LG OLED C6H (TANDEM OLED) vs SONY BRAVIA 3 II (XR35M2)

Direct comparison

C6 / C64 / C6E / C6H / C61

Info

BRAVIA 3 II / XR35M2

Available screen sizes: 77”83”

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”85”100”

Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2026

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Overall rating

8.4

7.0

  • Movies and series in UHD quality

    8.4

    6.5

  • Classic TV, YouTube

    8.6

    6.3

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    8.6

    6.7

  • Gaming on console

    9.5

    8.1

  • TV as a computer monitor

    8.6

    7.2

  • Watching in bright light

    7.6

    5.8

  • Utility functions

    8.4

    7.9

  • Apps

    9.1

    9.6

  • Sound quality

    7.0

    6.8

Advantages

  • Herausragende Helligkeit, über 2000 Nits bei HDR

  • Perfektes Schwarz und OLED-Kontrast

  • Hervorragende Bildqualität bei HDR-Filmen und Dolby Vision

  • Sehr gute Bildverarbeitung und Upscaling

  • Panel mit 165 Hz und praktisch keine Bewegungsunschärfe

  • Ausgezeichnetes Paket für Gamer: VRR, G-Sync, HGiG, Dolby Vision Gaming

  • Sehr geringer Input-Lag, ca. 5 ms bei 120 Hz

  • Breitere Farbpalette als bei anderen WOLED-Displays: 99 % DCI-P3 und ca. 83 % BT.2020

  • Intuitives und modernes WebOS

  • Komfortable Steuerung per Magic-Fernbedienung mit Gyroskop

  • Sehr flüssige Bewegungsdarstellung und ungewöhnlich geringes Nachziehen für einen 120-Hz-LCD-Fernseher

  • 4 × HDMI 2.1 48 Gb/s, endlich!

  • Viele Funktionen für Gamer: VRR, ALLM, niedriger Input-Lag

  • Breiter Farbraum - QLED (PFS)

  • Unterstützung für Dolby Vision

  • Google TV mit einer großen Auswahl an Apps und Funktionen

  • Breite Unterstützung für Audioformate: Dolby Atmos und DTS

  • Aufnahme von Sendungen auf USB

  • Zwei Fernbedienungen im Lieferumfang

Disadvantages

No like
  • Starkes Dithering und Flimmern in dunklen Bildbereichen nahe Schwarz

  • Je nach C6‑Variante gibt es unterschiedliche Versionen der Fernbedienung. Vor dem Kauf ist schwer zu sagen, welcher Magic Remote im Lieferumfang enthalten sein wird

  • Durchschnittliche Reflexionsminderung. In einem sehr hellen Wohnzimmer können starke Reflexionen sichtbar sein

  • Keine Unterstützung für DTS:X. Bei diesem Format wird ein externer AV‑Receiver oder ein externer Player benötigt

  • Hoher Preis im Verhältnis zu den gebotenen Möglichkeiten, für nur wenig mehr bekommt man ein deutlich besseres Modell BRAVIA 5

  • Keine lokale Dimmung

  • Keine korrekte Unterstützung von HGiG

  • Durchschnittliche Verarbeitung von Inhalten geringer Qualität

Our verdict

Der C6H ist ein noch interessanterer Fernseher, denn durch den Einsatz eines Tandem-OLED-Panels dringt die C‑Serie in Bereiche vor, die bisher deutlich teureren Modellen vorbehalten waren. Wir erhalten weiterhin alle Vorteile des normalen C6, doch die Fähigkeiten des Panels gehören schon einer ganz anderen Liga an. Am deutlichsten zeigt sich das beim HDR. In vielen Szenen haben wir rund 2000 Nits gemessen, stellenweise sogar 2300 Nits – Werte, die bisher nur in den Flaggschiff-Serien zu finden waren. Hinzu kommt ein breiterer BT.2020-Farbraum und vor allem deutlich kräftigere Farben bei hoher Helligkeit. In dieser Hinsicht kann man kaum noch von einem typischen Mittelklasse-OLED sprechen. Außerdem steht der Rest des Fernsehers diesem Panel in nichts nach. Wir bekommen eine hervorragende Bildverarbeitung, 165 Hz, das volle Paket an Gaming-Funktionen und das komfortable webOS mit der Magic-Fernbedienung. Würden wir den C6H ausschließlich nach seinen Fähigkeiten und Spezifikationen bewerten, könnte man ihn problemlos neben deutlich teureren High-End-Fernsehern stellen.

Leider verfliegt der Zauber etwas, wenn der Abend kommt und man einen Film schauen möchte. In Bereichen nahe Schwarz zeigte unser C6H deutliche Dithering-Artefakte und störendes Flimmern. Am stärksten fiel das in schwierigen, sehr dunklen Szenen auf, und es ist eine Fehlerart, die man bei einem OLED-TV nur schwer übersehen kann. Man kauft ein solches Panel nicht zuletzt, um die perfekte Schwarzdarstellung beim abendlichen Filmgenuss zu erleben. Umso bedauerlicher, denn abgesehen davon ist der C6H ein wirklich großartiger Fernseher. Alles deutet außerdem darauf hin, dass es sich nicht um eine Beschränkung des Panels selbst handelt, sondern um ein Softwareproblem, ähnlich dem, das wir auch beim LG G6 beobachtet haben. Wir hoffen daher, dass LG es per Update behebt, wie es das bereits auf einigen Auslandsmärkten getan hat. Derzeit hält uns genau dieses eine Manko davon ab, den C6H uneingeschränkt zu empfehlen. Bis LG das beseitigt, ist der herkömmliche C6 oder ein konkurrierender OLED, der dieses Verhalten in dunklen Bereichen nicht zeigt, die sicherere Wahl. Wenn das Update das Problem tatsächlich löst, wird der C6 mit Tandem-Technologie sofort zu einem der interessantesten OLEDs des Jahres 2026.

Sony Bravia 3 II ist ein Fernseher, bei dem man sehr schnell erkennt, welche Idee der Hersteller mit diesem Modell verfolgt hat. Es soll in erster Linie eine sinnvolle Bravia zum Spielen sein, und in dieser Hinsicht sind die Änderungen wirklich konkret. Endlich hat Sony eines der größten Probleme seiner Fernseher behoben, nämlich die Anwesenheit von nur zwei vollwertigen HDMI 2.1-Anschlüssen. Hier gibt es vier, und allein das macht die Bravia 3 II zu einer deutlich praktischeren Wahl für alle, die viel Gaming-Hardware anschließen möchten. Zum Glück hört es nicht beim Spielen auf. Das 120-Hz-Panel überzeugt bei der Bewegungsdarstellung, Nachzieheffekte sind gering, und die Systeme zur Verbesserung der Bildflüssigkeit arbeiten überraschend wirkungsvoll, mitunter sogar besser als in Sonys Top-Modellen. Deshalb fühlt sich die Bravia 3 II auch bei Sportübertragungen sehr wohl. Hinzu kommt natürlich Google TV mit seinem umfangreichen App- und Funktionsangebot, sodass sie in puncto Bedienkomfort einfach das Sony ist, das wir seit Jahren kennen.

Das größte Problem dieses Modells liegt jedoch nicht beim Fernseher selbst, sondern beim aktuellen Preis. Die Bravia 3 II liegt heute gefährlich nah an der Bravia 5, und wenn der Aufpreis für das höhere Modell nur wenige Prozent beträgt, verliert die Wahl der niedrigeren Serie ihren Sinn. Die Bravia 5 bietet bereits eine vollwertige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit lokalem Dimming, also genau das, was der Bravia 3 II beim abendlichen Sehen und bei HDR am meisten fehlt. Deshalb bewerten wir dieses Modell vor allem anhand des Preises. Die Bravia 3 II ist an sich ein sehr gelungener Fernseher der unteren Mittelklasse und könnte bei angemessener Preisgestaltung problemlos eine interessante Wahl für Gamer oder Sportfans sein. Wenn der Unterschied zur Bravia 5 jedoch gering bleibt, wird es schwerfallen, sie mit voller Überzeugung zu empfehlen.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
IR (remote)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Premium
Good
Stand type
Central
Legs
Bezel color
Silver
Graphite
Stand
Fixed
Base adjustment
Accessories
Stand
Two remote controls, Stand

Contrast and black detail

10/10

5.6/10

Local dimming function: No

Contrast:

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

3,050:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

4,650:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

5,850:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

6,400:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

4,350:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Das Tandem-OLED-Panel verleiht dem C6 in mehreren Bildbereichen deutlich größere Möglichkeiten, doch gerade beim Schwarz musste nicht mehr nachgebessert werden. Wie bei jedem OLED können einzelne Pixel hier vollständig abgeschaltet werden, sodass der Fernseher perfektes Schwarz und praktisch unendlichen Kontrast erzielt. Es spielt also keine Rolle, ob auf dem Bildschirm helle Schrift auf schwarzem Grund, feine Sterne oder kleine Lichtquellen erscheinen. Um sie herum sieht man nicht die für LCDs typische Aufhellung, und die Übergänge zwischen hellen und dunklen Bildbereichen sind sehr präzise. Was das reine Schwarz betrifft, hat die Tandem-OLED-Version keinen Vorteil gegenüber dem normalen C6, denn beide Panels können das Bild pixelgenau abschalten. Unterschiede zeigen sich erst bei Helligkeit und Farben. Wenn man jedoch nur Kontrast und Schwarzwert betrachtet, bieten beide Varianten dasselbe Referenzniveau. Hinweis: In der Hubschrauberszene aus dem Film 'Sicario 2' bemerkten wir Körnigkeit und Flimmern in den dunkelsten Bildbereichen. Das wirkt wie ein Softwarefehler, den LG per Update beheben sollte. Bei der Tandem-OLED-Version ist das Phänomen noch deutlicher, und ein ähnliches Verhalten beobachteten wir auch beim Flaggschiff LG G6.

Die Bravia 3 II verwendet ein VA-Panel, also eine Lösung, die von Natur aus deutlich besseren Kontrast bietet als IPS- oder ADS-Panels. In unserem Exemplar lag der native Kontrast bei rund 5000:1, und für einen Fernseher ohne lokales Dimming ist das ein ziemlich gutes Ergebnis. In der Praxis bedeutet das, dass Schwarz in einem leicht beleuchteten Raum wirklich ordentlich wirken kann. Dunkle Bildbereiche sind nicht sofort grau, und Nachtszenen wirken deutlich tiefer als bei vielen Fernsehern mit IPS-Panel. Eine schlechtere Schwarzdarstellung wird jedoch sichtbar, sobald man das Licht ausschaltet. Die Bravia 3 II hat kein System für lokales Dimming, sodass die Hintergrundbeleuchtung im Grunde überall gleich arbeitet, unabhängig davon, was in einem Bildbereich passiert. Im dunklen Zimmer fällt deshalb leicht auf, dass Schwarz nicht mehr wirklich schwarz ist, sondern in ein dunkles Marineblau übergeht. Das ist kein Niveau, das den Filmgenuss stark ruiniert, aber beim abendlichen Sehen wird der Unterschied gegenüber einem Mini-LED-Fernseher und erst recht gegenüber einem OLED sehr deutlich.

HDR effect quality

8.8/10

5.3/10

Supported formats
HDR10, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
HDR10, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 99.4%, Bt.2020: 93.4%
DCI P3: 94.2%, Bt.2020: 73.9%

Luminance measurements in HDR:

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

2133 nit

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

1900 nit

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

2300 nit

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

1964 nit

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) Brightness measurement

Result

1648 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

408 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

430 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

449 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

457 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

455 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

SONY BRAVIA 3 II (XR35M2)

LG OLED C6H (TANDEM OLED)

Luminance of RGB colors

Und gerade bei HDR zeigt sich der größte Vorteil der Tandem-OLED-Matrix. Die Helligkeit des C6H ist schlicht sehr hoch und lag in unseren Messungen in den meisten Filmszenen bei etwa 1900 bis 2300 Nits. Das ist ein Level, bei dem helle Reflektionen, die Sonne oder kleine Lichtquellen wirklich spektakulär aussehen können. Am meisten beeindruckte uns aber die fünfte Szene des Films The Meg. Sie ist für OLEDs besonders anspruchsvoll, weil praktisch der gesamte Bildschirm sehr hell ist. Trotzdem erreichte das C6H dort etwa 1650 Nits. Zum Vergleich: das normale C6 mit klassischer WOLED-Matrix erreichte an derselben Stelle rund 600 bis 700 Nits. Das bedeutet also mehr als die doppelte Helligkeit, an manchen Stellen nähert sich der Unterschied sogar dem Dreifachen. Und das ist wohl das beste Beispiel dafür, was das Tandem-OLED hier bringt. Es geht nicht nur um ein höheres Ergebnis auf einer kleinen Testtafel. Das C6H kann auch dann eine sehr hohe Helligkeit halten, wenn auf dem Bildschirm deutlich mehr Licht erscheint. Dadurch besitzt HDR eine deutlich größere Dynamik, und in dieser Hinsicht kommt das C6H den Flaggschiff-OLEDs wesentlich näher als typischen Modellen der Mittelklasse.

Farben

Tandem-OLED bringt auch eine Verbesserung bei den Farben. Die Abdeckung von DCI-P3 bleibt praktisch vollständig und liegt bei etwa 99%, während wir im deutlich größeren Farbraum BT.2020 etwa 82–83% messen. Das sind etwa sieben Prozentpunkte mehr als beim normalen C6. Im Alltag wird das nicht in jeder Szene auffallen, da die meisten Filme nicht so einen breiten Farbraum nutzen. Wenn jedoch sehr stark gesättigte Farben vorkommen, hat das C6H deutlich größere Reserven, besonders bei Rottönen. Davon profitieren vor allem Rottöne, die tiefer und gesättigter sein können. Noch erreicht es nicht das Niveau der besten QD-OLED-Panels oder SQD-Fernseher, aber für ein WOLED-Panel ist das Ergebnis wirklich sehr gut.

Die Bravia 3 II ist sicherlich nicht der Fernseher, der mit Helligkeit beeindrucken will. In unseren Messungen erreichte er etwa 450 Nits, damit fehlt ihm gegenüber den hellsten Modellen auf dem Markt noch einiges. Das bedeutet aber nicht, dass HDR hier nur auf dem Papier existiert. Im Vergleich zu gewöhnlichem SDR-Material können sich die hellsten Bildbereiche bereits deutlich durchsetzen, und Reflexe, Lichter oder stärker belichtete Szenen wirken etwas energischer und heben sich besser vom Rest des Bildes ab. Am deutlichsten wird das in einfacheren Einstellungen, in denen viele helle Elemente auf dem Bildschirm zu sehen sind. Dann kann die Bravia 3 II bereits einen Vorgeschmack auf ein Bild mit höherer Dynamik geben. Problematisch wird es erst bei anspruchsvolleren Inhalten, die eine deutlich größere Helligkeitsreserve verlangen. Dort zeigt der Fernseher schnell seine Grenzen, und statt eines kraftvollen, effektvollen HDR bekommen wir nur ein korrekt wirkendes Bild.

Farben

Die Bravia 3 II nutzt ein QLED-Panel, technisch allerdings nicht die klassische Quantum-Dot-Schicht. Stattdessen hat Sony eine auf PFS-Phosphor basierende Lösung eingesetzt, die eine sehr ähnliche Funktion erfüllt: Sie ermöglicht gesättigtere Rottöne und Grüntöne und damit die Darstellung eines deutlich größeren Farbraums. In unseren Messungen lag die Abdeckung der DCI-P3-Palette bei etwa 94% und die der sehr breiten BT.2020 bei rund 74,4%. Das sind gute Werte in dieser Geräteklasse, durch die die Bravia 3 II keine Probleme hat, in HDR-Material ausreichend gesättigte Farben zu zeigen. Die Farben wirken nicht blass, und intensivere Nuancen können wirklich attraktiv aussehen.

Factory color reproduction

7.8/10

6.3/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Schon ab Werk ist der LG C6 recht gut eingestellt, besonders wenn man den Filmmaker-Modus wählt. Bei SDR-Materialien ist der Weißabgleich ziemlich gut, obwohl mit steigender Helligkeit allmählich etwas Rot fehlt. Das Bild wirkt dadurch etwas kühler, aber der Unterschied ist nicht so groß, dass er beim normalen Betrachten stark auffällt. Mehr Auffälligkeiten zeigt sich in der Helligkeitscharakteristik. Die Gamma ist etwas zu niedrig und anstatt bei 2,4 zu liegen, befindet sie sich über einen großen Bereich eher zwischen 2,1 und 2,2. In der Praxis hellt der C6 die Mitteltöne leicht auf. Dadurch sind Schatten besser lesbar, aber das Bild verliert etwas an Tiefe im Vergleich dazu, wie es in einem abgedunkelten Raum aussehen sollte.

Im HDR ist die Situation etwas interessanter. Der Beginn der Graustufen-Skala ist sehr gut, aber ab etwa 20–30 % Helligkeit beginnt der Weißabgleich zunehmend auseinanderzulaufen. Mit steigender Helligkeit nimmt der Rotanteil zu, während Blau deutlich fehlt. In den hellsten Bereichen ist der Unterschied bereits beträchtlich und wirkt sich auch auf die Wiedergabe einiger Farben aus. Die EOTF-Charakteristik selbst wird jedoch über den Großteil des Bereichs recht gut eingehalten. Der C6 neigt lediglich dazu, das Bild leicht aufzuhellen, was wir übrigens bereits in unseren Filmvergleichen gesehen haben. Die größten Abweichungen treten in den hellsten Bereichen auf, wo der Fernseher beginnt, das Signal an die Möglichkeiten des Panels anzupassen.

Der werkseitige Filmmaker-Modus im HDR ist also nicht perfekt, schneidet insgesamt aber gut ab. Am meisten Verbesserungsbedarf besteht beim Weißabgleich, insbesondere bei hoher Helligkeit.

Im Profi-Modus zeigt die Bravia 3 II bereits nach dem Auspacken eine recht gute Farbwiedergabe. In SDR fällt vor allem die etwas zu niedrige Gamma auf, wodurch die mittleren Bildbereiche ein wenig heller sind. Auch der Weißabgleich ist nicht perfekt: Mit steigender Helligkeit fehlen etwas Blau und Rot, sodass Weiß stellenweise in einen leicht wärmeren, leicht grünlichen Ton abdriften kann. Das sind jedoch keine Fehler, die beim Ansehen eines Films sofort ins Auge springen. Die durchschnittlichen Fehlerwerte liegen bei etwa 3, sodass die Werkseinstellung als ziemlich gut gelten kann. Ähnlich verhält es sich im HDR. Auch hier fehlt etwas Blau, sodass das Bild minimal wärmer als die Referenz wirkt, aber der Unterschied ist nicht so groß, dass er beim normalen Betrachten stark stört.

Color reproduction after calibration

9.1/10

8/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

LG-Fernseher lassen sich seit Jahren sehr gut kalibrieren und das C6 bildet hier keine Ausnahme. Nach der Korrektur ließ sich der Weißabgleich praktisch mustergültig einstellen, und die meisten Farbfehler fielen auf Werte unter 3, oft sogar nahe 2. In der Praxis bedeutet das eine sehr genaue Farbwiedergabe, sowohl in SDR als auch in HDR. Eine interessante Beobachtung zeigte sich erst bei der Helligkeitscharakteristik in HDR. Im klassischen EOTF-Diagramm sieht alles nahezu ideal aus und auf den ersten Blick wäre kaum etwas auszusetzen. Erst als wir das Verhalten des Fernsehers mit Filtern testeten, die auf realen Filmszenen basieren, zeigte sich, dass das C6 eine leichte Neigung hat, die Bildhelligkeit künstlich anzuheben.

Das ist kein großer Unterschied und kann von vielen sogar positiv aufgenommen werden, da HDR dadurch etwas spektakulärer wirkt. Aus Sicht der Treue zum Quellmaterial ist dieses Verhalten allerdings nicht ideal; einige Szenen sind einfach ein wenig heller, als der Filmemacher es vorgesehen hat. Interessanterweise ist das für LG ziemlich untypisch. In früheren Generationen hielten sich Fernseher dieser Marke nach der Kalibrierung meist sehr genau an die Referenzcharakteristik. Beim C6 liegen wir weiterhin sehr dicht am Referenzwert, doch dieser leichte „Boost“ der Helligkeit ist in Filmen oder Serien tatsächlich bemerkbar.

Nach der Kalibrierung lässt sich besonders viel aus SDR-Material herausholen. Der Weißabgleich ließ sich nahezu vorbildlich einstellen, das Gamma stimmt praktisch mit dem Referenzwert überein, und die mittleren Farbabweichungen fielen von etwa 3 auf rund 1. Das ist bereits ein Niveau, bei dem Unterschiede zum Referenzbild in der Praxis sehr schwer zu erkennen sind. Die Bravia 3 II zeigt also, dass sie trotz ihrer Position im Sony-Portfolio ein recht großes Potenzial für eine präzise Bildanpassung hat. Im HDR ist die Verbesserung ebenfalls sichtbar, auch wenn sich hier nicht mehr alle Beschränkungen des Fernsehers umgehen lassen. Nach der Farbanpassung fällt leichter auf, dass die EOTF-Kurve bei Filmmaterial stellenweise leicht unter dem Referenzwert verläuft, also die Bravia 3 II einen Teil des Bildes leicht abdunkelt. Aus Sicht der Referenz ist das nicht ideal, aber bei diesem konkreten Fernseher hat es auch seine Vorteile. Bei fehlendem lokalem Dimming und durchschnittlichem Schwarzwert reduziert dieses Verhalten etwas das Sichtbarwerden der Hintergrundbeleuchtung in dunkleren Szenen und hilft, einen stärkeren Eindruck von Kontrast zu bewahren. Man kann also sagen, dass Sony auf diese Weise die Beschränkungen des verwendeten Panels teilweise kaschiert, anstatt um jeden Preis die Referenzhelligkeit einzuhalten.

Smoothness of tonal transitions

5/10

9.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Was die tonalen Übergänge angeht, schlägt sich das C6H wirklich sehr gut. Verläufe sind glatt, die Farben zerfallen nicht in deutliche Bänder, und sowohl in hellen als auch in dunklen Szenen ist es schwer, größere Probleme mit Posterisierung zu finden. In den meisten Inhalten sieht das Bild in dieser Hinsicht sehr sauber aus.

Hinweis: Deutlich schlechter ist jedoch die Situation beim Dithering in der Nähe von Schwarz. In sehr dunklen Bildbereichen ist deutliches Flimmern und eine starke Körnigkeit zu erkennen, die aus geringer Entfernung wirklich stark wirken können. Bei der Version mit Tandem-OLED-Panel ist das Phänomen spürbar stärker als beim normalen C6. Schade, denn die tonalen Übergänge selbst sind hier auf einem sehr hohen Niveau. Gerade das Verhalten des Bildes knapp über Schwarz ist der Hauptgrund, warum wir diese Kategorie nicht höher bewerten können.

Was die Gleichmäßigkeit der Tonwertübergänge angeht, macht die Bravia 3 II einen sehr guten Eindruck. In den meisten von uns betrachteten Szenen waren Probleme beim Übergang zwischen einzelnen Farbtönen kaum zu erkennen. Die Verläufe bleiben sowohl in hellen Bildbereichen wie dem Himmel oder bei Sonnenuntergängen als auch in deutlich schwierigeren, dunklen Aufnahmen glatt. Das Einzige, was auf unseren Fotos auffallen kann, besonders in den allerdunkelsten Szenen, ist die Ungleichmäßigkeit der Hintergrundbeleuchtung selbst. Das hat jedoch nichts mit der Farbabstufung zu tun, sondern ist eher eine Folge der Verwendung einer Hintergrundbeleuchtung ohne Local Dimming.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

8.5/10

6/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Hier hat das LG C6 wirklich einen großen Schritt nach vorn gemacht. Der Fernseher verwendet denselben Prozessor, den wir auch im Flaggschiff G6 finden, und in puncto Bildverarbeitung sind beide Modelle einander sehr ähnlich. Das ist ein großer Vorteil, denn gerade in diesem Bereich überzeugt der diesjährige LG-Prozessor. Besonders gut arbeitet die Funktion „Fließende Abstufung”. Bei stark komprimierten Inhalten kann sie unschöne Tonwertübergänge und Artefakte effektiv kaschieren, die zum Beispiel bei Streaming minderer Qualität häufig auftreten. Am besten lässt man sie auf der Einstellung „Niedrig”. Dann ist die Verbesserung deutlich, und der Fernseher beginnt noch nicht, feine Details zu verschmieren. Höhere Stufen glätten das Bild stärker, können aber bereits einen Teil der natürlichen Textur von Objekten auf dem Bildschirm entfernen. Auch das Upscaling selbst gelingt sehr gut. Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden korrekt geschärft, Kanten wirken sauber, und der Prozessor baut feine Details recht effektiv wieder auf. In dieser Hinsicht liegt das C6 schon sehr nahe an den besten LG-Fernsehern, und die Unterschiede zum G6 sind gering.

Die Bravia 3 II ist das erste Fernsehgerät von Sony mit dem neuen MediaTek Pentonic 800, und in puncto Bildverarbeitung fallen hier einige Änderungen auf. Fangen wir bei den Grundlagen an. Das Upscaling an sich gelingt ordentlich. Der Fernseher kann Inhalte mit niedrigerer Auflösung sinnvoll hochskalieren und zeigt nicht die ausgeprägte Neigung, gezackte Kanten oder andere Quellenfehler übermäßig zu betonen. Bei normalem Fernsehen oder schwächeren Streaming-Inhalten bleibt das Bild daher recht attraktiv.

Mehr Vorbehalte haben wir gegenüber der digitalen Bildverarbeitung. In diesem Modell hat Sony die bekannte Funktion „Płynna gradacja“ durch eine neue Einstellung namens „Cyfrowa redukcja zakłóceń“ ersetzt. Deren Aufgabe ist im Wesentlichen sehr ähnlich: Sie soll unschöne Tonübergänge und Artefakte glätten, die durch starke Kompression des Signals entstehen. Leider arbeitet diese Funktion deutlich schlechter als zuvor. Bei der Einstellung „Hoch“ (die überhaupt Einfluss auf das Bild hatte) kann der Fernseher zu viele Bildelemente auf einmal glätten, sodass das Filmkorn verschwindet und Texturen von Objekten oder sogar die Haut von Figuren unnatürlich wirken. Schlimmer noch, der Effekt ist auch nicht besonders stabil. Wenn eine Szene mehr Bewegung enthält, lässt die Wirkung der Funktion deutlich nach und wirkt zeitweise, als würde der Fernseher gar nicht mehr in das Bild eingreifen. Daher empfehlen wir für den täglichen Gebrauch, sie nicht auf hoher Stufe zu verwenden. In statischen Einstellungen kann sie helfen, doch der Preis dafür ist oft ein zu großer Detailverlust.

Blur and motion smoothness

8.5/10

8.2/10

Maximum refresh rate of the panel
165Hz
120Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
Yes, 120Hz (double contours)
BFI function 120Hz
No
Yes, 240Hz (double contours)
Brightness drop with BFI
48%
25%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur (4K@165Hz):

Blur ():

Das C6H mit Tandem-OLED-Panel kann ebenfalls mit einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz betrieben werden. Am meisten profitieren davon natürlich PC-Spieler, denn bei Konsolen, Filmen oder Sport liegt die Grenze weiterhin bei maximal 120 Hz. Das Panel überzeugt in Sachen Bewegung. OLED-Pixel reagieren praktisch sofort, daher sieht man selbst bei schnell bewegten Objekten nicht das typische Nachziehen. Das Bild bleibt sowohl beim Sport als auch in actionreichen Spielen sauber.

Wenn uns eher Flüssigkeit als Bewegungs­schärfe wichtig ist, steht TruMotion zur Verfügung. LG erlaubt hier die separate Einstellung zweier Parameter. De-Judder wirkt hauptsächlich bei in 24 Bildern pro Sekunde aufgenommenen Filmen und Serien und reduziert das für sie typische Ruckeln. De-Blur ist dagegen für 50/60 Bildern pro Sekunde vorgesehen und ist deshalb vor allem beim Sport oder beim Fernsehen nützlich.

Die Bewegungsdarstellung ist eindeutig eine der stärksten Seiten der Bravia 3 II. Der Fernseher verwendet ein 120-Hz-VA-Panel, also eine Lösung, die von Natur aus trotz hoher Bildwiederholfrequenz nicht immer ideal beim Nachziehen ist. Hier ist es Sony jedoch gelungen, das Problem sehr gut in den Griff zu bekommen. Schnell bewegte Objekte bleiben klar, und typische „Schweife“ und Unschärfen sind auf ein wirklich niedriges Niveau reduziert, wenn nicht sogar auf null. Das ist einer der LCD-Fernseher mit dem geringsten Nachziehen, die wir bisher testen konnten. Interessanterweise kann die Bravia 3 II sich in dieser Hinsicht sogar besser schlagen als die deutlich teurere Flaggschiffserie True RGB: die Bravia 9 II.

Console compatibility and gaming features

10/10

8.1/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    40 - 165Hz
    48 - 120Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    No
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    No
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Der C6H bietet in puncto Gaming-Funktionen praktisch ein komplettes Paket. Auf Konsolen lässt sich problemlos 4K bei 120 Hz nutzen, während PC-Nutzer die Bildwiederholrate sogar auf 165 Hz erhöhen können. Der Fernseher unterstützt außerdem VRR von 40 bis 165 Hz, ALLM und eine korrekte Implementierung von HGiG. Auch Dolby Vision im Spielmodus ist vorhanden, was nach wie vor ein großer Vorteil für Xbox-Besitzer ist. Alle wichtigsten Informationen lassen sich in der Game Bar einsehen, die schnellen Zugriff unter anderem auf VRR-Einstellungen und die Parameter des aktuellen Signals bietet. Das Tandem-OLED ändert also nicht das eigentliche Funktionspaket für Spieler, doch durch die so hohe Panelhelligkeit können HDR-Spiele noch eindrucksvoller wirken. Funktional betrachtet ist der C6H schlicht ein sehr umfassend ausgestatteter Fernseher für Konsole und PC.

Sony Bravia 3 II ist ein sehr guter Fernseher für Spieler, auch wenn nicht alles so gelöst ist, wie wir uns das wünschen würden. Die größte Änderung betrifft die Anschlüsse. Erstmals bietet ein Sony-Fernseher vier vollwertige HDMI-2.1-Ports mit einer Bandbreite von 48 Gb/s, was dem neuen MediaTek Pentonic 800 zu verdanken ist. Damit verschwindet eines der Probleme, das die Fernseher dieses Herstellers seit Jahren begleitet. Man kann mehrere Geräte gleichzeitig anschließen und an jedem Eingang die vollen Möglichkeiten nutzen, etwa VRR oder ALLM. Es gibt auch eine einfache Game Bar, mit der man die wichtigsten Signalparameter einsehen und einige nützliche Einstellungen ändern kann, zum Beispiel den Schwarzwert, wenn man die Sichtbarkeit in dunkleren Spielszenen verbessern möchte.

Es gibt jedoch zwei Einschränkungen, die man kennen sollte. Die erste ist das Fehlen der Unterstützung für 1440p bei 120 Hz. Das wird nicht für alle ein Problem sein, aber Nutzer, die diese Auflösung an Konsole oder PC verwenden, etwa um in bestimmten Spielen flüssigeres Gameplay zu erreichen, müssen auf 1080p zurückgreifen. Größere Vorbehalte haben wir bei der HGiG-Unterstützung. Sony erlaubt bei der Bravia 3 II nicht, das Tone Mapping am Fernseher zu deaktivieren, sodass das Display das HDR-Bild permanent verarbeitet, auch wenn man diese Aufgabe der Konsole überlassen möchte. Am einfachsten bemerkt man das bei der HDR-Konfiguration, denn das Schachbrettmuster verschwindet nicht zu dem Zeitpunkt, der den tatsächlichen Fähigkeiten des Fernsehers entspricht. Das heißt nicht, dass HDR in Spielen schlecht aussehen wird. Man muss die Einrichtung nur etwas anders angehen und statt sich am Testbild zu orientieren die Spitzenhelligkeit manuell auf etwa 450 Nits einstellen. Das Problem lässt sich also umgehen, man sollte jedoch davon wissen, bevor man mit der Konfiguration der Konsole beginnt.

Input lag

9.9/10

9.9/10

SDR

1080p60
14 ms
14 ms
1080p120
5 ms
8 ms
2160p60
14 ms
14 ms
2160p120
5 ms
8 ms

HDR

2160p60
14 ms
14 ms
2160p120
5 ms
8 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
22 ms
14 ms
2160p120 DV
14 ms
8 ms

Beim Input-Lag macht sich das C6 so gut, wie es sich für einen guten Gaming-Fernseher gehört. Bei 120 Hz haben wir etwa 5 ms gemessen, sodass die Reaktion auf den Controller praktisch sofort ist. Bei 60 Hz steigt der Wert auf rund 14 ms, aber das sind weiterhin gute Ergebnisse. Etwas höhere Verzögerungen treten bei Dolby Vision auf. Bei 120 Hz messen wir etwa 14 ms, bei 60 Hz etwa 22 ms. In der Praxis, wenn man normal auf der Xbox spielt, dürfte das kaum störend sein.

Was den Input-Lag angeht, schneidet die Bravia 3 II sehr gut ab. Bei einem Signal mit 120 Hz beträgt die Verzögerung etwa 8 ms, bei 60 Hz steigt sie auf rund 14 ms, sodass die Reaktion auf die Eingaben in beiden Fällen sehr schnell ist und man beim normalen Spielen kaum Verzögerungen bemerken würde. Positiv hervorzuheben ist auch das Verhalten des Fernsehers im Dolby Vision Gaming-Modus auf der Xbox. Der Input-Lag bleibt dabei praktisch ebenso niedrig, wobei Sony noch bis vor Kurzem deutliche Probleme damit hatte.

Compatibility with PC

8.6/10

7.2/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Good
Readability of dark text and shapes
Very Good
Average
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
5ms
8ms
Matrix subpixel arrangement
RWBG
BGR
Max refresh rate
165Hz
120Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Der C6H mit Tandem-OLED-Panel eignet sich auch sehr gut als Bildschirm für den Computer. Beim Arbeiten mit Text ist vor allem wichtig, dass der Fernseher Chroma 4:4:4 korrekt unterstützt, sodass kleine Schriften, Symbole und Interface-Elemente klar dargestellt werden. Einzig aus sehr geringer Nähe sind feine farbige Ränder sichtbar, die aus der ungewöhnlichen Subpixel-Anordnung resultieren. Aus normaler Entfernung bei so einem großen Bildschirm spielt das praktisch keine Rolle mehr, und im Alltag ist der Text sehr gut lesbar. Noch besser schlägt sich der C6H, wenn der Rechner zum Spielen genutzt werden soll. Der Fernseher kann mit einer Bildwiederholrate von bis zu 165 Hz arbeiten, unterstützt G-Sync und VRR, und der Input-Lag bei maximaler Bildwiederholrate liegt bei etwa 5 ms. In Verbindung mit der sehr kurzen Reaktionszeit des OLED-Panels bietet das wirklich hervorragende Voraussetzungen fürs PC-Gaming. Es gibt kein Nachziehen, das Bild ist sehr flüssig und die Steuerung reagiert praktisch sofort. In dieser Hinsicht kann man den C6H ruhigen Gewissens nicht nur als Fernseher, sondern auch als sehr großen Gaming-Monitor betrachten. Man sollte nur bedenken, dass bei 77 oder 83 Zoll eine sinnvolle Schreibtischplatzierung eine echte Herausforderung sein kann. 😉

Die Zusammenarbeit mit dem Computer ist insgesamt gut, wenn auch wieder nicht ohne einige Vorbehalte. Die Bravia 3 II unterstützt korrekt Chroma 4:4:4, sodass bei typischer Nutzung Text und Benutzeroberfläche scharf und gut lesbar wirken. Auffällig sind jedoch graue Schriften, bei denen die vertikalen Kanten deutlich heller als die horizontalen erscheinen können. Auf einem größeren Bildschirm stört das nicht besonders, wer aber die kleinere Variante der Bravia 3 II als Monitor für die Textarbeit in Betracht zieht, sollte das im Hinterkopf behalten.

Störender ist für uns jedoch das Fehlen zusätzlicher Modi mit erhöhter Bildwiederholrate. Es geht nicht einmal um 144 oder 165 Hz in 4K, sondern schon um die Möglichkeit, bei Full HD eine höhere Bildwiederholrate zu erzielen. Diese Option taucht zunehmend in Fernsehern der Konkurrenz auf (DLG 240 Hz), während Sony sie selbst in seinen teureren Modellen weiterhin nicht anbietet. Für die meisten Nutzer werden 4K bei 120 Hz natürlich völlig ausreichen, vor allem für Konsolen; wer den Fernseher aber auch als Gaming-Monitor für den PC nutzt, könnte hier dennoch ein wenig enttäuscht sein.

Viewing angles

7.3/10

3.3/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
30%
72%

Das C6H mit Tandem-OLED-Panel bietet ebenfalls sehr weite Betrachtungswinkel. Man kann den Fernseher stark von der Seite ansehen, und das Bild behält weiterhin hohen Kontrast und gesättigte Farben. Wie für OLEDs üblich gehört er zu den Bildschirmen, bei denen man nicht um einen genau mittigen Platz auf dem Sofa kämpfen muss. In dieser Hinsicht schneiden eigentlich nur Fernseher mit QD-OLED-Panels von Samsung Display noch besser ab. Die minimal niedrigere Bewertung des C6H liegt daran, dass unser Exemplar bei wirklich extremen Betrachtungswinkeln etwas stärker zu einem grünlichen Stich neigte. Das ist jedoch ein subtiler Unterschied, den wir vor allem bei direkten Vergleichen festgestellt haben. Beim normalen Sehen dürfte ihn kaum jemand bemerken.

Die Blickwinkel sind ziemlich typisch für ein VA-Panel, also einfach durchschnittlich und für manche wohl sogar schlecht. Die Bravia 3 II wirkt am besten, wenn man direkt vor dem Bildschirm sitzt. Wenn man zur Seite rückt, verlieren die Farben an Sättigung und das Schwarz wird immer grauer. Das ist leider der Preis, den man für den hohen nativen Kontrast dieses Panels zahlt. Beim Zuschauen zu zweit oder zu dritt sollte das kein größeres Problem sein, aber bei einer weit gestellten Couch sehen die an den Rändern Sitzenden deutlich ein schlechteres Bild.

Daytime performance

7.6/10

5.8/10

Panel finish
Glare
Satin
Reflection suppression
Decent
Decent
Black levels during daytime
Very Good
Good

Panel brightness

SONY BRAVIA 3 II (XR35M2): 447 cd/m2

LG OLED C6H (TANDEM OLED): 690 cd/m2

Die Version mit Tandem-OLED-Panel schlägt sich tagsüber spürbar besser. Die Bildschirmbeschichtung verhält sich sehr ähnlich: sie ist glänzend, dämpft Reflexionen recht ordentlich und hält Schwarzwerte bei eingeschaltetem Licht gut. Ein helles Fenster oder eine Lampe sind auf dem Bildschirm weiterhin sichtbar, das Bild verliert dadurch aber nicht stark an Tiefe. Den größten Unterschied macht natürlich die Helligkeit. Bei typischen SDR-Inhalten erreicht der C6H etwa 690 cd/m², also deutlich mehr als der normale C6. Im hellen Wohnzimmer fällt das wirklich auf: das Bild wirkt kräftiger und setzt sich besser gegen das einfallende Licht durch.

Das Tandem-OLED kommt außerdem besser zurecht, wenn viele helle Bildbereiche auftauchen, obwohl die Helligkeit bei praktisch vollständigem Weiß weiterhin sinkt. Ein typisches Merkmal von OLEDs wurde damit nicht komplett eliminiert, aber die Einschränkung ist deutlich weniger gravierend. Wenn der Fernseher häufig im hellen Wohnzimmer betrieben werden soll, ist das einer der Vorteile des C6H gegenüber dem normalen C6, den man im Alltag tatsächlich merkt.

Tagsüber macht die Bravia 3 II einen recht ordentlichen Eindruck, wobei viel davon abhängt, wo man den Fernseher aufstellt. Die satinierte Beschichtung kommt mit Reflexionen ganz gut zurecht — sie wirkt nicht wie ein Spiegel, aber starke Lichtquellen, besonders ein Fenster gegenüber dem Bildschirm, können beim Fernsehen stören. Positiv wirkt sich das VA-Panel aus, das im Tageslicht ein recht gutes Schwarz bewahrt und verhindert, dass das Bild sofort grau oder stark ausgewaschen wirkt. Hilfreich ist auch eine Helligkeit von etwa 450 Nits, die die Bravia 3 II unabhängig vom Anteil heller Bildinhalte halten kann. Für ein normales Wohnzimmer ist das völlig ausreichend, und tagsüber bleibt das Bild gut ablesbar. Soll der Fernseher jedoch in einem sehr hellen Raum mit großen Fenstern und viel direktem Lichteinfall stehen, findet man Modelle mit deutlich wirksameren Beschichtungen und größerer Helligkeitsreserve.

Panel details

Backlight Type
WRGB TANDEM OLED
PFS LED
Software version during testing
43.11.73
6140200730
Image processor
PENTONIC 800 4GB RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) TV Panel details
Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) TV Panel details

LG OLED C6H (TANDEM OLED)

SONY BRAVIA 3 II (XR35M2)

TV features

8.4/10

7.9/10

  • System
    WebOS
    Google TV
  • System performance
    Very good
    Good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    IR (remote)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    Yes
    Yes
  • Recording programming
    Yes
    Yes
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    No

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    No
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review LG OLED C6H (TANDEM OLED) TV features
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Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) TV features
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth, Atmos Flex Connect
    Bluetooth, Atmos Flex Connect

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    No
    Yes
  • Font size adjustment
    No
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Smart TV – webOS

Egal, welche C6‑Variante man erwischt, der Funktionsumfang bleibt derselbe. Das Herz des Fernsehers ist natürlich webOS, das LG seit vielen Jahren weiterentwickelt. Es läuft schnell, ist gut optimiert und bietet vor allem Zugang zu praktisch allen gängigen Apps. Netflix, Disney+, Prime Video, YouTube, Max oder andere Streamingdienste – in dieser Hinsicht gibt es kaum Lücken. Das System selbst bietet zudem viele zusätzliche Möglichkeiten. Es gibt AirPlay, einfaches Übertragen des Smartphone‑Bildschirms, die Steuerung von Smart‑Home‑Geräten und die Möglichkeit, die Startseite zu personalisieren. LG hat webOS über mehrere Generationen stark ausgebaut, und die Zahl der verfügbaren Registerkarten und Empfehlungen kann mitunter etwas überwältigen, vor allem wenn Werbeinhalte eingeblendet werden, aber nach einer Eingewöhnungszeit ist das System bequem zu bedienen und arbeitet zuverlässig.

Klassische TV-Funktionen

Der C6 schlägt sich auch sehr gut, wenn man ihn wie einen normalen Fernseher nutzen möchte und nicht nur als Bildschirm für Netflix. Der Empfang von terrestrischem Fernsehen, der Programmführer und das Umschalten der Sender funktionieren flüssig, hier gibt es kaum etwas zu beanstanden. LG bietet weiterhin die Möglichkeit, Sendungen auf USB aufzuzeichnen, sodass die klassische Ausstattung wirklich umfangreich ist. Eigentlich fehlen uns hier nur zwei Dinge. Das erste ist die PiP‑Funktion, also Bild‑in‑Bild, also die Möglichkeit, zwei Bildquellen gleichzeitig anzuzeigen. Das zweite ist eine Beleuchtung der Fernbedienung, die besonders beim Fernsehen am Abend praktisch wäre. Ansonsten hat der C6 so gut wie alles, was man von einem modernen Fernseher erwarten kann.

Magic Remote – VERSCHIEDENE VERSIONEN

Beim Kauf des C6 sollte man auf die Fernbedienung achten, denn hier hat LG für etwas Verwirrung gesorgt. Während unserer Tests hatten wir unter anderem die Variante C64, wie man sie in großen Handelsketten findet. Im Lieferumfang war die neue, deutlich kleinere Magic Remote Slim. Sie hat weniger Tasten und wirkt deutlich moderner, behält aber zwei der charakteristischsten Merkmale der LG‑Fernbedienungen: das Scrollrad und die Zeigersteuerung durch Bewegung der Fernbedienung. Das von uns getestete Modell C6E war dagegen mit der älteren, größeren Version der Magic Remote ausgestattet. Sie funktioniert im Grunde genauso, besitzt aber eine klassische Zifferntastatur und deutlich mehr physische Tasten. Sie sieht weniger modern aus, aber manche Nutzer, vor allem diejenigen, die an klassische Fernbedienungen gewöhnt sind, empfinden sie als bequemer. Es gibt also keine eindeutige Antwort darauf, welche Fernbedienung besser ist. Die neue ist kleiner, einfacher und deutlich moderner, die ältere bietet dafür schnelleren Zugriff auf mehr Funktionen, ohne sich durch Menüs klicken zu müssen. Man sollte einfach wissen, dass je nach Kennzeichnung des C6 in der Verpackung entweder die eine oder die andere Variante liegen kann.

Smart-TV-Funktionen: Google TV

Die Bravia 3 II läuft mit Google TV und gehört in puncto Funktionen zu den umfangreichsten Systemen, die man derzeit in Fernsehern findet. Vor allem hat man Zugriff auf eine sehr große Zahl an Apps, sodass man neben den bekanntesten Streamingplattformen auch viele weniger offensichtliche Dienste findet. Sony unterstützt außerdem AirPlay und Chromecast, wodurch das Übertragen von Inhalten vom Smartphone sehr bequem ist. Auch die Sprachsuche, unterstützt von Gemini, überzeugt: Sie versteht Befehle in vielen Sprachen und kann die Nutzung des Fernsehers wirklich erleichtern. Bei unseren Tests stießen wir allerdings auf ein Problem, die Bravia 3 II wollte über Miracast kein Bild von einem Windows-11-PC korrekt empfangen. Wenn man den Fernseher also als zusätzlichen Bildschirm für den Computer nutzen möchte, bleibt die zuverlässigste Lösung eine Verbindung per HDMI.

Klassische TV-Funktionen

Sony hat auch an diejenigen gedacht, die nach wie vor hauptsächlich normales Fernsehen nutzen. Die Bravia 3 II unterstützt die Aufnahme von Sendungen auf USB sowie deren vorherige Programmierung per PVR, was heute eine Seltenheit ist, besonders bei günstigeren Modellen. Dazu kommen Teletext und ein übersichtlicher Programmführer, sodass es hinsichtlich der grundlegenden TV-Funktionen kaum etwas gab, das uns hier fehlte, vielleicht abgesehen von der Bild-in-Bild-Funktion PiP. Interessant sind auch die zwei mitgelieferten Fernbedienungen. Die erste ist modern und vereinfacht (Version ohne Beleuchtung), die andere ist eine klassische Ausführung mit vollständigem numerischem Tastenfeld. Und obwohl sie etwas altmodisch wirken mag, könnten Menschen, die viel klassisches Fernsehen schauen, sie sogar als praktischer empfinden, zum Beispiel zum Eingeben von Kanalnummern.

Apps

9.1/10

9.6/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link

Playing files from USB

9.2/10

9.3/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
Yes
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
No
Yes
WebP
No
Yes
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Während unserer Tests kam der Fernseher praktisch problemlos mit allen gängigen Videoformaten zurecht, die wir auf den USB-Stick geladen hatten. Es gab keine Probleme mit hohen Bitraten, Untertiteln oder anspruchsvolleren Dateien, sodass sich in dieser Hinsicht kaum etwas bemängeln lässt. Die einzige Ausnahme bildeten Inhalte mit DTS-Tonspur. Das ist allerdings keine Überraschung, denn der Fernseher unterstützt diesen Codec schlicht nicht. Der Medienplayer ist ansonsten so gut, dass die meisten Nutzer problemlos auf die Installation externer Apps oder das Anschließen eines zusätzlichen Players verzichten können.

Der eingebaute Player in der Bravia 3 II funktioniert wirklich gut und hat in unseren Tests problemlos die meisten gängigen Video- und Audioformate abgespielt. Eigentlich ist kaum etwas zu finden, das uns dazu zwingen würde, einen zusätzlichen Player zu installieren oder ein externes Gerät zu verwenden. Eine Ausnahme könnten nur Filme mit in .txt gespeicherten Untertiteln sein, die der Fernseher nicht unterstützt, aber seien wir ehrlich, das wäre an dieser Stelle schon sehr kleinlich.

Sound

7/10

6.8/10

  • Maximum volume
    88dB
    87dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Klanglich macht die Bravia 3 II einen ordentlichen Eindruck, mehr lässt sich kaum sagen. Die Lautsprecher kommen mit Dialogen und normalem Fernsehen gut zurecht, ihnen fehlen jedoch deutlich die tiefen Frequenzen. Der Bass verliert schnell an Energie, wodurch Musik, Actionfilme und Spiele eher dünn klingen und es an Druck fehlt. Das ist bei Fernsehern dieser Klasse natürlich nichts Ungewöhnliches, aber wer ein effektvolleres Klangbild möchte, sollte eine Soundbar als Ergänzung in Betracht ziehen.

Bei den unterstützten Audioformaten sieht es deutlich besser aus. Die Bravia 3 II beherrscht praktisch alles, was man brauchen könnte, darunter Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio und DTS:X, also Formate, die andere Hersteller zunehmend vernachlässigen. Der Fernseher kann diese Formate auch an ein externes Audiosystem weiterleiten. Eine Ausnahme ist Dolby Atmos, wenn es in Dolby TrueHD vorliegt; die eingebauten Lautsprecher können es nicht direkt wiedergeben, bei Nutzung einer passenden Soundbar oder eines AV-Receivers sollte das jedoch kein größeres Problem darstellen.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

88dBC (Max)

75dBC

87dBC (Max)

75dBC

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