Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) vs Philips OLED811

Direct comparison

S99H / S95H

Info

OLED801 / OLED811

Info

Available screen sizes: 55”65”77”83”

Available screen sizes: 48”55”

Panel type: QD-OLED

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: Titan OS

Model year: 2026

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Overall rating

9.0

8.1

  • Movies and series in UHD quality

    9.7

    8.5

  • Classic TV, YouTube

    9.5

    8.7

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    9.0

    8.5

  • Gaming on console

    9.9

    8.9

  • TV as a computer monitor

    8.8

    8.6

  • Watching in bright light

    8.0

    6.0

  • Utility functions

    7.8

    7.9

  • Apps

    9.3

    7.7

  • Sound quality

    8.7

    7.6

Advantages

  • Perfektes OLED-Schwarz

  • Referenzbildqualität bei HDR (nach Kalibrierung)

  • Sehr hohe Helligkeit (über 2800 Nit in HDR!)

  • Hervorragend gesättigte QD-OLED-Farben

  • Exzellente Reflexionsdämpfung (matte Beschichtung)

  • Sehr gute Bewegungsdarstellung (kein Ghosting, Bildwiederholrate bis 165 Hz)

  • Ideal für Gamer (4× HDMI 2.1, geringer Input-Lag, Game Motion Plus)

  • Schnelles Tizen-System mit 7 Jahren Unterstützung

  • Hervorragende Blickwinkel

  • Hohe Verarbeitungsqualität

  • Dreiseitiges Ambilight, das beim Anschauen eine tolle Atmosphäre schafft

  • Ideales Schwarz und ausgezeichneter Kontrast des OLED-Panels

  • Starker HDR-Eindruck. Helligkeit etwa 1500 Nits

  • Sehr gute Blickwinkelstabilität

  • Hervorragende Bewegungsdarstellung (keine Schlieren)

  • Unterstützt 4K bei 165 Hz

  • Vier HDMI 2.1-Anschlüsse

  • Erweiterte Funktionen für Gamer

  • Unterstützung vieler Audio-/Videoformate: (Dolby Vision | Atmos, HDR10+, DTS)

Disadvantages

No like
  • Keine Wandhalterung und kein One Connect im Lieferumfang

  • Schwarz zeigt bei starkem Licht einen kirschfarbenen Stich (typisch für QD-OLED-Panels)

  • Kein DTS:X (für Blu-ray-Fans)

  • Ungewöhnliches Design 😉

  • Kleinere App-Bibliothek von Titan OS im Vergleich zu Google TV und der restlichen Konkurrenz

  • Infrarotfernbedienung, die auf den Fernseher gerichtet werden muss (reagiert manchmal langsam)

  • Sehr hoher Input-Lag bei Spielen mit Dolby Vision

  • Sichtbares Banding (vor allem in hellen Szenen)

  • Nicht genutztes Potenzial des Bildverarbeitungsprozessors (Pentonic 800)

Our verdict

Samsung S99H ist wahrscheinlich der beste OLED-Fernseher, den wir bisher getestet haben, und auf jeden Fall der beste OLED von Samsung seit vielen Jahren. In puncto Bildqualität ist es wirklich schwer, hier einen Schwachpunkt zu finden. Schwarz ist perfekt, wie es für ein organisches Panel typisch ist, und der HDR-Eindruck begeistert durch Helligkeit und Farbsättigung. Durch den Einsatz eines QD-OLED-Panels entsteht ein Bild, das in vielen Szenen fast referenzwürdig wirkt. Eigentlich erfüllt hier jeder Parameter, der mit der Anzeigequalität zu tun hat, hervorragend. Es ist auch schwer zu leugnen, dass der S99H einfach ein Gerät ist, das im Alltag sehr viel Freude bereitet. Tizen läuft schnell, hat Zugriff auf alle wichtigen Apps und erhält 7 Jahre Update-Support. Dazu kommen geniale Funktionen für Spieler, die zu einer der höchsten Bewertungen in dieser Kategorie auf unserem Portal geführt haben. Der S99H eignet sich also praktisch unter allen Bedingungen, egal ob wir abends Filme schauen, normalen Fernsehempfang im hellen Wohnzimmer verfolgen oder mehrere Stunden an der Konsole verbringen.

Ist das also der perfekte Fernseher? Nicht ganz. Am meisten Kontroversen löst natürlich das Design aus. Das einzigartige Aussehen mit breitem Rahmen sorgt dafür, dass man diesen Fernseher entweder sofort liebt oder ihn komplett ablehnt, und das ist eine rein subjektive Angelegenheit. Die Ausstattung lässt sich hingegen beurteilen, und hier hat Samsung unserer Meinung nach ein wenig zurückbehalten. In einem Modell, das in erster Linie für die Wandmontage konzipiert wurde, fehlen eine dedizierte Halterung und das One Connect-Modul. Zwar bietet Samsung die drahtlose Variante, also Wireless One Connect, als Zubehör an, aber bei einem Produkt dieser Preisklasse sollten diese beiden Elemente unserer Ansicht nach im Lieferumfang enthalten sein.

Das sind jedoch keine Mängel, die dieses Modell disqualifizieren sollten. Der Samsung S99H überzeugt vor allem durch das Bild, und dieses ist einfach phänomenal. Wenn uns sein Aussehen zusagt und wir den bestmöglichen Fernseher suchen, ist es heute schwer, eine bessere Wahl zu finden. Zurzeit ist der Samsung S99H der stärkste Anwärter auf den Titel des besten Fernsehers des Jahres 2026.

Der Philips OLED811 ist ein OLED-Fernseher der Mittelklasse für das Jahr 2026, der sich von seinen größten Konkurrenten vor allem durch eines abhebt: Ambilight. Das Licht, das sich dem Bild anpasst und auf die Wand hinter dem Fernseher abstrahlt, kann die Atmosphäre eines ganzen Filmabends verändern. Besonders am Abend scheint das Bild über die Grenzen des Bildschirms hinauszureichen, wodurch das Fernseherlebnis einen ganz besonderen Reiz erhält. Für manche ist Ambilight lediglich eine angenehme Ergänzung, für andere hingegen Grund genug, sich erneut für einen Fernseher von Philips zu entscheiden.

Die Bildqualität ist weitgehend mit der von Modellen wie dem LG C6 oder dem Samsung S90H vergleichbar – zumindest bei den Varianten, die denselben Paneltyp verwenden. Geboten wird also ein tiefes, perfektes Schwarz, vor dem helle Bildelemente besonders eindrucksvoll zur Geltung kommen. Der OLED811 kann eine kraftvolle HDR-Darstellung liefern und erreicht nach der Kalibrierung eine Bildqualität, die dem Referenzniveau sehr nahekommt. Einen großen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz gibt es zwar nicht, gleichzeitig entsteht aber auch nicht der Eindruck, dass man sich mit der Wahl eines Philips-Fernsehers zugunsten von Ambilight bei der Bildqualität einschränken müsste.

Auch für Gamer gibt es gegenüber dem Vorjahresmodell einige erfreuliche Verbesserungen. Dank des MediaTek-Pentonic-800-Chipsatzes stehen nun endlich vier HDMI-2.1-Anschlüsse zur Verfügung. Wer mehrere Geräte – beispielsweise Konsolen, einen PC und eine Soundbar – anschließen möchte, muss somit nicht mehr entscheiden, welches davon die volle Leistungsfähigkeit des Anschlusses nutzen darf. Auch das eigentliche Spielerlebnis überzeugt: Der Fernseher reagiert schnell, unterstützt variable Bildwiederholraten und ermöglicht am PC Spiele in 4K mit bis zu 165 Hz. Schade ist lediglich, dass die Möglichkeiten des neuen Prozessors bei der Aufbereitung von Bildmaterial mit geringerer Qualität nicht ebenso gut ausgeschöpft wurden.

Die größten Zweifel weckt jedoch das Betriebssystem. Titan OS hat das beliebte Google TV ersetzt. Obwohl sich die Plattform im vergangenen Jahr deutlich weiterentwickelt hat, fällt es nach wie vor schwer, diesen Wechsel als Verbesserung zu betrachten. Das System läuft inzwischen zwar flüssiger, bietet mehr nützliche Funktionen und umfasst in seiner Bibliothek mittlerweile die meisten bekannten Streamingdienste. Die Auswahl an Apps bleibt jedoch deutlich kleiner als bei Google TV und den Plattformen der Konkurrenz. Unserer Ansicht nach ist dies weiterhin die größte Schwäche des OLED811. Besonders Nutzer weniger verbreiteter Dienste dürften diesen Unterschied deutlich spüren.

Lohnt sich der Kauf? Ja – vorausgesetzt, Titan OS erfüllt die eigenen Anforderungen. In puncto Bildqualität und Gaming-Funktionen bietet der OLED811 ebenso viel wie seine Konkurrenten. Ambilight verleiht ihm jedoch etwas, das bei anderen Herstellern nicht zu finden ist. Philips gibt hier also mit der einen Hand und nimmt mit der anderen: Einerseits sorgt Ambilight für eine einzigartige Atmosphäre beim Fernsehen, andererseits schränkt Titan OS die freie Auswahl an Apps ein. Sind alle regelmäßig genutzten Dienste verfügbar, kann dieser Kompromiss durchaus akzeptabel sein.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Super Premium
Good
Stand type
Legs
Central
Bezel color
Silver
Graphite
Stand
Fixed
Swivel
Flat design
Yes
No
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

10/10

10/10

Contrast:

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Review Philips OLED811 Contrast and black detail

Result

∞:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Wie es sich für einen OLED-Fernseher gehört, bietet der Samsung S99H perfektes Schwarz und praktisch unendlichen Kontrast. Jeder Pixel kann unabhängig ausgeschaltet werden, deshalb verursachen helle Bereiche keine Leuchthöfe und Schwarz bleibt auch in den anspruchsvollsten Szenen wirklich schwarz. Das Bild wirkt dadurch sehr plastisch und sieht sowohl in Filmen und Serien als auch in Spielen großartig aus. Im Vergleich zu Mini-LED-LCD-Fernsehern zeigt sich der Vorsprung besonders bei dunklen Aufnahmen mit kleinen, hellen Details. Schriftzüge, Sterne, Scheinwerfer oder kleine Lichtquellen behalten ihre volle Klarheit und verschmelzen nicht mit dem Hintergrund. Es gibt auch nicht den für zonenbasierte Hintergrundbeleuchtung typischen Leuchthof-Effekt, noch das Abdunkeln heller Elemente nur, um tiefes Schwarz zu erhalten. Wichtig ist, dass es in dieser Hinsicht kaum eine Rolle spielt, ob es sich um die QD-OLED- oder die Tandem WOLED-Variante handelt. In beiden Fällen kann man auf dieselben grundlegenden Vorteile der organischen Technologie zählen, also die perfekte Kontrolle jedes Pixels und einen hervorragenden Kontrast unabhängig von der jeweiligen Szene.

Schwarz und Kontrast sind Kategorien, in denen der Philips OLED811 alle Vorteile der OLED-Technik zeigt. Jeder Pixel leuchtet unabhängig und kann vollständig abgeschaltet werden, deshalb ist Schwarz einfach schwarz. Ohne Grauschleier oder Aufhellungen um helle Bildbereiche. Bei abendlichen Filmabenden ergibt das einen tollen Effekt: Sterne am Nachthimmel, Stadtlichter oder Schrift auf dunklem Hintergrund bleiben klar vom perfekt schwarzen Umfeld getrennt.

Verbesserungen gegenüber anderen OLEDs sind daher kaum zu erwarten, denn in puncto Schwarzwert und Kontrast ist das Ergebnis bereits vorbildlich. Der OLED811 benötigt keine Zonensteuerung der Hintergrundbeleuchtung und keinen Kompromiss zwischen der Helligkeit kleiner Objekte und dem umliegenden Schwarz. Sogar ein einzelner heller Punkt kann direkt neben einem vollständig abgeschalteten Pixel liegen, was dem Bild eine hervorragende Tiefe verleiht.

Gerade in Szenen mit viel Schwarz zeigt sich der Vorteil gegenüber Mini-LED-Fernsehern. Selbst die aufwändigsten Local-Dimming-Systeme regeln jeweils größere Bildbereiche; daher können sie in anspruchsvollen Aufnahmen einen Leuchthof um helle Elemente erzeugen oder diese abdunkeln, um den dunklen Hintergrund zu erhalten. Der Philips OLED811 hat dieses Problem nicht.

HDR effect quality

9.4/10

7.6/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, HLG
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 99.9%, Bt.2020: 89.0%
DCI P3: 99.0%, Bt.2020: 74.5%

Luminance measurements in HDR:

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2837 nit

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2795 nit

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2592 nit

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2811 nit

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2271 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

1225 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

1310 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

1443 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

1368 nit

Review Philips OLED811 Brightness measurement

Result

626 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: HDR10+

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Philips OLED811

Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED)

Luminance of RGB colors

Wenn es um die reine Helligkeit geht, ist das S99H ein astronomisch heller Fernseher. Seine Spitzenhelligkeit in Filmszenen kann über 2800 Nits hinausgehen! Unabhängig von der gezeigten Szene kann man mit eindrucksvollen HDR-Effekten rechnen, die geradezu blenden — und genau das erwarten wir von einem Spitzenbildschirm. Typisch für ein OLED-Panel ist, dass es bei sehr hellen Vollbildaufnahmen nicht die gleiche extrem hohe Helligkeit halten kann wie bei kleinen Lichtpunkten, aber die Ergebnisse sind dennoch hervorragend. In einer hellen Szene aus dem Film The Meg überschritt die Sonne immer noch 2200 Nits. Das bedeutet, dass das S99H eine höhere Helligkeit halten konnte als die meisten Mini-LED-Bildschirme auf dem Markt. In puncto Helligkeit ist das S99H derzeit der beste OLED-Fernseher, den wir getestet haben.

Abdeckung des Farbraums

Das S99H kommt auch bei den Farben hervorragend zurecht, was dem verwendeten QD-OLED-Panel direkt zu verdanken ist. Unabhängig vom Testszenario — ob synthetische Testbilder oder Messungen mit Filmmaterial im Hintergrund — blieben die Ergebnisse auf sehr hohem Niveau. Das S99H deckt mühelos nahezu 100 % des DCI-P3-Farbraums ab und erreicht im anspruchsvolleren BT.2020 fast 90 %. Das ist absolute Spitzenklasse auf dem Markt. Diese Werte entsprechen dem, was wir bei neuen SQD-Mini-LED-Panels gesehen haben, und übertreffen in realen Filmszenen sogar RGB-Mini-LED-Displays.

Der Philips OLED811 nutzt eine neue Generation von WOLED EX-Panels, wie sie auch in Modellen wie dem LG C6 oder dem Samsung S90H zum Einsatz kommt. Nach der Kalibrierung haben wir etwa 1500 Nits gemessen, was für einen OLED-Fernseher ein sehr guter Wert ist. Das sieht man bei Filmen und Serien deutlich. Helle Lichtblitze wirken kräftig, besonders wenn sie vor dunklem Hintergrund auftreten. In solchen Szenen kann der OLED811 wirklich beeindruckendes HDR zeigen. Das heißt natürlich nicht, dass man diese Helligkeit in jeder Einstellung sieht. Wenn der Bildschirm von viel Weiß oder einer großflächigen Explosion gefüllt wird, sinkt die Helligkeit auf etwa 600 Nits. Das ist weiterhin ein guter Wert, aber solche Szenen haben nicht mehr die gleiche Wucht wie kleine, helle Elemente vor dunklem Hintergrund. Das ist eine bekannte Einschränkung von OLEDs, und der OLED811 bildet hier keine Ausnahme.

Farben

Neben der Helligkeit im HDR spielen auch die Farben eine Rolle, und auch hier schlägt sich Philips sehr gut. Er deckt nahezu den gesamten Farbraum DCI-P3 ab, in dem die meisten Farben enthalten sind, die in HDR-Filmen und HDR-Serien verwendet werden. Es mangelt also nicht an satten Rottönen oder kräftigem Grün, und beim Anschauen gibt es diesbezüglich kaum Gründe zur Beanstandung. Bei dem deutlich größeren Farbraum BT.2020 sieht es etwas schlechter aus, seine gesättigtsten Töne liegen bereits außerhalb der Reichweite dieses Panels. Hinzu kommt der weiße Subpixel, mit dem das WOLED-Panel die Helligkeit unterstützt. Bei sehr hellen Farben sieht man dadurch eine gewisse "Aufhellung": Die Farbe ist hell, verliert aber einen Teil ihrer Intensität. Gerade in solchen Situationen haben QD-OLED-Panels von Samsung Display die Nase vorn. In den meisten Filmen und Serien wird einem das jedoch nicht sofort auffallen.

Factory color reproduction

7.5/10

7.8/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Samsung bietet eine ganze Reihe von Bildmodi und -funktionen, dennoch empfehlen wir traditionell die Wahl des FILMMAKER-Modus, besonders wenn es einem auf die getreue Wiedergabe der Intentionen der Filmemacher ankommt. Ab Werk ist der Fernseher wirklich gut abgestimmt, obwohl es kleine Unzulänglichkeiten gibt. Dabei geht es vor allem um eine leichte Abweichung des Weißabgleichs bei SDR-Inhalten sowie um eine leicht zu niedrige Gamma-Einstellung. In der Folge wirkt das Bild in dunkler Umgebung gegenüber dem Referenzwert 2,4, der beim Filmsehen bei ausgeschaltetem Licht gilt, etwas zu hell. Das sind natürlich Kleinigkeiten, denn die allgemeine Farbwiedergabe bleibt auf sehr hohem Niveau und die Fehler in den ColorChecker-Messungen sind nicht groß. Wir wissen jedoch, dass man von einem Bildschirm dieser Klasse wie dem S99H noch mehr erwarten kann und sollte, deshalb haben wir ihn professionell kalibriert.

Der Filmmodus des Philips OLED811 ist bereits direkt nach dem Auspacken sinnvoll voreingestellt. Die meisten Farbabweichungen sind gering, sowohl in SDR als auch in HDR, sodass man ohne vorherige Anpassung der Einstellungen beruhigt zuschauen kann. Es gibt keine großen Verfälschungen, die sofort vom Film ablenken würden.

Zum Ideal fehlt es jedoch noch ein wenig. Im Weißabgleich ist ein leichter Mangel an Rot gegenüber Grün zu erkennen, wodurch Weiß- und Grautöne einen leicht grünlichen Stich haben können. Es ist keine starke Tönung, aber die Messungen zeigen sie deutlich. Es gibt auch leichte Helligkeitsabweichungen in SDR: Einige Bildbereiche werden etwas aufgehellt, und die dunkelsten Abstufungen werden nicht immer gleichmäßig wiedergegeben. Im HDR hält sich der Fernseher deutlich näher an der Referenz, obwohl er stellenweise leicht Details aus den Schatten hervorholt. Das sind generell Dinge, die noch verbessert werden können. Der werkseitige Filmmodus bietet einen guten Ausgangspunkt, und durch Kalibrierung lässt sich prüfen, wie viel noch herauszuholen ist.

Color reproduction after calibration

9.6/10

9.3/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Nach einer professionellen Kalibrierung wirkt der FILMMAKER-Modus geradezu perfekt. Da Samsung eine umfangreiche Palette erweiterter Kalibrierungsfunktionen bietet, konnten wir die Farben auf ein nahezu perfektes Niveau abstimmen. Vor allem ist es uns gelungen, den Weißabgleich und den Gammaverlauf anzugleichen, was sich in einem deutlich besseren Kontrast und einer natürlichen Bildplastizität niederschlug. In diesem Profil gibt es wirklich nichts, woran man etwas auszusetzen oder als Mangel ansehen könnte. Nach der Kalibrierung kann der S99H ein praktisch vorbildliches Bild präsentieren.

Nach der Kalibrierung zeigt das Philips OLED811 ein Bild, das dem Referenzbild sehr nahekommt. Es ist uns gelungen, den Weißabgleich zu justieren und den leichten Farbstich zu beseitigen, der in den Werkseinstellungen sichtbar war. Die Fehler bei den Color-Checker-Messungen für SDR und HDR sanken auf etwa 1–2, viele Messpunkte liegen sogar unter 1. Das ist ein Niveau, bei dem es mit bloßem Auge schwerfällt, Unterschiede zum Referenzbild zu erkennen. Auch die Gammakurve haben wir verbessert; nur in den hellsten Weißtönen bleibt eine leichte Aufhellung. Im HDR hält sich die EOTF-Kurve ebenfalls nahe am Referenzwert, obwohl der Fernseher weiterhin dazu neigt, die Helligkeit kleiner Details wie Sterne oder Schrift leicht anzuheben. Dadurch gewinnt das Bild etwas zusätzlichen Glanz, der dort nicht hingehört, aber abgesehen davon gibt es kaum etwas zu beanstanden. Bereits ab Werk war die Darstellung gut, und nach der Kalibrierung konnten die meisten verbleibenden Mängel ausgebessert werden.

Smoothness of tonal transitions

9.6/10

7.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Beim Samsung S99H wirken die Tonwertübergänge sehr flüssig. Am besten schneiden helle Szenen ab, in denen die aufeinanderfolgenden Abstufungen sehr glatt und ohne sichtbare Stufen ineinander übergehen. In dunkleren Passagen ist es ebenfalls gut, wenngleich hin und wieder kleine Unvollkommenheiten zu sehen sind. Im Alltag fallen diese jedoch praktisch nicht auf. Außerdem ist anzumerken, dass dies eine der Stärken von QD-OLED-Panels ist. Im Vergleich zu WOLED-Panels bewältigen sie Übergänge im Bereich des Schwarz deutlich leichter, wo konkurrierende Panels von LG Display häufiger Posterisierung und ungleichmäßige Abstufungen zeigen.

Im Vergleich zu früheren Philips-OLEDs hat sich die Flüssigkeit der Tonwertübergänge deutlich verbessert. Den größten Unterschied sieht man in dunklen Bildbereichen, die WOLED-Panels oft erhebliche Probleme bereiten. Beim OLED811 ist dies sehr gut gelungen. Die Tonwerte gehen fließend ineinander über, ohne deutliche Bänder oder Stufen. Das ist ein großer Pluspunkt, besonders beim Ansehen dunkler Szenen.

Leider ist es in helleren Aufnahmen nicht mehr ganz so gut. Genau dort haben wir die meisten Kritikpunkte: statt eines sanften Übergangs zwischen den Tonwerten sind stellenweise deutliche Grenzen zu sehen, also der Effekt der Posterisierung. Dieser kann auffällig werden, und es ist etwas schade, dass die in dunklen Szenen sichtbare Verbesserung nicht in gleichem Maße die hellen Bildpartien erfasst hat.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7.5/10

6.8/10

Image without overscan on the SD signal
No
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Für Upscaling und die digitale Bildverarbeitung ist der hauseigene Prozessor Samsung NQ4 Gen3 zuständig. Beim Hochskalieren von Material mit niedrigerer Auflösung auf 4K macht er seine Sache wirklich gut. Das Bild ist scharf, wirkt dabei aber weder künstlich noch übertrieben scharf. Eine ziemlich spezifische Schwäche zeigt sich bei sehr altem Material, das in 480p oder niedriger aufgezeichnet wurde. In solchen Fällen kann der Fernseher die Bildränder leicht beschneiden.

Der Prozessor kommt auch ganz gut mit Artefakten in Material mit niedriger Bitrate zurecht, zum Beispiel in stark komprimierten Videos von YouTube. Die Funktion zur Rauschreduzierung glättet das Bild wirkungsvoll und reduziert Posterisierung, arbeitet dabei jedoch ziemlich aggressiv. Sie kann nicht nur unerwünschte Artefakte entfernen, sondern auch einen Teil feiner Details und sogar das natürliche Filmkorn. Wir haben uns, um die größtmögliche Treue zum Quellmaterial zu bewahren, entschieden, sie nicht zu nutzen. Wenn jedoch jemand mehr Wert auf ein sauberes, möglichst glattes Bild legt als auf das Bewahren aller Details, kann sie sich als nützlich erweisen.

Der OLED811 kommt mit der Verarbeitung von Inhalten geringerer Qualität ganz ordentlich zurecht, auch wenn ihm zur Perfektion eindeutig noch etwas fehlt. Die Funktion „Verzerrungsreduktion“ hilft, Tonwertübergänge zu glätten und liefert in der niedrigen Einstellung einen ziemlich guten Effekt. Banding zwischen Farbabstufungen entfernt sie nicht so effektiv wie vergleichbare Lösungen mancher Wettbewerber, fügt dabei aber wenigstens keine neuen Artefakte hinzu. Das ist eine sinnvolle Einstellung fürs tägliche Fernsehen. Ein gewisser Nachgeschmack bleibt jedoch, denn der hier eingesetzte MediaTek Pentonic 800-SoC kann bei anderen Herstellern bereits in ähnlich niedrigen Einstellungen die Folgen starker Kompression wirkungsvoller kompensieren. Viel hängt also auch davon ab, wie ein Hersteller dessen Möglichkeiten nutzt.

Zum Upscaling auf 4K haben wir etwas mehr Anmerkungen. Es gibt viele Details, aber das Gesamtbild wirkt recht weich. Die Kanten sind stark geglättet, wodurch es dem Bild etwas an Schärfe und Deutlichkeit fehlt. Das lässt sich teilweise über den Schärferegler im Menü korrigieren, wobei das eher eine zusätzliche Konturenbetonung als eine Wiederherstellung von Details ist. Positiv ist das Fehlen von Overscan: selbst bei einem SD-Signal schneidet der Fernseher die Bildränder nicht ab.

Blur and motion smoothness

8.5/10

8.5/10

Maximum refresh rate of the panel
165Hz
165Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
No
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
50%
-%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur (4K@165Hz):

Blur (4K@165Hz ):

Ein weiterer großer Vorteil organischer OLED-Panels ist die sehr gute Bewegungsdarstellung. Dank der nahezu sofortigen Reaktionszeit der Pixel verwischt der Samsung S99H praktisch nicht. Bei schnell bewegten Objekten treten keine sichtbaren Nachbilder oder ziehenden Konturen auf, deshalb eignet sich der Fernseher sowohl beim Sport als auch beim Gaming sehr gut. Ein Manko von OLED-Bildschirmen gegenüber LCD ist jedoch die Wiedergabe von Material mit niedriger Bildrate. Bei sehr langsamer Kamerabewegung kann das Bild deutlich „ruckartig“ wirken. Das lässt sich jedoch recht effektiv durch Zwischenbildberechnung abmildern. Samsung erlaubt, die Reduzierung von Ruckeln und Unschärfe separat einzustellen, sodass sich leicht ein Kompromiss zwischen flüssigerem Bild und dem Erhalt des filmischen Charakters des Materials finden lässt.

Was die Bewegungsdarstellung betrifft, schlägt sich das OLED811 hervorragend. Bei 120 Hz, die sich bei Konsolenspielen und beim Sportsehen auszahlen, bleibt das Bild klar, und hinter bewegten Objekten ziehen keine deutlichen Schlieren nach. Die schnelle Reaktionszeit der OLED-Pixel macht hier den Unterschied; das sieht man gut im UFO-Test, auch vor dunklem Hintergrund. Auch Einstellungen zur Bewegungsdarstellung fehlen nicht. Bei Filmen lässt sich die Stärke der Bewegungsglättung nach eigenem Geschmack anpassen, von kinoähnlichem Charakter bis zu deutlich flüssigerer Bewegung. Eine separate Einstellung zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe ist wiederum bei dynamischen Inhalten wie Sportübertragungen nützlich.

Console compatibility and gaming features

9.6/10

9.5/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 165Hz
    48 - 165Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    No
    Warning Yes, high input lag
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Samsung S99H is also an excellent TV for gamers. It offers almost every useful feature... well, maybe except the obvious lack of Dolby Vision for Xbox consoles. It's equipped with four fully functional HDMI 2.1 ports with the full 48 Gbps bandwidth. Thanks to that we can easily use frame-rate synchronization VRR and automatic low-latency mode (ALLM). This year Samsung also has no issues with proper HGiG support, so HDR setup on a console is quick and without unnecessary complications. Samsung is also known for interesting extras in its TVs. In the Game Bar menu you'll find options to add an on-screen crosshair, enlarge the mini-map, or change the aspect ratio of the displayed image (PC).

Particularly noteworthy is Samsung's feature: Game Motion Plus. It's Samsung's proprietary motion-smoothing system that uses interpolation to increase smoothness in games. Input lag then rises to around 40 to 50 ms (depending on the strength of the setting), which is an excellent result compared to the competition. The system makes gameplay noticeably smoother. So if someone has their eye on a demanding game (e.g., GTA 6 😉) that runs at only 30 frames per second on console, the S99H can display it much more smoothly than competing models.

OLED811 hat so gut wie alles, was man von einem Gaming-Fernseher erwarten kann. Er unterstützt 120 Hz in den Auflösungen Full HD, 1440p und 4K, und wenn ein Computer angeschlossen ist, sind bis zu 165 Hz möglich. Dazu gibt es VRR, das bei wechselnden Bildraten Tearing verhindert, und ALLM, also die automatische Umschaltung in den Spielmodus. Man muss also nicht jedes Mal nach dem Start der Konsole in die Einstellungen schauen.

Positiv fällt auch das korrekt funktionierende HGiG auf, durch das der Fernseher nach dem Aktivieren von HDR auf der Konsole keine eigenen Änderungen an der Bildhelligkeit vornimmt. Ebenfalls zur Hand ist die Game Bar, mit der man Signalparameter prüfen und schnell während des Spielens nützliche Einstellungen ändern kann. Auf der Liste steht sogar Dolby Vision für Spiele, aber hier gibt es einen großen Haken, den ihr weiter unten lesen könnt.

Input lag

10/10

8.8/10

SDR

1080p60
10 ms
14 ms
1080p120
5 ms
5 ms
2160p60
10 ms
14 ms
2160p120
5 ms
5 ms

HDR

2160p60
10 ms
14 ms
2160p120
5 ms
5 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
157 ms
2160p120 DV
57 ms

Der Input-Lag ist unabhängig von der gewählten Bildwiederholfrequenz sehr gering. Bei einem 120-Hz-Signal haben wir etwa 5 ms gemessen, bei 60 Hz rund 10 ms. Nach Anschluss eines Computers und Einstellung auf 165 Hz waren die Werte noch niedriger. Die Reaktion auf Bewegungen des Controllers oder der Maus ist nahezu sofort, sodass sich der Samsung S99H diesbezüglich sogar für sehr schnelle und anspruchsvolle Spiele eignet.

Der OLED811 reagiert blitzschnell. Wir haben 14 ms bei 60 Hz und nur 5 ms bei 120 Hz gemessen, sowohl in Full HD als auch in 4K. Das sind hervorragende Werte, die komfortables Spielen auch bei schnellen Online-Titeln ermöglichen. Leider ändert sich die Lage nach Aktivierung von Dolby Vision deutlich: Bei 60 Hz steigt die Verzögerung auf 157 ms, bei 120 Hz liegt sie bei 57 ms. Besonders der erste Wert bedeutet bereits eine deutlich spürbare Verzögerung zwischen der Bewegung am Controller und der Reaktion auf dem Bildschirm. Zum Spielen bleibt man daher am besten bei aktiviertem HDR10.

Compatibility with PC

8.8/10

8.6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Good
Readability of dark text and shapes
Very Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
5ms
5ms
Matrix subpixel arrangement
RGB (QD-OLED)
RGWB
Max refresh rate
165Hz
165Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Der S99H eignet sich auch sehr gut als großer Monitor, der an einen Computer angeschlossen wird. Das liegt vor allem an der vollständigen Unterstützung für die Bildsynchronisation: Es gibt sowohl AMD FreeSync Premium Pro als auch eine reibungslose Zusammenarbeit mit G-Sync bei NVIDIA-Grafikkarten. Zusätzlich erlaubt der Fernseher eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz, was für PC-Spieler ein willkommener Bonus ist. Einziges spezifisches Merkmal von QD-OLED-Panels bleibt die charakteristische dreieckige Anordnung der Subpixel. Deshalb ist die Schärfe sehr kleiner Schrift bei sehr geringer Betrachtungsdistanz nicht ideal. Angesichts der Größe des S99H wird dieser Fernseher jedoch kaum direkt auf einem Schreibtisch stehen. Bei Arbeit oder Spiel aus einer Entfernung von mehr als einem Meter spielt das keinerlei Rolle mehr.

Der Philips OLED811 harmoniert sehr gut mit dem PC. Dem Hersteller ist es endlich gelungen, Chroma 4:4:4 korrekt zu implementieren, auch bei maximaler Auflösung und Bildwiederholrate. Dadurch sind feine Texte und farbige Konturen klar lesbar, ohne Unschärfen und regenbogenartige Säume, die durch den Verlust von Farbinformationen entstehen. Auch dunkler Text auf dunklem Hintergrund wird gut wiedergegeben, wobei Fernseher dabei oft Probleme haben. Es bleiben jedoch kleine Unvollkommenheiten durch die RGWB-Subpixelanordnung. Schriften sind nicht so scharf wie auf einem klassischen Monitor mit RGB-Layout, und bei weißen Buchstaben lassen sich aus der Nähe feine rote Ränder erkennen. Aus normaler Betrachtungsentfernung fällt das praktisch nicht auf, beim Sitzen nah am Bildschirm am Schreibtisch ist es jedoch leichter zu bemerken.

Am meisten Freude macht jedoch das Spielen am PC. Die Kombination aus 4K bei 165 Hz, funktionierendem G-Sync und einem Input-Lag von etwa 5 ms sorgt dafür, dass der OLED811 dafür hervorragend geeignet ist. Wenn man einen Rechner hat, der eine solche Bildwiederholfrequenz ausnutzen kann, lohnt es sich definitiv, ihn an den Philips-Fernseher anzuschließen.

Viewing angles

9.9/10

7.8/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
12%
32%

Die Blickwinkel beim S99H sind einfach hervorragend und das ist dem eingesetzten QD-OLED-Panel zu verdanken. In dieser Hinsicht gehört er zur absoluten Spitze auf dem Markt. Selbst bei extrem flachem Betrachtungswinkel bleibt das Bild sehr gut lesbar, und Verluste bei Helligkeit oder Farbsättigung sind kaum spürbar. Das ist ein typisches Merkmal von QD-OLED-Panels und ein Vorteil gegenüber klassischen WOLED-Displays, bei denen die Blickwinkel etwas schlechter ausfallen.

Die Blickwinkel beim OLED811 sind hervorragend und gehören zu den besten auf dem Markt. Selbst wenn man weit seitlich sitzt, sieht man weiterhin ein Bild mit tiefem Schwarz und gut gesättigten Farben. Das ist ein großer Vorteil gegenüber LCD-Bildschirmen, man muss sich nicht genau frontal hinsetzen, um gute Bildqualität zu genießen.

QD-OLED-Panels schneiden noch besser ab, sie geben Farben aus schrägen Blickwinkeln treuer wieder. Bei Philips fällt Weiß bei größerer Abweichung leicht ins Grünliche, doch der Effekt ist so gering, dass er beim Anschauen kaum als störend empfunden wird. Man könnte sogar sagen, dass es sich dabei um das beste Exemplar eines WOLED-Panels handelt, das wir bisher getestet haben.

Daytime performance

8/10

6/10

Panel finish
Matte
Glare
Reflection suppression
Very Good
Decent
Black levels during daytime
Average
Very Good

Panel brightness

Philips OLED811: 392 cd/m2

Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED): 851 cd/m2

Eine der wichtigsten und markantesten Eigenschaften von Samsungs OLEDs (einschließlich des hier getesteten S99H) ist die matte Bildschirmbeschichtung. Das ist derzeit eine der besten Lösungen auf dem Markt, wenn es darum geht, Reflexionen so effektiv wie möglich zu reduzieren. Ganz gleich, ob der Raum große Fensterflächen hat oder Lampen eingeschaltet sind, alle Lichtreflexe werden sehr zuverlässig gestreut. Das hat jedoch seinen Preis. Durch das matte Finish und die Besonderheiten der QD-OLED-Panels (die bei hellem Umgebungslicht leicht einen kirschfarbenen Ton annehmen können) verlieren Schwarzwerte tagsüber etwas an Tiefe und Farbintensität. Es ist jedoch anzumerken, dass dieses Phänomen vor allem dann auftritt, wenn sehr starkes, direktes Licht auf das Panel fällt. Zum Glück ist der S99H ein extrem heller OLED-Fernseher, in dieser Hinsicht vergleichbar mit den besten Mini LED-Displays auf dem Markt. Seine durchschnittliche Helligkeit bei alltäglichen SDR-Inhalten erreicht nahezu 850–900 Nits, sodass der Fernseher auch in einem stark sonnenbeschienenen Wohnzimmer mühelos zurechtkommt.

Der OLED811 kommt mit Tageslicht gut zurecht, hat in einem sehr hellen Wohnzimmer aber seine Grenzen. Die maximale Helligkeit im SDR liegt bei etwa 600 Nits, also auf einem Niveau, das mit dem LG C6 oder dem Samsung S90H vergleichbar ist, die dasselbe Panel verwenden. Das ist deutlich mehr als bei einfachen OLEDs und für die meisten Nutzer völlig ausreichend. Man sollte jedoch bedenken, dass dies nicht die über das gesamte Bild erreichbare Helligkeit ist: bei großem Weißanteil sinkt sie, der Durchschnitt unserer Messungen lag bei rund 392 Nits.

Problematischer können direkte Spiegelungen von Fenstern oder Lampen sein. Die glänzende Beschichtung dämpft sie zwar recht gut, auf dem Bildschirm sind sie aber trotzdem deutlich sichtbar, besonders in dunklen Szenen. Sie werden nicht so wirkungsvoll reduziert wie bei matten Displays, daher ist es keine gute Idee, den Fernseher gegenüber einem großen Fenster aufzustellen. Positiv fällt dafür das Schwarz auf, das auch tagsüber sehr gut bleibt. In einem typischen Wohnzimmer funktioniert der Philips daher ohne größere Probleme, bei direkter Sonneneinstrahlung aufs Display sind jedoch Rollos hilfreich.

Panel details

Backlight Type
QD-OLED
WRGB OLED
Software version during testing
1204
TPM267E_V167.002.054.151
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) TV Panel details
Review Philips OLED811 TV Panel details

Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED)

Philips OLED811

TV features

7.8/10

7.9/10

  • System
    Tizen
    Titan OS
  • System performance
    Very good
    Good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    Yes
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    No
  • Backlit remote control
    No
    Yes
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) TV features
Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) TV features
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Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) TV features
Review Philips OLED811 TV features
Review Philips OLED811 TV features
Review Philips OLED811 TV features
Review Philips OLED811 TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
  • Wireless audio
    Bluetooth, Samsung Q-Symphony (Speaker extension)
    Bluetooth, Samsung Q-Symphony (Speaker extension)

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    No
    Yes
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Smart-Funktionen: Tizen

Das Tizen-System läuft auf dem S99H außerordentlich schnell und stabil. Besonders lobenswert ist die breite Unterstützung drahtloser Protokolle: Hier gibt es sowohl Apple AirPlay als auch die kürzlich hinzugefügte Unterstützung für Chromecast. Tizen selbst lässt sich heute kaum etwas in Bezug auf die Verfügbarkeit von Apps vorwerfen. Der Katalog umfasst alle gängigen Streamingdienste und steht dem Funktionsumfang von Google TV in dieser Hinsicht in nichts nach.

Art-Modus (Tryb Sztuka)

Der S99H ist der erste OLED-Fernseher von Samsung, der mit einem dedizierten Art-Modus ausgestattet wurde, der bisher hauptsächlich aus der Serie The Frame bekannt ist. Das ist eine ziemliche Überraschung, denn die meisten Hersteller von Fernsehern mit organischen Panels raten eher davon ab, statische Grafiken über längere Zeit anzuzeigen. Hier wird die Funktion offiziell beworben, was darauf hindeutet, dass Samsung sich der Widerstandsfähigkeit seines Panels gegenüber dauerhaften Nachbildern sicher ist. Der Zugriff auf die vollständige Kunstbibliothek erfordert leider ein kostenpflichtiges Abonnement. Es gibt jedoch eine einfache Lösung für dieses Problem: Lieblingsbilder oder eigene Fotos können kostenlos in den Gerätespeicher geladen und in der dafür vorgesehenen App als Hintergrund eingestellt werden. Außerdem verfügt das Gerät über einen Umgebungslichtsensor, der Helligkeit und Farbtemperatur des Bildschirms so anpasst, dass das dargestellte Bild ein echtes Gemälde oder einen Druck so realistisch wie möglich imitiert.

Alltägliche Bedienung und Fernbedienung

Alle klassischen TV-Funktionen des S99H sind gut umgesetzt, allerdings könnte die Bedienung bei Senioren nicht gut ankommen. Grund dafür ist die minimalistische Fernbedienung, die vollständig ohne herkömmliches Ziffernfeld auskommt. Der Vorteil der solarbetriebenen Fernbedienung ist jedoch ihre Funktion als Universalfernbedienung: Sie lässt sich problemlos koppeln und kann praktisch jedes an den Fernseher angeschlossene Gerät steuern, zum Beispiel Satellitenreceiver, Konsolen und Player.

Smart-Funktionen: Titan OS

Gerade das Smart-TV-System ist die umstrittenste Änderung beim OLED811. Philips hat das bei Nutzern beliebte Google TV zugunsten des eigenen Titan OS aufgegeben. Für viele mag das schwer akzeptabel sein, obwohl man sagen muss, dass Titan von Jahr zu Jahr besser wird und deutlich flüssiger läuft. Es gibt funktionierendes AirPlay, Bildschirmspiegelung vom Computer sowie Sprachsuche auf Polnisch. Auch die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems hat sich verbessert, wenngleich beim Navigieren durch die Menüs noch kleine Verzögerungen auftreten. Wir haben den Eindruck, dass teilweise die Infrarotfernbedienung dafür verantwortlich ist, die nicht immer sofort Befehle erkennt. Die größte Einschränkung gegenüber Google TV bleibt die geringere Auswahl an Apps. Das heißt aber nicht, dass Leere herrscht — hier finden sich Netflix, Prime Video, Disney+, CANAL+ und kürzlich ist auch Apple TV zur Bibliothek hinzugekommen. Wer hauptsächlich die populären Dienste nutzt, sollte mit Titan auskommen, aber die Verfügbarkeit weniger bekannter Apps sollte man vor dem Kauf prüfen (Liste unten 😉).

Ambilight

Ambilight ist nach wie vor einer der besten Gründe, sich für Philips zu interessieren. Beim OLED811 ist es dreiseitig: LEDs oben und an den Seiten des Gehäuses beleuchten die Wand mit Farben, die zum Geschehen auf dem Bildschirm passen. Abends ergibt das einen tollen Effekt und kann die Stimmung des ganzen Zimmers verändern, weshalb wir für diese Funktion zusätzliche Punkte vergeben haben. Man muss die dynamische Bildverfolgung jedoch nicht nutzen. Wer ruhigere Sehbedingungen bevorzugt, kann ein konstantes weißes Licht einstellen. Das ist eine angenehme Option für abendliche Filmabende, wenn man nicht vor einem hellen Bildschirm in einem völlig dunklen Raum sitzen möchte.

Klassische Funktionen

Beim normalen Fernsehen schlägt sich der OLED811 gut, auch wenn es keine Aufnahme auf USB und keine Bild-in-Bild-Funktion, also PiP, gibt. Dafür kann man Bluetooth-Kopfhörer anschließen und sie gleichzeitig mit den Lautsprechern des Fernsehers nutzen. Am meisten stört uns jedoch die erwähnte Infrarotsteuerung. Die Fernbedienung selbst ist wirklich interessant gestaltet: sie hat eine Hintergrundbeleuchtung und eine hybride Tastatur mit Ziffernblock. Schade nur, dass man damit wie bei alten Fernsehern auf das Gerät zielen muss. Bei Geräten dieser Klasse würden wir einfach die Tasten drücken wollen, ohne darüber nachdenken zu müssen, in welche Richtung wir die Fernbedienung halten. Hoffentlich verbessert Philips das in den nächsten Modelljahren.

Apps

9.3/10

7.7/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

8.8/10

8.6/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
No
Yes
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
No
6 Mpix
Yes
No
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
No
12 Mpix
Yes
No
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
No
24 Mpix
Yes
No
28 Mpix
Yes
No
32 Mpix
Yes
Yes

Der eingebaute Medienplayer des S99H arbeitet zuverlässig und schnell. Der Fernseher bewältigt mühelos die meisten gängigen Video- und Audioformate und sorgt für eine flüssige Wiedergabe ohne Ruckeln. Einzige Einschränkungen gibt es bei der Unterstützung bestimmter Fotoformate auf einem externen Speichermedium. Der Fernseher reagiert bei Dateien im Apple-Format HEIC ziemlich eigenartig... obwohl die Miniaturansichten im Dateibrowser korrekt angezeigt werden, führt der Versuch, ein Foto in voller Größe zu öffnen, zum Einfrieren der Benutzeroberfläche. Das sieht nach einem Softwarefehler aus, den Samsung wahrscheinlich in einem der kommenden Updates beheben wird.

Der USB-Player im OLED811 kommt mit den meisten von uns getesteten Audio- und Videoformaten zurecht, sodass er zum Anschauen eines Films oder zum Abspielen von Musik vom USB-Stick völlig ausreicht. Die meisten Einwände haben wir allerdings bei den Fotos, und zwar wegen der seltsam selektiven Handhabung ihrer Auflösungen. Der Fernseher öffnete Dateien mit 8, 16 und 32 Mpix, kam mit dem Rest aber nicht zurecht. Es geht also nicht darum, dass die Fotos zu groß sind; der Player kann ein Foto mit höherer Auflösung anzeigen, weigert sich jedoch, eine mit niedrigerer Auflösung zu öffnen. Beim Durchsehen der Urlaubsfotos kann das einfach nur nervig sein, weil einige davon vorher am Rechner konvertiert werden müssen... oder man nutzt einfach das Screen-Mirroring...😉

Sound

8.7/10

7.6/10

  • Maximum volume
    95dB
    93dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Für ein so schlankes Design spielt der Samsung S99H überraschend gut. Anfangs waren wir selbst erstaunt, dass aus einem so flachen Bildschirm ein derart kräftiger Klang zu holen ist. Wichtig ist, dass sogar Bass vorhanden ist, wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass es sich um eingebaute TV-Lautsprecher und nicht um ein dediziertes Heimkinosystem handelt. 😉 Der Fernseher unterstützt problemlos die Dekodierung von Dolby Atmos sowie das hauseigene System Q-Symphony. Damit lässt sich das Display leicht mit einer Soundbar von Samsung (oder den neuen Lautsprechern der Studio-Serie) koppeln, sodass die eingebauten Lautsprecher gemeinsam mit der externen Audioanlage spielen. Für den täglichen Gebrauch und normales Fernsehen ist externe Audiotechnik jedoch nicht sofort erforderlich. Traditionell fehlt bei Samsung die Unterstützung des Formats DTS. Für Nutzer, die ausschließlich streamen, dürfte das kaum ins Gewicht fallen, für Fans physischer Medien und Blu-ray-Discs ist das jedoch ein spürbarer Nachteil.

In Sachen Klang gab es einige konkrete Änderungen gegenüber dem letztjährigen OLED820. Der rückwärtige Subwoofer ist weggefallen, und das 4.1-Lautsprechersystem wurde durch eine 2.2-Konfiguration ersetzt. Trotz dieser Änderungen spielt das OLED811 weiterhin gut und recht ausgewogen. Es kann lauter aufspielen, und der Klang wirkt sogar etwas voller als im Vorjahr. Der Bass hat darunter gelitten, denn obwohl der Klang Gewicht besitzt, fehlt in den tiefen Tönen die vom Vorgänger bekannte Tiefe. Am deutlichsten hört man das bei Filmen und Musik, wenn man auf einen kräftigeren Schlag wartet. Dennoch ist das für die im Fernseher eingebauten Lautsprecher ein deutlich überdurchschnittliches Niveau. Wenn man Wert auf tieferen Bass und ausgeprägtere Raumeffekte legt, sollte man über eine Soundbar oder ein Set mit AV-Receiver nachdenken. Philips bietet hier viel Spielraum: Es unterstützt sowohl Dolby Atmos als auch DTS, und Dolby TrueHD-Spuren leitet es problemlos per HDMI eARC an kompatible Geräte weiter. Es gibt also Optionen, falls man das Soundsystem später erweitern möchte.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

95dBC (Max)

75dBC

93dBC (Max)

75dBC

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