LG MRGB85B vs LG OLED C6 (WOLED)

Direct comparison

MRGB85 / MRGB86 / MRGB87 / MRGB88

Info

C6 / C64 / C6E / C6H / C61

Info

Available screen sizes: 55”65”75”86”

Available screen sizes: 42”48”55”65”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2026

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Panel type: WRGB OLED

Resolution: 3840x2160

System: WebOS

Model year: 2026

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Overall rating

6.9

8.3

  • Movies and series in UHD quality

    6.2

    8.4

  • Classic TV, YouTube

    6.0

    8.8

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    6.4

    8.6

  • Gaming on console

    8.3

    9.4

  • TV as a computer monitor

    8.4

    8.6

  • Watching in bright light

    6.1

    6.6

  • Utility functions

    7.7

    8.4

  • Apps

    9.1

    9.1

  • Sound quality

    6.4

    7.0

Advantages

  • Sehr umfangreiche Funktionen für Gamer

  • Drei HDMI-2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite

  • Unterstützt 4K/144 Hz, VRR, G-Sync und FreeSync

  • Geringer Input-Lag

  • Unterstützung für das HDR-Format Dolby Vision

  • Schnelles und komfortables webOS

  • Magic-Fernbedienung mit Gyroskop

  • Solide Helligkeit und breite Farbpalette

  • Perfektes Schwarz und OLED-Kontrast

  • Sehr hohe HDR-Helligkeit, bis zu ca. 1500 Nits

  • Hervorragende Bildqualität bei HDR-Filmen und Dolby Vision

  • Sehr gute Bildverarbeitung und Upscaling

  • 165-Hz-Panel und praktisch keine Bewegungsunschärfe

  • Großartiges Paket für Gamer: VRR, G-Sync, HGiG, Dolby Vision Gaming

  • Sehr niedrige Eingabeverzögerung, ca. 5 ms bei 120 Hz

  • Weite Blickwinkel

  • Intuitives und modernes WebOS

  • Bequeme Bedienung per Magic-Fernbedienung mit Gyroskop

Disadvantages

No like
  • Durchschnittlicher Schwarzwert

  • Aggressive Steuerung der lokalen Dimmung (kantenbasiert)

  • Durchschnittliche HDR-Bildqualität

  • Eingeschränkte Blickwinkel und sichtbares Nachziehen bei VA-Panels

  • Unterschiedliche Ausführungen der Fernbedienung je nach C6‑Variante, deshalb ist vor dem Kauf schwer vorherzusagen, welche Magic Remote im Lieferumfang enthalten ist

  • Sichtbares Körnen (Dithering) in dunklen Bereichen, aus geringer Entfernung erkennbar

  • Nur durchschnittliche Reflexminderung, in einem sehr hellen Wohnzimmer können starke Spiegelungen auftreten

  • Keine Unterstützung für DTS:X, für dieses Format wird ein externer AV‑Receiver oder Player benötigt

Our verdict

LG MRGB85 ist ein Fernseher, der sich am besten bei Spielern und bei Nutzern bewährt, die webOS schätzen. In dieser Hinsicht ist nur wenig zu beanstanden. Er bietet viele Vorteile für Gamer dank einer sehr hohen Bildwiederholfrequenz des Panels. Hinzu kommt das flüssig laufende webOS, das sich auf dem Markt vor allem durch die bequeme Magic-Fernbedienung und ein komplettes Paket an Funktionen für klassisches Fernsehen behauptet. Problematisch wird es, wenn man die allgemeine Bildqualität betrachtet und sie mit dem vom Hersteller geforderten Preis vergleicht. Die Markteinführung des MRGB85 erfolgt nämlich auf einem Niveau, das, gelinde gesagt, angesichts konkurrierender Modelle schwer als attraktiv zu bezeichnen ist. Für einen ähnlichen Betrag findet man Fernseher mit deutlich umfangreicherer Hintergrundbeleuchtung und vor allem besserer Schwarzdarstellung. Am meisten kontrovers diskutiert wird jedoch die Bezeichnung und die Art, wie LG dieses Modell positioniert. MRGB85 nutzt zwar eine dreifarbige Hintergrundbeleuchtung, diese ist aber am Bildschirmrand angebracht. Daher kann man hier kaum von einem echten RGB-Mini-LED im Sinne der Bezeichnung sprechen, wie sie für Fernseher mit einer großen Anzahl unabhängig steuerbarer Zonen hinter dem Panel üblich ist. In der Praxis sind die Einschränkungen beim Local Dimming sehr deutlich und stören bei dunklen Szenen stark die Bildwiedergabe. Das bedeutet nicht, dass der MRGB85 ein schlechter Fernseher ist. Er kommt mit Alltagsmaterialien gut zurecht, liefert ansprechende Farben, ordentliche Helligkeit und ein sehr umfangreiches Funktionspaket. Das Bild von SDR-Quellen kann wirklich gut aussehen, und Dolby Vision hilft teilweise, die schwächere Helligkeitssteuerung in HDR zu kaschieren. Schwer lässt sich jedoch das Gefühl abstreifen, dass das größte Problem dieses Modells nicht die Konstruktion selbst ist, sondern sein Preis und das zu ambitionierte Positionieren im Markt. Wer vor allem einen Fernseher zum Spielen sucht, die Bequemlichkeit von webOS schätzt und auf ein großes Rabattangebot stößt, für den kann der MRGB85 Sinn machen. Zum aktuellen Preis rückt er jedoch in den Hintergrund, weil die Konkurrenz heute einfach mehr in puncto Bildqualität bietet.

Der LG C6 ist eine sehr gelungene Weiterentwicklung eines der beliebtesten OLEDs auf dem Markt. Der Fernseher selbst hat sich im Vergleich zum letztjährigen C5 nicht grundlegend verändert – das Design ist sehr ähnlich, webOS bietet vergleichbare Möglichkeiten, und Spieler erhalten erneut im Grunde alles, was man von einem modernen Fernseher erwartet. Man kann ihm das kaum vorwerfen, schließlich war der C5 in dieser Hinsicht bereits ein sehr komplettes Gerät. Die wichtigste Änderung betrifft daher genau den Bereich, in dem noch Verbesserungsbedarf bestand, nämlich das Panel. Das neue WOLED-Panel ist deutlich heller, rund 1500 Nits im HDR sorgen dafür, dass sich der C6 immer weniger als bloßer „Durchschnitts-OLED“ behandeln lässt. HDR-Filme wirken sehr eindrucksvoll, Schwarz bleibt perfekt, die Farben sind sehr gut, und der neue Prozessor, derselbe wie im Flaggschiff G6, meistert Skalierung und Material geringerer Qualität hervorragend. Hinzu kommt ein wirklich starkes Paket für Spieler. 165 Hz am PC, VRR, G-Sync und eine sehr geringe Eingabeverzögerung sorgen dafür, dass man hier genauso gut eine Konsole wie einen leistungsstarken PC anschließen kann. Auch tagsüber schlägt sich der C6 besser als frühere Generationen, wobei es bei einem sehr hellen Wohnzimmer natürlich weiterhin noch hellere Fernseher auf dem Markt gibt. Und gerade wegen dieser Vielseitigkeit mögen wir die C‑Serie am meisten. Der C6 versucht nicht, in jeder Kategorie der Beste zu sein, macht aber in praktisch keiner eine schlechte Figur. Er eignet sich fürs Heimkino, für Sport, zum Spielen, für normales Fernsehen und für tägliches Streaming. Wenn sein Preis nach der Markteinführung wie bei den Vorgängergenerationen zu fallen beginnt, könnte er einer der interessantesten OLEDs sein, die man 2026 kaufen kann.

TV appearance

HDMI inputs
0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 (48Gbps)
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
IR (remote)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Good
Premium
Stand type
Central
Central
Bezel color
Graphite
Silver
Stand
Height adjustment
Fixed
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

5/10

10/10

Local dimming function: Yes, number of zones: 6 (1 x 6)

Contrast:

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

12,100:1

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

6,200:1

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

15,900:1

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

6,000:1

Review LG MRGB85B Contrast and black detail

Result

4,600:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review LG OLED C6 (WOLED) Contrast and black detail

Result

:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Das LG MRGB85 verwendet ein VA-Panel und liefert daher schon ohne zusätzliche Maßnahmen bessere Schwarztöne als Modelle mit IPS- oder ADS-Panel. Bei einfachen Szenen wirkt das Bild relativ tief und kann durchaus überzeugend aussehen. Die größte Einschränkung zeigt sich jedoch beim Aktivieren des lokalen Dimmings. Der Fernseher setzt auf eine Randbeleuchtung, die im unteren Bereich des Bildschirms sitzt. Dadurch kann er die Helligkeit kleiner Bildbereiche nicht präzise steuern. Erscheint auf dunklem Hintergrund ein einzelnes helles Element, wird häufig ein ganzer vertikaler Streifen aufgehellt. Das geht mit einem deutlichen Halo-Effekt einher, noch auffälliger ist aber das Verhalten der Hintergrundbeleuchtung selbst. Bei Szenenwechseln kann die Helligkeit stark an- und absteigen, sodass das Bild in einem dunklen Raum sichtbar zu pulsieren beginnt. Das lokale Dimming lässt sich im TV-Menü komplett ausschalten. Der Kontrast nimmt dann spürbar ab, dafür wird das Bild wesentlich stabiler und das häufige Flackern der Hintergrundbeleuchtung verschwindet. In der Praxis könnten daher manche Nutzer bewusst auf tiefere Schwarztöne verzichten, um ein ruhigeres und besser vorhersehbares Bild zu erhalten.

Wenn es um Schwarz geht, gibt es hier eigentlich nicht viel zu diskutieren. Das LG C6 verwendet ein OLED-Panel, sodass jeder Pixel vollständig abgeschaltet werden kann. Das Ergebnis ist wie erwartet: perfektes Schwarz, sehr hoher Kontrast und keinerlei Aufhellung um helle Bereiche. Das sieht man besonders gut in Nachtszenen, in denen neben einem sehr dunklen Hintergrund einzelne Lampen, Schriftzüge oder andere helle Punkte erscheinen. Das C6 kommt damit problemlos zurecht und vermeidet Einschränkungen, die typisch für Mini-LED-Fernseher mit lokalem Dimming sind. Interessanterweise spielt es dabei keine Rolle, ob es sich um diese C6-Version oder die teurere Variante mit Tandem-OLED-Panel handelt. Beim reinen Schwarz schneiden beide Fernseher praktisch identisch ab. Unterschiede findet man vor allem bei Helligkeit und Farben.

ACHTUNG: In der Helikopterszene aus dem Film Sicario 2 haben wir Körnigkeit und Flackern in den dunkelsten Bildbereichen festgestellt. Das sieht nach einem Softwarefehler aus, den LG per Update beheben sollte. In der Tandem-OLED-Version ist das Phänomen noch stärker sichtbar, ein ähnliches Verhalten beobachteten wir auch beim Flaggschiff LG G6.

HDR effect quality

5.7/10

7.8/10

Supported formats
HDR10, Dolby Vision, HLG
HDR10, Dolby Vision, Dolby Vision IQ, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 96.2%, Bt.2020: 74.4%
DCI P3: 99.5%, Bt.2020: 75.7%

Luminance measurements in HDR:

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

583 nit

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

401 nit

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

569 nit

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

423 nit

Review LG MRGB85B Brightness measurement

Result

455 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

1489 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

1288 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

1527 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

1345 nit

Review LG OLED C6 (WOLED) Brightness measurement

Result

649 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: Dolby Vision

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

LG OLED C6 (WOLED)

LG MRGB85B

Luminance of RGB colors

Der LG MRGB85 bietet eine moderate Helligkeit. Auf Testbildern erreicht er etwa 700 Nits, was an sich ein ordentliches Ergebnis ist. In realen Filmszenen liegen die Werte jedoch niedriger und bewegen sich meist im Bereich von 400 bis 600 Nits. Am besten schneiden helle, großflächige Aufnahmen ab. In Szenen mit viel Schwarz reduziert der Fernseher die Luminanz deutlich, um so einen möglichst hohen Kontrast zu erhalten. Der HDR-Effekt ist also sichtbar, kommt aber nicht an das Niveau heran, das fortschrittlichere Mini-LED-Konstruktionen bieten. Besonders in dunkleren Filmausschnitten machen sich erneut die Einschränkungen der Edge-Beleuchtung und der wenig präzisen lokalen Dimmung bemerkbar.

HDR-Farben

Einer der deutlich stärkeren Punkte des MRGB85 sind die Farben. Der Fernseher deckt etwa 95 % des DCI-P3-Farbraums und 74 % von BT.2020 ab, sodass HDR-Inhalte lebendig und eindrucksvoll wirken können. Die Farbtöne sind gut gesättigt, und der Unterschied zu einfachen LCD-Fernsehern ist deutlich sichtbar. Es sei jedoch angemerkt, dass es sich hier nicht um eine klassische RGB-Hintergrundbeleuchtung handelt, bei der jede der drei Grundfarben von einer eigenen Diode erzeugt wird. Für das Rot ist ein PFS-Luminophor verantwortlich, der die Palette erweitert und sattere Rottöne ermöglicht. Diese Lösung funktioniert gut für die Farbwiedergabe, ändert aber nichts an den Einschränkungen der Dimmung selbst. Die Dioden werden nicht so unabhängig angesteuert, wie es die Serienbezeichnung suggerieren könnte. Es zeigt sich also, dass Mini RGB nicht dasselbe ist wie Mini-LED RGB!

Der HDR-Eindruck des LG C6 fällt wirklich sehr gut aus. Das neue WOLED-Panel von LG Display brachte vor allem einen deutlichen Anstieg der Helligkeit. Bei unserem Exemplar maßen wir rund 1500 Nits und, wichtig, ähnliche Werte kann der Fernseher auch in vielen normalen Filmszenen erreichen. Dadurch hat HDR hier die nötige Durchschlagskraft. Helle Reflexe, Lampen oder Sonnenlicht können sehr kräftig sein, und die meisten HDR-Filme wirken schlicht sehr eindrucksvoll. Natürlich bleibt es ein OLED, sodass die Helligkeit bei Szenen mit viel Weiß abfällt. Das zeigt gut die fünfte Szene aus dem Film The Meg, in der der C6 etwa 600 bis 700 Nits erreichte. Das ist immer noch ein sehr gutes Ergebnis, zeigt aber auch, dass das neue Panel nicht alle typischen Einschränkungen von OLEDs beseitigt hat.

Farben

Was die Farben angeht, gibt es auch hier kaum etwas zu bemängeln. Der C6 deckt etwa 99 % des DCI-P3-Farbraums und rund 75 % von BT.2020 ab. In der Praxis sind die Farben sehr gesättigt und, was wichtig ist, unabhängig von der Szene stabil. Das ist besonders hervorzuheben, denn nicht jeder Fernseher verhält sich in dieser Hinsicht gleich. Bei einigen RGB-Mini-LED-Modellen kann die Farbsättigung stärker von der Bildhelligkeit abhängen. Eine größere Farbpalette bieten heute vor allem QD-OLED-Fernseher sowie neue SQD-Modelle mit einer neuen Generation von Quantum Dots. Der C6 schneidet hier dennoch sehr gut ab und ist in den meisten Filmszenen in der Lage, entsprechend gesättigte Farben zu erzeugen.

Factory color reproduction

5.6/10

7.8/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Den Fernseher haben wir im Filmmaker Mode getestet, da unter den verfügbaren Einstellungen dieser das Bild der Referenz am nächsten kam. Die werkseitige Farbwiedergabe war jedoch nicht ideal. Die größten Abweichungen betrafen den Weißabgleich, im Bild war zu viel Rot und zu wenig Blau, wodurch das Gesamtbild deutlich in Richtung wärmer tendierte. Die Weißtöne nahmen einen leicht gelblichen Stich an, und Hauttöne sowie helle Bildpartien wirkten nicht immer natürlich. Das war kein Fehler, der den Gesamteindruck vollständig zerstörte, aber im direkten Vergleich mit demselben Bildschirm nach der Kalibrierung war der Unterschied klar sichtbar.

Schon nach dem Auspacken ist der LG C6 ziemlich gut eingestellt, besonders wenn man den Filmmaker-Modus wählt. Bei SDR-Inhalten ist der Weißabgleich ordentlich, obwohl bei steigender Helligkeit leicht Rot fehlt. Das Bild wirkt dadurch etwas kühler, aber der Unterschied ist nicht so groß, dass er beim normalen Fernsehen stark auffällt. Mehr passiert in der reinen Helligkeitscharakteristik. Die Gamma-Kurve ist etwas zu niedrig und statt beim Wert 2,4 zu liegen, befindet sie sich über einen großen Teil des Bereichs näher bei 2,1 und 2,2. In der Praxis hellt der C6 die Mitteltöne leicht auf. Schatten werden dadurch besser lesbar, aber das Bild verliert etwas an Tiefe verglichen damit, wie es in einem abgedunkelten Raum aussehen sollte.

Bei HDR ist die Situation etwas interessanter. Der Beginn der Graustufenskala fällt sehr gut aus, doch ab etwa 20 bis 30 % Helligkeit beginnt der Weißabgleich zunehmend auseinanderzulaufen. Mit steigender Helligkeit nimmt der Rotanteil zu, während Blau spürbar fehlt. In den hellsten Bereichen ist der Unterschied bereits deutlich und wirkt sich auch auf die Wiedergabe mancher Farben aus. Die EOTF-Kennlinie wird dagegen über den Großteil des Bereichs recht gut eingehalten. Der C6 neigt lediglich dazu, das Bild leicht aufzuhellen, wie wir bereits in unseren Filmvergleichen gesehen haben. Die größte Abweichung tritt in den sehr hellen Partien auf, wo der Fernseher das Signal an die Möglichkeiten des Panels anpasst.

Der werkseitige Filmmaker-Modus im HDR ist also nicht perfekt, aber insgesamt gut. Am meisten Verbesserungsbedarf besteht beim Weißabgleich, insbesondere bei hoher Helligkeit.

Color reproduction after calibration

7/10

9.1/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Die Kalibrierung konnte vor allem den Weißabgleich korrigieren und die zuvor sichtbare Wärme des Bildes beseitigen. Nach der Korrektur zeigten die Weißtöne keinen Gelbstich mehr, und die Farben wirkten neutraler und natürlicher. Die größte Verbesserung war bei SDR-Inhalten zu sehen, wo das Bild gleichmäßiger und deutlich näher an der Referenz lag. Einen ähnlichen Effekt erzielte man auch im HDR. Nach der Kalibrierung wirkte das Bild strukturierter, obwohl sich nicht alle Einschränkungen des Fernsehers eliminieren ließen. Am meisten Anlass zur Kritik gaben weiterhin intensive Rottöne, die nicht immer mit ausreichender Präzision wiedergegeben wurden. In der Praxis kommt das MRGB85 mit alltäglichen SDR-Inhalten sehr gut zurecht, während seine Einschränkungen bei anspruchsvolleren HDR-Materialien deutlich sichtbar bleiben.

LG-Fernseher lassen sich seit Jahren sehr gut kalibrieren, und das C6 bildet da keine Ausnahme. Nach der Korrektur ließ sich der Weißabgleich praktisch mustergültig einstellen, und die meisten Farbfehler sanken auf Werte unter 3, oft sogar gegen 2. In der Praxis bedeutet das eine sehr genaue Farbwiedergabe, sowohl in SDR als auch in HDR. Eine Auffälligkeit trat erst bei der Helligkeitscharakteristik in HDR zutage. Im klassischen EOTF-Diagramm sieht alles nahezu perfekt aus, und auf den ersten Blick wäre kaum etwas auszusetzen. Erst als wir das Verhalten des Fernsehers mit Filtern gemessen haben, die auf realen Filmszenen basieren, zeigte sich, dass das C6 dazu neigt, die Bildhelligkeit leicht künstlich anzuheben.

Das ist kein großer Unterschied und wird von vielen sogar als positiv empfunden, weil HDR dadurch etwas spektakulärer wirkt. Aus Sicht der Übereinstimmung mit dem Quellmaterial ist dieses Verhalten jedoch nicht ideal. Einige Szenen sind einfach ein wenig heller, als es der Filmemacher vorgesehen hat. Interessanterweise ist das für LG ziemlich ungewöhnlich. In früheren Generationen hielten sich die Fernseher dieser Marke nach der Kalibrierung in der Regel sehr genau an die Referenzcharakteristik des Bildes. Beim C6 liegen wir weiterhin sehr nah am Referenzwert, doch dieser leichte „Boost“ der Helligkeit ist in Filmen und Serien tatsächlich bemerkbar.

Smoothness of tonal transitions

8.9/10

7/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Der LG MRGB85 kommt mit tonalen Übergängen ganz gut zurecht. In hellen Szenen ist das Phänomen der Posterisierung am wenigsten spürbar, und der Fernseher trennt die einzelnen Abstufungen problemlos voneinander. Etwas schlechter sind die tonalen Übergänge in dunklen Szenen, wo die Posterisierung in den anspruchsvollsten Momenten, wenn in dunkle Graustufen übergegangen wird, stärker sichtbar sein kann. Das ist jedoch ein typisches Verhalten bei den meisten Fernsehern. Erwähnenswert ist, dass ein ähnliches Verhalten auch im Dolby-Vision-Modus zu beobachten ist, in dem die Posterisierung beim MRGB85 etwas stärker ausfällt als sonst.

Der LG C6 meistert Tonwertübergänge sehr gut. In den meisten Filmszenen waren deutliche Banding-Probleme kaum zu erkennen. Sowohl in dunklen Bildpartien als auch in hellen Verläufen bleiben die Farben relativ glatt und zerfallen nicht in sichtbare Bänder. Das ist eine sehr gute Nachricht, denn WOLED-Panels schnitten in dieser Hinsicht nicht immer ideal ab. Beim C6 ist es jedoch deutlich besser, und beim normalen Betrachten sollte dieses Bildmerkmal nicht weiter auffallen.

Hinweis: Ein Nachteil ist hingegen das in Schwarzbereichen sichtbare Dithering. Aus nächster Nähe lässt sich ein leichtes Flimmern und eine Körnigkeit der dunkelsten Bildbereiche feststellen. Es ist nicht so ausgeprägt wie bei der Version mit Tandem-OLED-Panel, tritt aber weiterhin auf, weshalb wir dem C6 in dieser Kategorie einige Punkte abgezogen haben.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

7.8/10

8.5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
OK
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Upscaling und die digitale Bildverarbeitung schneiden beim LG MRGB85 ziemlich gut ab. Der Prozessor Alpha 8 AI 4K Gen7 skaliert Inhalte mit niedriger Auflösung zuverlässig, und unabhängig von der Quelle lässt sich Overscan problemlos deaktivieren. Der Fernseher kommt auch mit Kompressionsartefakten gut zurecht. Die Funktion „Płynna gradacja” kann sichtbare Bänder und tonale Unregelmäßigkeiten wirksam reduzieren, arbeitet aber nicht immer präzise. Bei höheren Einstellungen glättet sie mitunter auch feine Details, etwa die Struktur von Materialien. Positiv ist, dass dabei das Filmkorn nicht entfernt wird. Am sichersten nutzt man die Einstellung „Niskie” oder „Średnie”, die den besten Kompromiss zwischen Artefaktreduktion und Detailerhalt bietet.

Hier hat der LG C6 einen großen Schritt nach vorn gemacht. Der Fernseher nutzt denselben Prozessor wie das Flaggschiff G6, und in puncto Bildverarbeitung sind beide Modelle einander sehr ähnlich. Das ist ein großer Pluspunkt, denn gerade in diesem Bereich schlägt sich der diesjährige LG-Prozessor hervorragend. Besonders gut arbeitet die Funktion „Flüssige Gradation”. Bei stark komprimierten Inhalten kann sie unschöne Tonwertübergänge und Artefakte effektiv verbergen, die etwa bei Streaming in niedrigerer Qualität häufig auftreten. Am besten lässt man sie auf der Einstellung „Niedrig”. Dann ist die Verbesserung deutlich, und der Fernseher beginnt noch nicht, feine Details zu verwischen. Höhere Stufen glätten das Bild stärker, können aber bereits einen Teil der natürlichen Textur von Objekten auf dem Bildschirm nehmen. Auch das Upscaling selbst fällt sehr gut aus. Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden korrekt geschärft, Kanten wirken sauber, und der Prozessor rekonstruiert recht effektiv feine Details. In dieser Hinsicht kommt der C6 den besten LG-Fernsehern bereits sehr nahe, und die Unterschiede zum G6 sind gering.

Blur and motion smoothness

7.3/10

8.5/10

Maximum refresh rate of the panel
144Hz
165Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
OK
OK
BFI function 60Hz
Yes, 60Hz (image flickers)
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
Yes, 240Hz (double contours)
-
Brightness drop with BFI
63%
49%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur (4K@144Hz):

Blur (4K@165Hz):

LG MRGB85 ist mit einem VA-Panel mit nativer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz ausgestattet, daher schneidet er in Sachen Bewegungsdarstellung sehr gut ab. Der Fernseher unterstützt problemlos 120-Hz-Inhalte von Konsolen und höhere Bildwiederholraten bei Anschluss an einen PC. Das ist nicht nur beim Spielen relevant, sondern auch beim Sportsehen, wo Kamerabewegungen deutlich flüssiger wirken als bei Einsteigermodellen mit 60-Hz-Panels. Zudem steht das TruMotion-System zur Verfügung, mit dem man den Grad der Bewegungsinterpolation selbst einstellen kann. Man kann das eher filmische Bewegungsbild beibehalten oder die Bildflüssigkeit erhöhen, was sich bei Sportübertragungen und TV-Sendungen bewährt. Der Einstellbereich ist großzügig, sodass sich die Wirkung der Bewegungsinterpolation problemlos an die eigenen Vorlieben anpassen lässt.

Der LG C6 verfügt über ein Panel mit einer maximalen Bildwiederholfrequenz von 165 Hz, was vor allem für Spieler mit einem leistungsstarken PC eine großartige Nachricht ist. Bei Filmen, Sportübertragungen oder auf Konsolen nutzen wir natürlich maximal 120 Hz, aber selbst dann ist die Bewegungsdarstellung kaum zu beanstanden. Wie bei einem OLED üblich ist die Reaktionszeit des Panels nahezu sofort. Hinter bewegten Objekten bilden sich daher nicht die typischen Nachzieheffekte, die man bei LCD-Fernsehern noch findet. Besonders deutlich wird das bei Sportübertragungen oder schnellen Spielen, wo das Bild selbst bei dynamischer Bewegung sehr sauber bleibt.

Für Filme und Fernsehen hat LG außerdem das Bewegungsinterpolationssystem TruMotion integriert. In den Benutzereinstellungen findet man zwei separate Schieberegler. De-Judder ist vor allem für Inhalte mit niedriger Bildrate zuständig, also hauptsächlich Filme und Serien mit 24 fps. Damit kann man das typische Ruckeln der Bewegung leicht verringern oder einen höheren Wert einstellen, wenn man ein sehr flüssiges Bild wünscht. De-Blur hingegen ist bei Inhalten mit höheren Bildraten nützlich, vor allem bei Sportübertragungen und Fernsehsendungen mit 50/60 fps.

Console compatibility and gaming features

9.8/10

10/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 144Hz
    40 - 165Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    Yes
  • Correct implementation of HGIG
    Yes
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 4K@120Hz
    Yes
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Beim Spielen schneidet der LG MRGB85 eindeutig am besten ab. Der Hersteller hat bei der Ausstattung nicht gespart und praktisch das gesamte Funktionspaket aus teureren Fernsehern in dieses Modell übernommen. Wir bekommen drei HDMI-2.1-Anschlüsse mit voller Bandbreite von 48 Gbit/s. Jeder von ihnen unterstützt 4K bei 120 Hz von Konsolen und nach Anschluss eines Computers auch 4K bei 144 Hz. Man muss sich also nicht überlegen, an welchen Anschluss man die Konsole oder den PC anschließt, denn alle bieten dasselbe Funktionsangebot.

An Bord sind außerdem VRR, AMD FreeSync Premium, NVIDIA G-Sync Compatible, ALLM und HGiG. Auch Dolby Vision Gaming fehlt nicht, sodass in unterstützten Spielen auf der Xbox gleichzeitig hohe Bildwiederholraten und dynamisches HDR genutzt werden können. Ergänzt wird das Ganze durch den Game Optimizer, also ein praktisches Menü für Spieler. Ohne das Spiel zu verlassen, kann man das Bildprofil wechseln, Details in den Schatten aufhellen oder die aktuelle Bildrate prüfen. In puncto Gaming-Funktionen bietet der MRGB85 also nahezu dasselbe wie deutlich teurere LG-Modelle.

LG setzt seit Jahren stark auf Gamer, und beim C6 fehlt eigentlich nichts Wesentliches. Der Fernseher unterstützt 4K mit 120 Hz von Konsolen, und bei Anschluss eines Computers kann er sogar mit 165 Hz arbeiten. Hinzu kommt VRR im Bereich von 40 bis 165 Hz, ALLM sowie ein korrekt funktionierendes HGiG. Ein großer Vorteil ist auch die Unterstützung von Dolby Vision beim Spielen, sodass die Xbox Series X dieses Format nutzen kann, ohne auf den Spielmodus verzichten zu müssen. Abgerundet wird das Ganze durch die Game Bar, mit der wir die wichtigsten Signalparameter schnell prüfen und Einstellungen ändern können, ohne das Spiel zu verlassen. Was die Ausstattung angeht, gehört der C6 also zu den Fernsehern, an denen man nur schwer größere Kritikpunkte finden kann. Unabhängig davon, ob man auf der PlayStation, der Xbox oder dem PC spielt, ist hier praktisch alles vorhanden, was man von einem modernen Gaming-Fernseher erwarten kann.

Input lag

9.7/10

9.9/10

SDR

1080p60
19 ms
14 ms
1080p120
10 ms
5 ms
2160p60
18 ms
14 ms
2160p120
9 ms
5 ms

HDR

2160p60
18 ms
14 ms
2160p120
9 ms
5 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
21 ms
22 ms
2160p120 DV
9 ms
14 ms

Der Input-Lag des LG MRGB85 ist wirklich niedrig. Bei uns gemessene Werte lagen bei etwa 10 ms bei einem 120-Hz-Signal und bei etwa 20 ms bei 60 Hz. Wichtig ist, dass wir vergleichbare Ergebnisse auch im Dolby-Vision-Modus erzielt haben. Das sind vielleicht nicht die absolut besten Werte auf dem Markt, aber in der Praxis reichen sie völlig für ein komfortables und flüssiges Spielerlebnis. Die Verzögerung ist nicht spürbar und sollte selbst in schnellen Actionspielen oder Online-Titeln nicht stören.

Beim Input-Lag schneidet der C6 so ab, wie es ein guter Gaming-Fernseher tun sollte. Bei 120 Hz haben wir etwa 5 ms gemessen, daher ist die Reaktion auf den Controller praktisch sofort. Bei 60 Hz steigt der Wert auf etwa 14 ms, was immer noch gute Werte sind. Etwas höhere Verzögerungen treten bei Dolby Vision auf. Bei 120 Hz sind es etwa 14 ms, bei 60 Hz etwa 22 ms. In der Praxis, wenn man normal auf der Xbox spielt, dürfte das nicht wirklich stören.

Compatibility with PC

8.4/10

8.6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Good
Good
Readability of dark text and shapes
Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
9ms
5ms
Matrix subpixel arrangement
RGB
RWBG
Max refresh rate
144Hz
165Hz
G-Sync
Yes
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

MRGB85 versteht sich sehr gut mit dem PC. Die Unterstützung von 4K bei 144 Hz sowie G-Sync Compatible und FreeSync Premium machen ihn nicht nur zu einem Gaming-Bildschirm, sondern auch zu einem durchaus brauchbaren Monitor für die Arbeit. Was die Lesbarkeit von Texten angeht, ist er schlicht gut. Der Fernseher unterstützt Chroma 4:4:4 korrekt, sodass kleine Schriften und Systemelemente scharf bleiben. Erst beim sehr nahen Blick auf den Bildschirm lassen sich kleine Abweichungen an den Buchstabenkanten erkennen, aber aus normalem Abstand bei einem 55" oder größeren Bildschirm spielt das überhaupt keine Rolle.

Der C6 funktioniert auch am Computer sehr gut. Der Fernseher unterstützt Chroma 4:4:4 korrekt, sodass Texte, Symbole und andere kleine Systemelemente klar dargestellt werden. Damit lässt er sich nicht nur ohne Probleme zum Spielen nutzen, sondern auch für die normale Arbeit unter Windows. Als Einschränkung bleibt die Vier-Subpixel-Anordnung der Matrix. Wenn man sehr nah am Bildschirm sitzt, kann man an den Kanten mancher Schriftarten feine farbige Ränder erkennen. Das ist jedoch nicht besonders störend und aus normaler Sitzentfernung praktisch nicht mehr sichtbar.

Der C6 hat auch PC-Spielern einiges zu bieten. Am PC lässt sich die volle Bildwiederholfrequenz von 165 Hz nutzen, dazu kommen G-Sync, VRR und ein sehr geringer Input-Lag, der bei maximaler Bildwiederholrate etwa 5 ms beträgt. In Verbindung mit der blitzschnellen Reaktionszeit des OLED-Panels ergibt das ein sehr flüssiges und klares Bild ohne sichtbares Nachziehen. Wenn also jemand vorhat, einen leistungsstarken Rechner an den C6 anzuschließen, kann der Fernseher problemlos als großer Gaming-Monitor dienen und eignet sich gleichzeitig auch recht gut für die normale Arbeit.

Viewing angles

3.4/10

7.4/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
71%
33%

Die Betrachtungswinkel des LG MRGB85 sind durchschnittlich. Aufgrund des eingesetzten VA-Panels verliert das Bild bereits bei leichtem seitlichem Blick recht schnell an Farbsättigung. Das ist eine typische Eigenschaft dieser Panelart: Im Tausch für hohen Kontrast erhält man schwächere Blickwinkel. IPS-Panels verhalten sich umgekehrt: Sie bieten einen geringeren Kontrast, bewahren die Farben aber besser, wenn man seitlich auf den Bildschirm schaut. Theoretisch gehört das MRGB85 zur Familie der RGB-Fernseher, bei denen die Betrachtungswinkel besser sein können als bei Modellen mit zusätzlichen QLED-Filtern. Hier bringt das jedoch keinen großen Vorteil. Die geringe Anzahl an Zonen, die am Rand des Bildschirms angeordnet sind, und ihre Funktionsweise sorgen dafür, dass das Bild bei seitlicher Betrachtung schnell an Qualität verliert, ähnlich wie bei herkömmlichen LCD-Bildschirmen.

Die Blickwinkel des LG C6 sind sehr gut und gehören eigentlich zu den besten, die man derzeit bei Fernsehern antrifft. Das ist natürlich zum großen Teil dem OLED-Panel selbst zu verdanken. Selbst wenn man deutlich seitlich sitzt, behält das Bild weiterhin einen guten Kontrast, und die Farben verlieren nicht stark an Sättigung. Dadurch eignet sich der C6 sehr gut für ein größeres Wohnzimmer, in dem nicht jeder perfekt frontal vor dem Bildschirm sitzt. Erst bei wirklich großem Betrachtungswinkel lassen sich leichte Farbveränderungen erkennen, doch beim normalen Betrachten ist das kaum als Problem zu werten. In dieser Hinsicht schneiden eigentlich nur die QD-OLED-Panels von Samsung Display noch besser ab.

Daytime performance

6.1/10

6.6/10

Panel finish
Satin
Glare
Reflection suppression
Decent
Decent
Black levels during daytime
Good
Very Good

Panel brightness

LG OLED C6 (WOLED): 469 cd/m2

LG MRGB85B: 515 cd/m2

LG MRGB85 kommt in einem hellen Raum ziemlich gut zurecht. Seine durchschnittliche Helligkeit liegt bei etwa 500 Nits, also deutlich über dem Durchschnitt. Dadurch bleibt das Bild in einem mäßig sonnendurchfluteten Wohnzimmer gut ablesbar und wirkt nicht matt. Schlechter schneidet die Displaybeschichtung ab, die Spiegelungen nur durchschnittlich dämpft. Direkte Reflexionen von Fenstern oder Lampen können deutlich sichtbar sein, deshalb sollte man den Fernseher nicht direkt gegenüber großen Fensterflächen oder starken Lichtquellen aufstellen.

Das LG C6 hat ein glänzendes Panel, das mit direkten Reflexionen ziemlich gut zurechtkommt, sie aber nicht vollständig beseitigt. Wenn sich gegenüber dem Fernseher ein großes Fenster oder eine starke Lampe befindet, bleibt deren Spiegelung weiterhin sichtbar. Auf der anderen Seite hält das Display Schwarz in einem beleuchteten Raum gut und selbst tagsüber wirkt das Bild nicht grau oder ausgewaschen. Außerdem ist das C6 auch im SDR-Betrieb recht hell. Bei typischen Inhalten haben wir etwa 470 Nits gemessen, sodass es sich in den meisten Wohnzimmern tagsüber ohne größere Probleme bewähren sollte. Die Helligkeit fällt stärker erst dann ab, wenn ein großer Teil des Bildschirms von Weiß eingenommen wird. Das ist weiterhin eine der typischen Eigenschaften von OLEDs, und bei sehr hellen Inhalten, etwa Wintersportübertragungen, wird das bereits sichtbar. Insgesamt eignet sich das C6 gut für ein normal beleuchtetes Wohnzimmer. Wenn der Fernseher jedoch direkt gegenüber riesigen Fenstern stehen und den Großteil des Tages gegen starke Sonneneinstrahlung ankämpfen soll, ist ein helles Mini-LED weiterhin die bessere Wahl.

Panel details

Backlight Type
Mini-LED PFS LED
WRGB OLED
Software version during testing
43.11.79
43.11.77
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

Review LG MRGB85B TV Panel details
Review LG OLED C6 (WOLED) TV Panel details

LG MRGB85B

LG OLED C6 (WOLED)

TV features

7.7/10

8.4/10

  • System
    WebOS
    WebOS
  • System performance
    Very good
    Very good
  • HDMI inputs
    0 x HDMI 2.0, 3 x HDMI 2.1 48Gbps
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    IR (remote)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    Yes
    Yes
  • Recording programming
    Yes
    Yes
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    No
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review LG MRGB85B TV features
Review LG MRGB85B TV features
Review LG MRGB85B TV features
Review LG MRGB85B TV features
Review LG OLED C6 (WOLED) TV features
Review LG OLED C6 (WOLED) TV features
Review LG OLED C6 (WOLED) TV features
Review LG OLED C6 (WOLED) TV features

Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth, Atmos Flex Connect
    Bluetooth, Atmos Flex Connect

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    No
    No
  • Font size adjustment
    No
    No
  • Audio description
    Yes
    Yes

Der LG MRGB85 läuft mit webOS, das schnell und übersichtlich ist und Zugang zu allen wichtigen Streaming-Apps bietet. Das Menü läuft flüssig, und die Navigation fällt nicht schwer. Der Fernseher ist auch für klassisches Fernsehen gut geeignet. Hier gibt es unter anderem Time Shift, HbbTV und einen praktischen Senderführer. Der MRGB85 eignet sich also sowohl zur Nutzung von Netflix und YouTube als auch für das tägliche Fernsehen.

Zur Bedienung dient eine neuere Version der Magic-Fernbedienung. Im Vergleich zu älteren Modellen wurde sie deutlich verschlankt und die klassische Zifferntastatur entfernt. Dafür liegt sie besser in der Hand und ist im Alltag bequemer. Das charakteristische Gyroskop wurde beibehalten, mit dem man den Cursor auf dem Bildschirm per Handbewegung steuert. In Verbindung mit webOS funktioniert diese Lösung sehr gut.

Smart-TV – webOS

Egal, auf welche C6-Version man trifft, der Funktionsumfang bleibt derselbe. Das Herz des Fernsehers ist natürlich webOS, das LG seit Jahren weiterentwickelt. Es läuft schnell, ist gut optimiert und bietet vor allem Zugriff auf praktisch alle bekannten Apps. Netflix, Disney+, Prime Video, YouTube, Max oder andere Streamingdienste – in dieser Hinsicht findet man kaum Lücken. Das System selbst bietet zudem viele Zusatzfunktionen. Es gibt AirPlay, einfache Bildübertragung vom Smartphone, Steuerung von Smart-Home-Geräten und die Möglichkeit, den Startbildschirm zu personalisieren. LG hat webOS über mehrere Generationen stark ausgebaut, und mitunter kann die Anzahl verfügbarer Reiter und Empfehlungen ein wenig überwältigen (insbesondere mit Werbung im Hintergrund). Nach einer Eingewöhnung ist das System jedoch komfortabel und vor allem zuverlässig in der Bedienung.

Klassische TV-Funktionen

Der C6 macht auch eine sehr gute Figur, wenn man ihn wie einen normalen Fernseher und nicht nur als Netflix-Bildschirm nutzen will. Empfang von terrestrischem Fernsehen, Programmführer oder das Umschalten der Sender funktionieren reibungslos und lassen kaum Wünsche offen. LG bietet weiterhin die Möglichkeit, Sendungen auf einen USB-Stick aufzunehmen, sodass die klassischen Funktionen insgesamt sehr umfangreich sind. Eigentlich fehlen uns hier nur zwei Dinge. Erstens die PiP-Funktion, also die gleichzeitige Anzeige von zwei Bildquellen. Zweitens eine Hintergrundbeleuchtung der Fernbedienung, die besonders beim abendlichen Fernsehen nützlich wäre. Abgesehen davon hat der C6 eigentlich alles, was man von einem modernen Fernseher erwarten kann.

Magic Remote – VERSCHIEDENE VERSIONEN

Beim Kauf des C6 sollte man jedoch auf die Fernbedienung achten, denn hier hat LG für etwas Verwirrung gesorgt. In unseren Tests hatten wir unter anderem die Variante C64, die in großen Handelsketten zu finden ist. Im Lieferumfang war die neue, deutlich kleinere Magic Remote Slim. Sie hat weniger Tasten und wirkt deutlich moderner, behält aber zwei der markantesten Merkmale der LG-Fernbedienungen bei – das Scrollrad und die Cursorsteuerung per Bewegung der Fernbedienung. Unser getesteter C6E war dagegen mit der älteren, größeren Version der Magic Remote ausgestattet. Sie funktioniert im Grunde gleich, hat aber eine klassische numerische Tastatur und deutlich mehr physische Tasten. Sie wirkt weniger modern, für manche Nutzer, vor allem jene, die an klassische Fernbedienungen gewöhnt sind, kann sie jedoch bequemer sein. Es gibt also keine einfache Antwort darauf, welche Fernbedienung besser ist. Die neue ist kleiner, einfacher und deutlich zeitgemäßer, die ältere bietet dafür schnelleren Zugriff auf mehr Funktionen, ohne sich durchs Menü klicken zu müssen. Es ist gut zu wissen, dass je nach C6-Kennzeichnung in der Verpackung die eine oder die andere Variante liegen kann.

Apps

9.1/10

9.1/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
No
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

9/10

9.1/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
No
No
WebP
No
No
TIFF
No
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
Yes
Yes
12 Mpix
Yes
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
Yes
Yes
24 Mpix
Yes
Yes
28 Mpix
Yes
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der integrierte Mediaplayer bewältigt die meisten gängigen Video-, Musik- und Bildformate, sodass im Alltag nichts fehlen sollte. Einzig ein ungewöhnlicher Fehler trat bei HEIC-Dateien auf. Der Fernseher zeigte deren Vorschaubilder korrekt, konnte das Foto nach dem Öffnen aber nicht in voller Auflösung darstellen. Ansonsten arbeitete der Player ohne größere Beanstandungen.

Während unserer Tests kam der Fernseher problemlos mit praktisch allen gängigen Videoformaten zurecht, die wir auf einen USB‑Stick kopiert hatten. Es gab keine Probleme mit hoher Bitrate, Untertiteln oder anspruchsvolleren Dateien, daher gibt es diesbezüglich kaum etwas zu beanstanden. Die einzige Ausnahme waren Inhalte mit DTS‑Tonspur. Das ist jedoch keine Überraschung, denn der Fernseher unterstützt diesen Codec einfach nicht. Außerdem ist der Player so gut, dass die meisten Nutzer problemlos ohne die Installation externer Apps oder das Anschließen eines zusätzlichen Players auskommen.

Sound

6.4/10

7/10

  • Maximum volume
    86dB
    88dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    No
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    No
    No
  • DTS-HD Master Audio
    No
    No

Der Klang des LG MRGB85 ist schlichtweg ordentlich und es ist schwer, mehr darüber zu sagen. Das hier eingesetzte 2.0-System mit einer Gesamtleistung von 20 W spielt ähnlich wie die meisten auf dem Markt erhältlichen Fernseher. Es fehlt ihm ein klarer Bass und eine größere Räumlichkeit, obwohl man zugeben muss, dass es recht laut spielen kann. Für den täglichen Fernsehkonsum reicht dieses Setup aus. Wer Wert auf einen volleren und eindrucksvolleren Klang legt, sollte jedoch über den Kauf einer Soundbar oder eines Heimkinosystems nachdenken.

Was den Klang angeht, hat sich das C6 im Vergleich zum letztjährigen C5 praktisch nicht verändert. Es gibt weiterhin ein 2.2-System mit einer Gesamtleistung von 40 W, also eine etwas solidere Basis als bei vielen Fernsehern mit einfachen 2.0-Systemen mit 20 W. In der Praxis klingt das sehr ordentlich. Dialoge sind gut verständlich, der Klang ist nicht übermäßig flach, und die zusätzlichen Lautsprecher sorgen für etwas mehr Bass als bei vielen Einstiegsgeräten. Natürlich ersetzt das keinen guten Soundbar und schon gar nicht ein Heimkino, aber fürs tägliche Fernsehen ist es völlig ausreichend.

Ein kleiner Rückschritt zeigt sich jedoch bei den Einstellungen selbst. LG hat dieses Jahr einige voreingestellte Klangmodi entfernt, wodurch es etwas schwieriger ist, den Klang an die eigenen Vorlieben anzupassen als bei der Vorgängergeneration. Aus diesem Grund fällt unsere Bewertung minimal niedriger aus, obwohl die Leistungsfähigkeit der Lautsprecher praktisch unverändert geblieben ist. Positiv zu vermerken ist die Unterstützung von Dolby Atmos, dem derzeit beliebtesten Format für räumlichen Ton bei Filmen und Streaming. Weiterhin fehlt jedoch die Unterstützung für DTS, was vor allem für Nutzer relevant sein kann, die eine eigene Filmsammlung auf Discs oder als Dateien nutzen.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

86dBC (Max)

75dBC

88dBC (Max)

75dBC

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