsehern schwer zu finden ist. Hinzu kommt sehr tiefes Schwarz und hohe HDR-Helligkeit, weshalb das Bild sowohl abends als auch im hellen Wohnzimmer wirklich eindrucksvoll wirken kann. Wichtig ist, dass der R95H nicht den Eindruck erweckt, ein Fernseher zu sein, der nur dafür entwickelt wurde, in Messdiagrammen gut abzuschneiden. Im Alltag ist er schlicht sehr vielseitig. Filme wirken dynamisch, Sport profitiert von der hohen Bildwiederholrate, und Spieler bekommen im Grunde alles, was man von einem Flaggschiff erwarten kann. Dazu ist das Gerät selbst hervorragend verarbeitet, Tizen reagiert zügig, und die matte Beschichtung kommt mit Reflexionen gut zurecht. Es ist schwer, einen Einsatzzweck zu finden, in dem sich der R95H nicht bewährt, denn er ist ein sehr universeller Fernseher.

Die meisten Fragen tauchen erst auf, wenn man genauer hinschaut, was Micro RGB tatsächlich bringt. In einfacheren Szenen ist der Vorteil tatsächlich deutlich, aber wenn das Bild komplexer wird und die Hintergrundbeleuchtung gleichzeitig viele verschiedene Farben und Helligkeitsstufen kontrollieren muss, verschwindet ein Teil dieses Vorsprungs. Dann kann sich der R95H eher an traditionelle Fernseher mit Quantum Dots annähern, statt sie klar zu übertreffen. Das würden wir allerdings nicht als Nachteil des Modells selbst werten, sondern eher als Beschränkung der aktuellen Generation von RGB-Panels. Unsere größten Vorbehalte betreffen eigentlich den Preis. Der R95H ist heute einer der teuersten Fernseher im Samsung-Portfolio, und für neue Technologie muss man anfangs immer tief in die Tasche greifen. Das Problem ist, dass der Hersteller bereits sehr fortschrittliche OLEDs im Angebot hat, die in vielen Bereichen ein ähnlich gutes oder sogar besseres Bild zu einem niedrigeren Preis liefern können. Deshalb ist der R95H ein guter Fernseher, aber nicht unbedingt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer ein Flaggschiff-LCD sucht und selbst herausfinden möchte, was dreifarbige RGB-LEDs leisten, bekommt hier einen sehr starken Kandidaten. Wenn jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht, sollte man auch die Top-OLEDs des Herstellers sehr ernsthaft in Betracht ziehen, denn sie sind heute die größte Konkurrenz für den R95H.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Toslink (Optical audio), IR (remote)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Premium
Super Premium
Stand type
Central
Central
Bezel color
Graphite
Silver
Stand
Fixed
Fixed
Flat design
No
Yes
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

10/10

8.4/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 1344 (28 x 48)

Contrast:

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

3,160,000:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

67,450:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

44,600:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

27,300:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

9,500:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Im Falle von Schwarz und Kontrast spielt es bei der S90F keine Rolle, ob wir uns für die Version mit WOLED- oder QD-OLED-Panel entscheiden. In beiden Fällen bleibt der Effekt unter typischen Kino-Bedingungen derselbe, und wir können immer auf perfektes Schwarz zählen. Das beeindruckt nicht nur beim Anschauen von Filmen, sondern auch bei gewöhnlichen Serien. Wenn jemand noch nie mit einem organischen Bildschirm in Berührung gekommen ist, kann das erste Treffen mit einem solchen Fernseher wirklich begeistern. Es macht keinen Unterschied, ob wir auf weniger anspruchsvolle Szenen wie die aus dem Film Oblivion schauen oder auf Ausschnitte, in denen auf dem Bildschirm nur wenige Details, wie z.B. Sterne am Himmel im Film Star Wars, übrig bleiben – in jedem Fall bleibt das Bild klar und die Details sind perfekt vom Hintergrund getrennt. Das ist einer der größten Vorteile von OLED, denn jeder Pixel wird unabhängig gesteuert und funktioniert wie eine separate Zone. Dadurch muss man sich keine Sorgen über Kompromisse bei der Sichtbarkeit von Details in hellen Bereichen machen, die selbst bei den besten LCD-Fernsehern verschwinden können. Genau unter Kino-Bedingungen zeigt die S90F ihr volles Potenzial und kann am meisten beeindrucken. Hier überzeugt die OLED-Technologie – einschließlich des QD-OLED-Panels – fehlerfrei und erzeugt einen Effekt, zu dem es schwer ist, irgendwelche Einwände zu haben.

Unabhängig davon, ob sich hinter dem Panel klassische Mini-LEDs oder neue Micro-RGB befinden, bleibt ihre Aufgabe in Bezug auf Schwarz im Grunde dieselbe – die Hintergrundbeleuchtung dort auszuschalten, wo das Bild dunkel sein soll, und gleichzeitig an den Stellen ausreichend hohe Helligkeit zu belassen, wo sie benötigt wird. Beim R95H unterstützt dabei auch der hochkontrastige VA-Panel, der schon für sich genommen deutlich bessere Schwarzwerte liefert als zum Beispiel IPS/ADS-Panels. Für die Tests haben wir die 65-Zoll-Version verwendet, in der wir 1344 Local-Dimming-Zonen gezählt haben. Bei größeren Bilddiagonalen wird ihre Anzahl natürlich höher sein, aber wir erwarten nicht, dass sich dadurch der Charakter der Hintergrundbeleuchtung völlig verändert.

Am besten schlägt sich der R95H in Szenen, in denen nur wenige helle Elemente vorkommen. Dann kann der Fernseher den restlichen Bildschirm sehr stark abdunkeln und das Schwarz macht einen wirklich guten Eindruck. In anspruchsvolleren Aufnahmen, in denen auf dunklem Hintergrund mehr helle Objekte erscheinen, zeigen sich bereits die typischen Einschränkungen von LCD-Panels und die Hintergrundbeleuchtung muss kompromissbereiter arbeiten. Dennoch ist der Halo-Effekt gut kontrolliert, und der Fernseher hellt nicht übermäßig große Bildbereiche auf, nur um die Helligkeit eines einzelnen Elements beizubehalten. Der R95H kann also sehr tiefes Schwarz und hohen Kontrast bieten, besonders in Szenen, in denen das lokale Dimmen gute Bedingungen hat. Das erreicht natürlich nicht das Niveau der perfekten Abschaltung einzelner Pixel, wie man es von OLED kennt, aber für einen LCD-Fernseher sind die Ergebnisse wirklich sehr gut.

HDR effect quality

7.8/10

6.9/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, HLG
HDR10, HDR10+, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 99.6%, Bt.2020: 88.2%
DCI P3: 98.1%, Bt.2020: 93.8%

Luminance measurements in HDR:

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Brightness measurement

Result

1416 nit

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Brightness measurement

Result

1585 nit

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Brightness measurement

Result

1449 nit

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Brightness measurement

Result

1379 nit

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) Brightness measurement

Result

808 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

1423 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

703 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

1089 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

463 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

1249 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: HDR10+

Dynamic: HDR10+

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Samsung R95H Micro RGB

Samsung OLED S90F (QD-OLED)

Der größte Unterschied zwischen dem 65-Zoll S90F und den anderen Varianten ist die Helligkeit. Das QD-OLED-Panel kann in Labortests bis zu 1700 Nits erreichen, also über 500 Nits mehr als die Variante mit WOLED-Matrix. Dies führt zu einem deutlich stärkeren und fesselnderen HDR-Effekt. In den meisten Szenen präsentieren sich die hellen Bildteile hervorragend, und wir müssen zugeben, dass wir positiv überrascht waren, denn wir hatten eher mit Ergebnissen gerechnet, die der WOLED-Version ähneln, aber wir bekamen einen Effekt, der auch in Filmen großen Eindruck macht. Wie bei jedem OLED-Typ gibt es Momente, in denen das Panel die Helligkeit etwas einschränken muss. Dies betrifft hauptsächlich Vollbildszenen, die hohe Anforderungen stellen – zum Beispiel sinkt die Helligkeit in der letzten Testszene aus dem Film „The Meg“ auf etwa 800 Nits. Es lässt sich jedoch schwer als Nachteil ansehen, denn es ist immer noch ein großartiges Ergebnis, das bisher in OLED-Fernsehern dieser Preisklasse nicht zu finden war. Alles deutet darauf hin, dass der 65-Zoll S90F in diesem Jahr eine der besten Wahlmöglichkeiten für diejenigen sein könnte, die nach einem starken OLED zu einem vernünftigen Preis suchen. Ein weiterer Vorteil des QD-OLED-Panels in HDR-Inhalten ist seine Farbabdeckung. Dank der Quantenpunkte erreicht der Fernseher nahezu 100% der DCI-P3-Palette und fast 90% der BT.2020-Palette. Das sind Werte, die ihn neben viel teureren Modellen positionieren und ihn in seiner Klasse einzigartig machen.

Bei der Helligkeit zeigt der Samsung R95H, dass es sich nach wie vor um ein Spitzenmodell handelt, auch wenn die Ergebnisse nicht immer so spektakulär sind, wie man es von einem Flaggschiff mit Micro-RGB-Hintergrundbeleuchtung erwarten würde. In synthetischen Tests erreicht der Fernseher Werte von über 2400 nits, es mangelt ihm also keineswegs an Leistung. Wichtig ist, dass die hohe Helligkeit auch dann erhalten bleibt, wenn helle Bereiche einen größeren Teil des Bildes einnehmen. In echten Filmszenen ist die Situation etwas komplexer. Der R95H erreicht meist etwa 1000–1400 nits, was weiterhin einen sehr guten, kräftigen HDR-Eindruck ergibt. Helles Sonnenlicht, Reflektionen oder Lichter können sehr eindrucksvoll wirken, und der Fernseher hat genügend Leistung, damit HDR deutlich von normalem SDR unterscheidbar ist.

Probleme treten vor allem in sehr dunklen Szenen mit einzelnen, kleinen Lichtquellen auf. Hier setzt der Algorithmus des lokalen Dimmings stärker auf tiefes Schwarz und die Begrenzung des Halo-Effekts als auf die maximale Helligkeit solcher Elemente. In der Folge können kleine Lichtquellen deutlich abgedunkelt erscheinen. Insgesamt schneidet HDR also gut ab, aber nicht ohne Einschränkungen. Der R95H verfügt über enorme Helligkeitsreserven, besonders in größeren und helleren Bildbereichen, während in schwierigen, dunklen Szenen seine Möglichkeiten vor allem durch das Funktionsprinzip des lokalen Dimmings begrenzt werden.

Farben

Gerade die Farben sollten die größte Revolution durch die RGB-Hintergrundbeleuchtung sein, und tatsächlich zeigt der R95H hier großes Potenzial. Die Bewertung ist jedoch nicht so einfach, wie es reine synthetische Messwerte vermuten lassen. Bei Testbildern liefert der Fernseher hervorragende Ergebnisse, die BT.2020-Abdeckung liegt bei fast 94% und DCI-P3 bei 98%, sodass besonders intensiv gesättigte Rottöne oder Grüntöne wirklich beeindruckend aussehen können. Die Lage ändert sich etwas, wenn man statt Testbildern echte Filmszenen misst. Dann fällt die BT.2020-Abdeckung auf rund 87% und DCI-P3 auf 93%. Offenbar können die RGB-Zonen bei komplexeren Bildern nicht immer das gleiche hohe Farbsättigungsniveau halten wie bei einfachen Testbildern. Sie bleiben zwar gesättigt, doch der Vorteil der neuen Hintergrundbeleuchtung ist nicht mehr so groß, wie es die vom Hersteller angegebenen Werte suggerieren würden.

Factory color reproduction

7/10

4.3/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Samsung S90F bietet, ähnlich wie die meisten modernen Fernseher, mehrere Bildmodi an, aber gemäß unserer Tradition haben wir ihn in dem wichtigsten Testmodus, dem Filmmaker-Modus, überprüft. Diese Einstellung sorgt dafür, dass das Bild viel natürlicher aussieht als in den standardmäßigen, oft überzogenen Modi. Es ist weder übermäßig gesättigt noch künstlich abgeschwächt – einfach näher an dem, was man tatsächlich sehen sollte. Das bedeutet jedoch nicht, dass es perfekt ist. Der S90F wies deutliche Mängel im Weißabgleich auf, hauptsächlich im blauen Bereich, was einen leicht gelblichen Filtereffekt in den meisten Szenen erzeugte. Man könnte argumentieren, dass das „filmischer“ aussieht, weil es wärmer ist, aber seien wir ehrlich – George Lucas hat die Star Wars nicht in Sepia gedreht 😉 (den Vergleich mit der Szene finden Sie wie immer weiter unten). Bei HDR-Material trat auch ein Problem mit dem Helligkeitsmanagement auf. Die EOTF-Kurve zeigte deutlich, dass der Fernseher das Bild stärker aufhellt, als er sollte, was dazu führte, dass einige Effekte zu intensiv wirkten und von den Referenzen abwichen. Zum Glück können viele dieser Mängel durch professionelle Kalibrierung behoben werden – über die Effekte dieses Verfahrens werden wir im weiteren Verlauf des Tests berichten.

Um die werkseitige Farbwiedergabe zu bewerten, haben wir natürlich den Filmmaker-Modus gewählt, also die Einstellung, die von vornherein dem am nächsten kommen sollte, wie das Bild vom Kreativteam vorgesehen war. Und hier nutzt der R95H sein Panel leider nicht voll aus. Das größte Problem im SDR-Bereich betrifft die Gammakurve. Das Bild ist über praktisch den gesamten Bereich deutlich aufgehellt, wodurch es etwas an Tiefe verliert und flacher wirkt, als es sollte. Auch der Weißabgleich ist nicht ideal – mit zunehmender Helligkeit zeigt sich eine Dominanz von Rot und ein Mangel an Blau, sodass das Bild zu warm wirkt. Das sieht man besonders bei hellen Bildbereichen und Hauttönen, die manchmal röter aussehen, als sie sollten.

Im HDR sieht es ähnlich aus. Die EOTF-Kurve liegt über weite Teile des Bereichs oberhalb des Referenzwerts, sodass der R95H das Bild erneut heller darstellt, als es sein sollte. In Kombination mit dem ungenauen Weißabgleich führt das dazu, dass auch hier die Farben nicht so präzise sind, wie wir es von einem Fernseher dieser Klasse erwarten würden. Der werkseitige Filmmaker-Modus ist also nicht die Stärke des R95H. Auf den ersten Blick kann das Bild eindrucksvoll wirken, weil es hell und stark gesättigt ist, doch in Bezug auf die Übereinstimmung mit dem Quellmaterial besteht noch viel Raum für Verbesserungen.

Color reproduction after calibration

9.3/10

8.8/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Die Kalibrierung zeigte schnell, dass der S90F über reichlich Potenzial verfügt. Das Bild in SDR gewann sofort an Natürlichkeit – die Klassiker des Kinos sahen nicht mehr so aus, als würde jemand einen gelblichen Filter darüber legen, und die Farben erhielten ihren eigenen Charakter zurück. Es ist eine Rückkehr zum Flair des Originals, ohne den Eindruck, dass jemand versucht hat, es gewaltsam „älter“ erscheinen zu lassen. In den HDR-Inhalten war der Unterschied noch deutlicher. Es gelang, die EOTF-Kurve fast auf Referenzniveau zu kontrollieren, und eventuelle Abweichungen sind so subtil, dass die meisten Zuschauer sie nicht einmal bemerken werden. In der Praxis zeigt der S90F nach der Kalibrierung ein Bild, das dem Ideal sehr nahe kommt. Im Vergleich zur WOLED-Version schneidet er sogar besser ab – hauptsächlich aufgrund einer breiteren Abdeckung der Farbpalette, die dafür sorgt, dass die Farben voller und intensiver wirken.

Der R95H reagiert sehr gut auf Kalibrierung. Im SDR ist es uns gelungen, den Weißabgleich und das Gamma nahezu perfekt einzustellen, und die Farbfehler sanken auf ein sehr niedriges Niveau. Der Unterschied zu den Werkseinstellungen ist daher beträchtlich, und nach der Kalibrierung wirkt das Bild deutlich natürlicher. In HDR können wir ebenfalls vieles verbessern, besonders den Weißabgleich und die allgemeine Farbgenauigkeit. Etwas anders sieht es jedoch bei der Steuerung von Helligkeit und Farbsättigung aus. Hier stoßen wir an Grenzen, die sich aus der Funktionsweise der RGB-Hintergrundbeleuchtung und des lokalen Dimmings ergeben. Die einzelnen Zonen müssen gleichzeitig Helligkeit und Farbton des Lichts steuern, deshalb lässt sich in anspruchsvolleren Szenen nicht immer exakt die gleiche Sättigung und Helligkeit erreichen wie bei einfachen Testbildern. Das lässt sich durch Kalibrierung schlicht nicht vollständig überwinden. Trotzdem liefert der R95H nach der Kalibrierung eine korrekte Bildwiedergabe, und die meisten Fehler, die wir bei den Werkseinstellungen gesehen haben, lassen sich effektiv beseitigen.

Smoothness of tonal transitions

8.8/10

8.8/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

QD-OLED-Matrizen verfügen aufgrund ihrer sehr breiten Farbpalette einfach über eine größere Anzahl von Farben, was es erleichtert, einen Farbton mit einem anderen sanft zu verbinden. Dies war beim S90F deutlich sichtbar – im Vergleich zur klassischen Version mit WOLED-Panel haben wir eine deutliche Verbesserung festgestellt. Die meisten Übergänge waren glatt und praktisch unsichtbar, und das Bild auf den meisten Szenen wirkte außergewöhnlich kohärent. In sehr hellen Bereichen sind noch feine Unvollkommenheiten zu erkennen, aber diese sind kosmetischer Natur und sollten die Aufmerksamkeit des Publikums nicht ablenken.

Der R95H kommt auch mit Farbverläufen gut zurecht. In den hellen Bildbereichen sind die Übergänge zwischen den einzelnen Nuancen fließend, obwohl bei genauerem Hinsehen leichte Spuren von Posterisierung zu erkennen sind. Es ist also nicht perfekt, aber beim normalen Sehen wird einem das wohl kaum auffallen. Ähnlich verhält es sich in dunkleren Szenen. Der Fernseher bewahrt fließende Übergänge und hat keine größeren Probleme mit sichtbaren Streifen oder Farbabstufungen. Von Zeit zu Zeit lassen sich kleine Unvollkommenheiten feststellen, aber insgesamt kommt der R95H mit diesem Aspekt wirklich solide zurecht.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7.5/10

7.5/10

Image without overscan on the SD signal
No
No
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

S90F schlägt sich hier wirklich gut, obwohl es einige Anmerkungen gibt, die sich bei den meisten Samsung-Fernsehern wiederholen. Die Rauschunterdrückungsfunktion kann unerwünschte Farbübergänge in schwächeren Materialien wie Fernsehen oder YouTube effektiv glätten, wodurch sie einfach besser aussehen. Man muss jedoch wissen, dass sie ziemlich aggressiv arbeitet und auch Elemente abmildern kann, die wir nicht anrühren möchten, wie Gesichtszüge. Daher ist es am besten, sie im „mittel“-Modus zu verwenden und sich des Kompromisses bewusst zu sein, den sie mit sich bringt. Das Upscaling selbst ist auf einem hohen Niveau – Materialien von niedriger Qualität werden in Richtung eines 4K-ähnlichen Bildes hochgezogen. Der einzige Vorbehalt ist, dass der S90F immer noch Probleme mit dem sogenannten Overscan haben kann, also leichtes Abschneiden der Ränder bei sehr schwachen Materialien wie 576p und niedriger.

Der Samsung R95H verwendet den neuen Micro RGB AI Processor, aber in der Praxis haben wir keinen großen Sprung gegenüber den NQ4 AI Gen2- oder Gen3-Chips bemerkt, die aus anderen Fernsehern des Herstellers bekannt sind. Das Upscaling fällt jedoch weiterhin sehr gut aus. Das Bild wird angemessen geglättet, behält dabei viel Schärfe und wirkt nicht übermäßig weich. Das ist definitiv eine der Stärken von Samsung. Schade nur, dass sich bei Material mit sehr niedriger Auflösung der Overscan immer noch nicht vollständig abschalten lässt.

Der Prozessor kommt auch gut mit der Tonwertabstufung zurecht und kann das unerwünschte Phänomen der Posterisierung wirksam glätten. Die Rauschreduzierung funktioniert wirklich effektiv, man muss sie jedoch mit Fingerspitzengefühl einsetzen. Bei höheren Einstellungen kann sie aber schon recht stark in das Bild eingreifen und sogar natürliches Filmkorn entfernen. Deshalb sollte man sie am besten nur dann verwenden, wenn das Material tatsächlich stark komprimiert ist.

Blur and motion smoothness

8.5/10

7.8/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
165Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
50%
75%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Image flickers in this mode

Blur (4K@144Hz):

Blur (4K@165Hz):

S90F ist ein OLED mit 144 Hz Bildwiederholfrequenz, aber in der Praxis sagt uns das am meisten, wie er sich bei 120 Hz schlägt, denn genau diese Frequenz ist beim Sport schauen am wichtigsten. Das QD-OLED-Panel unterscheidet sich in dieser Hinsicht nicht von WOLED-Panels – die Reaktion der Pixel ist nahezu sofortig, sodass die Bewegungen mit chirurgischer Präzision wiedergegeben werden. Der Effekt ist leicht vorhersehbar. Das Bild ist praktisch frei von Schlieren, weshalb Spiele auf der Konsole, Spiele oder andere Sportübertragungen auf dem S90F mit großer Freude angesehen werden können.

Auch die Film- und Serienfans wurden nicht vergessen. Wie jeder Samsung Fernseher mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz oder höher, ist der S90F mit einem eigenen Bewegungsglätter namens „Bildschärfe“ ausgestattet. Hier finden wir zwei Regler – Bewegungsunschärfereduzierung und Wackelreduzierung – die es ermöglichen, die Flüssigkeit von in 24 Bildern aufgenommenen Materialien zu verbessern und den Effekt an die eigenen Vorlieben anzupassen.

Samsung R95H hat ein 165-Hz-Panel, daher ist die Bewegungswiedergabe wirklich auf sehr hohem Niveau. Bei 120 Hz, also zum Beispiel beim Spielen an der Konsole oder beim Sportsehen, ist die Bewegungsunschärfe gering, und beim Anschluss eines Computers kann man die vollen 165 Hz nutzen und die Bewegungsdarstellung noch etwas verbessern. Man muss jedoch bedenken, dass es sich weiterhin um ein VA-Panel handelt, das nicht ganz so schnell reagiert wie ein OLED. Mitunter ist ein leichter Nachzieheffekt hinter bewegten Objekten zu sehen, aus normaler Sitzentfernung dürfte das jedoch kaum stören. Bei Filmen und Serien kann man zusätzlich die einstellbare Bewegungsinterpolation nutzen. Man kann den kinoreifen Charakter von 24 Bildern/s beibehalten oder die Bewegung schrittweise glätten, wenn man ein flüssigeres Bild bevorzugt. Samsung bietet hier viel Spielraum, sodass sich die Einstellungen problemlos an die eigenen Vorlieben anpassen lassen.

Console compatibility and gaming features

9.6/10

9.6/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 144Hz
    48 - 240Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    No
    No
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

S90F ist ein Fernseher, der beim Spielen tatsächlich viel Freude bereitet. Zu Beginn erhalten wir vier vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse, was bedeutet, dass wir alle Konsolen und PCs anschließen können, ohne uns Gedanken darüber machen zu müssen, welches Gerät Priorität hat. Das ist eine bequeme und praktische Lösung, die bei anderen Herstellern keineswegs selbstverständlich ist. Hinzu kommen wichtige Funktionen wie der automatische Spielmodus (ALLM), der den Bildschirm selbstständig in den Modus mit niedriger Latenz umschaltet, sowie die VRR-Bildsynchronisation, die in einem breiten Bereich von 48 bis 144 Hz funktioniert. Dadurch bleibt das Bild flüssig, egal ob wir schnelle Online-Shooter spielen oder in ruhigere Rollenspiele eintauchen. Auch die Game Bar verdient Aufmerksamkeit – ein Panel, das schnellen Zugriff auf mehrere nützliche Zusatzfunktionen ermöglicht. Man kann zum Beispiel ein zusätzliches Fadenkreuz in der Mitte des Bildschirms aktivieren, die Minimap vergrößern oder im Falle eines PCs das Bildverhältnis ändern. Zu guter Letzt gibt es noch den einzigartigen Graue Motion Plus-Modus von Samsung. Seine Aufgabe ist es, ältere oder schlechter optimierte Titel flüssiger zu machen, und das funktioniert tatsächlich ganz gut. Dank dieses Modus können selbst weniger ausgefeilte Spiele besser aussehen und mehr Spaß beim Spielen machen als auf anderen Fernsehern, die theoretisch die gleichen technischen Parameter bieten.

In puncto Gaming ist der Samsung R95H fast ein vollständiger Fernseher. Schließt man eine PS5 oder Xbox Series X an, kann man 4K bei 120 Hz, VRR und ALLM nutzen, und der Fernseher arbeitet auch korrekt mit HGiG zusammen. Der einzige größere Mangel ist Dolby Vision Gaming, das Samsung, wie bei seinen anderen Fernsehern, schlichtweg nicht unterstützt. Hinzu kommt die bereits von anderen Samsung-Modellen bekannte Game Bar, mit der man schnell die Bildrate, den VRR-Betrieb oder das HDR-Format prüfen und die wichtigsten Einstellungen ändern kann, ohne das Spiel zu verlassen. Man kann auch dunklere Bildbereiche aufhellen oder das Seitenverhältnis des Bildschirms ändern.

Samsung bietet außerdem Game Motion Plus, also eine speziell für Spiele entwickelte Bewegungsglättungsfunktion. Am sinnvollsten ist sie bei Titeln mit 30 fps, wo sie die Flüssigkeit deutlich verbessern kann und die Kamerabewegungen angenehmer wirken lässt. Man muss nur bedenken, dass dies zu einem höheren Input-Lag (ca. 60 ms) führt, weshalb sie für Online- oder sehr dynamische Spiele kaum die beste Wahl ist. Erwähnenswert ist auch der Gaming Hub, über den sich einige Spiele direkt aus der Cloud starten lassen, ohne eine Konsole anschließen zu müssen. In puncto Ausstattung für Spieler ist es daher schwer, beim R95H größere Lücken zu finden.

Input lag

10/10

9.7/10

SDR

1080p60
10 ms
20 ms
1080p120
5 ms
10 ms
2160p60
10 ms
20 ms
2160p120
5 ms
10 ms

HDR

2160p60
10 ms
20 ms
2160p120
5 ms
10 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
2160p120 DV

In Bezug auf die Latenzzeit schneidet der S90F hervorragend ab. Bei Inhalten mit 120 Hz liegt sie bei etwa 5 ms und bei 60 Hz bei etwa 10 ms. In der Praxis bedeutet dies eine sofortige Reaktion auf den Controller, die Maus oder die Tastatur – ohne das Gefühl, dass etwas das Spiel verlangsamt!

Der Input-Lag beim R95H ist gering, erreicht aber nicht das Niveau der besten OLEDs von Samsung. Bei 120 Hz liegt er bei etwa 10 ms, bei 60 Hz bei etwa 20 ms. Auf dem Papier wirkt der Unterschied also groß, beim normalen Spielen ist er jedoch kaum wahrnehmbar. Der Fernseher reagiert schnell und vermittelt nicht den Eindruck irgendeiner Verzögerung.

Compatibility with PC

8.6/10

8.4/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Good
Readability of dark text and shapes
Good
Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
5ms
10ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
RGB
Max refresh rate
144Hz
165Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

S90F, selbst in der 65-Zoll-Variante, eignet sich hervorragend als großer PC-Monitor. Am meisten profitieren natürlich die Spieler – der Fernseher unterstützt eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz und die Synchronisierung von Frames mit Nvidia-Grafikkarten (G-SYNC) und AMD (FreeSync). Der Unterschied zu WOLED-Panels liegt in der charakteristischen "rhombischen" Anordnung der Pixel in QD-OLED. In der Praxis kann dies die Anzeige von feinem Text beeinflussen – einige Buchstaben an den Kanten können leicht gezackte Formen haben. Bei WOLED-Bildschirmen mit einer Anordnung von vier Subpixeln kann der Text weniger präzise sein, sodass jede Variante ihre eigenen kleinen Eigenheiten hat. In beiden Fällen eignet sich der Fernseher jedoch sehr gut sowohl zum Spielen als auch für gelegentliche Arbeiten am Computer.

Der R95H eignet sich auch zum Spielen am PC. In 4K können wir die volle 165 Hz nutzen, und bei Full HD steigt die Bildwiederholfrequenz sogar auf 240 Hz. Das ist definitiv ein Pluspunkt, besonders für Online-Spiele, bei denen solche Werte auf einem leistungsstarken PC durchaus erreichbar sind. Der Fernseher unterstützt außerdem G-Sync und FreeSync, sodass er problemlos mit Grafikkarten von NVIDIA ebenso wie von AMD zusammenarbeitet. Der einzige Punkt, den man hier bemängeln könnte, ist die Lesbarkeit der Schriften. Der R95H unterstützt Chroma 4:4:4 korrekt, aber aus sehr geringer Nähe kann man erkennen, dass die horizontalen Linien der Buchstaben etwas dunkler sind als die vertikalen. Das fällt beim normalen Gebrauch jedoch nicht wirklich auf. Außerdem wird der R95H nicht in Größen angeboten, die dazu einladen würden, ihn auf den Schreibtisch zu stellen und wie einen klassischen Monitor zu verwenden.

Viewing angles

9.8/10

5/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
10%
67%

Eine der Dinge, die sofort beim S90F Eindruck machen, sind seine Blickwinkel. Das ist der enorme Vorteil der QD-OLED-Panels – selbst wenn wir nicht direkt vor dem Fernseher sitzen, verändert sich das Bild praktisch nicht. Die Farben bleiben lebendig, der Kontrast stark und die Details ebenso gut lesbar wie wenn wir von einem zentralen Platz aus schauen. Man kann also ohne Bedenken einen Film mit mehreren Personen anschauen und sich im gesamten Wohnzimmer verteilen, ohne Angst, dass jemand eine verblasste Version des Bildes sieht. OLEDs haben sich in dieser Kategorie immer gut geschlagen und das ist einer ihrer Hauptvorteile gegenüber klassischen LCDs. Bei QD-OLED ist der Unterschied jedoch noch deutlicher – das Bild bleibt selbst bei großen Winkeln auf einem hohen Niveau, während man bei WOLED-Panels bereits eine leichte Abnahme der Farbintensität feststellen kann. Hier gibt es das praktisch nicht.

Die Blickwinkel beim R95H sind ziemlich anständig, besonders wenn man bedenkt, dass der Fernseher ein VA-Panel nutzt. Bereits die RGB-Hintergrundbeleuchtung trägt dazu bei, die Farbsättigung auch dann besser zu erhalten, wenn man seitlich auf den Bildschirm blickt. Es ist noch nicht das Niveau der besten RGB-Displays auf dem Markt, und erst recht nicht das der OLEDs, doch der Unterschied zu typischen Mini-LED-Fernsehern mit vergleichbarem VA-Panel ist spürbar. Bei größeren Blickwinkeln werden die Farben nicht so schnell ausgewaschen und das Bild bewahrt länger seinen Charakter.

Daytime performance

5.7/10

8.9/10

Panel finish
Glare
Matte
Reflection suppression
Good
Very Good
Black levels during daytime
Average
Average

Panel brightness

Samsung R95H Micro RGB : 1172 cd/m2

Samsung OLED S90F (QD-OLED): 431 cd/m2

QD-OLED-Displays haben ihre Achillesferse – dies ist die schwarze Darstellung in stark beleuchteten Räumen. Die hier verwendete glänzende Beschichtung bewältigt Reflexionen wirklich gut, deutlich besser als bei den WOLED-Panels, die wir testen konnten. Das Problem ist, dass bei sehr intensivem Tageslicht das Schwarz einen dunklen Blauton annehmen kann und seine Tiefe verliert. Glücklicherweise verschwindet dieses Phänomen abends völlig und der Fernseher zeigt ein Bild, das wir von einem OLED erwarten – mit perfektem Kontrast und echtem Schwarz. Was die Helligkeit betrifft, so schneidet der S90F für ein OLED der mittleren Preisklasse ganz gut ab. Unter typischen Bedingungen kommt er problemlos zurecht, und der Bildschirm sieht selbst in einem gut beleuchteten Wohnzimmer attraktiv aus. Nur unter wirklich extremen Bedingungen, wenn die Sonne direkt auf den Bildschirm scheint, kann es schwieriger werden, aber das ist ein Problem aller OLEDs in diesem Preissegment. Auf der anderen Seite sorgt die bessere Reflexionsunterdrückung dafür, dass für viele Menschen gerade QD-OLED sich als bequemer für das tägliche Anschauen erweist als klassische WOLEDs, auch wenn die Schwarztöne darauf nicht immer perfekt aussehen.

Eine der größten Stärken des R95H als Fernseher für ein helles Wohnzimmer ist die matte Bildschirmoberfläche. Samsung kommt seit Jahren sehr gut mit solchen Beschichtungen zurecht, und auch hier haben wir eine der besseren Lösungen auf dem Markt. Reflexionen werden wirkungsvoll reduziert, sodass Fenster, Lampen oder andere helle Umgebungsquellen beim Fernsehen am Tag nicht so sehr stören. Wie üblich bei matten Bildschirmen gibt es jedoch einen Kompromiss. Statt klarer Spiegelungen wird das Licht stärker über die Oberfläche des Panels gestreut, sodass bei starker, direkter Beleuchtung Teile des Bildschirms leicht aufgehellt wirken können. Ein Kompromiss, aber in einem typischen Wohnzimmer funktioniert diese Lösung trotzdem sehr gut.

Der R95H hat zudem ein weiteres starkes Argument – hohe Helligkeit in SDR. In einem hellen Wohnzimmer lohnt es sich, das lokale Dimming auf Stufe Hoch zu stellen, denn der Bildschirm kann dann in der Spitze sogar 2000 Nits erreichen, bei einer durchschnittlichen Helligkeit von etwa 1200 Nits. Man sollte jedoch bedenken, dass der Algorithmus dann aggressiver arbeitet und manchmal die Sichtbarkeit von Details in den hellsten Bildbereichen einschränken kann. Daher empfehlen wir für das abendliche Fernsehen die Einstellung Niedrig, die weniger in das Bild eingreift und dessen natürlicheren Charakter bewahrt.

Helligkeitswerte bei lokalem Dimming auf „Niedrig” eingestellt:

Lokales Dimming

5%

10%

20%

30%

40%

50%

60%

70%

80%

90%

100%

Mittelwerte

555

591

612

965

958

949

888

799

705

640

620

Panel details

Backlight Type
Mini-LED RGB
Software version during testing
T-RSMFDEUC-0090-103 2.5, E2500007, BT-S
1204
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) TV Panel details
Review Samsung R95H Micro RGB TV Panel details

Samsung OLED S90F (QD-OLED)

Samsung R95H Micro RGB

TV features

7.7/10

7.8/10

  • System
    Tizen
    Tizen
  • System performance
    Very good
    Very good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    Toslink (Optical audio), IR (remote)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    Yes
    Yes
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Samsung OLED S90F (QD-OLED) TV features
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Review Samsung R95H Micro RGB  TV features
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Review Samsung R95H Micro RGB  TV features
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    No
    No
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

SmartTV-Funktionen: Tizen.

Ein großer Vorteil des S90F im täglichen Gebrauch ist das Betriebssystem Tizen. Es gehört zu den schnellsten Systemen auf dem Markt und funktioniert seit Jahren außergewöhnlich gut auf Samsung-Fernsehern, und auf den höherwertigen Modellen – wie hier – sogar blitzschnell. Das Menü reagiert ohne Verzögerungen, der Wechsel zwischen den Anwendungen ist fließend, und das Ganze ist so intuitiv, dass sich selbst jemand, der zum ersten Mal mit einem Smart TV zu tun hat, darin zurechtfindet. Im App-Store finden wir praktisch alles, was man braucht – von Netflix über HBO Max bis hin zu weniger offensichtlichen Diensten. Vielleicht gibt es hier kein GoogleTV, aber es kommt einem auch nicht so vor, als ob uns etwas fehlt. Einen großen Pluspunkt verdient die Integration mit SmartThings. Diese Lösung ist für diejenigen gedacht, die ihr ganzes Zuhause über eine App im Griff haben möchten. Der Fernseher kann Teil des IoT-Geräte-Ökosystems sein und spricht problemlos mit der Waschmaschine, der Klimaanlage oder der Beleuchtung, sofern alles im gleichen Netzwerk ist.

K klassische Nutzungsfunktionen

Was die klassischen Funktionen betrifft, haben wir hier alles, was man erwarten kann: HDMI 2.1-Unterstützung, USB-Anschlüsse, optische Ausgänge, Verbindung über Wi-Fi und Bluetooth. Das Einzige, was konservativeren Kino-Fans fehlen könnte, ist die Unterstützung für DTS:X-Audioformate – insbesondere wenn jemand Filme auf physischen Medien ansieht. Die Fernbedienung mag anfangs etwas seltsam erscheinen, da sie keine klassischen Zifferntasten hat. Aber das ist bereits der Standard in der heutigen Welt der Fernseher, und die meisten Benutzer gewöhnen sich blitzschnell daran. Ein Pluspunkt ist, dass sie völlig drahtlos funktioniert. Es geht darum, dass man nicht zielen muss, sondern einfach irgendwo (sogar in einem anderen Raum) einen Knopf auf der Fernbedienung drücken kann, und der Fernseher reagiert auf unsere Aktionen.

Smart TV - Tizen

Der R95H läuft mit dem bekannten System Tizen, das praktisch alles bietet, was man heute von einem Smart-TV erwarten kann. Man hat Zugriff auf die beliebtesten Streaming-Apps, das System arbeitet schnell und die Navigation im Menü bereitet keine Probleme. Hinzu kommt das SmartThings-Ökosystem, mit dem der Fernseher als Steuerzentrale für Smart-Home-Geräte dienen kann. Außerdem gibt es AirPlay 2, einfache Bildübertragung vom iPhone sowie Multi View, das das gleichzeitige Anzeigen mehrerer Quellen auf dem Bildschirm ermöglicht.

Klassische Funktionen

Auch die eher traditionelle Seite des R95H kann sich sehen lassen. Der Fernseher verfügt über einen vollständigen Satz Tuner für terrestrischen, Kabel- und Satellitenempfang sowie einen übersichtlichen EPG. Es ist außerdem lobenswert, dass Samsung PiP (Bild-in-Bild) beibehalten hat, auf das der Hersteller bei einigen tiefer positionierten Modellen verzichtet hat. Hier kann man weiterhin gleichzeitig das Bild von zwei Quellen anzeigen, was bei den großen Bilddiagonalen des R95H wirklich nützlich sein kann. Zur Bedienung gibt es die charakteristische Fernbedienung SolarCell. Sie ist kompakt, hat nur die wichtigsten Tasten und benötigt keinen Batteriewechsel, da sie sich per Licht aufladen oder über den USB-C-Anschluss laden lässt. Nutzer, die hauptsächlich Streaming nutzen, gewöhnen sich schnell daran, obwohl bei klassischem Fernsehen das Fehlen eines Zahlenfelds nicht jedem gefallen wird.

Anschlüsse

Auch die Anschlussseite ist interessant gelöst. Der R95H verfügt über vier HDMI 2.1-Ports, Antenneneingänge und einen optischen Ausgang, zusätzlich ist er aber mit einem speziellen Anschluss für das One-Connect-Modul ausgestattet. Wie beim Flaggschiff-OLED S99H kann man also das kabellose One Connect nachkaufen und einen Teil der Verkabelung vom Fernseher weg verlegen. Das kostet zusätzlich 350$ / 1500zł, kann bei sehr wandnahem Einbau aber eine sehr praktische Lösung sein.

Apps

9.3/10

9.3/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

9.1/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
Yes
Yes
GIF
No
No
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der in S90F integrierte Mediaplayer funktioniert wirklich gut und reicht den meisten Benutzern völlig aus. Er öffnet problemlos Filme oder Musik, die auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte gespeichert sind, und kommt mit den meisten gängigen Formaten zurecht. Das einzige "ernsthaftere" Problem, auf das wir gestoßen sind, ist das Fehlen der Unterstützung für HEIC-Bilder – also die, die iPhones speichern können. (Obwohl wir vermuten, dass so oder so 90% der Leute das JPEG-Format verwenden).

Bei der Wiedergabe von Dateien über USB präsentiert sich das R95H problemlos. Während der Tests sind wir auf kein gängiges Video- oder Audioformat gestoßen, mit dem der Fernseher größere Probleme gehabt hätte, und der Player arbeitet schnell und stabil. Schade nur, dass Samsung nach wie vor keine Unterstützung für das Format HEIC bietet. Bei in diesem Format gespeicherten Fotos, etwa vom iPhone, muss man die Dateien weiterhin vorher in ein gebräuchlicheres Format konvertieren.

Sound

7.4/10

7.5/10

  • Maximum volume
    84dB
    89dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

S90F spielt wirklich angenehm für einen Fernseher – der Bass ist spürbar, die Dialoge klingen klar und das Ganze hat eine ganz passable Dynamik. Dolby Atmos trägt ebenfalls seinen Teil dazu bei, denn es kann dem Klang etwas Raum verleihen, wodurch das Filmerlebnis besser ausfällt als in den meisten grundlegenden eingebauten Sets in anderen Fernsehern. Man muss jedoch deutlich sagen: Kein Fernseher, selbst in dieser Klasse, kann ein separates Soundsystem ersetzen. Wenn jemand wirklich das Gefühl haben möchte, im Kino zu sein, ist es die beste Lösung, eine Soundbar oder ein vollständiges Audio-Set zu kaufen. Zumal, wie das bei Samsung der Fall ist, die Unterstützung für DTS:X fehlt – Fans von Blu-ray-Discs und hochwertigen Soundtracks werden also in jedem Fall auf externe Geräte zurückgreifen müssen, die direkt an die Quelle angeschlossen sind.

Samsung R95H wurde mit einem recht umfangreichen Audio-Setup 4.2.2 mit 70 W Leistung ausgestattet und macht im Alltag wirklich einen angenehmen Eindruck. Der Klang ist sauber, für einen Fernseher recht räumlich und deutlich kräftiger als bei den meisten Modellen der Mittelklasse. Bei Filmen und Serien kommen die eingebauten Lautsprecher problemlos zurecht und werden sogar anspruchsvollere Nutzer zufriedenstellen. Etwas schlechter wird es erst, wenn das Material wirklich viel Bass enthält. Bei einigen Stücken haben wir festgestellt, dass der Fernseher zu unangenehmen Resonanzen neigen kann, und genau hier merkt man die Grenzen des eingebauten Audiosystems am stärksten. Wären die tiefen Töne besser, könnten wir das Gesamturteil deutlich höher ansetzen. Wenn jemand stärkeren Bass und einen kinoähnlicheren Klang bevorzugt, sollte er über einen Soundbar mit Subwoofer oder ein Heimkinosystem nachdenken. Ein Soundbar ist natürlich die einfachere und günstigere Option, und dank Unterstützung für Dolby Atmos lässt sich mit dem R95H bereits ein wirklich solides Filmsystem aufbauen. Es sei denn, jemand nutzt hauptsächlich physische Blu-ray-Veröffentlichungen. Dann sollte man bedenken, dass Samsung keine DTS-Formate unterstützt, was bei einigen Tonspuren die Nutzung eines externen Players oder AV-Receivers erforderlich machen kann.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

84dBC (Max)

75dBC

89dBC (Max)

75dBC

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