XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz vs SONY BRAVIA 3 II (XR35M2)

Direct comparison

S Mini 2026

BRAVIA 3 II / XR35M2

Available screen sizes: 55”65”75”

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”85”100”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

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Overall rating

6.2

7.0

  • Movies and series in UHD quality

    6.2

    6.5

  • Classic TV, YouTube

    6.0

    6.3

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    5.0

    6.7

  • Gaming on console

    6.9

    8.1

  • TV as a computer monitor

    5.6

    7.2

  • Watching in bright light

    6.3

    5.8

  • Utility functions

    6.7

    7.9

  • Apps

    9.6

    9.6

  • Sound quality

    5.0

    6.8

Advantages

  • Sehr guter Kontrast, MiniLED + VA

  • Hohe Helligkeit

  • Breite Farbpalette

  • Niedriger Input-Lag

  • 120-Hz-Modus bei 1080p/1440p

  • Google TV mit großer App-Auswahl

  • Gutes Ergebnis nach der Kalibrierung

  • Sehr flüssige Bewegungsdarstellung und ungewöhnlich geringes Nachziehen für einen 120-Hz-LCD-Fernseher

  • 4 × HDMI 2.1 48 Gb/s, endlich!

  • Viele Funktionen für Gamer: VRR, ALLM, niedriger Input-Lag

  • Breiter Farbraum - QLED (PFS)

  • Unterstützung für Dolby Vision

  • Google TV mit einer großen Auswahl an Apps und Funktionen

  • Breite Unterstützung für Audioformate: Dolby Atmos und DTS

  • Aufnahme von Sendungen auf USB

  • Zwei Fernbedienungen im Lieferumfang

Disadvantages

No like
  • Panel nur 60 Hz

  • Begrenzte Betrachtungswinkel

  • Schwache Bildverarbeitung

  • Sichtbare Posterisierung

  • Flacher Klang, wenig Bass

  • Hoher Preis im Verhältnis zu den gebotenen Möglichkeiten, für nur wenig mehr bekommt man ein deutlich besseres Modell BRAVIA 5

  • Keine lokale Dimmung

  • Keine korrekte Unterstützung von HGiG

  • Durchschnittliche Verarbeitung von Inhalten geringer Qualität

Our verdict

Bei kleineren Diagonalen (55 bis 75 Zoll) hinterlässt das Xiaomi S Mini 2026 einen wirklich guten Eindruck, sofern man es von Anfang an unter dem Gesichtspunkt seines Preises bewertet. Die Mini-LED-Technik tut hier genau das, was man von ihr erwartet: sie erzeugt starken Kontrast und erreicht eine HDR-Helligkeit, die Filmabende eine ganz andere Dynamik verleiht als klassische Fernseher in dieser Preisklasse. Außerdem sorgt Google TV dafür, dass man einfach ein leicht zu bedienendes Gerät für die tägliche Unterhaltung erhält. Der Knackpunkt ist, dass die Einschätzung dieses Modells stark davon abhängt, wie man es nutzen will. Die 55-, 65- und 75-Zoll-Modelle basieren auf einem 60-Hz-Panel, was sie automatisch in eine ganz andere Position gegenüber den größeren Ausführungen bringt. Wenn man einen Bildschirm speziell für Sport sucht oder das Maximum aus einer neuen Konsole in 4K bei 120 Bildern pro Sekunde herausholen will, erfüllt dieser Fernseher einfach nicht die Erwartungen.

Ein anderes Thema ist Xiaomis Politik, denn die Verwirrung um die Namensgebung kann sehr irreführend sein. Die 85- und 98-Zoll-Varianten sind in Wirklichkeit völlig andere Fernseher in Aufbau und Ausstattung. Käufer haben jedes Recht anzunehmen, dass sie bei der Wahl einer kleineren Größe lediglich Zoll und gegebenenfalls die Anzahl der Local-Dimming-Zonen einbüßen, während sie in der Praxis ein Gerät aus einer völlig anderen technologischen Klasse erhalten. Betrachtet man jedoch das Modell 55 bis 75 Zoll für sich: wenn das Ziel die bestmögliche Bildqualität bei sehr geringem Budget ist, kann sich das S Mini 2026 problemlos behaupten.

Sony Bravia 3 II ist ein Fernseher, bei dem man sehr schnell erkennt, welche Idee der Hersteller mit diesem Modell verfolgt hat. Es soll in erster Linie eine sinnvolle Bravia zum Spielen sein, und in dieser Hinsicht sind die Änderungen wirklich konkret. Endlich hat Sony eines der größten Probleme seiner Fernseher behoben, nämlich die Anwesenheit von nur zwei vollwertigen HDMI 2.1-Anschlüssen. Hier gibt es vier, und allein das macht die Bravia 3 II zu einer deutlich praktischeren Wahl für alle, die viel Gaming-Hardware anschließen möchten. Zum Glück hört es nicht beim Spielen auf. Das 120-Hz-Panel überzeugt bei der Bewegungsdarstellung, Nachzieheffekte sind gering, und die Systeme zur Verbesserung der Bildflüssigkeit arbeiten überraschend wirkungsvoll, mitunter sogar besser als in Sonys Top-Modellen. Deshalb fühlt sich die Bravia 3 II auch bei Sportübertragungen sehr wohl. Hinzu kommt natürlich Google TV mit seinem umfangreichen App- und Funktionsangebot, sodass sie in puncto Bedienkomfort einfach das Sony ist, das wir seit Jahren kennen.

Das größte Problem dieses Modells liegt jedoch nicht beim Fernseher selbst, sondern beim aktuellen Preis. Die Bravia 3 II liegt heute gefährlich nah an der Bravia 5, und wenn der Aufpreis für das höhere Modell nur wenige Prozent beträgt, verliert die Wahl der niedrigeren Serie ihren Sinn. Die Bravia 5 bietet bereits eine vollwertige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit lokalem Dimming, also genau das, was der Bravia 3 II beim abendlichen Sehen und bei HDR am meisten fehlt. Deshalb bewerten wir dieses Modell vor allem anhand des Preises. Die Bravia 3 II ist an sich ein sehr gelungener Fernseher der unteren Mittelklasse und könnte bei angemessener Preisgestaltung problemlos eine interessante Wahl für Gamer oder Sportfans sein. Wenn der Unterschied zur Bravia 5 jedoch gering bleibt, wird es schwerfallen, sie mit voller Überzeugung zu empfehlen.

TV appearance

HDMI inputs
3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Average
Good
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Base adjustment
Accessories
Stand
Two remote controls, Stand

Contrast and black detail

7.8/10

5.6/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 308 (22 x 14)

Local dimming function: No

Contrast:

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Contrast and black detail

Result

458,550:1

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Contrast and black detail

Result

27,450:1

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Contrast and black detail

Result

25,200:1

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Contrast and black detail

Result

10,950:1

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Contrast and black detail

Result

6,650:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

3,050:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

4,650:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

5,850:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

6,400:1

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Contrast and black detail

Result

4,350:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Der Xiaomi S Mini 2026 zeigt sich in Sachen Kontrast wirklich gut. Der Fernseher nutzt ein VA-Panel und eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit 308 Zonen lokaler Dimmung in der 55-Zoll-Ausführung. Auch wenn die Anzahl der Zonen auf dem Papier nicht so beeindruckend wirkt wie bei teureren Modellen, kommt der Fernseher in der Praxis sehr gut mit der Darstellung dunkler Szenen zurecht. In Aufnahmen, in denen kleine helle Objekte vor schwarzem Hintergrund auf dem Bildschirm erscheinen, kann er die übrigen Bildbereiche wirksam abdunkeln. Dadurch ist das Schwarz tief, und der Kontrast erinnert in vielen Filmen an das, was wir von OLED-Fernsehern kennen.

Natürlich sind nicht alle Szenen gleichermaßen einfach für das lokale Dimming. Wenn mehr helle Elemente vorhanden sind oder sie nahe beieinander liegen, ist um sie herum ein leichter Lichthof zu sehen. Das ist eine typische Einschränkung bei Mini-LED-Fernsehern, und Xiaomi hebt sich hier nicht von der Konkurrenz ab. Lob verdient jedoch der Algorithmus zur Steuerung der Hintergrundbeleuchtung selbst. Im Vergleich zur vorherigen Generation arbeitet er deutlich stabiler, sodass beim Anschauen kein störendes Flackern oder plötzliche Helligkeitsänderungen zwischen aufeinanderfolgenden Aufnahmen zu sehen sind.

Die Bravia 3 II verwendet ein VA-Panel, also eine Lösung, die von Natur aus deutlich besseren Kontrast bietet als IPS- oder ADS-Panels. In unserem Exemplar lag der native Kontrast bei rund 5000:1, und für einen Fernseher ohne lokales Dimming ist das ein ziemlich gutes Ergebnis. In der Praxis bedeutet das, dass Schwarz in einem leicht beleuchteten Raum wirklich ordentlich wirken kann. Dunkle Bildbereiche sind nicht sofort grau, und Nachtszenen wirken deutlich tiefer als bei vielen Fernsehern mit IPS-Panel. Eine schlechtere Schwarzdarstellung wird jedoch sichtbar, sobald man das Licht ausschaltet. Die Bravia 3 II hat kein System für lokales Dimming, sodass die Hintergrundbeleuchtung im Grunde überall gleich arbeitet, unabhängig davon, was in einem Bildbereich passiert. Im dunklen Zimmer fällt deshalb leicht auf, dass Schwarz nicht mehr wirklich schwarz ist, sondern in ein dunkles Marineblau übergeht. Das ist kein Niveau, das den Filmgenuss stark ruiniert, aber beim abendlichen Sehen wird der Unterschied gegenüber einem Mini-LED-Fernseher und erst recht gegenüber einem OLED sehr deutlich.

HDR effect quality

5/10

5.3/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, HLG
HDR10, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 93.3%, Bt.2020: 72.0%
DCI P3: 94.2%, Bt.2020: 73.9%

Luminance measurements in HDR:

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Brightness measurement

Result

993 nit

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Brightness measurement

Result

166 nit

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Brightness measurement

Result

641 nit

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Brightness measurement

Result

157 nit

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  Brightness measurement

Result

898 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

408 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

430 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

449 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

457 nit

Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) Brightness measurement

Result

455 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: HDR10+

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

SONY BRAVIA 3 II (XR35M2)

XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz

Jeżeli chodzi o HDR, możliwości Xiaomi S Mini 2026 są naprawdę dobre, szczególnie biorąc pod uwagę segment, w którym znajduje się ten model. Telewizor bez większego problemu osiąga około 1000 nitów jasności, dzięki czemu w jasnych scenach potrafi pokazać bardzo wyraźny efekt HDR. Słońce, refleksy czy mocno oświetlone fragmenty obrazu potrafią być naprawdę intensywne i momentami wręcz uderzyć jasnością. Nieco inaczej wygląda to jednak w ciemnych scenach. Bardzo małe źródła światła otoczone czernią są wyświetlane ze znacznie niższą jasnością, przez co brakuje im tej punktowej intensywności znanej z najlepszych telewizorów. Nie jest to jednak nic nadzwyczajnego w przypadku Mini LED-a. Algorytm lokalnego wygaszania ogranicza wtedy podświetlenie, aby utrzymać możliwie głęboką czerń, która w takich scenach ma większe znaczenie niż kilka dodatkowych nitów.

Kolory HDR

Dobrze wypada również reprodukcja kolorów. Xiaomi reklamuje S Mini 2026 jako telewizor QLED, choć zastosowane tutaj rozwiązanie bazuje w praktyce na luminoforze PFS. Najważniejszy jest jednak efekt, a ten jest całkiem dobry. Zmierzone przez nas pokrycie palety DCI-P3 wyniosło około 94%, natomiast w znacznie szerszej przestrzeni BT.2020 było to około 74%. Oznacza to, że większość kolorów wykorzystywanych w filmach HDR telewizor jest w stanie pokazać z odpowiednio wysokim nasyceniem. Jego ograniczenia najbardziej widać dopiero przy bardzo intensywnych odcieniach zieleni, gdzie zakres barw zaczyna się już kończyć.

Die Bravia 3 II ist sicherlich nicht der Fernseher, der mit Helligkeit beeindrucken will. In unseren Messungen erreichte er etwa 450 Nits, damit fehlt ihm gegenüber den hellsten Modellen auf dem Markt noch einiges. Das bedeutet aber nicht, dass HDR hier nur auf dem Papier existiert. Im Vergleich zu gewöhnlichem SDR-Material können sich die hellsten Bildbereiche bereits deutlich durchsetzen, und Reflexe, Lichter oder stärker belichtete Szenen wirken etwas energischer und heben sich besser vom Rest des Bildes ab. Am deutlichsten wird das in einfacheren Einstellungen, in denen viele helle Elemente auf dem Bildschirm zu sehen sind. Dann kann die Bravia 3 II bereits einen Vorgeschmack auf ein Bild mit höherer Dynamik geben. Problematisch wird es erst bei anspruchsvolleren Inhalten, die eine deutlich größere Helligkeitsreserve verlangen. Dort zeigt der Fernseher schnell seine Grenzen, und statt eines kraftvollen, effektvollen HDR bekommen wir nur ein korrekt wirkendes Bild.

Farben

Die Bravia 3 II nutzt ein QLED-Panel, technisch allerdings nicht die klassische Quantum-Dot-Schicht. Stattdessen hat Sony eine auf PFS-Phosphor basierende Lösung eingesetzt, die eine sehr ähnliche Funktion erfüllt: Sie ermöglicht gesättigtere Rottöne und Grüntöne und damit die Darstellung eines deutlich größeren Farbraums. In unseren Messungen lag die Abdeckung der DCI-P3-Palette bei etwa 94% und die der sehr breiten BT.2020 bei rund 74,4%. Das sind gute Werte in dieser Geräteklasse, durch die die Bravia 3 II keine Probleme hat, in HDR-Material ausreichend gesättigte Farben zu zeigen. Die Farben wirken nicht blass, und intensivere Nuancen können wirklich attraktiv aussehen.

Factory color reproduction

5/10

6.3/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Den Xiaomi S Mini 2026 in den Größen 55–75 Zoll haben wir im Film-Modus getestet, der im Vergleich zu den übrigen Presets die korrektesten Farben bot. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Bild von vornherein richtig eingestellt war. In unserem Exemplar war der Weißabgleich deutlich in Richtung wärmerer Farbtöne verschoben. Es gab zu wenig Blau und zu viel Rot, wodurch Weiß und Grautöne einen leicht warmen Stich hatten. Der Fernseher neigte außerdem dazu, dunklere Bildpartien zu stark aufzuhellen. Das lag an der Gamma-Kurve, die sich statt um etwa 2,4 stellenweise sogar bis auf etwa 2,0 absenkte. Dadurch waren in den Schatten mehr Details sichtbar, aber das Bild verlor etwas an Tiefe. Die Werkseinstellungen waren also nicht schlecht, dennoch fehlte noch etwas, um das Bild korrekt wiederzugeben.

Im Profi-Modus zeigt die Bravia 3 II bereits nach dem Auspacken eine recht gute Farbwiedergabe. In SDR fällt vor allem die etwas zu niedrige Gamma auf, wodurch die mittleren Bildbereiche ein wenig heller sind. Auch der Weißabgleich ist nicht perfekt: Mit steigender Helligkeit fehlen etwas Blau und Rot, sodass Weiß stellenweise in einen leicht wärmeren, leicht grünlichen Ton abdriften kann. Das sind jedoch keine Fehler, die beim Ansehen eines Films sofort ins Auge springen. Die durchschnittlichen Fehlerwerte liegen bei etwa 3, sodass die Werkseinstellung als ziemlich gut gelten kann. Ähnlich verhält es sich im HDR. Auch hier fehlt etwas Blau, sodass das Bild minimal wärmer als die Referenz wirkt, aber der Unterschied ist nicht so groß, dass er beim normalen Betrachten stark stört.

Color reproduction after calibration

7.5/10

8/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Entgegen dem Anschein spricht das Xiaomi S Mini 2026 recht gut auf eine Kalibrierung an. Nach unseren Korrekturen ließ sich der Weißabgleich deutlich verbessern, und das Bild neigt nicht mehr zu zu warmen Tönen. Bei SDR-Material ist das Ergebnis wirklich gut – der Fernseher kann ein solches Bild sehr korrekt wiedergeben, und was die Farbwiedergabe betrifft, gibt es kaum etwas zu beanstanden. Ähnliche Korrekturen haben wir auch im HDR vorgenommen, obwohl sich hier nicht alles korrigieren ließ. Die Farben wirken besser als in den Werkseinstellungen, aber der Fernseher tendiert weiterhin dazu, das Bild etwas heller darzustellen, als es sein sollte. Das zeigt sich an der EOTF-Kurve, die oberhalb des Referenzwerts liegt. In der Praxis bedeutet das, dass einige HDR-Szenen gegenüber der Intention der Filmemacher aufgehellt sind. Das ist eine Eigenart dieses Fernsehers, auf die wir keinen Einfluss haben.

Nach der Kalibrierung lässt sich besonders viel aus SDR-Material herausholen. Der Weißabgleich ließ sich nahezu vorbildlich einstellen, das Gamma stimmt praktisch mit dem Referenzwert überein, und die mittleren Farbabweichungen fielen von etwa 3 auf rund 1. Das ist bereits ein Niveau, bei dem Unterschiede zum Referenzbild in der Praxis sehr schwer zu erkennen sind. Die Bravia 3 II zeigt also, dass sie trotz ihrer Position im Sony-Portfolio ein recht großes Potenzial für eine präzise Bildanpassung hat. Im HDR ist die Verbesserung ebenfalls sichtbar, auch wenn sich hier nicht mehr alle Beschränkungen des Fernsehers umgehen lassen. Nach der Farbanpassung fällt leichter auf, dass die EOTF-Kurve bei Filmmaterial stellenweise leicht unter dem Referenzwert verläuft, also die Bravia 3 II einen Teil des Bildes leicht abdunkelt. Aus Sicht der Referenz ist das nicht ideal, aber bei diesem konkreten Fernseher hat es auch seine Vorteile. Bei fehlendem lokalem Dimming und durchschnittlichem Schwarzwert reduziert dieses Verhalten etwas das Sichtbarwerden der Hintergrundbeleuchtung in dunkleren Szenen und hilft, einen stärkeren Eindruck von Kontrast zu bewahren. Man kann also sagen, dass Sony auf diese Weise die Beschränkungen des verwendeten Panels teilweise kaschiert, anstatt um jeden Preis die Referenzhelligkeit einzuhalten.

Smoothness of tonal transitions

5.5/10

9.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Die Feindynamik der Tonwertübergänge in den kleineren Varianten des Xiaomi S Mini 2026 ist spürbar schlechter als in den größeren Modellen. Am deutlichsten zeigt sich das in dunklen Szenen, wo häufig Banding auftritt, also sichtbare Streifen zwischen ähnlichen Farbtönen. In manchen Aufnahmen kann das deutlich stören. Zum Glück betrifft das Problem vor allem die dunkleren Bildbereiche. In hellen Szenen sind die Übergänge zwischen den Farben meist fließend, sodass es hier kaum Anlass zur Kritik gibt.

Was die Gleichmäßigkeit der Tonwertübergänge angeht, macht die Bravia 3 II einen sehr guten Eindruck. In den meisten von uns betrachteten Szenen waren Probleme beim Übergang zwischen einzelnen Farbtönen kaum zu erkennen. Die Verläufe bleiben sowohl in hellen Bildbereichen wie dem Himmel oder bei Sonnenuntergängen als auch in deutlich schwierigeren, dunklen Aufnahmen glatt. Das Einzige, was auf unseren Fotos auffallen kann, besonders in den allerdunkelsten Szenen, ist die Ungleichmäßigkeit der Hintergrundbeleuchtung selbst. Das hat jedoch nichts mit der Farbabstufung zu tun, sondern ist eher eine Folge der Verwendung einer Hintergrundbeleuchtung ohne Local Dimming.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

3/10

6/10

Image without overscan on the SD signal
No
OK
Smooth transition function
No
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Für die digitale Bildverarbeitung im Xiaomi S Mini 2026 ist der Prozessor MT5896 verantwortlich. Leider schneidet der Fernseher diesbezüglich ziemlich durchschnittlich ab. Inhalte mit niedriger Auflösung werden nicht besonders gut hochskaliert und auf einem großen Bildschirm zeigen sich ihre Grenzen schnell. Das Bild wirkt recht digital, und der Fernseher schafft es nicht, viele zusätzliche Details herauszuarbeiten. Außerdem lässt sich am Fernseher das Overscan-Phänomen bei Inhalten mit niedriger Auflösung nicht deaktivieren. Noch schlechter sieht es beim Glätten von Banding-Artefakten aus. Bei den kleineren Varianten gibt es nicht einmal eine eigene Funktion, die die sichtbaren Bänder zwischen ähnlichen Farbtönen reduzieren könnte. Wenn solche Mängel also bereits im Quellmaterial vorhanden sind, maskiert Xiaomi sie praktisch nicht.

Die Bravia 3 II ist das erste Fernsehgerät von Sony mit dem neuen MediaTek Pentonic 800, und in puncto Bildverarbeitung fallen hier einige Änderungen auf. Fangen wir bei den Grundlagen an. Das Upscaling an sich gelingt ordentlich. Der Fernseher kann Inhalte mit niedrigerer Auflösung sinnvoll hochskalieren und zeigt nicht die ausgeprägte Neigung, gezackte Kanten oder andere Quellenfehler übermäßig zu betonen. Bei normalem Fernsehen oder schwächeren Streaming-Inhalten bleibt das Bild daher recht attraktiv.

Mehr Vorbehalte haben wir gegenüber der digitalen Bildverarbeitung. In diesem Modell hat Sony die bekannte Funktion „Płynna gradacja“ durch eine neue Einstellung namens „Cyfrowa redukcja zakłóceń“ ersetzt. Deren Aufgabe ist im Wesentlichen sehr ähnlich: Sie soll unschöne Tonübergänge und Artefakte glätten, die durch starke Kompression des Signals entstehen. Leider arbeitet diese Funktion deutlich schlechter als zuvor. Bei der Einstellung „Hoch“ (die überhaupt Einfluss auf das Bild hatte) kann der Fernseher zu viele Bildelemente auf einmal glätten, sodass das Filmkorn verschwindet und Texturen von Objekten oder sogar die Haut von Figuren unnatürlich wirken. Schlimmer noch, der Effekt ist auch nicht besonders stabil. Wenn eine Szene mehr Bewegung enthält, lässt die Wirkung der Funktion deutlich nach und wirkt zeitweise, als würde der Fernseher gar nicht mehr in das Bild eingreifen. Daher empfehlen wir für den täglichen Gebrauch, sie nicht auf hoher Stufe zu verwenden. In statischen Einstellungen kann sie helfen, doch der Preis dafür ist oft ein zu großer Detailverlust.

Blur and motion smoothness

4.6/10

8.2/10

Maximum refresh rate of the panel
60Hz
120Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
No
OK
BFI function 60Hz
No
Yes, 120Hz (double contours)
BFI function 120Hz
No
Yes, 240Hz (double contours)
Brightness drop with BFI
-%
25%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Die kleineren Varianten des Xiaomi S Mini 2026 verwenden ein 60-Hz-Panel, und das ist ihre größte Einschränkung, was die Darstellung bewegter Inhalte betrifft. Bei Filmen und Serien ist das noch kein großes Problem, denn der Fernseher verfügt über eine klassische Bewegungsinterpolation für 24/30 fps. So lässt sich das typische Ruckeln reduzieren und die Bewegungsdarstellung nach den eigenen Vorlieben anpassen. Schlechter sieht es bei Sport und anderen Inhalten mit 50/60 Hz aus, denn hier fehlt eine zusätzliche Funktion zur Verbesserung der Bildwiedergabe. Bei solchen Inhalten sind wir also auf die Fähigkeiten des Panels beschränkt.

Was Nachzieheffekte betrifft, verhält sich der Fernseher recht typisch für ein VA-Panel. Am stärksten sind Rückstände hinter Objekten zu sehen, die sich vor dunklem Hintergrund bewegen, während der Effekt in helleren Szenen deutlich geringer ist. Es ist nicht so ausgeprägt, dass die Bewegungswiedergabe völlig gestört würde, aber bei dynamischen Szenen fällt auf, dass das Panel nicht zu den schnellsten gehört.

Die Bewegungsdarstellung ist eindeutig eine der stärksten Seiten der Bravia 3 II. Der Fernseher verwendet ein 120-Hz-VA-Panel, also eine Lösung, die von Natur aus trotz hoher Bildwiederholfrequenz nicht immer ideal beim Nachziehen ist. Hier ist es Sony jedoch gelungen, das Problem sehr gut in den Griff zu bekommen. Schnell bewegte Objekte bleiben klar, und typische „Schweife“ und Unschärfen sind auf ein wirklich niedriges Niveau reduziert, wenn nicht sogar auf null. Das ist einer der LCD-Fernseher mit dem geringsten Nachziehen, die wir bisher testen konnten. Interessanterweise kann die Bravia 3 II sich in dieser Hinsicht sogar besser schlagen als die deutlich teurere Flaggschiffserie True RGB: die Bravia 9 II.

Console compatibility and gaming features

4.6/10

8.1/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    No
    Yes
  • VRR range
    No
    48 - 120Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    No
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    No
    No
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    No
  • 4K@120Hz
    No
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Das Panel des Xiaomi S Mini 2026 ist in größeren Größen bereits ein deutlich interessanteres Angebot für Gamer. Das Panel arbeitet nativ mit einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz, so lässt sich bei Anschluss eines PCs die hohe Bildwiederholrate auch in 4K nutzen. Bei niedrigeren Auflösungen kann der Fernseher sogar bis zu 288 Hz erreichen. Dazu kommen ALLM, die automatische Umschaltung in den Spielmodus, und eine Game Bar mit den wichtigsten Einstellungen direkt zur Hand. Der Fernseher verfügt außerdem über zwei HDMI-2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite. In puncto Flüssigkeit ist der Unterschied zur Version mit 55 bis 75 Zoll also sehr groß und besonders am PC oder an der Konsole leicht zu bemerken. Nicht alles funktioniert jedoch ideal. Wie bei den kleineren Varianten haben wir Vorbehalte gegenüber der HGiG-Implementierung. Die HDR-Konfigurationsfolien auf PS5 und Xbox entsprechen nicht genau den realen Fähigkeiten des Fernsehers, sodass nach dem Einstellen der Konsole nach diesen Vorgaben die hellsten Bildbereiche ausgebrannt sein können und dabei Details verloren gehen.

Sony Bravia 3 II ist ein sehr guter Fernseher für Spieler, auch wenn nicht alles so gelöst ist, wie wir uns das wünschen würden. Die größte Änderung betrifft die Anschlüsse. Erstmals bietet ein Sony-Fernseher vier vollwertige HDMI-2.1-Ports mit einer Bandbreite von 48 Gb/s, was dem neuen MediaTek Pentonic 800 zu verdanken ist. Damit verschwindet eines der Probleme, das die Fernseher dieses Herstellers seit Jahren begleitet. Man kann mehrere Geräte gleichzeitig anschließen und an jedem Eingang die vollen Möglichkeiten nutzen, etwa VRR oder ALLM. Es gibt auch eine einfache Game Bar, mit der man die wichtigsten Signalparameter einsehen und einige nützliche Einstellungen ändern kann, zum Beispiel den Schwarzwert, wenn man die Sichtbarkeit in dunkleren Spielszenen verbessern möchte.

Es gibt jedoch zwei Einschränkungen, die man kennen sollte. Die erste ist das Fehlen der Unterstützung für 1440p bei 120 Hz. Das wird nicht für alle ein Problem sein, aber Nutzer, die diese Auflösung an Konsole oder PC verwenden, etwa um in bestimmten Spielen flüssigeres Gameplay zu erreichen, müssen auf 1080p zurückgreifen. Größere Vorbehalte haben wir bei der HGiG-Unterstützung. Sony erlaubt bei der Bravia 3 II nicht, das Tone Mapping am Fernseher zu deaktivieren, sodass das Display das HDR-Bild permanent verarbeitet, auch wenn man diese Aufgabe der Konsole überlassen möchte. Am einfachsten bemerkt man das bei der HDR-Konfiguration, denn das Schachbrettmuster verschwindet nicht zu dem Zeitpunkt, der den tatsächlichen Fähigkeiten des Fernsehers entspricht. Das heißt nicht, dass HDR in Spielen schlecht aussehen wird. Man muss die Einrichtung nur etwas anders angehen und statt sich am Testbild zu orientieren die Spitzenhelligkeit manuell auf etwa 450 Nits einstellen. Das Problem lässt sich also umgehen, man sollte jedoch davon wissen, bevor man mit der Konfiguration der Konsole beginnt.

Input lag

9.9/10

9.9/10

SDR

1080p60
14 ms
14 ms
1080p120
8 ms
8 ms
2160p60
14 ms
14 ms
2160p120
8 ms

HDR

2160p60
14 ms
14 ms
2160p120
8 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
14 ms
2160p120 DV
8 ms

Bei der Eingabeverzögerung gibt es hier kein größeres Problem. Rund 10 ms bei 120 Hz und 15 ms bei 60 Hz sind Werte, die problemlos fürs Spielen auf Konsole oder PC ausreichen.

Was den Input-Lag angeht, schneidet die Bravia 3 II sehr gut ab. Bei einem Signal mit 120 Hz beträgt die Verzögerung etwa 8 ms, bei 60 Hz steigt sie auf rund 14 ms, sodass die Reaktion auf die Eingaben in beiden Fällen sehr schnell ist und man beim normalen Spielen kaum Verzögerungen bemerken würde. Positiv hervorzuheben ist auch das Verhalten des Fernsehers im Dolby Vision Gaming-Modus auf der Xbox. Der Input-Lag bleibt dabei praktisch ebenso niedrig, wobei Sony noch bis vor Kurzem deutliche Probleme damit hatte.

Compatibility with PC

5.6/10

7.2/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Good
Readability of dark text and shapes
Average
Average
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
14ms
8ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
BGR
Max refresh rate
60Hz
120Hz
G-Sync
No
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Die Zusammenarbeit mit dem Computer gehört nicht zu den Stärken der kleineren Varianten des Xiaomi S Mini 2026. Der Fernseher gibt Chroma 4:4:4 nicht korrekt wieder, sodass feine Interface-Elemente, Symbole und farbiger Text schlechter aussehen können, als sie sollten. Gewöhnliche schwarze Schrift auf hellem Hintergrund bleibt noch recht gut lesbar, aber für die typische Arbeit am Computer ist dieses Modell kaum als besonders guter Monitor zu betrachten. Ein Vorteil ist die Möglichkeit, durch Reduzierung der Auflösung eine höhere Bildwiederholfrequenz zu erreichen. Statt 4K 60 Hz kann man auf 1080p oder 1440p wechseln und 120 Hz nutzen, was beim Spielen am PC deutlich nützlicher sein kann als die volle Auflösung.

Die Zusammenarbeit mit dem Computer ist insgesamt gut, wenn auch wieder nicht ohne einige Vorbehalte. Die Bravia 3 II unterstützt korrekt Chroma 4:4:4, sodass bei typischer Nutzung Text und Benutzeroberfläche scharf und gut lesbar wirken. Auffällig sind jedoch graue Schriften, bei denen die vertikalen Kanten deutlich heller als die horizontalen erscheinen können. Auf einem größeren Bildschirm stört das nicht besonders, wer aber die kleinere Variante der Bravia 3 II als Monitor für die Textarbeit in Betracht zieht, sollte das im Hinterkopf behalten.

Störender ist für uns jedoch das Fehlen zusätzlicher Modi mit erhöhter Bildwiederholrate. Es geht nicht einmal um 144 oder 165 Hz in 4K, sondern schon um die Möglichkeit, bei Full HD eine höhere Bildwiederholrate zu erzielen. Diese Option taucht zunehmend in Fernsehern der Konkurrenz auf (DLG 240 Hz), während Sony sie selbst in seinen teureren Modellen weiterhin nicht anbietet. Für die meisten Nutzer werden 4K bei 120 Hz natürlich völlig ausreichen, vor allem für Konsolen; wer den Fernseher aber auch als Gaming-Monitor für den PC nutzt, könnte hier dennoch ein wenig enttäuscht sein.

Viewing angles

3/10

3.3/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
65%
72%

Die Blickwinkel in den kleineren Varianten des Xiaomi S Mini 2026 fallen leider schwach aus. Das ist eine typische Schwäche von VA-Panels, doch hier ist der Effekt recht ausgeprägt. Es reicht, sich ein wenig vom Bildschirmzentrum wegzubewegen, damit das Bild deutlich ausbleicht und die Farben an Sättigung verlieren. Die Helligkeit nimmt noch nicht so stark ab, aber die Farben wirken sehr schnell ausgewaschen. Wenn der Fernseher von mehreren Personen betrachtet werden soll, die weit seitlich sitzen, sollte man das beachten.

Die Blickwinkel sind ziemlich typisch für ein VA-Panel, also einfach durchschnittlich und für manche wohl sogar schlecht. Die Bravia 3 II wirkt am besten, wenn man direkt vor dem Bildschirm sitzt. Wenn man zur Seite rückt, verlieren die Farben an Sättigung und das Schwarz wird immer grauer. Das ist leider der Preis, den man für den hohen nativen Kontrast dieses Panels zahlt. Beim Zuschauen zu zweit oder zu dritt sollte das kein größeres Problem sein, aber bei einer weit gestellten Couch sehen die an den Rändern Sitzenden deutlich ein schlechteres Bild.

Daytime performance

6.3/10

5.8/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Decent
Decent
Black levels during daytime
Good
Good

Panel brightness

SONY BRAVIA 3 II (XR35M2): 447 cd/m2

XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz : 569 cd/m2

Die kleineren Varianten des Xiaomi S Mini 2026 eignen sich gut fürs Fernsehen tagsüber. Im SDR-Betrieb erreicht der Fernseher im Schnitt etwa 570 cd/m², sodass er ausreichend Helligkeit bietet, damit das Bild selbst in einem recht stark beleuchteten Wohnzimmer nicht blass wirkt.

Schlechter fällt die Bildschirmbeschichtung aus. Sie hat eine satinierte Oberfläche, dämpft aber direkte Spiegelungen nicht besonders effektiv. Befindet sich gegenüber dem Fernseher ein großes Fenster oder eine starke Lampe, ist die Spiegelung deutlich sichtbar. Die Helligkeit hilft, das teilweise auszugleichen, aber was die Reflexminderung angeht, gehört es nicht zu den Stärken dieses Modells.

Tagsüber macht die Bravia 3 II einen recht ordentlichen Eindruck, wobei viel davon abhängt, wo man den Fernseher aufstellt. Die satinierte Beschichtung kommt mit Reflexionen ganz gut zurecht — sie wirkt nicht wie ein Spiegel, aber starke Lichtquellen, besonders ein Fenster gegenüber dem Bildschirm, können beim Fernsehen stören. Positiv wirkt sich das VA-Panel aus, das im Tageslicht ein recht gutes Schwarz bewahrt und verhindert, dass das Bild sofort grau oder stark ausgewaschen wirkt. Hilfreich ist auch eine Helligkeit von etwa 450 Nits, die die Bravia 3 II unabhängig vom Anteil heller Bildinhalte halten kann. Für ein normales Wohnzimmer ist das völlig ausreichend, und tagsüber bleibt das Bild gut ablesbar. Soll der Fernseher jedoch in einem sehr hellen Raum mit großen Fenstern und viel direktem Lichteinfall stehen, findet man Modelle mit deutlich wirksameren Beschichtungen und größerer Helligkeitsreserve.

Panel details

Backlight Type
Mini-LED PFS LED
PFS LED
Software version during testing
UKN1.240806.017.V816.0.25.10.15.2.URTMIXM
6140200730
Image processor
mt5896 2GB
PENTONIC 800 4GB RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz TV Panel details
Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) TV Panel details
Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz TV Panel details
Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) TV Panel details

XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz

SONY BRAVIA 3 II (XR35M2)

TV features

6.7/10

7.9/10

  • System
    Google TV
    Google TV
  • System performance
    Poor
    Good
  • HDMI inputs
    3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    Yes
  • Recording programming
    No
    Yes
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    No
    No

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    No
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  TV features
Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  TV features
Review XIAOMI S Mini 2026 (55"-75") 60Hz  TV features
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Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) TV features
Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) TV features
Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) TV features
Review SONY BRAVIA 3 II (XR35M2) TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    Yes
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Google TV

Das Xiaomi S Mini 2026 läuft unter Google TV, einer der umfangreichsten Smart-TV-Plattformen. Hier findet man praktisch alle gängigen Apps wie Netflix, YouTube, Prime Video, Disney+, HBO Max oder Canal+, und über den Google Play Store lassen sich zahlreiche weitere Programme installieren. Ebenfalls an Bord sind der Google Assistant, Chromecast und die Möglichkeit, den Fernseher vom Smartphone aus zu steuern.

Leider läuft das System in den kleineren Varianten nicht so flüssig, wie man es erwarten würde. Das Wechseln zwischen Apps oder die Navigation im Menü kann etwas dauern, und die Benutzeroberfläche reagiert manchmal mit leichter Verzögerung. Das macht die Nutzung nicht unmöglich, aber im Vergleich zur Konkurrenz zeigt sich, dass dies nicht die schnellste Google-TV-Version auf dem Markt ist.

Klassische Funktionen

Wenn man hauptsächlich lineares Fernsehen nutzt, bietet Xiaomi nichts, was über das hinausgeht, was man von einem modernen Fernseher erwarten kann. Zur Verfügung stehen ein elektronischer Programmführer (EPG) und Teletext. Der Hersteller legt außerdem eine Fernbedienung mit klassischer Zifferntastatur bei, was heute seltener wird, aber für viele beim Umschalten weiterhin praktisch ist.

Bemerkenswert ist hingegen der analoge Kopfhöreranschluss (3,5-mm-Klinkenanschluss). Er verschwindet von Jahr zu Jahr immer häufiger aus Fernsehern und macht ausschließlich digitalen Audioausgängen Platz. Damit lassen sich ältere kabelgebundene Kopfhörer oder Lautsprecher problemlos anschließen, ohne zusätzliche Adapter zu benötigen.

Smart-TV-Funktionen: Google TV

Die Bravia 3 II läuft mit Google TV und gehört in puncto Funktionen zu den umfangreichsten Systemen, die man derzeit in Fernsehern findet. Vor allem hat man Zugriff auf eine sehr große Zahl an Apps, sodass man neben den bekanntesten Streamingplattformen auch viele weniger offensichtliche Dienste findet. Sony unterstützt außerdem AirPlay und Chromecast, wodurch das Übertragen von Inhalten vom Smartphone sehr bequem ist. Auch die Sprachsuche, unterstützt von Gemini, überzeugt: Sie versteht Befehle in vielen Sprachen und kann die Nutzung des Fernsehers wirklich erleichtern. Bei unseren Tests stießen wir allerdings auf ein Problem, die Bravia 3 II wollte über Miracast kein Bild von einem Windows-11-PC korrekt empfangen. Wenn man den Fernseher also als zusätzlichen Bildschirm für den Computer nutzen möchte, bleibt die zuverlässigste Lösung eine Verbindung per HDMI.

Klassische TV-Funktionen

Sony hat auch an diejenigen gedacht, die nach wie vor hauptsächlich normales Fernsehen nutzen. Die Bravia 3 II unterstützt die Aufnahme von Sendungen auf USB sowie deren vorherige Programmierung per PVR, was heute eine Seltenheit ist, besonders bei günstigeren Modellen. Dazu kommen Teletext und ein übersichtlicher Programmführer, sodass es hinsichtlich der grundlegenden TV-Funktionen kaum etwas gab, das uns hier fehlte, vielleicht abgesehen von der Bild-in-Bild-Funktion PiP. Interessant sind auch die zwei mitgelieferten Fernbedienungen. Die erste ist modern und vereinfacht (Version ohne Beleuchtung), die andere ist eine klassische Ausführung mit vollständigem numerischem Tastenfeld. Und obwohl sie etwas altmodisch wirken mag, könnten Menschen, die viel klassisches Fernsehen schauen, sie sogar als praktischer empfinden, zum Beispiel zum Eingeben von Kanalnummern.

Apps

9.6/10

9.6/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link

Playing files from USB

6.5/10

9.3/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
Yes
WebP
No
Yes
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der integrierte USB‑Mediaplayer kommt ganz gut zurecht und öffnet ohne Probleme die meisten gängigen Formate. Wenn man jedoch auf eine Datei stößt, die er nicht unterstützt, bietet Google TV eine einfache Möglichkeit, einen anderen Player nachzuinstallieren, z. B. VLC. Unser größter Kritikpunkt betrifft die Untertitel. Die vorinstallierte App kommt mit einigen Zeichen außerhalb des Basisalphabets nicht korrekt zurecht, wodurch es zum Beispiel bei polnischen Buchstaben zu Problemen kommen kann. Wer häufig Filme von einem USB‑Stick abspielt, sollte daher besser eine externe App nutzen.

Der eingebaute Player in der Bravia 3 II funktioniert wirklich gut und hat in unseren Tests problemlos die meisten gängigen Video- und Audioformate abgespielt. Eigentlich ist kaum etwas zu finden, das uns dazu zwingen würde, einen zusätzlichen Player zu installieren oder ein externes Gerät zu verwenden. Eine Ausnahme könnten nur Filme mit in .txt gespeicherten Untertiteln sein, die der Fernseher nicht unterstützt, aber seien wir ehrlich, das wäre an dieser Stelle schon sehr kleinlich.

Sound

5/10

6.8/10

  • Maximum volume
    89dB
    87dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

Was den Klang betrifft, hebt sich der Xiaomi S Mini 2026 nicht besonders hervor. Die Lautsprecher reichen problemlos für normales Fernsehen aus, doch bei Filmen oder Konzerten hört man ihre Grenzen schnell. Am meisten fehlt es am Bass, wodurch der Gesamtklang recht flach wirkt. Wenn man Wert auf besseren Klang legt, lohnt es sich, eine Soundbar dazuzukaufen.

Klanglich macht die Bravia 3 II einen ordentlichen Eindruck, mehr lässt sich kaum sagen. Die Lautsprecher kommen mit Dialogen und normalem Fernsehen gut zurecht, ihnen fehlen jedoch deutlich die tiefen Frequenzen. Der Bass verliert schnell an Energie, wodurch Musik, Actionfilme und Spiele eher dünn klingen und es an Druck fehlt. Das ist bei Fernsehern dieser Klasse natürlich nichts Ungewöhnliches, aber wer ein effektvolleres Klangbild möchte, sollte eine Soundbar als Ergänzung in Betracht ziehen.

Bei den unterstützten Audioformaten sieht es deutlich besser aus. Die Bravia 3 II beherrscht praktisch alles, was man brauchen könnte, darunter Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio und DTS:X, also Formate, die andere Hersteller zunehmend vernachlässigen. Der Fernseher kann diese Formate auch an ein externes Audiosystem weiterleiten. Eine Ausnahme ist Dolby Atmos, wenn es in Dolby TrueHD vorliegt; die eingebauten Lautsprecher können es nicht direkt wiedergeben, bei Nutzung einer passenden Soundbar oder eines AV-Receivers sollte das jedoch kein größeres Problem darstellen.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

89dBC (Max)

75dBC

87dBC (Max)

75dBC

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