Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist erneut Opfer einer Umgehung der Denuvo-Schutzmechanismen geworden. Die Meldung veröffentlichte der Dienst DSOGaming und nannte als Verantwortlichen für die Umgehung eine Person, die unter dem Pseudonym voices38 agiert. Das Spiel erschien am 9. Juli, somit verging seit der Veröffentlichung bis zur Umgehung der Schutzmechanismen etwas mehr als ein Monat. Dies ist ein weiterer Fall, der zeigt, dass Denuvo keinen dauerhaften Schutz vor nicht autorisierten Umgehungen bietet. Das Spiel selbst ist ein vollwertiges Remake des beliebten Assassin’s Creed IV: Black Flag und bringt viele Änderungen gegenüber dem Original.
Denuvo in Assassin’s Creed Black Flag Resynced wurde geknackt
Laut vorliegenden Informationen wurde Denuvo in Assassin’s Creed Black Flag Resynced geknackt von einer Person, die das Pseudonym voices38 verwendet. Seit der Veröffentlichung des Spiels am 9. Juli vergingen mehr als 30 Tage, bevor der Kopierschutz erfolgreich umgangen wurde. Zum Vergleich: Der vorige große Denuvo-Titel, dessen Schutzmaßnahmen geknackt wurden, war Crimson Desert. In diesem Fall lagen nur 11 Tage zwischen den jeweiligen Umgehungen des Kopierschutzes. Das zeigt, wie stark die Zeitspanne bis zur Umgehung von Denuvo je nach konkreter Produktion variieren kann. Das Knacken des Kopierschutzes bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass der Publisher künftig auf die Technologie verzichten wird. Ubisoft könnte sich weiterhin entscheiden, Denuvo in anderen Titeln beizubehalten. In den letzten Jahren ist jedoch zu beobachten, dass einige Publisher Denuvo nach einiger Zeit aus älteren Spielen entfernen. Solche Entscheidungen trafen unter anderem Square Enix, Capcom, Bethesda und andere große Anbieter. Es ist dabei hervorzuheben, dass das Umgehen von Schutzmaßnahmen, um unautorisierten Zugriff auf ein Spiel zu erlangen, Urheberrechte und die Nutzungsbedingungen der Software verletzen kann. Die bloße Meldung über das Knacken von Denuvo ist daher vor allem eine interessante Information zu den in PC-Spielen eingesetzten Schutzmechanismen.
Das Remake von Black Flag bietet deutlich mehr als nur eine neue Optik
Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist nicht nur eine aufgefrischte Version des Originals mit besserer Grafik. Ubisoft hat das Kampfsystem grundlegend überarbeitet, das jetzt schneller und dynamischer sein soll. Paraden sowie spektakuläre Takedowns spielen eine größere Rolle. Auch das Schleichen und Parkour wurden verbessert, sodass die Fortbewegung in der Welt und Fluchtmanöver flüssiger sein sollen. Wichtiger Bestandteil bleibt das Schiff Jackdaw, das mit dem Spielfortschritt ausgebaut werden kann. Das Remake erhielt zudem neue Meeresmechaniken sowie alternative Feuermodi. Die Entwickler haben außerdem neue narrative Inhalte hinzugefügt, in denen unter anderem Blackbeard und Stede Bonnet wieder auftauchen. Zur Hauptgeschichte kommen außerdem drei neue Offiziere, die die Besatzung des Spielers verstärken können. Eine der interessantesten Neuerungen ist die Möglichkeit, nahezu überall unter Wasser zu tauchen. Beim Schleichen lässt sich außerdem ein Seil verwenden, um Gegner heranzuziehen, und mit Münzen kann man Wachen ablenken. Das Ganze läuft auf der neuesten Version der Anvil Engine, und die PC-Version bietet unter anderem Raytracing, das die globale Beleuchtung und Reflexionen verbessert.
Die Umgehung von Denuvo in Assassin’s Creed Black Flag Resynced erfolgte etwas mehr als einen Monat nach der Veröffentlichung des Spiels. Es ist ein weiterer Fall, in dem das beliebte Anti-Piraterie-DRM erfolgreich umgangen wurde. Das Remake selbst hat jedoch deutlich mehr zu bieten als nur eine Auffrischung der Grafik. Ubisoft hat Kampf, Schleichen und Parkour überarbeitet und außerdem neue erzählerische Elemente sowie Mechaniken zur Erkundung hinzugefügt. Das Spiel nutzt außerdem die moderne Anvil Engine und bietet auf dem PC Unterstützung für Raytracing.
Quelle: dsogaming
Redakcja Choose TV












