Google TV
Das Xiaomi S Mini 2026 läuft unter Google TV, einer der umfangreichsten Smart-TV-Plattformen. Hier findet man praktisch alle gängigen Apps wie Netflix, YouTube, Prime Video, Disney+, HBO Max oder Canal+, und über den Google Play Store lassen sich zahlreiche weitere Programme installieren. Ebenfalls an Bord sind der Google Assistant, Chromecast und die Möglichkeit, den Fernseher vom Smartphone aus zu steuern.
Leider läuft das System in den kleineren Varianten nicht so flüssig, wie man es erwarten würde. Das Wechseln zwischen Apps oder die Navigation im Menü kann etwas dauern, und die Benutzeroberfläche reagiert manchmal mit leichter Verzögerung. Das macht die Nutzung nicht unmöglich, aber im Vergleich zur Konkurrenz zeigt sich, dass dies nicht die schnellste Google-TV-Version auf dem Markt ist.
Klassische Funktionen
Wenn man hauptsächlich lineares Fernsehen nutzt, bietet Xiaomi nichts, was über das hinausgeht, was man von einem modernen Fernseher erwarten kann. Zur Verfügung stehen ein elektronischer Programmführer (EPG) und Teletext. Der Hersteller legt außerdem eine Fernbedienung mit klassischer Zifferntastatur bei, was heute seltener wird, aber für viele beim Umschalten weiterhin praktisch ist.
Bemerkenswert ist hingegen der analoge Kopfhöreranschluss (3,5-mm-Klinkenanschluss). Er verschwindet von Jahr zu Jahr immer häufiger aus Fernsehern und macht ausschließlich digitalen Audioausgängen Platz. Damit lassen sich ältere kabelgebundene Kopfhörer oder Lautsprecher problemlos anschließen, ohne zusätzliche Adapter zu benötigen.
Smart-TV-Funktionen: Google TV
Die Bravia 3 II läuft mit Google TV und gehört in puncto Funktionen zu den umfangreichsten Systemen, die man derzeit in Fernsehern findet. Vor allem hat man Zugriff auf eine sehr große Zahl an Apps, sodass man neben den bekanntesten Streamingplattformen auch viele weniger offensichtliche Dienste findet. Sony unterstützt außerdem AirPlay und Chromecast, wodurch das Übertragen von Inhalten vom Smartphone sehr bequem ist. Auch die Sprachsuche, unterstützt von Gemini, überzeugt: Sie versteht Befehle in vielen Sprachen und kann die Nutzung des Fernsehers wirklich erleichtern. Bei unseren Tests stießen wir allerdings auf ein Problem, die Bravia 3 II wollte über Miracast kein Bild von einem Windows-11-PC korrekt empfangen. Wenn man den Fernseher also als zusätzlichen Bildschirm für den Computer nutzen möchte, bleibt die zuverlässigste Lösung eine Verbindung per HDMI.
Klassische TV-Funktionen
Sony hat auch an diejenigen gedacht, die nach wie vor hauptsächlich normales Fernsehen nutzen. Die Bravia 3 II unterstützt die Aufnahme von Sendungen auf USB sowie deren vorherige Programmierung per PVR, was heute eine Seltenheit ist, besonders bei günstigeren Modellen. Dazu kommen Teletext und ein übersichtlicher Programmführer, sodass es hinsichtlich der grundlegenden TV-Funktionen kaum etwas gab, das uns hier fehlte, vielleicht abgesehen von der Bild-in-Bild-Funktion PiP. Interessant sind auch die zwei mitgelieferten Fernbedienungen. Die erste ist modern und vereinfacht (Version ohne Beleuchtung), die andere ist eine klassische Ausführung mit vollständigem numerischem Tastenfeld. Und obwohl sie etwas altmodisch wirken mag, könnten Menschen, die viel klassisches Fernsehen schauen, sie sogar als praktischer empfinden, zum Beispiel zum Eingeben von Kanalnummern.