Samsung M80H vs Sony BRAVIA 2 II (S25M2)

Direct comparison

M80H / M86H

Info

BRAVIA 2 II / S25M2

Available screen sizes: 55”65”75”85”

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Panel type: LCD IPS

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Overall rating

6.9

5.8

  • Movies and series in UHD quality

    6.5

    5.2

  • Classic TV, YouTube

    6.6

    5.2

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.7

    5.5

  • Gaming on console

    8.8

    6.2

  • TV as a computer monitor

    8.9

    6.0

  • Watching in bright light

    5.0

    4.8

  • Utility functions

    7.3

    6.6

  • Apps

    9.3

    9.6

  • Sound quality

    6.0

    6.1

Advantages

  • Drei HDMI-2.1-Anschlüsse mit Unterstützung für VRR und ALLM

  • Dedizierter Bewegungsinterpolator für Gamer: Game Motion Plus

  • Geringer Input-Lag

  • Hohe Bildwiederholrate: 4K 144 Hz und Full HD 240 Hz

  • Solider Kontrast dank VA-Panel

  • Geringes Ghosting für ein VA-Panel

  • Satte Farben dank PFS-Filter (anderes QLED 😉)

  • Gute digitale Bildverarbeitung in diesem Segment

  • Schnelles Tizen-System mit einer großen Auswahl an Apps

  • Sehr gute Blickwinkel (IPS-Panel)

  • Google TV mit riesiger Auswahl an Apps

  • Chromecast und AirPlay

  • Geringe Eingabeverzögerung

  • Sehr guter Mediaplayer per USB

  • Unterstützung für Audioformate: Dolby (Atmos, TrueHD, Digital), DTS (X, HD)

  • Zwei Fernbedienungen im Lieferumfang

Disadvantages

No like
  • Kein lokales Dimming trotz Mini-LED-Kennzeichnung!

  • Geringe Helligkeit: 350 nit

  • Keine Unterstützung für Dolby Vision und DTS:X

  • Kein optischer Audioausgang (Toslink)

  • Zu hoher Preis im Verhältnis zur gebotenen Leistung!

  • Sehr schlechtes Schwarz und niedriger Kontrast (IPS-Panel)

  • Niedrige Helligkeit, etwa 320 Nits

  • Keine Unterstützung für dynamische HDR-Formate (Dolby Vision, HDR10+)

  • Panel nur 60 Hz

  • Sehr eingeschränkte Möglichkeiten für Gamer

Our verdict

Der M80H zeigt sein Können am besten dort, wo es vor allem auf Bewegung ankommt. Ein schnelles Panel, eine Bildwiederholrate bis zu 144 Hz und relativ geringe Bewegungsunschärfe sorgen dafür, dass Sport und dynamische Spiele auf ihm wirklich gut aussehen. In dieser Hinsicht kann der Fernseher sogar besser abschneiden als einige deutlich teurere Samsung-LCD-Modelle. Spieler profitieren außerdem von geringem Input-Lag, drei vollwertigen HDMI-2.1-Anschlüssen und Game Motion Plus, das die Flüssigkeit von Spielen mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde verbessern kann. Beim Anschluss eines Computers lässt sich zusätzlich eine 240-Hz-Bildwiederholrate nutzen, allerdings nur in Full HD. Ein großer Vorteil des M80H ist auch der Prozessor NQ4 AI Gen2, der noch vor Kurzem in höher positionierten Serien von Samsung zum Einsatz kam. Er kommt gut mit Inhalten niedrigerer Auflösung zurecht und kann das Erscheinungsbild schwächerer Sportübertragungen oder stark komprimierter Aufnahmen verbessern. Zusätzliche Bildverbesserungsfunktionen bringen tatsächlich sichtbare Effekte, obwohl sie bei höheren Einstellungen zu stark wirken und das natürliche Bild beeinträchtigen. Trotzdem sollte man sie zu den Stärken zählen, denn in den günstigsten Fernsehern sind ähnliche Lösungen oft deutlich weniger wirkungsvoll.

Am meisten zu kritisieren ist hingegen die Bezeichnung M80H als Mini-LED-Fernseher. Hier fehlt lokales Dimming, also die Lösung, die für den größten Vorteil dieser Technologie verantwortlich ist. Eine Helligkeit von etwa 350 Nits erlaubt zudem kein besonders eindrucksvolles HDR. In puncto Bildqualität bleibt der M80H damit deutlich näher an einfachen LCD-Fernsehern als an umfangreicheren Neo-QLED-Modellen wie dem QN80H. Das bedeutet aber nicht, dass Filme auf ihm schlecht aussehen. Das VA-Panel liefert einen ordentlichen Kontrast, und der PFS-Filter sorgt für attraktive, satte Farben. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass das Fehlen von lokalem Dimming die Bildmöglichkeiten des Fernsehers deutlich einschränkt. Der M80H ist also kein Modell, das das volle Potenzial der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung zeigt.

Deutlich besser eignet er sich für Spieler oder Sportfans, für die die Panelgeschwindigkeit, der niedrige Input-Lag und umfangreiche Gaming-Funktionen am wichtigsten sind. Wenn sein Preis deutlich unter dem von Modellen mit lokalem Dimming liegt, kann ein solcher Kompromiss für diese Nutzergruppe eine durchaus vernünftige Wahl sein.

Der Sony Bravia 2 II ist ein Fernseher, der sich am besten in einfachen, alltäglichen Anwendungen bewährt. Und wir vermuten, dass viele ihn vor allem wegen Google TV wählen werden. Das System bietet Zugang zu einer riesigen Anzahl an Apps und Streamingdiensten, außerdem sind Chromecast, AirPlay und eine bequeme Sprachsuche vorhanden. Der Fernseher selbst läuft vielleicht nicht so schnell wie teurere Sony-Modelle, aber was die Funktionen angeht, gibt es kaum Anlass zur Kritik. Wichtig ist: Auch beim normalen Fernsehen fällt die Bildqualität recht ordentlich aus. Die Bravia 2 II kommt besonders gut mit SDR-Inhalten zurecht, also normalem Fernsehen, YouTube oder einem Großteil älterer Filme und Serien. Der werkseitige Kinomodus ist sinnvoll eingestellt, die Farben wirken natürlich, und ohne großes Herumspielen an den Einstellungen kann man einfach anfangen zu schauen. Und unserer Meinung nach zeigt sich die Bravia 2 II hier von ihrer besten Seite – als einfacher Smart-TV für den täglichen Gebrauch, nicht als Gerät, das mit den Fähigkeiten seines Panels beeindrucken will.

Man muss jedoch beachten, dass der Schriftzug „Bravia“ auf dem Gehäuse nicht automatisch beste Bildqualität bedeutet. Die Bravia 2 II verwendet ein IPS-Panel mit sehr niedrigem Kontrast, und genau das ist ihr größtes Problem. Tagsüber stört das nicht so sehr, aber abends genügt es, das Licht auszuschalten, damit Schwarz eher wie dunkles Grau wirkt. Im Gegenzug erhält man gute Blickwinkel; steht der Fernseher also in einem großen Wohnzimmer und mehrere Personen schauen aus verschiedenen Positionen, spielt das IPS-Panel seine Stärke aus. Allerdings wird dieser Vorteil durch das schwache Schwarz erkauft. Er ist auch nicht für HDR-Effekte oder anspruchsvollere Spieler gebaut. Ca. 300 cd/m² Helligkeit und ein enges Farbspektrum bewirken, dass HDR-Inhalte hier kaum mehr zeigen als SDR. Das 60-Hz-Panel und das Fehlen weitergehender Gaming-Funktionen zeigen ebenfalls deutlich, dass Gaming bei diesem Modell nicht Priorität hat.

Und eigentlich wäre das alles kein großes Problem, denn von einem Einstiegsmodell von Sony hatten wir genau das erwartet. Das größte Problem der Bravia 2 II ist jedoch der Preis. Für einen ähnlichen Preis finden sich ohne große Schwierigkeiten Fernsehgeräte der Konkurrenz, vor allem koreanischer und chinesischer Marken, die deutlich mehr bieten, von 120-Hz-Panels bis hin zu Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit lokalem Dimming. Deshalb ist die Bravia 2 II an sich kein schlechter Fernseher. Sie ist einfach zu teuer für das, was sie bietet. Wäre ihr Preis deutlich niedriger, würde sie als einfacher Fernseher für den Alltagsgebrauch deutlich mehr Sinn machen.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 (48Gbps)
4 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
Other inputs
Outputs
eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Average
Good
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Fixed
Accessories
Stand
Two remote controls, Stand

Contrast and black detail

6.3/10

2.7/10

Local dimming function: No

Local dimming function: No

Contrast:

Review Samsung M80H Contrast and black detail

Result

5,950:1

Review Samsung M80H Contrast and black detail

Result

7,150:1

Review Samsung M80H Contrast and black detail

Result

8,150:1

Review Samsung M80H Contrast and black detail

Result

7,850:1

Review Samsung M80H Contrast and black detail

Result

5,550:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,150:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,200:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,450:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,400:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,100:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Der Samsung M80H ist ein LCD-Fernseher, der laut Hersteller eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung verwendet. Und vielleicht wurden hier tatsächlich kleinere Dioden direkt hinter dem Bildschirm verbaut, doch handelt es sich nicht um denselben Mini-LED-Typ, den wir von teureren Fernsehern kennen. Der M80H verfügt nämlich nicht über lokales Dimming, sodass die Hintergrundbeleuchtung die Helligkeit einzelner Bildbereiche nicht unabhängig steuern kann. Das Schwarz wirkt recht ordentlich, hauptsächlich dank des eingesetzten VA-Panels. Je nach Szene lag der von uns gemessene Kontrast bei etwa 5500:1 bis über 8000:1. Für einen Fernseher ohne lokales Dimming sind das gute Werte, und gerade in solchen Bauweisen hat ein VA-Panel einen deutlichen Vorteil gegenüber IPS/ADS-Panels. Dabei ist zu beachten, dass einige Werte den nativen Kontrast des Panels von etwa 5000:1 übersteigen. Samsung hat nämlich eine Funktion für globales Dimming integriert. Wenn viel Schwarz auf dem Bildschirm ist, dimmt der Fernseher die gesamte Hintergrundbeleuchtung, wodurch dunkle Bereiche satter wirken. Dies geschieht jedoch auf Kosten der Helligkeit der übrigen Bildbereiche. Der M80H hellt einen kleinen Punkt also nicht stark auf, während er gleichzeitig tiefes Schwarz in seiner Umgebung erhält, da er den gesamten Bildschirm dimmt oder aufhellt.

Was die Schwarzwerte angeht, hat die Bravia 2 II leider nicht viel zu bieten. Sony hat hier ein IPS-Panel verbaut, also eine Lösung mit einem der niedrigsten nativen Kontrastverhältnisse unter allen LCD-Panels. In unseren Messungen lagen die Werte bei etwa 1100–1450:1, und das sieht man beim Anschauen deutlich. Zudem verfügt der Fernseher über kein Local-Dimming-System, sodass er nicht nur die Bildbereiche abdunkeln kann, die tatsächlich dunkel bleiben sollten. In der Praxis bedeutet das, dass Schwarz schon kurz nach dem Ausschalten des Lichts sehr schnell ins Graue oder Dunkelblaue kippt. In Szenen wie in Oblivion oder Sicario 2 bekommen wir statt eines tiefen Hintergrunds ein deutlich aufgehelltes Bild, das der Stimmung bei abendlichen Filmvorführungen stark schadet. Natürlich hat ein IPS-Panel den Vorteil besserer Blickwinkel, aber das ist in diesem Fall kaum ein Ausgleich. Wenn man einen Fernseher vor allem für abendliche Filmabende sucht, ist die Bravia 2 II einfach kein Modell, das wir empfehlen würden.

HDR effect quality

4.7/10

4/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, HLG
HDR10, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 96.0%, Bt.2020: 71.9%
DCI P3: 79.0%, Bt.2020: 57.6%

Luminance measurements in HDR:

Review Samsung M80H Brightness measurement

Result

288 nit

Review Samsung M80H Brightness measurement

Result

340 nit

Review Samsung M80H Brightness measurement

Result

349 nit

Review Samsung M80H Brightness measurement

Result

345 nit

Review Samsung M80H Brightness measurement

Result

364 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

294 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

307 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

329 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

330 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

325 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Sony BRAVIA 2 II (S25M2)

Samsung M80H

Der M80H gehört nicht zu den hellsten Fernsehern. Seine maximale Helligkeit liegt bei etwa 350 Nits und in den meisten unserer Testszenen haben wir ähnliche Werte gemessen. Das reicht nicht für ein wirklich eindrucksvolles HDR, denn helle Highlights haben nicht genügend Leuchtkraft, und das gesamte Bild wirkt etwas zu dunkel. In der Praxis ähnelt HDR auf dem M80H eher einem gut dargestellten SDR-Bild als eindeutig dynamischerem Material mit großem Helligkeitsumfang. Das Bild kann weiterhin ordentlich aussehen, aber von kräftigen Glanzlichtern, deutlich leuchtenden Lichtquellen oder einem Effekt, der HDR sofort von normalen Inhalten unterscheidet, kann hier kaum die Rede sein.

Farben

Eine der Stärken des M80H sind die Farben. Der Fernseher nutzt einen Filter auf Basis einer PFS-Hintergrundbeleuchtung, der ihm erlaubt, ein deutlich breiteres Farbspektrum darzustellen als ein gewöhnliches LCD-Panel ohne Filter. Das bestätigen unsere Messungen: Der M80H deckt etwa 96% des DCI-P3-Farbraums sowie 72% von BT.2020 ab. Das sind wirklich gute Werte, wodurch die Farben kräftig gesättigt wirken. Interessant ist dabei Samsungs eigene Strategie. Der M80H gehört nicht zur QLED-Familie, obwohl er in Sachen Farbdarstellung praktisch nicht hinter Modellen mit dieser Bezeichnung zurückbleibt. Aus Sicht der Bildqualität spielt das jedoch keine große Rolle, die Farben sind einfach gut.

Sony Bravia 2 II ist kein besonders heller Fernseher, und leider ist das bei HDR sofort sichtbar. In unseren Messungen lag die Helligkeit bei etwa 300–330 cd/m², also deutlich zu niedrig, damit die hellsten Bildelemente wirklich eindrucksvoll wirken. In der Praxis unterscheidet sich HDR hier nicht so sehr vom normalen SDR. Helle Reflexe, Sonne oder Lampen sind zwar sichtbar, haben aber nicht die Intensität, die man von HDR-Material erwartet. Die Bravia 2 II ist daher bei normalen SDR-Inhalten deutlich besser aufgehoben, und gerade in diesem Einsatzbereich fällt ihre begrenzte Helligkeit am wenigsten auf.

Abdeckung des Farbraums

Die Sony Bravia 2 II kann auch farblich nicht überzeugen. Der Fernseher verwendet keinen zusätzlichen Gamut-erweiternden Filter wie etwa Quantum Dots, die von QLED-Fernsehern bekannt sind, oder eine PFS-Phosphorschicht. In unseren Messungen lag die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums bei etwa 78%, die des sehr weiten BT.2020 bei rund 57%. Das ist eindeutig zu wenig, um bei HDR-Inhalten von wirklich gesättigten Farben zu sprechen. Intensivere Rottöne, Grüntöne oder Türkisnuancen wirken einfach weniger beeindruckend als bei Fernsehern mit erweitertem Farbraum. Die Bravia 2 II fühlt sich daher im standardmäßigen Rec.709-Farbraum deutlich wohler, also dem Farbraum, der bei Filmen, Serien und dem SDR-Fernsehen verwendet wird.

Factory color reproduction

6.1/10

5.3/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Der Filmmaker-Modus ist ab Werk recht gut eingestellt, kommt aber nicht ganz an die Perfektion heran. Bei SDR-Inhalten fällt vor allem ein zu starker Rotanteil im Weißabgleich auf, wodurch das Bild etwas wärmer wirkt, als es sein sollte. Ähnlich verhält es sich bei HDR-Inhalten. Was die Helligkeitscharakteristik angeht, liegt die Gamma-Kurve bei SDR über den meisten Bereichs nahe am Zielwert. Geringe Abweichungen zeigen sich vor allem in dunkleren Partien, die stellenweise etwas zu stark gedimmt sind. Bei HDR werden die dunkelsten Details hingegen leicht angehoben, während ab etwa 65 % Helligkeit das Bild leicht abgedunkelt wird. Das liegt größtenteils an der Art, wie der Fernseher seine Helligkeit steuert. Insgesamt macht der Filmmaker-Modus bereits ab Werk einen guten Eindruck, aber das Bild lässt sich noch verbessern.

Die werkseitige Farbwiedergabe im Kino-Modus war wirklich nicht schlecht, zumindest bei normalen SDR-Inhalten. Die Bravia 2 II tendierte leicht dazu, Rot zu betonen, wodurch einige Farben etwas wärmer und stellenweise leicht rosafarben wirkten. Das war jedoch kein großer Fehler und beim normalen Anschauen wirkte das Bild weiterhin recht natürlich. Etwas mehr Auffälligkeiten gab es bei der Bildhelligkeit. Beim Verlauf der Gamma-Kurve sieht man, dass Sony den Referenzwert nicht exakt einhält. Die dunkelsten Partien werden leicht aufgehellt, während mit zunehmender Helligkeit die Gamma-Kurve allmählich ansteigt und ein größerer Teil des Bildes dunkler erscheint, als er sein sollte. Das ist allerdings kein so großer Unterschied, dass er beim täglichen Schauen stark stört. Insgesamt schneidet SDR ab Werk also ziemlich ordentlich ab.

In HDR sieht die Lage deutlich schlechter aus. Auf die eingeschränkte Farbpalette haben wir bereits hingewiesen, zusätzlich manipuliert die Bravia 2 II hier die Bildhelligkeit recht stark. Die EOTF-Kurve liegt über weite Bereiche unter dem Referenzwert, was bedeutet, dass der Fernseher die meisten mittleren und helleren Bildpartien dunkler darstellt, als es das Quellmaterial vorsieht. Erst ganz am Ende des Bereichs flacht die Kurve ab, weil das Panel an seine Leistungsgrenzen stößt. In Kombination mit einer Helligkeit von etwa 300 Nits ergibt das ein HDR, das nicht nur wenig Leuchtkraft bietet, sondern oft einfach zu dunkel wirkt.

Color reproduction after calibration

7.8/10

7/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Nach der Kalibrierung schlägt sich der M80H wirklich gut, besonders bei ganz normalen SDR-Inhalten. Normales Fernsehen, YouTube oder Filme ohne HDR können damit sehr ordentlich aussehen. Nach Korrektur des Weißabgleichs sind die Abweichungen gering, obwohl man manchmal noch sieht, dass der Fernseher dazu neigt, die kräftigsten Rottöne zu übersättigen. Auch im HDR-Bereich lässt sich das Bild verbessern und die wichtigsten Fehler korrigieren, aber er erreicht nicht das Niveau teurerer Modelle. Samsung schränkt die Möglichkeiten zur Farbsteuerung im HDR erheblich ein, deshalb muss man an vielen Stellen akzeptieren, was das Gerät ab Werk bietet. Die Kalibrierung verbessert einige Parameter, doch den gesamten Bildcharakter des M80H können wir nicht mehr verändern.

Die Kalibrierung hat der Bravia 2 II wirklich viel gebracht, besonders bei SDR-Material. Vor allem ist es uns gelungen, den Weißabgleich zu vereinheitlichen und die Gammakurve zu ordnen, die jetzt deutlich besser am Referenzwert liegt. Dadurch hat das Bild nicht mehr die frühere rosafarbene Dominante, und die Helligkeit der einzelnen Bereiche ist deutlich besser abgestuft. Das zeigt sich auch bei den Farbfehlern, die nach der Kalibrierung auf ein wirklich niedriges Niveau gesunken sind (mit leichten Problemen bei den am stärksten gesättigten Rottönen).

Teilweise ist es uns auch gelungen, die Bravia 2 II im HDR etwas zu zähmen, besonders was die Art betrifft, wie der Fernseher die Bildhelligkeit steuert. Es gibt jedoch eine Sache, die sich durch keine Kalibrierung ändern lässt, nämlich die Möglichkeiten des Panels selbst. Der enge Farbraum sorgt dafür, dass der Fernseher physikalisch nicht in der Lage ist, die am stärksten gesättigten Farben, die in HDR-Material vorhanden sind, darzustellen. Hinzu kommt der niedrige Kontrast des IPS-Panels, durch den dunklere Szenen von einem grauen Schimmer überlagert werden und die Farben dadurch einen Teil ihrer Tiefe verlieren. Wir können also verbessern, wie die Bravia 2 II ihre Möglichkeiten nutzt, aber die Beschränkungen des Panels können wir leider nicht überwinden.

Smoothness of tonal transitions

9.8/10

8/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Die Sanftheit der Tonübergänge beim M80H ist nahezu perfekt. Ein Banding-Effekt tritt hier praktisch nicht auf, die einzelnen Farbabstufungen gehen sowohl in hellen als auch in dunklen Szenen sehr glatt ineinander über. Wir konnten keine deutlichen Farbkanten beobachten, etwa am Himmel oder in Rauchszenerien. Wenn das Bild in dunklen Einstellungen schlechter wirkt, liegt das nicht an Problemen mit der Tonwertabstufung. Vielmehr werden dann die Einschränkungen der Hintergrundbeleuchtung und das fehlende Local Dimming sichtbar, wodurch Schwarz nicht die nötige Tiefe erreicht.

Die Flüssigkeit der Tonwertübergänge bei der Bravii 2 II fällt ganz ordentlich aus, wobei viel von der jeweiligen Szene abhängt. In hellen Bildbereichen sind die Abstufungen gleichmäßig und größere Probleme sind kaum zu erkennen. In sehr dunklen Aufnahmen sieht das schlechter aus. Bei Szenen mit vielen dunklen Tönen waren deutliche Streifen zwischen den einzelnen Abstufungen zu sehen. Das ist also kein perfektes Niveau, aber bei den meisten Alltagsinhalten sollte das Problem nicht besonders auffallen.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7/10

6/10

Image without overscan on the SD signal
No
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Obwohl der M80H in Samsungs Angebot recht niedrig positioniert ist, hat der Hersteller ihn mit einem seiner stärkeren Prozessoren ausgestattet, dem NQ4 AI Gen2. Derselbe Chip kommt etwa in Neo-QLED-Fernsehern und im tiefer positionierten OLED S85H zum Einsatz. Das ist eine gute Nachricht, denn bei der Aufwertung schwächerer Inhalte arbeitet der Prozessor wirklich gut. Am besten gelingt das Upscaling. Inhalte mit niedriger Auflösung werden korrekt dargestellt, und ihre Kanten wirken nicht übermäßig ausgefranst. Der Fernseher erzeugt natürlich keine Details, die nicht in der Quelle vorhanden sind, aber normales Fernsehen oder ältere Aufnahmen wirken auf ihm anständig. Ein kleiner Nachteil bleibt das Phänomen Overscan, also das Abschneiden der Bildränder, das sich nicht vollständig abschalten lässt. Ebenfalls gut funktioniert die Glättung tonaler Übergänge, die sogenannte Rauschreduzierung. Der Prozessor kann sichtbare Spuren starker Kompression effektiv reduzieren, doch er tut dies nicht ohne Nebenwirkungen. Bei höherer Einstellung kann er das Bild zu stark glätten, Teile feiner Details entfernen und sogar filmisches Korn eliminieren. Deshalb empfehlen wir, diese Funktion vor allem bei Inhalten zu nutzen, die tatsächlich Probleme mit starker Kompression und Posterisierung haben.

Das Upscaling in der Bravia 2 II fällt ziemlich gut aus und in dieser Hinsicht hält der Fernseher das Niveau, an das uns Sony gewöhnt hat. Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden sinnvoll auf 4K hochskaliert, dabei wird das Bild leicht geglättet, ohne die Kanten übermäßig zu schärfen. Schwächer sieht es bei der Aufbereitung von Material mit sichtbarer Kompression aus. Dafür ist die Funktion „Digitale Rauschreduzierung“ verantwortlich, die in der Einstellung „Hoch“ tatsächlich einige unschöne tonale Übergänge glätten kann. Das Problem ist, dass sie das ziemlich aggressiv macht und zusammen mit den Unzulänglichkeiten auch viele feine Details entfernt, etwa das natürliche Filmkorn. Außerdem sinkt ihre Wirksamkeit deutlich, sobald mehr Bewegung auf dem Bildschirm ist, und die Verbesserung fällt dann nur noch gering aus. Deshalb haben wir diese Funktion im Alltag eher nicht verwendet.

Blur and motion smoothness

7.9/10

5/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
60Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
No
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
Yes, 120Hz (double contours)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
48%
25%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur (4K@240Hz):

Blur ():

Der M80H eignet sich sehr gut zum Sportsehen und zum Spielen. Der Fernseher ist mit einem Panel ausgestattet, das eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz in 4K bietet, und bei einer Reduzierung der Auflösung auf Full HD sogar 240 Hz unterstützt. Davon profitieren vor allem PC-Spieler.

Das Panel kommt auch mit 120-Hz-Bildinhalten gut zurecht, was besonders bei Konsolenspielen wichtig ist. Die hohe Bildwiederholfrequenz ist auch beim Sportsehen hilfreich, und Nachzieheffekte sind vergleichsweise gering. Das ist wichtig, denn VA-Panels sind in dieser Hinsicht nicht gerade für die besten Ergebnisse bekannt. Beim M80H treten bei schnell bewegten Objekten keine stark sichtbaren Nachzieheffekte auf.

Das Bravia 2 II verwendet ein 60 Hz Panel und kommt mit Bewegungen recht gut zurecht. Man sollte jedoch bedenken, dass es sich um ein Einstiegspanel handelt, und besonders bei Sport sind seine Einschränkungen deutlich sichtbar. Der Fernseher kann Material mit 50/60 Bildern pro Sekunde nicht auf eine höhere Bildwiederholfrequenz interpolieren, sodass er die Schärfe schnell bewegter Objekte nicht zusätzlich verbessern kann. Für Filme und Serien gibt es hingegen einen klassischen Bewegungsinterpolator, mit dem sich das für 24 Bilder pro Sekunde typische Ruckeln verringern lässt.

Console compatibility and gaming features

9.6/10

3.3/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    No
  • VRR range
    48 - 240Hz
    No
  • Dolby Vision Game Mode
    No
    No
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    No
  • 1080p@120Hz
    Yes
    No
  • 1440p@120Hz
    Yes
    No
  • 4K@120Hz
    Yes
    No
  • Game bar
    Yes
    Yes

Der M80H kann eine sehr gute Wahl für Spieler mit etwas kleinerem Budget sein. Was die Funktionen angeht, bietet er praktisch dasselbe wie deutlich teurere Samsung-Fernseher. Alle drei HDMI-Anschlüsse arbeiten nach dem 2.1-Standard, sodass auch bei Belegung eines Anschlusses durch eine über eARC angeschlossene Soundbar noch Anschlüsse für PC und Konsolen frei bleiben. Es gibt außerdem VRR, der in 4K bis 144 Hz und in Full HD bis 240 Hz funktioniert. Samsung hat HGiG korrekt implementiert, sodass nach einer HDR-Kalibrierung an der Konsole die Spiele an die Möglichkeiten des Displays angepasst sind. Der M80H wird dadurch nicht heller, aber zumindest werden die hellsten Bildbereiche nicht unnötig verwaschen. Zudem bietet er eine Game Bar mit Schnellzugriff auf die wichtigsten Einstellungen sowie den Gaming Hub, der Cloud-Gaming ohne Konsole ermöglicht. Im M80H findet sich außerdem die Funktion Game Motion Plus, die zusätzliche Frames erzeugt und die Flüssigkeit von Spielen verbessert, die mit 30 oder 60 Bildern/s laufen. Der Input Lag steigt dann auf etwa 59 ms, bleibt aber immer noch ungefähr dreimal niedriger als bei normaler Bewegungsinterpolation in Fernsehern anderer Hersteller. Für Online-Multiplayer würden wir ihn eher nicht empfehlen, in ruhigeren Titeln kann er sich jedoch sehr gut bewähren.

Der Bravia 2 II ist kein Fernseher, der sich besonders gut zum Spielen eignet. Die Funktionsliste zeigt das ziemlich schnell. Man erhält im Grunde nur den automatischen Low-Latency-Modus ALLM sowie eine einfache Game Bar, mit der man grundlegende Informationen zum Signal einsehen und einige Einstellungen ändern kann. Damit enden jedoch die Vorzüge. Der Fernseher unterstützt weder VRR noch 120 Hz (nicht einmal in niedrigeren Auflösungen) und hat außerdem Probleme mit der korrekten Implementierung des HDR-Formats HGIG. Zum gelegentlichen Spielen an der Konsole eignet er sich natürlich, und dank des geringen Input-Lags bleibt die Steuerung reaktionsschnell, aber wer hauptsächlich einen Fernseher für Spiele sucht, für den ist der Bravia 2 II schlicht eine stark eingeschränkte Wahl.

Input lag

9.9/10

10/10

SDR

1080p60
14 ms
12 ms
1080p120
10 ms
2160p60
14 ms
12 ms
2160p120
10 ms

HDR

2160p60
14 ms
11 ms
2160p120
9 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
2160p120 DV

Der Input-Lag beim M80H ist sehr gering. Bei einem 60-Hz-Signal beträgt er etwa 14 ms, bei 120 Hz sinkt er auf 9–10 ms. Die Verzögerung ist also praktisch nicht spürbar, unabhängig davon, ob man in SDR oder HDR spielt.

Hier schneidet die Bravia 2 II deutlich besser ab. Der Input-Lag beträgt nur etwa 11 ms, also ist er so gering, dass Verzögerungen beim Spielen praktisch nicht spürbar sind. Selbst trotz des überschaubaren Angebots an Gaming-Funktionen eignet sich der Fernseher für normales Spielen an der Konsole ohne größere Probleme.

Compatibility with PC

8.9/10

6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Very Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
10ms
11ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
RGB
Max refresh rate
144Hz
60Hz
G-Sync
Yes
No

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Der M80H eignet sich auch sehr gut als Computermonitor. Spieler können 4K bei 144 Hz, VRR und G-Sync nutzen, und die Eingabeverzögerung im PC-Modus beträgt etwa 10 ms. Es steht außerdem ein Full-HD-Modus mit 240 Hz zur Verfügung. Der Fernseher stellt Chroma 4:4:4 korrekt bei maximaler Auflösung und Bildwiederholrate dar. In Verbindung mit dem klassischen RGB-Subpixelaufbau ergibt das eine sehr gute Lesbarkeit von Schrift, sowohl bei hellem als auch bei dunklem Text. Der M80H eignet sich daher nicht nur zum Spielen, sondern auch für die normale Arbeit am Schreibtisch.

Die Bravia 2 II eignet sich sehr gut als Computerbildschirm, zumindest wenn man sie als Arbeitsmonitor betrachtet. Dank des IPS-Panels und einer korrekten 4:4:4-Chroma-Reproduktion sind Schriften unabhängig von Größe, Form oder Farbe scharf und gut lesbar. Das ist besonders für diejenigen eine gute Nachricht, die überlegen, das kleinere Modell zu kaufen und es statt eines klassischen Monitors auf dem Schreibtisch zu platzieren. Beim Spielen sieht es hingegen deutlich schlechter aus. Der Fernseher bietet weder 120 Hz noch VRR oder andere Funktionen, die für anspruchsvollere PC-Spieler interessant sein könnten. Für Büroarbeit oder das Anschauen von Inhalten vom Computer ist er also sehr gut geeignet, als Gaming-Bildschirm hat er jedoch einige Einschränkungen.

Viewing angles

3.1/10

6.5/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
84%
62%

Die Blickwinkel sind eine der Schwachstellen des M80H. Der Fernseher verwendet ein VA-Panel, das bessere Schwarzwerte und höheren Kontrast als ein IPS-Panel bietet, dafür aber seitlich betrachtet schlechter aussieht. Es genügt, sich in einem größeren Winkel zu setzen, damit die Farben an Sättigung verlieren, das Schwarz deutlich heller wird und das gesamte Bild verblasst wirkt. Das ist ein typischer Kompromiss bei dieser Panelart. Der M80H eignet sich daher am besten, wenn man ihn frontal oder nur aus einem geringen seitlichen Winkel betrachtet.

Blickwinkel sind wiederum eine der Stärken der Bravia 2 II. Dank des eingesetzten IPS-Panels behält das Bild recht lange korrekte Farben und Helligkeit, selbst wenn man nicht perfekt direkt vor dem Fernseher sitzt. In dieser Kategorie gewinnt Sony damit also etwas Boden zurück, den es zuvor bei Schwarz und Kontrast verloren hatte. Dadurch eignet sich die Bravia 2 II besser für ein größeres Wohnzimmer oder für einen Raum, in dem einige Personen den Fernseher von der Seite betrachten. Besonders, wenn er hauptsächlich für das tägliche Fernsehen genutzt werden soll.

Daytime performance

5/10

4.8/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Decent
Decent
Black levels during daytime
Good
Good

Panel brightness

Sony BRAVIA 2 II (S25M2): 319 cd/m2

Samsung M80H: 345 cd/m2

In einem hellen Raum schlägt sich der M80H ordentlich, aber ohne große Begeisterung. Die satinierte Oberfläche reduziert Spiegelungen gut, obwohl sie bei großen Fenstern oder Lampen gegenüber dem Bildschirm weiterhin sichtbar bleiben. Positiv fällt das Schwarz auf: Bei eingeschaltetem Licht wird es nicht übermäßig grau. Die Helligkeit im SDR liegt bei etwa 345 Nits und bleibt unabhängig von der dargestellten Szene stabil. In einem typischen Wohnzimmer sollte das für ein komfortables Seherlebnis tagsüber ausreichen. In sehr stark sonnenbeschienenen Räumen kann das Bild jedoch zu wenig kontrastreich wirken.

Tagsüber schlägt sich die Bravia 2 II eher durchschnittlich. Eine Helligkeit von rund 320 Nits bietet kaum Reserven, ist in einem typischen, mäßig hellen Wohnzimmer aber noch ausreichend, damit das Bild gut ablesbar bleibt. Die matte Bildschirmoberfläche reduziert Reflexionen recht wirkungsvoll, kann sie jedoch nicht völlig unterdrücken. Bei starkem, direkt auf den Bildschirm fallendem Licht reicht die Helligkeit schlichtweg nicht aus, um die Reflexionen effektiv zu überstrahlen. Zum normalen Tagessehen ist sie also in Ordnung, in einem sehr hellen Raum mit vielen Fenstern werden die Einschränkungen dieses Modells jedoch deutlich spürbar.

Panel details

Backlight Type
PFS LED
White LED
Software version during testing
1204
6120800301
Image processor
mt5896 2,5gb RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

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Samsung M80H

Sony BRAVIA 2 II (S25M2)

TV features

7.3/10

6.6/10

  • System
    Tizen
    Google TV
  • System performance
    Very good
    Decent
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 48Gbps
    4 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
  • Outputs
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    No

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    No
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
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Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV features
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth, Samsung Q-Symphony (Speaker extension)
    Bluetooth, Samsung Q-Symphony (Speaker extension)

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    No
    Yes
  • Font size adjustment
    Yes
    No
  • Audio description
    Yes
    Yes

Smart-TV-System

Der M80H läuft mit dem Betriebssystem Tizen, also genau dem, das auch in allen Samsung-Fernsehern zum Einsatz kommt. Das System ist schnell, stabil und bietet alle gängigen Streaming-Apps. Es besteht also keine Sorge, dass wegen der niedrigeren Modellposition einer der wichtigen Dienste fehlen könnte. Zudem gibt es AirPlay, Miracast und die Sprachsuche. Der Fernseher arbeitet mit SmartThings zusammen, sodass man ihn zur Steuerung von Smart‑Home‑Geräten nutzen kann.

Fernsehfunktionen

Bei den klassischen TV-Funktionen sieht es schlechter aus. Der M80H erlaubt es nicht, Sendungen auf einen USB-Speicher aufzunehmen oder Aufnahmen zu programmieren. Eine Bild-in-Bild-Funktion fehlt ebenfalls. Vorhanden sind dafür die Grundlagen, wie Videotext oder die Möglichkeit, nur den Bildschirm auszuschalten und den Ton weiterlaufen zu lassen. Man kann Bluetooth-Kopfhörer an den Fernseher anschließen, und der Ton kann gleichzeitig über diese und die eingebauten Lautsprecher wiedergegeben werden. Das ist eine nützliche Funktion, wenn eine der zuschauenden Personen eine höhere Lautstärke benötigt, zum Beispiel Senioren. Im Lieferumfang befindet sich eine einfache Smart-Fernbedienung mit wenigen Tasten. Leider handelt es sich nicht um die solarbetriebene Version, die von anderen Samsung-Modellen bekannt ist, sondern die Fernbedienung verwendet normale Batterien. Glücklicherweise verbindet sie sich per Funk mit dem Fernseher, sodass man sie nicht direkt auf den Bildschirm richten muss.

Google TV

Die Bravia 2 II läuft mit Google TV, und das ist definitiv eine der Stärken dieses Modells. Vor allem erhält man eine riesige Auswahl an Apps, sodass der Zugang zu den gängigen Streamingdiensten problemlos möglich ist. Es gibt außerdem Chromecast und AirPlay, mit denen sich Inhalte einfach vom Telefon oder anderen Geräten übertragen lassen. Auch die Sprachsuche mit dem Google Assistant/Gemini funktioniert sehr gut, sogar auf Polnisch. Das System gehört zwar nicht zu den schnellsten Versionen von Google TV, die wir bisher erlebt haben, und manchmal muss man kurz auf die Reaktion warten, aber insgesamt arbeitet es ordentlich. Bei den Möglichkeiten gibt es daher kaum Anlass zur Kritik, besonders für einen der günstigsten Sony-Fernseher.

Fernsehfunktionen

Was die klassischen TV-Funktionen betrifft, fällt die Bravia 2 II eher schlicht aus. So findet man hier etwa keine Aufnahmefunktion per USB und auch keine anderen umfangreicheren Zusatzfunktionen, in dieser Hinsicht ist sie also eher „grundlegend“. Positiv zu vermerken ist hingegen die Anwesenheit von zwei Fernbedienungen. Eine ist modern und schlicht, hauptsächlich zur Bedienung des Smart-TV gedacht, die andere ist eine klassische Fernbedienung mit mehr Tasten, die für Nutzer, die häufig normales Fernsehen schauen, bequemer sein kann. Die kleinere funktioniert per Funk, man muss also nicht direkt auf den Bildschirm zielen, was im Alltag einfach praktisch ist.

Apps

9.3/10

9.6/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link

Playing files from USB

9.1/10

9.4/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
No
Yes
WebP
No
Yes
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der eingebaute USB-Player kommt mit den meisten gängigen Video- und Bildformaten zurecht. Er zeigt problemlos JPEG-, PNG- und BMP-Dateien, auch in hoher Auflösung. Es fehlt allerdings die Unterstützung für HEIC, das unter anderem von iPhones verwendet wird. In der Praxis dürfte das kaum ein großes Problem sein, denn der M80H unterstützt AirPlay und wahrscheinlich werden die meisten Leute so ihre Urlaubsfotos auf dem Fernseher zeigen. 😉

Der eingebaute Mediaplayer schlägt sich wirklich sehr gut. Die Bravia 2 II öffnet beinahe alles, was man ihr vorsetzt: von gängigen Videodateien über Untertitel bis hin zu Fotos und Musik. Wichtig ist, dass sie auch mit anspruchsvolleren 4K-Inhalten in HEVC oder AV1 keine Probleme hat. Natürlich gibt es einige einzelne Formate, die der Fernseher nicht unterstützt, etwa VVC oder einige weniger verbreitete Audio- und Grafikdateien. Das sind eher Dinge, die wohl nur wenige direkt auf dem Fernseher abzuspielen versuchen werden.

Sound

6/10

6.1/10

  • Maximum volume
    88dB
    92dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Der M80H ist mit einem 2.0-Lautsprecherset mit 20 W Leistung ausgestattet. Er klingt ordentlich, hebt sich aber nicht von Fernsehern mit ähnlichem Audiosystem ab. Dialoge sind gut verständlich, und die Lautsprecher erzeugen keine auffälligen Verzerrungen. Es fehlt jedoch eindeutig an Bass, sodass vor allem Musik flach wirken kann. Wenn man einen etwas volleren Klang wünscht, lohnt sich der Gedanke an eine einfache Soundbar, die man per HDMI eARC anschließt. Der Fernseher kann auf diese Weise auch Dolby Atmos übertragen. Man muss jedoch beachten, dass der M80H keinen optischen Ausgang hat, daher lassen sich ältere Audiogeräte nicht auf diese Weise anschließen.

Der Ton der Bravia 2 II ist für einen Einstiegsfernseher einfach in Ordnung. Für normales Fernsehen, etwa Nachrichten, reicht er völlig aus, doch wie so oft bei dieser Bauart fehlt vor allem der Bass. Das hört man schnell bei Musik und noch deutlicher bei Actionfilmen, wo Explosionen oder andere kräftigere Effekte kaum Wucht haben. Positiv hervorzuheben ist dagegen Sonys Unterstützung von Audioformaten. Bei Anschluss einer Soundbar oder einer Heimkinoanlage gibt der Fernseher über eARC problemlos die wichtigsten Formate weiter, darunter Dolby Atmos, Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio und DTS:X. Besonders erfreulich ist die Unterstützung von DTS, die man bei Konkurrenzgeräten nicht immer als selbstverständlich ansehen kann, selbst bei den teuersten.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

88dBC (Max)

75dBC

92dBC (Max)

75dBC

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