LG OLED G4 vs LG OLED C6 (WOLED)

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LG OLED G4
4 199 

G45 / G42

Info

C6 / C64 / C6E / C6H / C61

Info

Available screen sizes: 55”65”77”83”97”

Available screen sizes: 42”48”55”65”

Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2024

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Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2026

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Overall rating

8.5

8.3

  • Movies and series in UHD quality

    8.6

    8.4

  • Classic TV, YouTube

    9.1

    8.8

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    9.0

    8.6

  • Gaming on console

    9.5

    9.4

  • TV as a computer monitor

    8.6

    8.6

  • Watching in bright light

    5.8

    6.6

  • Utility functions

    9.0

    8.4

  • Apps

    9.1

    9.1

  • Sound quality

    8.6

    7.0

Advantages

  • Phänomenale Übereinstimmung des Bildes mit der Absicht des Regisseurs

  • Referenzfarbwiedergabe nach der Kalibrierung

  • Sehr hohe Helligkeit bei HDR-Materialien

  • Hervorragende Zusammenarbeit mit Konsole und Computer

  • Das Panel dämpft Lichtreflexionen sehr gut

  • Ideale Betrachtungswinkel

  • Perfektes Schwarz und OLED-Kontrast

  • Sehr hohe HDR-Helligkeit, bis zu ca. 1500 Nits

  • Hervorragende Bildqualität bei HDR-Filmen und Dolby Vision

  • Sehr gute Bildverarbeitung und Upscaling

  • 165-Hz-Panel und praktisch keine Bewegungsunschärfe

  • Großartiges Paket für Gamer: VRR, G-Sync, HGiG, Dolby Vision Gaming

  • Sehr niedrige Eingabeverzögerung, ca. 5 ms bei 120 Hz

  • Weite Blickwinkel

  • Intuitives und modernes WebOS

  • Bequeme Bedienung per Magic-Fernbedienung mit Gyroskop

Disadvantages

No like
  • Sichtbare Tonübergänge

  • Der Klang des integrierten Audiosystems - in dieser Klasse von Fernsehern könnte besser sein

  • Unterschiedliche Ausführungen der Fernbedienung je nach C6‑Variante, deshalb ist vor dem Kauf schwer vorherzusagen, welche Magic Remote im Lieferumfang enthalten ist

  • Sichtbares Körnen (Dithering) in dunklen Bereichen, aus geringer Entfernung erkennbar

  • Nur durchschnittliche Reflexminderung, in einem sehr hellen Wohnzimmer können starke Spiegelungen auftreten

  • Keine Unterstützung für DTS:X, für dieses Format wird ein externer AV‑Receiver oder Player benötigt

Our verdict

LG G4 ist ein ernsthafter Anwärter auf den Titel des besten Fernsehers des Jahres 2024. Durch die Kombination von OLED-Schwarz und MLA-Technologie erhalten wir ein unglaublich dynamisches und plastisches Bild, das uns mit Sicherheit fesseln wird. LG G4 ist auch der Beweis dafür, dass Fernseher mit einem OLED-Panel, unterstützt durch die MLA-Technologie, bestens für das Anschauen in sonnigen Räumen geeignet sind. Das Betriebssystem, obwohl nicht so offen wie die Konkurrenz, bietet viele Möglichkeiten. Sein größter Vorteil ist die bestens vertraute Fernbedienung mit Cursor, die unserer Meinung nach die bequemste Steuerung auf dem Markt ermöglicht. Die Farbkalibrierung ab Werk steht zwar nicht auf einem hohen Niveau, aber nach Durchführung des Kalibrierungsprozesses können wir fast von einem Referenzbildschirm sprechen, der ein wahrhaft filmisches Bild liefert. Kein Wunder, dass Postproduktionsstudios genau diesen Hersteller wählen. Sie bieten als einzige eine so tiefgreifende Möglichkeit der Bildbearbeitung durch die 3D LUT-Kalibrierung. Es scheint, dass der größte (und wahrscheinlich einzige) Nachteil dieses Fernsehers die tonal Übergänge sind, die zwar weit von der Perfektion entfernt sind, aber man kann nicht sagen, dass sie das Seherlebnis mindern. Das Gegenmittel wird vom Hersteller selbst vorgeschlagen, und die Aktivierung der Funktion "Sanfte Gradation" wird den Großteil der Unebenheiten beheben. LG G4 eignet sich ebenfalls hervorragend für das Anschauen aller Arten von Sport oder anderen dynamischen Szenen. Der Bewegungsinterpolator ist äußerst umfangreich und ermöglicht es, die Interpolation an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dank der HDMI 2.1-Anschlüsse mit voller Funktionalität und der Aufmerksamkeit des Herstellers wird der getestete Fernseher seinen Platz in den Wohnungen vieler leidenschaftlicher Gamer finden. Jede der wichtigen Funktionen arbeitet fehlerfrei, und die niedrige Eingangsverzögerung in jedem Modus erfreut sehr. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass LG G4 ein äußerst vielseitiger Fernseher ist, der Unterhaltung in ausgezeichneter Qualität sowohl nachts als auch tagsüber ermöglicht.

Der LG C6 ist eine sehr gelungene Weiterentwicklung eines der beliebtesten OLEDs auf dem Markt. Der Fernseher selbst hat sich im Vergleich zum letztjährigen C5 nicht grundlegend verändert – das Design ist sehr ähnlich, webOS bietet vergleichbare Möglichkeiten, und Spieler erhalten erneut im Grunde alles, was man von einem modernen Fernseher erwartet. Man kann ihm das kaum vorwerfen, schließlich war der C5 in dieser Hinsicht bereits ein sehr komplettes Gerät. Die wichtigste Änderung betrifft daher genau den Bereich, in dem noch Verbesserungsbedarf bestand, nämlich das Panel. Das neue WOLED-Panel ist deutlich heller, rund 1500 Nits im HDR sorgen dafür, dass sich der C6 immer weniger als bloßer „Durchschnitts-OLED“ behandeln lässt. HDR-Filme wirken sehr eindrucksvoll, Schwarz bleibt perfekt, die Farben sind sehr gut, und der neue Prozessor, derselbe wie im Flaggschiff G6, meistert Skalierung und Material geringerer Qualität hervorragend. Hinzu kommt ein wirklich starkes Paket für Spieler. 165 Hz am PC, VRR, G-Sync und eine sehr geringe Eingabeverzögerung sorgen dafür, dass man hier genauso gut eine Konsole wie einen leistungsstarken PC anschließen kann. Auch tagsüber schlägt sich der C6 besser als frühere Generationen, wobei es bei einem sehr hellen Wohnzimmer natürlich weiterhin noch hellere Fernseher auf dem Markt gibt. Und gerade wegen dieser Vielseitigkeit mögen wir die C‑Serie am meisten. Der C6 versucht nicht, in jeder Kategorie der Beste zu sein, macht aber in praktisch keiner eine schlechte Figur. Er eignet sich fürs Heimkino, für Sport, zum Spielen, für normales Fernsehen und für tägliches Streaming. Wenn sein Preis nach der Markteinführung wie bei den Vorgängergenerationen zu fallen beginnt, könnte er einer der interessantesten OLEDs sein, die man 2026 kaufen kann.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
IR (remote)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Super Premium
Premium
Stand type
stand-type-
Central
Bezel color
Silver
Silver
Stand
Fixed
Flat design
Yes
No
Accessories
Stand, Wall bracket
Stand

Contrast and black detail

10/10

10/10

Contrast:

Review LG OLED G4 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED G4 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED G4 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED G4 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED G4 Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

LG G4, dank seiner seit über 10 Jahren produzierten OLED-Panels, bietet ideale Ergebnisse in Bezug auf Kontrast, Schwarzwerte und Detailwiedergabe in den dunkelsten Szenen. Es ist erwähnenswert, dass das Display selbst mit der MLA-Technologie (Micro Lens Array) ausgestattet ist, die LG erst vor einem Jahr bei der Premiere des Vorgängermodells vorgestellt hat. Der Einsatz eines organischen Displays ermöglicht nicht nur tiefschwarze Schwarzwerte, sondern auch eine außergewöhnliche Immersion und einen 3D-Effekt des Bildes, den man selbst bei den besten Mini-LED-Fernsehern vergeblich sucht. Eine solche Bildqualität ist eng mit der OLED-Display-Technologie verknüpft, da jeder Pixel durch einen elektrischen Impuls gesteuert wird und nicht durch das Abdecken von Filtern auf dem Display. Daher wird ein Pixel, wenn wir Schwarz erzeugen möchten, überhaupt nicht eingeschaltet. Dies ist auf Testbildern sehr gut sichtbar, wo die Scheinwerferlichter eine hohe Helligkeit erzeugen und gleichzeitig perfekt voneinander getrennt sind. Diese Situation ändert sich nicht in der anspruchsvollen Szene aus "Sicario 2", wo keine Mängel in Form von Zonenabschaltung sichtbar sind, die wir bei LCD-Fernsehern beobachten können.

Wenn es um Schwarz geht, gibt es hier eigentlich nicht viel zu diskutieren. Das LG C6 verwendet ein OLED-Panel, sodass jeder Pixel vollständig abgeschaltet werden kann. Das Ergebnis ist wie erwartet: perfektes Schwarz, sehr hoher Kontrast und keinerlei Aufhellung um helle Bereiche. Das sieht man besonders gut in Nachtszenen, in denen neben einem sehr dunklen Hintergrund einzelne Lampen, Schriftzüge oder andere helle Punkte erscheinen. Das C6 kommt damit problemlos zurecht und vermeidet Einschränkungen, die typisch für Mini-LED-Fernseher mit lokalem Dimming sind. Interessanterweise spielt es dabei keine Rolle, ob es sich um diese C6-Version oder die teurere Variante mit Tandem-OLED-Panel handelt. Beim reinen Schwarz schneiden beide Fernseher praktisch identisch ab. Unterschiede findet man vor allem bei Helligkeit und Farben.

ACHTUNG: In der Helikopterszene aus dem Film Sicario 2 haben wir Körnigkeit und Flackern in den dunkelsten Bildbereichen festgestellt. Das sieht nach einem Softwarefehler aus, den LG per Update beheben sollte. In der Tandem-OLED-Version ist das Phänomen noch stärker sichtbar, ein ähnliches Verhalten beobachteten wir auch beim Flaggschiff LG G6.

HDR effect quality

7.9/10

7.8/10

Supported formats
HDR10, Dolby Vision, HLG
HDR10, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 98.3%, Bt.2020: 74.7%
DCI P3: 99.5%, Bt.2020: 75.7%

Luminance measurements in HDR:

Review LG OLED G4 Brightness measurement

Result

1474 nit

Review LG OLED G4 Brightness measurement

Result

1467 nit

Review LG OLED G4 Brightness measurement

Result

1403 nit

Review LG OLED G4 Brightness measurement

Result

1441 nit

Review LG OLED G4 Brightness measurement

Result

850 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

1489 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

1288 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

1527 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

1345 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

649 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

LG OLED C6 (WOLED)

LG OLED G4

Luminance of RGB colors

Luminance of RGB colors

LG G4 garantiert einen extrem saftigen HDR-Effekt, der es ermöglicht, den Fernseher in die engere Auswahl zu bringen. Die Ausstattung des Spitzenmodells aus dem Portfolio des Herstellers für das Jahr 2024 mit der zweiten Generation der Mikrolinsen-Technologie (MLA) ermöglichte eine maximale Helligkeit von 1474 Nits in realen Szenen. Der einzige Punkt, an dem das Produkt des koreanischen Herstellers möglicherweise hinter LCD-Fernsehern mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung zurückbleibt, ist der Moment, in dem eine Vollbildszene mit viel Weiß erscheint. Würde man die letzte Szene nicht berücksichtigen, wäre das durchschnittliche Ergebnis noch höher. Es ist auch erwähnenswert, dass in Szenen mit sehr feinen Details jedes von ihnen mit voller Kraft leuchtet, was bei Nicht-OLED-Fernsehern nicht so offensichtlich ist. Die Kombination aus solcher Helligkeit und breiter Abdeckung des DCI-P3-Farbraums macht HDR-Materialien ansprechender denn je.

Der HDR-Eindruck des LG C6 fällt wirklich sehr gut aus. Das neue WOLED-Panel von LG Display brachte vor allem einen deutlichen Anstieg der Helligkeit. Bei unserem Exemplar maßen wir rund 1500 Nits und, wichtig, ähnliche Werte kann der Fernseher auch in vielen normalen Filmszenen erreichen. Dadurch hat HDR hier die nötige Durchschlagskraft. Helle Reflexe, Lampen oder Sonnenlicht können sehr kräftig sein, und die meisten HDR-Filme wirken schlicht sehr eindrucksvoll. Natürlich bleibt es ein OLED, sodass die Helligkeit bei Szenen mit viel Weiß abfällt. Das zeigt gut die fünfte Szene aus dem Film The Meg, in der der C6 etwa 600 bis 700 Nits erreichte. Das ist immer noch ein sehr gutes Ergebnis, zeigt aber auch, dass das neue Panel nicht alle typischen Einschränkungen von OLEDs beseitigt hat.

Farben

Was die Farben angeht, gibt es auch hier kaum etwas zu bemängeln. Der C6 deckt etwa 99 % des DCI-P3-Farbraums und rund 75 % von BT.2020 ab. In der Praxis sind die Farben sehr gesättigt und, was wichtig ist, unabhängig von der Szene stabil. Das ist besonders hervorzuheben, denn nicht jeder Fernseher verhält sich in dieser Hinsicht gleich. Bei einigen RGB-Mini-LED-Modellen kann die Farbsättigung stärker von der Bildhelligkeit abhängen. Eine größere Farbpalette bieten heute vor allem QD-OLED-Fernseher sowie neue SQD-Modelle mit einer neuen Generation von Quantum Dots. Der C6 schneidet hier dennoch sehr gut ab und ist in den meisten Filmszenen in der Lage, entsprechend gesättigte Farben zu erzeugen.

Factory color reproduction

8.4/10

7.8/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Der beste Fabrikmodus in Bezug auf die Farbwiedergabe war "Filmmaker". Genau diesen verwendeten wir während unserer Tests. Lass uns ansehen, wie seine Charakteristik vor dem Kalibrierungsprozess aussah. Wenn wir uns als erstes den Weißabgleich ansehen, können wir eine erhebliche Dominanz der Farben Rot und Grün feststellen. Das Ergebnis war ein warm-gelblicher Farbton des Bildes. Eine solche Charakteristik können wir normalerweise in den Modi "Cinema", "Filmmaker" oder ähnlich klingenden Entsprechungen beobachten. Der Effekt dieses Farbgleichgewichts war sowohl in SDR- als auch in HDR-Inhalten deutlich sichtbar, die nach dem Wechsel vom "Standard"-Modus übermäßig gelblich wurden. Lassen Sie uns nun zu zwei Diagrammen übergehen, die für die Helligkeitscharakteristik verantwortlich sind und damit die Kontrastfähigkeit des Bildes beeinflussen. Das erste von ihnen (Gamma), das Materialien mit einer Standardfarbpalette darstellt, zeigte sich ordentlich. Über einen Großteil der Zeit wurden die Mittelton- und hellen Weißtöne sehr korrekt wiedergegeben, jedoch gingen sichtbar die dunkelsten Details in einer schwarzen Fläche verloren. Die HDR-Materialien, die durch das EOTF-Kurvendiagramm repräsentiert werden, zeichneten sich durch einen signifikanten Rückgang des Kontrasts aufgrund einer starken Helligkeitssteigerung aus. Auch die Farben selbst waren ein Problem, wie man im "ColorChecker"-Diagramm sehen kann, da sie merklich zu wenig gesättigt waren.

Schon nach dem Auspacken ist der LG C6 ziemlich gut eingestellt, besonders wenn man den Filmmaker-Modus wählt. Bei SDR-Inhalten ist der Weißabgleich ordentlich, obwohl bei steigender Helligkeit leicht Rot fehlt. Das Bild wirkt dadurch etwas kühler, aber der Unterschied ist nicht so groß, dass er beim normalen Fernsehen stark auffällt. Mehr passiert in der reinen Helligkeitscharakteristik. Die Gamma-Kurve ist etwas zu niedrig und statt beim Wert 2,4 zu liegen, befindet sie sich über einen großen Teil des Bereichs näher bei 2,1 und 2,2. In der Praxis hellt der C6 die Mitteltöne leicht auf. Schatten werden dadurch besser lesbar, aber das Bild verliert etwas an Tiefe verglichen damit, wie es in einem abgedunkelten Raum aussehen sollte.

Bei HDR ist die Situation etwas interessanter. Der Beginn der Graustufenskala fällt sehr gut aus, doch ab etwa 20 bis 30 % Helligkeit beginnt der Weißabgleich zunehmend auseinanderzulaufen. Mit steigender Helligkeit nimmt der Rotanteil zu, während Blau spürbar fehlt. In den hellsten Bereichen ist der Unterschied bereits deutlich und wirkt sich auch auf die Wiedergabe mancher Farben aus. Die EOTF-Kennlinie wird dagegen über den Großteil des Bereichs recht gut eingehalten. Der C6 neigt lediglich dazu, das Bild leicht aufzuhellen, wie wir bereits in unseren Filmvergleichen gesehen haben. Die größte Abweichung tritt in den sehr hellen Partien auf, wo der Fernseher das Signal an die Möglichkeiten des Panels anpasst.

Der werkseitige Filmmaker-Modus im HDR ist also nicht perfekt, aber insgesamt gut. Am meisten Verbesserungsbedarf besteht beim Weißabgleich, insbesondere bei hoher Helligkeit.

Color reproduction after calibration

9.5/10

9.1/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Der Hersteller unterstützt seit vielen Jahren in seinen LG-Fernsehern umfassend den Kalibrierungsprozess. Daher haben wir die 2- und 20-Punkte-Graustufenanpassung sowie ein fortschrittliches CMS (Color Management System) verwendet und mit der Arbeit begonnen. Wie Sie selbst feststellen können, hat jeder der Parameter dank des durchgeführten Verfahrens erheblich an Qualität gewonnen. Der Einsatz der Werkzeuge ermöglichte die Erzielung von äußerst vorteilhaften Effekten, die sich aus folgendem zusammensetzen: studiogerechte Farbwiedergabe, Wiederherstellung von Details in dunklen Bildbereichen, angemessene Helligkeitscharakteristik und angemessene Farbsättigung. Damit wird eine maximale Annäherung an das Referenzbild erreicht, das der Filmregisseur auf dem Vorschaumonitor gesehen hat. Es ist erwähnenswert, dass die LG G4 Fernseher als einzige eine noch tiefere Eingriffsmöglichkeit in die Bildqualität dank der Kalibrierung mit 3D LUTs ermöglichen. Dies ist jedoch eine Lösung, die nur für Postproduktions- oder Grafikstudios empfohlen wird.

LG-Fernseher lassen sich seit Jahren sehr gut kalibrieren, und das C6 bildet da keine Ausnahme. Nach der Korrektur ließ sich der Weißabgleich praktisch mustergültig einstellen, und die meisten Farbfehler sanken auf Werte unter 3, oft sogar gegen 2. In der Praxis bedeutet das eine sehr genaue Farbwiedergabe, sowohl in SDR als auch in HDR. Eine Auffälligkeit trat erst bei der Helligkeitscharakteristik in HDR zutage. Im klassischen EOTF-Diagramm sieht alles nahezu perfekt aus, und auf den ersten Blick wäre kaum etwas auszusetzen. Erst als wir das Verhalten des Fernsehers mit Filtern gemessen haben, die auf realen Filmszenen basieren, zeigte sich, dass das C6 dazu neigt, die Bildhelligkeit leicht künstlich anzuheben.

Das ist kein großer Unterschied und wird von vielen sogar als positiv empfunden, weil HDR dadurch etwas spektakulärer wirkt. Aus Sicht der Übereinstimmung mit dem Quellmaterial ist dieses Verhalten jedoch nicht ideal. Einige Szenen sind einfach ein wenig heller, als es der Filmemacher vorgesehen hat. Interessanterweise ist das für LG ziemlich ungewöhnlich. In früheren Generationen hielten sich die Fernseher dieser Marke nach der Kalibrierung in der Regel sehr genau an die Referenzcharakteristik des Bildes. Beim C6 liegen wir weiterhin sehr nah am Referenzwert, doch dieser leichte „Boost“ der Helligkeit ist in Filmen und Serien tatsächlich bemerkbar.

Smoothness of tonal transitions

6.2/10

7/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Tonübergänge, die auf LG G4 präsentiert werden, gehören nicht zu den Besten. Jede der Szenen, die von einer BluRay mit 10-Bit HDR abgespielt wurde, hatte deutlich spürbare Ungleichmäßigkeiten in den Farbübergängen. Besonders auffällig ist dies im Fall des Films "The Green Knight", wo die Probleme mit der Posterisierung besonders sichtbar waren. Dieser Effekt war auch in Filmen mit moderater und hoher Helligkeit wie "Der Marsianer" oder "Kingsman" zu beobachten, was in Fernsehern (insbesondere in dieser Klasse) nicht häufig vorkommt, was uns überraschte. Solche Ergebnisse lassen vermuten, dass in Szenen mit niedriger Helligkeit und viel Schwarz dieses Problem störend sein wird, selbst für Laien.

Der LG C6 meistert Tonwertübergänge sehr gut. In den meisten Filmszenen waren deutliche Banding-Probleme kaum zu erkennen. Sowohl in dunklen Bildpartien als auch in hellen Verläufen bleiben die Farben relativ glatt und zerfallen nicht in sichtbare Bänder. Das ist eine sehr gute Nachricht, denn WOLED-Panels schnitten in dieser Hinsicht nicht immer ideal ab. Beim C6 ist es jedoch deutlich besser, und beim normalen Betrachten sollte dieses Bildmerkmal nicht weiter auffallen.

Hinweis: Ein Nachteil ist hingegen das in Schwarzbereichen sichtbare Dithering. Aus nächster Nähe lässt sich ein leichtes Flimmern und eine Körnigkeit der dunkelsten Bildbereiche feststellen. Es ist nicht so ausgeprägt wie bei der Version mit Tandem-OLED-Panel, tritt aber weiterhin auf, weshalb wir dem C6 in dieser Kategorie einige Punkte abgezogen haben.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

8.2/10

8.5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Der getestete Fernseher hat sich bei materialreichen Übergängen nicht besonders gut geschlagen, was zu einem starken Posterizationseffekt führte. Es gibt jedoch teilweise Abhilfen für dieses Problem. Der Hersteller hat nämlich das LG G4 mit einem Glättungssystem namens "Sanfte Gradation" ausgestattet, das wir auf drei Ebenen anwenden können: Niedrig, Mittel und Hoch. Jede dieser Optionen gewährleistet eine recht hohe Glättungswirkung bei hellen Farben, jedoch eine niedrige bei dunkleren. Wir empfehlen insbesondere die erste, da die beiden anderen in die regisseurlichen Absichten eingreifen und das Filmkorn entfernen.

Beim Ansehen von Materialien niedrigerer Qualität ist die Leistungsfähigkeit des Fernsehers beim Upscaling äußerst wichtig. Das Bild des getesteten Fernsehers ist klar und deutlich. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Kanten feiner Details fransig sind und es kleine Probleme rund um die Figuren gibt, wie zum Beispiel die Entstehung eines Halo-Effekts, was durch die Schärfung verursacht wird, die das LG G4 selbst bei der niedrigsten Einstellung, also 0, anwendet. Es ist bemerkenswert, dass dies eine gewisse Veränderung im Vergleich zum LG G3 darstellt, das nicht so starke Bildschärfungen aufzwang, selbst bei der Einstellung des entsprechenden Reglers auf Position 0.

Hier hat der LG C6 einen großen Schritt nach vorn gemacht. Der Fernseher nutzt denselben Prozessor wie das Flaggschiff G6, und in puncto Bildverarbeitung sind beide Modelle einander sehr ähnlich. Das ist ein großer Pluspunkt, denn gerade in diesem Bereich schlägt sich der diesjährige LG-Prozessor hervorragend. Besonders gut arbeitet die Funktion „Flüssige Gradation”. Bei stark komprimierten Inhalten kann sie unschöne Tonwertübergänge und Artefakte effektiv verbergen, die etwa bei Streaming in niedrigerer Qualität häufig auftreten. Am besten lässt man sie auf der Einstellung „Niedrig”. Dann ist die Verbesserung deutlich, und der Fernseher beginnt noch nicht, feine Details zu verwischen. Höhere Stufen glätten das Bild stärker, können aber bereits einen Teil der natürlichen Textur von Objekten auf dem Bildschirm nehmen. Auch das Upscaling selbst fällt sehr gut aus. Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden korrekt geschärft, Kanten wirken sauber, und der Prozessor rekonstruiert recht effektiv feine Details. In dieser Hinsicht kommt der C6 den besten LG-Fernsehern bereits sehr nahe, und die Unterschiede zum G6 sind gering.

Blur and motion smoothness

8.5/10

8.5/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
165Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
-
Brightness drop with BFI
50%
49%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Image flickers in this mode

Blur ():

Blur (4K@165Hz):

Die maximale Bildwiederholfrequenz, die wir im LG G4 einstellen können, beträgt 144 Hz. Natürlich ist dies nur möglich, wenn der LG G4 an einen sehr leistungsstarken PC angeschlossen ist. Andernfalls arbeiten wir mit einer maximalen Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, die empfohlen wird, wenn wir hauptsächlich Sport oder material mit hoher Bewegungsdynamik ansehen möchten. Für Benutzer, die eine hohe Bildflussigkeit verlangen, hat der Hersteller einen mehrstufigen Bewegungsflüssigmacher namens "TrueMotion" implementiert. Er wurde in zwei separate Regler unterteilt, die die Schärfe von bewegten Bildern (De-Blur) und Störungen (De-Judder) anpassen. Beide Regler können im Bereich von 0 bis 10 eingestellt werden, wobei jeder Grad den Grad der Flüssigkeit beeinflusst, sodass jeder seinen goldenen Mittelweg finden kann.

Das Panel LG OLED G4 zeichnet sich durch eine durchschnittliche Reaktionszeit von 0,78 ms aus (was direkt aus unseren Messungen resultiert), die es ermöglicht, ein äußerst klares Bild zu erreichen, das für LCD-Fernseher, deren Reaktionszeit sogar mehrere ms beträgt, unerreichbar ist. Dies wird besonders deutlich in den Bildern des "UFO Tests", die das Fehlen eines jeglichen Schattens hinter dem Objekt zeigen. Darüber hinaus hat der LG OLED G4 Test gezeigt, dass der Fernseher die Möglichkeit bietet, die Funktion der Bewegungsflüssigkeit präzise anzupassen, was es den Benutzern ermöglicht, den idealen Grad der Bildinterpolation zu wählen. Dies haben wir besonders bei schnellen Aktionen in Videospielen geschätzt, wo das LG G4 außergewöhnlich gut abschnitt und alle Unschärfen minimierte. Dank der OLED-Technologie beseitigt dieses Modell das sogenannte Ghosting, was bedeutet, dass das Bild selbst in den dynamischsten Sport- oder Filmszenen klar bleibt.

Der LG C6 verfügt über ein Panel mit einer maximalen Bildwiederholfrequenz von 165 Hz, was vor allem für Spieler mit einem leistungsstarken PC eine großartige Nachricht ist. Bei Filmen, Sportübertragungen oder auf Konsolen nutzen wir natürlich maximal 120 Hz, aber selbst dann ist die Bewegungsdarstellung kaum zu beanstanden. Wie bei einem OLED üblich ist die Reaktionszeit des Panels nahezu sofort. Hinter bewegten Objekten bilden sich daher nicht die typischen Nachzieheffekte, die man bei LCD-Fernsehern noch findet. Besonders deutlich wird das bei Sportübertragungen oder schnellen Spielen, wo das Bild selbst bei dynamischer Bewegung sehr sauber bleibt.

Für Filme und Fernsehen hat LG außerdem das Bewegungsinterpolationssystem TruMotion integriert. In den Benutzereinstellungen findet man zwei separate Schieberegler. De-Judder ist vor allem für Inhalte mit niedriger Bildrate zuständig, also hauptsächlich Filme und Serien mit 24 fps. Damit kann man das typische Ruckeln der Bewegung leicht verringern oder einen höheren Wert einstellen, wenn man ein sehr flüssiges Bild wünscht. De-Blur hingegen ist bei Inhalten mit höheren Bildraten nützlich, vor allem bei Sportübertragungen und Fernsehsendungen mit 50/60 fps.

Console compatibility and gaming features

10/10

10/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    40 - 144Hz
    40 - 165Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Der Fernseher LG G4 unterstützt alle Funktionen, die zum Standard HDMI 2.1 gehören. Bei den Tests wurden alle Funktionen ohne das geringste Problem aktiviert, was den Fernseher als ideal für Spiele qualifiziert. Ihre Funktionalität wird sowohl von Nutzern von Konsolen als auch von Personen, die LG G4 an einen Computer anschließen, sicherlich geschätzt. Es sollte auch die korrekte Implementierung des HGIG-Modus (HDR Gaming Interest Group) erwähnt werden, wodurch Spiele, die auf eine Helligkeit über der maximalen Luminanz des Fernsehers LG G4 gemastert sind, die Töne korrekt abbilden und das Bild des Spiels dem Original treu bleibt.

Ein schöner Zusatz ist auch die Existenz eines speziellen GameBar, den wir jederzeit aufrufen können, um die Spielparameter zu überprüfen, aber vor allem, um sie schnell zu ändern. Was noch wichtiger ist, die Aktivierung der VRR-Technologie verschlechtert den Kontrast nicht, was bei Fernsehern mit Zonenabschaltung oder Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung sehr häufig der Fall ist. Natürlich ist dies dem OLED-Panel selbst zu verdanken, das sich durch die Selbstemission der Pixel auszeichnet. Aus redaktioneller Pflicht erwähnen wir lediglich das kleine Flackern von Grautönen, was jedoch nach der Aktivierung von VRR gewissermaßen normal ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass LG G4, wie praktisch alle OLED-Fernseher, ein ideales Produkt für alle Arten von Spielen und Online-Gaming ist. Dank der vollwertigen HDMI 2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite von 48 Gbit werden Funktionen wie VRR, ALLM, G-Sync, FreeSync oder Gaming in HDR Dolby Vision viel Freude bereiten.

LG setzt seit Jahren stark auf Gamer, und beim C6 fehlt eigentlich nichts Wesentliches. Der Fernseher unterstützt 4K mit 120 Hz von Konsolen, und bei Anschluss eines Computers kann er sogar mit 165 Hz arbeiten. Hinzu kommt VRR im Bereich von 40 bis 165 Hz, ALLM sowie ein korrekt funktionierendes HGiG. Ein großer Vorteil ist auch die Unterstützung von Dolby Vision beim Spielen, sodass die Xbox Series X dieses Format nutzen kann, ohne auf den Spielmodus verzichten zu müssen. Abgerundet wird das Ganze durch die Game Bar, mit der wir die wichtigsten Signalparameter schnell prüfen und Einstellungen ändern können, ohne das Spiel zu verlassen. Was die Ausstattung angeht, gehört der C6 also zu den Fernsehern, an denen man nur schwer größere Kritikpunkte finden kann. Unabhängig davon, ob man auf der PlayStation, der Xbox oder dem PC spielt, ist hier praktisch alles vorhanden, was man von einem modernen Gaming-Fernseher erwarten kann.

Input lag

10/10

9.9/10

SDR

1080p60
14 ms
14 ms
1080p120
5 ms
5 ms
2160p60
14 ms
14 ms
2160p120
5 ms
5 ms

HDR

2160p60
13 ms
14 ms
2160p120
5 ms
5 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
13 ms
22 ms
2160p120 DV
5 ms
14 ms

Die Verzögerungszeit LG G4 liegt in jedem Szenario auf einem unglaublich niedrigen Niveau. Selbst die leidenschaftlichsten Spieler werden die sehr niedrige Eingabeverzögerung bei anspruchsvollen 4K 120 Hz Einstellungen mit HDR, die nur 5 ms beträgt, sicherlich zu schätzen wissen. Es ist auch erwähnenswert, dass die Verzögerungen bei denselben Einstellungen, jedoch mit aktiviertem Dolby Vision HDR, unverändert bleiben, was bei der Konkurrenz nicht so selbstverständlich ist. Daher verdient es die höchste Bewertung und Empfehlung.

Beim Input-Lag schneidet der C6 so ab, wie es ein guter Gaming-Fernseher tun sollte. Bei 120 Hz haben wir etwa 5 ms gemessen, daher ist die Reaktion auf den Controller praktisch sofort. Bei 60 Hz steigt der Wert auf etwa 14 ms, was immer noch gute Werte sind. Etwas höhere Verzögerungen treten bei Dolby Vision auf. Bei 120 Hz sind es etwa 14 ms, bei 60 Hz etwa 22 ms. In der Praxis, wenn man normal auf der Xbox spielt, dürfte das nicht wirklich stören.

Compatibility with PC

8.6/10

8.6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Good
Readability of dark text and shapes
Very Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
5ms
5ms
Matrix subpixel arrangement
RWBG
RWBG
Max refresh rate
144Hz
165Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

LG G4 in Verbindung mit einem PC ist hervorragend geeignet, dank der sehr niedrigen Latenz von nur 5 ms, was praktisch eine sofortige Reaktion zwischen Maus, Auge und Bildschirm bedeutet. Eine äußerst wichtige Frage bei der Arbeit am Bildschirm ist vor allem die Lesbarkeit des Textes, die bei dem getesteten Fernseher sehr gut ist.

Die RWBG-Pixelanordnung hat keinen signifikanten Einfluss auf die Darstellung von Schriftarten oder Buchstaben, was einen wesentlichen Vorteil gegenüber den QD-OLED-Displays von Samsung darstellt. Benutzer von sowohl Windows-basierten Computern als auch macOS werden mit der Arbeit am Bildschirm des getesteten Fernsehers LG G4 sicherlich zufrieden sein.

Der C6 funktioniert auch am Computer sehr gut. Der Fernseher unterstützt Chroma 4:4:4 korrekt, sodass Texte, Symbole und andere kleine Systemelemente klar dargestellt werden. Damit lässt er sich nicht nur ohne Probleme zum Spielen nutzen, sondern auch für die normale Arbeit unter Windows. Als Einschränkung bleibt die Vier-Subpixel-Anordnung der Matrix. Wenn man sehr nah am Bildschirm sitzt, kann man an den Kanten mancher Schriftarten feine farbige Ränder erkennen. Das ist jedoch nicht besonders störend und aus normaler Sitzentfernung praktisch nicht mehr sichtbar.

Der C6 hat auch PC-Spielern einiges zu bieten. Am PC lässt sich die volle Bildwiederholfrequenz von 165 Hz nutzen, dazu kommen G-Sync, VRR und ein sehr geringer Input-Lag, der bei maximaler Bildwiederholrate etwa 5 ms beträgt. In Verbindung mit der blitzschnellen Reaktionszeit des OLED-Panels ergibt das ein sehr flüssiges und klares Bild ohne sichtbares Nachziehen. Wenn also jemand vorhat, einen leistungsstarken Rechner an den C6 anzuschließen, kann der Fernseher problemlos als großer Gaming-Monitor dienen und eignet sich gleichzeitig auch recht gut für die normale Arbeit.

Viewing angles

9.7/10

7.4/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
9%
33%

Ein unbestrittener Vorteil von OLED-Bildschirmen, die mit MLA-Technologie ausgestattet sind, ist ihre Effizienz unter verschiedenen Betrachtungswinkeln. Mit bloßem Auge sind keine Änderungen erkennbar, unabhängig davon, von wo aus man schaut. Ein Bildschirm dieses Typs behält eine konstante Helligkeit, Sättigung und Weißton bei, im Gegensatz zu LCD-Panels oder OLEDs ohne Mikrolinsen-Technologie (MLA). Die einzigen Panels, die mit ihnen mithalten können, sind die von Samsung Displays produzierten, die Quantenpunkte nutzen, also QD-OLED.

Die Blickwinkel des LG C6 sind sehr gut und gehören eigentlich zu den besten, die man derzeit bei Fernsehern antrifft. Das ist natürlich zum großen Teil dem OLED-Panel selbst zu verdanken. Selbst wenn man deutlich seitlich sitzt, behält das Bild weiterhin einen guten Kontrast, und die Farben verlieren nicht stark an Sättigung. Dadurch eignet sich der C6 sehr gut für ein größeres Wohnzimmer, in dem nicht jeder perfekt frontal vor dem Bildschirm sitzt. Erst bei wirklich großem Betrachtungswinkel lassen sich leichte Farbveränderungen erkennen, doch beim normalen Betrachten ist das kaum als Problem zu werten. In dieser Hinsicht schneiden eigentlich nur die QD-OLED-Panels von Samsung Display noch besser ab.

Daytime performance

5.8/10

6.6/10

Panel finish
Glare
Glare
Reflection suppression
Good
Decent
Black levels during daytime
Average
Very Good

Panel brightness

LG OLED C6 (WOLED): 469 cd/m2

LG OLED G4: 482 cd/m2

Die glänzende Beschichtung des Displays im LG G4, obwohl es sich wie ein Nachteil anhört, ist in Wirklichkeit genau das Gegenteil. Dank ihr behält der Fernseher LG G4 eine sehr hohe Effizienz und dämpft effektiv alle Reflexionen, indem er sie nur an ihrer Quelle "hält". Es ist auch erwähnenswert, dass die Schwarzwerte tagsüber, die bei WRGB-Displays von LG Displays hergestellt werden, außergewöhnlich sind. Die OLED MLA-Displays, trotz ihrer vielen Vorteile, sind in diesem Fall etwas schlechter, bieten jedoch immer noch eine bessere Leistung im Vergleich zu den QD-OLED-Displays von Samsung, die bei Lichteinfall grau wirken. Die Kombination aus einer Helligkeit von etwa 500 Nits und der glänzenden Beschichtung ermöglicht die Nutzung des Fernsehers tagsüber, es sei denn, der Benutzer hat ein Wohnzimmer mit großen Verglasungen.

Das LG C6 hat ein glänzendes Panel, das mit direkten Reflexionen ziemlich gut zurechtkommt, sie aber nicht vollständig beseitigt. Wenn sich gegenüber dem Fernseher ein großes Fenster oder eine starke Lampe befindet, bleibt deren Spiegelung weiterhin sichtbar. Auf der anderen Seite hält das Display Schwarz in einem beleuchteten Raum gut und selbst tagsüber wirkt das Bild nicht grau oder ausgewaschen. Außerdem ist das C6 auch im SDR-Betrieb recht hell. Bei typischen Inhalten haben wir etwa 470 Nits gemessen, sodass es sich in den meisten Wohnzimmern tagsüber ohne größere Probleme bewähren sollte. Die Helligkeit fällt stärker erst dann ab, wenn ein großer Teil des Bildschirms von Weiß eingenommen wird. Das ist weiterhin eine der typischen Eigenschaften von OLEDs, und bei sehr hellen Inhalten, etwa Wintersportübertragungen, wird das bereits sichtbar. Insgesamt eignet sich das C6 gut für ein normal beleuchtetes Wohnzimmer. Wenn der Fernseher jedoch direkt gegenüber riesigen Fenstern stehen und den Großteil des Tages gegen starke Sonneneinstrahlung ankämpfen soll, ist ein helles Mini-LED weiterhin die bessere Wahl.

Panel details

Backlight Type
WRGB OLED
Software version during testing
03.10.85
43.11.77
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review LG OLED G4 TV Panel details
Review LG OLED C6 (WOLED) TV Panel details

LG OLED G4

LG OLED C6 (WOLED)

TV features

9/10

8.4/10

  • System
    WebOS
    WebOS
  • System performance
    Very good
    Very good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    IR (remote)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    Yes
    Yes
  • Recording programming
    Yes
    Yes
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review LG OLED G4 TV features
Review LG OLED G4 TV features
Review LG OLED C6 (WOLED) TV features
Review LG OLED C6 (WOLED) TV features
Review LG OLED C6 (WOLED) TV features
Review LG OLED C6 (WOLED) TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    No
    No
  • Audio description
    Yes
    Yes

LG verwendet seit vielen Jahren das bekannte, proprietäre System WebOS. Das System bietet praktisch alle wichtigen Anwendungen, und die, die fehlen, kann man an einer Hand abzählen, wie zum Beispiel CDA oder KODI.

WebOS ermöglicht zudem die sehr geschätzte Funktion, Operationen mit einem Cursor auszuführen, der erscheint, wenn die Fernbedienung in Bewegung gesetzt wird. Der Komfort, der sich aus dieser Funktion ergibt, ist unbezahlbar, wenn es darum geht, Anfragen oder Schlüsselwörter auf Portalen einzugeben. WebOS unterstützt auch Funktionen wie Screen Mirroring, AirPlay, Sprachsuche auf Polnisch und die Möglichkeit, Kopfhörer über Bluetooth anzuschließen. Bei alltagsnäheren Aspekten ermöglicht uns WebOS die gleichzeitige Nutzung von Kopfhörern und dem Lautsprecher des Fernsehers LG G4, was für Menschen mit Hörbehinderungen sicherlich eine große Erleichterung darstellt. Zu den interessanteren Funktionen, die insbesondere Sportfans zu schätzen wissen, gehört die Möglichkeit, einen Alarm für ein bevorstehendes Spiel einzustellen, sodass wir sicher sein können, dass wir keine Übertragung verpassen. Auch das Home-Panel, das die Steuerung aller mit dem Heimnetzwerk verbundenen Smart-Geräte ermöglicht, verdient Lob. Zum Beispiel wird der Zyklus der beendeten Wäsche durch eine Benachrichtigung in der oberen rechten Ecke angezeigt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das System WebOS, obwohl es weniger bekannt ist und einige Einschränkungen im Vergleich zu Android TV hat, eine stabile und schnelle Leistung bietet und die meisten Funktionen unterstützt, die Benutzer benötigen könnten. Es ist eine solide Lösung für diejenigen, die ein einfaches und effektives Betriebssystem für ihren Fernseher suchen.

Smart-TV – webOS

Egal, auf welche C6-Version man trifft, der Funktionsumfang bleibt derselbe. Das Herz des Fernsehers ist natürlich webOS, das LG seit Jahren weiterentwickelt. Es läuft schnell, ist gut optimiert und bietet vor allem Zugriff auf praktisch alle bekannten Apps. Netflix, Disney+, Prime Video, YouTube, Max oder andere Streamingdienste – in dieser Hinsicht findet man kaum Lücken. Das System selbst bietet zudem viele Zusatzfunktionen. Es gibt AirPlay, einfache Bildübertragung vom Smartphone, Steuerung von Smart-Home-Geräten und die Möglichkeit, den Startbildschirm zu personalisieren. LG hat webOS über mehrere Generationen stark ausgebaut, und mitunter kann die Anzahl verfügbarer Reiter und Empfehlungen ein wenig überwältigen (insbesondere mit Werbung im Hintergrund). Nach einer Eingewöhnung ist das System jedoch komfortabel und vor allem zuverlässig in der Bedienung.

Klassische TV-Funktionen

Der C6 macht auch eine sehr gute Figur, wenn man ihn wie einen normalen Fernseher und nicht nur als Netflix-Bildschirm nutzen will. Empfang von terrestrischem Fernsehen, Programmführer oder das Umschalten der Sender funktionieren reibungslos und lassen kaum Wünsche offen. LG bietet weiterhin die Möglichkeit, Sendungen auf einen USB-Stick aufzunehmen, sodass die klassischen Funktionen insgesamt sehr umfangreich sind. Eigentlich fehlen uns hier nur zwei Dinge. Erstens die PiP-Funktion, also die gleichzeitige Anzeige von zwei Bildquellen. Zweitens eine Hintergrundbeleuchtung der Fernbedienung, die besonders beim abendlichen Fernsehen nützlich wäre. Abgesehen davon hat der C6 eigentlich alles, was man von einem modernen Fernseher erwarten kann.

Magic Remote – VERSCHIEDENE VERSIONEN

Beim Kauf des C6 sollte man jedoch auf die Fernbedienung achten, denn hier hat LG für etwas Verwirrung gesorgt. In unseren Tests hatten wir unter anderem die Variante C64, die in großen Handelsketten zu finden ist. Im Lieferumfang war die neue, deutlich kleinere Magic Remote Slim. Sie hat weniger Tasten und wirkt deutlich moderner, behält aber zwei der markantesten Merkmale der LG-Fernbedienungen bei – das Scrollrad und die Cursorsteuerung per Bewegung der Fernbedienung. Unser getesteter C6E war dagegen mit der älteren, größeren Version der Magic Remote ausgestattet. Sie funktioniert im Grunde gleich, hat aber eine klassische numerische Tastatur und deutlich mehr physische Tasten. Sie wirkt weniger modern, für manche Nutzer, vor allem jene, die an klassische Fernbedienungen gewöhnt sind, kann sie jedoch bequemer sein. Es gibt also keine einfache Antwort darauf, welche Fernbedienung besser ist. Die neue ist kleiner, einfacher und deutlich zeitgemäßer, die ältere bietet dafür schnelleren Zugriff auf mehr Funktionen, ohne sich durchs Menü klicken zu müssen. Es ist gut zu wissen, dass je nach C6-Kennzeichnung in der Verpackung die eine oder die andere Variante liegen kann.

Apps

9.1/10

9.1/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

8.5/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
No
No
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
No
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
Yes
24 Mpix
No
Yes
28 Mpix
No
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der standardmäßige Dateiwiedergabespieler im LG G4 kommt mit den meisten Bildern definitiv gut zurecht, obwohl das Fehlen einiger ebenso beliebter überrascht. Videos, die in praktisch allen gängigen Formaten, einschließlich Dolby Vision, aufgenommen wurden, können erfolgreich wiedergegeben werden. Der einzige Codec, den das G4 nicht wiedergeben kann, ist H.266 VVC, obwohl dieser derzeit eher ungenutzt ist. Es ist jedoch zu beachten, dass nur zwei Bildformate unterstützt werden: JPEG und PNG. Benutzer von Apple-Handys könnten enttäuscht sein, dass das HEIC-Format, das der Standardformat beim Fotografieren ist, nicht unterstützt wird. Eine Lösung dafür bleibt die Nutzung der integrierten AirPlay-Funktion. Das Wort sei auch über das Fehlen von TXT-Untertiteln erwähnt.

Während unserer Tests kam der Fernseher problemlos mit praktisch allen gängigen Videoformaten zurecht, die wir auf einen USB‑Stick kopiert hatten. Es gab keine Probleme mit hoher Bitrate, Untertiteln oder anspruchsvolleren Dateien, daher gibt es diesbezüglich kaum etwas zu beanstanden. Die einzige Ausnahme waren Inhalte mit DTS‑Tonspur. Das ist jedoch keine Überraschung, denn der Fernseher unterstützt diesen Codec einfach nicht. Außerdem ist der Player so gut, dass die meisten Nutzer problemlos ohne die Installation externer Apps oder das Anschließen eines zusätzlichen Players auskommen.

Sound

8.6/10

7/10

  • Maximum volume
    -
    88dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Die Klangqualität bleibt immer subjektiv. Wir müssen jedoch LG G4 zugutehalten, dass die Klangreinheit auf einem ziemlich guten Niveau bleibt. Der größte Nachteil des im Fernseher integrierten Audio-Systems ist der niedrige Bassbereich. Man muss jedoch aus einer anderen Perspektive darauf schauen – jede Person, die sich für diesen Fernseher entscheidet, wird wahrscheinlich im Besitz eines Heimkinosystems sein. Entscheidendes Kriterium wird in diesem Fall die breite Unterstützung von Audio-Codecs wie DTS-HD Master Audio und Dolby Atmos sein.

Was den Klang angeht, hat sich das C6 im Vergleich zum letztjährigen C5 praktisch nicht verändert. Es gibt weiterhin ein 2.2-System mit einer Gesamtleistung von 40 W, also eine etwas solidere Basis als bei vielen Fernsehern mit einfachen 2.0-Systemen mit 20 W. In der Praxis klingt das sehr ordentlich. Dialoge sind gut verständlich, der Klang ist nicht übermäßig flach, und die zusätzlichen Lautsprecher sorgen für etwas mehr Bass als bei vielen Einstiegsgeräten. Natürlich ersetzt das keinen guten Soundbar und schon gar nicht ein Heimkino, aber fürs tägliche Fernsehen ist es völlig ausreichend.

Ein kleiner Rückschritt zeigt sich jedoch bei den Einstellungen selbst. LG hat dieses Jahr einige voreingestellte Klangmodi entfernt, wodurch es etwas schwieriger ist, den Klang an die eigenen Vorlieben anzupassen als bei der Vorgängergeneration. Aus diesem Grund fällt unsere Bewertung minimal niedriger aus, obwohl die Leistungsfähigkeit der Lautsprecher praktisch unverändert geblieben ist. Positiv zu vermerken ist die Unterstützung von Dolby Atmos, dem derzeit beliebtesten Format für räumlichen Ton bei Filmen und Streaming. Weiterhin fehlt jedoch die Unterstützung für DTS, was vor allem für Nutzer relevant sein kann, die eine eigene Filmsammlung auf Discs oder als Dateien nutzen.

Sound Quality Test

No sound test video

Acoustic Measurements

No acoustic data

88dBC (Max)

75dBC

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