Sony A95L ist ein Fernseher, der Gamer wirklich zufriedenstellt, dank mehrerer Schlüsselmerkmale, die ihn von der Konkurrenz abheben. Zunächst einmal die 120 Hz Bildwiederholrate – das ist etwas, das jeder zu schätzen weiß, der schnelle Actionspiele, Rennspiele oder dynamische Shooter liebt. Dadurch ist das Bild außergewöhnlich flüssig und das Gameplay befriedigender, ohne lästige Ruckler. Der Fernseher A95L Sony verfügt auch über die Funktion ALLM (Auto Low Latency Mode), die automatisch den Niedrigen Latenzmodus aktiviert, wenn wir die Konsole starten. Was bedeutet das? Vor allem eine schnellere Reaktion auf dem Bildschirm, was in Spielen, in denen jede Sekunde zählt, einfach unbezahlbar ist. Hinzu kommt VRR (Variable Refresh Rate), durch das sich die Bildwiederholrate an die Anzahl der Bilder anpasst, die die Konsole erzeugt. Der Effekt? Kein Bildreißen, und alles sieht glatt und konsistent aus – selbst bei wechselndem FPS.
Es ist erwähnenswert, dass die Unterstützung für Dolby Vision mit niedrigem Input-Lag in Spielen – etwas, das wir nicht häufig in Fernsehern finden – hier an Bord ist. Dadurch ist das Bild in Spielen, die HDR unterstützen, unglaublich farbenfroh, mit lebendigen Farben und hervorragendem Kontrast. Sowohl die hellsten als auch die dunkelsten Details sind sichtbar, was alles so aussehen lässt, wie es die Entwickler des Spiels geplant haben. Und dann gibt es noch die "Game Bar" – eine kleine, aber sehr praktische Funktion. Damit haben wir alle wichtigsten Spiel-einstellungen, wie VRR oder Informationen über Latenzen, zur Hand. Es ist nicht nötig, das Gameplay zu unterbrechen, um die Parameter anzupassen – alles ist griffbereit.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der A95L nur zwei HDMI 2.1 Ports mit voller Bandbreite bietet, wovon einer für eARC vorgesehen ist. Das könnte eine gewisse Einschränkung darstellen, wenn wir planen, mehrere Geräte anzuschließen – zum Beispiel eine Next-Gen-Konsole und eine Soundbar gleichzeitig. In diesem Fall könnte eARC, das einen dieser Ports belegt, etwas problematisch sein und die Möglichkeit der Verbindung einer zweiten Konsole blockieren.
Der Samsung QN80H ist ein Fernseher, der in Sachen Gaming-Funktionen richtig stark aufgestellt ist. Die größte Neuerung für 2026 ist der DLG-Modus, der eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 240 Hz erlaubt, wenn die Anzeige auf Full HD umgeschaltet wird. Diese Option richtet sich vor allem an PC-Nutzer, zeigt aber auch, dass Samsung den Gaming-Bereich seiner Fernseher weiterhin stark ausbaut. Dabei endet die Liste der Vorzüge nicht. Der QN80H verfügt über vier vollwertige HDMI‑2.1‑Anschlüsse, was in dieser Preisklasse noch nicht selbstverständlich ist. Man kann also mehrere Konsolen, einen PC oder eine Soundbar gleichzeitig anschließen, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, welcher Eingang die volle Bildleistung unterstützt. Der Fernseher unterstützt außerdem VRR, ALLM und HGiG, sodass er in Bezug auf die Grundausstattung kaum Kritikpunkte bietet.
Ein gewisser Nachteil ist das Fehlen von Dolby Vision, was vor allem für Besitzer einer Xbox Series X relevant sein kann. Das ist jedoch kein Mangel, der den QN80H als Gaming-Fernseher disqualifiziert. Samsung hat nämlich eine Funktion, die bei den meisten Herstellern noch fehlt: den eigenen Bewegungsverbesserer Game Motion Plus. Dieser arbeitet auch im Spielmodus und verbessert die Flüssigkeit von Titeln, die mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde laufen, ohne den Input-Lag drastisch zu erhöhen. In der Praxis kann Game Motion Plus einen deutlich größeren Unterschied machen als der Dolby-Codec, insbesondere bei anspruchsvolleren Spielen, die keinen 60‑FPS‑Modus bieten. Das Bild wird spürbar flüssiger, und die Steuerung bleibt weiterhin schnell genug. Deshalb ist der QN80H trotz fehlendem Dolby Vision immer noch einer der am besten ausgestatteten Fernseher für Spieler in seiner Klasse.