Panasonic W95B vs Samsung QN80H

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Samsung QN80H
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Available screen sizes: 55”65”75”85”

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Amazon FireTV

Model year: 2025

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Overall rating

7.5

7.3

  • Movies and series in UHD quality

    7.3

    7.0

  • Classic TV, YouTube

    7.4

    6.8

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    7.2

    6.8

  • Gaming on console

    8.6

    9.0

  • TV as a computer monitor

    8.4

    8.9

  • Watching in bright light

    7.2

    5.8

  • Utility functions

    6.8

    7.3

  • Apps

    7.2

    9.3

  • Sound quality

    7.9

    7.1

Advantages

  • Hervorragendes Schwarz und Kontrast dank 504 lokalen Dimming-Zonen und VA-Panel

  • Sehr hohe HDR-Helligkeit (bis zu 1400 Nits)

  • Gute Bewegungsflüssigkeit. 144 Hz-Panel – ideal für Spiele und dynamische Inhalte

  • Unterstützung für Dolby Vision, HDR10+

  • Viele Funktionen für Spieler, einschließlich: HGiG, ALLM, FreeSync und G-Sync

  • Niedrige Eingangsverzögerung

  • Gut funktionierendes Upscaling und subtile digitale Bildbearbeitung

  • Hohe Helligkeit am Tag und effektive Reduzierung von Spiegelungen

  • Angenehmer Sound mit Dolby Atmos-Unterstützung

  • Möglichkeit zur Aufnahme auf USB, Bluetooth und Klinkenanschluss

  • Gute Schwarzwerte dank Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung

  • Hohe Helligkeit, über 1000 Nits im HDR

  • Satte Farben dank Quantum Dots (QLED)

  • Hohe Bildwiederholrate: 144 Hz

  • 4 HDMI 2.1-Anschlüsse

  • Sehr geringe Eingabeverzögerung (Input Lag)

  • Erweiterte Gaming-Funktionen

  • Schnelles Tizen-Betriebssystem

  • Sieben Jahre Systemsupport

  • Sehr gute Zusammenarbeit mit PCs (240-Hz-Modus, hervorragende Schriftlesbarkeit)

  • Verstellbarer Abstand und höhenverstellbare Standfüße

Disadvantages

No like
  • Das Fire TV-System ist in Europa schlecht ausgereift – es fehlen viele Anwendungen

  • Grobschlächtige Benutzeroberfläche und Softwarefehler, z. B. keine Untertitel beim Abspielen von Filmen von USB

  • Im VRR-Modus funktioniert das lokale Dimming nicht

  • Schmale Blickwinkel – typisch für VA-Panels

  • Nur zwei HDMI 2.1-Anschlüsse

  • Geringe Anzahl an Local-Dimming-Zonen, 110 im 65-Zoll-Modell

  • Mäßige Reflexionsunterdrückung

  • Keine USB-Aufnahme und keine PiP-Funktion

  • Nicht sehr elegante Kunststofffüße

  • Keine solarbetriebene Fernbedienung 😓

Our verdict

Der Panasonic W95B ist einer dieser Fernseher, der nicht nur auf dem Papier mit seinen Spezifikationen beeindruckt, sondern auch in der Praxis begeistert. Es ist ein hervorragendes Mini LED-Display, das ausgezeichnetes Schwarz, sehr hohe Helligkeit und flüssige Bewegungen bietet, die in Kombination mit einer durchdachten lokalen Dimmung ein nahezu perfektes Bild schaffen. Die meisten Inhalte sehen darauf einfach großartig aus, und der Gaming-Modus mit geringer Latenz und Unterstützung für Schlüsseltechnologien macht ihn auch zu einer guten Wahl für Spiele. Man muss jedoch beachten, dass der W95B auf eine recht spezifische Zielgruppe ausgerichtet ist – nämlich auf diejenigen, die bereit sind, schwächere Nutzungsfunktionen im Austausch für gute Bildqualität zu akzeptieren. Das Fire TV-System in dieser Version ist wenig ausgereift: Es fehlen einige Anwendungen, einige Funktionen laufen holprig, und der integrierte Datei-Player unterstützt nicht einmal Untertitel. Trotz dieser Unzulänglichkeiten ist der Panasonic W95B ein solider, durchweg guter Bildschirm, der beweist, dass Mini LED eine echte Alternative für Personen sein kann, die aus irgendeinem Grund keinen OLED-Fernseher wollen. Es ist einer der wenigen Fernseher dieser Art, die man mit gutem Gewissen empfehlen kann, vorausgesetzt, dass das Bild und nicht das System und die Anwendungen Priorität hat.

Der Samsung QN80H ist ein wirklich gelungenes Mittelklasse-Fernsehgerät und unserer Meinung nach sollte man genau so auf ihn schauen. Nicht als neues Neo-QLED-Flaggschiff, sondern als erstes Modell im Samsung-Portfolio, das bereits einen deutlichen Vorgeschmack auf bessere Bildqualität liefert. Vollflächige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, hohe Helligkeit und gut gesättigte Farben sorgen dafür, dass für jemanden, der von einem gewöhnlichen LCD-Fernseher umsteigt, der Unterschied wirklich groß sein kann. Ein riesiger Pluspunkt dieses Modells ist, dass Samsung ihm funktional nicht stiefmütterlich begegnet ist. Der QN80H hat nahezu dasselbe umfangreiche Ausstattungspaket erhalten wie die Flaggschiffe. Es gibt also ein komplettes Paket für Gamer, angeführt von vier HDMI-2.1-Ports, sowie ein außerordentlich schnelles Tizen-System, das zudem garantierte Unterstützung und Updates für die nächsten 7 Jahre erhält.

Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass es sich nicht um ein Modell aus der obersten Liga handelt. Die Anzahl der Dimming-Zonen der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung bricht keine Rekorde, weshalb in anspruchsvollen Szenen gewisse Kompromisse bei der Bildqualität sichtbar sind. Es gibt auch kleine Entscheidungen, die uns schlicht nicht gefallen, etwa die Abschaffung der Solarfernbedienung zugunsten einer weniger eleganten Version mit Batteriebetrieb. Trotzdem kann man dem QN80H kaum vorwerfen, in einem wesentlichen Bereich schlecht abzuschneiden. Es ist ein Fernseher, der in praktisch jedem Bereich mindestens gut zurechtkommt. Genau solche Erwartungen sollte man an ihn haben. Er versucht nicht krampfhaft, ein Flaggschiff vorzutäuschen, enttäuscht aber in keinem Aspekt. Genau solche Ergebnisse hatten wir von der „80“-Serie erwartet, und diese Erwartungen wurden erfüllt. Lohnt sich der Kauf? Ja, aber viel hängt vom Preis ab. Bei einem entsprechend attraktiven Preis kann der QN80H erneut zu einem der sinnvollsten Samsung-Modelle für diejenigen werden, die in eine höhere Bildqualitätsstufe einsteigen möchten, aber nicht bereit sind, für die teuersten Modelle der Marke draufzuzahlen.

TV appearance

HDMI inputs
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Good
Good
Stand type
Central
Legs
Bezel color
Silver
Graphite
Stand
Fixed
Height adjustment, Base adjustment
Flat design
No
Yes
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

7.5/10

6.7/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 504 (18 x 28)

Local dimming function: Yes, number of zones: 110 (10 x 11)

Contrast:

Review Panasonic W95B Contrast and black detail

Result

175,300:1

Review Panasonic W95B Contrast and black detail

Result

28,450:1

Review Panasonic W95B Contrast and black detail

Result

19,450:1

Review Panasonic W95B Contrast and black detail

Result

8,600:1

Review Panasonic W95B Contrast and black detail

Result

5,400:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

18,900:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

7,100:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

23,200:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

7,750:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

3,800:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Wir haben die 65-Zoll-Variante getestet, die mit bis zu 504 lokalen Dimming-Zonen ausgestattet ist. Der Panasonic W95B ist ein LCD-Fernseher mit VA-Panel, aber das Wichtigste ist die Verwendung von Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit präziser Zonenkontrolle. Die Ergebnisse, die wir erzielen konnten, sind wirklich beeindruckend – in einfacheren Szenen kann der Kontrast sechsstellige Werte erreichen, wodurch man diesen Bildschirm gelegentlich mit einem OLED verwechseln könnte. Natürlich ist dieses Modell kein OLED, und in anspruchsvolleren Sequenzen sind gewisse Einschränkungen aufgrund der Arbeit der Zonen sichtbar, aber man muss anerkennen, dass Panasonic seine Algorithmen nahezu perfektioniert hat. Lokales Dimming ist praktisch nicht zu sehen – das Bild bleibt konsistent, ohne offensichtliche Defekte oder den Effekt von übermäßigem „Verlaufen“ des Lichts. Die Details in dunklen Bereichen sind erhalten geblieben, und die Übergänge zwischen Helligkeit und Schwarz wirken außergewöhnlich natürlich.

QN80H gehört zur Neo QLED-Linie, was bedeutet, dass er eine direkte, zonale Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung besitzt. In der getesteten 65-Zoll-Variante zählten wir genau 110 Zonen der lokalen Dimmung. Im Vergleich zur aggressiv bepreisten chinesischen Konkurrenz mag diese Zahl nicht umwerfend wirken, ist aber dennoch ungleich besser als gar keine Dimmung oder die in niedriger positionierten Modellen verwendete Edge-Dimming-Technik. Vor allem hat Samsung den QN80H mit einem hochkontrastigen VA-Panel kombiniert. Dadurch kann der Fernseher selbst bei einer relativ geringen Anzahl an Zonen wirklich gute Ergebnisse erzielen. In unseren Tests mit Filmszenen schlug sich der QN80H recht solide, besonders dort, wo auf dem Bildschirm tiefes Schwarz vorherrschte. Bei Filmen wie Oblivion war das von uns gemessene Schwarz sogar 3- bis 4-mal tiefer als die nativen Möglichkeiten des Panels. Das ist ein Beleg dafür, dass der Fernseher die entsprechenden Bereiche effizient und präzise abdunkeln kann, um ein Bild mit zufriedenstellendem Kontrast darzustellen.

Probleme treten jedoch in anspruchsvolleren Momenten auf. In Szenen mit vielen feinen Details auf dunklem Hintergrund (Aufnahme mit dem Hubschrauber unten) zeigt sich die größte Schwäche des QN80H. Wenn auf dem Bildschirm kleine, aber sehr helle Punkte erscheinen, gerät der Dimming-Algorithmus deutlich ins Straucheln. Anstatt nur diese Details präzise zu beleuchten, hellt der Fernseher nahezu den gesamten Bildschirm auf, wodurch das Schwarz rundherum stark gräulich wird. Das ist eine direkte Folge der geringen Anzahl an Dimming-Zonen. Es bleibt zu hoffen, dass Samsung den Algorithmus in künftigen Software-Updates optimiert. Trotzdem bewerten wir den Gesamtkontrast positiv, besonders im Vergleich zu Bildschirmen, die überhaupt keine zonale Hintergrundbeleuchtung besitzen.

HDR effect quality

5.7/10

5.8/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
HDR10, HDR10+, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 93.0%, Bt.2020: 71.0%
DCI P3: 93.3%, Bt.2020: 71.1%

Luminance measurements in HDR:

Review Panasonic W95B Brightness measurement

Result

1145 nit

Review Panasonic W95B Brightness measurement

Result

229 nit

Review Panasonic W95B Brightness measurement

Result

636 nit

Review Panasonic W95B Brightness measurement

Result

198 nit

Review Panasonic W95B Brightness measurement

Result

740 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

694 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

385 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

703 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

307 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

660 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: HDR10+

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Samsung QN80H

Panasonic W95B

Der Panasonic W95B ist tatsächlich ein sehr helles Display, das in der Lage ist, eine Spitzenhelligkeit von etwa 1400 Nits zu erreichen. In helleren, lichtdurchfluteten Filmszenen übersetzt sich dieser Wert in spektakuläre HDR-Effekte, die großen Eindruck hinterlassen können. Kennt man jedoch unser Testgerät, wird einem vermutlich klar, dass der Fernseher in sehr anspruchsvollen Szenen – wie dem Mond in der Ferne oder den Lichtern eines Hubschraubers in der Szene aus dem Film Sicario 2 – nicht begeistert. In solchen Situationen sinkt die Helligkeit sogar auf etwa 200 Nits, wodurch der HDR-Effekt wesentlich weniger sichtbar wird. Dies geschieht, weil Panasonic darauf setzt, tiefes Schwarz zu erhalten, ohne den Hintergrund aufzuhellen – für viele Nutzer sollte das kein Grund zur Besorgnis sein. Man muss jedoch beachten, dass das Bild in solchen Momenten zu SDR-Inhalten ähnelt. Auch die Farbwiedergabe ist lobenswert, die dank des PFS-Filters (bekannt aus der QLED-Technologie) etwa 93% des DCI-P3-Farbraums abdeckt. Dadurch präsentieren sich die meisten Filme in Bezug auf Sättigung und Farben sehr gut und bewahren den cineastischen Charakter des Bildes.

Der Samsung QN80H ist zweifellos ein heller Fernseher. In synthetischen Tests überschreitet er die Marke von 1000 Nits, was auf dem Papier bereits einen soliden HDR-Effekt verspricht. In der Praxis zeigt das Panel tatsächlich Biss, auch wenn es nicht unter allen Bedingungen sein volles Potenzial entfalten kann (oder besser gesagt die Hintergrundbeleuchtung 🤔). Am besten wirken helle, weitläufige Einstellungen. Ausgeleuchtete Außenaufnahmen oder stark aufgehellte Szenen sehen darauf wirklich gut aus. Die Helligkeit liegt dann bei etwa 700 Nits, was einen deutlichen Qualitätssprung gegenüber normalem SDR bedeutet. Schwierigkeiten treten bei dunklen Bildern mit kleinen, punktuellen Aufhellungen auf. Der QN80H neigt dazu, diese stark zu dimmen, um um jeden Preis die Schwarztiefe zu erhalten. Einerseits gewinnt man so an Kontrast, andererseits verliert man Dynamik und den Glanz feiner HDR-Details. Der Fernseher hat also großes Potenzial, doch der Local-Dimming-Algorithmus ist mitunter zu restriktiv.

Farbraumabdeckung

Auch bei den Farben sieht es gut aus. Der QN80H nutzt Quantum-Dot-Technologie und deckte in unseren Messungen 93 % des DCI-P3-Farbraums sowie etwa 70 % von BT.2020 ab. Heute reißen solche Ergebnisse niemanden mehr vom Hocker, aber im Alltag reichen sie völlig aus, um in den meisten Filmen und Serien ein lebendiges und natürliches Bild wiederzugeben. Die Farben sind angemessen gesättigt und wirken nach korrekter Kalibrierung weder künstlich noch übertrieben aggressiv.

Factory color reproduction

5.1/10

6.1/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Im Filmmaker-Modus bietet der Panasonic W95B ein Bild mit einer recht korrekten Farbdarstellung, obwohl es kleine Unvollkommenheiten aufweist. Der Weißabgleich neigt leicht zur Rotstich, was zu einer subtilen Erwärmung des Bildes führen kann, und die Gamma-Kurve ist leicht angehoben, wodurch der Bildschirm etwas aufgehellt erscheinen kann. Es ist gut, dass der Hersteller diesen Modus vorgesehen hat – bereits in der Werkskonfiguration sorgt er für ein recht natürliches Aussehen von Filmen. Da jedoch bekannt ist, wie anfällig die Fernseher von Panasonic für Kalibrierungen sind, haben wir beschlossen, zu überprüfen, wie sehr das Bild nach einer professionellen Abstimmung verbessert werden kann.

Die Werkseinstellungen des QN80H waren wirklich gut, besonders im Vergleich zu den meisten Fernsehern, die zu unseren Tests kommen. Natürlich haben wir die Messungen im Filmmaker Mode durchgeführt und genau diesen Modus empfehlen wir direkt nach der Erstinstallation zu aktivieren. Bei SDR-Inhalten war unser Exemplar sogar überraschend gut eingestellt. Der Weißabgleich war sehr gleichmäßig, die Farben wirkten natürlich, und die Fehler waren so gering, dass man sie ohne Messgeräte kaum erkennen konnte. Der einzige Schwachpunkt war das Gamma. In helleren Bildbereichen hellte der Fernseher diese etwas zu stark auf, sodass das Bild stellenweise etwas an Tiefe verlor. Trotzdem würden wir uns wünschen, dass die meisten Fernseher sofort nach dem Auspacken so gut aussehen.

In HDR war es etwas schlechter. Der Weißabgleich selbst war weiterhin korrekt eingestellt, sodass das Problem nicht bei den Farben lag, sondern in der Art, wie der QN80H die Bildhelligkeit steuert. Das zeigte sich sofort im EOTF-Diagramm. Der Fernseher hellte große Teile der Szenen zu stark auf, wodurch die hellsten Bereiche ausbrennen konnten. Gleichzeitig wurden sehr kleine Bildpunkte oft zu stark gedimmt. In der Folge gingen einige feine Details einfach verloren. Der werkseitige Filmmaker Mode in HDR ist also nicht schlecht, aber deutlich weniger gut kalibriert als im SDR.

Color reproduction after calibration

9.1/10

8.2/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Nach einer professionellen Kalibrierung zeigt der Panasonic W95B, was er wirklich kann. Die Farbfehler sind größtenteils auf Werte unter 2–3 gesunken, was sie für das menschliche Auge praktisch unsichtbar macht. Es gelang außerdem, den Übermaß an Rot im Weißabgleich zu korrigieren, wodurch das Bild nicht mehr leicht rötlich erscheint und Details in dunklen Bereichen nicht mehr wegen zu starker Abdunkelung in der Gamma-Einstellung verloren gehen. Auch in HDR-Materialien ist die Verbesserung bemerkbar – die Farbsättigung ist jetzt stabiler und weicht nicht mehr so deutlich in Richtung Blau wie zuvor. Es ist wirklich ein großartiger Fernseher für das Ansehen von Filmen und Serien in der bestmöglichen Qualität. Obwohl wir wissen, dass Mini-LED-Bildschirme nicht immer perfekt dafür geeignet sind, ist der W95B ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man mit entsprechender Feinabstimmung einen Effekt erzielen kann, der dem von OLEDs nahekommt.

Die größte Veränderung nach der Kalibrierung sahen wir im HDR-Filmmaker-Modus. Im SDR war es ab Werk schon sehr gut, daher hatten wir hier nicht viel zu tun. Im HDR hingegen gelang es, die Art und Weise zu kontrollieren, wie der QN80H die Helligkeit regelte und die meisten Szenen zu stark aufhellte. Nach der Kalibrierung wirkt das Bild ruhiger, natürlicher und deutlich näher an einer originalgetreuen Wiedergabe.

Smoothness of tonal transitions

9.5/10

9.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

In Bezug auf die Flüssigkeit der tonal Übergänge präsentiert sich der Panasonic W95B hervorragend. In den überwiegenden meisten Szenen ist die Gradation praktisch nicht wahrnehmbar, was das Bild außerordentlich glatt und natürlich erscheinen lässt. Minimale Probleme treten nur in extremen Grautönen auf, die äußerst selten vorkommen und mit bloßem Auge schwer zu erfassen sind. Das ist ein Niveau, das selbst sehr anspruchsvolle Benutzer zufriedenstellen wird.

Beim Samsung QN80H fallen die tonalen Übergänge sehr gut aus. Farben mit ähnlichen Nuancen gehen nahtlos ineinander über, ohne deutliche Streifen, Flecken oder plötzliche Sprünge zwischen den Abstufungen. Besonders gut gelingen dunkle Verläufe, etwa Grautöne und Übergänge knapp über Schwarz. Gerade in solchen Bereichen zeigen viele Fernseher Schwächen, der QN80H hingegen meistert sie überraschend gut. Kleine Unregelmäßigkeiten sind erst in sehr hellen Aufnahmen sichtbar, wo gelegentlich leichtes Banding auftritt. Das ist jedoch so dezent, dass es beim normalen Sehen kaum jemanden stören dürfte.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7.8/10

7/10

Image without overscan on the SD signal
OK
No
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

In Bezug auf die Bildverarbeitung macht sich der Panasonic W95B hervorragend. Der hauseigene Prozessor, der für die digitale Bildbearbeitung verantwortlich ist, skaliert Materialien mit niedrigerer Auflösung sehr effektiv auf 4K und bewahrt dabei eine große Menge an Details und das natürliche Aussehen der Konturen. Das Endergebnis ist beeindruckend – das Upscaling ist hier auf einem wirklich hohen Niveau, und Full HD-Inhalte können überraschend gut aussehen. Auch die Art und Weise, wie der Fernseher tonale Übergänge in Materialien von geringer Qualität glättet, verdient Aufmerksamkeit. Der Algorithmus arbeitet nicht so aggressiv wie in einigen Konkurrenzmodellen, wodurch er keine Details oder das Filmkorn verwischt.

Für die digitale Bildverarbeitung im Samsung QN80H ist der NQ4-AI-Prozessor der zweiten Generation zuständig. Der Chip ist bereits aus früheren Modellen des Herstellers bekannt und liefert nach wie vor sehr gute Ergebnisse, besonders bei Inhalten niedrigerer Auflösung. Das Bild wird effektiv auf 4K hochskaliert, jedoch ohne übermäßiges Schärfen und ohne den Eindruck, dass der Fernseher das Quellmaterial künstlich aufbessern möchte.

Die Funktion „Rauschreduzierung” erweist sich ebenfalls als nützlich. Sie kann Posterisierung und sichtbares Banding bei Material geringerer Qualität deutlich verringern, insbesondere beim Streaming mit niedriger Bitrate. Man sollte jedoch bedenken, dass sie nicht ohne Nebenwirkungen ist. Sie kann einen Teil des Filmkorns entfernen und das Bild leicht glätten. Daher würden wir die Funktion bei guter Quellenqualität deaktiviert lassen. Wenn einen hingegen Streifen und ungleichmäßige Tonübergänge mehr stören als der Verlust eines Teils des Korns, kann die „Rauschreduzierung” eine sehr nützliche Ergänzung sein.

Blur and motion smoothness

7.8/10

7.8/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
No
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
-%
70%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur (4K@144Hz):

Blur (4K@144Hz):

Das im Panasonic W95B verwendete 144 Hz-Panel bietet eine hervorragende Flüssigkeit, obwohl man in der Praxis aufgrund der Art und Weise, wie Fernsehinhalte aussehen, oder aufgrund der Beschränkungen neuer Konsolen darauf achten sollte, wie es sich bei einer Aktualisierungsrate von 120 Hz verhält. In diesem Modus präsentiert sich der Fernseher hervorragend – obwohl es sich um ein VA-Panel handelt, das von Natur aus nicht für die schnellste Reaktionszeit der Pixel bekannt ist, ist das Nachziehen hier minimal und mit bloßem Auge schwer zu erkennen.

Die Bewegungsunschärfe und die Bewegungsdarstellung des QN80H sind wirklich gut, vor allem dank des schnellen Panels. Bei 4K aktualisiert das Display das Bild mit bis zu 144 Hz; nach Umschalten auf Full HD und Anschluss an einen PC können sogar 240 Hz erreicht werden. Das ist eine Neuerung bei Samsung-Fernsehern und eine interessante Ergänzung für diejenigen, die den Fernseher auch zum PC-Gaming nutzen wollen. Uns interessierte jedoch mehr, wie sich der QN80H bei 120 Hz schlägt, da Konsolen diese Bildfrequenz nutzen. Hier ist es wirklich gut. Das Panel hat kein großes Problem mit der für VA-Panels typischen Schlierenbildung, und leichte Nachzieheffekte hinter bewegten Objekten sind vor allem auf dunklem Hintergrund zu sehen. Das stört beim normalen Fernsehen von Sport oder beim Spielen jedoch nicht. Im Fernseher gibt es außerdem ein System zur Bewegungsaufbereitung, das Samsung „Wyrazistością obrazu“ nennt. Man kann die Reduzierung von Rucklern und Unschärfen getrennt einstellen, sodass sich seine Wirkung leicht für Filme, Sport oder die eigenen Vorlieben anpassen lässt.

Console compatibility and gaming features

9.8/10

9.6/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 144Hz
    48 - 240Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    No
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Abgesehen von dem zuvor erwähnten Nachteil im Zusammenhang mit dem VRR-Modus, in dem das lokale Dimmen nicht funktioniert, ist der Panasonic W95B ein echtes Gaming-Monster. Der Fernseher bietet praktisch alles, was sich Gamer wünschen können – vielleicht abgesehen von vier HDMI 2.1-Anschlüssen, da nur zwei zur Verfügung stehen. An Bord finden wir den automatischen Niedrigverzögerungsmodus (ALLM), korrekt implementierte HDR-Modi für Gamer, einschließlich HGiG, sowie Unterstützung für Dolby Vision in Spielen. Abgerundet wird das Ganze durch die interessant gestaltete Game Bar, die in Form von Kreisen dargestellt ist. Sie ist vielleicht nicht die optisch attraktivste, erfüllt aber ihren Zweck – indem sie es ermöglicht, die wichtigsten Spielparameter schnell zu überprüfen und die Einstellungen anzupassen, ohne in das Systemmenü gehen zu müssen.

Der Samsung QN80H ist ein Fernseher, der in Sachen Gaming-Funktionen richtig stark aufgestellt ist. Die größte Neuerung für 2026 ist der DLG-Modus, der eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 240 Hz erlaubt, wenn die Anzeige auf Full HD umgeschaltet wird. Diese Option richtet sich vor allem an PC-Nutzer, zeigt aber auch, dass Samsung den Gaming-Bereich seiner Fernseher weiterhin stark ausbaut. Dabei endet die Liste der Vorzüge nicht. Der QN80H verfügt über vier vollwertige HDMI‑2.1‑Anschlüsse, was in dieser Preisklasse noch nicht selbstverständlich ist. Man kann also mehrere Konsolen, einen PC oder eine Soundbar gleichzeitig anschließen, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, welcher Eingang die volle Bildleistung unterstützt. Der Fernseher unterstützt außerdem VRR, ALLM und HGiG, sodass er in Bezug auf die Grundausstattung kaum Kritikpunkte bietet.

Ein gewisser Nachteil ist das Fehlen von Dolby Vision, was vor allem für Besitzer einer Xbox Series X relevant sein kann. Das ist jedoch kein Mangel, der den QN80H als Gaming-Fernseher disqualifiziert. Samsung hat nämlich eine Funktion, die bei den meisten Herstellern noch fehlt: den eigenen Bewegungsverbesserer Game Motion Plus. Dieser arbeitet auch im Spielmodus und verbessert die Flüssigkeit von Titeln, die mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde laufen, ohne den Input-Lag drastisch zu erhöhen. In der Praxis kann Game Motion Plus einen deutlich größeren Unterschied machen als der Dolby-Codec, insbesondere bei anspruchsvolleren Spielen, die keinen 60‑FPS‑Modus bieten. Das Bild wird spürbar flüssiger, und die Steuerung bleibt weiterhin schnell genug. Deshalb ist der QN80H trotz fehlendem Dolby Vision immer noch einer der am besten ausgestatteten Fernseher für Spieler in seiner Klasse.

Input lag

9.8/10

10/10

SDR

1080p60
20 ms
11 ms
1080p120
11 ms
9 ms
2160p60
20 ms
11 ms
2160p120
11 ms
9 ms

HDR

2160p60
1 ms
11 ms
2160p120
10 ms
9 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
18 ms
2160p120 DV
9 ms

Der Panasonic W95B bietet eine sehr niedrige Eingangsverzögerung – etwa 11 ms bei 120 Hz-Inhalten und 20 ms bei 60 Hz. Obwohl dies auf dem Papier keine rekordverdächtigen Werte sind, die die anspruchsvollsten eSport-Spieler begeistern könnten, ist der Unterschied in der Praxis nahezu nicht spürbar. Während der Tests haben wir selbst in dynamischen, schnellen Titeln keine Verzögerungen bei der Reaktion bemerkt. Der Fernseher reagiert sofort und das Gameplay bleibt flüssig und komfortabel. Das ist ein Niveau, das sowohl für Konsolenspiele als auch für anspruchsvollere Online-Produktionen ausreicht.

Der Input-Lag beim QN80H liegt auf einem sehr guten Niveau. Im Spielmodus beträgt der Input-Lag etwa 10 ms, also genau so viel, wie man heute von den besten Gaming-Fernsehern erwartet. In dieser Hinsicht ist es schwer, Samsung etwas vorzuwerfen. Die Steuerung ist schnell, die Reaktion auf Bewegungen des Controllers sofort, und selbst anspruchsvollere Spieler sollten keine Beeinträchtigung spüren. Schaltet man das bereits erwähnte Game Motion Plus ein, steigt der Input-Lag auf etwa 45 ms. Das ist natürlich ein höherer Wert, allerdings weiterhin so gering, dass die Funktion in ruhigeren Rollenspielen oder Adventure-Titeln voll nutzbar bleibt. Zumal man im Gegenzug ein deutlich flüssigeres Bild erhält.

Compatibility with PC

8.4/10

8.9/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
10ms
9ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
RGB
Max refresh rate
144Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Der Panasonic W95B kommt sehr gut mit dem Computer zurecht. Dank des Gaming-Displays mit 144 Hz und der Unterstützung für G-Sync und AMD FreeSync bietet der Bildschirm ein flüssiges Bild ohne Ruckeleffekte, was nicht nur Spieler, sondern auch Personen, die den Fernseher als großen Monitor verwenden, zu schätzen wissen. Im Alltag kann man darauf auch bequem arbeiten – die Schriftarten sind leserlich und das Bild scharf. Auch wenn sie nicht so klar sind wie bei Displays mit IPS-Panel, wird die Qualität der Textdarstellung für die meisten Benutzer völlig zufriedenstellend sein.

Der Samsung QN80H eignet sich auch problemlos als großer Monitor. Neben der bereits erwähnten Bildwiederholfrequenz von 144 Hz bei 4K (und sogar 240 Hz in Full HD!) bietet der Fernseher ein komplettes Paket an Gaming-Funktionen, was bei Anschluss an einen PC enorme Möglichkeiten eröffnet. Auch bei der Arbeit mit Texten schlägt sich der QN80H sehr gut. Das hier eingesetzte Panel verfügt über die klassische, standardmäßige RGB-Pixelanordnung. Schriften sind scharf, klar und sehr gut lesbar. Es gibt hier keine ausgefransten Buchstabenränder oder seltsame, farbige Konturen um den Text. Natürlich werden wohl nur wenige einen so großen Fernseher ausschließlich für Büroarbeit kaufen. Es ist jedoch gut zu wissen, dass der QN80H bei solchen Aufgaben ohne die geringsten Probleme zurechtkommt.

Viewing angles

2.9/10

3.2/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
80%
83%

Leider ist dies die Achillesferse des Panasonic W95B-Modells – wie bei den meisten Fernsehern mit VA-Panel ohne zusätzliche Beschichtungen zur Erweiterung der Betrachtungswinkel. Die Farben beginnen bereits bei einer geringen Abweichung von der Bildschirmmitte zu verblassen, und der Kontrast sinkt spürbar. Aus diesem Grund ist es beim Fernsehen ratsam, so direkt wie möglich vor dem Fernseher zu sitzen, um das volle Potenzial des Bildes auszuschöpfen.

Die Blickwinkel sind leider die Achillesferse des hier eingesetzten VA-Panels. Einerseits verschafft ein solches Panel dem QN80H höheren Kontrast und besseres Schwarz, andererseits sorgt es für deutlich schlechtere Bildqualität bei seitlicher Betrachtung als bei Fernsehern mit IPS- oder ADS-Panels. Es reicht, etwas weiter seitlich zu sitzen, damit die Farben an Sättigung verlieren und das Schwarz heller wird. Das Bild bleibt zwar noch erkennbar, sieht aber nicht mehr so gut aus wie bei direkter Betrachtung. Deshalb eignet sich der QN80H am besten, wenn die meisten Zuschauer möglichst nahe der Bildschirmmitte sitzen.

Daytime performance

7.2/10

5.8/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Good
Decent
Black levels during daytime
Good
Good

Panel brightness

Samsung QN80H: 459 cd/m2

Panasonic W95B: 673 cd/m2

Die im Panasonic W95B verwendete satinierte Bildschirmoberfläche dämpft effektiv Lichtreflexionen, sodass der Bildschirm selbst in stark beleuchteten Räumen lesbar bleibt. Das größte Plus dieses Modells ist jedoch die hohe Helligkeit – beim Ansehen von alltäglichen Inhalten erreicht sie etwa 700 Nits, was völlig ausreicht, selbst unter sehr anspruchsvollen Tageslichtbedingungen. Der Fernseher eignet sich also hervorragend für Wohnzimmer mit großen Fenstern oder beim Anschauen an sonnigen Tagen, während er den richtigen Kontrast und die Farbsättigung beibehält, ohne den visuellen Komfort zu beeinträchtigen.

Im Hinblick auf die Helligkeit bei Alltagsinhalten (SDR) ist der Samsung QN80H ein ziemlich mäßiger Fernseher. Bei normalen Inhalten erreicht er etwa 460 Nits. Das ist vielleicht kein Rekordwert, reicht aber problemlos zum Fernsehen in einem normal beleuchteten Wohnzimmer. Schlechter fällt allerdings die Bildschirmbeschichtung aus. Sie ist seidenmatt, geht also mit Spiegelungen besser um als ein typisches glänzendes Panel, kann diese aber dennoch deutlich sichtbar machen. Außerdem schneidet der QN80H diesbezüglich etwas schlechter ab als das letztjährige Modell QN80F. Solange der Raum mäßig hell ist, sollten keine Probleme auftreten, doch ein großes Fenster (oder eine Lampe) direkt gegenüber dem Fernseher kann beim Sehen bereits stark stören.

Panel details

Backlight Type
PFS LED
Mini-LED QLED
Software version during testing
RS8141/3009
1122
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

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Panasonic W95B

Samsung QN80H

TV features

6.8/10

7.3/10

  • System
    Amazon FireTV
    Tizen
  • System performance
    Average
    Very good
  • HDMI inputs
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    Yes
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    No
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
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Review Samsung QN80H TV features
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    No
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

SmartTV-Funktionen W95B

Das ist leider die nächste Achillesferse des Panasonic W95B-Modells. Das hier verwendete Fire TV-Betriebssystem in der europäischen Version ist schlecht ausgearbeitet – es fehlen viele wichtige Anwendungen, und die Benutzeroberfläche funktioniert an einigen Stellen behäbig und träge. Zwar finden wir hier grundlegende Funktionen wie AirPlay oder Screen Mirroring, aber das ist ein magerer Trost im Vergleich dazu, wie reibungslos die Plattformen anderer Hersteller arbeiten. Infolgedessen schneidet der Fernseher trotz hervorragender Bildqualität in Bezug auf die Software unter den Erwartungen ab.

Benutzerfunktionen W95B

In Bezug auf die Benutzerfunktionen präsentiert sich der Panasonic W95B deutlich besser. Der Fernseher bietet Bluetooth, eine klassische, gut ausgestattete Fernbedienung und die Möglichkeit, Programme von den integrierten DVB-T-Tunern auf USB aufzunehmen – ein seltener Vorteil, der in vielen Konkurrenzmodellen fehlt. Ein zusätzliches Plus ist das Vorhandensein eines Klinkenausgangs, der sicherlich Benutzer älterer Heimkinoanlagen oder traditioneller kabelgebundener Kopfhörer erfreuen wird. In Bezug auf die technische Ausstattung ist der W95B also ein solider und vollständiger Fernseher.

Smart-TV: Tizen

Samsung QN80H läuft wie üblich auf dem firmeneigenen System Tizen. Die Software ist stark auf KI-basierte Lösungen und eine Vielzahl weiterer moderner Funktionen ausgerichtet. Deshalb finden wir hier problemlos Dinge wie AirPlay oder die Bildschirmspiegelung vom Telefon (Screen Mirroring), die ohne Probleme funktionieren. Das System selbst ist schnell, die Menüanimationen sind flüssig, und das ist ein klarer Pluspunkt der Software. In Tizen gibt es außerdem zahlreiche eigene Samsung-Lösungen, allen voran die SmartThings-App, die eine bequeme Verwaltung von Smart-Geräten im ganzen Haus erlaubt. Alles wird mit einer kleinen, intuitiven Fernbedienung gesteuert. Ebenfalls sehr positiv ist, dass Tizen derzeit zu den am längsten unterstützten Smart-TV-Betriebssystemen auf dem Markt gehört. Samsung gibt eine Unterstützung des Geräts von bis zu 7 Jahren ab dem Zeitpunkt der Markteinführung an.

Klassische Funktionen

Bei den traditionelleren, typischen TV-Funktionen sieht es dagegen schlechter aus. Was fehlt? Der QN80H erlaubt beispielsweise nicht die Aufnahme von TV-Sendungen auf einen USB-Speicher, hat also keine PVR-Funktion. Eine klassische Fernbedienung mit numerischer Tastatur gibt es ebenfalls nicht, was Nutzer stören könnte, die weiterhin gerne direkt per Ziffern die Sender wechseln (ohne Set-Top-Box). In der diesjährigen „80“-Serie fehlt zudem die PIP-Funktion, die in früheren Modellen vorhanden war. Es gibt also keine Möglichkeit, zwei Bilder gleichzeitig anzuzeigen. Man sieht, dass Samsung heute mehr auf Internetfunktionen setzt als auf Lösungen, die sich an Nutzer des klassischen Fernsehens richten.

Apps

7.2/10

9.3/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
No
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
No
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
No
SkyShowtime
No
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
No
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

3.1/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
No
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Dies ist ein weiteres Manko des Fire TV-Systems, das im Panasonic W95B verwendet wird. Wenn jemand eine eigene Filmsammlung hat und plant, diese direkt von einem USB-Stick oder einer externen Festplatte abzuspielen, könnte er enttäuscht sein. Der Fernseher kommt nur beim Anzeigen von Fotos, z.B. aus dem Urlaub, ganz gut zurecht, während die Videowiedergabe stark eingeschränkt ist. Das größte Problem ist das Fehlen von Untertitelanzeigen während der Wiedergabe von Filmen von USB. Wenn Ihnen also das Anschauen von Dateien aus Ihrer eigenen Sammlung wichtig ist, sollten Sie definitiv besser einen externen Multimedia-Player verwenden.

Der integrierte Mediaplayer des QN80H funktioniert sehr gut. Wenn man einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte anschließt, sollte es keine größeren Probleme geben, eigene Dateien abzuspielen. Der Fernseher unterstützt die meisten gängigen Video-, Audio- und Bildformate. Was fehlt, ist eigentlich nur eine breitere Unterstützung seltenerer Fotoformate. Ein gutes Beispiel ist HEIC, das häufig von Apple-Geräten verwendet wird. Solche Dateien kann der QN80H möglicherweise nicht öffnen.

Sound

7.9/10

7.1/10

  • Maximum volume
    82dB
    86dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Der Panasonic W95B spielt überraschend gut für einen Fernseher. Der Klang ist klar und räumlich, und dank des hinten angebrachten Subwoofers kann man sogar einen leicht spürbaren Bass hören, was bei Fernsehern dieser Klasse nicht oft vorkommt. Die allgemeine Klangqualität ist hier auf einem sehr hohen Niveau, was ein komfortables Anschauen von Filmen und Serien ohne die Notwendigkeit, ein externes Audiosystem anzuschließen, ermöglicht. Natürlich, wie bekannt ist, wenn jemand wirklich qualitativ hochwertig sehen möchte, ist es ratsam, eine Soundbar anzuschließen – umso mehr, als der Panasonic W95B das Dolby Atmos-Format unterstützt, wodurch er problemlos räumlichen Klang übertragen kann. Es fehlt nur die Unterstützung des derzeit weniger verbreiteten Formats DTS:X, das in diesem Modell einfach nicht vorhanden ist.

Beim Klang schlägt sich der Samsung QN80H recht ordentlich. Das hier verbaute 2.0-Lautsprechersystem mit einer Gesamtleistung von 30 W ist zwar kein Highlight im Vergleich zu Flaggschiff-Modellen, reicht aber völlig für das tägliche Fernsehen, Nachrichten oder einfache Serien. Wer jedoch Wert auf ein Kinoerlebnis legt, findet an Bord volle Unterstützung für Dolby Atmos. Schließt man eine passende Soundbar oder Lautsprecher an, kann man mit einem deutlich räumlicheren Klang rechnen. Zusätzlich unterstützt Samsung Q-Symphony, das die gleichzeitige Wiedergabe von Ton über die TV-Lautsprecher und eine kompatible Soundbar ermöglicht.

Eine interessante Neuerung basiert auf künstlicher Intelligenz: ein spezieller Sportmodus namens „Piłka nożna AI”. Er wurde entwickelt, um mit Hilfe von Schiebereglern die Stimme des Kommentators künstlich über den Stadionlärm hervorzuheben oder ganz andersrum: sie zu dämpfen und nur die Anfeuerungsrufe des Stadions zu lassen. Zwar arbeitet der Algorithmus mitunter etwas „holprig“, aber diese Funktion kann sich als äußerst nützlich erweisen. Vor allem, wenn man gerade ein Spiel mit einem Kommentator erwischt, den man besonders nicht mag... 😉

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

82dBC (Max)

75dBC

86dBC (Max)

75dBC

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