LG UA75006LA (VA) vs Sony BRAVIA 2 II (S25M2)

Direct comparison

BRAVIA 2 II / S25M2

Available screen sizes: 50”55”

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2025

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Panel type: LCD IPS

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Overall rating

6.0

5.8

  • Movies and series in UHD quality

    6.0

    5.2

  • Classic TV, YouTube

    6.1

    5.2

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    5.0

    5.5

  • Gaming on console

    6.9

    6.2

  • TV as a computer monitor

    5.4

    6.0

  • Watching in bright light

    4.6

    4.8

  • Utility functions

    7.0

    6.6

  • Apps

    9.1

    9.6

  • Sound quality

    6.0

    6.1

Advantages

  • Hoher nativer Kontrast (VA-Panel), besseres Schwarz, Bild weniger „abgeflacht” bei Abendvorstellungen

  • Korrektes Upscaling und ordentliche Gradation der Tonübergänge

  • WebOS-System mit reicher Anwendungsbasis und Unterstützung für AirPlay

  • Möglichkeit der Aufnahme auf USB von integrierten Tunern

  • Niedriger Input Lag (unter 10 ms)

  • Benutzerfreundlich für den „Sonntagsspieler”: ALLM, VRR (48–60 Hz), Game Bar, HGiG

  • Sehr gute Blickwinkel (IPS-Panel)

  • Google TV mit riesiger Auswahl an Apps

  • Chromecast und AirPlay

  • Geringe Eingabeverzögerung

  • Sehr guter Mediaplayer per USB

  • Unterstützung für Audioformate: Dolby (Atmos, TrueHD, Digital), DTS (X, HD)

  • Zwei Fernbedienungen im Lieferumfang

Disadvantages

No like
  • Begrenzte Farbabdeckung (ca. 80% DCI-P3), HDR eher symbolisch

  • Keine dynamischen HDR-Formate (Dolby Vision, HDR10+)

  • Typische Probleme mit den Betrachtungswinkeln für VA-Displays

  • Relativ stark plastisches Gehäuse und keine Magic-Fernbedienung im Lieferumfang

  • Zu hoher Preis im Verhältnis zur gebotenen Leistung!

  • Sehr schlechtes Schwarz und niedriger Kontrast (IPS-Panel)

  • Niedrige Helligkeit, etwa 320 Nits

  • Keine Unterstützung für dynamische HDR-Formate (Dolby Vision, HDR10+)

  • Panel nur 60 Hz

  • Sehr eingeschränkte Möglichkeiten für Gamer

Our verdict

LG UA7500 in der Variante mit VA-Panel ist ein Fernseher, der für das tägliche Fernsehen, YouTube oder Streaming-Plattformen entwickelt wurde, wo SDR-Inhalte weiterhin dominieren. In dieser Rolle schneidet er sehr gut ab – er hat eine ordentliche digitale Bildbearbeitung, anständiges Upscaling und ziemlich konsistente Farübergänge. Der größte Vorteil bleibt das webOS-System, das voller Anwendungen und Funktionen ist, wie z.B. USB-Aufnahmen, AirPlay-Unterstützung oder die Screen Mirroring-Funktion. Für viele Menschen reicht das aus, um ihn als „Fernseher für den Alltag“ zu betrachten. Er eignet sich auch gut als Bildschirm für den Wochenendspieler – obwohl es sich nur um ein 60-Hz-Panel handelt, finden wir hier ALLM, VRR im Bereich von 48–60 Hz und die praktische Game Bar, also Tools, die normalerweise für teurere Modelle reserviert sind. Nachteile? Vor allem die Betrachtungswinkel – wie bei VA verliert das Bild von der Seite schnell an Qualität. Es gibt auch keine dynamischen HDR-Formate, und die begrenzte Farbpalette lässt die filmischen „HDR-Effekte“ symbolisch erscheinen. Andererseits ist es ein günstiger Fernseher, der sicherlich noch attraktive Preissenkungen erleben wird, also wenn jemand nicht ein Vermögen ausgeben möchte und seine Einschränkungen akzeptiert, erhält er einen soliden „Durchschnittsfernseher“ mit einem guten System. Schade nur, dass der Hersteller keine Magic-Fernbedienung im Paket beigefügt hat.

Der Sony Bravia 2 II ist ein Fernseher, der sich am besten in einfachen, alltäglichen Anwendungen bewährt. Und wir vermuten, dass viele ihn vor allem wegen Google TV wählen werden. Das System bietet Zugang zu einer riesigen Anzahl an Apps und Streamingdiensten, außerdem sind Chromecast, AirPlay und eine bequeme Sprachsuche vorhanden. Der Fernseher selbst läuft vielleicht nicht so schnell wie teurere Sony-Modelle, aber was die Funktionen angeht, gibt es kaum Anlass zur Kritik. Wichtig ist: Auch beim normalen Fernsehen fällt die Bildqualität recht ordentlich aus. Die Bravia 2 II kommt besonders gut mit SDR-Inhalten zurecht, also normalem Fernsehen, YouTube oder einem Großteil älterer Filme und Serien. Der werkseitige Kinomodus ist sinnvoll eingestellt, die Farben wirken natürlich, und ohne großes Herumspielen an den Einstellungen kann man einfach anfangen zu schauen. Und unserer Meinung nach zeigt sich die Bravia 2 II hier von ihrer besten Seite – als einfacher Smart-TV für den täglichen Gebrauch, nicht als Gerät, das mit den Fähigkeiten seines Panels beeindrucken will.

Man muss jedoch beachten, dass der Schriftzug „Bravia“ auf dem Gehäuse nicht automatisch beste Bildqualität bedeutet. Die Bravia 2 II verwendet ein IPS-Panel mit sehr niedrigem Kontrast, und genau das ist ihr größtes Problem. Tagsüber stört das nicht so sehr, aber abends genügt es, das Licht auszuschalten, damit Schwarz eher wie dunkles Grau wirkt. Im Gegenzug erhält man gute Blickwinkel; steht der Fernseher also in einem großen Wohnzimmer und mehrere Personen schauen aus verschiedenen Positionen, spielt das IPS-Panel seine Stärke aus. Allerdings wird dieser Vorteil durch das schwache Schwarz erkauft. Er ist auch nicht für HDR-Effekte oder anspruchsvollere Spieler gebaut. Ca. 300 cd/m² Helligkeit und ein enges Farbspektrum bewirken, dass HDR-Inhalte hier kaum mehr zeigen als SDR. Das 60-Hz-Panel und das Fehlen weitergehender Gaming-Funktionen zeigen ebenfalls deutlich, dass Gaming bei diesem Modell nicht Priorität hat.

Und eigentlich wäre das alles kein großes Problem, denn von einem Einstiegsmodell von Sony hatten wir genau das erwartet. Das größte Problem der Bravia 2 II ist jedoch der Preis. Für einen ähnlichen Preis finden sich ohne große Schwierigkeiten Fernsehgeräte der Konkurrenz, vor allem koreanischer und chinesischer Marken, die deutlich mehr bieten, von 120-Hz-Panels bis hin zu Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit lokalem Dimming. Deshalb ist die Bravia 2 II an sich kein schlechter Fernseher. Sie ist einfach zu teuer für das, was sie bietet. Wäre ihr Preis deutlich niedriger, würde sie als einfacher Fernseher für den Alltagsgebrauch deutlich mehr Sinn machen.

TV appearance

HDMI inputs
3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
4 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Average
Good
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Fixed
Accessories
Stand
Two remote controls, Stand

Contrast and black detail

5.8/10

2.7/10

Local dimming function: No

Local dimming function: No

Contrast:

Review LG UA75006LA (VA) Contrast and black detail

Result

6,350:1

Review LG UA75006LA (VA) Contrast and black detail

Result

5,800:1

Review LG UA75006LA (VA) Contrast and black detail

Result

4,350:1

Review LG UA75006LA (VA) Contrast and black detail

Result

4,500:1

Review LG UA75006LA (VA) Contrast and black detail

Result

4,900:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,150:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,200:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,450:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,400:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,100:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Hier beginnt der größte Vorteil der VA-Panel-Version. Ein Kontrast von etwa 6000:1 sorgt dafür, dass Bilder beim Abendsehen Tiefe erhalten und dunklere Szenen in Filmen natürlich aussehen und nicht in Grau verschwimmen. Es ist deutlich zu sehen, dass die Schwarzwerte viel besser sind als bei der IPS-Variante, und genau dieser Unterschied bestimmt den Charakter des Fernsehers. Man muss natürlich beachten, dass der UA7500 kein lokales Dimming hat, also sollte man keine Wunder erwarten. Die dunkelsten Aufnahmen können mit teureren Fernsehern nicht mithalten, aber zumindest ist der Kontrast stabil und ausreichend, um abendliche Vorstellungen überzeugend erscheinen zu lassen.

Was die Schwarzwerte angeht, hat die Bravia 2 II leider nicht viel zu bieten. Sony hat hier ein IPS-Panel verbaut, also eine Lösung mit einem der niedrigsten nativen Kontrastverhältnisse unter allen LCD-Panels. In unseren Messungen lagen die Werte bei etwa 1100–1450:1, und das sieht man beim Anschauen deutlich. Zudem verfügt der Fernseher über kein Local-Dimming-System, sodass er nicht nur die Bildbereiche abdunkeln kann, die tatsächlich dunkel bleiben sollten. In der Praxis bedeutet das, dass Schwarz schon kurz nach dem Ausschalten des Lichts sehr schnell ins Graue oder Dunkelblaue kippt. In Szenen wie in Oblivion oder Sicario 2 bekommen wir statt eines tiefen Hintergrunds ein deutlich aufgehelltes Bild, das der Stimmung bei abendlichen Filmvorführungen stark schadet. Natürlich hat ein IPS-Panel den Vorteil besserer Blickwinkel, aber das ist in diesem Fall kaum ein Ausgleich. Wenn man einen Fernseher vor allem für abendliche Filmabende sucht, ist die Bravia 2 II einfach kein Modell, das wir empfehlen würden.

HDR effect quality

4.3/10

4/10

Supported formats
HDR10, HLG
HDR10, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 79.4%, Bt.2020: 59.2%
DCI P3: 79.0%, Bt.2020: 57.6%

Luminance measurements in HDR:

Review LG UA75006LA (VA) Brightness measurement

Result

300 nit

Review LG UA75006LA (VA) Brightness measurement

Result

263 nit

Review LG UA75006LA (VA) Brightness measurement

Result

366 nit

Review LG UA75006LA (VA) Brightness measurement

Result

218 nit

Review LG UA75006LA (VA) Brightness measurement

Result

351 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

294 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

307 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

329 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

330 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

325 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Sony BRAVIA 2 II (S25M2)

LG UA75006LA (VA)

LG UA7500 mit VA-Panel erreicht eine Helligkeit von etwa 350 Nits, was nach heutigen Standards keinen großen Eindruck hinterlässt. Von einem echten HDR-Erlebnis kann hier kaum die Rede sein – die meisten Inhalte wirken eher wie klassisches SDR mit einem leichten Versuch, die Lichter anzuheben. Ein Vorteil ist, dass unabhängig von der getesteten Testbild der Effekt relativ stabil blieb. Wir haben jedoch festgestellt, dass der Fernseher in sehr extremen Szenen mit einer großen Menge an feinen Details das Bild leicht abdunkeln kann, um ein besseres Schwarz zu erzielen, aber dies geschieht auf Kosten der Sichtbarkeit heller Effekte. Negativ zu vermerken ist auch, dass der UA7500 nicht mit zusätzlichen Technologien zur Erweiterung der Farben ausgestattet wurde. Es ist kein QLED-Panel oder PFS-LED, weshalb die Farbabdeckung des DCI-P3-Farbraums nur 80 % beträgt, was dazu führt, dass viele HDR-Filme flach wirken und die volle Farbvielfalt nicht wiedergeben.

Sony Bravia 2 II ist kein besonders heller Fernseher, und leider ist das bei HDR sofort sichtbar. In unseren Messungen lag die Helligkeit bei etwa 300–330 cd/m², also deutlich zu niedrig, damit die hellsten Bildelemente wirklich eindrucksvoll wirken. In der Praxis unterscheidet sich HDR hier nicht so sehr vom normalen SDR. Helle Reflexe, Sonne oder Lampen sind zwar sichtbar, haben aber nicht die Intensität, die man von HDR-Material erwartet. Die Bravia 2 II ist daher bei normalen SDR-Inhalten deutlich besser aufgehoben, und gerade in diesem Einsatzbereich fällt ihre begrenzte Helligkeit am wenigsten auf.

Abdeckung des Farbraums

Die Sony Bravia 2 II kann auch farblich nicht überzeugen. Der Fernseher verwendet keinen zusätzlichen Gamut-erweiternden Filter wie etwa Quantum Dots, die von QLED-Fernsehern bekannt sind, oder eine PFS-Phosphorschicht. In unseren Messungen lag die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums bei etwa 78%, die des sehr weiten BT.2020 bei rund 57%. Das ist eindeutig zu wenig, um bei HDR-Inhalten von wirklich gesättigten Farben zu sprechen. Intensivere Rottöne, Grüntöne oder Türkisnuancen wirken einfach weniger beeindruckend als bei Fernsehern mit erweitertem Farbraum. Die Bravia 2 II fühlt sich daher im standardmäßigen Rec.709-Farbraum deutlich wohler, also dem Farbraum, der bei Filmen, Serien und dem SDR-Fernsehen verwendet wird.

Factory color reproduction

5.6/10

5.3/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Der Filmmaker-Modus des LG UA7500 schlägt sich besser, als man von einem so günstigen Fernseher erwarten könnte, aber übertreiben wir nicht mit Begeisterungen. Das Bild ist durchaus sinnvoll kalibriert und auf den ersten Blick nicht störend, jedoch zeigen sich schnell seine Schwächen. Besonders deutlich wird dies in Szenen mit hellen Punkten – Lampen im Hintergrund oder Lichtreflexe auf der Haut sind deutlich übertrieben. Die Gesichter der Charaktere wirken dadurch oft unnatürlich, als wären sie „überbelichtet“. Dazu kommt die Standard-Gamma-Einstellung, die selbst die kleinsten Details aufhellt und das Bild in dunkleren Bereichen an Subtilität verlieren lässt. Das ändert jedoch nichts daran, dass der UA7500 in seinem Preissegment im Werkmodus einen ganz respektablen Ausgangspunkt bietet. Es ist jedoch offensichtlich, dass ohne zusätzliche Korrektur diese Probleme nicht vermieden werden können. Daher haben wir – wie bei anderen Fernsehern – entschieden, zu überprüfen, was nach der Kalibrierung erreicht werden kann.

Die werkseitige Farbwiedergabe im Kino-Modus war wirklich nicht schlecht, zumindest bei normalen SDR-Inhalten. Die Bravia 2 II tendierte leicht dazu, Rot zu betonen, wodurch einige Farben etwas wärmer und stellenweise leicht rosafarben wirkten. Das war jedoch kein großer Fehler und beim normalen Anschauen wirkte das Bild weiterhin recht natürlich. Etwas mehr Auffälligkeiten gab es bei der Bildhelligkeit. Beim Verlauf der Gamma-Kurve sieht man, dass Sony den Referenzwert nicht exakt einhält. Die dunkelsten Partien werden leicht aufgehellt, während mit zunehmender Helligkeit die Gamma-Kurve allmählich ansteigt und ein größerer Teil des Bildes dunkler erscheint, als er sein sollte. Das ist allerdings kein so großer Unterschied, dass er beim täglichen Schauen stark stört. Insgesamt schneidet SDR ab Werk also ziemlich ordentlich ab.

In HDR sieht die Lage deutlich schlechter aus. Auf die eingeschränkte Farbpalette haben wir bereits hingewiesen, zusätzlich manipuliert die Bravia 2 II hier die Bildhelligkeit recht stark. Die EOTF-Kurve liegt über weite Bereiche unter dem Referenzwert, was bedeutet, dass der Fernseher die meisten mittleren und helleren Bildpartien dunkler darstellt, als es das Quellmaterial vorsieht. Erst ganz am Ende des Bereichs flacht die Kurve ab, weil das Panel an seine Leistungsgrenzen stößt. In Kombination mit einer Helligkeit von etwa 300 Nits ergibt das ein HDR, das nicht nur wenig Leuchtkraft bietet, sondern oft einfach zu dunkel wirkt.

Color reproduction after calibration

7/10

7/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Die größte Verbesserung haben wir festgestellt, als wir den Modus für alltägliche SDR-Inhalte kalibrierten. Es gelang uns, den Weißabgleich auf akzeptable Weise zu glätten und das Problem der übermäßigen Aufhellung kleiner Elemente durch die Gamma-Kennlinie zu bändigen. Dadurch gewann das Bild an Kohärenz und Natürlichkeit, die in den Werkseinstellungen fehlte. Nach dieser Korrektur können wir getrost feststellen, dass der LG UA7500 für alltägliche Fernsehinhalte, Programme oder Materialien von choose.tv wirklich gut geeignet ist – insbesondere nach einer professionellen Kalibrierung. Die Situation ist jedoch bei HDR-Inhalten etwas anders. Hier ermöglichte die Kalibrierung zwar, den Weißabgleich zu zügeln und das Helligkeitsmanagement leicht zu verbessern, jedoch sind die Einschränkungen des Designs sofort sichtbar. Das Fehlen zusätzlicher Filter zur Erweiterung der Farbpalette führt dazu, dass die lebhaftesten Farben flach wirken und das Bild nicht die Intensität hat, die wir von einem guten HDR erwarten würden. Im SDR schneidet der UA7500 also ganz gut ab, aber im HDR – trotz der Korrekturen – bleibt er weit zurück, und das ist ein Merkmal, mit dem man sich abfinden muss, wenn man diesen Fernseher wählt.

Die Kalibrierung hat der Bravia 2 II wirklich viel gebracht, besonders bei SDR-Material. Vor allem ist es uns gelungen, den Weißabgleich zu vereinheitlichen und die Gammakurve zu ordnen, die jetzt deutlich besser am Referenzwert liegt. Dadurch hat das Bild nicht mehr die frühere rosafarbene Dominante, und die Helligkeit der einzelnen Bereiche ist deutlich besser abgestuft. Das zeigt sich auch bei den Farbfehlern, die nach der Kalibrierung auf ein wirklich niedriges Niveau gesunken sind (mit leichten Problemen bei den am stärksten gesättigten Rottönen).

Teilweise ist es uns auch gelungen, die Bravia 2 II im HDR etwas zu zähmen, besonders was die Art betrifft, wie der Fernseher die Bildhelligkeit steuert. Es gibt jedoch eine Sache, die sich durch keine Kalibrierung ändern lässt, nämlich die Möglichkeiten des Panels selbst. Der enge Farbraum sorgt dafür, dass der Fernseher physikalisch nicht in der Lage ist, die am stärksten gesättigten Farben, die in HDR-Material vorhanden sind, darzustellen. Hinzu kommt der niedrige Kontrast des IPS-Panels, durch den dunklere Szenen von einem grauen Schimmer überlagert werden und die Farben dadurch einen Teil ihrer Tiefe verlieren. Wir können also verbessern, wie die Bravia 2 II ihre Möglichkeiten nutzt, aber die Beschränkungen des Panels können wir leider nicht überwinden.

Smoothness of tonal transitions

8.8/10

8/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Die Farbübergänge in den meisten Szenen waren glatt und für den durchschnittlichen Zuschauer schwer zu bemerken. Die Variante mit dem VA-Panel bot jedoch etwas mehr – in den dunklen Bildfragmenten konnten deutlich mehr Farbtöne wahrgenommen werden, da der höhere Kontrast half, sie besser herauszuarbeiten. Dadurch wirkte das Bild nicht flach und sah natürlicher aus. Die Übergänge zwischen den Farben präsentierten sich insgesamt recht gut und lenkten nicht von den Inhalten ab.

Die Flüssigkeit der Tonwertübergänge bei der Bravii 2 II fällt ganz ordentlich aus, wobei viel von der jeweiligen Szene abhängt. In hellen Bildbereichen sind die Abstufungen gleichmäßig und größere Probleme sind kaum zu erkennen. In sehr dunklen Aufnahmen sieht das schlechter aus. Bei Szenen mit vielen dunklen Tönen waren deutliche Streifen zwischen den einzelnen Abstufungen zu sehen. Das ist also kein perfektes Niveau, aber bei den meisten Alltagsinhalten sollte das Problem nicht besonders auffallen.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7/10

6/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

LG UA7500 mit VA-Panel hat sich in dieser Kategorie von seiner wirklich guten Seite gezeigt. Das Hochskalieren von Bildern aus Full HD-Material oder sogar SD war überraschend flüssig. Das Bild sah glatt aus, die Kanten waren nicht übermäßig zerfetzt, und der Fernseher behielt eine große Anzahl von Details bei, sodass selbst ältere Filme ihren Charakter nicht verloren. Besonders gut bewältigte er Gesichter – es traten keine künstlichen Konturen oder der "Maskeneffekt" auf, was bei günstigeren Konstruktionen häufig vorkommt. Auch die Art und Weise, wie der Fernseher mit tonal Übergängen in Materialien mit schlechterer Qualität umging, verdient Aufmerksamkeit. Dank der digitalen Bearbeitung verschwammen die Farben nicht miteinander und die Gradienten sahen natürlich und fließend aus. Es gab keine aufdringliche Glättung des Bildes oder den Verlust des filmischen Rauschens. Das macht den UA7500 hervorragend geeignet für alltägliche Inhalte – von Terrestrischem Fernsehen über Spiele bis hin zu YouTube, wo wir oft Materialien in verschiedenen Auflösungen ansehen.

Das Upscaling in der Bravia 2 II fällt ziemlich gut aus und in dieser Hinsicht hält der Fernseher das Niveau, an das uns Sony gewöhnt hat. Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden sinnvoll auf 4K hochskaliert, dabei wird das Bild leicht geglättet, ohne die Kanten übermäßig zu schärfen. Schwächer sieht es bei der Aufbereitung von Material mit sichtbarer Kompression aus. Dafür ist die Funktion „Digitale Rauschreduzierung“ verantwortlich, die in der Einstellung „Hoch“ tatsächlich einige unschöne tonale Übergänge glätten kann. Das Problem ist, dass sie das ziemlich aggressiv macht und zusammen mit den Unzulänglichkeiten auch viele feine Details entfernt, etwa das natürliche Filmkorn. Außerdem sinkt ihre Wirksamkeit deutlich, sobald mehr Bewegung auf dem Bildschirm ist, und die Verbesserung fällt dann nur noch gering aus. Deshalb haben wir diese Funktion im Alltag eher nicht verwendet.

Blur and motion smoothness

4/10

5/10

Maximum refresh rate of the panel
60Hz
60Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
No
No
BFI function 60Hz
No
Yes, 120Hz (double contours)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
-%
25%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Der LG UA7500 ist ein Fernseher mit einem 60 Hz-Panel, daher kann man in dieser Kategorie keine Begeisterung erwarten. Es handelt sich eher um einen Bildschirm, der für alltägliche Inhalte oder filmische Abendvorführungen gedacht ist, als für das Verfolgen dynamischer Sportereignisse oder das Spielen von Actionspielen. Es ist klar, dass der Hersteller dieses Modell genau auf diese Zielgruppe ausgerichtet hat – und in dieser Hinsicht funktioniert es einwandfrei. Wir erhalten die Funktion TruMotion, also einen Bewegungsinterpolator. Er ist einfach, hat nur einen Regler, kann aber einen spürbaren Unterschied machen. Im niedrigeren Bereich wirkt das Bild rauer und kinomäßig, während es bei höheren Werten sanfter und angenehmer für das Auge wird.

Das Bravia 2 II verwendet ein 60 Hz Panel und kommt mit Bewegungen recht gut zurecht. Man sollte jedoch bedenken, dass es sich um ein Einstiegspanel handelt, und besonders bei Sport sind seine Einschränkungen deutlich sichtbar. Der Fernseher kann Material mit 50/60 Bildern pro Sekunde nicht auf eine höhere Bildwiederholfrequenz interpolieren, sodass er die Schärfe schnell bewegter Objekte nicht zusätzlich verbessern kann. Für Filme und Serien gibt es hingegen einen klassischen Bewegungsinterpolator, mit dem sich das für 24 Bilder pro Sekunde typische Ruckeln verringern lässt.

Console compatibility and gaming features

6/10

3.3/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    No
  • VRR range
    48 - 60Hz
    No
  • Dolby Vision Game Mode
    No
    No
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    No
  • 1080p@120Hz
    No
    No
  • 1440p@120Hz
    No
    No
  • 4K@120Hz
    No
    No
  • Game bar
    Yes
    Yes

LG UA7500 ist ein Fernseher, den man „Sonntags“-Spielern ruhig empfehlen kann. Zwar finden wir hier kein 120-Hz-Panel und keine HDMI 2.1-Anschlüsse, sodass von einer vollen Ausschöpfung des Potenzials moderner Konsolen keine Rede sein kann. Der Hersteller hat jedoch einige Extras bedacht, die das Spielen angenehmer machen. Besonders hervorzuheben ist der Game Bar – ein sehr ansprechend gestaltetes Panel, in dem man schnell die wichtigsten Einstellungen einsehen und ändern kann. Von dort aus haben wir Zugang zum ALLM-Modus (automatisches Umschalten in den Spielmodus) sowie zur Synchronisation der Bilder, also VRR. Der VRR-Bereich ist begrenzt – er funktioniert von 48 bis 60 Hz – aber die bloße Anwesenheit dieser Funktion in einem so günstigen Fernseher hinterlässt einen positiven Eindruck.

Außerdem gibt es die Unterstützung von HGiG, also dem HDR-Kalibrierungsmodus für Spiele. Klingt gut, aber aus den Erfahrungen mit den Tests wissen wir bereits, dass diese Option beim UA7500 nicht viel Sinn macht. Der Fernseher schlägt sich mit HDR nicht besonders gut, sodass wir paradoxerweise bessere Ergebnisse erzielt haben, wenn dieser Modus deaktiviert war. Das ist ein weiteres Zeichen, dass der UA7500 eher ein Bildschirm für Gelegenheitsspieler ist, die Wert auf Einfachheit und Bequemlichkeit legen, als für Personen, die das volle Erlebnis der neuesten Konsolen suchen.

Der Bravia 2 II ist kein Fernseher, der sich besonders gut zum Spielen eignet. Die Funktionsliste zeigt das ziemlich schnell. Man erhält im Grunde nur den automatischen Low-Latency-Modus ALLM sowie eine einfache Game Bar, mit der man grundlegende Informationen zum Signal einsehen und einige Einstellungen ändern kann. Damit enden jedoch die Vorzüge. Der Fernseher unterstützt weder VRR noch 120 Hz (nicht einmal in niedrigeren Auflösungen) und hat außerdem Probleme mit der korrekten Implementierung des HDR-Formats HGIG. Zum gelegentlichen Spielen an der Konsole eignet er sich natürlich, und dank des geringen Input-Lags bleibt die Steuerung reaktionsschnell, aber wer hauptsächlich einen Fernseher für Spiele sucht, für den ist der Bravia 2 II schlicht eine stark eingeschränkte Wahl.

Input lag

10/10

10/10

SDR

1080p60
10 ms
12 ms
1080p120
2160p60
10 ms
12 ms
2160p120

HDR

2160p60
10 ms
11 ms
2160p120
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
2160p120 DV

Eine Verzögerung von weniger als 10 ms ist ein Wert, den teurere Modelle neidisch machen könnten. Dadurch funktionieren Spiele außergewöhnlich reaktionsschnell, und jede Aktion auf dem Controller ist sofort auf dem Bildschirm sichtbar. Das ist eines der stärksten Argumente für diesen Fernseher, besonders für Personen, die ab und zu ihre Konsole einschalten.

Hier schneidet die Bravia 2 II deutlich besser ab. Der Input-Lag beträgt nur etwa 11 ms, also ist er so gering, dass Verzögerungen beim Spielen praktisch nicht spürbar sind. Selbst trotz des überschaubaren Angebots an Gaming-Funktionen eignet sich der Fernseher für normales Spielen an der Konsole ohne größere Probleme.

Compatibility with PC

5.4/10

6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
10ms
11ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
RGB
Max refresh rate
60Hz
60Hz
G-Sync
No
No

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

LG UA7500 mit VA-Panel schneidet in dieser Hinsicht bereits etwas schlechter ab. Die Schriftarten sind nicht ganz so kristallklar wie bei IPS, und bei längerem Arbeiten kann man einen Unterschied in der Lesbarkeit spüren. Die Unterstützung von Chroma 4:4:4 ist natürlich verfügbar, sodass die Farben korrekt erscheinen, aber insgesamt bietet es nicht den gleichen komfortablen Effekt. Im täglichen Gebrauch mögen die Unterschiede nicht groß sein, aber für die Arbeit mit Texten und Grafiken erweist sich IPS als deutlich bessere Wahl. Die VA-Version eignet sich eher als universeller Fernseher mit PC-Anschluss anstelle eines vollwertigen Bürowerkzeugs.

Die Bravia 2 II eignet sich sehr gut als Computerbildschirm, zumindest wenn man sie als Arbeitsmonitor betrachtet. Dank des IPS-Panels und einer korrekten 4:4:4-Chroma-Reproduktion sind Schriften unabhängig von Größe, Form oder Farbe scharf und gut lesbar. Das ist besonders für diejenigen eine gute Nachricht, die überlegen, das kleinere Modell zu kaufen und es statt eines klassischen Monitors auf dem Schreibtisch zu platzieren. Beim Spielen sieht es hingegen deutlich schlechter aus. Der Fernseher bietet weder 120 Hz noch VRR oder andere Funktionen, die für anspruchsvollere PC-Spieler interessant sein könnten. Für Büroarbeit oder das Anschauen von Inhalten vom Computer ist er also sehr gut geeignet, als Gaming-Bildschirm hat er jedoch einige Einschränkungen.

Viewing angles

3.1/10

6.5/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
76%
62%

Die VA-Panel-Version präsentiert einen völlig anderen Ansatz. Frontale Betrachtung macht das Bild deutlich besser – der Kontrast ist höher, die Schwarztöne sind tiefer und die Farben sind gesättigter als bei IPS. Das Problem beginnt, wenn wir von der Achse weggehen. Es reicht, sich etwas zur Seite zu setzen, damit die Farben an Intensität verlieren und das Bild deutlich blasser wird. Schwarz wird schnell grau, und das gesamte Bild verliert seinen ursprünglichen Charakter. Deshalb funktioniert der UA7500 in der VA-Version am besten in einer typischen „Kino“-Einstellung – mit einem Sofa oder Sessel, der zentral vor dem Bildschirm steht. Dann kann der Fernseher viel bessere Eindrücke liefern als IPS, aber wenn wir in größerer Runde aus verschiedenen Positionen im Raum schauen, werden die begrenzten Betrachtungswinkel zu seinem größten Nachteil.

Blickwinkel sind wiederum eine der Stärken der Bravia 2 II. Dank des eingesetzten IPS-Panels behält das Bild recht lange korrekte Farben und Helligkeit, selbst wenn man nicht perfekt direkt vor dem Fernseher sitzt. In dieser Kategorie gewinnt Sony damit also etwas Boden zurück, den es zuvor bei Schwarz und Kontrast verloren hatte. Dadurch eignet sich die Bravia 2 II besser für ein größeres Wohnzimmer oder für einen Raum, in dem einige Personen den Fernseher von der Seite betrachten. Besonders, wenn er hauptsächlich für das tägliche Fernsehen genutzt werden soll.

Daytime performance

4.6/10

4.8/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Decent
Decent
Black levels during daytime
Good
Good

Panel brightness

Sony BRAVIA 2 II (S25M2): 319 cd/m2

LG UA75006LA (VA): 302 cd/m2

LG UA7500 mit VA-Matrix schnitt beim Anschauen in hellen Räumen etwas besser ab. Die verwendete Beschichtung bewältigt die Reflexionsminderung durchschnittlich – sie beseitigt sie nicht vollständig, mildert sie jedoch so weit, dass man tagsüber Fernsehen schauen kann, ohne größere Beschwerden zu haben. Ein Pluspunkt ist, dass der Fernseher eine ziemlich anständige Farbsättigung beibehält, sodass das Bild selbst bei einfallendem Licht nicht blass aussieht. Die Helligkeit selbst ist ebenfalls etwas höher als beim IPS-Format und erreicht etwa 300 Nits, sodass der Bildschirm etwas widerstandsfähiger gegenüber schwierigen Lichtverhältnissen ist. Dies ist natürlich nicht das Niveau, das Komfort in sehr sonnigen Wohnzimmern bietet, aber unter typischen heimischen Bedingungen funktioniert es gut.

Tagsüber schlägt sich die Bravia 2 II eher durchschnittlich. Eine Helligkeit von rund 320 Nits bietet kaum Reserven, ist in einem typischen, mäßig hellen Wohnzimmer aber noch ausreichend, damit das Bild gut ablesbar bleibt. Die matte Bildschirmoberfläche reduziert Reflexionen recht wirkungsvoll, kann sie jedoch nicht völlig unterdrücken. Bei starkem, direkt auf den Bildschirm fallendem Licht reicht die Helligkeit schlichtweg nicht aus, um die Reflexionen effektiv zu überstrahlen. Zum normalen Tagessehen ist sie also in Ordnung, in einem sehr hellen Raum mit vielen Fenstern werden die Einschränkungen dieses Modells jedoch deutlich spürbar.

Panel details

Backlight Type
White LED
White LED
Software version during testing
33.20.81
6120800301
Image processor
mt5896 2,5gb RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review LG UA75006LA (VA) TV Panel details
Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV Panel details

LG UA75006LA (VA)

Sony BRAVIA 2 II (S25M2)

TV features

7/10

6.6/10

  • System
    WebOS
    Google TV
  • System performance
    Decent
    Decent
  • HDMI inputs
    3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
    4 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    Yes
    No
  • Recording programming
    Yes
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    No
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    No

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    No
  • Voice search
    No
    Yes
  • Voice search in native language
    No
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review LG UA75006LA (VA) TV features
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Review LG UA75006LA (VA) TV features
Review LG UA75006LA (VA) TV features
Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV features
Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV features
Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV features
Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    Yes
  • Font size adjustment
    No
    No
  • Audio description
    Yes
    Yes

Smart-Funktionen: WebOS

Ein großer Pluspunkt des LG UA7500 ist die Verwendung des WebOS-Systems. Wir erhalten Zugang zu einer umfangreichen Bibliothek von Anwendungen, Unterstützung für AirPlay, Screen Mirroring und viele zusätzliche Funktionen, die die Nutzung des Fernsehers wirklich bequem machen. Man kann problemlos ein Smartphone anschließen, etwas aus Streaming-Diensten ansehen oder Musik-Apps nutzen. Ein Nachteil ist jedoch, dass WebOS ein recht „schweres“ System bleibt und im UA7500 nicht so reibungslos funktioniert wie in teureren Modellen. Die Situation wird auch dadurch erschwert, dass der Hersteller uns hier nicht mit einer Magic-Fernbedienung mit Cursor ausgestattet hat, die die Bedienung erheblich beschleunigt. Wir bekommen eine gewöhnliche Infrarot-Fernbedienung, die dieser „magischen“ Zauberstäbe entbehrt. Natürlich kann man sie zusätzlich erwerben, aber in Anbetracht der Kosten ist es oft besser, gleich ein höheres Modell von LG zu wählen, das bereits über eine solche Fernbedienung verfügt.

Klassische Funktionen

Auch in traditioneller Anwendung enttäuscht der LG UA7500 nicht. Die Fernbedienung ist mit einer numerischen Tastatur und einer beträchtlichen Anzahl von Tasten ausgestattet, was ganz sicher von Benutzern geschätzt wird, die an ältere Lösungen gewöhnt sind. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Programme auf USB von den eingebauten Tunern aufzuzeichnen sowie eine relativ leserliche EPG-Oberfläche, die die Planung des Fernsehens erleichtert. Ein Nachteil bleibt, dass die Fernbedienung immer auf den Bildschirm zielen muss – aber wir glauben, dass die meisten traditionelleren Benutzer dies verzeihen können, indem sie sie als vertrautes und bewährtes Werkzeug betrachten.

Google TV

Die Bravia 2 II läuft mit Google TV, und das ist definitiv eine der Stärken dieses Modells. Vor allem erhält man eine riesige Auswahl an Apps, sodass der Zugang zu den gängigen Streamingdiensten problemlos möglich ist. Es gibt außerdem Chromecast und AirPlay, mit denen sich Inhalte einfach vom Telefon oder anderen Geräten übertragen lassen. Auch die Sprachsuche mit dem Google Assistant/Gemini funktioniert sehr gut, sogar auf Polnisch. Das System gehört zwar nicht zu den schnellsten Versionen von Google TV, die wir bisher erlebt haben, und manchmal muss man kurz auf die Reaktion warten, aber insgesamt arbeitet es ordentlich. Bei den Möglichkeiten gibt es daher kaum Anlass zur Kritik, besonders für einen der günstigsten Sony-Fernseher.

Fernsehfunktionen

Was die klassischen TV-Funktionen betrifft, fällt die Bravia 2 II eher schlicht aus. So findet man hier etwa keine Aufnahmefunktion per USB und auch keine anderen umfangreicheren Zusatzfunktionen, in dieser Hinsicht ist sie also eher „grundlegend“. Positiv zu vermerken ist hingegen die Anwesenheit von zwei Fernbedienungen. Eine ist modern und schlicht, hauptsächlich zur Bedienung des Smart-TV gedacht, die andere ist eine klassische Fernbedienung mit mehr Tasten, die für Nutzer, die häufig normales Fernsehen schauen, bequemer sein kann. Die kleinere funktioniert per Funk, man muss also nicht direkt auf den Bildschirm zielen, was im Alltag einfach praktisch ist.

Apps

9.1/10

9.6/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link

Playing files from USB

8.2/10

9.4/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
No
Yes
WebP
No
Yes
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
No
Yes
28 Mpix
No
Yes
32 Mpix
No
Yes

Der Mediaplayer im UA7500 funktioniert einwandfrei – Filme oder Musik starten ohne größere Probleme und sollte für die meisten Menschen ausreichen. Unsere Aufmerksamkeit wurde jedoch auf eine Sache gelenkt: Der Fernseher spielt nicht alle Fotoformate ab. In der Praxis sieht es so aus, dass, wenn wir Fotos direkt vom Smartphone auf den USB-Stick übertragen, einige einfach nicht geöffnet werden können. Das ist eine Kleinigkeit, aber es ist gut, darauf aufmerksam zu sein. Zum Glück kann man immer die drahtlose Bildübertragung nutzen und die Fotos auf andere Weise auf dem Bildschirm anzeigen.

Der eingebaute Mediaplayer schlägt sich wirklich sehr gut. Die Bravia 2 II öffnet beinahe alles, was man ihr vorsetzt: von gängigen Videodateien über Untertitel bis hin zu Fotos und Musik. Wichtig ist, dass sie auch mit anspruchsvolleren 4K-Inhalten in HEVC oder AV1 keine Probleme hat. Natürlich gibt es einige einzelne Formate, die der Fernseher nicht unterstützt, etwa VVC oder einige weniger verbreitete Audio- und Grafikdateien. Das sind eher Dinge, die wohl nur wenige direkt auf dem Fernseher abzuspielen versuchen werden.

Sound

6/10

6.1/10

  • Maximum volume
    81dB
    92dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

In Bezug auf den Klang überrascht der LG UA7500 nicht mit mächtigem Bass oder höchster Lautstärke, spielt jedoch überraschend korrekt. Unser Eindruck war, dass er besser abschneidet als die meisten der günstigsten Budgetfernseher und sich im täglichen Gebrauch wirklich gut bewährt. Für Nachrichten, Programme oder Serien ist er genau richtig.

Der Ton der Bravia 2 II ist für einen Einstiegsfernseher einfach in Ordnung. Für normales Fernsehen, etwa Nachrichten, reicht er völlig aus, doch wie so oft bei dieser Bauart fehlt vor allem der Bass. Das hört man schnell bei Musik und noch deutlicher bei Actionfilmen, wo Explosionen oder andere kräftigere Effekte kaum Wucht haben. Positiv hervorzuheben ist dagegen Sonys Unterstützung von Audioformaten. Bei Anschluss einer Soundbar oder einer Heimkinoanlage gibt der Fernseher über eARC problemlos die wichtigsten Formate weiter, darunter Dolby Atmos, Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio und DTS:X. Besonders erfreulich ist die Unterstützung von DTS, die man bei Konkurrenzgeräten nicht immer als selbstverständlich ansehen kann, selbst bei den teuersten.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

81dBC (Max)

75dBC

92dBC (Max)

75dBC

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