SONY Bravia 9 II XR95M2 vs Samsung QN80H

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Samsung QN80H
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BRAVIA 9 II / XR95M2 / XR9M2

Available screen sizes: 65”75”85”115”

Available screen sizes: 55”65”75”85”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Overall rating

8.9

7.3

  • Movies and series in UHD quality

    8.9

    7.0

  • Classic TV, YouTube

    8.4

    6.8

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    8.0

    6.8

  • Gaming on console

    9.2

    9.0

  • TV as a computer monitor

    7.8

    8.9

  • Watching in bright light

    10.0

    5.8

  • Utility functions

    8.8

    7.3

  • Apps

    9.6

    9.3

  • Sound quality

    9.0

    7.1

Advantages

  • Hervorragendes Schwarz für ein LCD RGB Mini-LED-Panel

  • Extrem hohe Helligkeit in HDR und SDR (identisch mit dem Regie-Monitor Sony BVM-HX3110)

  • Hervorragende Leistung bei Tageslicht dank des matten Panels

  • Sehr gute Farbwiedergabe

  • Marktführende digitale Bildverarbeitung

  • Viele Funktionen für Gamer (VRR, ALLM, HDMI 2.1)

  • Ziemlich gute Blickwinkel (für ein VA-Panel)

  • Ausgereiftes Betriebssystem Google TV und zwei Fernbedienungen im Lieferumfang

  • Sehr guter Klang

  • Unterstützung für Premium-Video- und Audioformate: Dolby Vision, Dolby Atmos, DTS:X

  • Gute Schwarzwerte dank Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung

  • Hohe Helligkeit, über 1000 Nits im HDR

  • Satte Farben dank Quantum Dots (QLED)

  • Hohe Bildwiederholrate: 144 Hz

  • 4 HDMI 2.1-Anschlüsse

  • Sehr geringe Eingabeverzögerung (Input Lag)

  • Erweiterte Gaming-Funktionen

  • Schnelles Tizen-Betriebssystem

  • Sieben Jahre Systemsupport

  • Sehr gute Zusammenarbeit mit PCs (240-Hz-Modus, hervorragende Schriftlesbarkeit)

  • Verstellbarer Abstand und höhenverstellbare Standfüße

Disadvantages

No like
  • Nur 2 HDMI 2.1-Anschlüsse (im Top-Modell 2026?!)

  • Keine 98-Zoll-Variante im Angebot

  • Begrenzte Funktionen zur Bildkalibrierung

  • Deutlich sichtbares Arbeiten der Dimming-Zonen bei seitlicher Betrachtung

  • Keine hohen Bildwiederholraten für PC-Spieler (höher als 120 Hz)

  • Geringe Anzahl an Local-Dimming-Zonen, 110 im 65-Zoll-Modell

  • Mäßige Reflexionsunterdrückung

  • Keine USB-Aufnahme und keine PiP-Funktion

  • Nicht sehr elegante Kunststofffüße

  • Keine solarbetriebene Fernbedienung 😓

Our verdict

Die Sony Bravia 9 II ist ohne Zweifel eines der fortschrittlichsten Fernsehgeräte, die jemals durch unsere Redaktion gegangen sind. Die Japaner haben ein echtes Monster erschaffen und dafür eine völlig neue RGB-Mini-LED-Beleuchtungsstruktur entwickelt, die sie selbst "True RGB" nennen. Doch die Technologie allein ist nur die halbe Miete. Erst im Zusammenspiel mit den über Jahre verfeinerten Bildverarbeitungsalgorithmen von Sony ist ein Fernseher entstanden, der dem Regie-Bild näherkommt als jeder andere Bildschirm, den wir bisher testen konnten. Hier zeigt sich, warum Sony seit Jahren einen so guten Ruf in der Bildwelt genießt. HDR sieht spektakulär aus, die Helligkeit wirkt stellenweise fast absurd, die Schwarzwerte überraschen für einen LCD-Fernseher, und die Farben sind zugleich äußerst lebendig und natürlich. Vor allem aber ergibt all das ein stimmiges Gesamtbild. Es entsteht nicht der Eindruck, dass der Fernseher nur mit Zahlen in der Spezifikation imponieren will – das Anschauen macht einfach große Freude, egal ob Film, Serie oder Gaming. Abgesehen von der hervorragenden Bildqualität darf man nicht vergessen, dass es sich einfach um einen kompletten Fernseher handelt. Google TV läuft flott und bietet praktisch alle wichtigen Apps, Spieler erhalten das volle Premium-Funktionspaket, und die Unterstützung für Audio- und Videoformate lässt kaum Raum für Kritik. Solche Eigenschaften erwarten wir von einem Gerät, das den Anspruch erhebt, Fernseher des Jahres 2026 zu sein.

Gibt es Nachteile? Natürlich gibt es welche. Selbst die Bravia 9 II ist keine perfekte Konstruktion. Interessanterweise betreffen unsere größten Einwände nicht die Bildqualität, denn sie ist absolut phänomenal. Viel mehr irritieren die Entscheidungen des Herstellers selbst. Im Topmodell 2026 gibt es immer noch nur zwei HDMI-2.1-Ports, was bei Konsole, PC oder Audioequipment schlichtweg nervig sein kann. Zweitens fehlt eine 98-Zoll-Variante. Es ist wirklich schwer nachzuvollziehen, warum ein Fernseher dieser Klasse nicht in der derzeit so beliebten Größe angeboten wird.

Also lohnt sich der Kauf der Bravia 9 II? Unsere Antwort lautet: JA, JA und noch einmal JA. Wenn Sie einen Fernseher aus dem absoluten Spitzenbereich suchen und Ihnen in erster Linie die Bildqualität wichtig ist, dann ist es derzeit schwer, eine bessere Wahl zu finden. Sony hat nicht nur bewiesen, dass RGB-Mini-LED enormes Potenzial hat, sondern auch gezeigt, wie diese Technologie eingesetzt werden sollte. Der Zusatz "True RGB" kommt hier nicht von ungefähr. Zudem kann man angesichts des aktuellen Preises dieses Modells ruhig sagen, dass dieser im Vergleich zur Konkurrenz wirklich vernünftig kalkuliert ist. Die Bravia 9 II ist nicht nur einer der besten Fernseher des Jahres 2026. Sie setzt einen neuen Maßstab und zeigt der gesamten Branche, wie das Bild auf einem RGB-Mini-LED-Fernseher aussehen sollte.

Der Samsung QN80H ist ein wirklich gelungenes Mittelklasse-Fernsehgerät und unserer Meinung nach sollte man genau so auf ihn schauen. Nicht als neues Neo-QLED-Flaggschiff, sondern als erstes Modell im Samsung-Portfolio, das bereits einen deutlichen Vorgeschmack auf bessere Bildqualität liefert. Vollflächige Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, hohe Helligkeit und gut gesättigte Farben sorgen dafür, dass für jemanden, der von einem gewöhnlichen LCD-Fernseher umsteigt, der Unterschied wirklich groß sein kann. Ein riesiger Pluspunkt dieses Modells ist, dass Samsung ihm funktional nicht stiefmütterlich begegnet ist. Der QN80H hat nahezu dasselbe umfangreiche Ausstattungspaket erhalten wie die Flaggschiffe. Es gibt also ein komplettes Paket für Gamer, angeführt von vier HDMI-2.1-Ports, sowie ein außerordentlich schnelles Tizen-System, das zudem garantierte Unterstützung und Updates für die nächsten 7 Jahre erhält.

Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass es sich nicht um ein Modell aus der obersten Liga handelt. Die Anzahl der Dimming-Zonen der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung bricht keine Rekorde, weshalb in anspruchsvollen Szenen gewisse Kompromisse bei der Bildqualität sichtbar sind. Es gibt auch kleine Entscheidungen, die uns schlicht nicht gefallen, etwa die Abschaffung der Solarfernbedienung zugunsten einer weniger eleganten Version mit Batteriebetrieb. Trotzdem kann man dem QN80H kaum vorwerfen, in einem wesentlichen Bereich schlecht abzuschneiden. Es ist ein Fernseher, der in praktisch jedem Bereich mindestens gut zurechtkommt. Genau solche Erwartungen sollte man an ihn haben. Er versucht nicht krampfhaft, ein Flaggschiff vorzutäuschen, enttäuscht aber in keinem Aspekt. Genau solche Ergebnisse hatten wir von der „80“-Serie erwartet, und diese Erwartungen wurden erfüllt. Lohnt sich der Kauf? Ja, aber viel hängt vom Preis ab. Bei einem entsprechend attraktiven Preis kann der QN80H erneut zu einem der sinnvollsten Samsung-Modelle für diejenigen werden, die in eine höhere Bildqualitätsstufe einsteigen möchten, aber nicht bereit sind, für die teuersten Modelle der Marke draufzuzahlen.

TV appearance

HDMI inputs
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Sony S-Center)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Super Premium
Good
Stand type
Central
Legs
Bezel color
Black
Graphite
Stand
Fixed
Height adjustment, Base adjustment
Flat design
Yes
Yes
Accessories
Two remote controls
Stand

Contrast and black detail

8.6/10

6.7/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 1500 (30 x 50)

Local dimming function: Yes, number of zones: 110 (10 x 11)

Contrast:

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

218,000:1

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

66,700:1

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

448,850:1

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

12,700:1

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Contrast and black detail

Result

4,200:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

18,900:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

7,100:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

23,200:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

7,750:1

Review Samsung QN80H Contrast and black detail

Result

3,800:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

In der von uns getesteten 65-Zoll-Größe zählten wir genau 1500 unabhängige Dimmzonen. In Kombination mit dem von Haus aus hohen Kontrast des eingesetzten VA-Panels führt das zu sehr guten Ergebnissen bei der Wiedergabe dunkler Szenen. Zwar ist die Zonenzahl nicht so beeindruckend wie bei klassischen Displays mit QD‑Mini‑LED-Hintergrundbeleuchtung, doch gleichen die Algorithmen von Sony diese Unterschiede mehr als aus. Der von uns gemessene Kontrast erreicht sehr hohe Werte, und in einfacheren, dunklen Einstellungen mit überwiegend tiefem Schwarz kann das Bild sogar an OLED-Bildschirme erinnern. Natürlich hat die Mini‑LED-Technologie physikalische Grenzen und ist kein OLED. Wenn auf dem Bildschirm kleine, helle Elemente vor dunklem Hintergrund erscheinen, bleibt der Halo-Effekt sichtbar (also die charakteristische helle Aura um einen hellen Punkt, die daraus resultiert, dass die Beleuchtungszone deutlich größer ist als ein einzelner Pixel).

Bei der Bravia 9 II verhält sich dieses Phänomen jedoch ganz anders als bei klassischen LCD-Fernsehern. Dank der neuen Architektur nehmen die Halos um Objekte die Farbe des dargestellten Elements an. Das sieht man gut an einer Szene im Cockpit eines Hubschraubers: Die Halo-Leuchterscheinung um die Kontrollleuchten ist nicht weiß-bläulich, sondern nimmt genau den grünen Ton der im Cockpit leuchtenden LEDs an. Für das menschliche Auge wirkt ein solches Bild deutlich stimmiger und vermittelt ein größeres Tiefenempfinden, auch wenn der rein mathematische, messbare Kontrast an genau dieser Stelle nicht revolutionär ist. Sony beweist einmal mehr, dass es die besten Algorithmen für lokales Dimming auf dem Markt hat. Die Software verursacht keine künstlichen, plötzlichen Aufhellungen und geht sehr souverän mit den unerwünschten Nebenwirkungen der zonenbasierten Technologie um. Wenn Sie sich fragen, welches RGB-Display derzeit die beste Steuerung der Dimmzonen bietet, ist die Bravia 9 II die Antwort.

QN80H gehört zur Neo QLED-Linie, was bedeutet, dass er eine direkte, zonale Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung besitzt. In der getesteten 65-Zoll-Variante zählten wir genau 110 Zonen der lokalen Dimmung. Im Vergleich zur aggressiv bepreisten chinesischen Konkurrenz mag diese Zahl nicht umwerfend wirken, ist aber dennoch ungleich besser als gar keine Dimmung oder die in niedriger positionierten Modellen verwendete Edge-Dimming-Technik. Vor allem hat Samsung den QN80H mit einem hochkontrastigen VA-Panel kombiniert. Dadurch kann der Fernseher selbst bei einer relativ geringen Anzahl an Zonen wirklich gute Ergebnisse erzielen. In unseren Tests mit Filmszenen schlug sich der QN80H recht solide, besonders dort, wo auf dem Bildschirm tiefes Schwarz vorherrschte. Bei Filmen wie Oblivion war das von uns gemessene Schwarz sogar 3- bis 4-mal tiefer als die nativen Möglichkeiten des Panels. Das ist ein Beleg dafür, dass der Fernseher die entsprechenden Bereiche effizient und präzise abdunkeln kann, um ein Bild mit zufriedenstellendem Kontrast darzustellen.

Probleme treten jedoch in anspruchsvolleren Momenten auf. In Szenen mit vielen feinen Details auf dunklem Hintergrund (Aufnahme mit dem Hubschrauber unten) zeigt sich die größte Schwäche des QN80H. Wenn auf dem Bildschirm kleine, aber sehr helle Punkte erscheinen, gerät der Dimming-Algorithmus deutlich ins Straucheln. Anstatt nur diese Details präzise zu beleuchten, hellt der Fernseher nahezu den gesamten Bildschirm auf, wodurch das Schwarz rundherum stark gräulich wird. Das ist eine direkte Folge der geringen Anzahl an Dimming-Zonen. Es bleibt zu hoffen, dass Samsung den Algorithmus in künftigen Software-Updates optimiert. Trotzdem bewerten wir den Gesamtkontrast positiv, besonders im Vergleich zu Bildschirmen, die überhaupt keine zonale Hintergrundbeleuchtung besitzen.

HDR effect quality

9.3/10

5.8/10

Supported formats
HDR10, Dolby Vision, HLG
HDR10, HDR10+, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 98.7%, Bt.2020: 90.0%
DCI P3: 93.3%, Bt.2020: 71.1%

Luminance measurements in HDR:

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

3003 nit

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

2717 nit

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

2755 nit

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

2230 nit

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 Brightness measurement

Result

2033 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

694 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

385 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

703 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

307 nit

Review Samsung QN80H Brightness measurement

Result

660 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: HDR10+

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Samsung QN80H

SONY Bravia 9 II XR95M2

The real showcase of the new backlight architecture and Sony’s processor is the reproduction of HDR content. At the official launch engineers at Sony said (not officially 😉) that the Bravia 9 II’s brightness would be almost identical to the capabilities of their professional director’s monitor BVM-HX3110, which is priced at astronomical sums. Our lab tests confirmed these were not empty promises. During synthetic measurements on the L20 test pattern the TV easily exceeded the 4000 nits peak brightness barrier. More importantly, these remarkable results translate directly to real movie scenes. In most of the demanding shots we tested the screen easily maintained brightness around 2500–3000 nits. Regardless of the scene, whether the light was small and pinpoint or flooded nearly the entire screen, the HDR effect was incredibly intense.

Colors

Color is another key pillar of RGB Mini LED technology (True RGB as implemented by Sony). Specifically for testing these kinds of screens we added a permanent new testing section to see how TVs handle colors in real-world conditions. Traditional synthetic test patterns are no longer enough to confirm real color-gamut coverage. From now on we also measure color saturation directly in selected movie scenes by overlaying measurement points. So how do the colors perform?

In synthetic tests the Bravia 9 II posts excellent results. For the popular DCI-P3 color space for HDR the color-gamut coverage was almost 98%, while for the very wide, demanding BT.2020 space the instrument indicated nearly 90%. However, in real, varied scenes these values drop by a few percent. This is directly due to the nature of zone-based RGB backlighting. When differently colored elements or bright white highlights appear side by side, light from the zones starts to mix slightly, creating a white backlight. This of course affects color saturation, slightly reducing it. This shows that despite Sony’s brilliant RGB LED control algorithm, the number of zones is still too small to eliminate this effect entirely.

Is this a reason to complain? Of course not. The Bravia 9 II’s color coverage ultimately matches that of a very good QLED TV, and it’s important to remember: the vast majority of HDR movies and series are distributed in the DCI-P3 gamut. In that standard Sony easily maintains very high color saturation, regardless of the scene.

Der Samsung QN80H ist zweifellos ein heller Fernseher. In synthetischen Tests überschreitet er die Marke von 1000 Nits, was auf dem Papier bereits einen soliden HDR-Effekt verspricht. In der Praxis zeigt das Panel tatsächlich Biss, auch wenn es nicht unter allen Bedingungen sein volles Potenzial entfalten kann (oder besser gesagt die Hintergrundbeleuchtung 🤔). Am besten wirken helle, weitläufige Einstellungen. Ausgeleuchtete Außenaufnahmen oder stark aufgehellte Szenen sehen darauf wirklich gut aus. Die Helligkeit liegt dann bei etwa 700 Nits, was einen deutlichen Qualitätssprung gegenüber normalem SDR bedeutet. Schwierigkeiten treten bei dunklen Bildern mit kleinen, punktuellen Aufhellungen auf. Der QN80H neigt dazu, diese stark zu dimmen, um um jeden Preis die Schwarztiefe zu erhalten. Einerseits gewinnt man so an Kontrast, andererseits verliert man Dynamik und den Glanz feiner HDR-Details. Der Fernseher hat also großes Potenzial, doch der Local-Dimming-Algorithmus ist mitunter zu restriktiv.

Farbraumabdeckung

Auch bei den Farben sieht es gut aus. Der QN80H nutzt Quantum-Dot-Technologie und deckte in unseren Messungen 93 % des DCI-P3-Farbraums sowie etwa 70 % von BT.2020 ab. Heute reißen solche Ergebnisse niemanden mehr vom Hocker, aber im Alltag reichen sie völlig aus, um in den meisten Filmen und Serien ein lebendiges und natürliches Bild wiederzugeben. Die Farben sind angemessen gesättigt und wirken nach korrekter Kalibrierung weder künstlich noch übertrieben aggressiv.

Factory color reproduction

6.2/10

6.1/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Entgegen dem Anschein und den hohen Erwartungen zeigte die von uns getestete Bravia 9 II direkt aus der Verpackung einige Probleme in der werkseitigen Abstimmung. Betrachtet man die Diagramme des Weißabgleichs, erkennt man, dass er nicht ideal ist. Bei SDR-Inhalten fehlte vor allem die Rotkomponente, sodass das Bild in kühlere, bläuliche Töne abdriftete. Beim HDR war der Weißabgleich in dieser Hinsicht deutlich besser. Woher also rühren die mit bloßem Auge sichtbaren Fehler in der Bildwiedergabe? Sie resultieren aus einer unerwarteten Abstimmung von Gamma und der EOTF-Kurve. In beiden Fällen wies die Bravia 9 II ab Werk eine deutliche Abweichung gegenüber den Referenznormen auf.

Bei SDR-Inhalten war die Gamma deutlich zu hoch; in Extremfällen schwankte sie sehr nahe um den Wert 2,8 statt des Referenzwerts 2,4. In der Praxis bedeutete das, dass das Bild künstlich abgedunkelt wirkte und ausgewaschen erschien, und Details in dunklen Bildpartien (in den Schatten) völlig verloren gingen. Umgekehrt war die Situation bei HDR-Material, wo die EOTF-Kurve für die Helligkeitswiedergabe verantwortlich ist. Diese war zu stark nach oben angehoben, über den korrekten Wert hinaus, was dazu führte, dass das Bild in den meisten Helligkeitsbereichen künstlich aufgehellt wirkte. Wie jeder von uns getestete Fernseher wurde auch dieses Exemplar einer professionellen Kalibrierung unterzogen. Die Ergebnisse und wie es uns gelungen ist, diese werkseitigen Fehler zu korrigieren, könnt ihr unten sehen.

Die Werkseinstellungen des QN80H waren wirklich gut, besonders im Vergleich zu den meisten Fernsehern, die zu unseren Tests kommen. Natürlich haben wir die Messungen im Filmmaker Mode durchgeführt und genau diesen Modus empfehlen wir direkt nach der Erstinstallation zu aktivieren. Bei SDR-Inhalten war unser Exemplar sogar überraschend gut eingestellt. Der Weißabgleich war sehr gleichmäßig, die Farben wirkten natürlich, und die Fehler waren so gering, dass man sie ohne Messgeräte kaum erkennen konnte. Der einzige Schwachpunkt war das Gamma. In helleren Bildbereichen hellte der Fernseher diese etwas zu stark auf, sodass das Bild stellenweise etwas an Tiefe verlor. Trotzdem würden wir uns wünschen, dass die meisten Fernseher sofort nach dem Auspacken so gut aussehen.

In HDR war es etwas schlechter. Der Weißabgleich selbst war weiterhin korrekt eingestellt, sodass das Problem nicht bei den Farben lag, sondern in der Art, wie der QN80H die Bildhelligkeit steuert. Das zeigte sich sofort im EOTF-Diagramm. Der Fernseher hellte große Teile der Szenen zu stark auf, wodurch die hellsten Bereiche ausbrennen konnten. Gleichzeitig wurden sehr kleine Bildpunkte oft zu stark gedimmt. In der Folge gingen einige feine Details einfach verloren. Der werkseitige Filmmaker Mode in HDR ist also nicht schlecht, aber deutlich weniger gut kalibriert als im SDR.

Color reproduction after calibration

9/10

8.2/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Glücklicherweise lassen sich die meisten werksseitigen Schwächen der Bravia 9 II durch eine professionelle Kalibrierung wirksam beseitigen. Es ist uns gelungen, vor allem den Weißabgleich sowie den Gamma- und EOTF-Verlauf präzise zu korrigieren. Nach diesen Maßnahmen wirkt der Fernseher im Alltag und beim Filmsehen deutlich besser. Das Bild gewann an Plastizität, der kühle Weißton verschwand, und Details in den Schatten, die zuvor durch ein zu hohes Gamma verloren gingen, wurden endlich perfekt sichtbar. Obwohl wir die Farbtreue insgesamt als sehr gut bewerten, müssen wir als Spezialisten auf einen ziemlich gravierenden Konstruktionsmangel dieses Modells hinweisen. Die Bravia 9 II könnte noch besser aussehen, wenn nicht das völlige Fehlen eines erweiterten Farbmanagements im Menü des Fernsehers wäre.

Während sich eine grundlegende Anpassung des Weißabgleichs problemlos durchführen lässt, fehlen in den Einstellungen Optionen zur Feinabstimmung einzelner Farben. Wir haben versucht, dieses Thema auf allen Wegen anzugehen: sowohl mit der herkömmlichen Methode per Fernbedienung als auch mit der dedizierten Kalibrierungssoftware für Bravia-Fernseher. Leider ist diese Funktion komplett gesperrt. Wir vermuten, dass dies an der speziellen neuen RGB-Architektur liegen könnte, die auf diese Weise ihre Grenzen vorgibt. Sehr schade, denn dadurch lässt sich die Farbwiedergabe nicht bis zur Perfektion optimieren. Auffällig bleibt zum Beispiel ein verfälschter Rotton. Hoffentlich wird Sony dieses Manko mit der Zeit per Update beheben.

Die größte Veränderung nach der Kalibrierung sahen wir im HDR-Filmmaker-Modus. Im SDR war es ab Werk schon sehr gut, daher hatten wir hier nicht viel zu tun. Im HDR hingegen gelang es, die Art und Weise zu kontrollieren, wie der QN80H die Helligkeit regelte und die meisten Szenen zu stark aufhellte. Nach der Kalibrierung wirkt das Bild ruhiger, natürlicher und deutlich näher an einer originalgetreuen Wiedergabe.

Smoothness of tonal transitions

9.5/10

9.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Sony gebührt großer Applaus für die gleichmäßigen Tonwertübergänge, die im Vergleich zur Bravia 9 aus dem Vorjahr deutlich verbessert wurden. Die Farbabstufung liegt hier auf sehr hohem Niveau und, was am wichtigsten ist, dieser Effekt ist unabhängig vom Charakter der dargestellten Szene reproduzierbar. Sowohl in sehr hellen Bildbereichen als auch in sehr dunklen, anspruchsvollen Verläufen meistert der Fernseher die Aufgabe ausgezeichnet und eliminiert wirkungsvoll das lästige Phänomen der Posterisierung (also das Entstehen sichtbarer 'Stufen' und Bänder bei Farbverläufen, zum Beispiel in Himmelsaufnahmen oder bei Nebel). Die einzigen minimalen Schwächen in diesem Bereich sind beim Betrachten von Inhalten im Dolby-Vision-Format zu erkennen. Bei diesen Inhalten ist die Abstufung zeitweise etwas schlechter als bei HDR10-Inhalten, doch sind die Unterschiede so subtil und marginal, dass sie für den durchschnittlichen Zuschauer völlig unbemerkt bleiben.

Beim Samsung QN80H fallen die tonalen Übergänge sehr gut aus. Farben mit ähnlichen Nuancen gehen nahtlos ineinander über, ohne deutliche Streifen, Flecken oder plötzliche Sprünge zwischen den Abstufungen. Besonders gut gelingen dunkle Verläufe, etwa Grautöne und Übergänge knapp über Schwarz. Gerade in solchen Bereichen zeigen viele Fernseher Schwächen, der QN80H hingegen meistert sie überraschend gut. Kleine Unregelmäßigkeiten sind erst in sehr hellen Aufnahmen sichtbar, wo gelegentlich leichtes Banding auftritt. Das ist jedoch so dezent, dass es beim normalen Sehen kaum jemanden stören dürfte.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

8.5/10

7/10

Image without overscan on the SD signal
OK
No
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Die digitale Verarbeitung und das Upscaling sind seit Jahren eine Königsdisziplin von Sony, und nach Tests der Bravia 9 II können wir mit Fug und Recht sagen, dass sich diesbezüglich auf dem Markt nichts geändert hat. Die Japaner gehören weiterhin zur Spitze des Marktes. Hervorzuheben ist ihr eigener Bildprozessor XR, der in diesem Modell mit dem Hauptchip MediaTek Pentonic 1000 zusammenarbeitet. Eine solche Kombination liefert hervorragende Ergebnisse. Das Upscaling von Material mit niedrigerer Auflösung ist äußerst wirkungsvoll und präzise.

Was jedoch an der Arbeitsweise des XR-Prozessors den größten Applaus verdient, ist die Funktion zur Glättung tonaler Übergänge. Das System kann das bei stark komprimierten Inhalten auftretende Banding praktisch auf null reduzieren. Entscheidend ist, dass der Algorithmus dies auf äußerst intelligente Weise tut. Er entfernt nur die störenden, digitalen „Stufen“ in Verläufen, verwischt dabei aber nicht die feinen Details der Bildstruktur und erzeugt keinen künstlichen, „plastischen“ Effekt ohne Filmkorn. Das Bild bleibt scharf, natürlich und kinoreif.

Für die digitale Bildverarbeitung im Samsung QN80H ist der NQ4-AI-Prozessor der zweiten Generation zuständig. Der Chip ist bereits aus früheren Modellen des Herstellers bekannt und liefert nach wie vor sehr gute Ergebnisse, besonders bei Inhalten niedrigerer Auflösung. Das Bild wird effektiv auf 4K hochskaliert, jedoch ohne übermäßiges Schärfen und ohne den Eindruck, dass der Fernseher das Quellmaterial künstlich aufbessern möchte.

Die Funktion „Rauschreduzierung” erweist sich ebenfalls als nützlich. Sie kann Posterisierung und sichtbares Banding bei Material geringerer Qualität deutlich verringern, insbesondere beim Streaming mit niedriger Bitrate. Man sollte jedoch bedenken, dass sie nicht ohne Nebenwirkungen ist. Sie kann einen Teil des Filmkorns entfernen und das Bild leicht glätten. Daher würden wir die Funktion bei guter Quellenqualität deaktiviert lassen. Wenn einen hingegen Streifen und ungleichmäßige Tonübergänge mehr stören als der Verlust eines Teils des Korns, kann die „Rauschreduzierung” eine sehr nützliche Ergänzung sein.

Blur and motion smoothness

8.1/10

7.8/10

Maximum refresh rate of the panel
120Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
Yes, 240Hz (double contours)
No
Brightness drop with BFI
76%
70%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur ():

Blur (4K@144Hz):

Die technischen Daten des Sony Bravia 9 II weisen keine Bildwiederholfrequenz jenseits von 120 Hz aus, was manche anspruchsvollere PC-Spieler als Nachteil ansehen könnten. Im Alltag jedoch, beim Filmschauen, beim Spielen auf der Konsole oder bei Sportübertragungen, lässt sich an der Bewegungsdarstellung kaum etwas aussetzen. Das eingesetzte VA-Panel zeigt zwar leichte, für diese Panelbauart typische Nachzieheffekte (Ghosting), doch greifen die hervorragenden Motionflow-Algorithmen zur Bewegungsoptimierung. Im Systemmenü finden sich Regler für die Reduktion von Unschärfen und für die Glättung, mit denen sich das Bewegungsverhalten präzise an die eigenen Vorlieben anpassen lässt.

Die Bewegungsunschärfe und die Bewegungsdarstellung des QN80H sind wirklich gut, vor allem dank des schnellen Panels. Bei 4K aktualisiert das Display das Bild mit bis zu 144 Hz; nach Umschalten auf Full HD und Anschluss an einen PC können sogar 240 Hz erreicht werden. Das ist eine Neuerung bei Samsung-Fernsehern und eine interessante Ergänzung für diejenigen, die den Fernseher auch zum PC-Gaming nutzen wollen. Uns interessierte jedoch mehr, wie sich der QN80H bei 120 Hz schlägt, da Konsolen diese Bildfrequenz nutzen. Hier ist es wirklich gut. Das Panel hat kein großes Problem mit der für VA-Panels typischen Schlierenbildung, und leichte Nachzieheffekte hinter bewegten Objekten sind vor allem auf dunklem Hintergrund zu sehen. Das stört beim normalen Fernsehen von Sport oder beim Spielen jedoch nicht. Im Fernseher gibt es außerdem ein System zur Bewegungsaufbereitung, das Samsung „Wyrazistością obrazu“ nennt. Man kann die Reduzierung von Rucklern und Unschärfen getrennt einstellen, sodass sich seine Wirkung leicht für Filme, Sport oder die eigenen Vorlieben anpassen lässt.

Console compatibility and gaming features

9.4/10

9.6/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 120Hz
    48 - 240Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    No
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    No
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Abgesehen von einem recht schwerwiegenden Konstruktionsfehler, nämlich der Beschränkung der Plattform auf lediglich zwei vollwertige HDMI‑2.1‑Anschlüsse, bietet die Bravia 9 II nahezu alle wichtigen Gaming-Funktionen, die auf dem Markt verfügbar sind. An ein so umfangreiches Paket hat uns Sony übrigens bereits bei seinen vorherigen Modellen gewöhnt. Die Liste unterstützter Technologien ist lang. Sie umfasst den automatischen Modus für geringe Eingabeverzögerung (ALLM), die variable Bildwiederholfrequenz (VRR) sowie eine vollständig korrekte Implementierung des HGIG-Standards und des speziell für Spieler entwickelten Dolby-Vision-Formats.

Der Samsung QN80H ist ein Fernseher, der in Sachen Gaming-Funktionen richtig stark aufgestellt ist. Die größte Neuerung für 2026 ist der DLG-Modus, der eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 240 Hz erlaubt, wenn die Anzeige auf Full HD umgeschaltet wird. Diese Option richtet sich vor allem an PC-Nutzer, zeigt aber auch, dass Samsung den Gaming-Bereich seiner Fernseher weiterhin stark ausbaut. Dabei endet die Liste der Vorzüge nicht. Der QN80H verfügt über vier vollwertige HDMI‑2.1‑Anschlüsse, was in dieser Preisklasse noch nicht selbstverständlich ist. Man kann also mehrere Konsolen, einen PC oder eine Soundbar gleichzeitig anschließen, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, welcher Eingang die volle Bildleistung unterstützt. Der Fernseher unterstützt außerdem VRR, ALLM und HGiG, sodass er in Bezug auf die Grundausstattung kaum Kritikpunkte bietet.

Ein gewisser Nachteil ist das Fehlen von Dolby Vision, was vor allem für Besitzer einer Xbox Series X relevant sein kann. Das ist jedoch kein Mangel, der den QN80H als Gaming-Fernseher disqualifiziert. Samsung hat nämlich eine Funktion, die bei den meisten Herstellern noch fehlt: den eigenen Bewegungsverbesserer Game Motion Plus. Dieser arbeitet auch im Spielmodus und verbessert die Flüssigkeit von Titeln, die mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde laufen, ohne den Input-Lag drastisch zu erhöhen. In der Praxis kann Game Motion Plus einen deutlich größeren Unterschied machen als der Dolby-Codec, insbesondere bei anspruchsvolleren Spielen, die keinen 60‑FPS‑Modus bieten. Das Bild wird spürbar flüssiger, und die Steuerung bleibt weiterhin schnell genug. Deshalb ist der QN80H trotz fehlendem Dolby Vision immer noch einer der am besten ausgestatteten Fernseher für Spieler in seiner Klasse.

Input lag

10/10

10/10

SDR

1080p60
13 ms
11 ms
1080p120
8 ms
9 ms
2160p60
13 ms
11 ms
2160p120
8 ms
9 ms

HDR

2160p60
12 ms
11 ms
2160p120
7 ms
9 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
13 ms
2160p120 DV
7 ms

Mit dem umfangreichen Paket an Gaming-Funktionen geht ein für jeden Spieler äußerst wichtiger Parameter einher, nämlich das Input-Lag. In dieser Disziplin liefert die neue Bravia 9 II schlichtweg fehlerfreie Ergebnisse. Unsere Labortests zeigten, dass das Input-Lag im Modus „Spiel“ SUPER niedrig ist. Die Werte, die wir bei den Messungen ermittelt haben, sind für das menschliche Auge praktisch nicht wahrnehmbar und bringen dieses Modell in die Spitzengruppe.

Der Input-Lag beim QN80H liegt auf einem sehr guten Niveau. Im Spielmodus beträgt der Input-Lag etwa 10 ms, also genau so viel, wie man heute von den besten Gaming-Fernsehern erwartet. In dieser Hinsicht ist es schwer, Samsung etwas vorzuwerfen. Die Steuerung ist schnell, die Reaktion auf Bewegungen des Controllers sofort, und selbst anspruchsvollere Spieler sollten keine Beeinträchtigung spüren. Schaltet man das bereits erwähnte Game Motion Plus ein, steigt der Input-Lag auf etwa 45 ms. Das ist natürlich ein höherer Wert, allerdings weiterhin so gering, dass die Funktion in ruhigeren Rollenspielen oder Adventure-Titeln voll nutzbar bleibt. Zumal man im Gegenzug ein deutlich flüssigeres Bild erhält.

Compatibility with PC

7.8/10

8.9/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
8ms
9ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
RGB
Max refresh rate
120Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Der Bravia 9 II eignet sich auch hervorragend als leistungsstarker PC-Bildschirm. Zwar gibt es hier keine speziellen Modi, die für den PC gedacht sind und höhere Bildwiederholraten als 120 Hz ermöglichen, doch als großer Monitor macht der Fernseher eine ausgezeichnete Figur. Die vollständige Bildsynchronisation arbeitet einwandfrei und ist mit den gängigen Codecs der Grafikkartenhersteller kompatibel; sowohl G-Sync als auch FreeSync lassen sich hier problemlos aktivieren.

Eine sehr angenehme Überraschung und Verbesserung ist die Änderung der Subpixelanordnung des Panels. Im neuen Sony-Modell hat man auf die BGR-Anordnung zugunsten der strukturell klassischen RGB-Anordnung verzichtet. Diese Änderung hat sich direkt in einer besseren Lesbarkeit von Schriftarten und anderen feinen Elementen in Windows/macOS gegenüber der ersten Generation der Bravia 9 niedergeschlagen. Zwar kann das geübte Auge aus sehr geringem Abstand feststellen, dass die Kanten dunkler Schrift auf hellem Hintergrund nicht "perfekt" scharf sind, doch im täglichen Gebrauch, sowohl bei der Arbeit mit Dokumenten als auch beim Spielen, ist dieses Phänomen völlig unmerklich.

Der Samsung QN80H eignet sich auch problemlos als großer Monitor. Neben der bereits erwähnten Bildwiederholfrequenz von 144 Hz bei 4K (und sogar 240 Hz in Full HD!) bietet der Fernseher ein komplettes Paket an Gaming-Funktionen, was bei Anschluss an einen PC enorme Möglichkeiten eröffnet. Auch bei der Arbeit mit Texten schlägt sich der QN80H sehr gut. Das hier eingesetzte Panel verfügt über die klassische, standardmäßige RGB-Pixelanordnung. Schriften sind scharf, klar und sehr gut lesbar. Es gibt hier keine ausgefransten Buchstabenränder oder seltsame, farbige Konturen um den Text. Natürlich werden wohl nur wenige einen so großen Fernseher ausschließlich für Büroarbeit kaufen. Es ist jedoch gut zu wissen, dass der QN80H bei solchen Aufgaben ohne die geringsten Probleme zurechtkommt.

Viewing angles

6/10

3.2/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
58%
83%

Die Bravia 9 II ist mit einem VA-LCD-Panel ausgestattet. Natürlich ist seine größte Stärke der hohe native Kontrast, doch das geht leider zu Lasten schwächerer Blickwinkel. Wichtig ist, dass der Hersteller wegen der Verwendung einer neuen, stark mattierten Bildschirmbeschichtung auf spezielle Winkelverbreiterungsfilter verzichten musste.

Bedeutet das, dass die Blickwinkel einfach schlecht sind? Nicht ganz. Wenn man das Panel unter einem moderaten Winkel betrachtet (sagen wir etwa 45 Grad), bleiben Farbsättigung und Helligkeit völlig akzeptabel. Alles beruht hier auf der Funktionsweise der RGB-Hintergrundbeleuchtung. Dadurch, dass die Hintergrundbeleuchtung die Farbe des aktuell dargestellten Bildes annimmt, wirkt das Gesehene für das menschliche Auge deutlich natürlicher. Wir nehmen ein solches Bild als kohärenter wahr im Vergleich zu klassischen Mini-LED-Displays mit Quantum Dots. Andererseits fällt auf dem Sony-Bildschirm im Vergleich zu einem normalen Mini-LED der Halo-Effekt und die sichtbare Zonenaufteilung stärker auf.

Die Blickwinkel sind leider die Achillesferse des hier eingesetzten VA-Panels. Einerseits verschafft ein solches Panel dem QN80H höheren Kontrast und besseres Schwarz, andererseits sorgt es für deutlich schlechtere Bildqualität bei seitlicher Betrachtung als bei Fernsehern mit IPS- oder ADS-Panels. Es reicht, etwas weiter seitlich zu sitzen, damit die Farben an Sättigung verlieren und das Schwarz heller wird. Das Bild bleibt zwar noch erkennbar, sieht aber nicht mehr so gut aus wie bei direkter Betrachtung. Deshalb eignet sich der QN80H am besten, wenn die meisten Zuschauer möglichst nahe der Bildschirmmitte sitzen.

Daytime performance

10/10

5.8/10

Panel finish
Matte
Satin
Reflection suppression
Very Good
Decent
Black levels during daytime
Average
Good

Panel brightness

Samsung QN80H: 459 cd/m2

SONY Bravia 9 II XR95M2: 1980 cd/m2

Hohe Helligkeit in Kombination mit einer neuen Beschichtung macht die Bravia 9 II zu einem der besten Fernseher auf dem Markt für anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Die mittlere Helligkeit bei SDR-Inhalten liegt bei etwa 2000 Nits, kleinere Bildbereiche erreichen sogar bis zu starken 4000 Nits. In der Praxis bedeutet das, dass das Bild auch dann nicht an Lesbarkeit verliert, wenn direktes Mittagssonnenlicht ins Wohnzimmer fällt. Entscheidende Rolle spielt hierbei die neue, tiefmatte Beschichtung des Panels. Im Gegensatz zur glänzenden Bildschirmoberfläche des Vorgängermodells geht dieser Filter äußerst wirkungsvoll mit der Streuung von Reflexionen um. Wenn direktes Licht aus dem Fenster oder von einer Lampe auf den Bildschirm fällt, sieht man weder störende Spiegelungen des eigenen Gesichts noch von Möbeln.

Der natürliche Kompromiss einer matten Oberfläche ist eine minimale Einschränkung der wahrgenommenen Farbsättigung und des Schwarzwerts im Vergleich zu ideal glänzenden Panels; bei sehr hellem Licht kann das Bild etwas flacher wirken. Das ist jedoch ein vollauf berechtigter und geradezu symbolischer Preis für die drastische Verbesserung des Nutzungskomforts. Wenn Sie einen Fernseher für ein Wohnzimmer mit großen Fensterflächen suchen und das Problem lästiger Spiegelungen tagsüber ein für alle Mal loswerden möchten, ist die Bravia 9 II diesbezüglich ideal geeignet.

Im Hinblick auf die Helligkeit bei Alltagsinhalten (SDR) ist der Samsung QN80H ein ziemlich mäßiger Fernseher. Bei normalen Inhalten erreicht er etwa 460 Nits. Das ist vielleicht kein Rekordwert, reicht aber problemlos zum Fernsehen in einem normal beleuchteten Wohnzimmer. Schlechter fällt allerdings die Bildschirmbeschichtung aus. Sie ist seidenmatt, geht also mit Spiegelungen besser um als ein typisches glänzendes Panel, kann diese aber dennoch deutlich sichtbar machen. Außerdem schneidet der QN80H diesbezüglich etwas schlechter ab als das letztjährige Modell QN80F. Solange der Raum mäßig hell ist, sollten keine Probleme auftreten, doch ein großes Fenster (oder eine Lampe) direkt gegenüber dem Fernseher kann beim Sehen bereits stark stören.

Panel details

Backlight Type
RGB MINI-LED
Mini-LED QLED
Software version during testing
114.602.030.1EUA
1122
Image processor
MT5897 5gb ram

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review SONY Bravia 9 II XR95M2 TV Panel details
Review Samsung QN80H TV Panel details
Review SONY Bravia 9 II XR95M2 TV Panel details
Review Samsung QN80H TV Panel details

SONY Bravia 9 II XR95M2

Samsung QN80H

TV features

8.8/10

7.3/10

  • System
    Google TV
    Tizen
  • System performance
    Very good
    Very good
  • HDMI inputs
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Sony S-Center)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    Yes
    No
  • Recording programming
    Yes
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    Yes
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review SONY Bravia 9 II XR95M2 TV features
Review SONY Bravia 9 II XR95M2 TV features
Review SONY Bravia 9 II XR95M2 TV features
Review SONY Bravia 9 II XR95M2 TV features
Review Samsung QN80H TV features
Review Samsung QN80H TV features
Review Samsung QN80H TV features
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio), AuxiliaryOutput-Mini-Jack (Sony S-Center)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Klassische Funktionen und zwei Fernbedienungen

Wenn man über einen so fortschrittlichen Fernseher spricht, ist es leicht, sich ausschließlich auf Prozessoren und Nits zu konzentrieren, aber die Bravia 9 II ist auch in den alltäglichsten Belangen ein sehr guter Fernseher. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die Rückkehr zu traditionellen Lösungen, an die viele Konkurrenten bereits zu vergessen scheinen. Damit ist etwa die vollständige Unterstützung für die Aufnahme von Fernsehsendungen direkt auf externen USB-Speicher gemeint.

Das traditionelle, sehr praxisorientierte Vorgehen des japanischen Herstellers zeigt sich bereits beim Öffnen der Verpackung. Sony ist einer der wenigen Marktteilnehmer (derzeit wohl sogar der einzige? 🤔), der dem Set nicht eine, sondern zwei Fernbedienungen beilegt. Die erste ist eine Verbeugung vor älteren Nutzern und Traditionalisten. Sie erinnert vielleicht in ihrer Bauweise an Konstruktionen aus den 2000er-Jahren, bietet aber eine vollständige physische Zifferntastatur, was das schnelle Wechseln zwischen Kabel- oder Satellitenkanälen enorm erleichtert. Die zweite Fernbedienung steht für eine völlig neue Schule. Es handelt sich um eine kompakte Smart-Fernbedienung, die hervorragend ausbalanciert ist, sehr gut in der Hand liegt, und das i-Tüpfelchen ist die automatische Tastenbeleuchtung. Interessant ist die Tatsache, dass sie laut Sony größtenteils aus recycelten Materialien gefertigt wurde.

Smart-TV: Google TV

Wenn wir den Fernseher mit dieser Fernbedienung einschalten, erscheint das Google-TV-System. Bei diesem Modell wurde die Plattform hervorragend optimiert. Das Menü reagiert sofort auf Eingaben, und die Animationen ruckeln nicht, was bei älteren Modellen oft ein Problem war. Auch wenn die Oberfläche manchmal mit gesponserten Film- und Serienempfehlungen überfrachtet ist (was leider ein Zeichen unserer Zeit ist), macht das System das durch eine absolut konkurrenzlose App-Auswahl wett.

Ein weiteres, einzigartiges Argument für Sonys Plattform ist der vorinstallierte Zugang zur App Sony Pictures Core. Es ist ein eigener Streamingdienst, der dank extrem hoher Datenraten Bilder mit sehr geringer Kompression liefern kann und damit eine Qualität bietet, die für andere VOD-Plattformen unerreichbar ist.

Smart-TV: Tizen

Samsung QN80H läuft wie üblich auf dem firmeneigenen System Tizen. Die Software ist stark auf KI-basierte Lösungen und eine Vielzahl weiterer moderner Funktionen ausgerichtet. Deshalb finden wir hier problemlos Dinge wie AirPlay oder die Bildschirmspiegelung vom Telefon (Screen Mirroring), die ohne Probleme funktionieren. Das System selbst ist schnell, die Menüanimationen sind flüssig, und das ist ein klarer Pluspunkt der Software. In Tizen gibt es außerdem zahlreiche eigene Samsung-Lösungen, allen voran die SmartThings-App, die eine bequeme Verwaltung von Smart-Geräten im ganzen Haus erlaubt. Alles wird mit einer kleinen, intuitiven Fernbedienung gesteuert. Ebenfalls sehr positiv ist, dass Tizen derzeit zu den am längsten unterstützten Smart-TV-Betriebssystemen auf dem Markt gehört. Samsung gibt eine Unterstützung des Geräts von bis zu 7 Jahren ab dem Zeitpunkt der Markteinführung an.

Klassische Funktionen

Bei den traditionelleren, typischen TV-Funktionen sieht es dagegen schlechter aus. Was fehlt? Der QN80H erlaubt beispielsweise nicht die Aufnahme von TV-Sendungen auf einen USB-Speicher, hat also keine PVR-Funktion. Eine klassische Fernbedienung mit numerischer Tastatur gibt es ebenfalls nicht, was Nutzer stören könnte, die weiterhin gerne direkt per Ziffern die Sender wechseln (ohne Set-Top-Box). In der diesjährigen „80“-Serie fehlt zudem die PIP-Funktion, die in früheren Modellen vorhanden war. Es gibt also keine Möglichkeit, zwei Bilder gleichzeitig anzuzeigen. Man sieht, dass Samsung heute mehr auf Internetfunktionen setzt als auf Lösungen, die sich an Nutzer des klassischen Fernsehens richten.

Apps

9.6/10

9.3/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

8.9/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
Yes
No
PNG
No
Yes
GIF
No
No
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
No
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Das Abspielen von Dateien von einer externen Festplatte oder einem USB-Stick funktioniert reibungslos und schnell. Die Benutzeroberfläche lädt den Inhalt des Speichermediums blitzschnell. Wir haben jedoch einige Vorbehalte gegenüber den werkseitigen Möglichkeiten des Systemplayers. Während die Liste der unterstützten Audio- und Video-Codecs wirklich umfangreich ist, hat der Fernseher bei der Unterstützung von Bilddateien überraschend mager abgeschnitten. Er unterstützt im Grunde nur das klassische JPG-Format und, was eine super Nachricht für iPhone-Nutzer ist, das Apple-Format HEIC. Leider fehlt auf der Liste zumindest ein so populäres Format wie PNG. Glücklicherweise lässt sich dieses Problem dank Google TV ganz einfach lösen. Man muss nur einen externen Player aus dem App-Store herunterladen, der problemlos jedes fehlende Dateiformat öffnet.

Der integrierte Mediaplayer des QN80H funktioniert sehr gut. Wenn man einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte anschließt, sollte es keine größeren Probleme geben, eigene Dateien abzuspielen. Der Fernseher unterstützt die meisten gängigen Video-, Audio- und Bildformate. Was fehlt, ist eigentlich nur eine breitere Unterstützung seltenerer Fotoformate. Ein gutes Beispiel ist HEIC, das häufig von Apple-Geräten verwendet wird. Solche Dateien kann der QN80H möglicherweise nicht öffnen.

Sound

9/10

7.1/10

  • Maximum volume
    93dB
    86dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Die mittlerweile zwei Jahre alte Bravia 9 hat uns daran gewöhnt, dass man aus einem gewöhnlich schlanken Fernseher ohne integrierte Soundbar ein wirklich angenehmes Klangbild herausholen kann. Die neue Bravia 9 II geht jedoch einen Schritt weiter und intensiviert diese Eindrücke noch stärker. Unserer Meinung nach haben die Ingenieure vor allem den unteren Frequenzbereich verbessert. Der Bass, der beim Vorgängermodell etwas gefehlt hat und zeitweise zu flach war, ist jetzt deutlich kräftiger, tiefer und weist spürbar mehr Dynamik auf.

Dadurch wird das Anschauen von Filmen (vor allem von solchen mit Explosionen) oder einfach das Musikhören deutlich angenehmer. Das eingebaute Soundsystem kann problemlos eine einfache Soundbar ohne externen Subwoofer ersetzen. Wie gehabt verdient Sony ein großes Plus für den Umgang mit Lizenzen und Audioformaten. Neben dem offensichtlichen und populären Standard Dolby Atmos bietet das Gerät auch volle Unterstützung für das Format DTS:X. Das ist eine großartige Nachricht für Filmliebhaber mit einer umfangreichen Sammlung von Filmen auf 4K-Ultra-HD-Discs. Was das eingebaute Audio betrifft, ist die Bravia 9 II ein absolutes Meisterwerk.

Beim Klang schlägt sich der Samsung QN80H recht ordentlich. Das hier verbaute 2.0-Lautsprechersystem mit einer Gesamtleistung von 30 W ist zwar kein Highlight im Vergleich zu Flaggschiff-Modellen, reicht aber völlig für das tägliche Fernsehen, Nachrichten oder einfache Serien. Wer jedoch Wert auf ein Kinoerlebnis legt, findet an Bord volle Unterstützung für Dolby Atmos. Schließt man eine passende Soundbar oder Lautsprecher an, kann man mit einem deutlich räumlicheren Klang rechnen. Zusätzlich unterstützt Samsung Q-Symphony, das die gleichzeitige Wiedergabe von Ton über die TV-Lautsprecher und eine kompatible Soundbar ermöglicht.

Eine interessante Neuerung basiert auf künstlicher Intelligenz: ein spezieller Sportmodus namens „Piłka nożna AI”. Er wurde entwickelt, um mit Hilfe von Schiebereglern die Stimme des Kommentators künstlich über den Stadionlärm hervorzuheben oder ganz andersrum: sie zu dämpfen und nur die Anfeuerungsrufe des Stadions zu lassen. Zwar arbeitet der Algorithmus mitunter etwas „holprig“, aber diese Funktion kann sich als äußerst nützlich erweisen. Vor allem, wenn man gerade ein Spiel mit einem Kommentator erwischt, den man besonders nicht mag... 😉

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

93dBC (Max)

75dBC

86dBC (Max)

75dBC

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