TCL V6C vs Philips OLED811

Direct comparison

OLED801 / OLED811

Info

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”

Available screen sizes: 48”55”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2025

Complete the survey to find out the result

Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: Titan OS

Model year: 2026

Complete the survey to find out the result

Overall rating

5.2

8.1

  • Movies and series in UHD quality

    4.9

    8.5

  • Classic TV, YouTube

    5.0

    8.7

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    3.9

    8.5

  • Gaming on console

    6.0

    8.9

  • TV as a computer monitor

    4.0

    8.6

  • Watching in bright light

    3.6

    6.0

  • Utility functions

    7.3

    7.9

  • Apps

    9.6

    7.7

  • Sound quality

    5.8

    7.6

Advantages

  • Attraktiver Preis

  • Ausgebautes GoogleTV-System mit einer großen Bibliothek an Anwendungen

  • Anständlicher Kontrast dank VA-Panel

  • Ganz gut funktionierende Funktion des dynamischen Tone-Mappings (rettet oft den Fernseher bei HDR-Inhalten)

  • Niedrige Input-Lags unter 15 ms

  • Vorhandensein des ALLM-Modus und einer einfachen Game Bar

  • Unterstützung von Dolby Vision Gaming (Xbox Series S/X)

  • Unterstützung von Dolby Atmos und DTS:X, die die Verwendung von Soundbars erleichtert

  • Dreiseitiges Ambilight, das beim Anschauen eine tolle Atmosphäre schafft

  • Ideales Schwarz und ausgezeichneter Kontrast des OLED-Panels

  • Starker HDR-Eindruck. Helligkeit etwa 1500 Nits

  • Sehr gute Blickwinkelstabilität

  • Hervorragende Bewegungsdarstellung (keine Schlieren)

  • Unterstützt 4K bei 165 Hz

  • Vier HDMI 2.1-Anschlüsse

  • Erweiterte Funktionen für Gamer

  • Unterstützung vieler Audio-/Videoformate: (Dolby Vision | Atmos, HDR10+, DTS)

Disadvantages

No like
  • Sehr niedrige Helligkeit (~200 Nits) = keine Kinoeffekte

  • Begrenzte Farbdarstellung, insbesondere bei HDR-Inhalten

  • Schlechte Implementierung von Dolby Vision

  • Starkes Nachziehen bei dynamischen Szenen (Panel nur 60 Hz)

  • Durchschnittliches Upscaling – das Bild kann künstlich scharf wirken

  • Ungewöhnliche Subpixel-Anordnung, die die Lesbarkeit von Schriftarten bei der Arbeit am PC erschwert

  • Begrenzte Blickwinkel, typisch für VA-Panels

  • Der Fernseher hat Schwierigkeiten in stark sonnenbeschienenen Räumen

  • Das Google TV-System kann träge sein und läuft nicht so flüssig wie bei teureren Modellen

  • Fehlende Aufnahmefunktion auf USB und PiP-Modus

  • Kleinere App-Bibliothek von Titan OS im Vergleich zu Google TV und der restlichen Konkurrenz

  • Infrarotfernbedienung, die auf den Fernseher gerichtet werden muss (reagiert manchmal langsam)

  • Sehr hoher Input-Lag bei Spielen mit Dolby Vision

  • Sichtbares Banding (vor allem in hellen Szenen)

  • Nicht genutztes Potenzial des Bildverarbeitungsprozessors (Pentonic 800)

Our verdict

TCL V6C ist ein Fernseher, dessen Sinn vor allem in drei Elementen liegt: dem Google TV-System, einigen Funktionen, die für Spieler nützlich sind, und dem sehr niedrigen Preis. Gerade Google TV ist sein größter Vorteil – es bietet Zugang zu einer riesigen Bibliothek von Anwendungen, von den beliebtesten Streaming-Diensten bis hin zu weniger bekannten Programmen, und ermöglicht zudem die Nutzung von AirPlay, Screen Mirroring oder Sprachsuche. Für viele Benutzer kann allein dieses System ein ausreichender Grund sein, den Kauf in Erwägung zu ziehen. Hinzu kommen einfache, aber praktische Ergänzungen für Spieler, wie der ALLM-Modus, geringe Eingangsverzögerung oder die Game Bar mit der Vorschau auf Parameter, die das gelegentliche Spielen auf Konsolen bequemer machen. Das dritte Argument, und vielleicht das wichtigste, ist der Preis – in dieser Kategorie ist es schwierig, ein anderes Modell mit Google TV zu finden, das einen so breiten Zugang zu Smart-Funktionen bietet. Wenn wir jedoch zur Bildqualität übergehen, wird deutlich, mit wie vielen Kompromissen wir es hier zu tun haben. Der V6C ist ein sehr dunkler Fernseher. Die Farben bleiben schwach, und in anspruchsvolleren Szenen kann das Bild flach und detailarm sein. Der Kontrast, der von dem VA-Panel bereitgestellt wird, kann als anständig angesehen werden, leidet jedoch unter schlechten Betrachtungswinkeln. Hinzu kommen Schlieren in dynamischen Sportszenen sowie ein unnatürlicher Upscaling-Effekt, der anstelle der Verbesserung von Details oft diese künstlich schärfer macht. Für wen ist also dieses Modell geeignet? Der V6C ist ein Fernseher, der sich als einfaches Gerät zum täglichen Fernsehen oder für YouTube eignet, und seine größte Stärke ist das Betriebssystem und der niedrige Preis. Wenn wir jedoch günstige Kinoerlebnisse oder komfortables Spielen in modernen Titeln erwarten, wird dieses Modell schnell seine Einschränkungen aufzeigen. Wenn man ihn kauft, sollte man also klar wissen, worauf man sich einlässt: es ist ein Fernseher für einfache Aufgaben und kein Gerät, das mit Bildqualität beeindrucken soll.

Der Philips OLED811 ist ein OLED-Fernseher der Mittelklasse für das Jahr 2026, der sich von seinen größten Konkurrenten vor allem durch eines abhebt: Ambilight. Das Licht, das sich dem Bild anpasst und auf die Wand hinter dem Fernseher abstrahlt, kann die Atmosphäre eines ganzen Filmabends verändern. Besonders am Abend scheint das Bild über die Grenzen des Bildschirms hinauszureichen, wodurch das Fernseherlebnis einen ganz besonderen Reiz erhält. Für manche ist Ambilight lediglich eine angenehme Ergänzung, für andere hingegen Grund genug, sich erneut für einen Fernseher von Philips zu entscheiden.

Die Bildqualität ist weitgehend mit der von Modellen wie dem LG C6 oder dem Samsung S90H vergleichbar – zumindest bei den Varianten, die denselben Paneltyp verwenden. Geboten wird also ein tiefes, perfektes Schwarz, vor dem helle Bildelemente besonders eindrucksvoll zur Geltung kommen. Der OLED811 kann eine kraftvolle HDR-Darstellung liefern und erreicht nach der Kalibrierung eine Bildqualität, die dem Referenzniveau sehr nahekommt. Einen großen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gibt es zwar nicht, gleichzeitig entsteht aber auch nicht der Eindruck, dass man sich mit der Wahl eines Philips-Fernsehers zugunsten von Ambilight bei der Bildqualität einschränken müsste.

Auch für Gamer gibt es gegenüber dem Vorjahresmodell einige erfreuliche Verbesserungen. Dank des MediaTek-Pentonic-800-Chipsatzes stehen nun endlich vier HDMI-2.1-Anschlüsse zur Verfügung. Wer mehrere Geräte – beispielsweise Konsolen, einen PC und eine Soundbar – anschließen möchte, muss somit nicht mehr entscheiden, welches davon die volle Leistungsfähigkeit des Anschlusses nutzen darf. Auch das eigentliche Spielerlebnis überzeugt: Der Fernseher reagiert schnell, unterstützt variable Bildwiederholraten und ermöglicht am PC Spiele in 4K mit bis zu 165 Hz. Schade ist lediglich, dass die Möglichkeiten des neuen Prozessors bei der Aufbereitung von Bildmaterial mit geringerer Qualität nicht ebenso gut ausgeschöpft wurden.

Die größten Zweifel weckt jedoch das Betriebssystem. Titan OS hat das beliebte Google TV ersetzt. Obwohl sich die Plattform im vergangenen Jahr deutlich weiterentwickelt hat, fällt es nach wie vor schwer, diesen Wechsel als Verbesserung zu betrachten. Das System läuft inzwischen zwar flüssiger, bietet mehr nützliche Funktionen und umfasst in seiner Bibliothek mittlerweile die meisten bekannten Streamingdienste. Die Auswahl an Apps bleibt jedoch deutlich kleiner als bei Google TV und den Plattformen der Konkurrenz. Unserer Ansicht nach ist dies weiterhin die größte Schwäche des OLED811. Besonders Nutzer weniger verbreiteter Dienste dürften diesen Unterschied deutlich spüren.

Lohnt sich der Kauf? Ja – vorausgesetzt, Titan OS erfüllt die eigenen Anforderungen. In puncto Bildqualität und Gaming-Funktionen bietet der OLED811 ebenso viel wie seine Konkurrenten. Ambilight verleiht ihm jedoch etwas, das bei anderen Herstellern nicht zu finden ist. Philips gibt hier also mit der einen Hand und nimmt mit der anderen: Einerseits sorgt Ambilight für eine einzigartige Atmosphäre beim Fernsehen, andererseits schränkt Titan OS die freie Auswahl an Apps ein. Sind alle regelmäßig genutzten Dienste verfügbar, kann dieser Kompromiss durchaus akzeptabel sein.

TV appearance

HDMI inputs
3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Average
Good
Stand type
Legs
Central
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Swivel
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

5.2/10

10/10

Local dimming function: No

Contrast:

Review TCL V6C Contrast and black detail

Result

4,450:1

Review TCL V6C Contrast and black detail

Result

4,900:1

Review TCL V6C Contrast and black detail

Result

3,150:1

Review TCL V6C Contrast and black detail

Result

4,250:1

Review TCL V6C Contrast and black detail

Result

2,550:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

TCK V6C verwendet ein VA-Panel, also eine Lösung, die in budgetfreundlichen Fernsehern als ganz vernünftige Wahl gilt. Diese Art von Panel bietet hohen Kontrast und kann insbesondere bei abendlichen Filmvorführungen angenehme Eindrücke vermitteln. Natürlich ist es in dieser Preisklasse schwer, lokales Dimming zu erwarten – diese Technologie ist hier einfach nicht vorhanden. Das Ergebnis ist, dass das Schwarz nicht so tief und pechschwarz sein wird wie in teureren Modellen, und manchmal kann es eher an einen Farbton von Marineblau erinnern. Glücklicherweise lässt sich das leicht umgehen – man muss nur sanftes Licht hinter dem Fernseher einschalten oder eine kleine Lampe in die Ecke des Raums stellen, damit das Auge "überlistet" wird und die Schwarztöne deutlich besser aussehen. Für ein Gerät dieser Preisklasse kann man den Kontrast also als anständig und ausreichend für das tägliche Fernsehen betrachten.

Schwarz und Kontrast sind Kategorien, in denen der Philips OLED811 alle Vorteile der OLED-Technik zeigt. Jeder Pixel leuchtet unabhängig und kann vollständig abgeschaltet werden, deshalb ist Schwarz einfach schwarz. Ohne Grauschleier oder Aufhellungen um helle Bildbereiche. Bei abendlichen Filmabenden ergibt das einen tollen Effekt: Sterne am Nachthimmel, Stadtlichter oder Schrift auf dunklem Hintergrund bleiben klar vom perfekt schwarzen Umfeld getrennt.

Verbesserungen gegenüber anderen OLEDs sind daher kaum zu erwarten, denn in puncto Schwarzwert und Kontrast ist das Ergebnis bereits vorbildlich. Der OLED811 benötigt keine Zonensteuerung der Hintergrundbeleuchtung und keinen Kompromiss zwischen der Helligkeit kleiner Objekte und dem umliegenden Schwarz. Sogar ein einzelner heller Punkt kann direkt neben einem vollständig abgeschalteten Pixel liegen, was dem Bild eine hervorragende Tiefe verleiht.

Gerade in Szenen mit viel Schwarz zeigt sich der Vorteil gegenüber Mini-LED-Fernsehern. Selbst die aufwändigsten Local-Dimming-Systeme regeln jeweils größere Bildbereiche; daher können sie in anspruchsvollen Aufnahmen einen Leuchthof um helle Elemente erzeugen oder diese abdunkeln, um den dunklen Hintergrund zu erhalten. Der Philips OLED811 hat dieses Problem nicht.

HDR effect quality

3.2/10

7.6/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 80.3%, Bt.2020: 58.9%
DCI P3: 99.0%, Bt.2020: 74.5%

Luminance measurements in HDR:

Review TCL V6C Brightness measurement

Result

149 nit

Review TCL V6C Brightness measurement

Result

163 nit

Review TCL V6C Brightness measurement

Result

193 nit

Review TCL V6C Brightness measurement

Result

172 nit

Review TCL V6C Brightness measurement

Result

196 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

1225 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

1310 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

1443 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

1368 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

626 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Philips OLED811

TCL V6C

Luminance of RGB colors

Was HDR betrifft, zeigt der TCK V6C deutlich, dass dies nicht seine Stärke ist. Eine Spitzenhelligkeit von etwa 200 Nits macht es schwierig, von echten HDR-Effekten zu sprechen – das Bild bleibt einfach zu dunkel, um Details in hellen Szenen herauszuarbeiten oder die passende Dynamik wiederzugeben. Obwohl der Fernseher formal viele HDR-Formate unterstützt, ist er in der Praxis nicht für so anspruchsvolle Inhalte angepasst. Das Fehlen zusätzlicher Beschichtungen, die die Farben erweitern, wie QLED oder PFS LED, schränkt die Attraktivität des Bildes zusätzlich ein – in beeindruckenderen Produktionen können die Farben im Vergleich zu teureren Konstruktionen blass erscheinen. Der V6C wird daher vor allem als Fernseher für das tägliche Fernsehen, YouTube oder SDR-Material geeignet sein, nicht als Equipment für hochwertige Kinoerlebnisse.

Der Philips OLED811 nutzt eine neue Generation von WOLED EX-Panels, wie sie auch in Modellen wie dem LG C6 oder dem Samsung S90H zum Einsatz kommt. Nach der Kalibrierung haben wir etwa 1500 Nits gemessen, was für einen OLED-Fernseher ein sehr guter Wert ist. Das sieht man bei Filmen und Serien deutlich. Helle Lichtblitze wirken kräftig, besonders wenn sie vor dunklem Hintergrund auftreten. In solchen Szenen kann der OLED811 wirklich beeindruckendes HDR zeigen. Das heißt natürlich nicht, dass man diese Helligkeit in jeder Einstellung sieht. Wenn der Bildschirm von viel Weiß oder einer großflächigen Explosion gefüllt wird, sinkt die Helligkeit auf etwa 600 Nits. Das ist weiterhin ein guter Wert, aber solche Szenen haben nicht mehr die gleiche Wucht wie kleine, helle Elemente vor dunklem Hintergrund. Das ist eine bekannte Einschränkung von OLEDs, und der OLED811 bildet hier keine Ausnahme.

Farben

Neben der Helligkeit im HDR spielen auch die Farben eine Rolle, und auch hier schlägt sich Philips sehr gut. Er deckt nahezu den gesamten Farbraum DCI-P3 ab, in dem die meisten Farben enthalten sind, die in HDR-Filmen und HDR-Serien verwendet werden. Es mangelt also nicht an satten Rottönen oder kräftigem Grün, und beim Anschauen gibt es diesbezüglich kaum Gründe zur Beanstandung. Bei dem deutlich größeren Farbraum BT.2020 sieht es etwas schlechter aus, seine gesättigtsten Töne liegen bereits außerhalb der Reichweite dieses Panels. Hinzu kommt der weiße Subpixel, mit dem das WOLED-Panel die Helligkeit unterstützt. Bei sehr hellen Farben sieht man dadurch eine gewisse "Aufhellung": Die Farbe ist hell, verliert aber einen Teil ihrer Intensität. Gerade in solchen Situationen haben QD-OLED-Panels von Samsung Display die Nase vorn. In den meisten Filmen und Serien wird einem das jedoch nicht sofort auffallen.

Factory color reproduction

4.8/10

7.8/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Wir haben die Farbwiedergabetests im Filmmaker-Modus begonnen, der theoretisch die beste Wahl direkt nach dem Auspacken des Fernsehers sein sollte. Er schneidet sicherlich besser ab als die Eco- oder Dynamik-Modi, die stark ins Bild eingreifen und dessen natürliche Charakteristik beeinträchtigen. Wie Sie in den Diagrammen sehen können, gehört die werkseitige Abstimmung des V6C nicht zu den idealen, auch wenn es keine Katastrophe ist. Das größte Problem stellte sich als Mangel an Rot heraus – der Fernseher "kühlt" das Bild deutlich ab, was besonders bei menschlichen Gesichtern sichtbar ist und den Effekt von "Leichentuch" erzeugt. Genau diese Problematik war beim täglichen Ansehen am lästigsten. Wenn man sich die Farbpalette in HDR-Inhalten ansieht, sind die Mängel im Rot ebenfalls bemerkbar, und ihre Quelle ist der relativ schmale Farbraum. Natürlich kann jeder Fernseher kalibriert werden, deshalb haben wir beschlossen zu überprüfen, wie sich der V6C nach einer solchen Maßnahme verhalten wird.

Der Filmmodus des Philips OLED811 ist bereits direkt nach dem Auspacken sinnvoll voreingestellt. Die meisten Farbabweichungen sind gering, sowohl in SDR als auch in HDR, sodass man ohne vorherige Anpassung der Einstellungen beruhigt zuschauen kann. Es gibt keine großen Verfälschungen, die sofort vom Film ablenken würden.

Zum Ideal fehlt es jedoch noch ein wenig. Im Weißabgleich ist ein leichter Mangel an Rot gegenüber Grün zu erkennen, wodurch Weiß- und Grautöne einen leicht grünlichen Stich haben können. Es ist keine starke Tönung, aber die Messungen zeigen sie deutlich. Es gibt auch leichte Helligkeitsabweichungen in SDR: Einige Bildbereiche werden etwas aufgehellt, und die dunkelsten Abstufungen werden nicht immer gleichmäßig wiedergegeben. Im HDR hält sich der Fernseher deutlich näher an der Referenz, obwohl er stellenweise leicht Details aus den Schatten hervorholt. Das sind generell Dinge, die noch verbessert werden können. Der werkseitige Filmmodus bietet einen guten Ausgangspunkt, und durch Kalibrierung lässt sich prüfen, wie viel noch herauszuholen ist.

Color reproduction after calibration

5.2/10

9.3/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Liebe Freunde – einen so schwierigen „Kalibrierungskampf“ haben wir seit Jahren nicht mehr geführt. Der V6C erwies sich als einer der hartnäckigsten Fernseher, mit denen wir in der Redaktion zu tun hatten. Die Korrekturversuche benötigten mehrere Arbeitsstunden und erforderten wirklich viel Geduld. Schließlich gelang es uns, die Hauttöne leicht zu wärmen, wodurch die Gesichter nicht mehr wie direkt aus einem Horrorfilm wirkten, was ein Problem der Werksvoreinstellungen war. Leider war das noch nicht alles – der Fernseher reagierte auf unsere Korrekturen im Weißabgleich auf völlig unvorhersehbare Weise. Dort, wo wir mit einer Stabilisierung des Bildes in einem bestimmten Bereich rechneten, traten weitere Fehler auf, und die Messungen mit dem Color Checker zeigten Abweichungen, die sich nicht rational erklären ließen. Es ist schwer zu sagen, ob die Software oder die Konstruktion selbst schuld war, aber eines ist sicher – der V6C leistete außergewöhnlich starken Widerstand. Letztendlich brachte die Kalibrierung eine Verbesserung, insbesondere bei SDR-Inhalten, wo das Bild angenehmer und natürlicher wurde. Es ist jedoch klar festzuhalten, dass die konstruktionstechnischen Einschränkungen bestehen bleiben. Der Fernseher flacht weiterhin das Bild bei HDR-Material ab und weist deutliche Mängel in der Farbdarstellung auf. Es handelt sich um ein Gerät, das eher für das tägliche Fernsehen oder SDR-Materialien als für Kinovorführungen in höchster Qualität geeignet ist.

Nach der Kalibrierung zeigt das Philips OLED811 ein Bild, das dem Referenzbild sehr nahekommt. Es ist uns gelungen, den Weißabgleich zu justieren und den leichten Farbstich zu beseitigen, der in den Werkseinstellungen sichtbar war. Die Fehler bei den Color-Checker-Messungen für SDR und HDR sanken auf etwa 1–2, viele Messpunkte liegen sogar unter 1. Das ist ein Niveau, bei dem es mit bloßem Auge schwerfällt, Unterschiede zum Referenzbild zu erkennen. Auch die Gammakurve haben wir verbessert; nur in den hellsten Weißtönen bleibt eine leichte Aufhellung. Im HDR hält sich die EOTF-Kurve ebenfalls nahe am Referenzwert, obwohl der Fernseher weiterhin dazu neigt, die Helligkeit kleiner Details wie Sterne oder Schrift leicht anzuheben. Dadurch gewinnt das Bild etwas zusätzlichen Glanz, der dort nicht hingehört, aber abgesehen davon gibt es kaum etwas zu beanstanden. Bereits ab Werk war die Darstellung gut, und nach der Kalibrierung konnten die meisten verbleibenden Mängel ausgebessert werden.

Smoothness of tonal transitions

7/10

7.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Was die Flüssigkeit der tonal Übergänge betrifft, sieht es beim täglichen Fernsehen nicht so schlecht aus. In den meisten Szenen wirkt das Bild glatt und die Farben verbinden sich ohne sichtbare Störungen. Man kann also ruhig Filme oder Serien schauen, ohne sich um auffällige Artefakte sorgen zu müssen. Das Problem beginnt erst in extremen Momenten – bei sehr hellen oder äußerst dunklen Szenen zeigt V6C seine Einschränkungen. Dann sind leichte „Treppeffekte“ der Farben zu erkennen, das heißt, es fehlen die ideal fließenden Übergänge. Glücklicherweise sind dies eher sporadische Situationen.

Im Vergleich zu früheren Philips-OLEDs hat sich die Flüssigkeit der Tonwertübergänge deutlich verbessert. Den größten Unterschied sieht man in dunklen Bildbereichen, die WOLED-Panels oft erhebliche Probleme bereiten. Beim OLED811 ist dies sehr gut gelungen. Die Tonwerte gehen fließend ineinander über, ohne deutliche Bänder oder Stufen. Das ist ein großer Pluspunkt, besonders beim Ansehen dunkler Szenen.

Leider ist es in helleren Aufnahmen nicht mehr ganz so gut. Genau dort haben wir die meisten Kritikpunkte: statt eines sanften Übergangs zwischen den Tonwerten sind stellenweise deutliche Grenzen zu sehen, also der Effekt der Posterisierung. Dieser kann auffällig werden, und es ist etwas schade, dass die in dunklen Szenen sichtbare Verbesserung nicht in gleichem Maße die hellen Bildpartien erfasst hat.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

5/10

6.8/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Was das Upscaling betrifft, bringt der V6C hier nichts Revolutionäres. Inhalte mit niedrigerer Qualität werden stark scharfgestellt, wodurch das Bild sehr unnatürlich und stellenweise sogar künstlich aussieht. Dies kann teilweise gemildert werden, indem man den Schärfegrad in den Einstellungen senkt, aber der Effekt ist nicht spektakulär. Das Bild bleibt weiterhin weit vom Ideal entfernt. Die digitale Bearbeitung schneidet da besser ab. Die Funktion, die für das Glätten von Tonübergängen verantwortlich ist, funktioniert ziemlich effektiv, besonders bei der mittleren Einstellung, wo das Bild tatsächlich glatter aussieht. Leider ist ihre Wirkung recht aggressiv – sie greift stark in die gesamte Szenerie ein, wodurch die Schauspieler im Vordergrund beginnen, wie die Figuren superglatter Telenovelas auszusehen. Daher würden wir eher davon abraten, diese Option zu nutzen, wenn uns ein natürlicher Bildempfang wichtig ist.

Der OLED811 kommt mit der Verarbeitung von Inhalten geringerer Qualität ganz ordentlich zurecht, auch wenn ihm zur Perfektion eindeutig noch etwas fehlt. Die Funktion „Verzerrungsreduktion“ hilft, Tonwertübergänge zu glätten und liefert in der niedrigen Einstellung einen ziemlich guten Effekt. Banding zwischen Farbabstufungen entfernt sie nicht so effektiv wie vergleichbare Lösungen mancher Wettbewerber, fügt dabei aber wenigstens keine neuen Artefakte hinzu. Das ist eine sinnvolle Einstellung fürs tägliche Fernsehen. Ein gewisser Nachgeschmack bleibt jedoch, denn der hier eingesetzte MediaTek Pentonic 800-SoC kann bei anderen Herstellern bereits in ähnlich niedrigen Einstellungen die Folgen starker Kompression wirkungsvoller kompensieren. Viel hängt also auch davon ab, wie ein Hersteller dessen Möglichkeiten nutzt.

Zum Upscaling auf 4K haben wir etwas mehr Anmerkungen. Es gibt viele Details, aber das Gesamtbild wirkt recht weich. Die Kanten sind stark geglättet, wodurch es dem Bild etwas an Schärfe und Deutlichkeit fehlt. Das lässt sich teilweise über den Schärferegler im Menü korrigieren, wobei das eher eine zusätzliche Konturenbetonung als eine Wiederherstellung von Details ist. Positiv ist das Fehlen von Overscan: selbst bei einem SD-Signal schneidet der Fernseher die Bildränder nicht ab.

Blur and motion smoothness

3/10

8.5/10

Maximum refresh rate of the panel
60Hz
165Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
No
OK
BFI function 60Hz
-
No
BFI function 120Hz
-
No
Brightness drop with BFI
-%
-%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur ():

Blur (4K@165Hz ):

Das Schwingen und die Bewegungsfluidität sind Bereiche, in denen der V6C schnell seine Grenzen offenbart. Es handelt sich um einen 60 Hz Fernseher, also war es schwierig, hier Wunder zu erwarten. Bei dynamischen Sportszenen schneidet das Bild eher durchschnittlich ab. Besonders sichtbar wird dies in dunkleren Szenen, wo hinter sich bewegenden Objekten deutliche Schlieren und verschwommene „Helligkeiten“ hinterherziehen, was ziemlich stark ablenken kann. Dies ist definitiv ein schwacher Punkt dieses Modells. Zum Glück gibt es auch einen kleinen Pluspunkt. Der V6C ist mit einem Bewegungsglätter ausgestattet, der beim Anschauen von Filmen funktioniert. Dadurch können Produktionen, die mit 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen wurden, also praktisch alle Kinotitel und Serien, flüssiger aussehen, als sie tatsächlich aufgenommen wurden. Wichtig ist, dass die Intensität des Effekts an die eigenen Vorlieben angepasst werden kann – von einer leichten Glättung bis hin zum vollen „Seifenoper-Effekt“.

Was die Bewegungsdarstellung betrifft, schlägt sich das OLED811 hervorragend. Bei 120 Hz, die sich bei Konsolenspielen und beim Sportsehen auszahlen, bleibt das Bild klar, und hinter bewegten Objekten ziehen keine deutlichen Schlieren nach. Die schnelle Reaktionszeit der OLED-Pixel macht hier den Unterschied; das sieht man gut im UFO-Test, auch vor dunklem Hintergrund. Auch Einstellungen zur Bewegungsdarstellung fehlen nicht. Bei Filmen lässt sich die Stärke der Bewegungsglättung nach eigenem Geschmack anpassen, von kinoähnlichem Charakter bis zu deutlich flüssigerer Bewegung. Eine separate Einstellung zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe ist wiederum bei dynamischen Inhalten wie Sportübertragungen nützlich.

Console compatibility and gaming features

4/10

9.5/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    No
    Yes
  • VRR range
    No
    48 - 165Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Warning Yes, high input lag
  • Correct implementation of HGIG
    No
    Yes
  • 1080p@120Hz
    No
    Yes
  • 1440p@120Hz
    No
    Yes
  • 4K@120Hz
    No
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Obwohl der V6C kein Fernseher ist, der für leidenschaftliche Gamer konzipiert wurde, hat TCL einige Funktionen hinzugefügt, die auch Gelegenheitszuschauern gefallen könnten. Wir finden hier kein 120-Hz-Panel und keine HDMI-2.1-Anschlüsse, aber es gibt den ALLM-Modus, der den Fernseher automatisch in den Modus mit geringer Latenz wechselt. Dazu kommt die ganz praktische Game Bar – ein einfaches Panel mit der Möglichkeit, grundlegende Parameter einzusehen, den Bildmodus zu ändern oder sogar einen virtuellen Fadenkreuz auf dem Bildschirm zu aktivieren. Interessant ist auch die Unterstützung von Dolby Vision Gaming, die für die Xbox Series S/X Konsolen gedacht ist – eine nette Ergänzung, auch wenn sie in der Praxis nicht so viel bietet wie bei teureren Modellen. Das größte Problem bleibt jedoch die HDR-Konfiguration. Die HGiG-Funktion, die dafür verantwortlich ist, die Helligkeit und den Kontrast von Spielen an die Möglichkeiten des Panels anzupassen, reagiert nicht so, wie wir es uns wünschen würden – das Bild kann übermäßig dunkel oder zu flach sein. Infolgedessen erweist es sich als bessere Lösung, einfach im SDR-Modus zu spielen, wo der V6C stabil arbeitet und nicht versucht, einen HDR-Fernseher zu imitieren.

OLED811 hat so gut wie alles, was man von einem Gaming-Fernseher erwarten kann. Er unterstützt 120 Hz in den Auflösungen Full HD, 1440p und 4K, und wenn ein Computer angeschlossen ist, sind bis zu 165 Hz möglich. Dazu gibt es VRR, das bei wechselnden Bildraten Tearing verhindert, und ALLM, also die automatische Umschaltung in den Spielmodus. Man muss also nicht jedes Mal nach dem Start der Konsole in die Einstellungen schauen.

Positiv fällt auch das korrekt funktionierende HGiG auf, durch das der Fernseher nach dem Aktivieren von HDR auf der Konsole keine eigenen Änderungen an der Bildhelligkeit vornimmt. Ebenfalls zur Hand ist die Game Bar, mit der man Signalparameter prüfen und schnell während des Spielens nützliche Einstellungen ändern kann. Auf der Liste steht sogar Dolby Vision für Spiele, aber hier gibt es einen großen Haken, den ihr weiter unten lesen könnt.

Input lag

10/10

8.8/10

SDR

1080p60
14 ms
14 ms
1080p120
5 ms
2160p60
13 ms
14 ms
2160p120
5 ms

HDR

2160p60
13 ms
14 ms
2160p120
5 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
13 ms
157 ms
2160p120 DV
57 ms

Die Messung der Input-Latenz zeigt Werte unter 15 ms an, was ein Niveau ist, das in der Praxis mit bloßem Auge schwer zu erkennen ist. Selbst in dynamischen Spielen bleibt die Aktion responsiv und die Steuerung flüssig. Dies ist ein Ergebnis, das man getrost als sehr gut und für die meisten Spieler völlig ausreichend betrachten kann, selbst wenn das V6C kein reinrassiges Gaming-Gerät ist.

Der OLED811 reagiert blitzschnell. Wir haben 14 ms bei 60 Hz und nur 5 ms bei 120 Hz gemessen, sowohl in Full HD als auch in 4K. Das sind hervorragende Werte, die komfortables Spielen auch bei schnellen Online-Titeln ermöglichen. Leider ändert sich die Lage nach Aktivierung von Dolby Vision deutlich: Bei 60 Hz steigt die Verzögerung auf 157 ms, bei 120 Hz liegt sie bei 57 ms. Besonders der erste Wert bedeutet bereits eine deutlich spürbare Verzögerung zwischen der Bewegung am Controller und der Reaktion auf dem Bildschirm. Zum Spielen bleibt man daher am besten bei aktiviertem HDR10.

Compatibility with PC

4/10

8.6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Average
Good
Readability of dark text and shapes
Average
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
13ms
5ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
RGWB
Max refresh rate
60Hz
165Hz
G-Sync
No
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Die Zusammenarbeit mit dem PC ist nur teilweise zufriedenstellend. Der Fernseher unterstützt Chroma 4:4:4, sodass die Schriftarten auf den ersten Blick ganz ordentlich aussehen. Das Problem tritt erst auf, wenn man sie sich aus der Nähe anschaut – unter dem Mikroskop stellte sich heraus, dass TCL im V6C ein untypisches Subpixel-Layout verwendet hat. Anstelle der klassischen vertikalen Anordnung haben wir hier eine horizontale Anordnung, die in der Praxis verschiedene Artefakte und Unebenheiten beim Anzeigen von Buchstaben verursacht. Schriftarten wirken dadurch fransig, und bei längerer Nutzung kann der Text die Augen ermüden. Daher ist es schwierig, den V6C als sinnvollen Ersatz für einen Monitor zu betrachten – für gelegentliches Browsen oder zum Ansehen von Inhalten vom Computer ist er zwar geeignet, aber als Hauptschirm für die Arbeit ist er völlig ungeeignet. Über Gaming-Funktionen braucht man hier auch nicht zu sprechen, da wir sie einfach nicht finden werden.

Der Philips OLED811 harmoniert sehr gut mit dem PC. Dem Hersteller ist es endlich gelungen, Chroma 4:4:4 korrekt zu implementieren, auch bei maximaler Auflösung und Bildwiederholrate. Dadurch sind feine Texte und farbige Konturen klar lesbar, ohne Unschärfen und regenbogenartige Säume, die durch den Verlust von Farbinformationen entstehen. Auch dunkler Text auf dunklem Hintergrund wird gut wiedergegeben, wobei Fernseher dabei oft Probleme haben. Es bleiben jedoch kleine Unvollkommenheiten durch die RGWB-Subpixelanordnung. Schriften sind nicht so scharf wie auf einem klassischen Monitor mit RGB-Layout, und bei weißen Buchstaben lassen sich aus der Nähe feine rote Ränder erkennen. Aus normaler Betrachtungsentfernung fällt das praktisch nicht auf, beim Sitzen nah am Bildschirm am Schreibtisch ist es jedoch leichter zu bemerken.

Am meisten Freude macht jedoch das Spielen am PC. Die Kombination aus 4K bei 165 Hz, funktionierendem G-Sync und einem Input-Lag von etwa 5 ms sorgt dafür, dass der OLED811 dafür hervorragend geeignet ist. Wenn man einen Rechner hat, der eine solche Bildwiederholfrequenz ausnutzen kann, lohnt es sich definitiv, ihn an den Philips-Fernseher anzuschließen.

Viewing angles

2.9/10

7.8/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
79%
32%

Die Betrachtungswinkel im V6C sind ein klassischer Kompromiss, den wir von VA-Panels kennen. Wir erhalten ein solides Schwarz, wenn wir direkt geradeaus schauen, aber schon eine kleine Bewegung zur Seite führt dazu, dass das Bild deutlich an Qualität verliert – die Farben verblassen und der Kontrast sinkt. Das ist eine typische Einschränkung dieser Technologie und wird niemanden überraschen, der vorher mit Fernsehern zu tun hatte. In der Praxis bedeutet dies, dass sich der V6C am besten in einer „für eine Couch“-Einstellung bewährt – wenn wir direkt vor dem Bildschirm sitzen, präsentiert sich das Schwarz anständig, aber eine grössere Gruppe von Zuschauern, die im ganzen Wohnzimmer verteilt sitzt, wird schnell Unterschiede im angezeigten Bild bemerken.

Die Blickwinkel beim OLED811 sind hervorragend und gehören zu den besten auf dem Markt. Selbst wenn man weit seitlich sitzt, sieht man weiterhin ein Bild mit tiefem Schwarz und gut gesättigten Farben. Das ist ein großer Vorteil gegenüber LCD-Bildschirmen, man muss sich nicht genau frontal hinsetzen, um gute Bildqualität zu genießen.

QD-OLED-Panels schneiden noch besser ab, sie geben Farben aus schrägen Blickwinkeln treuer wieder. Bei Philips fällt Weiß bei größerer Abweichung leicht ins Grünliche, doch der Effekt ist so gering, dass er beim Anschauen kaum als störend empfunden wird. Man könnte sogar sagen, dass es sich dabei um das beste Exemplar eines WOLED-Panels handelt, das wir bisher getestet haben.

Daytime performance

3.6/10

6/10

Panel finish
Satin
Glare
Reflection suppression
Decent
Decent
Black levels during daytime
Good
Very Good

Panel brightness

Philips OLED811: 392 cd/m2

TCL V6C: 210 cd/m2

Die Leistung des V6C tagsüber gehört nicht zu seinen Stärken. Es ist ein relativ dunkler Fernseher, weshalb er in stark sonnigen Räumen einfach nicht zurechtkommt. Die satinierte Oberfläche des Displays dämpft in gewissem Maße die Spiegelungen und reduziert tatsächlich lästige Reflexe, aber das reicht nicht aus, um von vollem Sehkomfort zu sprechen. Wenn viel natürliches Licht in den Raum fällt, ist der Bildschirm nicht in der Lage, sich durchzusetzen, wodurch das Bild gedämpft und schwer lesbar wird. Der V6C ist ein Gerät, das sich eindeutig abends beim Fernsehen wohler fühlt als zur sonnigen Mittagszeit.

Der OLED811 kommt mit Tageslicht gut zurecht, hat in einem sehr hellen Wohnzimmer aber seine Grenzen. Die maximale Helligkeit im SDR liegt bei etwa 600 Nits, also auf einem Niveau, das mit dem LG C6 oder dem Samsung S90H vergleichbar ist, die dasselbe Panel verwenden. Das ist deutlich mehr als bei einfachen OLEDs und für die meisten Nutzer völlig ausreichend. Man sollte jedoch bedenken, dass dies nicht die über das gesamte Bild erreichbare Helligkeit ist: bei großem Weißanteil sinkt sie, der Durchschnitt unserer Messungen lag bei rund 392 Nits.

Problematischer können direkte Spiegelungen von Fenstern oder Lampen sein. Die glänzende Beschichtung dämpft sie zwar recht gut, auf dem Bildschirm sind sie aber trotzdem deutlich sichtbar, besonders in dunklen Szenen. Sie werden nicht so wirkungsvoll reduziert wie bei matten Displays, daher ist es keine gute Idee, den Fernseher gegenüber einem großen Fenster aufzustellen. Positiv fällt dafür das Schwarz auf, das auch tagsüber sehr gut bleibt. In einem typischen Wohnzimmer funktioniert der Philips daher ohne größere Probleme, bei direkter Sonneneinstrahlung aufs Display sind jedoch Rollos hilfreich.

Panel details

Backlight Type
White LED
WRGB OLED
Software version during testing
V8-0008T01-LF1V441.001532
TPM267E_V167.002.054.151
Image processor
rtd6748 2gb ram

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review TCL V6C TV Panel details
Review Philips OLED811 TV Panel details

TCL V6C

Philips OLED811

TV features

7.3/10

7.9/10

  • System
    Google TV
    Titan OS
  • System performance
    Average
    Good
  • HDMI inputs
    3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    No
  • Backlit remote control
    No
    Yes
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review TCL V6C TV features
Review TCL V6C TV features
Review TCL V6C TV features
Review TCL V6C TV features
Review Philips OLED811 TV features
Review Philips OLED811 TV features
Review Philips OLED811 TV features
Review Philips OLED811 TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    Yes
  • Font size adjustment
    No
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

SmartTV: GoogleTV

Das größte Plus des V6C ist das Betriebssystem Google TV. Es handelt sich um eine umfangreiche Plattform, die Zugang zu einer riesigen App-Datenbank bietet - von YouTube, Netflix, Disney+ und HBO Max bis hin zu weniger beliebten Programmen, die man leicht aus dem Google Store herunterladen kann. Darüber hinaus gibt es nützliche Funktionen wie AirPlay, Screen Mirroring und Sprachsuche. Man muss jedoch beachten, dass Google TV nicht zu den leichtesten Systemen gehört. Bei dem V6C, das ein Budget-Fernseher ist, sieht man manchmal Ruckler und langsamere Reaktionen der Benutzeroberfläche. Das stört die alltägliche Nutzung nicht, kann aber spürbar sein, besonders im Vergleich zu teureren TCL-Modellen oder Konkurrenzprodukten.

Klassische Funktionen

V6C vergisst auch nicht die Lösungen für diejenigen, die das Fernsehen auf traditionelle Weise nutzen. Im Set erhalten wir eine klassische Fernbedienung mit einer großen Anzahl von Tasten, darunter eine vollständige Zifferntastatur. Das ist praktisch für diejenigen, die Terrestrisches oder Kabelfernsehen schauen. Der Fernseher bietet auch Teletext und eine übersichtliche Benutzeroberfläche zur Kanalsteuerung. Positiv hervorzuheben ist die reibungslose Bluetooth-Unterstützung – kabellos können wir Kopfhörer oder Lautsprecher verbinden. Der V6C eignet sich also gut als Alltagsfernseher, auch wenn man sich bestimmter Mängel bewusst sein muss. Hier gibt es keine Möglichkeit, auf USB aufzunehmen, und keinen Bild-in-Bild-Modus (PiP), Funktionen, die vor allem ältere Benutzer benötigen könnten. (Obwohl nicht nur 😉).

Smart-Funktionen: Titan OS

Gerade das Smart-TV-System ist die umstrittenste Änderung beim OLED811. Philips hat das bei Nutzern beliebte Google TV zugunsten des eigenen Titan OS aufgegeben. Für viele mag das schwer akzeptabel sein, obwohl man sagen muss, dass Titan von Jahr zu Jahr besser wird und deutlich flüssiger läuft. Es gibt funktionierendes AirPlay, Bildschirmspiegelung vom Computer sowie Sprachsuche auf Polnisch. Auch die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems hat sich verbessert, wenngleich beim Navigieren durch die Menüs noch kleine Verzögerungen auftreten. Wir haben den Eindruck, dass teilweise die Infrarotfernbedienung dafür verantwortlich ist, die nicht immer sofort Befehle erkennt. Die größte Einschränkung gegenüber Google TV bleibt die geringere Auswahl an Apps. Das heißt aber nicht, dass Leere herrscht — hier finden sich Netflix, Prime Video, Disney+, CANAL+ und kürzlich ist auch Apple TV zur Bibliothek hinzugekommen. Wer hauptsächlich die populären Dienste nutzt, sollte mit Titan auskommen, aber die Verfügbarkeit weniger bekannter Apps sollte man vor dem Kauf prüfen (Liste unten 😉).

Ambilight

Ambilight ist nach wie vor einer der besten Gründe, sich für Philips zu interessieren. Beim OLED811 ist es dreiseitig: LEDs oben und an den Seiten des Gehäuses beleuchten die Wand mit Farben, die zum Geschehen auf dem Bildschirm passen. Abends ergibt das einen tollen Effekt und kann die Stimmung des ganzen Zimmers verändern, weshalb wir für diese Funktion zusätzliche Punkte vergeben haben. Man muss die dynamische Bildverfolgung jedoch nicht nutzen. Wer ruhigere Sehbedingungen bevorzugt, kann ein konstantes weißes Licht einstellen. Das ist eine angenehme Option für abendliche Filmabende, wenn man nicht vor einem hellen Bildschirm in einem völlig dunklen Raum sitzen möchte.

Klassische Funktionen

Beim normalen Fernsehen schlägt sich der OLED811 gut, auch wenn es keine Aufnahme auf USB und keine Bild-in-Bild-Funktion, also PiP, gibt. Dafür kann man Bluetooth-Kopfhörer anschließen und sie gleichzeitig mit den Lautsprechern des Fernsehers nutzen. Am meisten stört uns jedoch die erwähnte Infrarotsteuerung. Die Fernbedienung selbst ist wirklich interessant gestaltet: sie hat eine Hintergrundbeleuchtung und eine hybride Tastatur mit Ziffernblock. Schade nur, dass man damit wie bei alten Fernsehern auf das Gerät zielen muss. Bei Geräten dieser Klasse würden wir einfach die Tasten drücken wollen, ohne darüber nachdenken zu müssen, in welche Richtung wir die Fernbedienung halten. Hoffentlich verbessert Philips das in den nächsten Modelljahren.

Apps

9.6/10

7.7/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

8.7/10

8.6/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
Yes
WebP
No
No
TIFF
Yes
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
No
6 Mpix
Yes
No
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
No
No
12 Mpix
No
No
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
No
24 Mpix
No
No
28 Mpix
No
No
32 Mpix
Yes
Yes

Das Abspielen von Dateien von USB im V6C funktioniert ziemlich gut. Der integrierte Player kommt mit den meisten gängigen Video- und Audioformaten zurecht, und während der Tests hatten wir keine größeren Schwierigkeiten beim Starten typischer Dateien. Das größte Problem trat bei Bildern in sehr hoher Auflösung – über 20 Mpix – auf; der Fernseher weigerte sich oft, zu kooperieren. Wir haben auch kleinere Mängel in der Funktionalität hinsichtlich der Videowiedergabe festgestellt. Im Videoplayer gibt es keine Möglichkeit, die Schriftfarben zu ändern, was bei anderen TCL-Modellen zuvor problemlos funktionierte. Glücklicherweise sind das Unannehmlichkeiten, die leicht umgangen werden können. Dank Google TV können externe Anwendungen wie VLC oder KODI installiert werden, die die meisten Probleme lösen und deutlich umfassendere Möglichkeiten zur Dateiverwaltung bieten.

Der USB-Player im OLED811 kommt mit den meisten von uns getesteten Audio- und Videoformaten zurecht, sodass er zum Anschauen eines Films oder zum Abspielen von Musik vom USB-Stick völlig ausreicht. Die meisten Einwände haben wir allerdings bei den Fotos, und zwar wegen der seltsam selektiven Handhabung ihrer Auflösungen. Der Fernseher öffnete Dateien mit 8, 16 und 32 Mpix, kam mit dem Rest aber nicht zurecht. Es geht also nicht darum, dass die Fotos zu groß sind; der Player kann ein Foto mit höherer Auflösung anzeigen, weigert sich jedoch, eine mit niedrigerer Auflösung zu öffnen. Beim Durchsehen der Urlaubsfotos kann das einfach nur nervig sein, weil einige davon vorher am Rechner konvertiert werden müssen... oder man nutzt einfach das Screen-Mirroring...😉

Sound

5.8/10

7.6/10

  • Maximum volume
    83dB
    93dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

Der Sound im V6C hebt sich nicht besonders von der Konkurrenz im selben Budget ab. Der Klang ist ziemlich flach und es fehlt hier einfach an Bass. Zum Glück kann der Fernseher laut spielen – gemessene 83 Dezibel sind ein ganz passables Ergebnis, und was wichtig ist, selbst bei maximaler Lautstärke gibt es kein unangenehmes Knacken, das oft in günstigeren Modellen auftritt. Positiv zu vermerken ist jedoch nicht nur die Qualität des eingebauten Sounds, sondern auch die Unterstützung von fortgeschrittenen Formaten des räumlichen Klangs. Der V6C kommt mit Dolby Atmos und DTS:X zurecht, sodass der Anschluss einer Soundbar oder eines anderen externen Audiosystems kein Problem darstellen wird und die volle Nutzung dieser Codecs ermöglicht. Das ist ein gutes Zeichen für diejenigen, die planen, ihr Setup mit zusätzlicher Beschallung zu erweitern.

In Sachen Klang gab es einige konkrete Änderungen gegenüber dem letztjährigen OLED820. Der rückwärtige Subwoofer ist weggefallen, und das 4.1-Lautsprechersystem wurde durch eine 2.2-Konfiguration ersetzt. Trotz dieser Änderungen spielt das OLED811 weiterhin gut und recht ausgewogen. Es kann lauter aufspielen, und der Klang wirkt sogar etwas voller als im Vorjahr. Der Bass hat darunter gelitten, denn obwohl der Klang Gewicht besitzt, fehlt in den tiefen Tönen die vom Vorgänger bekannte Tiefe. Am deutlichsten hört man das bei Filmen und Musik, wenn man auf einen kräftigeren Schlag wartet. Dennoch ist das für die im Fernseher eingebauten Lautsprecher ein deutlich überdurchschnittliches Niveau. Wenn man Wert auf tieferen Bass und ausgeprägtere Raumeffekte legt, sollte man über eine Soundbar oder ein Set mit AV-Receiver nachdenken. Philips bietet hier viel Spielraum: Es unterstützt sowohl Dolby Atmos als auch DTS, und Dolby TrueHD-Spuren leitet es problemlos per HDMI eARC an kompatible Geräte weiter. Es gibt also Optionen, falls man das Soundsystem später erweitern möchte.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

83dBC (Max)

75dBC

93dBC (Max)

75dBC

Reader comments

Comments are provided by the external service Disqus (Zeta Global). Once loaded, Disqus may set cookies and process data about your activity.

We will remember your choice on this device. Provider's privacy policy