PHILIPS PUS9010 (IPS) vs Samsung R95H Micro RGB

Direct comparison

The One 2025 / PUS9060 / PUS9010 / PUS9000

Info

R95H / Mirco RGB

Info

Available screen sizes: 75”

Available screen sizes: 65”75”85”

Panel type: LCD IPS

Resolution: 3840x2160

System: Titan OS

Model year: 2025

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Overall rating

6.5

8.2

  • Movies and series in UHD quality

    5.9

    7.8

  • Classic TV, YouTube

    5.6

    7.9

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.7

    7.5

  • Gaming on console

    8.1

    9.3

  • TV as a computer monitor

    8.9

    8.4

  • Watching in bright light

    5.4

    8.9

  • Utility functions

    6.1

    7.8

  • Apps

    6.7

    9.3

  • Sound quality

    6.6

    7.5

Advantages

  • Sehr gute Sichtwinkel dank IPS-Panel

  • Ausgezeichnete Zusammenarbeit mit PC, 144 Hz-Modus, korrekte Unterstützung von G-Sync und FreeSync

  • Umfangreiches Funktionspaket für Gamer, variable Bildwiederholfrequenz, automatischer Spielmodus, HGiG

  • Unterstützung vieler HDR-Formate, einschließlich HDR10+ und Dolby Vision

  • Unterstützung von Dolby Atmos

  • Niedrige Input-Lag

  • Effizienter P5 Bildprozessor bei minderwertigen Materialien

  • Ambilight-System

  • Beleuchtete Fernbedienung

  • Sehr hoher Kontrast und tiefes Schwarz

  • Hohe HDR-Helligkeit

  • Sehr breiter Farbumfang dank Micro RGB

  • Sehr gutes Tone Mapping bei HDR

  • Hohe Bildwiederholrate: 165 Hz bei 4K und 240 Hz bei Full HD

  • Umfangreiche Gaming-Funktionen (4x HDMI 2.1, VRR, ALLM, Game Motion Plus und Game Hub)

  • Die matte Bildschirmoberfläche dämpft Spiegelungen hervorragend

  • Hohe Verarbeitungsqualität und schlankes Design

  • Umfangreiches Tizen-System mit vielen Funktionen

Disadvantages

No like
  • Schwarze und Kontrastarme (typisch für IPS-Displays)

  • Deutlich geringere Helligkeit als beim VA-Display

  • Sichtbare Lichtdurchlässigkeit an den Rändern des Bildschirms im getesteten Exemplar

  • Eingeschränkte Anzahl von Anwendungen im Titan OS

  • Fernbedienung weiterhin auf Infrarotbasis, die auf den Bildschirm zielen muss

  • Der Farbvorteil von Micro RGB nimmt in komplexeren Szenen ab

  • Hoher Preis im Vergleich zur Konkurrenz

  • Die Klangqualität könnte besser sein

  • Keine Unterstützung für Dolby Vision und DTS:X (hauptsächlich für Xbox-Nutzer und Blu-ray-Fans)

Our verdict

Philips PUS9010 (The One 2025) in der 75-Zoll-Version mit IPS-Panel ist ein Fernseher, der die Unterschiede aufgrund des verwendeten Panels sehr deutlich zeigt. Im Vergleich zur Variante mit VA-Panel bietet er wesentlich bessere Betrachtungswinkel, eine sehr gute Zusammenarbeit mit Konsolen und eine hervorragende Lesbarkeit von Texten, verliert aber gleichzeitig an Schwarz und maximaler Helligkeit. Es ist ein Modell, das sich am besten im täglichen Gebrauch, beim Spielen und in größeren Wohnzimmern bewährt, wo nicht jeder perfekt direkt vor dem Bildschirm sitzt. Der Fernseher schneidet in Bezug auf Reaktionsfähigkeit und Gaming-Funktionen sehr gut ab und bietet 144 Hz, geringen Input Lag und vollständige Unterstützung für variable Bildwiederholfrequenzen. Ein zusätzliches Plus bleibt Ambilight, das insbesondere abends das Seherlebnis verbessern und das schwächere Schwarz des IPS-Panels teilweise kaschieren kann. Nach der Kalibrierung präsentiert sich das Bild kohärent und natürlich, und die Unterschiede zur VA-Version in der Farbwiedergabe werden schwer erkennbar. Auf der anderen Seite muss klar gesagt werden, dass Personen, die auf Kinoabende in völliger Dunkelheit eingestellt sind, enttäuscht sein könnten. Das schwache Schwarz und die erhöhte Helligkeit aufgrund der Verarbeitungsqualität unseres Exemplars haben dazu geführt, dass diese Variante PUS9060 schlechter abschneidet als das gleiche Modell mit VA-Panel. Philips PUS9010 IPS ist insgesamt eine vernünftige Wahl für Nutzer, die einen großen, modernen Fernseher zum Spielen, für den PC und für das tägliche Anschauen mit sehr guten Betrachtungswinkeln suchen. Wenn jedoch tiefes Schwarz und bessere Bildqualität Priorität haben, lohnt es sich, andere Varianten oder eine höhere Gerätekategorie in Betracht zu ziehen, denn oft kann man für einen kleinen Aufpreis einen Fernseher mit Mini-LED-Technologie erhalten.

Der Samsung R95H ist ein Fernseher, der vor allem zeigt, dass das klassische LCD-Panel noch viel zu bieten hat. Micro RGB ist hier nicht nur ein Marketingname, denn in passenden Szenen macht es tatsächlich einen Unterschied. Wenn auf dem Bildschirm stark gesättigte, einfarbige Flächen erscheinen, vor allem Rottöne und Grüntöne, kann der R95H sie mit einer Intensität darstellen, die bei typischen Mini-LED-Fernsehern schwer zu finden ist. Hinzu kommt sehr tiefes Schwarz und hohe HDR-Helligkeit, weshalb das Bild sowohl abends als auch im hellen Wohnzimmer wirklich eindrucksvoll wirken kann. Wichtig ist, dass der R95H nicht den Eindruck erweckt, ein Fernseher zu sein, der nur dafür entwickelt wurde, in Messdiagrammen gut abzuschneiden. Im Alltag ist er schlicht sehr vielseitig. Filme wirken dynamisch, Sport profitiert von der hohen Bildwiederholrate, und Spieler bekommen im Grunde alles, was man von einem Flaggschiff erwarten kann. Dazu ist das Gerät selbst hervorragend verarbeitet, Tizen reagiert zügig, und die matte Beschichtung kommt mit Reflexionen gut zurecht. Es ist schwer, einen Einsatzzweck zu finden, in dem sich der R95H nicht bewährt, denn er ist ein sehr universeller Fernseher.

Die meisten Fragen tauchen erst auf, wenn man genauer hinschaut, was Micro RGB tatsächlich bringt. In einfacheren Szenen ist der Vorteil tatsächlich deutlich, aber wenn das Bild komplexer wird und die Hintergrundbeleuchtung gleichzeitig viele verschiedene Farben und Helligkeitsstufen kontrollieren muss, verschwindet ein Teil dieses Vorsprungs. Dann kann sich der R95H eher an traditionelle Fernseher mit Quantum Dots annähern, statt sie klar zu übertreffen. Das würden wir allerdings nicht als Nachteil des Modells selbst werten, sondern eher als Beschränkung der aktuellen Generation von RGB-Panels. Unsere größten Vorbehalte betreffen eigentlich den Preis. Der R95H ist heute einer der teuersten Fernseher im Samsung-Portfolio, und für neue Technologie muss man anfangs immer tief in die Tasche greifen. Das Problem ist, dass der Hersteller bereits sehr fortschrittliche OLEDs im Angebot hat, die in vielen Bereichen ein ähnlich gutes oder sogar besseres Bild zu einem niedrigeren Preis liefern können. Deshalb ist der R95H ein guter Fernseher, aber nicht unbedingt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer ein Flaggschiff-LCD sucht und selbst herausfinden möchte, was dreifarbige RGB-LEDs leisten, bekommt hier einen sehr starken Kandidaten. Wenn jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht, sollte man auch die Top-OLEDs des Herstellers sehr ernsthaft in Betracht ziehen, denn sie sind heute die größte Konkurrenz für den R95H.

TV appearance

HDMI inputs
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Toslink (Optical audio)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 1Gbit
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Good
Super Premium
Stand type
Legs
Central
Bezel color
Graphite
Silver
Stand
Fixed
Fixed
Flat design
No
Yes
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

2.9/10

8.4/10

Local dimming function: No

Local dimming function: Yes, number of zones: 1344 (28 x 48)

Contrast:

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,300:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,400:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,450:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,500:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,350:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

3,160,000:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

67,450:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

44,600:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

27,300:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

9,500:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

In der von uns getesteten 75-Zoll-Version des Philips PUS9010 wurde ein IPS-Panel verwendet, was sich sofort in der Schwarz- und Kontrastkategorie bemerkbar macht. Im Vergleich zur 55-Zoll-Variante mit VA-Panel, die wir zuvor getestet haben, ist der Unterschied bereits auf den ersten Bildschirmen sichtbar. Das Schwarz ist flacher, und im dunklen Raum neigt der Bildschirm deutlich zu Grautönen. Der Fernseher ist nicht mit lokalem Dimming ausgestattet, weshalb bei ausgeschaltetem Licht dunkle Szenen an Tiefe verlieren. In der Praxis sieht das Bild deutlich schlechter aus als bei der kleineren 55-Zoll-Variante, insbesondere bei Filmen, die abends angeschaut werden. Die Situation wird in gewissem Maße durch Ambilight gerettet. Die Hintergrundbeleuchtung kann das Auge sanft „täuschen“, indem sie den wahrgenommenen Kontrast verbessert und das Schwarz etwas tiefgründiger erscheinen lässt. Es ist ein einfacher Trick, aber er funktioniert. Aus diesem Grund betrachtet man dieses Modell mit eingeschaltetem Ambilight deutlich besser. Es muss nicht unbedingt der mehrfarbige Modus sein, der das Bild verfolgt. Selbst eine einheitliche, weiße Hintergrundbeleuchtung kann die Wahrnehmung dunkler Szenen verbessern.

Unabhängig davon, ob sich hinter dem Panel klassische Mini-LEDs oder neue Micro-RGB befinden, bleibt ihre Aufgabe in Bezug auf Schwarz im Grunde dieselbe – die Hintergrundbeleuchtung dort auszuschalten, wo das Bild dunkel sein soll, und gleichzeitig an den Stellen ausreichend hohe Helligkeit zu belassen, wo sie benötigt wird. Beim R95H unterstützt dabei auch der hochkontrastige VA-Panel, der schon für sich genommen deutlich bessere Schwarzwerte liefert als zum Beispiel IPS/ADS-Panels. Für die Tests haben wir die 65-Zoll-Version verwendet, in der wir 1344 Local-Dimming-Zonen gezählt haben. Bei größeren Bilddiagonalen wird ihre Anzahl natürlich höher sein, aber wir erwarten nicht, dass sich dadurch der Charakter der Hintergrundbeleuchtung völlig verändert.

Am besten schlägt sich der R95H in Szenen, in denen nur wenige helle Elemente vorkommen. Dann kann der Fernseher den restlichen Bildschirm sehr stark abdunkeln und das Schwarz macht einen wirklich guten Eindruck. In anspruchsvolleren Aufnahmen, in denen auf dunklem Hintergrund mehr helle Objekte erscheinen, zeigen sich bereits die typischen Einschränkungen von LCD-Panels und die Hintergrundbeleuchtung muss kompromissbereiter arbeiten. Dennoch ist der Halo-Effekt gut kontrolliert, und der Fernseher hellt nicht übermäßig große Bildbereiche auf, nur um die Helligkeit eines einzelnen Elements beizubehalten. Der R95H kann also sehr tiefes Schwarz und hohen Kontrast bieten, besonders in Szenen, in denen das lokale Dimmen gute Bedingungen hat. Das erreicht natürlich nicht das Niveau der perfekten Abschaltung einzelner Pixel, wie man es von OLED kennt, aber für einen LCD-Fernseher sind die Ergebnisse wirklich sehr gut.

HDR effect quality

5.2/10

6.9/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
HDR10, HDR10+, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 90.6%, Bt.2020: 66.9%
DCI P3: 98.1%, Bt.2020: 93.8%

Luminance measurements in HDR:

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

374 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

383 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

397 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

391 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

401 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

1423 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

703 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

1089 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

463 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

1249 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: HDR10+

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Samsung R95H Micro RGB

PHILIPS PUS9010 (IPS)

In der Philips PUS9010-Version mit IPS-Panel fällt die HDR-Helligkeit leider schwächer aus als in der zuvor getesteten 55-Zoll-Variante mit VA-Panel. Der Unterschied beträgt etwa 100 Nits, was bei relativ niedrigen Werten deutlich spürbar ist. Während die VA-Version über 500 Nits erreichen konnte, liegt die maximale Helligkeit hier bei etwa 400 Nits. Dieses Niveau ermöglicht weiterhin das Ansehen von Filmen und Serien in HDR, insbesondere auf Streaming-Plattformen, aber die Effekte sind deutlich zurückhaltender. Helle Elemente haben nicht die gleiche Durchschlagskraft, und Szenen, die eine hohe Luminanz erfordern, wirken weniger beeindruckend. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Abdeckung der DCI-P3-Farbpalette. Die IPS-Version bietet etwa 91%, also ungefähr 5% mehr als die Variante mit VA-Panel. Dies führt zu einer etwas besseren Farbsättigung in HDR-Inhalten, trotz der geringeren Helligkeit. Farben können lebendiger und konsistenter erscheinen, insbesondere in bunten Szenen.

Bei der Helligkeit zeigt der Samsung R95H, dass es sich nach wie vor um ein Spitzenmodell handelt, auch wenn die Ergebnisse nicht immer so spektakulär sind, wie man es von einem Flaggschiff mit Micro-RGB-Hintergrundbeleuchtung erwarten würde. In synthetischen Tests erreicht der Fernseher Werte von über 2400 nits, es mangelt ihm also keineswegs an Leistung. Wichtig ist, dass die hohe Helligkeit auch dann erhalten bleibt, wenn helle Bereiche einen größeren Teil des Bildes einnehmen. In echten Filmszenen ist die Situation etwas komplexer. Der R95H erreicht meist etwa 1000–1400 nits, was weiterhin einen sehr guten, kräftigen HDR-Eindruck ergibt. Helles Sonnenlicht, Reflektionen oder Lichter können sehr eindrucksvoll wirken, und der Fernseher hat genügend Leistung, damit HDR deutlich von normalem SDR unterscheidbar ist.

Probleme treten vor allem in sehr dunklen Szenen mit einzelnen, kleinen Lichtquellen auf. Hier setzt der Algorithmus des lokalen Dimmings stärker auf tiefes Schwarz und die Begrenzung des Halo-Effekts als auf die maximale Helligkeit solcher Elemente. In der Folge können kleine Lichtquellen deutlich abgedunkelt erscheinen. Insgesamt schneidet HDR also gut ab, aber nicht ohne Einschränkungen. Der R95H verfügt über enorme Helligkeitsreserven, besonders in größeren und helleren Bildbereichen, während in schwierigen, dunklen Szenen seine Möglichkeiten vor allem durch das Funktionsprinzip des lokalen Dimmings begrenzt werden.

Farben

Gerade die Farben sollten die größte Revolution durch die RGB-Hintergrundbeleuchtung sein, und tatsächlich zeigt der R95H hier großes Potenzial. Die Bewertung ist jedoch nicht so einfach, wie es reine synthetische Messwerte vermuten lassen. Bei Testbildern liefert der Fernseher hervorragende Ergebnisse, die BT.2020-Abdeckung liegt bei fast 94% und DCI-P3 bei 98%, sodass besonders intensiv gesättigte Rottöne oder Grüntöne wirklich beeindruckend aussehen können. Die Lage ändert sich etwas, wenn man statt Testbildern echte Filmszenen misst. Dann fällt die BT.2020-Abdeckung auf rund 87% und DCI-P3 auf 93%. Offenbar können die RGB-Zonen bei komplexeren Bildern nicht immer das gleiche hohe Farbsättigungsniveau halten wie bei einfachen Testbildern. Sie bleiben zwar gesättigt, doch der Vorteil der neuen Hintergrundbeleuchtung ist nicht mehr so groß, wie es die vom Hersteller angegebenen Werte suggerieren würden.

Factory color reproduction

5.9/10

4.3/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Die Farbwiedergabe haben wir, wie immer, nach den Werkseinstellungen bewertet und uns auf den Filmmodus konzentriert, der bei Philips in der Regel den besten Ausgangspunkt bietet. Dies ist auch ein guter Moment, um zu zeigen, wie sehr sich dasselbe Modell des Fernsehers je nach eingesetztem Panel unterscheiden kann. Bei der Betrachtung des Weißabgleichs bleibt der allgemeine Trend ähnlich wie beim VA-Panel. Auch hier ist ein übermäßiges Rot im Weiß sichtbar, jedoch kommen bei dem getesteten Gerät mit IPS-Panel auch Schwächen im blauen Kanal hinzu. Infolgedessen hat das Bild einen etwas anderen Farbcharakter, was auch gut in den verglichenen Materialien zu sehen ist. Dies ist ein sehr gutes Beispiel, das zeigt, warum fertige Einstellungen aus dem Internet nicht immer selbst innerhalb desselben Modells funktionieren.

Zurück zur Bewertung selbst: Dieses Exemplar schneidet ziemlich gut ab, insbesondere bei SDR-Inhalten. Die Farbtests zeigen eine korrekte Sättigung und Farbkonstanz, ohne auffällige Fehler, die beim täglichen Anschauen störend sein könnten. Bei HDR-Materialien sind bereits kleine Abweichungen im Rot sichtbar, jedoch sind dies keine Mängel, die die Bildwahrnehmung vollständig beeinträchtigen. Die größten Einschränkungen ergeben sich hier nicht direkt aus den Farben, sondern eher aus dem Weiß und Schwarz. Der Einsatz des IPS-Panels und die leicht gesenkte Gamma-Kurve führen dazu, dass das Bild etwas heller wahrgenommen wird, und das schwache Schwarz beeinflusst zusätzlich den wahrgenommenen Kontrast. Dies sorgt dafür, dass das Gesamtbild heller aussieht, aber gleichzeitig an Tiefe verliert, besonders beim Abendsehen.

Um die werkseitige Farbwiedergabe zu bewerten, haben wir natürlich den Filmmaker-Modus gewählt, also die Einstellung, die von vornherein dem am nächsten kommen sollte, wie das Bild vom Kreativteam vorgesehen war. Und hier nutzt der R95H sein Panel leider nicht voll aus. Das größte Problem im SDR-Bereich betrifft die Gammakurve. Das Bild ist über praktisch den gesamten Bereich deutlich aufgehellt, wodurch es etwas an Tiefe verliert und flacher wirkt, als es sollte. Auch der Weißabgleich ist nicht ideal – mit zunehmender Helligkeit zeigt sich eine Dominanz von Rot und ein Mangel an Blau, sodass das Bild zu warm wirkt. Das sieht man besonders bei hellen Bildbereichen und Hauttönen, die manchmal röter aussehen, als sie sollten.

Im HDR sieht es ähnlich aus. Die EOTF-Kurve liegt über weite Teile des Bereichs oberhalb des Referenzwerts, sodass der R95H das Bild erneut heller darstellt, als es sein sollte. In Kombination mit dem ungenauen Weißabgleich führt das dazu, dass auch hier die Farben nicht so präzise sind, wie wir es von einem Fernseher dieser Klasse erwarten würden. Der werkseitige Filmmaker-Modus ist also nicht die Stärke des R95H. Auf den ersten Blick kann das Bild eindrucksvoll wirken, weil es hell und stark gesättigt ist, doch in Bezug auf die Übereinstimmung mit dem Quellmaterial besteht noch viel Raum für Verbesserungen.

Color reproduction after calibration

8/10

8.8/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Nach der Kalibrierung gelang es, das Bild auf ein wirklich sinnvolles Niveau zu bringen. Das Gesamtbild wirkt stimmig und natürlich, und hinsichtlich der Farbwiedergabe ist es schwer eindeutig festzustellen, ob es sich um ein VA- oder IPS-Panel handelt. Das ist ein gutes Zeichen, das zeigt, dass der Fernseher solide Grundlagen für weitere Anpassungen hat. Positiv zu vermerken ist die größere Abdeckung der Farbpalette in dieser Variante, die in der Lage ist, farbenfrohe Szenen leicht zu verbessern, insbesondere bei HDR-Inhalten. Dieser Vorteil wird jedoch größtenteils durch das verstärkte Schwarz, das durch die Verwendung eines IPS-Panels entsteht, ausgeglichen. Die begrenzte Schwarztiefe beeinflusst den wahrgenommenen Kontrast, insbesondere beim Anschauen in einem dunklen Raum. Infolgedessen bleibt die endgültige Bewertung trotz sichtbarer Verbesserung nach der Kalibrierung gleich wie im Falle der VA-Panel-Variante. Bessere Farben können das schwächere Schwarz nicht vollständig kompensieren.

Der R95H reagiert sehr gut auf Kalibrierung. Im SDR ist es uns gelungen, den Weißabgleich und das Gamma nahezu perfekt einzustellen, und die Farbfehler sanken auf ein sehr niedriges Niveau. Der Unterschied zu den Werkseinstellungen ist daher beträchtlich, und nach der Kalibrierung wirkt das Bild deutlich natürlicher. In HDR können wir ebenfalls vieles verbessern, besonders den Weißabgleich und die allgemeine Farbgenauigkeit. Etwas anders sieht es jedoch bei der Steuerung von Helligkeit und Farbsättigung aus. Hier stoßen wir an Grenzen, die sich aus der Funktionsweise der RGB-Hintergrundbeleuchtung und des lokalen Dimmings ergeben. Die einzelnen Zonen müssen gleichzeitig Helligkeit und Farbton des Lichts steuern, deshalb lässt sich in anspruchsvolleren Szenen nicht immer exakt die gleiche Sättigung und Helligkeit erreichen wie bei einfachen Testbildern. Das lässt sich durch Kalibrierung schlicht nicht vollständig überwinden. Trotzdem liefert der R95H nach der Kalibrierung eine korrekte Bildwiedergabe, und die meisten Fehler, die wir bei den Werkseinstellungen gesehen haben, lassen sich effektiv beseitigen.

Smoothness of tonal transitions

8.5/10

8.8/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Was die Flüssigkeit der tonal Übergänge betrifft, haben wir in der 75-Zoll-Version mit IPS-Panel gemischte Gefühle. Betrachtet man ausschließlich die farbigen Verläufe, schneiden die Übergänge sogar besser ab als im VA-Panel-Variante. Die Farben verbinden sich sanfter, und typischen Probleme mit Banding sind weniger sichtbar. Die Situation ändert sich jedoch drastisch in dunklen Szenen. Das tragische Schwarz, das für IPS charakteristisch ist, beeinträchtigt effektiv die Wahrnehmung der tonal Übergänge in den niedrigen Helligkeitsbereichen. Das angehobene Schwarz erschwert das Erkennen subtiler Farbnuancen, und die sehr unnatürlichen Durchscheineffekte des Panels verschärfen die Situation zusätzlich. Bei dem getesteten Exemplar waren insbesondere die Durchscheineffekte der Beleuchtung an den Rändern deutlich sichtbar, wo das Licht förmlich durch den Bildschirm drang. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Wahrnehmung dunkler Szenen aus, sondern erschwert auch erheblich die zuverlässige Beurteilung der Gradation selbst.

Der R95H kommt auch mit Farbverläufen gut zurecht. In den hellen Bildbereichen sind die Übergänge zwischen den einzelnen Nuancen fließend, obwohl bei genauerem Hinsehen leichte Spuren von Posterisierung zu erkennen sind. Es ist also nicht perfekt, aber beim normalen Sehen wird einem das wohl kaum auffallen. Ähnlich verhält es sich in dunkleren Szenen. Der Fernseher bewahrt fließende Übergänge und hat keine größeren Probleme mit sichtbaren Streifen oder Farbabstufungen. Von Zeit zu Zeit lassen sich kleine Unvollkommenheiten feststellen, aber insgesamt kommt der R95H mit diesem Aspekt wirklich solide zurecht.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

6.7/10

7.5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
No
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Bei Philips PUS9010 finden wir eine weitere Version des P5 Perfect Picture Bildprozessors, dessen Aufgabe die Verbesserung der Qualität schwächerer Materialien ist. Ein Element dieses Systems ist die Verzerrungsreduzierungsfunktion, die für die Glättung tonal Übergänge verantwortlich ist. Sie funktioniert effektiv und reduziert tatsächlich die sichtbare Farbgraduation. Leider tut sie dies recht aggressiv. In der Praxis kann sie Details wie die Struktur von Materialien oder Filmkorn abschwächen. Das ist ein deutlicher Kompromiss, daher würden wir sie für Filmvorführungen eher nicht empfehlen. Bei lockeren Inhalten wie YouTube oder normalem Fernsehen funktioniert sie jedoch deutlich besser. Der P5 Prozessor meistert auch Materialien mit niedrigerer Auflösung ganz gut. Das Bild ist weich, manchmal sogar zu weich, aber leicht mit dem Schärferegler anzupassen, um den Effekt nach eigenen Vorlieben zu justieren. Positiv zu vermerken ist auch das Fehlen von Kantenabschneidungen bei SD-Materialien, was in dieser Klasse von Fernsehern immer noch nicht Standard ist.

Der Samsung R95H verwendet den neuen Micro RGB AI Processor, aber in der Praxis haben wir keinen großen Sprung gegenüber den NQ4 AI Gen2- oder Gen3-Chips bemerkt, die aus anderen Fernsehern des Herstellers bekannt sind. Das Upscaling fällt jedoch weiterhin sehr gut aus. Das Bild wird angemessen geglättet, behält dabei viel Schärfe und wirkt nicht übermäßig weich. Das ist definitiv eine der Stärken von Samsung. Schade nur, dass sich bei Material mit sehr niedriger Auflösung der Overscan immer noch nicht vollständig abschalten lässt.

Der Prozessor kommt auch gut mit der Tonwertabstufung zurecht und kann das unerwünschte Phänomen der Posterisierung wirksam glätten. Die Rauschreduzierung funktioniert wirklich effektiv, man muss sie jedoch mit Fingerspitzengefühl einsetzen. Bei höheren Einstellungen kann sie aber schon recht stark in das Bild eingreifen und sogar natürliches Filmkorn entfernen. Deshalb sollte man sie am besten nur dann verwenden, wenn das Material tatsächlich stark komprimiert ist.

Blur and motion smoothness

7.7/10

7.8/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
165Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
No
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
-%
75%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur (4K@144Hz):

Blur (4K@165Hz):

Philips PUS9010 hat ein 4K-Display mit 144 Hz Wiederrate, was besonders Sportfans und Gamern zugutekommt. Das zeigt sich besonders in dynamischen Szenen, wo die Bewegung scharf ist und störende Schlieren fast nicht auftreten. Was Filme betrifft (Standard 24 fps), bietet Philips uns ein bewährtes Set von Einstellungen, das aus höheren Serien bekannt ist. Zum Steuern der Bewegung gibt es zwei Regler. „Flüssigkeit“ ermöglicht es, das Bild nach den eigenen Vorlieben anzupassen: bei niedrigen Einstellungen bleibt der kinotypische Charakter erhalten, und das Verschieben des Reglers nach rechts bringt uns einen perfekt glatten, wenn auch etwas „theatralischen“ Effekt. Auf der anderen Seite ist „Bewegungsunschärfe reduzieren“ eine Funktion, die für Sport entwickelt wurde – sie sorgt dafür, dass schnelle Objekte keine Details verlieren und klar bleiben.

Samsung R95H hat ein 165-Hz-Panel, daher ist die Bewegungswiedergabe wirklich auf sehr hohem Niveau. Bei 120 Hz, also zum Beispiel beim Spielen an der Konsole oder beim Sportsehen, ist die Bewegungsunschärfe gering, und beim Anschluss eines Computers kann man die vollen 165 Hz nutzen und die Bewegungsdarstellung noch etwas verbessern. Man muss jedoch bedenken, dass es sich weiterhin um ein VA-Panel handelt, das nicht ganz so schnell reagiert wie ein OLED. Mitunter ist ein leichter Nachzieheffekt hinter bewegten Objekten zu sehen, aus normaler Sitzentfernung dürfte das jedoch kaum stören. Bei Filmen und Serien kann man zusätzlich die einstellbare Bewegungsinterpolation nutzen. Man kann den kinoreifen Charakter von 24 Bildern/s beibehalten oder die Bewegung schrittweise glätten, wenn man ein flüssigeres Bild bevorzugt. Samsung bietet hier viel Spielraum, sodass sich die Einstellungen problemlos an die eigenen Vorlieben anpassen lassen.

Console compatibility and gaming features

9.8/10

9.6/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 144Hz
    48 - 240Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    No
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Der Philips PUS9010 ist im Hinblick auf Gaming wirklich eine solide Maschine. Wir haben hier alles, was wichtig ist: VRR, automatischen Spielmodus (ALLM) und Unterstützung für HGiG. Letzteres ist eine großartige Sache – es ermöglicht, HDR in Spielen genau so einzustellen, wie es sich die Entwickler erträumt haben. Der Fernseher meistert problemlos das 120 Hz-Refresh bei jeder gängigen Auflösung (1080p, 1440p und 4K). Egal, ob du ihn an eine PS5, eine Xbox oder einen leistungsstarken PC anschließt – alles läuft stabil und einfach so, wie es sein sollte. Auch Spieler werden den Game Bar zu schätzen wissen. Es ist ein schnelles, übersichtliches Menü, in dem sofort zu sehen ist, ob der niedrige Latenzmodus aktiv ist. Dies ist besonders nützlich, wenn wir häufig zwischen verschiedenen Konsolen wechseln. Abgerundet wird das Ganze durch Ambilight. Abendsessions mit dieser Beleuchtung sind ein ganz anderes Niveau, die Bilder erscheinen größer und dynamische Szenen hinterlassen einen noch besseren Eindruck. Selbst wenn jemand kein Fan solcher „Spielereien“ ist, ist es schwer, ihm den Eindruck abzusprechen, den es hinterlässt.

In puncto Gaming ist der Samsung R95H fast ein vollständiger Fernseher. Schließt man eine PS5 oder Xbox Series X an, kann man 4K bei 120 Hz, VRR und ALLM nutzen, und der Fernseher arbeitet auch korrekt mit HGiG zusammen. Der einzige größere Mangel ist Dolby Vision Gaming, das Samsung, wie bei seinen anderen Fernsehern, schlichtweg nicht unterstützt. Hinzu kommt die bereits von anderen Samsung-Modellen bekannte Game Bar, mit der man schnell die Bildrate, den VRR-Betrieb oder das HDR-Format prüfen und die wichtigsten Einstellungen ändern kann, ohne das Spiel zu verlassen. Man kann auch dunklere Bildbereiche aufhellen oder das Seitenverhältnis des Bildschirms ändern.

Samsung bietet außerdem Game Motion Plus, also eine speziell für Spiele entwickelte Bewegungsglättungsfunktion. Am sinnvollsten ist sie bei Titeln mit 30 fps, wo sie die Flüssigkeit deutlich verbessern kann und die Kamerabewegungen angenehmer wirken lässt. Man muss nur bedenken, dass dies zu einem höheren Input-Lag (ca. 60 ms) führt, weshalb sie für Online- oder sehr dynamische Spiele kaum die beste Wahl ist. Erwähnenswert ist auch der Gaming Hub, über den sich einige Spiele direkt aus der Cloud starten lassen, ohne eine Konsole anschließen zu müssen. In puncto Ausstattung für Spieler ist es daher schwer, beim R95H größere Lücken zu finden.

Input lag

9.5/10

9.7/10

SDR

1080p60
18 ms
20 ms
1080p120
8 ms
10 ms
2160p60
18 ms
20 ms
2160p120
8 ms
10 ms

HDR

2160p60
18 ms
20 ms
2160p120
8 ms
10 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
34 ms
2160p120 DV

In Bezug auf die Reaktionsfähigkeit schneidet der Philips PUS9010 sehr gut ab. Die Eingabeverzögerung beträgt etwa 9 ms bei 120 Hz und 18 ms bei 60 Hz, sodass die Reaktion auf Bewegungen des Controllers schnell und vorhersehbar ist. In der Praxis stellen selbst dynamische Actionspiele oder E-Sport-Titel kein Problem dar. Schwächer schneidet Dolby Vision bei Spielen ab. Die Verzögerung steigt dann auf etwa 35 ms, was für weniger anspruchsvolle Spieler noch akzeptabel sein wird, aber sensiblere Personen könnten bereits eine leichte Trägheit der Steuerung verspüren. Aus diesem Grund bleibt HDR10 mit aktivem HGiG die bessere Wahl. In diesem Modell funktioniert es korrekt und sorgt für geringere Verzögerungen und ein vorhersehbareres Verhalten der Helligkeit, ohne die Probleme, die bei Dolby Vision auftreten können.

Der Input-Lag beim R95H ist gering, erreicht aber nicht das Niveau der besten OLEDs von Samsung. Bei 120 Hz liegt er bei etwa 10 ms, bei 60 Hz bei etwa 20 ms. Auf dem Papier wirkt der Unterschied also groß, beim normalen Spielen ist er jedoch kaum wahrnehmbar. Der Fernseher reagiert schnell und vermittelt nicht den Eindruck irgendeiner Verzögerung.

Compatibility with PC

8.9/10

8.4/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Good
Readability of dark text and shapes
Good
Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
9ms
10ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
RGB
Max refresh rate
144Hz
165Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Philips PUS9010 (2025) ist ein sehr guter Fernseher für die Nutzung mit einem PC. Der Hersteller hat hier einen dedizierten 144 Hz-Modus für PC-Spieler vorgesehen, und der Fernseher unterstützt korrekt die variable Bildwiederholfrequenz sowohl für NVIDIA- als auch für AMD-Karten. Die Funktionen G-Sync und FreeSync funktionieren einwandfrei, sodass das Spielen am PC flüssig und ruckelfrei ist. Da wir bereits wissen, dass der Fernseher sich sehr gut zum Spielen eignet, sollte man auch auf die Lesbarkeit von Texten achten, besonders bei der täglichen Arbeit mit dem PC. Der Einsatz des IPS-Panels fällt hier definitiv positiv aus. Der Farbraum wurde korrekt implementiert, sodass man von einer nahezu idealen Darstellung der Schriften sprechen kann. Der Text ist scharf, lesbar und bereitet selbst bei längerer Nutzung keine Probleme. Aus unserer Genauigkeit müssen wir jedoch ein kleines Detail anmerken. Bei sehr dunklem Text können die vertikalen und horizontalen Linien minimal unterschiedliche Helligkeitsstufen aufweisen. Dies ist jedoch ein rein technischer Makel, der in der Praxis praktisch unauffällig ist, umso mehr bei der 75-Zoll-Variante, wo der Abstand zum Bildschirm diesen Effekt zusätzlich kaschiert.

Der R95H eignet sich auch zum Spielen am PC. In 4K können wir die volle 165 Hz nutzen, und bei Full HD steigt die Bildwiederholfrequenz sogar auf 240 Hz. Das ist definitiv ein Pluspunkt, besonders für Online-Spiele, bei denen solche Werte auf einem leistungsstarken PC durchaus erreichbar sind. Der Fernseher unterstützt außerdem G-Sync und FreeSync, sodass er problemlos mit Grafikkarten von NVIDIA ebenso wie von AMD zusammenarbeitet. Der einzige Punkt, den man hier bemängeln könnte, ist die Lesbarkeit der Schriften. Der R95H unterstützt Chroma 4:4:4 korrekt, aber aus sehr geringer Nähe kann man erkennen, dass die horizontalen Linien der Buchstaben etwas dunkler sind als die vertikalen. Das fällt beim normalen Gebrauch jedoch nicht wirklich auf. Außerdem wird der R95H nicht in Größen angeboten, die dazu einladen würden, ihn auf den Schreibtisch zu stellen und wie einen klassischen Monitor zu verwenden.

Viewing angles

5.8/10

5/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
58%
67%

Die Betrachtungswinkel des Philips PUS9010 sind sehr gut und das ist einer der größten Vorteile des IPS-Displays. Im Vergleich zur VA-Panel-Variante ist der Unterschied deutlich. Das Bild weist eine deutlich bessere Konsistenz auf und die Farben bleiben stabil, selbst bei Betrachtung aus einem großen Winkel. Natürlich sinkt mit der Veränderung der Position etwas die Helligkeit, jedoch ist die Bilddegradierung deutlich geringer als bei der VA-Version. Es ist nicht das Niveau, das man von OLED-Bildschirmen kennt, aber unter den LCD-Fernsehern kann man von einem der besten Betrachtungswinkel sprechen, die auf dem Markt erhältlich sind.

Die Blickwinkel beim R95H sind ziemlich anständig, besonders wenn man bedenkt, dass der Fernseher ein VA-Panel nutzt. Bereits die RGB-Hintergrundbeleuchtung trägt dazu bei, die Farbsättigung auch dann besser zu erhalten, wenn man seitlich auf den Bildschirm blickt. Es ist noch nicht das Niveau der besten RGB-Displays auf dem Markt, und erst recht nicht das der OLEDs, doch der Unterschied zu typischen Mini-LED-Fernsehern mit vergleichbarem VA-Panel ist spürbar. Bei größeren Blickwinkeln werden die Farben nicht so schnell ausgewaschen und das Bild bewahrt länger seinen Charakter.

Daytime performance

5.4/10

8.9/10

Panel finish
Satin
Matte
Reflection suppression
Decent
Very Good
Black levels during daytime
Good
Average

Panel brightness

Samsung R95H Micro RGB : 1172 cd/m2

PHILIPS PUS9010 (IPS): 398 cd/m2

In Bezug auf die Nutzung in einem hellen Raum schneidet der Philips PUS9010 anständig ab. Das verwendete satinierte Panel dämpft Reflexionen gut und verursacht keinen Spiegeleffekt, sodass der Bildschirm das Licht von Fenstern oder Lampen nicht so sehr streut. Leider schneidet der Fernseher im Vergleich zur Variante mit VA-Panel schlechter ab. Der Bildschirm ist deutlich dunkler, was in einem stark sonnigen Raum spürbar sein kann. Unter normalen Tagesbedingungen stellt dies kein großes Problem dar, jedoch ist der Unterschied zur VA-Version bei sehr hellen Umgebungen bemerkbar.

Eine der größten Stärken des R95H als Fernseher für ein helles Wohnzimmer ist die matte Bildschirmoberfläche. Samsung kommt seit Jahren sehr gut mit solchen Beschichtungen zurecht, und auch hier haben wir eine der besseren Lösungen auf dem Markt. Reflexionen werden wirkungsvoll reduziert, sodass Fenster, Lampen oder andere helle Umgebungsquellen beim Fernsehen am Tag nicht so sehr stören. Wie üblich bei matten Bildschirmen gibt es jedoch einen Kompromiss. Statt klarer Spiegelungen wird das Licht stärker über die Oberfläche des Panels gestreut, sodass bei starker, direkter Beleuchtung Teile des Bildschirms leicht aufgehellt wirken können. Ein Kompromiss, aber in einem typischen Wohnzimmer funktioniert diese Lösung trotzdem sehr gut.

Der R95H hat zudem ein weiteres starkes Argument – hohe Helligkeit in SDR. In einem hellen Wohnzimmer lohnt es sich, das lokale Dimming auf Stufe Hoch zu stellen, denn der Bildschirm kann dann in der Spitze sogar 2000 Nits erreichen, bei einer durchschnittlichen Helligkeit von etwa 1200 Nits. Man sollte jedoch bedenken, dass der Algorithmus dann aggressiver arbeitet und manchmal die Sichtbarkeit von Details in den hellsten Bildbereichen einschränken kann. Daher empfehlen wir für das abendliche Fernsehen die Einstellung Niedrig, die weniger in das Bild eingreift und dessen natürlicheren Charakter bewahrt.

Helligkeitswerte bei lokalem Dimming auf „Niedrig” eingestellt:

Lokales Dimming

5%

10%

20%

30%

40%

50%

60%

70%

80%

90%

100%

Mittelwerte

555

591

612

965

958

949

888

799

705

640

620

Panel details

Backlight Type
PFS LED
Mini-LED RGB
Software version during testing
TPN258E_V058.002.236.151
1204
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

PHILIPS PUS9010 (IPS)

Samsung R95H Micro RGB

TV features

6.1/10

7.8/10

  • System
    Titan OS
    Tizen
  • System performance
    Decent
    Very good
  • HDMI inputs
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    Toslink (Optical audio)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 1Gbit
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    Yes
  • RF remote control (no need to aim)
    No
    Yes
  • Backlit remote control
    Yes
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    No
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    No
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review PHILIPS PUS9010 (IPS) TV features
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Review Samsung R95H Micro RGB  TV features
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Review Samsung R95H Micro RGB  TV features
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    No
    Yes
  • Audio description
    No
    Yes

Klassische Funktionen des Fernsehers

Was die klassischen Funktionen betrifft, schneidet der Philips PUS9010 eher durchschnittlich ab. An Bord finden wir grundlegende Dinge wie EPG, Teletext oder die Möglichkeit, Kopfhörer über Bluetooth anzuschließen. Damit endet die Liste der stärkeren Punkte im Grunde genommen. Leider fehlen die Funktionen zur Aufnahme auf USB sowie der PiP-Modus (Bild-in-Bild). Das sind Funktionen, die immer seltener auftreten, aber im Alltag immer noch nützlich sein können. Positiv hervorzuheben ist die Fernbedienung mit numerischer Tastatur. Sie ist modern, beleuchtet und macht visuell einen sehr guten Eindruck. Schade nur, dass es sich immer noch um eine Infrarotfernbedienung handelt, die also eine Ausrichtung auf den Bildschirm erfordert. Bei einem so modernen Design wäre eine Funksteuerung über Bluetooth wünschenswert gewesen.

Smart TV

Die meisten Philips-Fernseher aus dem Jahr 2025, einschließlich des PUS9010, arbeiten mit dem Titan OS-System. Es ist immer noch eine relativ junge Plattform, und leider sind ihre Einschränkungen immer noch sichtbar. Das System selbst arbeitet ziemlich flüssig, deutlich besser als bei den günstigeren Modellen des Herstellers, und während der Tests gab es keine Probleme bei der Nutzung von Screen Mirroring oder AirPlay, was immer noch keine Selbstverständlichkeit ist. Das größte Manko bleibt jedoch die begrenzte Anzahl an verfügbaren Anwendungen. Dies kann teilweise umgangen werden, indem man eine Tastatur und eine Maus an den Fernseher anschließt und den integrierten Webbrowser nutzt, aber das ist eher eine Notlösung als eine bequeme Lösung für den Alltag.

Smart TV - Tizen

Der R95H läuft mit dem bekannten System Tizen, das praktisch alles bietet, was man heute von einem Smart-TV erwarten kann. Man hat Zugriff auf die beliebtesten Streaming-Apps, das System arbeitet schnell und die Navigation im Menü bereitet keine Probleme. Hinzu kommt das SmartThings-Ökosystem, mit dem der Fernseher als Steuerzentrale für Smart-Home-Geräte dienen kann. Außerdem gibt es AirPlay 2, einfache Bildübertragung vom iPhone sowie Multi View, das das gleichzeitige Anzeigen mehrerer Quellen auf dem Bildschirm ermöglicht.

Klassische Funktionen

Auch die eher traditionelle Seite des R95H kann sich sehen lassen. Der Fernseher verfügt über einen vollständigen Satz Tuner für terrestrischen, Kabel- und Satellitenempfang sowie einen übersichtlichen EPG. Es ist außerdem lobenswert, dass Samsung PiP (Bild-in-Bild) beibehalten hat, auf das der Hersteller bei einigen tiefer positionierten Modellen verzichtet hat. Hier kann man weiterhin gleichzeitig das Bild von zwei Quellen anzeigen, was bei den großen Bilddiagonalen des R95H wirklich nützlich sein kann. Zur Bedienung gibt es die charakteristische Fernbedienung SolarCell. Sie ist kompakt, hat nur die wichtigsten Tasten und benötigt keinen Batteriewechsel, da sie sich per Licht aufladen oder über den USB-C-Anschluss laden lässt. Nutzer, die hauptsächlich Streaming nutzen, gewöhnen sich schnell daran, obwohl bei klassischem Fernsehen das Fehlen eines Zahlenfelds nicht jedem gefallen wird.

Anschlüsse

Auch die Anschlussseite ist interessant gelöst. Der R95H verfügt über vier HDMI 2.1-Ports, Antenneneingänge und einen optischen Ausgang, zusätzlich ist er aber mit einem speziellen Anschluss für das One-Connect-Modul ausgestattet. Wie beim Flaggschiff-OLED S99H kann man also das kabellose One Connect nachkaufen und einen Teil der Verkabelung vom Fernseher weg verlegen. Das kostet zusätzlich 350$ / 1500zł, kann bei sehr wandnahem Einbau aber eine sehr praktische Lösung sein.

Apps

6.7/10

9.3/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
No
Apple_TV_Plus
No
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

7.9/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
No
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
No
Yes
12 Mpix
No
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
Yes
24 Mpix
No
Yes
28 Mpix
No
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der Mediaplayer im neuen Philips ist ein solider Standard. Er kommt mit den meisten gängigen Video- und Audioformaten zurecht und arbeitet stabil und vorhersehbar. Obwohl Fans seltener Untertitelformate oder spezifischer Bildauflösungen möglicherweise etwas enttäuscht sind, löst die integrierte Software für den durchschnittlichen Benutzer das Problem. Es ist eine bequeme Lösung, mit der wir keine externe Hardware einbinden müssen, um Inhalte von einer externen Festplatte abzuspielen.

Bei der Wiedergabe von Dateien über USB präsentiert sich das R95H problemlos. Während der Tests sind wir auf kein gängiges Video- oder Audioformat gestoßen, mit dem der Fernseher größere Probleme gehabt hätte, und der Player arbeitet schnell und stabil. Schade nur, dass Samsung nach wie vor keine Unterstützung für das Format HEIC bietet. Bei in diesem Format gespeicherten Fotos, etwa vom iPhone, muss man die Dateien weiterhin vorher in ein gebräuchlicheres Format konvertieren.

Sound

6.6/10

7.5/10

  • Maximum volume
    85dB
    89dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Der Sound des Philips PUS9010 ist einfach nur in Ordnung. Das getestete Exemplar bietet ein 2.0-System mit einer Gesamtleistung von 40 W, was für das alltägliche Fernsehen, Filme oder Serien vollkommen ausreicht. Der Klang ist angenehm, aber man kann hier kaum von etwas Überdurchschnittlichem sprechen, insbesondere wenn man auf starken Bass oder größere Dynamik Wert legt. Positiv zu vermerken ist die breite Unterstützung von Audioformaten. Bei Anschluss einer Soundbar oder Heimkinoanlage verarbeitet der Fernseher problemlos Dolby Atmos und DTS, ohne dass man mit den Einstellungen herumexperimentieren oder einen Qualitätsverlust des Sounds hinnehmen muss. Für Personen, die eine externe Beschallung planen, ist das definitiv eine gute Nachricht.

Samsung R95H wurde mit einem recht umfangreichen Audio-Setup 4.2.2 mit 70 W Leistung ausgestattet und macht im Alltag wirklich einen angenehmen Eindruck. Der Klang ist sauber, für einen Fernseher recht räumlich und deutlich kräftiger als bei den meisten Modellen der Mittelklasse. Bei Filmen und Serien kommen die eingebauten Lautsprecher problemlos zurecht und werden sogar anspruchsvollere Nutzer zufriedenstellen. Etwas schlechter wird es erst, wenn das Material wirklich viel Bass enthält. Bei einigen Stücken haben wir festgestellt, dass der Fernseher zu unangenehmen Resonanzen neigen kann, und genau hier merkt man die Grenzen des eingebauten Audiosystems am stärksten. Wären die tiefen Töne besser, könnten wir das Gesamturteil deutlich höher ansetzen. Wenn jemand stärkeren Bass und einen kinoähnlicheren Klang bevorzugt, sollte er über einen Soundbar mit Subwoofer oder ein Heimkinosystem nachdenken. Ein Soundbar ist natürlich die einfachere und günstigere Option, und dank Unterstützung für Dolby Atmos lässt sich mit dem R95H bereits ein wirklich solides Filmsystem aufbauen. Es sei denn, jemand nutzt hauptsächlich physische Blu-ray-Veröffentlichungen. Dann sollte man bedenken, dass Samsung keine DTS-Formate unterstützt, was bei einigen Tonspuren die Nutzung eines externen Players oder AV-Receivers erforderlich machen kann.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

No acoustic data

89dBC (Max)

75dBC

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