Samsung The Frame Pro vs Samsung R95H Micro RGB

Direct comparison

The Frame Pro / LS03FW

R95H / Mirco RGB

Info

Available screen sizes: 65”75”85”

Available screen sizes: 65”75”85”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2025

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Overall rating

7.3

8.2

  • Movies and series in UHD quality

    6.8

    7.8

  • Classic TV, YouTube

    6.6

    7.9

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.8

    7.5

  • Gaming on console

    8.9

    9.3

  • TV as a computer monitor

    8.4

    8.4

  • Watching in bright light

    7.0

    8.9

  • Utility functions

    7.7

    7.8

  • Apps

    9.3

    9.3

  • Sound quality

    6.4

    7.5

Advantages

  • Premium-Design – symmetrischer Rahmen, Möglichkeit zur Anpassung austauschbarer Rahmen, Effekt eines echten Bildes an der Wand

  • Drahtloses One Connect-Modul – keine sichtbaren Kabel beim Fernseher, einfachere Raumgestaltung

  • Mattbeschichtung des Bildschirms – keine Reflexionen selbst in hellen Räumen

  • Relativ hohe Helligkeit – bis zu 900 Nits

  • Breite Farbpalette – QLED

  • Fließende Farbverläufe, praktisch keine Banding (Farbstufen)

  • Hohe Bewegungsfluidität – 144 Hz-Panel

  • Spielerfunktionen – VRR, ALLM, 144 Hz, Game Bar, niedrige Eingangsverzögerung (kabelgebunden)

  • Tizen-System – schnell, intuitiv, mit einem vollständigen Paket an Anwendungen und Unterstützung für AirPlay sowie Sprachassistent

  • Art Store – einzigartige Funktion, Fernseher als digitale Bilderrahmen

  • Halterung im Lieferumfang enthalten

  • Sehr hoher Kontrast und tiefes Schwarz

  • Hohe HDR-Helligkeit

  • Sehr breiter Farbumfang dank Micro RGB

  • Sehr gutes Tone Mapping bei HDR

  • Hohe Bildwiederholrate: 165 Hz bei 4K und 240 Hz bei Full HD

  • Umfangreiche Gaming-Funktionen (4x HDMI 2.1, VRR, ALLM, Game Motion Plus und Game Hub)

  • Die matte Bildschirmoberfläche dämpft Spiegelungen hervorragend

  • Hohe Verarbeitungsqualität und schlankes Design

  • Umfangreiches Tizen-System mit vielen Funktionen

Disadvantages

No like
  • Es ist schwer, es als echtes Mini-LED zu bezeichnen – Edge-Lit-Hintergrundbeleuchtung

  • Schwache Betrachtungswinkel (könnten besser sein für einen besseren Bildeffekt an der Wand)

  • Fehlende HGiG*-Funktion

  • Flacher Sound, wenig Bass. Ein Soundbar wird sicherlich nützlich sein

  • Probleme mit der Lesbarkeit der Schriftarten und hohe Verzögerungen (Inputlag) bei Verwendung des drahtlosen One Connect Moduls.

*Die HGiG-Funktion ist mit dem neuesten Update des Fernsehers verschwunden. Wir verfolgen das Thema kontinuierlich und wenn sich diesbezüglich etwas ändert, werden wir euch informieren.

  • Der Farbvorteil von Micro RGB nimmt in komplexeren Szenen ab

  • Hoher Preis im Vergleich zur Konkurrenz

  • Die Klangqualität könnte besser sein

  • Keine Unterstützung für Dolby Vision und DTS:X (hauptsächlich für Xbox-Nutzer und Blu-ray-Fans)

Our verdict

Samsung The Frame Pro 2025 ist ein Fernseher, der neuen Schwung in das Segment der Lifestyle-Modelle bringt. Besonders hervorzuheben ist natürlich sein Design – der symmetrische Rahmen, die Möglichkeit, dekorative Rahmen einfach auszutauschen, und vor allem der Bildeffekt an der Wand dank der matten Beschichtung und der speziellen Halterung. Im täglichen Gebrauch hinterlässt das Gesamtbild einen hervorragenden Eindruck, und die Funktion Art Store in Kombination mit der hohen Helligkeit des Bildschirms sorgt dafür, dass der Fernseher nicht nur als Anzeige für Filme und Serien, sondern auch als Designelement im Raum funktioniert. Auch das gadgetähnliche Element, das der kabellose One Connect-Modul bietet – die Möglichkeit, die Anschlussbox an beliebiger Stelle im Wohnzimmer zu verstecken, bietet eine große gestalterische Flexibilität. In Bezug auf das Bild schlägt sich The Frame Pro ganz ordentlich. Eine Helligkeit von bis zu 900 Nits in den Spitzenzenen ermöglicht es, HDR-Effekte auch in stark beleuchteten Räumen zu genießen, und das VA-Panel sorgt für stabilen und gleichzeitig soliden Kontrast. Auf der anderen Seite gibt es jedoch viele Fragezeichen. Vor allem – die Benennung. Die Bezeichnung „Pro“ und der Zusatz Mini-LED deuten darauf hin, dass wir es mit einem fortschrittlichen Local-Dimming-System zu tun haben. In der 65-Zoll-Variante haben wir jedoch lediglich 24 Zonen gezählt, die alle am unteren Rand des Bildschirms platziert sind. Den Effekt nach dem Lesen dieser Rezension kennt ihr wahrscheinlich schon. Schwarz und Kontrast sind korrekt, aber sie kommen bei weitem nicht an das heran, was Mini-LED-Fernseher mit vollständiger, dichter Hintergrundbeleuchtung bieten. Auch die Frage des kabellosen Moduls weckt gemischte Gefühle. Zum Anschluss eines Verstärkers oder Dekoders funktioniert es tatsächlich nicht schlecht, aber Gamer und PC-Nutzer werden schnell feststellen, dass der direkte Anschluss an den Fernseher über MICRO-HDMI unverzichtbar ist. Andernfalls müssen sie mit einem hohen Input-Lag und schlechterer Schriftlesbarkeit rechnen. Daher ist es schwer, The Frame Pro im streng technologischen Sinne als „Pro“ zu bezeichnen – vielmehr sollte man sagen, dass es sich um „Frame Plus“ handelt. Ein hervorragender Lifestyle-Fernseher, der durchdacht und visuell beeindruckend ist und sich erfolgreich in einem hellen, modernen Wohnzimmer darstellen lässt, aber gleichzeitig nicht das Qualitätsniveau bietet, das man von einem Produkt mit dem Label Mini-LED erwarten könnte. Es ist ein Gerät, das mit Design und Zusatzfunktionen begeistert, aber bei den Personen, die echte Fortschritte in der Bildqualität erwarteten, einen leichten Nachgeschmack hinterlässt.

Der Samsung R95H ist ein Fernseher, der vor allem zeigt, dass das klassische LCD-Panel noch viel zu bieten hat. Micro RGB ist hier nicht nur ein Marketingname, denn in passenden Szenen macht es tatsächlich einen Unterschied. Wenn auf dem Bildschirm stark gesättigte, einfarbige Flächen erscheinen, vor allem Rottöne und Grüntöne, kann der R95H sie mit einer Intensität darstellen, die bei typischen Mini-LED-Fernsehern schwer zu finden ist. Hinzu kommt sehr tiefes Schwarz und hohe HDR-Helligkeit, weshalb das Bild sowohl abends als auch im hellen Wohnzimmer wirklich eindrucksvoll wirken kann. Wichtig ist, dass der R95H nicht den Eindruck erweckt, ein Fernseher zu sein, der nur dafür entwickelt wurde, in Messdiagrammen gut abzuschneiden. Im Alltag ist er schlicht sehr vielseitig. Filme wirken dynamisch, Sport profitiert von der hohen Bildwiederholrate, und Spieler bekommen im Grunde alles, was man von einem Flaggschiff erwarten kann. Dazu ist das Gerät selbst hervorragend verarbeitet, Tizen reagiert zügig, und die matte Beschichtung kommt mit Reflexionen gut zurecht. Es ist schwer, einen Einsatzzweck zu finden, in dem sich der R95H nicht bewährt, denn er ist ein sehr universeller Fernseher.

Die meisten Fragen tauchen erst auf, wenn man genauer hinschaut, was Micro RGB tatsächlich bringt. In einfacheren Szenen ist der Vorteil tatsächlich deutlich, aber wenn das Bild komplexer wird und die Hintergrundbeleuchtung gleichzeitig viele verschiedene Farben und Helligkeitsstufen kontrollieren muss, verschwindet ein Teil dieses Vorsprungs. Dann kann sich der R95H eher an traditionelle Fernseher mit Quantum Dots annähern, statt sie klar zu übertreffen. Das würden wir allerdings nicht als Nachteil des Modells selbst werten, sondern eher als Beschränkung der aktuellen Generation von RGB-Panels. Unsere größten Vorbehalte betreffen eigentlich den Preis. Der R95H ist heute einer der teuersten Fernseher im Samsung-Portfolio, und für neue Technologie muss man anfangs immer tief in die Tasche greifen. Das Problem ist, dass der Hersteller bereits sehr fortschrittliche OLEDs im Angebot hat, die in vielen Bereichen ein ähnlich gutes oder sogar besseres Bild zu einem niedrigeren Preis liefern können. Deshalb ist der R95H ein guter Fernseher, aber nicht unbedingt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer ein Flaggschiff-LCD sucht und selbst herausfinden möchte, was dreifarbige RGB-LEDs leisten, bekommt hier einen sehr starken Kandidaten. Wenn jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vordergrund steht, sollte man auch die Top-OLEDs des Herstellers sehr ernsthaft in Betracht ziehen, denn sie sind heute die größte Konkurrenz für den R95H.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 5 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Premium
Super Premium
Stand type
Legs
Central
Bezel color
Black
Silver
Stand
Fixed, Height adjustment
Fixed
Flat design
Yes
Yes
Accessories
Stand, Wall bracket, One Connect Box
Stand

Contrast and black detail

5.7/10

8.4/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 24 (1 x 24)

Local dimming function: Yes, number of zones: 1344 (28 x 48)

Contrast:

Review Samsung The Frame Pro Contrast and black detail

Result

6,250:1

Review Samsung The Frame Pro Contrast and black detail

Result

5,100:1

Review Samsung The Frame Pro Contrast and black detail

Result

4,650:1

Review Samsung The Frame Pro Contrast and black detail

Result

4,350:1

Review Samsung The Frame Pro Contrast and black detail

Result

4,300:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

3,160,000:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

67,450:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

44,600:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

27,300:1

Review Samsung R95H Micro RGB  Contrast and black detail

Result

9,500:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Der Samsung The Frame Pro wurde offiziell als Fernseher mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung gekennzeichnet, aber… ist das wirklich so? In der von uns getesteten 65-Zoll-Variante haben wir gerade einmal 24 Dimming-Zonen gezählt. Die Zahl allein sieht ziemlich bescheiden aus, aber wichtiger ist ihre Anordnung – alle befinden sich entlang des unteren Bildschirmrandes. In der Praxis bedeutet das, dass man den The Frame Pro eher als edge-lit (Kantenbeleuchtung) denn als vollwertiges Mini-LED mit dichtem, direktem lokalem Dimming betrachten sollte. Einen ähnlichen Trick hat Samsung bereits zuvor angewendet, indem es die Q70-Serie in Neo QLED-Fernseher umbenannte – hauptsächlich aus Marketinggründen. Wie wirkt sich das auf das Bild aus? Schwarz und Kontrast präsentieren sich ordentlich, aber es gibt hier keine Effekte, die man von Fernsehern mit fortschrittlichem lokalem Dimming kennt, wie zum Beispiel bei der QN80-Serie. Ein großer Teil davon ist der hochkontrastiven VA-Matrix zu verdanken, die von sich aus solide Werte liefert – ein Kontrast von etwa 5000:1 sieht gut aus und ist, was wichtig ist, stabil, ohne größere Schwankungen. Dennoch, wenn jemand den The Frame Pro in der Hoffnung kauft, ein „echtes Mini-LED“ zu erleben, könnte er enttäuscht sein. Wir selbst hatten erwartet, dass dieses Modell sich stärker von der klassischen The Frame-Serie in Bezug auf die Kontrastqualität abheben würde, aber die Unterschiede erwiesen sich als geringer oder sogar als nicht vorhanden, als es das „Pro“-Label vielleicht vermuten ließ.

Unabhängig davon, ob sich hinter dem Panel klassische Mini-LEDs oder neue Micro-RGB befinden, bleibt ihre Aufgabe in Bezug auf Schwarz im Grunde dieselbe – die Hintergrundbeleuchtung dort auszuschalten, wo das Bild dunkel sein soll, und gleichzeitig an den Stellen ausreichend hohe Helligkeit zu belassen, wo sie benötigt wird. Beim R95H unterstützt dabei auch der hochkontrastige VA-Panel, der schon für sich genommen deutlich bessere Schwarzwerte liefert als zum Beispiel IPS/ADS-Panels. Für die Tests haben wir die 65-Zoll-Version verwendet, in der wir 1344 Local-Dimming-Zonen gezählt haben. Bei größeren Bilddiagonalen wird ihre Anzahl natürlich höher sein, aber wir erwarten nicht, dass sich dadurch der Charakter der Hintergrundbeleuchtung völlig verändert.

Am besten schlägt sich der R95H in Szenen, in denen nur wenige helle Elemente vorkommen. Dann kann der Fernseher den restlichen Bildschirm sehr stark abdunkeln und das Schwarz macht einen wirklich guten Eindruck. In anspruchsvolleren Aufnahmen, in denen auf dunklem Hintergrund mehr helle Objekte erscheinen, zeigen sich bereits die typischen Einschränkungen von LCD-Panels und die Hintergrundbeleuchtung muss kompromissbereiter arbeiten. Dennoch ist der Halo-Effekt gut kontrolliert, und der Fernseher hellt nicht übermäßig große Bildbereiche auf, nur um die Helligkeit eines einzelnen Elements beizubehalten. Der R95H kann also sehr tiefes Schwarz und hohen Kontrast bieten, besonders in Szenen, in denen das lokale Dimmen gute Bedingungen hat. Das erreicht natürlich nicht das Niveau der perfekten Abschaltung einzelner Pixel, wie man es von OLED kennt, aber für einen LCD-Fernseher sind die Ergebnisse wirklich sehr gut.

HDR effect quality

5.8/10

6.9/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, HLG
HDR10, HDR10+, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 92.2%, Bt.2020: 71.2%
DCI P3: 98.1%, Bt.2020: 93.8%

Luminance measurements in HDR:

Review Samsung The Frame Pro Brightness measurement

Result

745 nit

Review Samsung The Frame Pro Brightness measurement

Result

458 nit

Review Samsung The Frame Pro Brightness measurement

Result

476 nit

Review Samsung The Frame Pro Brightness measurement

Result

446 nit

Review Samsung The Frame Pro Brightness measurement

Result

660 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

1423 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

703 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

1089 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

463 nit

Review Samsung R95H Micro RGB  Brightness measurement

Result

1249 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: HDR10+

Dynamic: HDR10+

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Samsung R95H Micro RGB

Samsung The Frame Pro

Samsung The Frame Pro gehört zu den relativ hellen Fernsehern. In synthetischen Tests gelang es uns, Werte um die 900 nits zu erreichen, was für ein Lifestyle-Modell wirklich ein anständiges Ergebnis ist. In Vollbildszenen, wie dem Bild aus dem Film The Meg oder der Eröffnungssequenz in Life of Pi, hielt sich die Helligkeit im Bereich von 700–800 nits. Das sind Werte, die es ermöglichen, die HDR-Effekte voll auszukosten und deren kinowürdige Magie wiederzugeben. Die Situation kompliziert sich jedoch, wenn kleinere, punktuelle Lichtquellen auf dem Bildschirm erscheinen. Die hier verwendete Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung, ausgestattet mit der Möglichkeit des lokalen Dimmen ganzer Streifen, hat damit nicht die beste Performance. Es kommt vor, dass feine Elemente übermäßig abgedunkelt werden, was den Effekt schwächt, oder im Gegenteil – sie werden stark aufgehellt, aber auf Kosten der Tiefe des Schwarz in diesem Bildausschnitt. Man kann das mit Lichtstrahlen vergleichen, die sich wie ein Laserstrahl in dichter Nebel ausbreiten – der Effekt ist sichtbar und klar, aber gleichzeitig wenig natürlich und lenkt unsere Aufmerksamkeit ab. Glücklicherweise schneidet der Aspekt der Farben besser ab. Dank des Einsatzes eines Quantenpunktfilters (QLED) sind die Farben satt, und die Wiedergabe der DCI-P3-Palette erreicht über 92 %. Generell präsentieren Filme oder Serien, die in HDR auf dem The Frame Pro angesehen werden, eine reiche Farbpalette, auch wenn der Kontrast und die Arbeit der Hintergrundbeleuchtungsalgorithmen manchmal unsere Aufmerksamkeit ablenken können.

Bei der Helligkeit zeigt der Samsung R95H, dass es sich nach wie vor um ein Spitzenmodell handelt, auch wenn die Ergebnisse nicht immer so spektakulär sind, wie man es von einem Flaggschiff mit Micro-RGB-Hintergrundbeleuchtung erwarten würde. In synthetischen Tests erreicht der Fernseher Werte von über 2400 nits, es mangelt ihm also keineswegs an Leistung. Wichtig ist, dass die hohe Helligkeit auch dann erhalten bleibt, wenn helle Bereiche einen größeren Teil des Bildes einnehmen. In echten Filmszenen ist die Situation etwas komplexer. Der R95H erreicht meist etwa 1000–1400 nits, was weiterhin einen sehr guten, kräftigen HDR-Eindruck ergibt. Helles Sonnenlicht, Reflektionen oder Lichter können sehr eindrucksvoll wirken, und der Fernseher hat genügend Leistung, damit HDR deutlich von normalem SDR unterscheidbar ist.

Probleme treten vor allem in sehr dunklen Szenen mit einzelnen, kleinen Lichtquellen auf. Hier setzt der Algorithmus des lokalen Dimmings stärker auf tiefes Schwarz und die Begrenzung des Halo-Effekts als auf die maximale Helligkeit solcher Elemente. In der Folge können kleine Lichtquellen deutlich abgedunkelt erscheinen. Insgesamt schneidet HDR also gut ab, aber nicht ohne Einschränkungen. Der R95H verfügt über enorme Helligkeitsreserven, besonders in größeren und helleren Bildbereichen, während in schwierigen, dunklen Szenen seine Möglichkeiten vor allem durch das Funktionsprinzip des lokalen Dimmings begrenzt werden.

Farben

Gerade die Farben sollten die größte Revolution durch die RGB-Hintergrundbeleuchtung sein, und tatsächlich zeigt der R95H hier großes Potenzial. Die Bewertung ist jedoch nicht so einfach, wie es reine synthetische Messwerte vermuten lassen. Bei Testbildern liefert der Fernseher hervorragende Ergebnisse, die BT.2020-Abdeckung liegt bei fast 94% und DCI-P3 bei 98%, sodass besonders intensiv gesättigte Rottöne oder Grüntöne wirklich beeindruckend aussehen können. Die Lage ändert sich etwas, wenn man statt Testbildern echte Filmszenen misst. Dann fällt die BT.2020-Abdeckung auf rund 87% und DCI-P3 auf 93%. Offenbar können die RGB-Zonen bei komplexeren Bildern nicht immer das gleiche hohe Farbsättigungsniveau halten wie bei einfachen Testbildern. Sie bleiben zwar gesättigt, doch der Vorteil der neuen Hintergrundbeleuchtung ist nicht mehr so groß, wie es die vom Hersteller angegebenen Werte suggerieren würden.

Factory color reproduction

5.5/10

4.3/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Die besten Ergebnisse erzielten wir natürlich im Filmmaker-Modus, der sofort zeigte, dass Samsung bei den Werkseinstellungen Wert gelegt hat. Bei SDR-Materialien – also in den am häufigsten angesehenen Inhalten – schnitt The Frame Pro wirklich gut ab. Der Weißabgleich und die Gammaeinstellungen waren nahezu perfekt abgestimmt, wodurch das Bild natürlich und konsistent aussah. Zwar traten einige sichtbare Fehler auf, insbesondere bei Hauttönen und Rot, die manchmal zu gesättigt waren, was dem Ganzen einen leicht „aufgewärmten“ Charakter verlieh, aber im alltäglichen Gebrauch störte das nicht allzu sehr. Bei HDR-Inhalten war die Situation hinsichtlich des Weißabgleichs ähnlich. Dieser war auf einem guten Niveau, jedoch erwies sich das Management der Helligkeit als das größte Problem. Die EOTF-Kurve war so eingestellt, dass in vielen Szenen das Bild überbelichtet wirkte und die hellsten Bereiche Details verloren und in einheitliche Lichtflecken übergingen. Das beeinträchtigte stark den Realismus und ließ die Farben stark übersättigt erscheinen. Glücklicherweise bietet Samsung in seinen Fernsehern die Möglichkeit zur manuellen Anpassung der Kurve, sodass wir eine Kalibrierung vornahmen und die Ergebnisse unten sehen können.

Um die werkseitige Farbwiedergabe zu bewerten, haben wir natürlich den Filmmaker-Modus gewählt, also die Einstellung, die von vornherein dem am nächsten kommen sollte, wie das Bild vom Kreativteam vorgesehen war. Und hier nutzt der R95H sein Panel leider nicht voll aus. Das größte Problem im SDR-Bereich betrifft die Gammakurve. Das Bild ist über praktisch den gesamten Bereich deutlich aufgehellt, wodurch es etwas an Tiefe verliert und flacher wirkt, als es sollte. Auch der Weißabgleich ist nicht ideal – mit zunehmender Helligkeit zeigt sich eine Dominanz von Rot und ein Mangel an Blau, sodass das Bild zu warm wirkt. Das sieht man besonders bei hellen Bildbereichen und Hauttönen, die manchmal röter aussehen, als sie sollten.

Im HDR sieht es ähnlich aus. Die EOTF-Kurve liegt über weite Teile des Bereichs oberhalb des Referenzwerts, sodass der R95H das Bild erneut heller darstellt, als es sein sollte. In Kombination mit dem ungenauen Weißabgleich führt das dazu, dass auch hier die Farben nicht so präzise sind, wie wir es von einem Fernseher dieser Klasse erwarten würden. Der werkseitige Filmmaker-Modus ist also nicht die Stärke des R95H. Auf den ersten Blick kann das Bild eindrucksvoll wirken, weil es hell und stark gesättigt ist, doch in Bezug auf die Übereinstimmung mit dem Quellmaterial besteht noch viel Raum für Verbesserungen.

Color reproduction after calibration

8.5/10

8.8/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Nach der Kalibrierung sieht der SDR-Modus einfach perfekt aus. Es ist uns gelungen, die zu starke Sättigung des Rottons zu beseitigen, die dem Bild zuvor einen etwas übertrieben warmen Charakter verliehen hatte. Die Farben sind ausgewogener geworden, was sich auf den natürlichen und angenehmen Empfang alltäglicher Inhalte ausgewirkt hat – von Fernsehen über Filme und Serien im Streaming bis hin zu Materialien auf YouTube. Im HDR-Modus erforderte die EOTF-Kurve am meisten Arbeit, da sie werkseitig eine übermäßige Überbelichtung des gesamten Bildes verursachte. Die Kalibrierung ermöglichte es, dieses Problem größtenteils zu „bändigen“ – das Bild hörte auf, überbelichtet zu sein, und die Details in hellen Bereichen wurden besser sichtbar. Natürlich werden hier die Grenzen durch die Konstruktion des Fernsehers selbst definiert, denn die Kantenbeleuchtung zeigt ihre Grenzen und die kleinsten Lichtpunkte sind weiterhin übertrieben oder verschwimmen mit dem Hintergrund. Das ist jedoch eine Frage der Technologie und nicht der Kalibrierung selbst. Nach der Korrektur ist The Frame Pro deutlich angenehmer im Empfang und es lohnt sich auf jeden Fall, sich dafür zu entscheiden, wenn es Ihnen daran liegt, die Möglichkeiten des Fernsehers maximal auszuschöpfen.

Der R95H reagiert sehr gut auf Kalibrierung. Im SDR ist es uns gelungen, den Weißabgleich und das Gamma nahezu perfekt einzustellen, und die Farbfehler sanken auf ein sehr niedriges Niveau. Der Unterschied zu den Werkseinstellungen ist daher beträchtlich, und nach der Kalibrierung wirkt das Bild deutlich natürlicher. In HDR können wir ebenfalls vieles verbessern, besonders den Weißabgleich und die allgemeine Farbgenauigkeit. Etwas anders sieht es jedoch bei der Steuerung von Helligkeit und Farbsättigung aus. Hier stoßen wir an Grenzen, die sich aus der Funktionsweise der RGB-Hintergrundbeleuchtung und des lokalen Dimmings ergeben. Die einzelnen Zonen müssen gleichzeitig Helligkeit und Farbton des Lichts steuern, deshalb lässt sich in anspruchsvolleren Szenen nicht immer exakt die gleiche Sättigung und Helligkeit erreichen wie bei einfachen Testbildern. Das lässt sich durch Kalibrierung schlicht nicht vollständig überwinden. Trotzdem liefert der R95H nach der Kalibrierung eine korrekte Bildwiedergabe, und die meisten Fehler, die wir bei den Werkseinstellungen gesehen haben, lassen sich effektiv beseitigen.

Smoothness of tonal transitions

9.5/10

8.8/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Hier hat Samsung wirklich großen Applaus verdient. The Frame Pro hat sich als einer der besten Fernseher des Jahres erwiesen, wenn es um die Flüssigkeit der Farbverläufe geht. Während der Tests konnten wir praktisch keine deutlichen Probleme beim Farbübergang feststellen – die Gradienten sahen glatt und natürlich aus, und die typischen „Treppe“-Effekte, die bei vielen Fernsehern auftreten, traten einfach nicht auf. Ja, in sehr dunklen Szenen sind minimale Unvollkommenheiten zu erkennen, aber man muss wirklich genau hinsehen, um sie zu bemerken – selbst das erfahrene Auge unserer Redaktion hatte damit Probleme. Bei der täglichen Betrachtung gibt es also keinen Grund, dass etwas Euer Seherlebnis stört. Das ist ein großer Pluspunkt, denn genau in dunkleren Szenen haben Fernseher oft Schwierigkeiten. Das werdet ihr hier nicht erleben.

Der R95H kommt auch mit Farbverläufen gut zurecht. In den hellen Bildbereichen sind die Übergänge zwischen den einzelnen Nuancen fließend, obwohl bei genauerem Hinsehen leichte Spuren von Posterisierung zu erkennen sind. Es ist also nicht perfekt, aber beim normalen Sehen wird einem das wohl kaum auffallen. Ähnlich verhält es sich in dunkleren Szenen. Der Fernseher bewahrt fließende Übergänge und hat keine größeren Probleme mit sichtbaren Streifen oder Farbabstufungen. Von Zeit zu Zeit lassen sich kleine Unvollkommenheiten feststellen, aber insgesamt kommt der R95H mit diesem Aspekt wirklich solide zurecht.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7.5/10

7.5/10

Image without overscan on the SD signal
No
No
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Obwohl die fließenden Farbwechsel in 4K HDR-Materialien bei ChooseTV Pro kein Problem darstellen, können bei schwächerer Signalqualität – wie bei Fernsehsendungen, HD-Materialien oder älteren Full HD-Filmen – Unvollkommenheiten auftreten. Daher ist es entscheidend, wie der Fernseher mit diesen Einschränkungen durch den Bildprozessor umgeht. Die Rauschunterdrückungsfunktion funktioniert hier wirklich effektiv. Bei der mittleren Einstellung werden unerwünschte Streifen oder Artefakte beseitigt, wodurch das Bild sichtbar, aber noch nicht übertrieben geglättet wird. Man muss jedoch beachten, dass Samsung dazu neigt, aggressiv vorzugehen – selbst auf der niedrigsten Stufe dieser Funktion kann es das Filmkorn „auffressen“. Es ist also ratsam, diese Funktion mit Bedacht zu verwenden und die Einstellungen an das Anzeigematerial anzupassen.

Das Upscaling ist auf einem hohen Niveau. ChooseTV Pro kann ältere Materialien effektiv auf die native 4K-Auflösung hochskalieren, während die gute Schärfe und Lesbarkeit erhalten bleibt. Filme und Serien in niedrigerer Qualität sehen hier einfach besser aus. Es muss jedoch ein kleiner Makel erwähnt werden – typisch für viele Samsung-Fernseher. Bei sehr alten Quellen von schlechter Qualität kann man eine Beschneidung der Bildkante auf der linken Seite des Bildschirms bemerken. Das ist kein Problem, das den Filmabend verderben wird, aber es ist gut zu wissen, dass es auftreten kann.

Der Samsung R95H verwendet den neuen Micro RGB AI Processor, aber in der Praxis haben wir keinen großen Sprung gegenüber den NQ4 AI Gen2- oder Gen3-Chips bemerkt, die aus anderen Fernsehern des Herstellers bekannt sind. Das Upscaling fällt jedoch weiterhin sehr gut aus. Das Bild wird angemessen geglättet, behält dabei viel Schärfe und wirkt nicht übermäßig weich. Das ist definitiv eine der Stärken von Samsung. Schade nur, dass sich bei Material mit sehr niedriger Auflösung der Overscan immer noch nicht vollständig abschalten lässt.

Der Prozessor kommt auch gut mit der Tonwertabstufung zurecht und kann das unerwünschte Phänomen der Posterisierung wirksam glätten. Die Rauschreduzierung funktioniert wirklich effektiv, man muss sie jedoch mit Fingerspitzengefühl einsetzen. Bei höheren Einstellungen kann sie aber schon recht stark in das Bild eingreifen und sogar natürliches Filmkorn entfernen. Deshalb sollte man sie am besten nur dann verwenden, wenn das Material tatsächlich stark komprimiert ist.

Blur and motion smoothness

7.8/10

7.8/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
165Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
70%
75%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Image flickers in this mode

Blur (4K@144Hz):

Blur (4K@165Hz):

Für die Flüssigkeit der Bewegung in The Frame Pro ist nicht nur das Panel verantwortlich, das mit einer Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz arbeitet, sondern auch der Bildprozessor und das Flüssigkeitsystem. Dank dessen können wir die Art und Weise, wie Filme oder Sportübertragungen angezeigt werden, an unsere eigenen Vorlieben anpassen. Zur Verfügung stehen Schieberegler zur Reduzierung von Unschärfe und zur Reduzierung von Ruckeln – die erste Funktion verbessert die Schärfe bei schnellen Bewegungen, die zweite ermöglicht es, den Effekt eines „springenden“ Bildes bei Kamerapanoramen zu mildern. Jeder kann also zwischen dem cineastischen Charakter der Bewegung und einem flüssigeren, „fernsehmäßigeren“ Stil wählen.

Samsung R95H hat ein 165-Hz-Panel, daher ist die Bewegungswiedergabe wirklich auf sehr hohem Niveau. Bei 120 Hz, also zum Beispiel beim Spielen an der Konsole oder beim Sportsehen, ist die Bewegungsunschärfe gering, und beim Anschluss eines Computers kann man die vollen 165 Hz nutzen und die Bewegungsdarstellung noch etwas verbessern. Man muss jedoch bedenken, dass es sich weiterhin um ein VA-Panel handelt, das nicht ganz so schnell reagiert wie ein OLED. Mitunter ist ein leichter Nachzieheffekt hinter bewegten Objekten zu sehen, aus normaler Sitzentfernung dürfte das jedoch kaum stören. Bei Filmen und Serien kann man zusätzlich die einstellbare Bewegungsinterpolation nutzen. Man kann den kinoreifen Charakter von 24 Bildern/s beibehalten oder die Bewegung schrittweise glätten, wenn man ein flüssigeres Bild bevorzugt. Samsung bietet hier viel Spielraum, sodass sich die Einstellungen problemlos an die eigenen Vorlieben anpassen lassen.

Console compatibility and gaming features

9.6/10

9.6/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 144Hz
    48 - 240Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    No
    No
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Samsung The Frame Pro gibt nicht vor, nur ein Fernseher „für das Wohnzimmer“ zu sein, hier finden auch Spieler etwas für sich. Der Hersteller hat auf das volle Paket an Gaming-Funktionen geachtet: wir haben Unterstützung für variablen Bildwiederholfrequenzen (VRR), den automatischen Spielmodus (ALLM), eine Wiederholrate von bis zu 144 Hz und Kompatibilität sowohl mit G-Sync als auch mit FreeSync Premium Pro. Hinzu kommt das gut bekannte Game Bar-Panel, also ein schnelles Menü, in dem man unterwegs die wichtigsten Parameter überprüfen kann – von der Bildwiederholfrequenz bis zu den aktivierten Bildverarbeitungsmodi. Gibt es Nachteile? Ja, The Frame Pro unterstützt Dolby Vision im Spielmodus nicht, aber man kann das nicht wirklich als ernsthaftes Problem ansehen – die meisten Spieler verwenden ohnehin HDR10... also den HGIG-Modus. Genau. Die größte Überraschung war das neueste Firmware-Update. Samsung… hat diese Option vollständig aus dem The Frame PRO entfernt. In der Praxis bedeutet das, dass der Fernseher selbstständig die HDR-Tonemapping in Spielen interpretiert, und der Benutzer hat keine Möglichkeit, die für Konsolen entwickelten Einstellungen zu aktivieren. Das ist ein Rückschritt, der anspruchsvollere Spieler enttäuschen könnte, die auf volle Kompatibilität mit den HGiG-Richtlinien hoffen. Wir hoffen nur, dass dieser Fehler schnell behoben wird.

Eine interessante Eigenheit des The Frame Pro ist auch die ungewöhnliche Platzierung der HDMI 2.1-Anschlüsse. Zur Verfügung stehen insgesamt fünf – vier befinden sich im One Connect-Modul, und der fünfte, in der Version Micro HDMI, befindet sich direkt im Fernseher. Diese Lösung ist etwas ungewöhnlich, aber ganz praktisch. Samsung deutet eindeutig an, dass man die Konsole oder den Computer genau an diesen Anschluss anschließen sollte. Warum? Weil es eventuelle Verzögerungen in der Kommunikation über den drahtlosen One Connect minimiert, und bei Spielen zählt jede Millisekunde. Über den Input Lag haben wir separat geschrieben, aber hier kann bereits verraten werden, dass man, wenn man die Geräte direkt an den Fernseher anschließt, das absolute Maximum an Reaktionsgeschwindigkeit herauszieht.

In puncto Gaming ist der Samsung R95H fast ein vollständiger Fernseher. Schließt man eine PS5 oder Xbox Series X an, kann man 4K bei 120 Hz, VRR und ALLM nutzen, und der Fernseher arbeitet auch korrekt mit HGiG zusammen. Der einzige größere Mangel ist Dolby Vision Gaming, das Samsung, wie bei seinen anderen Fernsehern, schlichtweg nicht unterstützt. Hinzu kommt die bereits von anderen Samsung-Modellen bekannte Game Bar, mit der man schnell die Bildrate, den VRR-Betrieb oder das HDR-Format prüfen und die wichtigsten Einstellungen ändern kann, ohne das Spiel zu verlassen. Man kann auch dunklere Bildbereiche aufhellen oder das Seitenverhältnis des Bildschirms ändern.

Samsung bietet außerdem Game Motion Plus, also eine speziell für Spiele entwickelte Bewegungsglättungsfunktion. Am sinnvollsten ist sie bei Titeln mit 30 fps, wo sie die Flüssigkeit deutlich verbessern kann und die Kamerabewegungen angenehmer wirken lässt. Man muss nur bedenken, dass dies zu einem höheren Input-Lag (ca. 60 ms) führt, weshalb sie für Online- oder sehr dynamische Spiele kaum die beste Wahl ist. Erwähnenswert ist auch der Gaming Hub, über den sich einige Spiele direkt aus der Cloud starten lassen, ohne eine Konsole anschließen zu müssen. In puncto Ausstattung für Spieler ist es daher schwer, beim R95H größere Lücken zu finden.

Input lag

9.9/10

9.7/10

SDR

1080p60
14 ms
20 ms
1080p120
9 ms
10 ms
2160p60
14 ms
20 ms
2160p120
8 ms
10 ms

HDR

2160p60
14 ms
20 ms
2160p120
9 ms
10 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
2160p120 DV

Der Frame Pro im kabelgebundenen Modus erzielt wirklich großartige Ergebnisse. Die Latenzen liegen im Bereich von 9–14 ms, was eine flüssige und sofortige Reaktion in Spielen gewährleistet. Das sind Werte, die problemlos als Referenzwerte angesehen werden können – selbst in dynamischen Titeln verläuft die Action ohne Verzögerungen, und die Steuerung ist präzise und vorhersehbar. Die Situation ändert sich, wenn das drahtlose One Connect-Modul ins Spiel kommt. Obwohl es ermöglicht, Kabel zu verbergen und mehr Freiheit bei der Gestaltung des Raums zu genießen, verschlechtert es die Ergebnisse des Input-Lags erheblich. In Tests, die in einem Abstand von 2–3 Metern vom Fernseher ohne Hindernisse in Form von Möbeln durchgeführt wurden, sprangen die Werte auf bis zu 50 ms. Während dies beim Ansehen von Filmen akzeptabel ist, da Input-Lag uns überhaupt nicht interessiert, wird es in Spielen problematisch und verdirbt das Erlebnis stark. Es ist ein wenig paradox – einerseits haben wir einen Fernseher, der im kabelgebundenen Modus einige der besten Ergebnisse auf dem Markt bietet, andererseits fördert Samsung eine Lösung, die sich für Spieler als recht nachteilig erweist. Schließlich ist die Konsole eines der wichtigsten Geräte, die wir normalerweise an den Fernseher anschließen...

Zur Vollständigkeit fügen wir unsere drahtlosen Messungen aus einer Entfernung von 2–3 m hinzu:

SDR

HDR

1080p60 Hz: 39

2160p60 Hz HDR: 40

1080p120 Hz: 25

2160p120 Hz HDR: 25

2160p60 Hz: 40

2160p120 Hz: 25

Der Input-Lag beim R95H ist gering, erreicht aber nicht das Niveau der besten OLEDs von Samsung. Bei 120 Hz liegt er bei etwa 10 ms, bei 60 Hz bei etwa 20 ms. Auf dem Papier wirkt der Unterschied also groß, beim normalen Spielen ist er jedoch kaum wahrnehmbar. Der Fernseher reagiert schnell und vermittelt nicht den Eindruck irgendeiner Verzögerung.

Compatibility with PC

8.4/10

8.4/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Good
Readability of dark text and shapes
Average
Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
8ms
10ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
RGB
Max refresh rate
144Hz
165Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Die Verbindung des The Frame Pro mit dem Computer über Kabel ist im Grunde genommen keine Wissenschaft – es funktioniert, wie es sollte. Das Bild ist klar, die Schriftarten sehen gut aus, man kann problemlos seine tägliche Arbeit in Word oder Excel erledigen und danach ein Spiel starten, und es ist immer noch in Ordnung. Das Problem beginnt jedoch, wenn wir das drahtlose Modul verwenden. Und hier kommt wieder der gesamte Paradoxon dieses Fernsehers zum Vorschein – eine Lösung, die theoretisch das Leben erleichtern sollte, kann es in der Praxis ganz schön erschweren. Es geht dabei nicht nur um die bereits erwähnten Verzögerungen, die man sofort beim Gebrauch der Maus merkt, sondern auch um die Lesbarkeit des Bildes selbst. Schriftarten sehen einfach schlechter aus, manchmal sind feine Streifen sichtbar, und die Buchstaben verlieren an Schärfe, wodurch die Arbeit mit Text einfach mühsam wird. Und es ist wirklich seltsam, dass so eine einfache Sache wie die Anzeige von Buchstaben auf dem Bildschirm hier durch das drahtlose Modul Probleme bereiten kann. Daher, wenn jemand plant, den The Frame Pro zusammen mit einem Computer zu nutzen – sei es für die Arbeit oder zum Spielen – dann ist es wirklich ratsam, ihn sofort über Kabel zu verbinden. Denn andernfalls kann man sehr schnell frustriert werden, und anstatt sich über den großen Bildschirm zu freuen, hat man das Gefühl, dass die eigenen Augen mit dem Fernseher um jeden Absatz kämpfen.

Der R95H eignet sich auch zum Spielen am PC. In 4K können wir die volle 165 Hz nutzen, und bei Full HD steigt die Bildwiederholfrequenz sogar auf 240 Hz. Das ist definitiv ein Pluspunkt, besonders für Online-Spiele, bei denen solche Werte auf einem leistungsstarken PC durchaus erreichbar sind. Der Fernseher unterstützt außerdem G-Sync und FreeSync, sodass er problemlos mit Grafikkarten von NVIDIA ebenso wie von AMD zusammenarbeitet. Der einzige Punkt, den man hier bemängeln könnte, ist die Lesbarkeit der Schriften. Der R95H unterstützt Chroma 4:4:4 korrekt, aber aus sehr geringer Nähe kann man erkennen, dass die horizontalen Linien der Buchstaben etwas dunkler sind als die vertikalen. Das fällt beim normalen Gebrauch jedoch nicht wirklich auf. Außerdem wird der R95H nicht in Größen angeboten, die dazu einladen würden, ihn auf den Schreibtisch zu stellen und wie einen klassischen Monitor zu verwenden.

Viewing angles

3.1/10

5/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
73%
67%

Der Frame Pro nutzt ein VA-Panel, und das bedeutet sofort, dass die Betrachtungswinkel nicht zu seinen Stärken gehören. Es reicht aus, ein wenig seitlich zu sitzen, um zu sehen, wie der Bildschirm an Qualität verliert – die Helligkeit sinkt, die Farben verblassen, und die Schwarztöne, die aus zentraler Perspektive solide aussehen, erinnern plötzlich mehr an dunkelgrauen Velours als an tiefes Pech. Am deutlichsten ist dies etwa unter einem Winkel von 40–45 Grad – dort wird das Bild deutlich heller, und die Farbsättigung sinkt stark. Insgesamt ist das nichts Neues, da sich die meisten LCD-Fernseher mit VA-Panels so verhalten. Auf Kosten eines besseren Schwarz im Vergleich zu IPS-Panels erhalten wir schlechtere Betrachtungswinkel.

Die Blickwinkel beim R95H sind ziemlich anständig, besonders wenn man bedenkt, dass der Fernseher ein VA-Panel nutzt. Bereits die RGB-Hintergrundbeleuchtung trägt dazu bei, die Farbsättigung auch dann besser zu erhalten, wenn man seitlich auf den Bildschirm blickt. Es ist noch nicht das Niveau der besten RGB-Displays auf dem Markt, und erst recht nicht das der OLEDs, doch der Unterschied zu typischen Mini-LED-Fernsehern mit vergleichbarem VA-Panel ist spürbar. Bei größeren Blickwinkeln werden die Farben nicht so schnell ausgewaschen und das Bild bewahrt länger seinen Charakter.

Daytime performance

7/10

8.9/10

Panel finish
Matte
Matte
Reflection suppression
Very Good
Very Good
Black levels during daytime
Good
Average

Panel brightness

Samsung R95H Micro RGB : 1172 cd/m2

Samsung The Frame Pro: 614 cd/m2

Die Serie The Frame zeichnet sich seit mehreren Jahren durch eine matten Beschichtung des Displays aus, und der The Frame Pro von 2025 ist hier keine Ausnahme. Dank dieser Beschichtung könnt ihr sicher sein, dass Lichtreflexionen euch selbst in einem stark sonnigen Wohnzimmer nicht stören werden. Samsung hat diese Technologie über die Jahre nahezu perfektioniert, und heute kann man mit Zuversicht sagen, dass es das beste matte Display ist, das wir in Fernsehern finden können. Die Farben sehen weiterhin gut aus und verlieren nicht drastisch an Sättigung, wie es bei günstigeren, chinesischen Konstruktionen der Fall ist. Auch das Schwarz bleibt auf einem ordentlichen Niveau, obwohl man zugeben muss, dass unter extrem hellen Lichtbedingungen die Farben leicht flach werden und an Tiefe verlieren können. Das ist jedoch ein geringer Preis, den wir für das vollständige Fehlen von Reflexionen auf dem Bildschirm zahlen – was im täglichen Gebrauch unbezahlbar sein kann. Positiv zu vermerken ist auch die Helligkeit – etwa 600 Nits im SDR-Modus sorgen dafür, dass das Bild problemlos durch Tageslicht dringt und in den meisten Räumen zufriedenstellend aussieht.

Eine der größten Stärken des R95H als Fernseher für ein helles Wohnzimmer ist die matte Bildschirmoberfläche. Samsung kommt seit Jahren sehr gut mit solchen Beschichtungen zurecht, und auch hier haben wir eine der besseren Lösungen auf dem Markt. Reflexionen werden wirkungsvoll reduziert, sodass Fenster, Lampen oder andere helle Umgebungsquellen beim Fernsehen am Tag nicht so sehr stören. Wie üblich bei matten Bildschirmen gibt es jedoch einen Kompromiss. Statt klarer Spiegelungen wird das Licht stärker über die Oberfläche des Panels gestreut, sodass bei starker, direkter Beleuchtung Teile des Bildschirms leicht aufgehellt wirken können. Ein Kompromiss, aber in einem typischen Wohnzimmer funktioniert diese Lösung trotzdem sehr gut.

Der R95H hat zudem ein weiteres starkes Argument – hohe Helligkeit in SDR. In einem hellen Wohnzimmer lohnt es sich, das lokale Dimming auf Stufe Hoch zu stellen, denn der Bildschirm kann dann in der Spitze sogar 2000 Nits erreichen, bei einer durchschnittlichen Helligkeit von etwa 1200 Nits. Man sollte jedoch bedenken, dass der Algorithmus dann aggressiver arbeitet und manchmal die Sichtbarkeit von Details in den hellsten Bildbereichen einschränken kann. Daher empfehlen wir für das abendliche Fernsehen die Einstellung Niedrig, die weniger in das Bild eingreift und dessen natürlicheren Charakter bewahrt.

Helligkeitswerte bei lokalem Dimming auf „Niedrig” eingestellt:

Lokales Dimming

5%

10%

20%

30%

40%

50%

60%

70%

80%

90%

100%

Mittelwerte

555

591

612

965

958

949

888

799

705

640

620

Panel details

Backlight Type
Mini-LED QLED
Mini-LED RGB
Software version during testing
T-RSMFDEUC-0090-1126.0, E2500007, BT-S
1204
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

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Samsung The Frame Pro

Samsung R95H Micro RGB

TV features

7.7/10

7.8/10

  • System
    Tizen
    Tizen
  • System performance
    Good
    Very good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 5 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    Yes
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth, Samsung Q-Symphony (Speaker extension)
    Bluetooth, Samsung Q-Symphony (Speaker extension)

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    No
    No
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Smart-Funktionen

Samsung The Frame Pro arbeitet unter dem Betriebssystem Tizen, das seit Jahren das Aushängeschild des koreanischen Herstellers ist. Es ist eines der ausgereiftesten Smart-TV-Umgebungen – schnell, stabil und intuitiv. Es fehlt praktisch an keiner der beliebten Streaming-Anwendungen, und die Benutzeroberfläche funktioniert flüssig und ohne größere Verzögerungen. Unterstützt werden auch Funktionen wie AirPlay 2, Screen Mirroring oder die Möglichkeit, den Fernseher sprachgesteuert mit Bixby, Alexa oder dem Google Assistant zu steuern.

Fernsehfunktionen

Was die klassischen Fernsehfunktionen betrifft – wie in fast jedem Samsung – ist dies nicht die stärkste Seite des Geräts. Wir erhalten einen klaren EPG-Guide, Unterstützung für Teletext, die Möglichkeit, Kopfhörer über Bluetooth anzuschließen, und das war's auch. Wir finden hier keine umfangreicheren Tools, die aus Fernsehern bekannt sind (z. B. USB-Aufnahme oder PiP). Das ist jedoch Standard im Angebot von Samsung. Der Hersteller setzt seit einigen Jahren Trends und konzentriert sich hauptsächlich auf Smart-Funktionen, während klassische Fernsehelemente etwas stiefmütterlich behandelt werden.

Art Store und wechselbare Rahmen – einzigartiges Element der Serie

Was die Serie The Frame von Anfang an auszeichnet, ist der Art Mode und die Art Store-App. Damit können wir Reproduktionen von Kunstwerken vom Klassiker bis zur modernen Grafik auf dem Bildschirm anzeigen. Der Dienst ist zwar kostenpflichtig (in Form eines Abonnements oder einer einmaligen jährlichen Gebühr), bietet jedoch die Sicherheit, dass die Materialien in höchster Qualität vorbereitet sind, wodurch die angezeigten Bilder fast wie mit Farbe gemalt aussehen. Genau dieses Element, zusammen mit der Möglichkeit, die Rahmen des Fernsehers zu wechseln, macht den The Frame Pro zu einem doppelten Funktionsgerät – einem Fernseher, aber auch einem Designelement im Innenraum.

Drahtloses One Connect-Modul

Ein weiteres einzigartiges Element des The Frame PRO ist das drahtlose One Connect-Modul, in dem wir alle HDMI-Anschlüsse und andere Verbindungen finden. Dank ihm kann der Fernseher fast wie ein echtes Bild an der Wand hängen, während die gesamte Elektronik und die Kabel in eine separate Box verlagert werden können, die selbst mehrere Meter entfernt stehen kann. Das Gerät wird über USB-C mit Strom versorgt und übernimmt alle "denkenden" Prozesse des Fernsehers. Während diese Lösung für Spieler oder Personen, die einen PC nutzen, ihre Einschränkungen hat (Verzögerungen, Verschlechterung der Schriftqualität), eignet sie sich hervorragend für den Anschluss eines Receivers, Dekoders oder einzelner Multimedia-Geräte. Es ist eine sehr "gadgetlastige" Lösung, erweist sich jedoch im täglichen Gebrauch einfach als bequem und ermöglicht eine bessere Gestaltung des Raums im Wohnzimmer.

Smart TV - Tizen

Der R95H läuft mit dem bekannten System Tizen, das praktisch alles bietet, was man heute von einem Smart-TV erwarten kann. Man hat Zugriff auf die beliebtesten Streaming-Apps, das System arbeitet schnell und die Navigation im Menü bereitet keine Probleme. Hinzu kommt das SmartThings-Ökosystem, mit dem der Fernseher als Steuerzentrale für Smart-Home-Geräte dienen kann. Außerdem gibt es AirPlay 2, einfache Bildübertragung vom iPhone sowie Multi View, das das gleichzeitige Anzeigen mehrerer Quellen auf dem Bildschirm ermöglicht.

Klassische Funktionen

Auch die eher traditionelle Seite des R95H kann sich sehen lassen. Der Fernseher verfügt über einen vollständigen Satz Tuner für terrestrischen, Kabel- und Satellitenempfang sowie einen übersichtlichen EPG. Es ist außerdem lobenswert, dass Samsung PiP (Bild-in-Bild) beibehalten hat, auf das der Hersteller bei einigen tiefer positionierten Modellen verzichtet hat. Hier kann man weiterhin gleichzeitig das Bild von zwei Quellen anzeigen, was bei den großen Bilddiagonalen des R95H wirklich nützlich sein kann. Zur Bedienung gibt es die charakteristische Fernbedienung SolarCell. Sie ist kompakt, hat nur die wichtigsten Tasten und benötigt keinen Batteriewechsel, da sie sich per Licht aufladen oder über den USB-C-Anschluss laden lässt. Nutzer, die hauptsächlich Streaming nutzen, gewöhnen sich schnell daran, obwohl bei klassischem Fernsehen das Fehlen eines Zahlenfelds nicht jedem gefallen wird.

Anschlüsse

Auch die Anschlussseite ist interessant gelöst. Der R95H verfügt über vier HDMI 2.1-Ports, Antenneneingänge und einen optischen Ausgang, zusätzlich ist er aber mit einem speziellen Anschluss für das One-Connect-Modul ausgestattet. Wie beim Flaggschiff-OLED S99H kann man also das kabellose One Connect nachkaufen und einen Teil der Verkabelung vom Fernseher weg verlegen. Das kostet zusätzlich 350$ / 1500zł, kann bei sehr wandnahem Einbau aber eine sehr praktische Lösung sein.

Apps

9.3/10

9.3/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

9.1/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
Yes
Yes
GIF
No
No
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der Frame Pro kommt gut mit der Wiedergabe von Multimedia von einem USB-Speicher zurecht. Die meisten gängigen Film-, Musik- und Fotoformate funktionieren ohne größere Probleme, und der Fernseher verarbeitet sie zügig. Während der Tests haben wir nur ein kleines Problem festgestellt – Dateien im HEIC-Format, das von Apple verwendet wird, lassen sich nicht öffnen, obwohl das System sie erkennt und im Player anzeigt. Für Personen, die häufig Fotos von ihrem iPhone übertragen, kann das ein kleiner Nachteil sein, aber abgesehen davon erfüllt der Player seine Aufgabe und es gibt kaum größere Beanstandungen.

Bei der Wiedergabe von Dateien über USB präsentiert sich das R95H problemlos. Während der Tests sind wir auf kein gängiges Video- oder Audioformat gestoßen, mit dem der Fernseher größere Probleme gehabt hätte, und der Player arbeitet schnell und stabil. Schade nur, dass Samsung nach wie vor keine Unterstützung für das Format HEIC bietet. Bei in diesem Format gespeicherten Fotos, etwa vom iPhone, muss man die Dateien weiterhin vorher in ein gebräuchlicheres Format konvertieren.

Sound

6.4/10

7.5/10

  • Maximum volume
    84dB
    89dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Der Klang des The Frame Pro gehört nicht zu den Stärken dieses Fernsehers. Das schlanke Gehäuse sorgt dafür, dass es praktisch keinen Bass gibt, was insgesamt ein wenig flach und durchschnittlich klingt. Auf der anderen Seite spielt der Fernseher laut – er kann mühelos ein mittelgroßes oder sogar größeres Wohnzimmer beschallen. Die Dialoge sind klar, aber bei Spezialeffekten oder Musik fehlt die Tiefe. Dies ist auf jeden Fall ein Gerät, für das es sich lohnt, eine Soundbar dazuzukaufen, am besten aus der Designer-Serie Samsung S. Dank der dekorativen Rahmen lässt es sich zusammen mit dem The Frame Pro an die Einrichtung anpassen.

Samsung R95H wurde mit einem recht umfangreichen Audio-Setup 4.2.2 mit 70 W Leistung ausgestattet und macht im Alltag wirklich einen angenehmen Eindruck. Der Klang ist sauber, für einen Fernseher recht räumlich und deutlich kräftiger als bei den meisten Modellen der Mittelklasse. Bei Filmen und Serien kommen die eingebauten Lautsprecher problemlos zurecht und werden sogar anspruchsvollere Nutzer zufriedenstellen. Etwas schlechter wird es erst, wenn das Material wirklich viel Bass enthält. Bei einigen Stücken haben wir festgestellt, dass der Fernseher zu unangenehmen Resonanzen neigen kann, und genau hier merkt man die Grenzen des eingebauten Audiosystems am stärksten. Wären die tiefen Töne besser, könnten wir das Gesamturteil deutlich höher ansetzen. Wenn jemand stärkeren Bass und einen kinoähnlicheren Klang bevorzugt, sollte er über einen Soundbar mit Subwoofer oder ein Heimkinosystem nachdenken. Ein Soundbar ist natürlich die einfachere und günstigere Option, und dank Unterstützung für Dolby Atmos lässt sich mit dem R95H bereits ein wirklich solides Filmsystem aufbauen. Es sei denn, jemand nutzt hauptsächlich physische Blu-ray-Veröffentlichungen. Dann sollte man bedenken, dass Samsung keine DTS-Formate unterstützt, was bei einigen Tonspuren die Nutzung eines externen Players oder AV-Receivers erforderlich machen kann.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

84dBC (Max)

75dBC

89dBC (Max)

75dBC

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