Hisense U7Q PRO vs TCL A400 PRO

Direct comparison

U7Q PRO / U78Q PRO

Info

Available screen sizes: 55”65”75”85”100”

Available screen sizes: 32”43”55”65”75”85”98”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: VIDAA

Model year: 2025

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Overall rating

7.4

7.1

  • Movies and series in UHD quality

    7.2

    6.6

  • Classic TV, YouTube

    7.2

    6.9

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.7

    6.6

  • Gaming on console

    8.2

    8.4

  • TV as a computer monitor

    8.2

    8.9

  • Watching in bright light

    6.2

    5.7

  • Utility functions

    9.4

    7.4

  • Apps

    7.7

    9.6

  • Sound quality

    7.8

    6.6

Advantages

  • Großer Kontrast und Schwarz - echtes Mini-LED-Backlight mit VA-Panel (65")

  • Sehr gute Bewegungsflüssigkeit - 4K@165 Hz-Panel

  • Sehr hohe HDR-Helligkeit - sogar über 1500 Nit

  • Ideal zum Spielen - niedrige Eingangsverzögerung, VRR, ALLM, 4x HDMI 2.1, 288Hz in 1080p.

  • Das Betriebssystem Vidaa hat viele Funktionen wie z.B. Airplay, USB-Aufnahme

  • Hervorragende Qualität der Tonübergänge

  • Gute Schwarzwerte und hoher Kontrast dank Mini-LED und VA-Panel

  • Sehr gute Bildqualität für einen Lifestyle-Fernseher

  • Satte Farben dank PFS-/QLED-Filter

  • Unterstützung für Dolby Vision und HDR10+

  • Ausgezeichnete werkseitige Farbabstimmung beim getesteten Exemplar

  • 144-Hz-Panel und sehr geringe Eingangsverzögerung

  • Hervorragendes Paket an Gaming-Funktionen

  • Sehr gute PC-Kompatibilität

  • Die matte Oberfläche reduziert Reflexionen effektiv

  • Google TV mit großer App-Auswahl

  • Umfangreiche digitale Kunstgalerie

  • Lifestyle-Design

Disadvantages

No like
  • Fehlende Unterstützung für HGiG

  • Durchschnittliche Sichtwinkel

  • Fehler in den Anwendungen auf der VIDAA-Plattform

  • Kein Slim-Halter im Lieferumfang

  • Die Rahmen sind fest montiert

  • Durchschnittliche digitale Bildverarbeitung

  • Sichtbares Nachziehen beim VA-Panel

  • Durchschnittliche Blickwinkel

  • Nur zwei vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse

  • Der Klang ist recht flach

Hinweis: Kein Mini-LED in den 32- und 43-Zoll-Versionen

Our verdict

U7Q PRO ist ein Fernseher, der bereits nach wenigen Minuten ein klares Signal sendet: „Hier zählt die Geschwindigkeit.“ Hisense hat uns überrascht, wie viel in einem Gerät untergebracht werden kann, das nicht ein Vermögen kostet. Eine Bildwiederholfrequenz von 165 Hz in 4K und sogar 288 Hz in Full HD – solche Zahlen waren bis vor kurzem ausschließlich Spitzenmonitoren für Gamer vorbehalten. Und hier haben wir einen Fernseher aus der Mittelklasse mit fast vollständigem Funktionspaket für Gamer, der ohne Komplexe die Herausforderung an viel teurere Konkurrenten annimmt. Doch damit enden die Vorteile in Bezug auf Geschwindigkeit nicht. Der U7Q PRO hat auch ein sehr helles Display, das in der Spitze sogar 1500 Nits erreicht. Wie jeder Mini-LED hat er seine typischen „Launen“, die manchmal das Bild etwas übertreiben, aber der Gesamteindruck bleibt sehr positiv – insbesondere bei HDR-Inhalten. Erwähnenswert ist auch das Betriebssystem Vidaa – schnell, intuitiv und ausgestattet mit Funktionen wie AirPlay, Sprachassistent und Internetbrowser. Zwar finden wir hier nicht das volle Spektrum an Anwendungen, die wir von Android kennen, aber im täglichen Gebrauch funktioniert das System wirklich gut. Warum also „fast“ ideal für Gamer? Es fehlt lediglich die HGiG-Funktion, die es ermöglicht, die Helligkeitsstufen in HDR-Spielen präzise anzupassen. Das ist ein kleiner Nachteil, könnte aber für puristische Konsolen-Spieler von Bedeutung sein. Dennoch bleibt der U7Q PRO ein sehr solides Angebot – und gleichzeitig ein Beweis dafür, dass chinesische Hersteller nicht nur die Konkurrenz aus Korea oder Japan eingeholt haben, sondern in einigen Aspekten sogar beginnen, sie zu überholen.

Der TCL A400 Pro ist einer der interessantesten Lifestyle-Fernseher, die bisher in unseren Tests auftauchten. Und das nicht, weil er die ganze Idee des „Fernsehers als Bild” auf den Kopf stellt. In dieser Hinsicht macht er so ziemlich das, was die Konkurrenz auch tut: Er soll gut aussehen, sich ins Interieur einfügen und nicht nur eine weitere schwarze Fläche im Wohnzimmer sein. Seine wahre Stärke liegt woanders: in der Bildqualität. Es ist der erste Fernseher dieser Art, der uns tatsächlich ein Bild mit solider Schwarzdarstellung und hohem Kontrast liefert. Eine vollwertige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung in Kombination mit einem VA-Panel sorgt dafür, dass der A400 Pro eine Tiefe zeigen kann, die Lifestyle-Fernsehern bisher schlicht fehlte. Natürlich ist es nicht das Mini-LED, das wir Seite an Seite mit den besten LCDs auf dem Markt stellen würden, aber in seiner „bildbezogenen“ Kategorie leistet der A400 Pro etwas wirklich Wichtiges: er beweist, dass ein künstlerischer Fernseher nicht zwangsläufig einen großen Kompromiss bei der Bildqualität bedeutet. Wichtig ist, dass es nicht nur bei Schwarz und Kontrast bleibt. Der A400 Pro hat sehr gute Farben, unterstützt Dolby Vision und läuft auf Google TV, sodass er im Alltag einfach ein komfortabler, vollwertiger Fernseher für Filme, Serien und Streaming ist. Hinzu kommen sehr starke Gaming-Fähigkeiten, dank denen er auch mit Konsole oder PC problemlos zurechtkommt. Und wohl genau diese Vielseitigkeit ist seine größte Überraschung. Er sieht aus wie ein Lifestyle-Fernseher, verlangt aber nicht den Verzicht auf Funktionen, die man von einem normalen Fernseher erwartet.

Paradoxerweise betreffen die größten Vorbehalte nicht vorrangig das Bild selbst. Klar, die Anzahl der Zonen könnte größer sein, und das Upscaling sticht nicht aus dem Standard heraus. Bei der Ausrichtung dieses Modells stören uns jedoch eher Entscheidungen, die das Konzept des Bildes an der Wand betreffen. Das Fehlen einer Slim-Wandhalterung im Lieferumfang ist ein seltsamer Zug, denn genau eine solche Montage sollte hier die Grundlage sein. Dazu sind die rahmen in Holzoptik fest montiert, sodass sie nicht die gleiche Personalisierungsfreiheit bieten wie bei anderen Modellen dieser Art. Und weil das Gehäuse dicker ist, erzielt der A400 Pro nicht immer den so flachen und dezenten Effekt, den man von einem Fernseher dieser Kategorie erwarten würde.

Und genau darin liegt der größte Widerspruch des TCL A400 Pro. Bildtechnisch kann er einer der stärksten Lifestyle-Fernseher auf dem Markt sein, verliert aber gleichzeitig ein wenig dort, wo solche Geräte am meisten überzeugen sollten. Trotzdem fällt die Bilanz sehr positiv aus. Wenn uns die eingangs genannten Design-Entscheidungen nicht stören, ergibt der A400 Pro wirklich viel Sinn. Er ist ein Fernseher für Menschen, die etwas Schöneres als einen klassischen Fernseher wollen, aber nicht bereit sind, für das Aussehen einen großen Kompromiss bei der Bildqualität einzugehen. Und genau deshalb ist der TCL A400 Pro eines der spannendsten Modelle in seiner Kategorie.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
RCA (Chinch)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Good
Good
Stand type
Central
Legs
Bezel color
Graphite
Changeable Frame
Stand
Fixed
Height adjustment, Base adjustment
Flat design
No
Yes
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

8/10

7.7/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 560 (20 x 28)

Local dimming function: Yes, number of zones: 180 (10 x 18)

Contrast:

Review Hisense U7Q PRO Contrast and black detail

Result

340,000:1

Review Hisense U7Q PRO Contrast and black detail

Result

62,850:1

Review Hisense U7Q PRO Contrast and black detail

Result

42,000:1

Review Hisense U7Q PRO Contrast and black detail

Result

11,100:1

Review Hisense U7Q PRO Contrast and black detail

Result

7,500:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

131,100:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

33,750:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

17,350:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

15,000:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

5,900:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Hisense U7Q PRO ist ein Mini-LED-Fernseher mit VA-Panel und – in der von uns getesteten 65-Zoll-Version – 560 Zonen der lokalen Dimming. Es ist gleich zu Beginn anzumerken, dass diese Zahl je nach Größe variiert – größere Diagonalen erhalten mehr Zonen, kleinere entsprechend weniger. Aber unabhängig davon funktioniert das Dimming-System hier wirklich solide.

Der Kontrast ist für die Preisklasse, in der sich dieses Modell befindet, wirklich sehr gut. Unter optimalen Bedingungen kann der U7Q PRO Werte erreichen, die nah an sechsstelligen Zahlen liegen, was noch vor kurzer Zeit nur für Geräte aus einer viel höheren Preisklasse reserviert war. In der Praxis – in Szenen wie der aus dem Film Oblivion – sieht das Bild hervorragend aus. Bei leicht erleuchtetem Licht im Raum ist es auf den ersten Blick schwer, diesen Fernseher von organischen Bildschirmen zu unterscheiden. Natürlich handelt es sich immer noch um ein LCD mit lokalem Dimming, daher sind Kompromisse unvermeidlich. In schwierigen Szenen, in denen viele kleine Lichtquellen auftauchen, neigt der U7Q PRO zu einem zu aggressiven Dimming. Anstatt einer leichten Verschlechterung des Schwarztons verschwinden einige Details, die sichtbar sein sollten. Das ist ein Nebenprodukt des Algorithmus, der sich stark an das Prinzip „Schwarz muss schwarz sein“ hält, selbst auf Kosten subtiler Bildelemente.

Aber trotzdem – der Kontrast ist eine der stärkeren Seiten dieses Modells.

Beim Übergang zu den Bildqualitätstests fällt sofort auf, dass der größte Unterschied gegenüber typischen Lifestyle-Fernsehern der TCL A400 Pro beim Schwarz und Kontrast liegt. Ursache ist die vollwertige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die direkt hinter dem Panel platziert ist. Dadurch kann der Fernseher ausgewählte Bildbereiche lokal abdunkeln und ist nicht allein auf den nativen Kontrast des Panels angewiesen. In der von uns getesteten 65-Zoll-Variante zählten wir 180 Dimmingzonen. Das ist im Vergleich zu klassischen Mini-LED-Fernsehern, bei denen es oft deutlich mehr Zonen gibt, keine beeindruckende Zahl, doch für einen Lifestyle-Fernseher ist das bereits ein großer Schritt nach vorn. Vor allem, weil Wettbewerber häufig entweder kein fortschrittliches lokales Dimming bieten oder eine deutlich einfachere Kantenbeleuchtung einsetzen.

In der Praxis liefert das sehr gute Ergebnisse. In einfacheren Szenen, in denen helle Elemente klar vom dunklen Hintergrund getrennt sind, kann der A400 Pro schwarze Bildpartien effektiv abdunkeln und wirklich tiefes Schwarz zeigen. Das ist eine der Eigenschaften, die ihn sofort von vielen klassischen „bildorientierten“ Fernsehern abheben. Natürlich bedeutet das nicht, dass TCL die Einschränkungen der LCD-Mini-LED-Technik vollständig umgeht. 180 Zonen sind weiterhin relativ wenig, daher kann in komplexeren Szenen, zum Beispiel mit vielen kleinen hellen Elementen auf dunklem Hintergrund, ein Halo-Effekt auftreten. Es kommt auch vor, dass das Schwarz unter solchen Bedingungen einen bläulich-violetten Ton annimmt, weil der Fernseher den Hintergrund nicht so präzise abdunkeln kann wie OLED-Fernseher. Trotz dieser Einschränkungen sind wir der Meinung, dass der A400 Pro dieser Kategorie wirklich frischen Wind verleiht. Für einen Lifestyle-Fernseher, der von vornherein vor allem an der Wand gut aussehen soll, ist das Schwarz- und Kontrastniveau hier ein sehr starkes Argument.

ACHTUNG. Es ist erwähnenswert, dass die Anzahl der lokalen Dimmingzonen von der Bildschirmdiagonale abhängt. Größere Varianten sollten mehr Zonen haben, aber da die Zahl der Zonen mit der Panelgröße wächst, erwarten wir keine großen Unterschiede bei der Bewertung von Schwarz und Kontrast zwischen den Mini-LED-Versionen. Ausgenommen sind die 32- und 43-Zoll-Modelle, in denen TCL kein lokales Dimming eingesetzt hat. Das sind deutlich einfachere LCD-Konstruktionen, deshalb bezieht sich unser Test nicht direkt auf diese Diagonalen, und die im Test genannten Preise sind nur als Orientierung zu verstehen.

Anzahl der Dimmingzonen im TCL A400 Pro

Bildschirmdiagonale

Hintergrundbeleuchtung

Anzahl lokaler Dimmingzonen

32"

PFS LED

Keine Dimmingzonen

43"

PFS LED

Keine Dimmingzonen

55"

QD Mini-LED

112 Zonen

65"

QD Mini-LED

180 Zonen

75"

QD Mini-LED

240 Zonen

85"

QD Mini-LED

264 Zonen

98"

QD Mini-LED

448 Zonen

HDR effect quality

6/10

4/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 94.3%, Bt.2020: 73.3%
DCI P3: 94.3%, Bt.2020: 72.9%

Luminance measurements in HDR:

Review Hisense U7Q PRO Brightness measurement

Result

1129 nit

Review Hisense U7Q PRO Brightness measurement

Result

323 nit

Review Hisense U7Q PRO Brightness measurement

Result

721 nit

Review Hisense U7Q PRO Brightness measurement

Result

267 nit

Review Hisense U7Q PRO Brightness measurement

Result

736 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

439 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

111 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

296 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

74 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

543 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

TCL A400 PRO

Hisense U7Q PRO

U7Q PRO ist wirklich ein heller Fernseher. In synthetischen Tests erreichte er über 1500 Nits, was für diese Preisklasse eine sensationelle Leistung ist. Eine solche Helligkeit – zumindest theoretisch – ermöglicht es, HDR-Inhalte gemäß den Absichten der Schöpfer anzuzeigen, selbst bei anspruchsvolleren Szenen mit starkem Licht. In der Praxis ist es oft sehr gut, aber nicht immer ideal. In hellen Szenen mit großer Fläche – wie z.B. der Testplatz mit intensivem Sonnenstrahlen aus dem Film "Pan" – macht der U7Q PRO einen enormen Eindruck. Er kann sogar mit Licht blenden, was im Kontext von HDR-Inhalten durchaus ein Vorteil ist. Leider gelingt es nicht immer, dies aufrechtzuerhalten, wenn auf dem Bildschirm viele feine helle Details auf dunklem Hintergrund erscheinen. In solchen Momenten entscheiden sich die Algorithmen für das lokale Dimmen, einige helle Elemente abzudunkeln, um ein gutes Schwarz zu bewahren – und der Nebeneffekt ist, dass einige Details einfach aus dem Bild verschwinden. Dies ist ein klassischer Kompromiss bei Mini-LED-Fernsehern – und der U7Q PRO ist da keine Ausnahme. Mit so vielen Dimmzonen hätte man jedoch auf einen etwas reiferen Algorithmus hoffen können, der für deren Steuerung verantwortlich ist. Zum Glück ist die ganzheitliche Wahrnehmung von HDR-Inhalten jedoch durchweg positiv. Der U7Q PRO ist nicht nur hell, sondern auch farbenfroh, dank der PFS LED-Beschichtung (QLED) liegt die Abdeckung des DCI-P3-Farbspektrums bei 95% und BT.2020 bei etwa 73%.

Der TCL A400 Pro ist ein mäßig heller Fernseher. Seine Spitzenhelligkeit liegt bei rund 600 Nits. Ein solcher Wert erlaubt bereits, von einem echten HDR-Eindruck zu sprechen, und in vielen Filmen wirkt das Bild damit spürbar attraktiver als in SDR. Es ist jedoch nicht das Niveau, das allein durch Helligkeit beeindruckt. Der A400 Pro gehört also nicht zu den Fernsehern, die den Zuschauer in jeder effektvollen Szene mit einem heftigen Aufblitzen „angreifen“. Die größte Einschränkung zeigt sich bei kleinen hellen Elementen vor dunklem Hintergrund. Aufgrund der recht aggressiven Zonensteuerung kann der Fernseher deren Helligkeit stark reduzieren, in Extremfällen sogar auf etwa 100 Nits. Das bedeutet, dass feine Lichter, Funken, Sterne oder einzelne Reflexe deutlich weniger sichtbar sein können, als sie sollten. Man muss aber hinzufügen, dass das nicht ohne Grund geschieht. Der A400 Pro tut dies, um ein möglichst hohes Schwarzniveau zu halten und den Halo-Effekt um helle Objekte zu begrenzen. Das ist also ein bewusster Kompromiss: Der Fernseher entscheidet sich häufiger für tieferes Schwarz statt für maximal helle, punktuelle Lichter. Einerseits ist das verständlich, besonders bei einer begrenzten Anzahl an Dimming-Zonen, andererseits muss man sich bewusst sein, dass der HDR-Eindruck nicht immer so stark ausfällt, wie die Spitzenhelligkeit vermuten lässt.

Positiv hervorzuheben sind dagegen die Farben. Der hier eingesetzte PFS-LED-Filter, vom Hersteller als QLED beworben, ermöglicht entsprechend gesättigte Farbtöne. Die Abdeckung der DCI-P3-Palette lag in unseren Messungen bei rund 94%, BT.2020 bei etwa 74% – ein solides Ergebnis in dieser Klasse.

Factory color reproduction

6.2/10

8/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Wir haben den U7Q PRO im besten möglichen Bildmodus getestet, den dieses Modell bietet – Filmmaker Mode. Und tatsächlich schneidet gerade dieser Modus am besten ab, was die Farbgenauigkeit angeht. Aber das bedeutet nicht, dass er perfekt ist. In unserem Testgerät hatte sowohl bei SDR- als auch bei HDR-Inhalten das Bild einen leicht kühleren Farbton. Der Weißabgleich war in Richtung Blau verschoben, was insgesamt einen etwas „kühleren“ Eindruck vermittelte. Es ist vielleicht nicht auffällig, aber definitiv sichtbar – insbesondere auf weißen Hintergründen, die statt neutral zu sein, leicht die Tönung eines bläulichen Schimmers hatten. Zusätzlich – wie wir bereits erwähnt haben – hat der Fernseher die Tendenz, das Bild leicht aufzuhellen und überzubetonen, was auch durch die Gamma- und EOTF-Diagramme bestätigt wird. All dies zusammen führt dazu, dass das Bild ohne Kalibrierung etwas unnatürlich erscheinen kann – zu kühl, mit leicht übertriebener Dynamik. Deshalb haben wir beschlossen, eine eigene Kalibrierung durchzuführen – und die Ergebnisse sowie die Diagramme könnt ihr unten sehen.

Üblicherweise haben wir die Farbmessungen im am besten abgestimmten Filmmaker Mode durchgeführt, also in jenem Modus, der grundsätzlich den Intentionen der Filmemacher am nächsten sein soll. Der A400 Pro bietet natürlich auch andere Bildmodi, diese weisen in der Praxis aber deutlich größere Farbfehler auf und greifen stärker in die Bildcharakteristik ein. Deshalb werden wir uns in diesem Abschnitt des Tests nicht näher mit ihnen beschäftigen. Wie sieht also die werkseitige Farbwiedergabe aus? Kurz gesagt: wirklich sehr gut. Oder besser: betrachtet man die Ergebnisse unserer Messungen, sogar hervorragend. Sowohl der Weißabgleich als auch die Helligkeitscharakteristik sind überraschend präzise eingestellt. Die Abweichungen waren so gering, dass wir während der Messungen echte Augenblicke des Erstaunens hatten. Solch gute Werkseinstellungen sind selten, selbst bei Fernsehern im Filmmaker Mode. Umso mehr muss man TCL loben, denn der A400 Pro kann schon direkt aus der Verpackung ein Bild zeigen, das dem Quellmaterial sehr nahekommt. Die Ergebnisse waren so gut, dass man leicht denken könnte, jemand hätte dieses Exemplar zuvor besonders berücksichtigt und bereits zu kalibrieren versucht.

Unsere Kritik beschränkt sich eigentlich auf nur eine Sache. Bei SDR-Inhalten war das Bild minimal heller, als es der Standard für einen dunklen Raum vorsieht, weil das werkseitige Gamma eher bei 2,3 als bei 2,4 eingestellt ist. Das ist kein großer Fehler und die meisten Zuschauer werden ihn wahrscheinlich nicht einmal bemerken.

Es muss jedoch betont werden, dass wir über genau dieses Testexemplar sprechen. Bei werkseitigen Farben kann es immer gewisse Schwankungen zwischen einzelnen Exemplaren, Produktionschargen oder Bildschirmdiagonalen geben. Wir gehen daher nicht davon aus, dass jeder A400 Pro nach dem Auspacken identisch aussehen wird.

Color reproduction after calibration

7.5/10

8.2/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Dank der Kalibrierung ist es uns gelungen, den Weißabgleich in SDR- und HDR-Inhalten zu zähmen. Bei SDR-Materialien ist der Effekt wirklich sehr gut – das Bild wird neutral, konsistent und einfach angenehm zu betrachten. Alles sieht so aus, wie es sollte.

Etwas schlechter schneidet HDR ab. Obwohl der Weißabgleich korrekt aussieht und das Bild insgesamt an Natürlichkeit gewinnt, sind leider die Delta E-Fehler weiterhin sichtbar. Warum? Weil Hisense im Modell U7Q PRO uns nicht die volle Kontrolle darüber gibt, wie der Fernseher die Helligkeit im HDR-Modus verwaltet. Und hier entsteht genau die Einschränkung. Wenn wir die EOTF-Kurve für HDR-Inhalte betrachten, sieht man genau das, worüber wir zuvor gesprochen haben – zu Beginn der Grafik gibt es einen deutlichen Abfall, was bedeutet, dass der Fernseher die kleinsten Bereiche stärker abdunkelt, als er sollte. Auf der anderen Seite können diese hellsten Elemente zu sehr aufgehellt werden. Infolgedessen gehen einige Details verloren, andere sind zu aggressiv, und die allgemeine Kontrolle über die Helligkeit entspricht nicht immer dem, was wir während der Kalibrierung zu erreichen versuchen.

Sieht das Bild nach der Kalibrierung besser aus? Auf jeden Fall ja, hinsichtlich der Farben. Aber was die Helligkeitsverwaltung in HDR angeht, muss man sich damit abfinden, dass der Hisense U7Q PRO es trotzdem auf seine Weise machen wird.

Trotz der hervorragenden werkseitigen Abstimmung konnten wir uns nicht verkneifen zu prüfen, wie der TCL A400 Pro auf eine professionelle Kalibrierung reagiert. Da der Ausgangspunkt so gut war, interessierte uns umso mehr, ob sich aus diesem Fernseher noch mehr herausholen lässt. Und hier müssen wir uns rühmen: Es ist uns gelungen, unser Exemplar auf absurd niedrige Farbabweichungen zu bringen. Werte unter 1 sieht man nicht alltäglich, nicht einmal bei sehr guten Fernsehern. Solche Resultate werden eher mit professionellen Referenzmonitoren assoziiert als mit einem Lifestyle-Fernseher fürs Wohnzimmer. In puncto Weißabgleich und Farbwiedergabe schnitt der A400 Pro nach der Kalibrierung also schlichtweg ausgezeichnet ab. Einziger Punkt, den wir nach eingehender Analyse bemängeln können, betrifft die Helligkeitscharakteristik. Der Fernseher kann die Luminanz je nach dargestelltem Inhalt manipulieren, und ziemlich häufig ist das Bild etwas dunkler, als es dem Referenzstandard entsprechen sollte. Das liegt vermutlich an der Funktionsweise der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und den Local‑Dimming-Algorithmen dieses Modells. Das trübt das Gesamtbild jedoch nicht, denn in puncto Farbgenauigkeit zeigte der A400 Pro nach der Kalibrierung ein Niveau, das wirklich überraschte.

Smoothness of tonal transitions

9.5/10

9/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

U7Q PRO meistert die tonal Übergänge wirklich hervorragend. Die Farben verbinden sich nahtlos, ohne irgendwelche Stufen, Streifen oder seltsame Artefakte. Sogar in schwierigeren Szenen, die normalerweise alle Unvollkommenheiten ans Licht bringen – hier gab es nichts zu beanstanden. Das Bild sieht einfach klar aus. Die Farbverläufe – sowohl bunte als auch graue – sind fließend, nichts reißt, nichts lenkt ab. Das ist eines dieser Elemente, auf die man beim Anschauen nicht achtet… auf jeden Fall nicht im Fall von U7Q PRO.

TCL A400 Pro kommt sehr gut mit der Flüssigkeit der Tonwertübergänge zurecht. Die Gradation ist in den meisten Inhalten glatt, und mögliche Unvollkommenheiten sind erst in Extremfällen sichtbar, vor allem bei feinen Grauabstufungen. Man muss übrigens hinzufügen, dass die überwiegende Mehrheit der Fernseher bei solchen Szenen Probleme hat. Ebenso erfreulich ist, dass es bei der Gradation in Dolby Vision keine Probleme gibt. Der A400 Pro erzeugte in diesem Format kein zusätzliches Banding und keine sichtbaren Artefakte, was in letzter Zeit keineswegs selbstverständlich ist. Das ist ein weiterer Faktor, der die Wiedergabe von Filmen und Serien in HDR positiv beeinflusst.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7.8/10

5.5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Wenn jemand auf ältere Materialien stößt, wo das Problem der Farbabstufungen auftritt – Hisense hat eine Lösung dafür. Im U7Q PRO finden wir eine Funktion mit dem Namen „Glattes und abgestuftes Bild“. Auf dem Niveau „Mittel“ funktioniert sie wirklich hervorragend – sie entfernt die meisten Probleme mit der Gradation, ohne das gesamte Bild zu glätten, wie es bei einer Unschärfe in Photoshop der Fall ist. 😉 Der Filmkorn bleibt erhalten, die Details verschwinden nicht – genau so sollte es funktionieren. Bravo für die Implementierung!

Was das Upscaling von schwächeren Materialien angeht, es ist einfach gut. Es ist nicht das Niveau der teuersten Fernseher mit fortschrittlichem Upscaling, aber ältere Inhalte sehen gut aus. Es kommt gelegentlich zu kleinen Zacken bei sehr niedriger Auflösung, aber das ist ganz normal und schwer zu vermeiden. Positiv – selbst bei den ältesten Materialien gibt es keinen Overscan-Effekt, das Bild wird nicht zugeschnitten oder künstlich gestreckt.

Die digitale Bildverarbeitung ist leider eine der schwächeren Seiten des TCL A400 Pro. Das bedeutet nicht, dass der Fernseher schlecht arbeitet, aber von etwas deutlich Überdurchschnittlichem kann hier keine Rede sein. Das Upscaling an sich ist in Ordnung: Kanten werden recht gut geglättet, das Bild wirkt nicht übermäßig scharf oder pixelig, und Inhalte niedrigerer Qualität lassen sich ohne größere Beschwerden ansehen. Gleichzeitig hat das Bild einen leicht weicheren Charakter und es fehlt die Präzision, die die besten Bildprozessoren in teureren Fernsehern bieten können.

Viel schlechter sieht es dagegen bei Tonwertübergängen aus, die durch starke Kompression des Signals entstehen. TCL hat den A400 Pro mit der Funktion „Stufenweises Glätten“ ausgestattet, die theoretisch sichtbare Farbverläufe und Artefakte bei minderwertigen Quellen reduzieren sollte. In der Praxis ist ihre Wirksamkeit jedoch sehr begrenzt. Sie verbessert die Tonwertübergänge nicht in spürbarem Maße und glättet bei höheren Einstellungen zusätzlich Details im Bild, wodurch dieses einen künstlichen, leicht verschwommenen Charakter erhält. Deshalb ist es unserer Meinung nach am besten, diese Funktion ausgeschaltet zu lassen. Der A400 Pro kommt mit dem grundlegenden Upscaling ganz ordentlich zurecht, aber wenn ihr häufig stark komprimierte Inhalte mit sichtbarer Posterisierung anschaut, wird dieses Modell nicht zu den besten Optionen gehören.

Blur and motion smoothness

7.1/10

7.1/10

Maximum refresh rate of the panel
165Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 120Hz (double contours)
Yes, 120Hz (double contours)
BFI function 120Hz
Yes, 240Hz (double contours)
Yes, 240Hz (double contours)
Brightness drop with BFI
60%
25%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Blur (1080p 288Hz):

Blur (4K@144Hz):

„Geschwindigkeit” – dieses Wort fiel bei unseren Tests des U7Q PRO am häufigsten. Der Fernseher ist mit einem 165 Hz-Bildschirm ausgestattet, was allein schon einen großen Eindruck hinterlässt – insbesondere, da wir hier von einem Modell aus dem mittleren Preissegment sprechen. Die vollen Möglichkeiten kommen natürlich vor allem PC-Spielern zugute, aber selbst beim täglichen Fernsehen sieht man, dass es sich um ein schnelles und effizientes Panel handelt. Wie die meisten modernen Fernseher kann auch der U7Q PRO die Flüssigkeit von Filmen verbessern, die standardmäßig in 24 Bildern aufgenommen wurden. Im Menü finden wir einen Schieberegler, der es ermöglicht, den Effekt an die eigenen Vorlieben anzupassen – von einem kinoreiferen, subtilen Bewegungsfluss bis hin zu einer stärkeren Glättung mit dem charakteristischen „Soap-Opera-Effekt”.

TCL A400 Pro wurde mit einem 144 Hz Panel ausgestattet, in der Praxis interessiert uns hier aber vor allem das Verhalten bei 120 Hz. Auf diese Bildwiederholfrequenz beschränken sich heute die meisten Konsolen sowie viele Sportübertragungen und Inhalte mit hoher Bildrate. In diesem Bereich schneidet der Fernseher ganz gut ab. Die Schärfe bewegter Objekte ist wirklich ordentlich, besonders nach entsprechender Konfiguration der Bewegungsinterpolation. Für eine flüssigere Darstellung sorgt die Funktion „Bewegungsschärfe”. In ihren Einstellungen findet man zwei Regler, mit denen sich das Verhalten der Bewegungsinterpolation nach den eigenen Vorlieben anpassen lässt, jeweils separat für Inhalte mit niedrigerer und höherer Bildrate. Dadurch lässt sich sowohl ein filmischeres als auch ein deutlich flüssigeres Bild erzielen. Wer sich nicht mit manuellen Einstellungen beschäftigen möchte, kann auf voreingestellte Profile zurückgreifen, etwa niedrig, mittel, hoch, Kino oder Natur.

Console compatibility and gaming features

8.5/10

9.8/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 288Hz
    48 - 288Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    No
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Hisense U7Q PRO ist ein Fernseher, der fast so aussieht, als wäre er für Gamer gemacht. Wir haben hier praktisch alles, was man von einem Gaming-Bildschirm erwarten kann: variable Bildwiederholfrequenz (VRR), automatischen Modus (ALLM) und gleich vier HDMI 2.1b-Anschlüsse mit voller Bandbreite von 48 Gb/s. Dazu kommt eine lesbare und ganz funktionale Game Bar sowie ein gut implementierter Dolby Vision GAMING-Modus, der problemlos mit den Konsolen Xbox Series S und X funktioniert.

Klingt nach dem Ideal? Genau – fast. Hisense hat leider immer noch nicht die HGiG-Funktion implementiert, also die systemseitige Beschränkung der Tonemapping auf der Seite des Fernsehers. Das bedeutet, dass wir beim Konfigurieren der HDR-Helligkeit an der Konsole alles „nach Gefühl“ tun oder in Online-Ratgebern nach Einstellungen suchen müssen, da der Bildschirm den realen Helligkeitsbereich nicht anzeigt. Schade – denn gerade HGiG erleichtert das Anpassen der Konsole an den Fernseher und hilft, Überbelichtungen oder zu dunkle Szenen in HDR-Spielen zu vermeiden.

Glücklicherweise funktionieren die anderen Elemente sehr gut. Die Eingangsverzögerung (Input Lag) ist gering, die Responsivität hervorragend und die Bedienung der anderen Funktionen ist einwandfrei. Und obwohl nicht alles perfekt funktioniert hat, kann man den U7Q PRO dennoch ohne Bedenken Gamern empfehlen.

In puncto Funktionen für Spieler überzeugt der TCL A400 Pro. Der Fernseher bietet praktisch alles, was man heute von einem Gaming-Fernseher erwarten kann: 4K bei hoher Bildwiederholrate, VRR, ALLM, eine korrekte Implementierung von HDR-Formaten in Spielen, darunter Dolby Vision, sowie HGiG. Dadurch arbeitet er sowohl mit Konsolen der neuen Generation als auch mit dem PC gut zusammen. Positiv zu vermerken ist auch die Game Bar, ein spezielles Panel mit den wichtigsten Einstellungen für Spieler. Von dort aus kann man schnell grundlegende Informationen zum Signal, zur Bildwiederholrate oder zu aktiven Funktionen prüfen und zudem das Erscheinungsbild sowie das Verhalten einzelner Einstellungen an die eigenen Vorlieben anpassen. Eine Lösung, die die Bildqualität zwar nicht an sich verändert, aber den Bedienkomfort beim Spielen deutlich erhöht.

Der einzige Kritikpunkt ist die Anzahl vollwertiger HDMI 2.1-Anschlüsse. Der A400 Pro hat von vier verfügbaren Anschlüssen nur zwei solche, und einer davon übernimmt gleichzeitig die eARC-Funktion. In der Praxis bedeutet das, dass man beim Anschluss von zwei Konsolen der neuen Generation und einer Soundbar auf Einschränkungen stoßen kann. In einem solchen Fall muss man entweder die Geräte umstecken oder zusätzliche Hardware verwenden, zum Beispiel einen AV-Receiver oder einen Soundbar mit HDMI-Eingängen. Trotzdem kann man den A400 Pro als Gaming-Fernseher kaum schlecht bewerten. Das Funktionspaket für Spieler ist hier wirklich üppig.

Input lag

9.8/10

9.8/10

SDR

1080p60
18 ms
14 ms
1080p120
9 ms
11 ms
2160p60
18 ms
14 ms
2160p120
9 ms
11 ms

HDR

2160p60
18 ms
14 ms
2160p120
9 ms
11 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
18 ms
14 ms
2160p120 DV
9 ms
11 ms

In Bezug auf die Signalverzögerung schneidet der Hisense U7Q PRO wirklich hervorragend ab. Für Materialien mit 120 Hz bleibt die Eingangsverzögerung unter 10 ms, was zu einer blitzschnellen Reaktion führt – der Bildschirm reagiert nahezu sofort auf unsere Bewegungen, was insbesondere Konsolen- und PC-Spieler zu schätzen wissen. Bei Inhalten mit 60 Hz sieht die Situation etwas schlechter aus, da die Reaktionszeit sich verdoppelt – das ist natürlich und betrifft praktisch alle Fernseher. Dennoch bleibt sie weiterhin unter 20 ms, was man durchaus als sehr gutes Ergebnis, nahezu perfekt, betrachten kann – und in der Praxis ist dies beim Spielen kaum spürbar.

Die Eingabeverzögerung des TCL A400 Pro ist sehr gering. Bei einem 120-Hz-Signal haben wir einen Wert von rund 11 ms gemessen, bei 60 Hz etwa 15 ms. Das sind zwar keine Werte im Bereich von ein paar Millisekunden, wie bei einigen OLEDs, aber in der Praxis spielt das keine größere Rolle. Die Verzögerung ist so gering, dass die Steuerung schnell, reaktionsschnell und durchweg komfortabel bleibt, sowohl an der Konsole als auch beim Anschluss an einen Computer.

Compatibility with PC

8.2/10

8.9/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Average
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
9ms
11ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
RGB
Max refresh rate
165Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Das Spielen auf dem PC mit dem Hisense U7Q PRO ist reiner Spaß. Niedrige Eingabeverzögerung, volle 165 Hz in 4K und sogar 288 Hz in Full HD – das sind Zahlen, die man von einem Fernseher in dieser Preisklasse nicht erwarten würde. In dieser Hinsicht gibt es wirklich nichts zu beanstanden. Wenn jemand einen großen Bildschirm zum Spielen vom PC sucht – kann der U7Q PRO problemlos als Monitor dienen. Etwas schlechter schneidet die tägliche Arbeit mit Texten ab. Zwar ist Chroma 4:4:4 vorhanden, sodass theoretisch alles gut aussehen sollte. Aber in der Praxis erscheinen graue Schriftarten auf dunklem Hintergrund seltsam – vertikale Linien sind scharf, während horizontale verschwommen, verschwinden oder leicht gedämpft aussehen können. Man muss jedoch ehrlich hinzufügen, dass ihr das wahrscheinlich nicht bemerken werdet, wenn ihr den Fernseher wie gewohnt aus mehreren Metern Entfernung nutzt. Das Problem wird erst offensichtlich, wenn jemand den U7Q PRO auf den Schreibtisch stellt, einen Meter von seinem Gesicht entfernt, und anfängt, mit Texten oder Tabellen zu arbeiten. Wenn ihr plant, ihn gerade so zu verwenden – lohnt es sich, daran zu denken.

TCL A400 Pro eignet sich auch ziemlich gut als großer PC-Monitor. Dabei helfen natürlich die ganzen Funktionen, die man vom Gaming kennt: VRR, FreeSync, Kompatibilität mit G-Sync, eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz und ein sehr niedriger Input-Lag. Wenn jemand einen PC anschließen und vom Sofa aus oder am Schreibtisch spielen möchte, ist der Fernseher dafür problemlos geeignet. Wichtig ist auch, dass er sich bei normaler Arbeit am Computer gut schlägt. Bei 120 Hz sind Schriften sehr gut lesbar, sodass die Nutzung von Browser, Dokumenten oder des Systems die Augen nicht ermüdet. Etwas schlechter sieht es nach dem Umschalten auf 144 Hz aus. Dann wirken die horizontalen Elemente der Buchstaben leicht dunkler. Das stört im Alltag jedoch kaum. Insgesamt ist die Textlesbarkeit sehr gut.

Viewing angles

3/10

3.9/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
70%
79%

In dieser Hinsicht schneidet der U7Q PRO durchschnittlich ab. Der Fernseher ist mit einem VA-Panel ausgestattet, das von Natur aus nicht für große Betrachtungswinkel bekannt ist. Wenn man den Bildschirm aus einem Winkel betrachtet, verliert das Bild deutlich an Helligkeit und die Farben beginnen zu verblassen. Dies ist ein völlig normales Phänomen bei VA-Panels ohne zusätzliche Beschichtungen zur Erweiterung der Winkel – wenn ihr also plant, von der Seite oder in einer größeren Gruppe zu schauen, solltet ihr das im Hinterkopf behalten. Gerade von vorne – sieht das Bild großartig aus, mit tiefem Schwarz und sehr gutem Kontrast, viel besser als bei IPS/ADS-Panels.

Die Blickwinkel gehören nicht zu den Stärken des TCL A400 Pro. Das liegt vor allem am eingesetzten VA-Panel, das zwar Vorteile wie besseren Kontrast bietet, dafür beim Betrachten aus schräger Perspektive naturgemäß schlechter abschneidet. Schon ein stärkeres Abweichen von der Bildschirmachse führt zu einem Abfall von Helligkeit und Farbsättigung. Das ist also nicht das Niveau, das wir von IPS-/ADS-Panels kennen, und erst recht nicht das der OLED-Displays, die diesbezüglich weiterhin außerhalb der Reichweite klassischer LCDs liegen. Den A400 Pro sollte man daher möglichst direkt von vorn betrachten. Dann wirkt sein Bild deutlich am besten.

Daytime performance

6.2/10

5.7/10

Panel finish
Satin
Matte
Reflection suppression
Good
Very Good
Black levels during daytime
Very Good
Poor

Panel brightness

TCL A400 PRO: 460 cd/m2

Hisense U7Q PRO: 472 cd/m2

Wie bereits erwähnt – der U7Q PRO ist wirklich ein heller Fernseher, insbesondere wenn es um HDR-Inhalte geht. Bei SDR-Materialien dunkelt der Fernseher etwas ab, aber eine durchschnittliche Helligkeit von etwa 500 Nits ist immer noch ein sehr solides Ergebnis. Das bedeutet, dass man ohne Probleme Fernsehen oder Filme auch in einem ziemlich hellen Raum ansehen kann. Erst bei extremen Lichtverhältnissen – z.B. bei direkter Sonneneinstrahlung auf den Bildschirm – kann die Sichtbarkeit etwas leiden. Glücklicherweise hat Hisense eine satinierte Antireflexbeschichtung verwendet, die Reflexionen gut dämpft, und die Schwarztöne behalten auch tagsüber ihre Tiefe. Das macht einen Unterschied und ermöglicht eine komfortable Nutzung des Fernsehers bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen.

TCL A400 Pro schlägt sich ganz gut in einem hellen Wohnzimmer. Am meisten bewirkt hier die matte Bildschirmoberfläche, die Spiegelungen sehr effektiv dämpft und dafür sorgt, dass man tagsüber nicht gegen jedes Fenster oder jede Lampe kämpfen muss, die sich im Panel spiegelt. Hinzu kommt eine ordentliche Helligkeit im SDR-Bereich von etwa 600 Nits, sodass die Lesbarkeit des Bildes bei Tageslicht wirklich gut ist. Man sollte jedoch bedenken, dass die matte Beschichtung auch ihren Preis hat. In einem stark beleuchteten Raum kann das Bild etwas an Tiefe verlieren, und die Farben wirken nicht mehr so intensiv wie am Abend. Spiegelungen sind deutlich weniger sichtbar, gleichzeitig sinkt aber die Farbsättigung merklich. Er ist weiterhin ein guter Fernseher für ein helles Wohnzimmer, am besten eignet er sich, wenn es vor allem auf Komfort beim Schauen ankommt und nicht auf ein maximal spektakuläres Bild.

Panel details

Backlight Type
Mini-LED PFS LED
Mini-LED PFS LED
Software version during testing
V0000.09.01T.P0528
V8-0012T01-LF1V643.003175
Image processor
MT 5896, 2.5 GB RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review Hisense U7Q PRO TV Panel details
Review TCL A400 PRO TV Panel details

Hisense U7Q PRO

TCL A400 PRO

TV features

9.4/10

7.4/10

  • System
    VIDAA
    Google TV
  • System performance
    Good
    Good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    RCA (Chinch)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    Yes
    No
  • Recording programming
    Yes
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    Yes
    No
  • Teletext
    Yes
    No
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Hisense U7Q PRO TV features
Review Hisense U7Q PRO TV features
Review Hisense U7Q PRO TV features
Review Hisense U7Q PRO TV features
Review TCL A400 PRO TV features
Review TCL A400 PRO TV features
Review TCL A400 PRO TV features
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Klassische Funktionen des U7Q PRO

Wenn Sie planen, den Fernseher auf eine "klassische" Weise zu nutzen, also um tägliche Programme zu sehen oder Kopfhörer anzuschließen, hat der Hisense U7Q PRO nahezu alles, was man erwarten kann. Der Fernseher unterstützt das Aufnehmen auf USB problemlos, man kann Kopfhörer über Bluetooth anschließen, und die Fernbedienung ist beleuchtet, was immer noch nicht Standard ist, selbst bei teureren Modellen. Obwohl viele Menschen heute auf diese klassischen Funktionen zugunsten von Streaming-Apps verzichten, ist es gut zu wissen, dass der U7Q PRO dies weiterhin ordentlich und ohne Kompromisse (abgesehen von der fehlenden PiP-Funktion) macht.

SmartTV-System: Vidaa

Was die Smart-Funktionen betrifft, so läuft dieses Modell in Europa auf dem VIDAA-System. Das System funktioniert reibungslos, hat einen integrierten Internetbrowser, unterstützt Sprachsteuerung (auch auf Polnisch) und zudem AirPlay, was die Nutzer von Apple-Geräten erfreuen wird. Es muss jedoch erwähnt werden, dass VIDAA ein geschlossenes System ist, und daher werden wir hier nicht alle beliebten Apps finden, an die uns Android TV oder Google TV gewöhnt haben. Vor dem Kauf ist es ratsam zu überprüfen, ob die Apps verfügbar sind, die Sie tatsächlich nutzen.

Google TV

TCL A400 Pro läuft mit Google TV, daher erhalten wir in puncto Smart-TV ein sehr solides Paket. Alle wichtigen Apps sind vorhanden: YouTube, Netflix, Disney+, Max, Prime Video, Apple TV und alle anderen Dienste, die man heute erwartet. Dazu kommen Chromecast, die Sprachsuche und der Google Assistant. Das System selbst läuft flüssig und ist benutzerfreundlich, obwohl der Home-Bildschirm, wie bei Google TV üblich, oft mit Empfehlungen und beworbenen Inhalten gefüllt ist. Das gefällt manchen, andere kann es etwas stören. Funktional lässt sich hier jedoch kaum etwas Ernsthaftes beanstanden.

Digitale Kunstgalerie

Der interessanteste Teil beginnt bei der digitalen Galerie, denn genau sie soll den A400 Pro von normalen Fernsehern unterscheiden. TCL bietet Zugang zu über 80 Kunstwerken, die angezeigt werden können, wenn der Bildschirm nicht zum Anschauen von Filmen oder Serien genutzt wird. So muss der Fernseher an der Wand nicht als schwarze Fläche hängen, sondern kann tatsächlich wie ein Bild wirken. Dabei hilft auch ein Helligkeitssensor, der den Bildschirm an die Raumlichtverhältnisse anpasst. Und hier gibt es eine gute Nachricht im Vergleich zum älteren NXT Vision A300. Beim A400 Pro wurde das lästige Helligkeitsproblem im Kunstmodus behoben. Jetzt sind die Galerie-Einstellungen vom normalen TV-Betrieb getrennt, sodass man eine niedrigere Helligkeit für Kunstwerke einstellen kann, ohne die Einstellungen für Filme oder Fernsehen zu beeinträchtigen. Kleines Detail, aber in der Praxis sehr wichtig, denn genau dadurch ähnelt der Bildschirm eher einem Gemälde als einem leuchtenden Fernseher. TCL bietet außerdem die Möglichkeit, eigene Grafiken mithilfe künstlicher Intelligenz zu erstellen. Der Hersteller spricht von über 100.000 verfügbaren Werken und Varianten, es gibt also reichlich Auswahl. Man kann bei der vorgefertigten Galerie bleiben oder etwas wählen, das besser zum eigenen Geschmack und zur Zimmergestaltung passt.

Klassische Funktionen

Die klassischen Funktionen des Fernsehers sind deutlich weniger spannend. Der A400 Pro sticht hier nicht besonders hervor. Es gibt Standardfernsehen, einen Programmführer und grundlegende Optionen, aber keine größeren Extras, die die Nutzung des traditionellen Fernsehens verändern würden.

Apps

7.7/10

9.6/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link

Playing files from USB

8.2/10

9.5/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
Yes
WebP
Yes
Yes
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
No
Yes
12 Mpix
No
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
Yes
24 Mpix
No
Yes
28 Mpix
No
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der integrierte Multimedia-Player im VIDAA-System funktionierte auf unserem U7Q PRO-Modell sehr effizient und problemlos. Der Fernseher spielte externe Video- und Audiodateien sowie Untertitel ohne Schwierigkeiten ab, sodass das Ansehen von Filmen von einem USB-Stick oder einer externen Festplatte bequem war. Die meisten gängigen Formate funktionierten einwandfrei, sodass keine Konvertierung nötig war. Das Einzige, was man anmerken könnte, ist eine gewisse Selektivität bei der Unterstützung von hochauflösenden Bildern – nicht alle ließen sich öffnen. Daher findet ihr eine genaue Liste der unterstützten Bildauflösungen (Mpix) in unserer Vergleichstabelle.

Die Wiedergabe von Dateien über USB ist eine der Stärken des TCL A400 Pro. Der integrierte Player schneidet sehr gut ab und gehört ohne Weiteres zu den besten. Er bewältigt problemlos gängige Video-, Audio- und Bildformate, sodass es in den meisten Fällen reicht, einen USB‑Stick oder eine externe Festplatte anzuschließen und das Material einfach zu starten. Gute Nachricht: Man muss nicht sofort externe Player installieren. Der A400 Pro unterstützt von Haus aus ein wirklich breites Spektrum an Dateien und bereitete in unserem Test keine größeren Probleme bei deren Wiedergabe.

Sound

7.8/10

6.6/10

  • Maximum volume
    85dB
    83dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

Wie bei den Standards von eingebauten Fernsehlautsprechern überrascht der U7Q PRO mit einer überraschend guten Klangqualität. Der Sound ist klar, hat ausgeprägte Mitten- und Höhen, und der Bass – obwohl natürlich begrenzt – geht nicht völlig unter. Man kann sagen, dass der Niveau für "Fernsehlautsprecher" mehr als zufriedenstellend ist. Es ist jedoch erwähnenswert, dass es in unserem Testgerät nicht gelungen ist, den DTS:X-Sound aus lokalen Dateien abzuspielen – der Fernseher unterstützt ihn einfach nicht. Das bedeutet, dass, wenn ihr auf den kinoartigen räumlichen Effekt ausschließlich aus seinen eingebauten Lautsprechern hofft, möglicherweise eine gewisse Enttäuschung eintreten kann. Zum Glück überträgt der Fernseher das DTS-Signal problemlos an einen externen Verstärker, also wenn ihr ein Heimkino habt – einfach anschließen und alles funktioniert wie es sollte.

Der Klang des TCL A400 Pro ist eher durchschnittlich. Die wichtigste gute Nachricht ist, dass der Fernseher laut spielen kann. Er erreicht problemlos etwa 83 dB, sodass die Lautstärke kein größeres Problem darstellt. Positiv ist auch die Unterstützung von Formaten wie Dolby Atmos und dem in Fernsehern immer seltener anzutreffenden DTS. Damit sind die größeren Lobpunkte aber auch schon erschöpft. Das standardmäßige 2.0-Lautsprechersystem hat seine Grenzen und man kann aus ihm kaum mehr herausholen. Es fehlt vor allem an Bass und an Raumeindruck. Der Ton ist zwar für normales Fernsehen oder YouTube in Ordnung, wirkt bei Filmen, Serien und erst recht bei Musik jedoch schnell zu flach. Deshalb würden wir zum A400 Pro auf jeden Fall raten, zumindest eine einfache Soundbar oder ein klassisches Heimkino zuzulegen. Zumal der Fernseher selbst Dolby Atmos und DTS unterstützt, liegt es nahe, externe Lautsprecher anzuschließen, die diese Möglichkeiten tatsächlich nutzen.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

85dBC (Max)

75dBC

83dBC (Max)

75dBC

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