Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F vs PHILIPS PUS9010 (IPS)

Direct comparison

QN70F / QN74F / QN77F

Info

The One 2025 / PUS9060 / PUS9010 / PUS9000

Info

Available screen sizes: 55”65”75”85”

Available screen sizes: 75”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2025

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Panel type: LCD IPS

Resolution: 3840x2160

System: Titan OS

Model year: 2025

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Overall rating

7.1

6.5

  • Movies and series in UHD quality

    6.7

    5.9

  • Classic TV, YouTube

    6.6

    5.6

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.7

    6.7

  • Gaming on console

    8.5

    8.1

  • TV as a computer monitor

    8.2

    8.9

  • Watching in bright light

    6.3

    5.4

  • Utility functions

    7.2

    6.1

  • Apps

    8.7

    6.7

  • Sound quality

    6.4

    6.6

Advantages

  • Gute Schwarztöne und Kontrast

  • Überdurchschnittliche Helligkeit des Panels

  • Hohe Bildwiederholfrequenz von 144Hz

  • Viele Funktionen für Spieler: ALLM, VRR, Game Bar usw.

  • Niedriger Input-Lag

  • 4 HDMI 2.1-Anschlüsse

  • Umfangreiches und flüssiges Betriebssystem Tizen

  • Super schlankes Design

  • Sehr gute Sichtwinkel dank IPS-Panel

  • Ausgezeichnete Zusammenarbeit mit PC, 144 Hz-Modus, korrekte Unterstützung von G-Sync und FreeSync

  • Umfangreiches Funktionspaket für Gamer, variable Bildwiederholfrequenz, automatischer Spielmodus, HGiG

  • Unterstützung vieler HDR-Formate, einschließlich HDR10+ und Dolby Vision

  • Unterstützung von Dolby Atmos

  • Niedrige Input-Lag

  • Effizienter P5 Bildprozessor bei minderwertigen Materialien

  • Ambilight-System

  • Beleuchtete Fernbedienung

Disadvantages

No like
  • Keine USB-Aufnahmefunktion

  • Kein DTS-Format

  • Symbolisches lokales Dimming (Ist das wirklich MINI-LED?)

  • Schwarze und Kontrastarme (typisch für IPS-Displays)

  • Deutlich geringere Helligkeit als beim VA-Display

  • Sichtbare Lichtdurchlässigkeit an den Rändern des Bildschirms im getesteten Exemplar

  • Eingeschränkte Anzahl von Anwendungen im Titan OS

  • Fernbedienung weiterhin auf Infrarotbasis, die auf den Bildschirm zielen muss

Our verdict

Der Samsung QN70F ist ein ganz ordentlicher Fernseher aus der Mittelklasse. Seine größte Stärke ist definitiv die Bildflüssigkeit – dank des 144 Hz-Panels, der geringen Eingangsverzögerung und einer Vielzahl von Zusatzfunktionen für Gamer haben wir hier das Rezept für ein nahezu perfektes Gaming-Display. Ebenso gut eignet er sich für Sportfans – das Bild ist schnell, klar und reißt nicht. Was die Bildqualität angeht – sie ist wirklich nicht schlecht. Das VA-Panel bietet ein gutes Schwarz, die Helligkeit ist überdurchschnittlich, und die Farben sehen nach der Kalibrierung großartig aus. Samsung bewirbt den QN70F als Neo QLED, also Mini LED, und in gewisser Weise kann man so auf ihn schauen – aber nur teilweise. Die Beleuchtung ist randabschließend, daher kann er nicht mit vollwertigen Mini LEDs mit zonenabhängiger Dimmung verglichen werden. Schade, denn das Marketing spielt eine Rolle, und der Benutzer könnte sich etwas getäuscht fühlen. Außerdem gibt es einige kleine Mängel – keine Aufnahme auf USB, keine DTS-Unterstützung. Aber trotz allem hinterlässt der QN70F wirklich einen guten Eindruck. Vielleicht ist er kein „echtes“ Mini LED, aber für seinen Preis ist er ein solider Fernseher – besonders für Gamer und für Personen, die schnelle, dynamische Inhalte mögen.

Philips PUS9010 (The One 2025) in der 75-Zoll-Version mit IPS-Panel ist ein Fernseher, der die Unterschiede aufgrund des verwendeten Panels sehr deutlich zeigt. Im Vergleich zur Variante mit VA-Panel bietet er wesentlich bessere Betrachtungswinkel, eine sehr gute Zusammenarbeit mit Konsolen und eine hervorragende Lesbarkeit von Texten, verliert aber gleichzeitig an Schwarz und maximaler Helligkeit. Es ist ein Modell, das sich am besten im täglichen Gebrauch, beim Spielen und in größeren Wohnzimmern bewährt, wo nicht jeder perfekt direkt vor dem Bildschirm sitzt. Der Fernseher schneidet in Bezug auf Reaktionsfähigkeit und Gaming-Funktionen sehr gut ab und bietet 144 Hz, geringen Input Lag und vollständige Unterstützung für variable Bildwiederholfrequenzen. Ein zusätzliches Plus bleibt Ambilight, das insbesondere abends das Seherlebnis verbessern und das schwächere Schwarz des IPS-Panels teilweise kaschieren kann. Nach der Kalibrierung präsentiert sich das Bild kohärent und natürlich, und die Unterschiede zur VA-Version in der Farbwiedergabe werden schwer erkennbar. Auf der anderen Seite muss klar gesagt werden, dass Personen, die auf Kinoabende in völliger Dunkelheit eingestellt sind, enttäuscht sein könnten. Das schwache Schwarz und die erhöhte Helligkeit aufgrund der Verarbeitungsqualität unseres Exemplars haben dazu geführt, dass diese Variante PUS9060 schlechter abschneidet als das gleiche Modell mit VA-Panel. Philips PUS9010 IPS ist insgesamt eine vernünftige Wahl für Nutzer, die einen großen, modernen Fernseher zum Spielen, für den PC und für das tägliche Anschauen mit sehr guten Betrachtungswinkeln suchen. Wenn jedoch tiefes Schwarz und bessere Bildqualität Priorität haben, lohnt es sich, andere Varianten oder eine höhere Gerätekategorie in Betracht zu ziehen, denn oft kann man für einen kleinen Aufpreis einen Fernseher mit Mini-LED-Technologie erhalten.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
Toslink (Optical audio)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 1Gbit
Build quality
Good
Good
Stand type
Central
Legs
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Fixed
Flat design
Yes
No
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

6.2/10

2.9/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 20 (1 x 20)

Local dimming function: No

Contrast:

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Contrast and black detail

Result

9,200:1

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Contrast and black detail

Result

7,000:1

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Contrast and black detail

Result

5,350:1

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Contrast and black detail

Result

5,700:1

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Contrast and black detail

Result

5,300:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,300:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,400:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,450:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,500:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,350:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

QN70F wurde mit einem VA-Panel ausgestattet, das einen hohen nativen Kontrast bietet – das ist schon ein guter Ausgangspunkt für Schwarz, insbesondere beim Abendfernsehen. Aber damit enden theoretisch seine Möglichkeiten noch nicht. Der Fernseher wird als Neo QLED beworben, was das Vorhandensein von Mini LED-Technologie und einem lokalen Dimming-System bedeutet. Und tatsächlich – QN70F hat eine solche Funktion. Das Problem ist, dass wir hier nicht von klassischem lokalem Dimming mit hinter dem Panel platzierten LEDs sprechen. Stattdessen wurde eine Randbeleuchtung mit einer flächendeckenden Dimming-Mechanik verwendet, die als global dimming bekannt ist. Das Ergebnis ist, dass anstelle einer selektiven Steuerung der Helligkeit in einzelnen Zonen der gesamte Bildschirm leicht abgedunkelt wird, wenn eine dunkle Szene erscheint. In der Praxis bedeutet dies, dass der Kontrast durchschnittlich im Vergleich zu Mini LED-Modellen ausfällt, die echtes lokales Dimming bieten. Schwarz ist nicht schlecht – das ist das Verdienst des VA-Panels selbst – aber man kann nicht von einer präzisen Lichtkontrolle sprechen, wie sie fortschrittliche Systeme mit vielen Zonen bieten. Und hier stellt sich die Frage: Ist die Reihe der Fernseher QN70F wirklich ein Mini LED-Fernseher oder nur eine Marketingvariation der Reihe Q70? Betrachtet man die technischen Aspekte – ist es schwierig, dieses Modell als vollwertigen Vertreter dieser Technologie zu betrachten. Aber im alltäglichen Gebrauch präsentiert sich das Schwarz anständig und kann für viele Personen vollkommen zufriedenstellend sein.

In der von uns getesteten 75-Zoll-Version des Philips PUS9010 wurde ein IPS-Panel verwendet, was sich sofort in der Schwarz- und Kontrastkategorie bemerkbar macht. Im Vergleich zur 55-Zoll-Variante mit VA-Panel, die wir zuvor getestet haben, ist der Unterschied bereits auf den ersten Bildschirmen sichtbar. Das Schwarz ist flacher, und im dunklen Raum neigt der Bildschirm deutlich zu Grautönen. Der Fernseher ist nicht mit lokalem Dimming ausgestattet, weshalb bei ausgeschaltetem Licht dunkle Szenen an Tiefe verlieren. In der Praxis sieht das Bild deutlich schlechter aus als bei der kleineren 55-Zoll-Variante, insbesondere bei Filmen, die abends angeschaut werden. Die Situation wird in gewissem Maße durch Ambilight gerettet. Die Hintergrundbeleuchtung kann das Auge sanft „täuschen“, indem sie den wahrgenommenen Kontrast verbessert und das Schwarz etwas tiefgründiger erscheinen lässt. Es ist ein einfacher Trick, aber er funktioniert. Aus diesem Grund betrachtet man dieses Modell mit eingeschaltetem Ambilight deutlich besser. Es muss nicht unbedingt der mehrfarbige Modus sein, der das Bild verfolgt. Selbst eine einheitliche, weiße Hintergrundbeleuchtung kann die Wahrnehmung dunkler Szenen verbessern.

HDR effect quality

5.6/10

5.2/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, HLG
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 93.7%, Bt.2020: 75.7%
DCI P3: 90.6%, Bt.2020: 66.9%

Luminance measurements in HDR:

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Brightness measurement

Result

619 nit

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Brightness measurement

Result

449 nit

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Brightness measurement

Result

500 nit

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Brightness measurement

Result

422 nit

Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F Brightness measurement

Result

483 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

374 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

383 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

397 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

391 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

401 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: HDR10+

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

PHILIPS PUS9010 (IPS)

Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F

QN70F ist ein Fernseher, der positiv überraschen kann, wenn es um die Helligkeit geht. Unter idealen Testbedingungen erreicht er sogar 800 Nits, was – für diese Preisklasse – wirklich solide ist. Natürlich ist dies ein Ergebnis aus den Messtafeln, daher haben wir beschlossen zu überprüfen, wie es in der Praxis, bei echten Filmen, aussieht. Und hier dämpft der Fernseher etwas seine Möglichkeiten. In den meisten getesteten Szenen – z.B. in „The Meg“ – lag die reale HDR-Helligkeit bei etwa 500 Nits. Das ist immer noch ein gutes Ergebnis, das es ermöglicht, HDR-Effekte zu genießen, obwohl es weit von der Perfektion entfernt ist. Auf der anderen Seite haben wir hier einen QLED-Bildschirm mit einer Schicht aus Quantenpunkten, und das bedeutet sehr gute Farbrekonstruktionsmöglichkeiten. Die Farben sind lebendig und gesättigt. Der QN70F deckt etwa 94% des DCI-P3-Farbraums ab, und im breiteren BT.2020-Palettenspektrum überschreitet er 75%, sodass er sich in dieser Hinsicht nicht zu schämen braucht.

In der Philips PUS9010-Version mit IPS-Panel fällt die HDR-Helligkeit leider schwächer aus als in der zuvor getesteten 55-Zoll-Variante mit VA-Panel. Der Unterschied beträgt etwa 100 Nits, was bei relativ niedrigen Werten deutlich spürbar ist. Während die VA-Version über 500 Nits erreichen konnte, liegt die maximale Helligkeit hier bei etwa 400 Nits. Dieses Niveau ermöglicht weiterhin das Ansehen von Filmen und Serien in HDR, insbesondere auf Streaming-Plattformen, aber die Effekte sind deutlich zurückhaltender. Helle Elemente haben nicht die gleiche Durchschlagskraft, und Szenen, die eine hohe Luminanz erfordern, wirken weniger beeindruckend. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Abdeckung der DCI-P3-Farbpalette. Die IPS-Version bietet etwa 91%, also ungefähr 5% mehr als die Variante mit VA-Panel. Dies führt zu einer etwas besseren Farbsättigung in HDR-Inhalten, trotz der geringeren Helligkeit. Farben können lebendiger und konsistenter erscheinen, insbesondere in bunten Szenen.

Factory color reproduction

7/10

5.9/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

QN70F haben wir im besten standardmäßigen Bildmodus, nämlich im Filmmaker Mode, getestet. Und man muss zugeben, dass die werkseitigen Einstellungen in diesem speziellen Testgerät ganz ordentlich abschneiden. Das Bild war ruhig, natürlich und trotz kleiner Abweichungen – angenehm im Empfang. Der größte Fehler war die leichte Dominanz von Rot im Weißabgleich, die zu einer leichten Röte der gesamten Szene führte. Das war jedoch kein gravierender Mangel – eher subtil und erst bei direktem Vergleich mit einem richtig kalibrierten Bildschirm sichtbar. Ein etwas größeres Problem trat bei der Helligkeitscharakteristik auf. Der Fernseher neigt dazu, die Helligkeit von Bildbereichen, die heller dargestellt werden sollten, zu unterschätzen. Infolgedessen können einige Details leicht gedämpft sein – sie gehen nicht vollständig verloren, sondern klingen nicht so klar, wie sie sollten. Dennoch, gemessen an einem Fernseher dieser Preisklasse und in diesen Einstellungen – betrachten wir das Ergebnis als guten Ausgangspunkt für weitere Kalibrierungen.

Die Farbwiedergabe haben wir, wie immer, nach den Werkseinstellungen bewertet und uns auf den Filmmodus konzentriert, der bei Philips in der Regel den besten Ausgangspunkt bietet. Dies ist auch ein guter Moment, um zu zeigen, wie sehr sich dasselbe Modell des Fernsehers je nach eingesetztem Panel unterscheiden kann. Bei der Betrachtung des Weißabgleichs bleibt der allgemeine Trend ähnlich wie beim VA-Panel. Auch hier ist ein übermäßiges Rot im Weiß sichtbar, jedoch kommen bei dem getesteten Gerät mit IPS-Panel auch Schwächen im blauen Kanal hinzu. Infolgedessen hat das Bild einen etwas anderen Farbcharakter, was auch gut in den verglichenen Materialien zu sehen ist. Dies ist ein sehr gutes Beispiel, das zeigt, warum fertige Einstellungen aus dem Internet nicht immer selbst innerhalb desselben Modells funktionieren.

Zurück zur Bewertung selbst: Dieses Exemplar schneidet ziemlich gut ab, insbesondere bei SDR-Inhalten. Die Farbtests zeigen eine korrekte Sättigung und Farbkonstanz, ohne auffällige Fehler, die beim täglichen Anschauen störend sein könnten. Bei HDR-Materialien sind bereits kleine Abweichungen im Rot sichtbar, jedoch sind dies keine Mängel, die die Bildwahrnehmung vollständig beeinträchtigen. Die größten Einschränkungen ergeben sich hier nicht direkt aus den Farben, sondern eher aus dem Weiß und Schwarz. Der Einsatz des IPS-Panels und die leicht gesenkte Gamma-Kurve führen dazu, dass das Bild etwas heller wahrgenommen wird, und das schwache Schwarz beeinflusst zusätzlich den wahrgenommenen Kontrast. Dies sorgt dafür, dass das Gesamtbild heller aussieht, aber gleichzeitig an Tiefe verliert, besonders beim Abendsehen.

Color reproduction after calibration

8.5/10

8/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Nach der Kalibrierung zeigt der QN70F, dass er wirklich ein sehr hohes Niveau der Farbwiedergabe bieten kann. Es ist fast gelungen, den Weißabgleich perfekt auszugleichen, und die Werte im Color Checker-Test sind unter 3 gefallen – also unter dem Schwellenwert, bei dem das durchschnittliche Auge Unterschiede wahrnehmen kann. Das Bild sieht natürlich aus, und die Farben sind treu wiedergegeben, ohne übermäßige Sättigung oder Kühle, die aus den werkseitigen Einstellungen bekannt sind. Man muss zugeben, dass Samsung sehr umfangreiche Kalibrierungsmöglichkeiten bietet – nicht nur für Enthusiasten, sondern auch für Profis. Der QN70F nutzt dieses Potenzial und kann nach entsprechender Einstellung in Bezug auf Farbgenauigkeit nahe an deutlich teureren Modellen herankommen. Das Einzige, woran man sich noch stören könnte, ist die Helligkeitscharakteristik. Es ist immer noch eine Tendenz zu erkennen, die kleinsten Bildteile aufzuhellen – insbesondere die, die dunkler bleiben sollten. Dies ist jedoch ein Konstruktionsmerkmal dieses Modells und kein Kalibrierungsfehler. Trotz allem verdient das Endergebnis definitiv Anerkennung.

Nach der Kalibrierung gelang es, das Bild auf ein wirklich sinnvolles Niveau zu bringen. Das Gesamtbild wirkt stimmig und natürlich, und hinsichtlich der Farbwiedergabe ist es schwer eindeutig festzustellen, ob es sich um ein VA- oder IPS-Panel handelt. Das ist ein gutes Zeichen, das zeigt, dass der Fernseher solide Grundlagen für weitere Anpassungen hat. Positiv zu vermerken ist die größere Abdeckung der Farbpalette in dieser Variante, die in der Lage ist, farbenfrohe Szenen leicht zu verbessern, insbesondere bei HDR-Inhalten. Dieser Vorteil wird jedoch größtenteils durch das verstärkte Schwarz, das durch die Verwendung eines IPS-Panels entsteht, ausgeglichen. Die begrenzte Schwarztiefe beeinflusst den wahrgenommenen Kontrast, insbesondere beim Anschauen in einem dunklen Raum. Infolgedessen bleibt die endgültige Bewertung trotz sichtbarer Verbesserung nach der Kalibrierung gleich wie im Falle der VA-Panel-Variante. Bessere Farben können das schwächere Schwarz nicht vollständig kompensieren.

Smoothness of tonal transitions

9/10

8.5/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

In Bezug auf die Flüssigkeit der tonal Übergänge schneidet der QN70F wirklich gut ab. Die Gradienten sind glatt, und die Farben gehen nahtlos ineinander über, ohne deutliche Stufen oder Kanten. Selbst in schwierigeren Filmszenen – insbesondere in sehr dunklen – sind eventuelle Unvollkommenheiten minimal, und man muss sich wirklich anstrengen, um sie zu bemerken. Bei der täglichen Nutzung sollte die Mehrheit der Benutzer auf kein Problem beim Farbmischen stoßen. Das Bild sieht klar und konsistent aus, ohne künstliches Glätten oder Verzerrungen. Das ist ein weiterer Aspekt, in dem der QN70F positiv überrascht.

Was die Flüssigkeit der tonal Übergänge betrifft, haben wir in der 75-Zoll-Version mit IPS-Panel gemischte Gefühle. Betrachtet man ausschließlich die farbigen Verläufe, schneiden die Übergänge sogar besser ab als im VA-Panel-Variante. Die Farben verbinden sich sanfter, und typischen Probleme mit Banding sind weniger sichtbar. Die Situation ändert sich jedoch drastisch in dunklen Szenen. Das tragische Schwarz, das für IPS charakteristisch ist, beeinträchtigt effektiv die Wahrnehmung der tonal Übergänge in den niedrigen Helligkeitsbereichen. Das angehobene Schwarz erschwert das Erkennen subtiler Farbnuancen, und die sehr unnatürlichen Durchscheineffekte des Panels verschärfen die Situation zusätzlich. Bei dem getesteten Exemplar waren insbesondere die Durchscheineffekte der Beleuchtung an den Rändern deutlich sichtbar, wo das Licht förmlich durch den Bildschirm drang. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Wahrnehmung dunkler Szenen aus, sondern erschwert auch erheblich die zuverlässige Beurteilung der Gradation selbst.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

6.9/10

6.7/10

Image without overscan on the SD signal
No
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Samsung QN70F bietet eine Funktion zur Reduzierung von Verzerrungen, die für die Verbesserung der Flüssigkeit tonal Übergänge verantwortlich ist. Im „Standard“-Modus funktioniert sie ganz gut – sie glättet problematische Übergänge, ohne die Struktur des Bildes wesentlich zu beeinträchtigen. Filmkorn wird zwar teilweise entfernt, aber Details wie Textur oder Hautstruktur bleiben weiterhin sichtbar. Der „Hohe“-Modus arbeitet viel aggressiver. Die Glättung ist stärker, geht aber zu Lasten eines deutlichen Verlusts an Details. Deshalb empfehlen wir in der Praxis, bei der Einstellung „Standard“ zu bleiben oder diese Funktion ganz auszuschalten. Die Verbesserung der Gradation ist dann vielleicht weniger spektakulär, aber das Bild behält mehr Natürlichkeit.

Was das Hochskalieren von Inhalten niedriger Qualität betrifft, so schneidet der QN70F sehr gut ab. Tests mit Bildern niedrigerer Auflösung fielen wirklich sehr gut aus. Trotz leichter Treppchenbildung der Konturen sieht das Gesamtbild klar und leserlich aus, selbst wenn der ursprüngliche Inhalt sehr schlecht war. Schade nur, dass der Fernseher ein Problem mit Overscan hat, das sich nicht vollständig ausschalten lässt. Infolgedessen kann das Bild mit sehr niedriger Auflösung leicht beschnitten sein, was hauptsächlich bei Untertiteln oder der Benutzeroberfläche sichtbar ist.

Bei Philips PUS9010 finden wir eine weitere Version des P5 Perfect Picture Bildprozessors, dessen Aufgabe die Verbesserung der Qualität schwächerer Materialien ist. Ein Element dieses Systems ist die Verzerrungsreduzierungsfunktion, die für die Glättung tonal Übergänge verantwortlich ist. Sie funktioniert effektiv und reduziert tatsächlich die sichtbare Farbgraduation. Leider tut sie dies recht aggressiv. In der Praxis kann sie Details wie die Struktur von Materialien oder Filmkorn abschwächen. Das ist ein deutlicher Kompromiss, daher würden wir sie für Filmvorführungen eher nicht empfehlen. Bei lockeren Inhalten wie YouTube oder normalem Fernsehen funktioniert sie jedoch deutlich besser. Der P5 Prozessor meistert auch Materialien mit niedrigerer Auflösung ganz gut. Das Bild ist weich, manchmal sogar zu weich, aber leicht mit dem Schärferegler anzupassen, um den Effekt nach eigenen Vorlieben zu justieren. Positiv zu vermerken ist auch das Fehlen von Kantenabschneidungen bei SD-Materialien, was in dieser Klasse von Fernsehern immer noch nicht Standard ist.

Blur and motion smoothness

7.5/10

7.7/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
144Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
No
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
63%
-%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur (4K 144Hz):

Blur (4K@144Hz):

QN70F ist ein Fernseher mit 144 Hz Bildwiederholrate, was ihn selbst schon an die Spitze setzt, wenn es um Bildflüssigkeit geht. Egal, ob wir dynamische Sportübertragungen ansehen oder auf der Konsole spielen – das Bild sieht sehr gut aus. Es gibt kein Gefühl von Ruckeln, Stutzen oder das für schwächere Modelle typische „Zerren“ bei schnellen Bewegungen. Samsung erlaubt es auch, die Flüssigkeit an die eigenen Präferenzen anzupassen. In den Einstellungen für die Bildklarheit finden wir Optionen wie Unschärfereduzierung und Ruckreduzierung – jede davon können wir unabhängig anpassen. Das ist besonders nützlich, wenn wir Materialien mit einer niedrigeren Bildrate ansehen und ihnen einen flüssigeren, theaterähnlichen Charakter verleihen möchten – oder im Gegenteil, den natürlichen filmischen „Feeling“ von 24 Bildern pro Sekunde beibehalten möchten.

Philips PUS9010 hat ein 4K-Display mit 144 Hz Wiederrate, was besonders Sportfans und Gamern zugutekommt. Das zeigt sich besonders in dynamischen Szenen, wo die Bewegung scharf ist und störende Schlieren fast nicht auftreten. Was Filme betrifft (Standard 24 fps), bietet Philips uns ein bewährtes Set von Einstellungen, das aus höheren Serien bekannt ist. Zum Steuern der Bewegung gibt es zwei Regler. „Flüssigkeit“ ermöglicht es, das Bild nach den eigenen Vorlieben anzupassen: bei niedrigen Einstellungen bleibt der kinotypische Charakter erhalten, und das Verschieben des Reglers nach rechts bringt uns einen perfekt glatten, wenn auch etwas „theatralischen“ Effekt. Auf der anderen Seite ist „Bewegungsunschärfe reduzieren“ eine Funktion, die für Sport entwickelt wurde – sie sorgt dafür, dass schnelle Objekte keine Details verlieren und klar bleiben.

Console compatibility and gaming features

8.2/10

9.8/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 144Hz
    48 - 144Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    No
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    No
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Samsung QN70F ist wirklich eine solide Wahl für Gamer. Hier finden wir gleich vier HDMI 2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite von 48 Gbps, was vollständige Unterstützung für 4K-Gaming mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz bedeutet. Zudem haben wir alle grundlegenden Funktionen, die wir heute erwarten: den automatischen Spielmodus (ALLM), die variable Bildwiederholfrequenz (VRR) und eine sehr gut gestaltete, intuitive Game Bar mit Informationen zum Modus, zur Auflösung und zur Bildrate. Erwähnenswert ist auch die Funktion Game Motion Plus, die es ermöglicht, künstliche Frames zu Spielen, die mit 60 fps oder weniger laufen, hinzuzufügen. Das funktioniert überraschend gut und verbessert in vielen Titeln – insbesondere in denen, in denen Konsolen Schwierigkeiten haben, eine stabile Framerate zu halten – die Spiel Flüssigkeit ohne große Verzögerung.

[AKTUALIZACJA] Wir haben unsere Tests der Samsung-Fernseher der Modellreihe 2025 aufgrund des release der Softwareversion 1131 aktualisiert, die eine für Gamer wichtige Funktion, HGiG, zurückgebracht hat.

Leider gibt es auch einige Probleme. Das Fehlen der Unterstützung für den Dolby Vision-Modus überrascht nicht – das ist ein Standard bei Samsung. Aber viel enttäuschender ist das Fehlen der HGiG-Funktion. Noch schlimmer, sie wurde durch ein Software-Update entfernt, sodass Benutzer, die sie zuvor verwendet haben, stark überrascht sein könnten. Ohne HGiG kann die maximale HDR-Helligkeit nicht manuell über die Konsole eingestellt werden, was dazu führt, dass einige Spiele leicht überbelichtet erscheinen – insbesondere wenn der Fernseher den Tonwertumfang falsch interpretiert. Warum hat Samsung, eine Marke, die über Jahre hinweg Standards im Bereich Gaming-Funktionen gesetzt hat, diesen Schritt unternommen? Schwer zu sagen. Zum Zeitpunkt der Rezension arbeitete der getestete Fernseher mit der Softwareversion 1110 und ehrlich gesagt, wenn Ihnen die vollständige Unterstützung für Gamer wichtig ist, sollten Sie besser vorübergehend mit den Updates warten.

Der Philips PUS9010 ist im Hinblick auf Gaming wirklich eine solide Maschine. Wir haben hier alles, was wichtig ist: VRR, automatischen Spielmodus (ALLM) und Unterstützung für HGiG. Letzteres ist eine großartige Sache – es ermöglicht, HDR in Spielen genau so einzustellen, wie es sich die Entwickler erträumt haben. Der Fernseher meistert problemlos das 120 Hz-Refresh bei jeder gängigen Auflösung (1080p, 1440p und 4K). Egal, ob du ihn an eine PS5, eine Xbox oder einen leistungsstarken PC anschließt – alles läuft stabil und einfach so, wie es sein sollte. Auch Spieler werden den Game Bar zu schätzen wissen. Es ist ein schnelles, übersichtliches Menü, in dem sofort zu sehen ist, ob der niedrige Latenzmodus aktiv ist. Dies ist besonders nützlich, wenn wir häufig zwischen verschiedenen Konsolen wechseln. Abgerundet wird das Ganze durch Ambilight. Abendsessions mit dieser Beleuchtung sind ein ganz anderes Niveau, die Bilder erscheinen größer und dynamische Szenen hinterlassen einen noch besseren Eindruck. Selbst wenn jemand kein Fan solcher „Spielereien“ ist, ist es schwer, ihm den Eindruck abzusprechen, den es hinterlässt.

Input lag

10/10

9.5/10

SDR

1080p60
14 ms
18 ms
1080p120
8 ms
8 ms
2160p60
14 ms
18 ms
2160p120
7 ms
8 ms

HDR

2160p60
13 ms
18 ms
2160p120
7 ms
8 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
34 ms
2160p120 DV

QN70F enttäuscht auch in Bezug auf die Reaktionszeit nicht. Bei Materialien mit 120 Hz liegt die Eingabeverzögerung bei etwa 8 ms, was als sehr gutes Ergebnis angesehen werden kann – insbesondere im Kontext des Online-Wettbewerbs oder dynamischer Actionspiele. Der Bildschirm reagiert nahezu sofort auf die Bewegungen des Controllers, ohne spürbare Verzögerung. Dadurch spielt es sich flüssig und angenehm, selbst bei anspruchsvolleren Titeln. In dieser Kategorie hält Samsung weiterhin ein hohes Niveau, und es ist schwer, hier etwas zu finden, das Bedenken aufwerfen könnte.

In Bezug auf die Reaktionsfähigkeit schneidet der Philips PUS9010 sehr gut ab. Die Eingabeverzögerung beträgt etwa 9 ms bei 120 Hz und 18 ms bei 60 Hz, sodass die Reaktion auf Bewegungen des Controllers schnell und vorhersehbar ist. In der Praxis stellen selbst dynamische Actionspiele oder E-Sport-Titel kein Problem dar. Schwächer schneidet Dolby Vision bei Spielen ab. Die Verzögerung steigt dann auf etwa 35 ms, was für weniger anspruchsvolle Spieler noch akzeptabel sein wird, aber sensiblere Personen könnten bereits eine leichte Trägheit der Steuerung verspüren. Aus diesem Grund bleibt HDR10 mit aktivem HGiG die bessere Wahl. In diesem Modell funktioniert es korrekt und sorgt für geringere Verzögerungen und ein vorhersehbareres Verhalten der Helligkeit, ohne die Probleme, die bei Dolby Vision auftreten können.

Compatibility with PC

8.2/10

8.9/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Poor
Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
9ms
9ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
RGB
Max refresh rate
144Hz
144Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Fangen wir mit dem besten Aspekt an, wenn es darum geht, den QN70F an einen Computer anzuschließen – also beim Spielen. Eine Aktualisierungsrate von 144 Hz, Unterstützung des G-Sync-kompatiblen VRR und eine sehr niedrige Eingangsverzögerung sind das Rezept für einen nahezu idealen Bildschirm für PC-Spieler. In dieser Rolle enttäuscht der QN70F wirklich nicht – Spiele sehen flüssig aus, die Reaktionsfähigkeit ist auf einem sehr hohen Niveau und alles läuft stabil.

Etwas schlechter schneidet jedoch die Arbeit mit Text ab. Bei einer Auflösung von 4K und einer Aktualisierungsrate von 144 Hz ist eine gewisse Unschärfe der Schriftumrisse sichtbar – der Text kann leicht verschwommen wirken, mit einer leichten „Schichtung“ der Umrisse. Dies ist kein Problem, das die Benutzerfreundlichkeit des QN70F als Monitor ausschließt, aber Personen, die Büroarbeit oder Textbearbeitung auf diesem Bildschirm planen, sollten dies beachten.

Philips PUS9010 (2025) ist ein sehr guter Fernseher für die Nutzung mit einem PC. Der Hersteller hat hier einen dedizierten 144 Hz-Modus für PC-Spieler vorgesehen, und der Fernseher unterstützt korrekt die variable Bildwiederholfrequenz sowohl für NVIDIA- als auch für AMD-Karten. Die Funktionen G-Sync und FreeSync funktionieren einwandfrei, sodass das Spielen am PC flüssig und ruckelfrei ist. Da wir bereits wissen, dass der Fernseher sich sehr gut zum Spielen eignet, sollte man auch auf die Lesbarkeit von Texten achten, besonders bei der täglichen Arbeit mit dem PC. Der Einsatz des IPS-Panels fällt hier definitiv positiv aus. Der Farbraum wurde korrekt implementiert, sodass man von einer nahezu idealen Darstellung der Schriften sprechen kann. Der Text ist scharf, lesbar und bereitet selbst bei längerer Nutzung keine Probleme. Aus unserer Genauigkeit müssen wir jedoch ein kleines Detail anmerken. Bei sehr dunklem Text können die vertikalen und horizontalen Linien minimal unterschiedliche Helligkeitsstufen aufweisen. Dies ist jedoch ein rein technischer Makel, der in der Praxis praktisch unauffällig ist, umso mehr bei der 75-Zoll-Variante, wo der Abstand zum Bildschirm diesen Effekt zusätzlich kaschiert.

Viewing angles

3.1/10

5.8/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
74%
58%

Wie bei einem VA-Panel sind die Blickwinkel des QN70F typisch – also eher durchschnittlich. Das Bild verliert schnell an Kontrast und Sättigung, wenn man beginnt, den Bildschirm aus einem größeren Winkel zu betrachten. Im Vergleich zu IPS-Panels schneidet es deutlich schlechter ab. Auf der anderen Seite – gerade durch dieses Panel gewinnen wir ein besseres Schwarz und einen höheren Kontrast beim direkten Sehen, was für viele Nutzer wichtiger sein wird als die breite Sichtbarkeit von der Seite.

Die Betrachtungswinkel des Philips PUS9010 sind sehr gut und das ist einer der größten Vorteile des IPS-Displays. Im Vergleich zur VA-Panel-Variante ist der Unterschied deutlich. Das Bild weist eine deutlich bessere Konsistenz auf und die Farben bleiben stabil, selbst bei Betrachtung aus einem großen Winkel. Natürlich sinkt mit der Veränderung der Position etwas die Helligkeit, jedoch ist die Bilddegradierung deutlich geringer als bei der VA-Version. Es ist nicht das Niveau, das man von OLED-Bildschirmen kennt, aber unter den LCD-Fernsehern kann man von einem der besten Betrachtungswinkel sprechen, die auf dem Markt erhältlich sind.

Daytime performance

6.3/10

5.4/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Good
Decent
Black levels during daytime
Very Good
Good

Panel brightness

PHILIPS PUS9010 (IPS): 398 cd/m2

Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F: 492 cd/m2

QN70F hat keine Probleme in einem hellen Wohnzimmer. Der Bildschirm hat eine satinierte Beschichtung, die Reflexionen gut dämpft, sodass man nicht sofort die Vorhänge zuziehen muss, um etwas zu sehen. Selbst wenn im Raum viel Licht ist – zum Beispiel bei einem Fenster zur Seite – sieht das Bild immer noch klar und farbenfroh aus. Die Helligkeit ist ebenfalls auf einem soliden Niveau. Im SDR-Modus erreicht der Fernseher durchschnittlich etwa 500 Nits, was für das Fernsehen tagsüber ausreichend ist. Vielleicht ist das nicht das Niveau der Spitzenmodelle, aber in der Praxis – für das alltägliche Fernsehen, Sport oder YouTube – funktioniert es sehr gut.

In Bezug auf die Nutzung in einem hellen Raum schneidet der Philips PUS9010 anständig ab. Das verwendete satinierte Panel dämpft Reflexionen gut und verursacht keinen Spiegeleffekt, sodass der Bildschirm das Licht von Fenstern oder Lampen nicht so sehr streut. Leider schneidet der Fernseher im Vergleich zur Variante mit VA-Panel schlechter ab. Der Bildschirm ist deutlich dunkler, was in einem stark sonnigen Raum spürbar sein kann. Unter normalen Tagesbedingungen stellt dies kein großes Problem dar, jedoch ist der Unterschied zur VA-Version bei sehr hellen Umgebungen bemerkbar.

Panel details

Backlight Type
QLED
PFS LED
Software version during testing
1110
TPN258E_V058.002.236.151
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F

PHILIPS PUS9010 (IPS)

TV features

7.2/10

6.1/10

  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    Toslink (Optical audio)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 1Gbit
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    Yes
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    No
  • Backlit remote control
    No
    Yes
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    No

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    No
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Samsung Neo QLED QN70F / QN74F / QN77F TV features
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Review PHILIPS PUS9010 (IPS) TV features
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Fernsehfunktionen

QN70F vergisst die klassischen Funktionen nicht, die für viele Nutzer nach wie vor wichtig sind. An Bord finden wir unter anderem den Bild-im-Bild-Modus (PiP), der dank der Anwesenheit von zwei Tunern funktioniert, Teletext sowie den „Nur Ton“-Modus – ideal, wenn wir den Fernseher wie ein Radio nutzen möchten. Wir können problemlos Kopfhörer oder einen Soundbar über Bluetooth koppeln, und die Fernbedienung – trotz fehlender Zifferntasten – funktioniert zuverlässig und ermöglicht die Steuerung anderer Geräte und erfordert zudem kein Zielen auf den Bildschirm. Es muss jedoch betont werden, dass wir wie bei allen neuen Modellen von Samsung – hier keine USB-Aufzeichnungsfunktion finden werden. Das ist eine systembedingte Einschränkung, an die sich die Marke offensichtlich konsequent hält.

Smart TV QN70F – Tizen

Das Tizen-System, das von Samsung seit Jahren entwickelt wird, ist eine der ausgereiftesten Smart TV-Oberflächen. Es ist schnell, übersichtlich und funktionsreich. QN70F unterstützt die Sprachsuche (auch auf Polnisch), drahtloses Übertragen von Inhalten vom Telefon (sowohl über AirPlay als auch Miracast) sowie die Integration mit Uhren und anderen Geräten des Samsung-Ökosystems. All dies wird durch die SmartThings-App verbunden, die es ermöglicht, Geräte zu steuern, Aufgaben zu automatisieren und Geräte in einem Netzwerk zu verbinden. (Nicht nur von der Marke Samsung). Es ist jedoch nicht alles perfekt. Tizen ist ein geschlossenes System, sodass die Auswahl an Anwendungen etwas eingeschränkt sein kann – besonders im Vergleich zu Google TV. Alle wichtigen Streaming-Dienste sind vorhanden, aber wenn Sie weniger beliebte Dienste nutzen, lohnt es sich, vor dem Kauf zu überprüfen, ob sie im Samsung-Shop verfügbar sind.

Klassische Funktionen des Fernsehers

Was die klassischen Funktionen betrifft, schneidet der Philips PUS9010 eher durchschnittlich ab. An Bord finden wir grundlegende Dinge wie EPG, Teletext oder die Möglichkeit, Kopfhörer über Bluetooth anzuschließen. Damit endet die Liste der stärkeren Punkte im Grunde genommen. Leider fehlen die Funktionen zur Aufnahme auf USB sowie der PiP-Modus (Bild-in-Bild). Das sind Funktionen, die immer seltener auftreten, aber im Alltag immer noch nützlich sein können. Positiv hervorzuheben ist die Fernbedienung mit numerischer Tastatur. Sie ist modern, beleuchtet und macht visuell einen sehr guten Eindruck. Schade nur, dass es sich immer noch um eine Infrarotfernbedienung handelt, die also eine Ausrichtung auf den Bildschirm erfordert. Bei einem so modernen Design wäre eine Funksteuerung über Bluetooth wünschenswert gewesen.

Smart TV

Die meisten Philips-Fernseher aus dem Jahr 2025, einschließlich des PUS9010, arbeiten mit dem Titan OS-System. Es ist immer noch eine relativ junge Plattform, und leider sind ihre Einschränkungen immer noch sichtbar. Das System selbst arbeitet ziemlich flüssig, deutlich besser als bei den günstigeren Modellen des Herstellers, und während der Tests gab es keine Probleme bei der Nutzung von Screen Mirroring oder AirPlay, was immer noch keine Selbstverständlichkeit ist. Das größte Manko bleibt jedoch die begrenzte Anzahl an verfügbaren Anwendungen. Dies kann teilweise umgangen werden, indem man eine Tastatur und eine Maus an den Fernseher anschließt und den integrierten Webbrowser nutzt, aber das ist eher eine Notlösung als eine bequeme Lösung für den Alltag.

Apps

8.7/10

6.7/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce Now!
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
No
Apple_TV_Plus
No
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce Now!
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

9/10

7.9/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
No
Yes
GIF
No
Yes
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
No
12 Mpix
Yes
No
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
No
24 Mpix
Yes
No
28 Mpix
Yes
No
32 Mpix
Yes
Yes

Samsung QN70F kommt gut mit der Wiedergabe von Multimedia zurecht – eröffnet problemlos Bilder, Musik und Filme in den am häufigsten verwendeten Formaten. Während der Tests öffnete er mühelos JPG-, MP4-Dateien und Untertitel im TXT-Format, sodass es für die meisten Menschen einfach ausreichend sein dürfte. Es kam jedoch vor, dass einige Dateien – obwohl sie die richtigen Erweiterungen hatten – sich nicht öffnen ließen. Vielleicht liegt es an einer bestimmten Version des Systems und das Problem wird nach zukünftigen Updates verschwinden.

Der Mediaplayer im neuen Philips ist ein solider Standard. Er kommt mit den meisten gängigen Video- und Audioformaten zurecht und arbeitet stabil und vorhersehbar. Obwohl Fans seltener Untertitelformate oder spezifischer Bildauflösungen möglicherweise etwas enttäuscht sind, löst die integrierte Software für den durchschnittlichen Benutzer das Problem. Es ist eine bequeme Lösung, mit der wir keine externe Hardware einbinden müssen, um Inhalte von einer externen Festplatte abzuspielen.

Sound

6.4/10

6.6/10

  • Maximum volume
    84dB
    85dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    No
    Yes

Samsung QN70F schneidet in Bezug auf den Klang recht durchschnittlich ab, was nicht überraschen sollte, wenn man die außergewöhnlich schlanke Bauweise des Fernsehers berücksichtigt. Die eingebauten Lautsprecher erfüllen problemlos ihre Aufgabe beim täglichen Ansehen von Nachrichten oder einfacheren Inhalten, aber hier kann man nur schwer von irgendeiner Tiefe oder Räumlichkeit des Klangs sprechen. Es ist einfach ein Kompromiss, auf den man sich einlassen muss, wenn man ein elegantes und dünnes Design anstelle eines massiveren Gehäuses mit einem besseren Audiosystem wählt.

Der Sound des Philips PUS9010 ist einfach nur in Ordnung. Das getestete Exemplar bietet ein 2.0-System mit einer Gesamtleistung von 40 W, was für das alltägliche Fernsehen, Filme oder Serien vollkommen ausreicht. Der Klang ist angenehm, aber man kann hier kaum von etwas Überdurchschnittlichem sprechen, insbesondere wenn man auf starken Bass oder größere Dynamik Wert legt. Positiv zu vermerken ist die breite Unterstützung von Audioformaten. Bei Anschluss einer Soundbar oder Heimkinoanlage verarbeitet der Fernseher problemlos Dolby Atmos und DTS, ohne dass man mit den Einstellungen herumexperimentieren oder einen Qualitätsverlust des Sounds hinnehmen muss. Für Personen, die eine externe Beschallung planen, ist das definitiv eine gute Nachricht.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

84dBC (Max)

75dBC

No acoustic data