PHILIPS PUS9010 (IPS) vs Hisense A6Q

Direct comparison

The One 2025 / PUS9060 / PUS9010 / PUS9000

Info

Available screen sizes: 75”

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”85”

Panel type: LCD IPS

Resolution: 3840x2160

System: Titan OS

Model year: 2025

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Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: VIDAA

Model year: 2025

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Overall rating

6.5

6.0

  • Movies and series in UHD quality

    5.9

    5.9

  • Classic TV, YouTube

    5.6

    5.8

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.7

    5.0

  • Gaming on console

    8.1

    6.9

  • TV as a computer monitor

    8.9

    5.6

  • Watching in bright light

    5.4

    5.0

  • Utility functions

    6.1

    7.8

  • Apps

    6.7

    7.7

  • Sound quality

    6.6

    6.0

Advantages

  • Sehr gute Sichtwinkel dank IPS-Panel

  • Ausgezeichnete Zusammenarbeit mit PC, 144 Hz-Modus, korrekte Unterstützung von G-Sync und FreeSync

  • Umfangreiches Funktionspaket für Gamer, variable Bildwiederholfrequenz, automatischer Spielmodus, HGiG

  • Unterstützung vieler HDR-Formate, einschließlich HDR10+ und Dolby Vision

  • Unterstützung von Dolby Atmos

  • Niedrige Input-Lag

  • Effizienter P5 Bildprozessor bei minderwertigen Materialien

  • Ambilight-System

  • Beleuchtete Fernbedienung

  • Hoher nativer Kontrast dank VA-Panel

  • Unterstützung von Dolby Vision

  • Sehr niedrige Eingangsverzögerung

  • 120 Hz in 1080p bei Konsole oder PC

  • Unterstützung von VRR, ALLM für Konsolen

  • Schnelles und reibungslos funktionierendes Vidaa-System

  • AirPlay, Screen Mirroring und sprachgesteuerte Suche auf Polnisch

  • Unterstützung des Audioformats DTS

  • Niedriger Preis

Disadvantages

No like
  • Schwarze und Kontrastarme (typisch für IPS-Displays)

  • Deutlich geringere Helligkeit als beim VA-Display

  • Sichtbare Lichtdurchlässigkeit an den Rändern des Bildschirms im getesteten Exemplar

  • Eingeschränkte Anzahl von Anwendungen im Titan OS

  • Fernbedienung weiterhin auf Infrarotbasis, die auf den Bildschirm zielen muss

  • Schwacher HDR-Effekt durch niedrige Helligkeit

  • Schwache Farbabdeckung (kein QLED-Filter, PFS)

  • Durchschnittliche Bewegungsflüssigkeit und sichtliches Nachziehen - 4K@60Hz-Matrix

  • Schwache Blickwinkel (typisch für VA-Matrix)

Our verdict

Philips PUS9010 (The One 2025) in der 75-Zoll-Version mit IPS-Panel ist ein Fernseher, der die Unterschiede aufgrund des verwendeten Panels sehr deutlich zeigt. Im Vergleich zur Variante mit VA-Panel bietet er wesentlich bessere Betrachtungswinkel, eine sehr gute Zusammenarbeit mit Konsolen und eine hervorragende Lesbarkeit von Texten, verliert aber gleichzeitig an Schwarz und maximaler Helligkeit. Es ist ein Modell, das sich am besten im täglichen Gebrauch, beim Spielen und in größeren Wohnzimmern bewährt, wo nicht jeder perfekt direkt vor dem Bildschirm sitzt. Der Fernseher schneidet in Bezug auf Reaktionsfähigkeit und Gaming-Funktionen sehr gut ab und bietet 144 Hz, geringen Input Lag und vollständige Unterstützung für variable Bildwiederholfrequenzen. Ein zusätzliches Plus bleibt Ambilight, das insbesondere abends das Seherlebnis verbessern und das schwächere Schwarz des IPS-Panels teilweise kaschieren kann. Nach der Kalibrierung präsentiert sich das Bild kohärent und natürlich, und die Unterschiede zur VA-Version in der Farbwiedergabe werden schwer erkennbar. Auf der anderen Seite muss klar gesagt werden, dass Personen, die auf Kinoabende in völliger Dunkelheit eingestellt sind, enttäuscht sein könnten. Das schwache Schwarz und die erhöhte Helligkeit aufgrund der Verarbeitungsqualität unseres Exemplars haben dazu geführt, dass diese Variante PUS9060 schlechter abschneidet als das gleiche Modell mit VA-Panel. Philips PUS9010 IPS ist insgesamt eine vernünftige Wahl für Nutzer, die einen großen, modernen Fernseher zum Spielen, für den PC und für das tägliche Anschauen mit sehr guten Betrachtungswinkeln suchen. Wenn jedoch tiefes Schwarz und bessere Bildqualität Priorität haben, lohnt es sich, andere Varianten oder eine höhere Gerätekategorie in Betracht zu ziehen, denn oft kann man für einen kleinen Aufpreis einen Fernseher mit Mini-LED-Technologie erhalten.

Hisense A6Q zeigt von Anfang an, dass sein Hauptvorteil ist: A. Preis, B. Einfachheit und C. Vorhersehbarkeit im täglichen Gebrauch. Es ist ein Fernseher, der einfach seinen Job macht – du schaltest ihn ein, wählst eine Anwendung, siehst zu oder spielst und nichts steht im Weg. Gutes Schwarz, schnelle Reaktion auf Bewegungen auf dem Pad, ein gut funktionierendes System und ein vollständiges Set grundlegender Funktionen sorgen dafür, dass man ihn im Alltag bequem und ohne Frustration nutzt. Dazu kommt ein lauter, klarer Klang und einige nette Extras, die bei diesem Preis keineswegs selbstverständlich sind. Andererseits erinnert A6Q recht schnell daran, dass es sich dennoch um ein Gerät aus dem Budget-Segment handelt. HDR sieht hier eher aus wie ein aufgehelltes SDR als wie ein echter Kinoeffekt, die Bewegungsflüssigkeit ist hier ziemlich durchschnittlich, und das Bild verliert an Qualität beim Sehen aus einem Winkel aufgrund der Verwendung eines VA-Displays. Dies ist kein Fernseher, der für anspruchsvolle Vorführungen im dunklen Wohnzimmer oder für Spieler gedacht ist, die auf perfektes Bild hoffen. Diese Kompromisse sind deutlich, aber auch vollständig verständlich bei diesem Preis. Letztendlich findet sich der Hisense A6Q am besten als günstiger Fernseher für normales Fernsehen, Streaming und gelegentliches Spielen. Er versucht nicht, ein Premium-Gerät zu sein, und das ist gut, denn so enttäuscht er nicht mit unerfüllbaren Versprechen. Wenn jemand einfach nur einen preiswerten Bildschirm sucht, der reibungslos funktioniert, keine Probleme macht und ab und zu die Konsole zum Laufen bringt, wird A6Q seinen Zweck erfüllen. Man muss nur daran denken, dass in diesem Segment jede Wahl Kompromisse bedeutet und A6Q hier keine Ausnahme ist.

TV appearance

HDMI inputs
2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 (48Gbps)
3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
Other inputs
Toslink (Optical audio)
RCA (Chinch)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 1Gbit
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Good
Average
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Fixed
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

2.9/10

5.8/10

Local dimming function: No

Local dimming function: No

Contrast:

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,300:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,400:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,450:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,500:1

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Contrast and black detail

Result

1,350:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,150:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,550:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,300:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,800:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

3,750:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

In der von uns getesteten 75-Zoll-Version des Philips PUS9010 wurde ein IPS-Panel verwendet, was sich sofort in der Schwarz- und Kontrastkategorie bemerkbar macht. Im Vergleich zur 55-Zoll-Variante mit VA-Panel, die wir zuvor getestet haben, ist der Unterschied bereits auf den ersten Bildschirmen sichtbar. Das Schwarz ist flacher, und im dunklen Raum neigt der Bildschirm deutlich zu Grautönen. Der Fernseher ist nicht mit lokalem Dimming ausgestattet, weshalb bei ausgeschaltetem Licht dunkle Szenen an Tiefe verlieren. In der Praxis sieht das Bild deutlich schlechter aus als bei der kleineren 55-Zoll-Variante, insbesondere bei Filmen, die abends angeschaut werden. Die Situation wird in gewissem Maße durch Ambilight gerettet. Die Hintergrundbeleuchtung kann das Auge sanft „täuschen“, indem sie den wahrgenommenen Kontrast verbessert und das Schwarz etwas tiefgründiger erscheinen lässt. Es ist ein einfacher Trick, aber er funktioniert. Aus diesem Grund betrachtet man dieses Modell mit eingeschaltetem Ambilight deutlich besser. Es muss nicht unbedingt der mehrfarbige Modus sein, der das Bild verfolgt. Selbst eine einheitliche, weiße Hintergrundbeleuchtung kann die Wahrnehmung dunkler Szenen verbessern.

Hisense A6Q schne wirklich respektabel ab, wenn es um Schwarz und Kontrast geht, und das dank des VA-Panels. Bereits der Typ des Panels bietet einen klaren Vorteil gegenüber den meisten Budgetmodellen mit IPS-Panels, und der gemessene Kontrast von etwa 5500:1 bestätigt dies nur. In der Praxis bedeutet das deutlich tieferes Schwarz und eine bessere Abgrenzung heller Elemente vom Hintergrund während der Abendvorführung. Man muss jedoch ehrlich den Mangel an lokalem Dimmen anmerken. Das Schwarz bleibt also nicht perfekt pechschwarz und kann in schwierigeren Szenen in sanfte, blaue Nuancen rutschen. Dies lässt sich jedoch auf einfache Weise minimieren, indem man sanftes Licht hinter dem Fernseher verwendet. Diese Maßnahme verbessert den subjektiven Eindruck der Schwarz-Tiefe und sorgt dafür, dass das Bild einfach besser aussieht.

HDR effect quality

5.2/10

4.6/10

Supported formats
HDR10, HDR10+, Dolby Vision, HLG
HDR10, Dolby Vision, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 90.6%, Bt.2020: 66.9%
DCI P3: 79.5%, Bt.2020: 57.9%

Luminance measurements in HDR:

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

374 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

383 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

397 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

391 nit

Review PHILIPS PUS9010 (IPS) Brightness measurement

Result

401 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

234 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

245 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

319 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

304 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

311 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Hisense A6Q

PHILIPS PUS9010 (IPS)

In der Philips PUS9010-Version mit IPS-Panel fällt die HDR-Helligkeit leider schwächer aus als in der zuvor getesteten 55-Zoll-Variante mit VA-Panel. Der Unterschied beträgt etwa 100 Nits, was bei relativ niedrigen Werten deutlich spürbar ist. Während die VA-Version über 500 Nits erreichen konnte, liegt die maximale Helligkeit hier bei etwa 400 Nits. Dieses Niveau ermöglicht weiterhin das Ansehen von Filmen und Serien in HDR, insbesondere auf Streaming-Plattformen, aber die Effekte sind deutlich zurückhaltender. Helle Elemente haben nicht die gleiche Durchschlagskraft, und Szenen, die eine hohe Luminanz erfordern, wirken weniger beeindruckend. Positiv hervorzuheben ist jedoch die Abdeckung der DCI-P3-Farbpalette. Die IPS-Version bietet etwa 91%, also ungefähr 5% mehr als die Variante mit VA-Panel. Dies führt zu einer etwas besseren Farbsättigung in HDR-Inhalten, trotz der geringeren Helligkeit. Farben können lebendiger und konsistenter erscheinen, insbesondere in bunten Szenen.

Hisense A6Q lässt sich leider schwer empfehlen, um HDR-Inhalte zu betrachten. Das Hauptproblem bleibt die niedrige Helligkeit sowie die recht bescheidene Abdeckung einer breiten Farbpalette. Die gemessene Helligkeit von etwa 300 nits reicht einfach nicht aus, um HDR-Materialien beeindruckend aussehen zu lassen. In der Praxis ähnelt das Bild sehr oft dem normalen SDR-Bereich statt echtem HDR mit deutlichen Unterschieden in Helligkeit und Dynamik. Darüber hinaus präsentieren sich die Farben in solchen Materialien nicht so, wie sie sollten. Der Fernseher verwendet keine zusätzlichen Filter wie QLED oder PFS LED, und die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums von etwa 80% sorgt dafür, dass einige Farben einfach zu blass wirken. Infolgedessen verlieren einige Szenen in HDR-Materialien an Intensität und Spectacularität, weshalb es schwierig ist, von einem vollwertigen HDR-Erlebnis zu sprechen.

Factory color reproduction

5.9/10

4.3/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Die Farbwiedergabe haben wir, wie immer, nach den Werkseinstellungen bewertet und uns auf den Filmmodus konzentriert, der bei Philips in der Regel den besten Ausgangspunkt bietet. Dies ist auch ein guter Moment, um zu zeigen, wie sehr sich dasselbe Modell des Fernsehers je nach eingesetztem Panel unterscheiden kann. Bei der Betrachtung des Weißabgleichs bleibt der allgemeine Trend ähnlich wie beim VA-Panel. Auch hier ist ein übermäßiges Rot im Weiß sichtbar, jedoch kommen bei dem getesteten Gerät mit IPS-Panel auch Schwächen im blauen Kanal hinzu. Infolgedessen hat das Bild einen etwas anderen Farbcharakter, was auch gut in den verglichenen Materialien zu sehen ist. Dies ist ein sehr gutes Beispiel, das zeigt, warum fertige Einstellungen aus dem Internet nicht immer selbst innerhalb desselben Modells funktionieren.

Zurück zur Bewertung selbst: Dieses Exemplar schneidet ziemlich gut ab, insbesondere bei SDR-Inhalten. Die Farbtests zeigen eine korrekte Sättigung und Farbkonstanz, ohne auffällige Fehler, die beim täglichen Anschauen störend sein könnten. Bei HDR-Materialien sind bereits kleine Abweichungen im Rot sichtbar, jedoch sind dies keine Mängel, die die Bildwahrnehmung vollständig beeinträchtigen. Die größten Einschränkungen ergeben sich hier nicht direkt aus den Farben, sondern eher aus dem Weiß und Schwarz. Der Einsatz des IPS-Panels und die leicht gesenkte Gamma-Kurve führen dazu, dass das Bild etwas heller wahrgenommen wird, und das schwache Schwarz beeinflusst zusätzlich den wahrgenommenen Kontrast. Dies sorgt dafür, dass das Gesamtbild heller aussieht, aber gleichzeitig an Tiefe verliert, besonders beim Abendsehen.

Die Tests haben wir im besten verfügbaren Modus, nämlich Filmmaker, durchgeführt, jedoch – wie so oft – bedeutet dies nicht automatisch ein perfektes Bild direkt aus der Box. Im Fall des Hisense A6Q "verschluckte" dieser Modus bei alltäglichen SDR-Inhalten deutlich zu viel Blau. In der Praxis führte das zu einem Bild mit gelblich gefärbtem Weiß, besonders sichtbar auf großen, hellen Flächen. Dies ergibt sich nicht aus falschen Annahmen des Filmmaker-Modus selbst oder aus der Vision der Filmemacher, sondern aus den werkseitigen Einstellungen, die einer Korrektur bedürfen.
Zusätzlich betrachtet man die Sättigungseigenschaften sowie den Gammaverlauf in SDR und die EOTF in HDR-Inhalten, so sieht man eine leichte Tendenz zur Aufhellung der meisten Szenen. Das Bild erscheint dadurch oft heller, als es sein sollte, und verliert etwas an Natürlichkeit. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine professionelle Kalibrierung durchzuführen, um das richtige Farbenbalancieren und eine korrekturierte Helligkeitseigenschaft wiederherzustellen.

Color reproduction after calibration

8/10

7.5/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Nach der Kalibrierung gelang es, das Bild auf ein wirklich sinnvolles Niveau zu bringen. Das Gesamtbild wirkt stimmig und natürlich, und hinsichtlich der Farbwiedergabe ist es schwer eindeutig festzustellen, ob es sich um ein VA- oder IPS-Panel handelt. Das ist ein gutes Zeichen, das zeigt, dass der Fernseher solide Grundlagen für weitere Anpassungen hat. Positiv zu vermerken ist die größere Abdeckung der Farbpalette in dieser Variante, die in der Lage ist, farbenfrohe Szenen leicht zu verbessern, insbesondere bei HDR-Inhalten. Dieser Vorteil wird jedoch größtenteils durch das verstärkte Schwarz, das durch die Verwendung eines IPS-Panels entsteht, ausgeglichen. Die begrenzte Schwarztiefe beeinflusst den wahrgenommenen Kontrast, insbesondere beim Anschauen in einem dunklen Raum. Infolgedessen bleibt die endgültige Bewertung trotz sichtbarer Verbesserung nach der Kalibrierung gleich wie im Falle der VA-Panel-Variante. Bessere Farben können das schwächere Schwarz nicht vollständig kompensieren.

Die Farben nach der Kalibrierung im Hisense A6Q sind zweifach zu bewerten, da alles von der Art der Inhalte abhängt. Bei SDR-Materialien ist der Effekt wirklich sehr gut. In alltäglichen Programmen, Serien und Filmen sind ernsthafte Farbprobleme kaum zu finden. Es gelang, das gelbe Gefärbt effektiv zu entfernen, und der Fernseher hörte auch auf, das gesamte Bild aufzuhellen. Dadurch zeigte der ColorChecker-Test Fehler unter dem Delta-Wert von 2, und das sind bereits hervorragende Ergebnisse, die von einer sehr hohen Bildqualität bei Standardinhalten sprechen. Leider sieht die Situation bei HDR-Materialien deutlich schlechter aus. Ja, es gelang, den Weißabgleich zu korrigieren und den Verlauf der EOTF-Kurve zu verbessern, jedoch bleiben die Einschränkungen des Panels unüberwindbar. Das Fehlen der Unterstützung für ein breites Farbspektrum führt dazu, dass der Fernseher immer noch ziemlich erhebliche Farbfehler erzeugt. Teile der Farben kann der Bildschirm einfach nicht anzeigen, weshalb sie weniger gesättigt erscheinen, als sie sollten. Schade, denn selbst ein einfacher PFS- oder QLED-Filter würde zu einem deutlich besseren Endresultat führen. Die Schlussfolgerung ist also einfach – für SDR-Inhalte eignet sich der A6Q nach der Kalibrierung wirklich sehr gut, während das Anschauen von HDR-Inhalten immer noch mit einer gewissen Distanz betrachtet werden sollte.

Smoothness of tonal transitions

8.5/10

7.6/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Was die Flüssigkeit der tonal Übergänge betrifft, haben wir in der 75-Zoll-Version mit IPS-Panel gemischte Gefühle. Betrachtet man ausschließlich die farbigen Verläufe, schneiden die Übergänge sogar besser ab als im VA-Panel-Variante. Die Farben verbinden sich sanfter, und typischen Probleme mit Banding sind weniger sichtbar. Die Situation ändert sich jedoch drastisch in dunklen Szenen. Das tragische Schwarz, das für IPS charakteristisch ist, beeinträchtigt effektiv die Wahrnehmung der tonal Übergänge in den niedrigen Helligkeitsbereichen. Das angehobene Schwarz erschwert das Erkennen subtiler Farbnuancen, und die sehr unnatürlichen Durchscheineffekte des Panels verschärfen die Situation zusätzlich. Bei dem getesteten Exemplar waren insbesondere die Durchscheineffekte der Beleuchtung an den Rändern deutlich sichtbar, wo das Licht förmlich durch den Bildschirm drang. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Wahrnehmung dunkler Szenen aus, sondern erschwert auch erheblich die zuverlässige Beurteilung der Gradation selbst.

Die Situation mit den tonal Übergängen im Hisense A6Q ist ziemlich untypisch. Klassische, farbige Gradienten schneiden wirklich gut ab und bei der täglichen Nutzung ist es schwer, klare Probleme bei ihnen zu finden. Viel größere Schwierigkeiten treten erst in anspruchsvolleren Szenen mit vielen Graustufen und bewegten Elementen auf. Ein gutes Beispiel dafür ist der Film „Der Revenant“. In dem Moment, in dem der Schauspieler über eine dunkle Lichtung läuft, entsteht um seine Silhouette herum eine sehr unschöne Treppenbildung, die einer grauen, hässlichen Aura ähnelt und die tonal Übergänge deutlich schneidet. Dieser Effekt sieht unnatürlich aus und kann die Aufmerksamkeit des Zuschauers effektiv ablenken, wodurch der Eindruck der Szene gestört wird.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

6.7/10

5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
No

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Bei Philips PUS9010 finden wir eine weitere Version des P5 Perfect Picture Bildprozessors, dessen Aufgabe die Verbesserung der Qualität schwächerer Materialien ist. Ein Element dieses Systems ist die Verzerrungsreduzierungsfunktion, die für die Glättung tonal Übergänge verantwortlich ist. Sie funktioniert effektiv und reduziert tatsächlich die sichtbare Farbgraduation. Leider tut sie dies recht aggressiv. In der Praxis kann sie Details wie die Struktur von Materialien oder Filmkorn abschwächen. Das ist ein deutlicher Kompromiss, daher würden wir sie für Filmvorführungen eher nicht empfehlen. Bei lockeren Inhalten wie YouTube oder normalem Fernsehen funktioniert sie jedoch deutlich besser. Der P5 Prozessor meistert auch Materialien mit niedrigerer Auflösung ganz gut. Das Bild ist weich, manchmal sogar zu weich, aber leicht mit dem Schärferegler anzupassen, um den Effekt nach eigenen Vorlieben zu justieren. Positiv zu vermerken ist auch das Fehlen von Kantenabschneidungen bei SD-Materialien, was in dieser Klasse von Fernsehern immer noch nicht Standard ist.

Upscaling bei ChooseTV A6Q funktioniert wirklich anständig für einen Fernseher in dieser Preisklasse. Materialien mit niedrigerer Auflösung werden korrekt auf eine höhere Auflösung „hochgezogen“, und das Bild bleibt lesbar, ohne künstliches Schärfen der Kanten oder das für billige Modelle typische „Oversharpening“. Leider sieht die digitale Verarbeitung deutlich schlechter aus. In der Praxis ist es schwer, hier von einer fortgeschrittenen Glättung von Artefakten oder der Maskierung problematischer tonal Übergänge zu sprechen. Bei stark komprimierten Filmen – insbesondere denen von YouTube – hat der Fernseher praktisch Schwierigkeiten mit der Reduzierung von Kompressionsblöcken und unerwünschten Treppeneffekten, wodurch die Mängel des Materials deutlich sichtbar sind. A6Q skaliert das Bild gut, aber was die digitale Verarbeitung betrifft, lässt es den Benutzer allein mit der Qualität der Quelle.

Blur and motion smoothness

7.7/10

4.3/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
60Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
No
BFI function 60Hz
No
No
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
-%
-%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (4K@144Hz):

Blur (1080p@120Hz):

Philips PUS9010 hat ein 4K-Display mit 144 Hz Wiederrate, was besonders Sportfans und Gamern zugutekommt. Das zeigt sich besonders in dynamischen Szenen, wo die Bewegung scharf ist und störende Schlieren fast nicht auftreten. Was Filme betrifft (Standard 24 fps), bietet Philips uns ein bewährtes Set von Einstellungen, das aus höheren Serien bekannt ist. Zum Steuern der Bewegung gibt es zwei Regler. „Flüssigkeit“ ermöglicht es, das Bild nach den eigenen Vorlieben anzupassen: bei niedrigen Einstellungen bleibt der kinotypische Charakter erhalten, und das Verschieben des Reglers nach rechts bringt uns einen perfekt glatten, wenn auch etwas „theatralischen“ Effekt. Auf der anderen Seite ist „Bewegungsunschärfe reduzieren“ eine Funktion, die für Sport entwickelt wurde – sie sorgt dafür, dass schnelle Objekte keine Details verlieren und klar bleiben.

Die Bewegungsflüssigkeit des Hisense A6Q ist… nun ja — ziemlich durchschnittlich. Es handelt sich um einen Fernseher mit nativer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz in 4K, weshalb die Bewegung von Objekten auf dem Bildschirm nicht immer ideal flüssig aussieht. In dynamischen Szenen in Filmen oder im Sport sieht man, dass dies nicht die Stärke dieses Modells ist. Bei Inhalten in 1080p nach Anschluss einer Konsole oder eines Computers sieht die Situation deutlich besser aus, da das A6Q dann sogar mit 120 Hz arbeiten kann. Das ist ein großer Vorteil, besonders für Gamer. Trotzdem bleibt die Schärfe der Bewegung weiterhin zu wünschen übrig, das Nachziehen ist deutlich, und die Reaktionszeit des Panels zeigt, dass es nicht zu den Stärken dieses Fernsehers gehört.

Console compatibility and gaming features

9.8/10

6.3/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 144Hz
    48 - 60Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    No
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    No
  • 4K@120Hz
    Yes
    No
  • Game bar
    Yes
    Yes

Der Philips PUS9010 ist im Hinblick auf Gaming wirklich eine solide Maschine. Wir haben hier alles, was wichtig ist: VRR, automatischen Spielmodus (ALLM) und Unterstützung für HGiG. Letzteres ist eine großartige Sache – es ermöglicht, HDR in Spielen genau so einzustellen, wie es sich die Entwickler erträumt haben. Der Fernseher meistert problemlos das 120 Hz-Refresh bei jeder gängigen Auflösung (1080p, 1440p und 4K). Egal, ob du ihn an eine PS5, eine Xbox oder einen leistungsstarken PC anschließt – alles läuft stabil und einfach so, wie es sein sollte. Auch Spieler werden den Game Bar zu schätzen wissen. Es ist ein schnelles, übersichtliches Menü, in dem sofort zu sehen ist, ob der niedrige Latenzmodus aktiv ist. Dies ist besonders nützlich, wenn wir häufig zwischen verschiedenen Konsolen wechseln. Abgerundet wird das Ganze durch Ambilight. Abendsessions mit dieser Beleuchtung sind ein ganz anderes Niveau, die Bilder erscheinen größer und dynamische Szenen hinterlassen einen noch besseren Eindruck. Selbst wenn jemand kein Fan solcher „Spielereien“ ist, ist es schwer, ihm den Eindruck abzusprechen, den es hinterlässt.

Wie bei einem so günstigen Fernseher kann der Hisense A6Q wirklich überraschen, was er den Spielern bietet. In 4K läuft er nur bei 60 Hz, aber wenn das Spiel in den Leistungsmodus wechselt und auf 1080p runtergeht, kann das Panel sogar mit 120 Hz arbeiten. In dieser Preisklasse ist das ein großer Pluspunkt, denn die meisten Titel auf Konsolen erreichen ohnehin kein stabiles 4K bei 120 Bildern. In der Praxis spielen wir tatsächlich in 1080p, und hier bietet der A6Q bereits sehr angenehme Spielerlebnisse. Dazu kommen einige Funktionen, die man normalerweise bei teureren Modellen findet: ALLM, VRR und Dolby Vision Gaming für die Xbox Series X/S. Alles wurde an einem Ort im einfachen und bequemen Game Bar zusammengefasst, sodass man sich nicht durch das gesamte Menü wühlen muss. Für so ein günstiges Gerät ist es wirklich ein solides Set für Spieler — vielleicht nicht für die anspruchsvollsten, aber für Gelegenheitszocker auf jeden Fall genau richtig.

Input lag

9.5/10

9.7/10

SDR

1080p60
18 ms
14 ms
1080p120
8 ms
21 ms
2160p60
18 ms
14 ms
2160p120
8 ms

HDR

2160p60
18 ms
14 ms
2160p120
8 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
34 ms
15 ms
2160p120 DV

In Bezug auf die Reaktionsfähigkeit schneidet der Philips PUS9010 sehr gut ab. Die Eingabeverzögerung beträgt etwa 9 ms bei 120 Hz und 18 ms bei 60 Hz, sodass die Reaktion auf Bewegungen des Controllers schnell und vorhersehbar ist. In der Praxis stellen selbst dynamische Actionspiele oder E-Sport-Titel kein Problem dar. Schwächer schneidet Dolby Vision bei Spielen ab. Die Verzögerung steigt dann auf etwa 35 ms, was für weniger anspruchsvolle Spieler noch akzeptabel sein wird, aber sensiblere Personen könnten bereits eine leichte Trägheit der Steuerung verspüren. Aus diesem Grund bleibt HDR10 mit aktivem HGiG die bessere Wahl. In diesem Modell funktioniert es korrekt und sorgt für geringere Verzögerungen und ein vorhersehbareres Verhalten der Helligkeit, ohne die Probleme, die bei Dolby Vision auftreten können.

Der Input-Lag beim Hisense A6Q ist wirklich sehr gut. Die Verzögerung liegt unter 15 ms, was für ein so preisgünstiges Modell eine hervorragende Leistung ist. Dadurch bleibt die Steuerung schnell, präzise und vollständig reaktionsschnell. Das Spielen auf diesem Fernseher macht einfach Spaß, ohne die nervige Verzögerung zwischen der Bewegung des Pads und der Reaktion auf dem Bildschirm. Für so ein billiges Gerät — ein riesiges Plus.

Compatibility with PC

8.9/10

5.6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Good
Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
9ms
14ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
BGR
Max refresh rate
144Hz
60Hz
G-Sync
Yes
No

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Philips PUS9010 (2025) ist ein sehr guter Fernseher für die Nutzung mit einem PC. Der Hersteller hat hier einen dedizierten 144 Hz-Modus für PC-Spieler vorgesehen, und der Fernseher unterstützt korrekt die variable Bildwiederholfrequenz sowohl für NVIDIA- als auch für AMD-Karten. Die Funktionen G-Sync und FreeSync funktionieren einwandfrei, sodass das Spielen am PC flüssig und ruckelfrei ist. Da wir bereits wissen, dass der Fernseher sich sehr gut zum Spielen eignet, sollte man auch auf die Lesbarkeit von Texten achten, besonders bei der täglichen Arbeit mit dem PC. Der Einsatz des IPS-Panels fällt hier definitiv positiv aus. Der Farbraum wurde korrekt implementiert, sodass man von einer nahezu idealen Darstellung der Schriften sprechen kann. Der Text ist scharf, lesbar und bereitet selbst bei längerer Nutzung keine Probleme. Aus unserer Genauigkeit müssen wir jedoch ein kleines Detail anmerken. Bei sehr dunklem Text können die vertikalen und horizontalen Linien minimal unterschiedliche Helligkeitsstufen aufweisen. Dies ist jedoch ein rein technischer Makel, der in der Praxis praktisch unauffällig ist, umso mehr bei der 75-Zoll-Variante, wo der Abstand zum Bildschirm diesen Effekt zusätzlich kaschiert.

Für die Arbeit mit dem Hisense A6Q eignet sich erstaunlich gut. Die Schriftarten sind klar, die Konturen verschwommen nicht, die Augen ermüden nicht — man kann ruhig damit arbeiten, im Internet surfen oder sogar länger in Word oder Excel arbeiten. Hier ist es wirklich schwer, etwas auszusetzen. Was das Spielen von PC betrifft, sieht die Situation genau so aus, wie wir es zuvor bei den Konsolen beschrieben haben: Es ist kein Bildschirm für die anspruchsvollsten Spieler. Dazu kommt noch ein weiterer Nachteil: A6Q unterstützt keine G-Sync-Synchronisation, sodass mit NVIDA-Karten die Frames nicht synchronisiert werden. Man kann spielen, aber empfindliche Personen könnten das Ruckeln bemerken.

Viewing angles

5.8/10

3.1/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
58%
70%

Die Betrachtungswinkel des Philips PUS9010 sind sehr gut und das ist einer der größten Vorteile des IPS-Displays. Im Vergleich zur VA-Panel-Variante ist der Unterschied deutlich. Das Bild weist eine deutlich bessere Konsistenz auf und die Farben bleiben stabil, selbst bei Betrachtung aus einem großen Winkel. Natürlich sinkt mit der Veränderung der Position etwas die Helligkeit, jedoch ist die Bilddegradierung deutlich geringer als bei der VA-Version. Es ist nicht das Niveau, das man von OLED-Bildschirmen kennt, aber unter den LCD-Fernsehern kann man von einem der besten Betrachtungswinkel sprechen, die auf dem Markt erhältlich sind.

Die Blickwinkel des Hisense A6Q sind genau so, wie man es von einem VA-Panel erwarten würde, also eher schwach. Es reicht aus, ein wenig zur Seite zu rutschen, damit die Schwarztöne anfangen zu erhellen und die Farben an Sättigung verlieren. Leider ist das einfach der Preis, den man für hohen nativen Kontrast in solchen Panels zahlt. Von der Front sieht das Bild sehr gut aus, von der Seite hingegen deutlich schlechter. Wenn du also planst, hauptsächlich zentral von der Couch aus zu schauen — wird es kein Problem geben. Bei einer größeren Anzahl von Zuschauern, die seitlich sitzen, wird der Kompromiss sichtbar.

Daytime performance

5.4/10

5/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Decent
Decent
Black levels during daytime
Good
Good

Panel brightness

Hisense A6Q: 341 cd/m2

PHILIPS PUS9010 (IPS): 398 cd/m2

In Bezug auf die Nutzung in einem hellen Raum schneidet der Philips PUS9010 anständig ab. Das verwendete satinierte Panel dämpft Reflexionen gut und verursacht keinen Spiegeleffekt, sodass der Bildschirm das Licht von Fenstern oder Lampen nicht so sehr streut. Leider schneidet der Fernseher im Vergleich zur Variante mit VA-Panel schlechter ab. Der Bildschirm ist deutlich dunkler, was in einem stark sonnigen Raum spürbar sein kann. Unter normalen Tagesbedingungen stellt dies kein großes Problem dar, jedoch ist der Unterschied zur VA-Version bei sehr hellen Umgebungen bemerkbar.

Durch die satiniert Oberfläche des A6Q-Bildschirms kommt er recht gut mit der Reduzierung von Reflexionen zurecht. Unter typischen Tagesbedingungen kann man bequem fernsehen, ohne mit Reflexionen kämpfen zu müssen. Man muss jedoch bedenken, dass dies kein Bildschirm für sehr helle Wohnzimmer ist. Eine Helligkeit von etwa 350 Nits kann einfach zu niedrig sein, um sich gegen starkes Sonnenlicht durchzusetzen. In einem gut beleuchteten Raum kann das Bild verblasst wirken, und der Kontrast wird deutlich schwächer sein als am Abend. Für mäßig helle Zimmer - ca. Für stark beleuchtete - eher nicht.

Panel details

Backlight Type
PFS LED
White LED
Software version during testing
TPN258E_V058.002.236.151
V0004.09.01W.P0617
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

PHILIPS PUS9010 (IPS)

Hisense A6Q

TV features

6.1/10

7.8/10

  • HDMI inputs
    2 x HDMI 2.0, 2 x HDMI 2.1 48Gbps
    3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
  • Other inputs
    Toslink (Optical audio)
    RCA (Chinch)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 1Gbit
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    No
    Yes
  • Backlit remote control
    Yes
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    No
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    No
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review PHILIPS PUS9010 (IPS) TV features
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Review PHILIPS PUS9010 (IPS) TV features
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Review Hisense A6Q TV features
Review Hisense A6Q TV features
Review Hisense A6Q TV features
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Klassische Funktionen des Fernsehers

Was die klassischen Funktionen betrifft, schneidet der Philips PUS9010 eher durchschnittlich ab. An Bord finden wir grundlegende Dinge wie EPG, Teletext oder die Möglichkeit, Kopfhörer über Bluetooth anzuschließen. Damit endet die Liste der stärkeren Punkte im Grunde genommen. Leider fehlen die Funktionen zur Aufnahme auf USB sowie der PiP-Modus (Bild-in-Bild). Das sind Funktionen, die immer seltener auftreten, aber im Alltag immer noch nützlich sein können. Positiv hervorzuheben ist die Fernbedienung mit numerischer Tastatur. Sie ist modern, beleuchtet und macht visuell einen sehr guten Eindruck. Schade nur, dass es sich immer noch um eine Infrarotfernbedienung handelt, die also eine Ausrichtung auf den Bildschirm erfordert. Bei einem so modernen Design wäre eine Funksteuerung über Bluetooth wünschenswert gewesen.

Smart TV

Die meisten Philips-Fernseher aus dem Jahr 2025, einschließlich des PUS9010, arbeiten mit dem Titan OS-System. Es ist immer noch eine relativ junge Plattform, und leider sind ihre Einschränkungen immer noch sichtbar. Das System selbst arbeitet ziemlich flüssig, deutlich besser als bei den günstigeren Modellen des Herstellers, und während der Tests gab es keine Probleme bei der Nutzung von Screen Mirroring oder AirPlay, was immer noch keine Selbstverständlichkeit ist. Das größte Manko bleibt jedoch die begrenzte Anzahl an verfügbaren Anwendungen. Dies kann teilweise umgangen werden, indem man eine Tastatur und eine Maus an den Fernseher anschließt und den integrierten Webbrowser nutzt, aber das ist eher eine Notlösung als eine bequeme Lösung für den Alltag.

Das Vidaa-System im Hisense A6Q funktioniert wirklich effizient und schnell. Das Menü reagiert ohne spürbare Verzögerungen, die Anwendungen starten flüssig, und die tägliche Nutzung des Fernsehers frustriert nicht. Wir haben Zugriff auf die wichtigsten VOD-Anwendungen wie Netflix, YouTube oder Prime Video, sodass es für die Grundnutzung an nichts fehlt. Das Ganze ist einfach, übersichtlich und sogar weniger technikaffine Personen finden sich schnell darin zurecht. Interessanterweise unterstützt der A6Q trotz der nach wie vor geringeren Popularität von Vidaa bei uns die meisten wichtigen Funktionen. AirPlay funktioniert hier, es gibt Screen Mirroring und sogar die Sprachsuche auf Polnisch. Dank dessen fühlt man trotz der „Frische“ des Systems auf unserem Markt praktisch keine größeren funktionalen Mängel, und der Fernseher kann sehr bequem im Alltag genutzt werden. Es ist jedoch wichtig, die Liste der verfügbaren Anwendungen auf dem Vidaa-System im Auge zu behalten. Es ist kein offenes System wie GoogleTV, daher finden wir hier nicht tausende von Anwendungen wie in konkurrierenden Lösungen.

Apps

6.7/10

7.7/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
No
Apple_TV_Plus
No
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce Now!
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce Now!
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

7.9/10

8.3/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
Yes
WebP
No
Yes
TIFF
No
Yes
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
No
No
12 Mpix
No
No
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
No
24 Mpix
No
No
28 Mpix
No
No
32 Mpix
Yes
Yes

Der Mediaplayer im neuen Philips ist ein solider Standard. Er kommt mit den meisten gängigen Video- und Audioformaten zurecht und arbeitet stabil und vorhersehbar. Obwohl Fans seltener Untertitelformate oder spezifischer Bildauflösungen möglicherweise etwas enttäuscht sind, löst die integrierte Software für den durchschnittlichen Benutzer das Problem. Es ist eine bequeme Lösung, mit der wir keine externe Hardware einbinden müssen, um Inhalte von einer externen Festplatte abzuspielen.

Der integrierte Mediaplayer im Hisense A6Q funktioniert wirklich ganz gut. Er verarbeitet ohne größere Probleme die meisten Video-, Audio- und Bilddateien, sodass man zum schnellen Abspielen eines Films von einem USB-Stick oder zum Ansehen von Fotos problemlos darauf zugreifen kann. Man muss nicht sofort externe Anwendungen installieren, um diese Funktion normal nutzen zu können. Der einzige seltsame Nachteil tritt bei Bildern auf — wenn sie in bestimmten, weniger gängigen Auflösungen aufgenommen wurden, kann der Fernseher sie einfach nicht anzeigen. Das ist ein recht seltsames Verhalten, deshalb sollte man das im Hinterkopf behalten, besonders wenn jemand plant, Fotos anzusehen, die mit einer Kamera gemacht wurden, die bestimmte Auflösungen unterstützt.

Sound

6.6/10

6/10

  • Maximum volume
    85dB
    86dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    No
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

Der Sound des Philips PUS9010 ist einfach nur in Ordnung. Das getestete Exemplar bietet ein 2.0-System mit einer Gesamtleistung von 40 W, was für das alltägliche Fernsehen, Filme oder Serien vollkommen ausreicht. Der Klang ist angenehm, aber man kann hier kaum von etwas Überdurchschnittlichem sprechen, insbesondere wenn man auf starken Bass oder größere Dynamik Wert legt. Positiv zu vermerken ist die breite Unterstützung von Audioformaten. Bei Anschluss einer Soundbar oder Heimkinoanlage verarbeitet der Fernseher problemlos Dolby Atmos und DTS, ohne dass man mit den Einstellungen herumexperimentieren oder einen Qualitätsverlust des Sounds hinnehmen muss. Für Personen, die eine externe Beschallung planen, ist das definitiv eine gute Nachricht.

Was den Sound betrifft, werden wir niemanden belügen: Hisense A6Q spielt in Bezug auf die Qualität nicht herausragend. Der Klang ist eher einfach und ohne größere Highlights, aber eines muss man ihm zugestehen: Er kann wirklich laut sein. Dazu sind die Mitteltonbereiche ganz passabel, sodass die Dialoge klar und deutlich sind. In der Praxis wird dieser Fernseher als einfacher Bildschirm für klassisches Fernsehen sehr gut funktionieren, besonders für Senioren, die Lautstärke und deutliche Sprache mehr schätzen als räumliche Effekte oder tiefen Bass. Eine schöne Ergänzung ist auch die Lizenz für DTS, auf die Hisense trotz des niedrigen Preises des Fernsehers nicht gespart hat. Dadurch müssen Personen, die ein Heimkino oder einen DVD/Blu-ray-Player anschließen, sich keine Sorgen machen, dass es an Unterstützung für räumlichen Sound mangelt. Man muss jedoch klar sagen, dass „räumlicher Sound“ in der Ausführung des Fernsehers hier hauptsächlich aus rechtlichen Gründen existiert — den echten Effekt erzielt man erst mit externem Audio-Equipment.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

No acoustic data

86dBC (Max)

75dBC