TCL A400 PRO vs LG MRGB85B

Direct comparison

MRGB85 / MRGB86 / MRGB87 / MRGB88

Info

Available screen sizes: 32”43”55”65”75”85”98”

Available screen sizes: 55”65”75”86”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2026

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Overall rating

7.1

6.9

  • Movies and series in UHD quality

    6.6

    6.2

  • Classic TV, YouTube

    6.9

    6.0

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.6

    6.4

  • Gaming on console

    8.4

    8.3

  • TV as a computer monitor

    8.9

    8.4

  • Watching in bright light

    5.7

    6.1

  • Utility functions

    7.4

    7.7

  • Apps

    9.6

    9.1

  • Sound quality

    6.6

    6.4

Advantages

  • Gute Schwarzwerte und hoher Kontrast dank Mini-LED und VA-Panel

  • Sehr gute Bildqualität für einen Lifestyle-Fernseher

  • Satte Farben dank PFS-/QLED-Filter

  • Unterstützung für Dolby Vision und HDR10+

  • Ausgezeichnete werkseitige Farbabstimmung beim getesteten Exemplar

  • 144-Hz-Panel und sehr geringe Eingangsverzögerung

  • Hervorragendes Paket an Gaming-Funktionen

  • Sehr gute PC-Kompatibilität

  • Die matte Oberfläche reduziert Reflexionen effektiv

  • Google TV mit großer App-Auswahl

  • Umfangreiche digitale Kunstgalerie

  • Lifestyle-Design

  • Sehr umfangreiche Funktionen für Gamer

  • Drei HDMI-2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite

  • Unterstützt 4K/144 Hz, VRR, G-Sync und FreeSync

  • Geringer Input-Lag

  • Unterstützung für das HDR-Format Dolby Vision

  • Schnelles und komfortables webOS

  • Magic-Fernbedienung mit Gyroskop

  • Solide Helligkeit und breite Farbpalette

Disadvantages

No like
  • Kein Slim-Halter im Lieferumfang

  • Die Rahmen sind fest montiert

  • Durchschnittliche digitale Bildverarbeitung

  • Sichtbares Nachziehen beim VA-Panel

  • Durchschnittliche Blickwinkel

  • Nur zwei vollwertige HDMI-2.1-Anschlüsse

  • Der Klang ist recht flach

Hinweis: Kein Mini-LED in den 32- und 43-Zoll-Versionen

  • Durchschnittlicher Schwarzwert

  • Aggressive Steuerung der lokalen Dimmung (kantenbasiert)

  • Durchschnittliche HDR-Bildqualität

  • Eingeschränkte Blickwinkel und sichtbares Nachziehen bei VA-Panels

Our verdict

Der TCL A400 Pro ist einer der interessantesten Lifestyle-Fernseher, die bisher in unseren Tests auftauchten. Und das nicht, weil er die ganze Idee des „Fernsehers als Bild” auf den Kopf stellt. In dieser Hinsicht macht er so ziemlich das, was die Konkurrenz auch tut: Er soll gut aussehen, sich ins Interieur einfügen und nicht nur eine weitere schwarze Fläche im Wohnzimmer sein. Seine wahre Stärke liegt woanders: in der Bildqualität. Es ist der erste Fernseher dieser Art, der uns tatsächlich ein Bild mit solider Schwarzdarstellung und hohem Kontrast liefert. Eine vollwertige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung in Kombination mit einem VA-Panel sorgt dafür, dass der A400 Pro eine Tiefe zeigen kann, die Lifestyle-Fernsehern bisher schlicht fehlte. Natürlich ist es nicht das Mini-LED, das wir Seite an Seite mit den besten LCDs auf dem Markt stellen würden, aber in seiner „bildbezogenen“ Kategorie leistet der A400 Pro etwas wirklich Wichtiges: er beweist, dass ein künstlerischer Fernseher nicht zwangsläufig einen großen Kompromiss bei der Bildqualität bedeutet. Wichtig ist, dass es nicht nur bei Schwarz und Kontrast bleibt. Der A400 Pro hat sehr gute Farben, unterstützt Dolby Vision und läuft auf Google TV, sodass er im Alltag einfach ein komfortabler, vollwertiger Fernseher für Filme, Serien und Streaming ist. Hinzu kommen sehr starke Gaming-Fähigkeiten, dank denen er auch mit Konsole oder PC problemlos zurechtkommt. Und wohl genau diese Vielseitigkeit ist seine größte Überraschung. Er sieht aus wie ein Lifestyle-Fernseher, verlangt aber nicht den Verzicht auf Funktionen, die man von einem normalen Fernseher erwartet.

Paradoxerweise betreffen die größten Vorbehalte nicht vorrangig das Bild selbst. Klar, die Anzahl der Zonen könnte größer sein, und das Upscaling sticht nicht aus dem Standard heraus. Bei der Ausrichtung dieses Modells stören uns jedoch eher Entscheidungen, die das Konzept des Bildes an der Wand betreffen. Das Fehlen einer Slim-Wandhalterung im Lieferumfang ist ein seltsamer Zug, denn genau eine solche Montage sollte hier die Grundlage sein. Dazu sind die rahmen in Holzoptik fest montiert, sodass sie nicht die gleiche Personalisierungsfreiheit bieten wie bei anderen Modellen dieser Art. Und weil das Gehäuse dicker ist, erzielt der A400 Pro nicht immer den so flachen und dezenten Effekt, den man von einem Fernseher dieser Kategorie erwarten würde.

Und genau darin liegt der größte Widerspruch des TCL A400 Pro. Bildtechnisch kann er einer der stärksten Lifestyle-Fernseher auf dem Markt sein, verliert aber gleichzeitig ein wenig dort, wo solche Geräte am meisten überzeugen sollten. Trotzdem fällt die Bilanz sehr positiv aus. Wenn uns die eingangs genannten Design-Entscheidungen nicht stören, ergibt der A400 Pro wirklich viel Sinn. Er ist ein Fernseher für Menschen, die etwas Schöneres als einen klassischen Fernseher wollen, aber nicht bereit sind, für das Aussehen einen großen Kompromiss bei der Bildqualität einzugehen. Und genau deshalb ist der TCL A400 Pro eines der spannendsten Modelle in seiner Kategorie.

LG MRGB85 ist ein Fernseher, der sich am besten bei Spielern und bei Nutzern bewährt, die webOS schätzen. In dieser Hinsicht ist nur wenig zu beanstanden. Er bietet viele Vorteile für Gamer dank einer sehr hohen Bildwiederholfrequenz des Panels. Hinzu kommt das flüssig laufende webOS, das sich auf dem Markt vor allem durch die bequeme Magic-Fernbedienung und ein komplettes Paket an Funktionen für klassisches Fernsehen behauptet. Problematisch wird es, wenn man die allgemeine Bildqualität betrachtet und sie mit dem vom Hersteller geforderten Preis vergleicht. Die Markteinführung des MRGB85 erfolgt nämlich auf einem Niveau, das, gelinde gesagt, angesichts konkurrierender Modelle schwer als attraktiv zu bezeichnen ist. Für einen ähnlichen Betrag findet man Fernseher mit deutlich umfangreicherer Hintergrundbeleuchtung und vor allem besserer Schwarzdarstellung. Am meisten kontrovers diskutiert wird jedoch die Bezeichnung und die Art, wie LG dieses Modell positioniert. MRGB85 nutzt zwar eine dreifarbige Hintergrundbeleuchtung, diese ist aber am Bildschirmrand angebracht. Daher kann man hier kaum von einem echten RGB-Mini-LED im Sinne der Bezeichnung sprechen, wie sie für Fernseher mit einer großen Anzahl unabhängig steuerbarer Zonen hinter dem Panel üblich ist. In der Praxis sind die Einschränkungen beim Local Dimming sehr deutlich und stören bei dunklen Szenen stark die Bildwiedergabe. Das bedeutet nicht, dass der MRGB85 ein schlechter Fernseher ist. Er kommt mit Alltagsmaterialien gut zurecht, liefert ansprechende Farben, ordentliche Helligkeit und ein sehr umfangreiches Funktionspaket. Das Bild von SDR-Quellen kann wirklich gut aussehen, und Dolby Vision hilft teilweise, die schwächere Helligkeitssteuerung in HDR zu kaschieren. Schwer lässt sich jedoch das Gefühl abstreifen, dass das größte Problem dieses Modells nicht die Konstruktion selbst ist, sondern sein Preis und das zu ambitionierte Positionieren im Markt. Wer vor allem einen Fernseher zum Spielen sucht, die Bequemlichkeit von webOS schätzt und auf ein großes Rabattangebot stößt, für den kann der MRGB85 Sinn machen. Zum aktuellen Preis rückt er jedoch in den Hintergrund, weil die Konkurrenz heute einfach mehr in puncto Bildqualität bietet.

TV appearance

HDMI inputs
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Good
Good
Stand type
Legs
Central
Bezel color
Changeable Frame
Graphite
Stand
Height adjustment, Base adjustment
Height adjustment
Flat design
Yes
No
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

7.7/10

5/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 180 (10 x 18)

Local dimming function: Yes, number of zones: 6 (1 x 6)

Contrast:

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

131,100:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

33,750:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

17,350:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

15,000:1

Review TCL A400 PRO Contrast and black detail

Result

5,900:1

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

12,100:1

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

6,200:1

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

15,900:1

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

6,000:1

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

4,600:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Beim Übergang zu den Bildqualitätstests fällt sofort auf, dass der größte Unterschied gegenüber typischen Lifestyle-Fernsehern der TCL A400 Pro beim Schwarz und Kontrast liegt. Ursache ist die vollwertige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die direkt hinter dem Panel platziert ist. Dadurch kann der Fernseher ausgewählte Bildbereiche lokal abdunkeln und ist nicht allein auf den nativen Kontrast des Panels angewiesen. In der von uns getesteten 65-Zoll-Variante zählten wir 180 Dimmingzonen. Das ist im Vergleich zu klassischen Mini-LED-Fernsehern, bei denen es oft deutlich mehr Zonen gibt, keine beeindruckende Zahl, doch für einen Lifestyle-Fernseher ist das bereits ein großer Schritt nach vorn. Vor allem, weil Wettbewerber häufig entweder kein fortschrittliches lokales Dimming bieten oder eine deutlich einfachere Kantenbeleuchtung einsetzen.

In der Praxis liefert das sehr gute Ergebnisse. In einfacheren Szenen, in denen helle Elemente klar vom dunklen Hintergrund getrennt sind, kann der A400 Pro schwarze Bildpartien effektiv abdunkeln und wirklich tiefes Schwarz zeigen. Das ist eine der Eigenschaften, die ihn sofort von vielen klassischen „bildorientierten“ Fernsehern abheben. Natürlich bedeutet das nicht, dass TCL die Einschränkungen der LCD-Mini-LED-Technik vollständig umgeht. 180 Zonen sind weiterhin relativ wenig, daher kann in komplexeren Szenen, zum Beispiel mit vielen kleinen hellen Elementen auf dunklem Hintergrund, ein Halo-Effekt auftreten. Es kommt auch vor, dass das Schwarz unter solchen Bedingungen einen bläulich-violetten Ton annimmt, weil der Fernseher den Hintergrund nicht so präzise abdunkeln kann wie OLED-Fernseher. Trotz dieser Einschränkungen sind wir der Meinung, dass der A400 Pro dieser Kategorie wirklich frischen Wind verleiht. Für einen Lifestyle-Fernseher, der von vornherein vor allem an der Wand gut aussehen soll, ist das Schwarz- und Kontrastniveau hier ein sehr starkes Argument.

ACHTUNG. Es ist erwähnenswert, dass die Anzahl der lokalen Dimmingzonen von der Bildschirmdiagonale abhängt. Größere Varianten sollten mehr Zonen haben, aber da die Zahl der Zonen mit der Panelgröße wächst, erwarten wir keine großen Unterschiede bei der Bewertung von Schwarz und Kontrast zwischen den Mini-LED-Versionen. Ausgenommen sind die 32- und 43-Zoll-Modelle, in denen TCL kein lokales Dimming eingesetzt hat. Das sind deutlich einfachere LCD-Konstruktionen, deshalb bezieht sich unser Test nicht direkt auf diese Diagonalen, und die im Test genannten Preise sind nur als Orientierung zu verstehen.

Anzahl der Dimmingzonen im TCL A400 Pro

Bildschirmdiagonale

Hintergrundbeleuchtung

Anzahl lokaler Dimmingzonen

32"

PFS LED

Keine Dimmingzonen

43"

PFS LED

Keine Dimmingzonen

55"

QD Mini-LED

112 Zonen

65"

QD Mini-LED

180 Zonen

75"

QD Mini-LED

240 Zonen

85"

QD Mini-LED

264 Zonen

98"

QD Mini-LED

448 Zonen

Das LG MRGB85 verwendet ein VA-Panel und liefert daher schon ohne zusätzliche Maßnahmen bessere Schwarztöne als Modelle mit IPS- oder ADS-Panel. Bei einfachen Szenen wirkt das Bild relativ tief und kann durchaus überzeugend aussehen. Die größte Einschränkung zeigt sich jedoch beim Aktivieren des lokalen Dimmings. Der Fernseher setzt auf eine Randbeleuchtung, die im unteren Bereich des Bildschirms sitzt. Dadurch kann er die Helligkeit kleiner Bildbereiche nicht präzise steuern. Erscheint auf dunklem Hintergrund ein einzelnes helles Element, wird häufig ein ganzer vertikaler Streifen aufgehellt. Das geht mit einem deutlichen Halo-Effekt einher, noch auffälliger ist aber das Verhalten der Hintergrundbeleuchtung selbst. Bei Szenenwechseln kann die Helligkeit stark an- und absteigen, sodass das Bild in einem dunklen Raum sichtbar zu pulsieren beginnt. Das lokale Dimming lässt sich im TV-Menü komplett ausschalten. Der Kontrast nimmt dann spürbar ab, dafür wird das Bild wesentlich stabiler und das häufige Flackern der Hintergrundbeleuchtung verschwindet. In der Praxis könnten daher manche Nutzer bewusst auf tiefere Schwarztöne verzichten, um ein ruhigeres und besser vorhersehbares Bild zu erhalten.

HDR effect quality

4/10

5.7/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
HDR10, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 94.3%, Bt.2020: 72.9%
DCI P3: 96.2%, Bt.2020: 74.4%

Luminance measurements in HDR:

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

439 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

111 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

296 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

74 nit

Review TCL A400 PRO Brightness measurement

Result

543 nit

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

583 nit

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

401 nit

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

569 nit

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

423 nit

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

455 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

LG MRGB85B

TCL A400 PRO

Der TCL A400 Pro ist ein mäßig heller Fernseher. Seine Spitzenhelligkeit liegt bei rund 600 Nits. Ein solcher Wert erlaubt bereits, von einem echten HDR-Eindruck zu sprechen, und in vielen Filmen wirkt das Bild damit spürbar attraktiver als in SDR. Es ist jedoch nicht das Niveau, das allein durch Helligkeit beeindruckt. Der A400 Pro gehört also nicht zu den Fernsehern, die den Zuschauer in jeder effektvollen Szene mit einem heftigen Aufblitzen „angreifen“. Die größte Einschränkung zeigt sich bei kleinen hellen Elementen vor dunklem Hintergrund. Aufgrund der recht aggressiven Zonensteuerung kann der Fernseher deren Helligkeit stark reduzieren, in Extremfällen sogar auf etwa 100 Nits. Das bedeutet, dass feine Lichter, Funken, Sterne oder einzelne Reflexe deutlich weniger sichtbar sein können, als sie sollten. Man muss aber hinzufügen, dass das nicht ohne Grund geschieht. Der A400 Pro tut dies, um ein möglichst hohes Schwarzniveau zu halten und den Halo-Effekt um helle Objekte zu begrenzen. Das ist also ein bewusster Kompromiss: Der Fernseher entscheidet sich häufiger für tieferes Schwarz statt für maximal helle, punktuelle Lichter. Einerseits ist das verständlich, besonders bei einer begrenzten Anzahl an Dimming-Zonen, andererseits muss man sich bewusst sein, dass der HDR-Eindruck nicht immer so stark ausfällt, wie die Spitzenhelligkeit vermuten lässt.

Positiv hervorzuheben sind dagegen die Farben. Der hier eingesetzte PFS-LED-Filter, vom Hersteller als QLED beworben, ermöglicht entsprechend gesättigte Farbtöne. Die Abdeckung der DCI-P3-Palette lag in unseren Messungen bei rund 94%, BT.2020 bei etwa 74% – ein solides Ergebnis in dieser Klasse.

Der LG MRGB85 bietet eine moderate Helligkeit. Auf Testbildern erreicht er etwa 700 Nits, was an sich ein ordentliches Ergebnis ist. In realen Filmszenen liegen die Werte jedoch niedriger und bewegen sich meist im Bereich von 400 bis 600 Nits. Am besten schneiden helle, großflächige Aufnahmen ab. In Szenen mit viel Schwarz reduziert der Fernseher die Luminanz deutlich, um so einen möglichst hohen Kontrast zu erhalten. Der HDR-Effekt ist also sichtbar, kommt aber nicht an das Niveau heran, das fortschrittlichere Mini-LED-Konstruktionen bieten. Besonders in dunkleren Filmausschnitten machen sich erneut die Einschränkungen der Edge-Beleuchtung und der wenig präzisen lokalen Dimmung bemerkbar.

HDR-Farben

Einer der deutlich stärkeren Punkte des MRGB85 sind die Farben. Der Fernseher deckt etwa 95 % des DCI-P3-Farbraums und 74 % von BT.2020 ab, sodass HDR-Inhalte lebendig und eindrucksvoll wirken können. Die Farbtöne sind gut gesättigt, und der Unterschied zu einfachen LCD-Fernsehern ist deutlich sichtbar. Es sei jedoch angemerkt, dass es sich hier nicht um eine klassische RGB-Hintergrundbeleuchtung handelt, bei der jede der drei Grundfarben von einer eigenen Diode erzeugt wird. Für das Rot ist ein PFS-Luminophor verantwortlich, der die Palette erweitert und sattere Rottöne ermöglicht. Diese Lösung funktioniert gut für die Farbwiedergabe, ändert aber nichts an den Einschränkungen der Dimmung selbst. Die Dioden werden nicht so unabhängig angesteuert, wie es die Serienbezeichnung suggerieren könnte. Es zeigt sich also, dass Mini RGB nicht dasselbe ist wie Mini-LED RGB!

Factory color reproduction

8/10

5.6/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Üblicherweise haben wir die Farbmessungen im am besten abgestimmten Filmmaker Mode durchgeführt, also in jenem Modus, der grundsätzlich den Intentionen der Filmemacher am nächsten sein soll. Der A400 Pro bietet natürlich auch andere Bildmodi, diese weisen in der Praxis aber deutlich größere Farbfehler auf und greifen stärker in die Bildcharakteristik ein. Deshalb werden wir uns in diesem Abschnitt des Tests nicht näher mit ihnen beschäftigen. Wie sieht also die werkseitige Farbwiedergabe aus? Kurz gesagt: wirklich sehr gut. Oder besser: betrachtet man die Ergebnisse unserer Messungen, sogar hervorragend. Sowohl der Weißabgleich als auch die Helligkeitscharakteristik sind überraschend präzise eingestellt. Die Abweichungen waren so gering, dass wir während der Messungen echte Augenblicke des Erstaunens hatten. Solch gute Werkseinstellungen sind selten, selbst bei Fernsehern im Filmmaker Mode. Umso mehr muss man TCL loben, denn der A400 Pro kann schon direkt aus der Verpackung ein Bild zeigen, das dem Quellmaterial sehr nahekommt. Die Ergebnisse waren so gut, dass man leicht denken könnte, jemand hätte dieses Exemplar zuvor besonders berücksichtigt und bereits zu kalibrieren versucht.

Unsere Kritik beschränkt sich eigentlich auf nur eine Sache. Bei SDR-Inhalten war das Bild minimal heller, als es der Standard für einen dunklen Raum vorsieht, weil das werkseitige Gamma eher bei 2,3 als bei 2,4 eingestellt ist. Das ist kein großer Fehler und die meisten Zuschauer werden ihn wahrscheinlich nicht einmal bemerken.

Es muss jedoch betont werden, dass wir über genau dieses Testexemplar sprechen. Bei werkseitigen Farben kann es immer gewisse Schwankungen zwischen einzelnen Exemplaren, Produktionschargen oder Bildschirmdiagonalen geben. Wir gehen daher nicht davon aus, dass jeder A400 Pro nach dem Auspacken identisch aussehen wird.

Den Fernseher haben wir im Filmmaker Mode getestet, da unter den verfügbaren Einstellungen dieser das Bild der Referenz am nächsten kam. Die werkseitige Farbwiedergabe war jedoch nicht ideal. Die größten Abweichungen betrafen den Weißabgleich, im Bild war zu viel Rot und zu wenig Blau, wodurch das Gesamtbild deutlich in Richtung wärmer tendierte. Die Weißtöne nahmen einen leicht gelblichen Stich an, und Hauttöne sowie helle Bildpartien wirkten nicht immer natürlich. Das war kein Fehler, der den Gesamteindruck vollständig zerstörte, aber im direkten Vergleich mit demselben Bildschirm nach der Kalibrierung war der Unterschied klar sichtbar.

Color reproduction after calibration

8.2/10

7/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Trotz der hervorragenden werkseitigen Abstimmung konnten wir uns nicht verkneifen zu prüfen, wie der TCL A400 Pro auf eine professionelle Kalibrierung reagiert. Da der Ausgangspunkt so gut war, interessierte uns umso mehr, ob sich aus diesem Fernseher noch mehr herausholen lässt. Und hier müssen wir uns rühmen: Es ist uns gelungen, unser Exemplar auf absurd niedrige Farbabweichungen zu bringen. Werte unter 1 sieht man nicht alltäglich, nicht einmal bei sehr guten Fernsehern. Solche Resultate werden eher mit professionellen Referenzmonitoren assoziiert als mit einem Lifestyle-Fernseher fürs Wohnzimmer. In puncto Weißabgleich und Farbwiedergabe schnitt der A400 Pro nach der Kalibrierung also schlichtweg ausgezeichnet ab. Einziger Punkt, den wir nach eingehender Analyse bemängeln können, betrifft die Helligkeitscharakteristik. Der Fernseher kann die Luminanz je nach dargestelltem Inhalt manipulieren, und ziemlich häufig ist das Bild etwas dunkler, als es dem Referenzstandard entsprechen sollte. Das liegt vermutlich an der Funktionsweise der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und den Local‑Dimming-Algorithmen dieses Modells. Das trübt das Gesamtbild jedoch nicht, denn in puncto Farbgenauigkeit zeigte der A400 Pro nach der Kalibrierung ein Niveau, das wirklich überraschte.

Die Kalibrierung konnte vor allem den Weißabgleich korrigieren und die zuvor sichtbare Wärme des Bildes beseitigen. Nach der Korrektur zeigten die Weißtöne keinen Gelbstich mehr, und die Farben wirkten neutraler und natürlicher. Die größte Verbesserung war bei SDR-Inhalten zu sehen, wo das Bild gleichmäßiger und deutlich näher an der Referenz lag. Einen ähnlichen Effekt erzielte man auch im HDR. Nach der Kalibrierung wirkte das Bild strukturierter, obwohl sich nicht alle Einschränkungen des Fernsehers eliminieren ließen. Am meisten Anlass zur Kritik gaben weiterhin intensive Rottöne, die nicht immer mit ausreichender Präzision wiedergegeben wurden. In der Praxis kommt das MRGB85 mit alltäglichen SDR-Inhalten sehr gut zurecht, während seine Einschränkungen bei anspruchsvolleren HDR-Materialien deutlich sichtbar bleiben.

Smoothness of tonal transitions

9/10

8.9/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

TCL A400 Pro kommt sehr gut mit der Flüssigkeit der Tonwertübergänge zurecht. Die Gradation ist in den meisten Inhalten glatt, und mögliche Unvollkommenheiten sind erst in Extremfällen sichtbar, vor allem bei feinen Grauabstufungen. Man muss übrigens hinzufügen, dass die überwiegende Mehrheit der Fernseher bei solchen Szenen Probleme hat. Ebenso erfreulich ist, dass es bei der Gradation in Dolby Vision keine Probleme gibt. Der A400 Pro erzeugte in diesem Format kein zusätzliches Banding und keine sichtbaren Artefakte, was in letzter Zeit keineswegs selbstverständlich ist. Das ist ein weiterer Faktor, der die Wiedergabe von Filmen und Serien in HDR positiv beeinflusst.

Der LG MRGB85 kommt mit tonalen Übergängen ganz gut zurecht. In hellen Szenen ist das Phänomen der Posterisierung am wenigsten spürbar, und der Fernseher trennt die einzelnen Abstufungen problemlos voneinander. Etwas schlechter sind die tonalen Übergänge in dunklen Szenen, wo die Posterisierung in den anspruchsvollsten Momenten, wenn in dunkle Graustufen übergegangen wird, stärker sichtbar sein kann. Das ist jedoch ein typisches Verhalten bei den meisten Fernsehern. Erwähnenswert ist, dass ein ähnliches Verhalten auch im Dolby-Vision-Modus zu beobachten ist, in dem die Posterisierung beim MRGB85 etwas stärker ausfällt als sonst.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

5.5/10

7.8/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Die digitale Bildverarbeitung ist leider eine der schwächeren Seiten des TCL A400 Pro. Das bedeutet nicht, dass der Fernseher schlecht arbeitet, aber von etwas deutlich Überdurchschnittlichem kann hier keine Rede sein. Das Upscaling an sich ist in Ordnung: Kanten werden recht gut geglättet, das Bild wirkt nicht übermäßig scharf oder pixelig, und Inhalte niedrigerer Qualität lassen sich ohne größere Beschwerden ansehen. Gleichzeitig hat das Bild einen leicht weicheren Charakter und es fehlt die Präzision, die die besten Bildprozessoren in teureren Fernsehern bieten können.

Viel schlechter sieht es dagegen bei Tonwertübergängen aus, die durch starke Kompression des Signals entstehen. TCL hat den A400 Pro mit der Funktion „Stufenweises Glätten“ ausgestattet, die theoretisch sichtbare Farbverläufe und Artefakte bei minderwertigen Quellen reduzieren sollte. In der Praxis ist ihre Wirksamkeit jedoch sehr begrenzt. Sie verbessert die Tonwertübergänge nicht in spürbarem Maße und glättet bei höheren Einstellungen zusätzlich Details im Bild, wodurch dieses einen künstlichen, leicht verschwommenen Charakter erhält. Deshalb ist es unserer Meinung nach am besten, diese Funktion ausgeschaltet zu lassen. Der A400 Pro kommt mit dem grundlegenden Upscaling ganz ordentlich zurecht, aber wenn ihr häufig stark komprimierte Inhalte mit sichtbarer Posterisierung anschaut, wird dieses Modell nicht zu den besten Optionen gehören.

Upscaling und die digitale Bildverarbeitung schneiden beim LG MRGB85 ziemlich gut ab. Der Prozessor Alpha 8 AI 4K Gen7 skaliert Inhalte mit niedriger Auflösung zuverlässig, und unabhängig von der Quelle lässt sich Overscan problemlos deaktivieren. Der Fernseher kommt auch mit Kompressionsartefakten gut zurecht. Die Funktion „Płynna gradacja” kann sichtbare Bänder und tonale Unregelmäßigkeiten wirksam reduzieren, arbeitet aber nicht immer präzise. Bei höheren Einstellungen glättet sie mitunter auch feine Details, etwa die Struktur von Materialien. Positiv ist, dass dabei das Filmkorn nicht entfernt wird. Am sichersten nutzt man die Einstellung „Niskie” oder „Średnie”, die den besten Kompromiss zwischen Artefaktreduktion und Detailerhalt bietet.

Blur and motion smoothness

7.1/10

7.3/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 120Hz (double contours)
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
Yes, 240Hz (double contours)
Yes, 240Hz (double contours)
Brightness drop with BFI
25%
63%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Blur (4K@144Hz):

Blur (4K@144Hz):

TCL A400 Pro wurde mit einem 144 Hz Panel ausgestattet, in der Praxis interessiert uns hier aber vor allem das Verhalten bei 120 Hz. Auf diese Bildwiederholfrequenz beschränken sich heute die meisten Konsolen sowie viele Sportübertragungen und Inhalte mit hoher Bildrate. In diesem Bereich schneidet der Fernseher ganz gut ab. Die Schärfe bewegter Objekte ist wirklich ordentlich, besonders nach entsprechender Konfiguration der Bewegungsinterpolation. Für eine flüssigere Darstellung sorgt die Funktion „Bewegungsschärfe”. In ihren Einstellungen findet man zwei Regler, mit denen sich das Verhalten der Bewegungsinterpolation nach den eigenen Vorlieben anpassen lässt, jeweils separat für Inhalte mit niedrigerer und höherer Bildrate. Dadurch lässt sich sowohl ein filmischeres als auch ein deutlich flüssigeres Bild erzielen. Wer sich nicht mit manuellen Einstellungen beschäftigen möchte, kann auf voreingestellte Profile zurückgreifen, etwa niedrig, mittel, hoch, Kino oder Natur.

LG MRGB85 ist mit einem VA-Panel mit nativer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz ausgestattet, daher schneidet er in Sachen Bewegungsdarstellung sehr gut ab. Der Fernseher unterstützt problemlos 120-Hz-Inhalte von Konsolen und höhere Bildwiederholraten bei Anschluss an einen PC. Das ist nicht nur beim Spielen relevant, sondern auch beim Sportsehen, wo Kamerabewegungen deutlich flüssiger wirken als bei Einsteigermodellen mit 60-Hz-Panels. Zudem steht das TruMotion-System zur Verfügung, mit dem man den Grad der Bewegungsinterpolation selbst einstellen kann. Man kann das eher filmische Bewegungsbild beibehalten oder die Bildflüssigkeit erhöhen, was sich bei Sportübertragungen und TV-Sendungen bewährt. Der Einstellbereich ist großzügig, sodass sich die Wirkung der Bewegungsinterpolation problemlos an die eigenen Vorlieben anpassen lässt.

Console compatibility and gaming features

9.8/10

9.8/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 288Hz
    48 - 144Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

In puncto Funktionen für Spieler überzeugt der TCL A400 Pro. Der Fernseher bietet praktisch alles, was man heute von einem Gaming-Fernseher erwarten kann: 4K bei hoher Bildwiederholrate, VRR, ALLM, eine korrekte Implementierung von HDR-Formaten in Spielen, darunter Dolby Vision, sowie HGiG. Dadurch arbeitet er sowohl mit Konsolen der neuen Generation als auch mit dem PC gut zusammen. Positiv zu vermerken ist auch die Game Bar, ein spezielles Panel mit den wichtigsten Einstellungen für Spieler. Von dort aus kann man schnell grundlegende Informationen zum Signal, zur Bildwiederholrate oder zu aktiven Funktionen prüfen und zudem das Erscheinungsbild sowie das Verhalten einzelner Einstellungen an die eigenen Vorlieben anpassen. Eine Lösung, die die Bildqualität zwar nicht an sich verändert, aber den Bedienkomfort beim Spielen deutlich erhöht.

Der einzige Kritikpunkt ist die Anzahl vollwertiger HDMI 2.1-Anschlüsse. Der A400 Pro hat von vier verfügbaren Anschlüssen nur zwei solche, und einer davon übernimmt gleichzeitig die eARC-Funktion. In der Praxis bedeutet das, dass man beim Anschluss von zwei Konsolen der neuen Generation und einer Soundbar auf Einschränkungen stoßen kann. In einem solchen Fall muss man entweder die Geräte umstecken oder zusätzliche Hardware verwenden, zum Beispiel einen AV-Receiver oder einen Soundbar mit HDMI-Eingängen. Trotzdem kann man den A400 Pro als Gaming-Fernseher kaum schlecht bewerten. Das Funktionspaket für Spieler ist hier wirklich üppig.

Beim Spielen schneidet der LG MRGB85 eindeutig am besten ab. Der Hersteller hat bei der Ausstattung nicht gespart und praktisch das gesamte Funktionspaket aus teureren Fernsehern in dieses Modell übernommen. Wir bekommen drei HDMI-2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite von 48 Gbit/s. Jeder von ihnen unterstützt 4K bei 120 Hz von Konsolen und nach Anschluss eines Computers auch 4K bei 144 Hz. Man muss sich also nicht überlegen, an welchen Anschluss man die Konsole oder den PC anschließt, denn alle bieten dasselbe Funktionsangebot.

An Bord sind außerdem VRR, AMD FreeSync Premium, NVIDIA G-Sync Compatible, ALLM und HGiG. Auch Dolby Vision Gaming fehlt nicht, sodass in unterstützten Spielen auf der Xbox gleichzeitig hohe Bildwiederholraten und dynamisches HDR genutzt werden können. Ergänzt wird das Ganze durch den Game Optimizer, also ein praktisches Menü für Spieler. Ohne das Spiel zu verlassen, kann man das Bildprofil wechseln, Details in den Schatten aufhellen oder die aktuelle Bildrate prüfen. In puncto Gaming-Funktionen bietet der MRGB85 also nahezu dasselbe wie deutlich teurere LG-Modelle.

Input lag

9.8/10

9.7/10

SDR

1080p60
14 ms
19 ms
1080p120
11 ms
10 ms
2160p60
14 ms
18 ms
2160p120
11 ms
9 ms

HDR

2160p60
14 ms
18 ms
2160p120
11 ms
9 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
14 ms
21 ms
2160p120 DV
11 ms
9 ms

Die Eingabeverzögerung des TCL A400 Pro ist sehr gering. Bei einem 120-Hz-Signal haben wir einen Wert von rund 11 ms gemessen, bei 60 Hz etwa 15 ms. Das sind zwar keine Werte im Bereich von ein paar Millisekunden, wie bei einigen OLEDs, aber in der Praxis spielt das keine größere Rolle. Die Verzögerung ist so gering, dass die Steuerung schnell, reaktionsschnell und durchweg komfortabel bleibt, sowohl an der Konsole als auch beim Anschluss an einen Computer.

Der Input-Lag des LG MRGB85 ist wirklich niedrig. Bei uns gemessene Werte lagen bei etwa 10 ms bei einem 120-Hz-Signal und bei etwa 20 ms bei 60 Hz. Wichtig ist, dass wir vergleichbare Ergebnisse auch im Dolby-Vision-Modus erzielt haben. Das sind vielleicht nicht die absolut besten Werte auf dem Markt, aber in der Praxis reichen sie völlig für ein komfortables und flüssiges Spielerlebnis. Die Verzögerung ist nicht spürbar und sollte selbst in schnellen Actionspielen oder Online-Titeln nicht stören.

Compatibility with PC

8.9/10

8.4/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Good
Readability of dark text and shapes
Very Good
Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
11ms
9ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
RGB
Max refresh rate
144Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

TCL A400 Pro eignet sich auch ziemlich gut als großer PC-Monitor. Dabei helfen natürlich die ganzen Funktionen, die man vom Gaming kennt: VRR, FreeSync, Kompatibilität mit G-Sync, eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz und ein sehr niedriger Input-Lag. Wenn jemand einen PC anschließen und vom Sofa aus oder am Schreibtisch spielen möchte, ist der Fernseher dafür problemlos geeignet. Wichtig ist auch, dass er sich bei normaler Arbeit am Computer gut schlägt. Bei 120 Hz sind Schriften sehr gut lesbar, sodass die Nutzung von Browser, Dokumenten oder des Systems die Augen nicht ermüdet. Etwas schlechter sieht es nach dem Umschalten auf 144 Hz aus. Dann wirken die horizontalen Elemente der Buchstaben leicht dunkler. Das stört im Alltag jedoch kaum. Insgesamt ist die Textlesbarkeit sehr gut.

MRGB85 versteht sich sehr gut mit dem PC. Die Unterstützung von 4K bei 144 Hz sowie G-Sync Compatible und FreeSync Premium machen ihn nicht nur zu einem Gaming-Bildschirm, sondern auch zu einem durchaus brauchbaren Monitor für die Arbeit. Was die Lesbarkeit von Texten angeht, ist er schlicht gut. Der Fernseher unterstützt Chroma 4:4:4 korrekt, sodass kleine Schriften und Systemelemente scharf bleiben. Erst beim sehr nahen Blick auf den Bildschirm lassen sich kleine Abweichungen an den Buchstabenkanten erkennen, aber aus normalem Abstand bei einem 55" oder größeren Bildschirm spielt das überhaupt keine Rolle.

Viewing angles

3.9/10

3.4/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
79%
71%

Die Blickwinkel gehören nicht zu den Stärken des TCL A400 Pro. Das liegt vor allem am eingesetzten VA-Panel, das zwar Vorteile wie besseren Kontrast bietet, dafür beim Betrachten aus schräger Perspektive naturgemäß schlechter abschneidet. Schon ein stärkeres Abweichen von der Bildschirmachse führt zu einem Abfall von Helligkeit und Farbsättigung. Das ist also nicht das Niveau, das wir von IPS-/ADS-Panels kennen, und erst recht nicht das der OLED-Displays, die diesbezüglich weiterhin außerhalb der Reichweite klassischer LCDs liegen. Den A400 Pro sollte man daher möglichst direkt von vorn betrachten. Dann wirkt sein Bild deutlich am besten.

Die Betrachtungswinkel des LG MRGB85 sind durchschnittlich. Aufgrund des eingesetzten VA-Panels verliert das Bild bereits bei leichtem seitlichem Blick recht schnell an Farbsättigung. Das ist eine typische Eigenschaft dieser Panelart: Im Tausch für hohen Kontrast erhält man schwächere Blickwinkel. IPS-Panels verhalten sich umgekehrt: Sie bieten einen geringeren Kontrast, bewahren die Farben aber besser, wenn man seitlich auf den Bildschirm schaut. Theoretisch gehört das MRGB85 zur Familie der RGB-Fernseher, bei denen die Betrachtungswinkel besser sein können als bei Modellen mit zusätzlichen QLED-Filtern. Hier bringt das jedoch keinen großen Vorteil. Die geringe Anzahl an Zonen, die am Rand des Bildschirms angeordnet sind, und ihre Funktionsweise sorgen dafür, dass das Bild bei seitlicher Betrachtung schnell an Qualität verliert, ähnlich wie bei herkömmlichen LCD-Bildschirmen.

Daytime performance

5.7/10

6.1/10

Panel finish
Matte
Satin
Reflection suppression
Very Good
Decent
Black levels during daytime
Poor
Good

Panel brightness

LG MRGB85B: 515 cd/m2

TCL A400 PRO: 460 cd/m2

TCL A400 Pro schlägt sich ganz gut in einem hellen Wohnzimmer. Am meisten bewirkt hier die matte Bildschirmoberfläche, die Spiegelungen sehr effektiv dämpft und dafür sorgt, dass man tagsüber nicht gegen jedes Fenster oder jede Lampe kämpfen muss, die sich im Panel spiegelt. Hinzu kommt eine ordentliche Helligkeit im SDR-Bereich von etwa 600 Nits, sodass die Lesbarkeit des Bildes bei Tageslicht wirklich gut ist. Man sollte jedoch bedenken, dass die matte Beschichtung auch ihren Preis hat. In einem stark beleuchteten Raum kann das Bild etwas an Tiefe verlieren, und die Farben wirken nicht mehr so intensiv wie am Abend. Spiegelungen sind deutlich weniger sichtbar, gleichzeitig sinkt aber die Farbsättigung merklich. Er ist weiterhin ein guter Fernseher für ein helles Wohnzimmer, am besten eignet er sich, wenn es vor allem auf Komfort beim Schauen ankommt und nicht auf ein maximal spektakuläres Bild.

LG MRGB85 kommt in einem hellen Raum ziemlich gut zurecht. Seine durchschnittliche Helligkeit liegt bei etwa 500 Nits, also deutlich über dem Durchschnitt. Dadurch bleibt das Bild in einem mäßig sonnendurchfluteten Wohnzimmer gut ablesbar und wirkt nicht matt. Schlechter schneidet die Displaybeschichtung ab, die Spiegelungen nur durchschnittlich dämpft. Direkte Reflexionen von Fenstern oder Lampen können deutlich sichtbar sein, deshalb sollte man den Fernseher nicht direkt gegenüber großen Fensterflächen oder starken Lichtquellen aufstellen.

Panel details

Backlight Type
Mini-LED PFS LED
Mini-LED PFS LED
Software version during testing
V8-0012T01-LF1V643.003175
43.11.79
Image processor
MT 5896, 2.5 GB RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review TCL A400 PRO TV Panel details
Review LG MRGB85B TV Panel details

TCL A400 PRO

LG MRGB85B

TV features

7.4/10

7.7/10

  • System
    Google TV
    WebOS
  • System performance
    Good
    Very good
  • HDMI inputs
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    Yes
  • Recording programming
    No
    Yes
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    No
    No
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review TCL A400 PRO TV features
Review TCL A400 PRO TV features
Review TCL A400 PRO TV features
Review TCL A400 PRO TV features
Review LG MRGB85B TV features
Review LG MRGB85B TV features
Review LG MRGB85B TV features
Review LG MRGB85B TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    No
    No
  • Font size adjustment
    Yes
    No
  • Audio description
    Yes
    Yes

Google TV

TCL A400 Pro läuft mit Google TV, daher erhalten wir in puncto Smart-TV ein sehr solides Paket. Alle wichtigen Apps sind vorhanden: YouTube, Netflix, Disney+, Max, Prime Video, Apple TV und alle anderen Dienste, die man heute erwartet. Dazu kommen Chromecast, die Sprachsuche und der Google Assistant. Das System selbst läuft flüssig und ist benutzerfreundlich, obwohl der Home-Bildschirm, wie bei Google TV üblich, oft mit Empfehlungen und beworbenen Inhalten gefüllt ist. Das gefällt manchen, andere kann es etwas stören. Funktional lässt sich hier jedoch kaum etwas Ernsthaftes beanstanden.

Digitale Kunstgalerie

Der interessanteste Teil beginnt bei der digitalen Galerie, denn genau sie soll den A400 Pro von normalen Fernsehern unterscheiden. TCL bietet Zugang zu über 80 Kunstwerken, die angezeigt werden können, wenn der Bildschirm nicht zum Anschauen von Filmen oder Serien genutzt wird. So muss der Fernseher an der Wand nicht als schwarze Fläche hängen, sondern kann tatsächlich wie ein Bild wirken. Dabei hilft auch ein Helligkeitssensor, der den Bildschirm an die Raumlichtverhältnisse anpasst. Und hier gibt es eine gute Nachricht im Vergleich zum älteren NXT Vision A300. Beim A400 Pro wurde das lästige Helligkeitsproblem im Kunstmodus behoben. Jetzt sind die Galerie-Einstellungen vom normalen TV-Betrieb getrennt, sodass man eine niedrigere Helligkeit für Kunstwerke einstellen kann, ohne die Einstellungen für Filme oder Fernsehen zu beeinträchtigen. Kleines Detail, aber in der Praxis sehr wichtig, denn genau dadurch ähnelt der Bildschirm eher einem Gemälde als einem leuchtenden Fernseher. TCL bietet außerdem die Möglichkeit, eigene Grafiken mithilfe künstlicher Intelligenz zu erstellen. Der Hersteller spricht von über 100.000 verfügbaren Werken und Varianten, es gibt also reichlich Auswahl. Man kann bei der vorgefertigten Galerie bleiben oder etwas wählen, das besser zum eigenen Geschmack und zur Zimmergestaltung passt.

Klassische Funktionen

Die klassischen Funktionen des Fernsehers sind deutlich weniger spannend. Der A400 Pro sticht hier nicht besonders hervor. Es gibt Standardfernsehen, einen Programmführer und grundlegende Optionen, aber keine größeren Extras, die die Nutzung des traditionellen Fernsehens verändern würden.

Der LG MRGB85 läuft mit webOS, das schnell und übersichtlich ist und Zugang zu allen wichtigen Streaming-Apps bietet. Das Menü läuft flüssig, und die Navigation fällt nicht schwer. Der Fernseher ist auch für klassisches Fernsehen gut geeignet. Hier gibt es unter anderem Time Shift, HbbTV und einen praktischen Senderführer. Der MRGB85 eignet sich also sowohl zur Nutzung von Netflix und YouTube als auch für das tägliche Fernsehen.

Zur Bedienung dient eine neuere Version der Magic-Fernbedienung. Im Vergleich zu älteren Modellen wurde sie deutlich verschlankt und die klassische Zifferntastatur entfernt. Dafür liegt sie besser in der Hand und ist im Alltag bequemer. Das charakteristische Gyroskop wurde beibehalten, mit dem man den Cursor auf dem Bildschirm per Handbewegung steuert. In Verbindung mit webOS funktioniert diese Lösung sehr gut.

Apps

9.6/10

9.1/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

9.5/10

9/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
Yes
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
No
WebP
Yes
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Die Wiedergabe von Dateien über USB ist eine der Stärken des TCL A400 Pro. Der integrierte Player schneidet sehr gut ab und gehört ohne Weiteres zu den besten. Er bewältigt problemlos gängige Video-, Audio- und Bildformate, sodass es in den meisten Fällen reicht, einen USB‑Stick oder eine externe Festplatte anzuschließen und das Material einfach zu starten. Gute Nachricht: Man muss nicht sofort externe Player installieren. Der A400 Pro unterstützt von Haus aus ein wirklich breites Spektrum an Dateien und bereitete in unserem Test keine größeren Probleme bei deren Wiedergabe.

Der integrierte Mediaplayer bewältigt die meisten gängigen Video-, Musik- und Bildformate, sodass im Alltag nichts fehlen sollte. Einzig ein ungewöhnlicher Fehler trat bei HEIC-Dateien auf. Der Fernseher zeigte deren Vorschaubilder korrekt, konnte das Foto nach dem Öffnen aber nicht in voller Auflösung darstellen. Ansonsten arbeitete der Player ohne größere Beanstandungen.

Sound

6.6/10

6.4/10

  • Maximum volume
    83dB
    86dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Der Klang des TCL A400 Pro ist eher durchschnittlich. Die wichtigste gute Nachricht ist, dass der Fernseher laut spielen kann. Er erreicht problemlos etwa 83 dB, sodass die Lautstärke kein größeres Problem darstellt. Positiv ist auch die Unterstützung von Formaten wie Dolby Atmos und dem in Fernsehern immer seltener anzutreffenden DTS. Damit sind die größeren Lobpunkte aber auch schon erschöpft. Das standardmäßige 2.0-Lautsprechersystem hat seine Grenzen und man kann aus ihm kaum mehr herausholen. Es fehlt vor allem an Bass und an Raumeindruck. Der Ton ist zwar für normales Fernsehen oder YouTube in Ordnung, wirkt bei Filmen, Serien und erst recht bei Musik jedoch schnell zu flach. Deshalb würden wir zum A400 Pro auf jeden Fall raten, zumindest eine einfache Soundbar oder ein klassisches Heimkino zuzulegen. Zumal der Fernseher selbst Dolby Atmos und DTS unterstützt, liegt es nahe, externe Lautsprecher anzuschließen, die diese Möglichkeiten tatsächlich nutzen.

Der Klang des LG MRGB85 ist schlichtweg ordentlich und es ist schwer, mehr darüber zu sagen. Das hier eingesetzte 2.0-System mit einer Gesamtleistung von 20 W spielt ähnlich wie die meisten auf dem Markt erhältlichen Fernseher. Es fehlt ihm ein klarer Bass und eine größere Räumlichkeit, obwohl man zugeben muss, dass es recht laut spielen kann. Für den täglichen Fernsehkonsum reicht dieses Setup aus. Wer Wert auf einen volleren und eindrucksvolleren Klang legt, sollte jedoch über den Kauf einer Soundbar oder eines Heimkinosystems nachdenken.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

83dBC (Max)

75dBC

86dBC (Max)

75dBC

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