Hisense A6Q vs Sony BRAVIA 2 II (S25M2)

Direct comparison

BRAVIA 2 II / S25M2

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”85”

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: VIDAA

Model year: 2025

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Panel type: LCD IPS

Resolution: 3840x2160

System: Google TV

Model year: 2026

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Overall rating

6.0

5.8

  • Movies and series in UHD quality

    5.9

    5.2

  • Classic TV, YouTube

    5.8

    5.2

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    5.0

    5.5

  • Gaming on console

    6.9

    6.2

  • TV as a computer monitor

    5.6

    6.0

  • Watching in bright light

    5.0

    4.8

  • Utility functions

    7.8

    6.6

  • Apps

    7.7

    9.6

  • Sound quality

    6.0

    6.1

Advantages

  • Hoher nativer Kontrast dank VA-Panel

  • Unterstützung von Dolby Vision

  • Sehr niedrige Eingangsverzögerung

  • 120 Hz in 1080p bei Konsole oder PC

  • Unterstützung von VRR, ALLM für Konsolen

  • Schnelles und reibungslos funktionierendes Vidaa-System

  • AirPlay, Screen Mirroring und sprachgesteuerte Suche auf Polnisch

  • Unterstützung des Audioformats DTS

  • Niedriger Preis

  • Sehr gute Blickwinkel (IPS-Panel)

  • Google TV mit riesiger Auswahl an Apps

  • Chromecast und AirPlay

  • Geringe Eingabeverzögerung

  • Sehr guter Mediaplayer per USB

  • Unterstützung für Audioformate: Dolby (Atmos, TrueHD, Digital), DTS (X, HD)

  • Zwei Fernbedienungen im Lieferumfang

Disadvantages

No like
  • Schwacher HDR-Effekt durch niedrige Helligkeit

  • Schwache Farbabdeckung (kein QLED-Filter, PFS)

  • Durchschnittliche Bewegungsflüssigkeit und sichtliches Nachziehen - 4K@60Hz-Matrix

  • Schwache Blickwinkel (typisch für VA-Matrix)

  • Zu hoher Preis im Verhältnis zur gebotenen Leistung!

  • Sehr schlechtes Schwarz und niedriger Kontrast (IPS-Panel)

  • Niedrige Helligkeit, etwa 320 Nits

  • Keine Unterstützung für dynamische HDR-Formate (Dolby Vision, HDR10+)

  • Panel nur 60 Hz

  • Sehr eingeschränkte Möglichkeiten für Gamer

Our verdict

Hisense A6Q zeigt von Anfang an, dass sein Hauptvorteil ist: A. Preis, B. Einfachheit und C. Vorhersehbarkeit im täglichen Gebrauch. Es ist ein Fernseher, der einfach seinen Job macht – du schaltest ihn ein, wählst eine Anwendung, siehst zu oder spielst und nichts steht im Weg. Gutes Schwarz, schnelle Reaktion auf Bewegungen auf dem Pad, ein gut funktionierendes System und ein vollständiges Set grundlegender Funktionen sorgen dafür, dass man ihn im Alltag bequem und ohne Frustration nutzt. Dazu kommt ein lauter, klarer Klang und einige nette Extras, die bei diesem Preis keineswegs selbstverständlich sind. Andererseits erinnert A6Q recht schnell daran, dass es sich dennoch um ein Gerät aus dem Budget-Segment handelt. HDR sieht hier eher aus wie ein aufgehelltes SDR als wie ein echter Kinoeffekt, die Bewegungsflüssigkeit ist hier ziemlich durchschnittlich, und das Bild verliert an Qualität beim Sehen aus einem Winkel aufgrund der Verwendung eines VA-Displays. Dies ist kein Fernseher, der für anspruchsvolle Vorführungen im dunklen Wohnzimmer oder für Spieler gedacht ist, die auf perfektes Bild hoffen. Diese Kompromisse sind deutlich, aber auch vollständig verständlich bei diesem Preis. Letztendlich findet sich der Hisense A6Q am besten als günstiger Fernseher für normales Fernsehen, Streaming und gelegentliches Spielen. Er versucht nicht, ein Premium-Gerät zu sein, und das ist gut, denn so enttäuscht er nicht mit unerfüllbaren Versprechen. Wenn jemand einfach nur einen preiswerten Bildschirm sucht, der reibungslos funktioniert, keine Probleme macht und ab und zu die Konsole zum Laufen bringt, wird A6Q seinen Zweck erfüllen. Man muss nur daran denken, dass in diesem Segment jede Wahl Kompromisse bedeutet und A6Q hier keine Ausnahme ist.

Der Sony Bravia 2 II ist ein Fernseher, der sich am besten in einfachen, alltäglichen Anwendungen bewährt. Und wir vermuten, dass viele ihn vor allem wegen Google TV wählen werden. Das System bietet Zugang zu einer riesigen Anzahl an Apps und Streamingdiensten, außerdem sind Chromecast, AirPlay und eine bequeme Sprachsuche vorhanden. Der Fernseher selbst läuft vielleicht nicht so schnell wie teurere Sony-Modelle, aber was die Funktionen angeht, gibt es kaum Anlass zur Kritik. Wichtig ist: Auch beim normalen Fernsehen fällt die Bildqualität recht ordentlich aus. Die Bravia 2 II kommt besonders gut mit SDR-Inhalten zurecht, also normalem Fernsehen, YouTube oder einem Großteil älterer Filme und Serien. Der werkseitige Kinomodus ist sinnvoll eingestellt, die Farben wirken natürlich, und ohne großes Herumspielen an den Einstellungen kann man einfach anfangen zu schauen. Und unserer Meinung nach zeigt sich die Bravia 2 II hier von ihrer besten Seite – als einfacher Smart-TV für den täglichen Gebrauch, nicht als Gerät, das mit den Fähigkeiten seines Panels beeindrucken will.

Man muss jedoch beachten, dass der Schriftzug „Bravia“ auf dem Gehäuse nicht automatisch beste Bildqualität bedeutet. Die Bravia 2 II verwendet ein IPS-Panel mit sehr niedrigem Kontrast, und genau das ist ihr größtes Problem. Tagsüber stört das nicht so sehr, aber abends genügt es, das Licht auszuschalten, damit Schwarz eher wie dunkles Grau wirkt. Im Gegenzug erhält man gute Blickwinkel; steht der Fernseher also in einem großen Wohnzimmer und mehrere Personen schauen aus verschiedenen Positionen, spielt das IPS-Panel seine Stärke aus. Allerdings wird dieser Vorteil durch das schwache Schwarz erkauft. Er ist auch nicht für HDR-Effekte oder anspruchsvollere Spieler gebaut. Ca. 300 cd/m² Helligkeit und ein enges Farbspektrum bewirken, dass HDR-Inhalte hier kaum mehr zeigen als SDR. Das 60-Hz-Panel und das Fehlen weitergehender Gaming-Funktionen zeigen ebenfalls deutlich, dass Gaming bei diesem Modell nicht Priorität hat.

Und eigentlich wäre das alles kein großes Problem, denn von einem Einstiegsmodell von Sony hatten wir genau das erwartet. Das größte Problem der Bravia 2 II ist jedoch der Preis. Für einen ähnlichen Preis finden sich ohne große Schwierigkeiten Fernsehgeräte der Konkurrenz, vor allem koreanischer und chinesischer Marken, die deutlich mehr bieten, von 120-Hz-Panels bis hin zu Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit lokalem Dimming. Deshalb ist die Bravia 2 II an sich kein schlechter Fernseher. Sie ist einfach zu teuer für das, was sie bietet. Wäre ihr Preis deutlich niedriger, würde sie als einfacher Fernseher für den Alltagsgebrauch deutlich mehr Sinn machen.

TV appearance

HDMI inputs
3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
4 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
Other inputs
RCA (Chinch)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Average
Good
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Graphite
Stand
Fixed
Fixed
Accessories
Stand
Two remote controls, Stand

Contrast and black detail

5.8/10

2.7/10

Local dimming function: No

Local dimming function: No

Contrast:

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,150:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,550:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,300:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,800:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

3,750:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,150:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,200:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,450:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,400:1

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Contrast and black detail

Result

1,100:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Hisense A6Q schne wirklich respektabel ab, wenn es um Schwarz und Kontrast geht, und das dank des VA-Panels. Bereits der Typ des Panels bietet einen klaren Vorteil gegenüber den meisten Budgetmodellen mit IPS-Panels, und der gemessene Kontrast von etwa 5500:1 bestätigt dies nur. In der Praxis bedeutet das deutlich tieferes Schwarz und eine bessere Abgrenzung heller Elemente vom Hintergrund während der Abendvorführung. Man muss jedoch ehrlich den Mangel an lokalem Dimmen anmerken. Das Schwarz bleibt also nicht perfekt pechschwarz und kann in schwierigeren Szenen in sanfte, blaue Nuancen rutschen. Dies lässt sich jedoch auf einfache Weise minimieren, indem man sanftes Licht hinter dem Fernseher verwendet. Diese Maßnahme verbessert den subjektiven Eindruck der Schwarz-Tiefe und sorgt dafür, dass das Bild einfach besser aussieht.

Was die Schwarzwerte angeht, hat die Bravia 2 II leider nicht viel zu bieten. Sony hat hier ein IPS-Panel verbaut, also eine Lösung mit einem der niedrigsten nativen Kontrastverhältnisse unter allen LCD-Panels. In unseren Messungen lagen die Werte bei etwa 1100–1450:1, und das sieht man beim Anschauen deutlich. Zudem verfügt der Fernseher über kein Local-Dimming-System, sodass er nicht nur die Bildbereiche abdunkeln kann, die tatsächlich dunkel bleiben sollten. In der Praxis bedeutet das, dass Schwarz schon kurz nach dem Ausschalten des Lichts sehr schnell ins Graue oder Dunkelblaue kippt. In Szenen wie in Oblivion oder Sicario 2 bekommen wir statt eines tiefen Hintergrunds ein deutlich aufgehelltes Bild, das der Stimmung bei abendlichen Filmvorführungen stark schadet. Natürlich hat ein IPS-Panel den Vorteil besserer Blickwinkel, aber das ist in diesem Fall kaum ein Ausgleich. Wenn man einen Fernseher vor allem für abendliche Filmabende sucht, ist die Bravia 2 II einfach kein Modell, das wir empfehlen würden.

HDR effect quality

4.6/10

4/10

Supported formats
HDR10, Dolby Vision, HLG
HDR10, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 79.5%, Bt.2020: 57.9%
DCI P3: 79.0%, Bt.2020: 57.6%

Luminance measurements in HDR:

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

234 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

245 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

319 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

304 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

311 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

294 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

307 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

329 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

330 nit

Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) Brightness measurement

Result

325 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Sony BRAVIA 2 II (S25M2)

Hisense A6Q

Hisense A6Q lässt sich leider schwer empfehlen, um HDR-Inhalte zu betrachten. Das Hauptproblem bleibt die niedrige Helligkeit sowie die recht bescheidene Abdeckung einer breiten Farbpalette. Die gemessene Helligkeit von etwa 300 nits reicht einfach nicht aus, um HDR-Materialien beeindruckend aussehen zu lassen. In der Praxis ähnelt das Bild sehr oft dem normalen SDR-Bereich statt echtem HDR mit deutlichen Unterschieden in Helligkeit und Dynamik. Darüber hinaus präsentieren sich die Farben in solchen Materialien nicht so, wie sie sollten. Der Fernseher verwendet keine zusätzlichen Filter wie QLED oder PFS LED, und die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums von etwa 80% sorgt dafür, dass einige Farben einfach zu blass wirken. Infolgedessen verlieren einige Szenen in HDR-Materialien an Intensität und Spectacularität, weshalb es schwierig ist, von einem vollwertigen HDR-Erlebnis zu sprechen.

Sony Bravia 2 II ist kein besonders heller Fernseher, und leider ist das bei HDR sofort sichtbar. In unseren Messungen lag die Helligkeit bei etwa 300–330 cd/m², also deutlich zu niedrig, damit die hellsten Bildelemente wirklich eindrucksvoll wirken. In der Praxis unterscheidet sich HDR hier nicht so sehr vom normalen SDR. Helle Reflexe, Sonne oder Lampen sind zwar sichtbar, haben aber nicht die Intensität, die man von HDR-Material erwartet. Die Bravia 2 II ist daher bei normalen SDR-Inhalten deutlich besser aufgehoben, und gerade in diesem Einsatzbereich fällt ihre begrenzte Helligkeit am wenigsten auf.

Abdeckung des Farbraums

Die Sony Bravia 2 II kann auch farblich nicht überzeugen. Der Fernseher verwendet keinen zusätzlichen Gamut-erweiternden Filter wie etwa Quantum Dots, die von QLED-Fernsehern bekannt sind, oder eine PFS-Phosphorschicht. In unseren Messungen lag die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums bei etwa 78%, die des sehr weiten BT.2020 bei rund 57%. Das ist eindeutig zu wenig, um bei HDR-Inhalten von wirklich gesättigten Farben zu sprechen. Intensivere Rottöne, Grüntöne oder Türkisnuancen wirken einfach weniger beeindruckend als bei Fernsehern mit erweitertem Farbraum. Die Bravia 2 II fühlt sich daher im standardmäßigen Rec.709-Farbraum deutlich wohler, also dem Farbraum, der bei Filmen, Serien und dem SDR-Fernsehen verwendet wird.

Factory color reproduction

4.3/10

5.3/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Die Tests haben wir im besten verfügbaren Modus, nämlich Filmmaker, durchgeführt, jedoch – wie so oft – bedeutet dies nicht automatisch ein perfektes Bild direkt aus der Box. Im Fall des Hisense A6Q "verschluckte" dieser Modus bei alltäglichen SDR-Inhalten deutlich zu viel Blau. In der Praxis führte das zu einem Bild mit gelblich gefärbtem Weiß, besonders sichtbar auf großen, hellen Flächen. Dies ergibt sich nicht aus falschen Annahmen des Filmmaker-Modus selbst oder aus der Vision der Filmemacher, sondern aus den werkseitigen Einstellungen, die einer Korrektur bedürfen.
Zusätzlich betrachtet man die Sättigungseigenschaften sowie den Gammaverlauf in SDR und die EOTF in HDR-Inhalten, so sieht man eine leichte Tendenz zur Aufhellung der meisten Szenen. Das Bild erscheint dadurch oft heller, als es sein sollte, und verliert etwas an Natürlichkeit. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine professionelle Kalibrierung durchzuführen, um das richtige Farbenbalancieren und eine korrekturierte Helligkeitseigenschaft wiederherzustellen.

Die werkseitige Farbwiedergabe im Kino-Modus war wirklich nicht schlecht, zumindest bei normalen SDR-Inhalten. Die Bravia 2 II tendierte leicht dazu, Rot zu betonen, wodurch einige Farben etwas wärmer und stellenweise leicht rosafarben wirkten. Das war jedoch kein großer Fehler und beim normalen Anschauen wirkte das Bild weiterhin recht natürlich. Etwas mehr Auffälligkeiten gab es bei der Bildhelligkeit. Beim Verlauf der Gamma-Kurve sieht man, dass Sony den Referenzwert nicht exakt einhält. Die dunkelsten Partien werden leicht aufgehellt, während mit zunehmender Helligkeit die Gamma-Kurve allmählich ansteigt und ein größerer Teil des Bildes dunkler erscheint, als er sein sollte. Das ist allerdings kein so großer Unterschied, dass er beim täglichen Schauen stark stört. Insgesamt schneidet SDR ab Werk also ziemlich ordentlich ab.

In HDR sieht die Lage deutlich schlechter aus. Auf die eingeschränkte Farbpalette haben wir bereits hingewiesen, zusätzlich manipuliert die Bravia 2 II hier die Bildhelligkeit recht stark. Die EOTF-Kurve liegt über weite Bereiche unter dem Referenzwert, was bedeutet, dass der Fernseher die meisten mittleren und helleren Bildpartien dunkler darstellt, als es das Quellmaterial vorsieht. Erst ganz am Ende des Bereichs flacht die Kurve ab, weil das Panel an seine Leistungsgrenzen stößt. In Kombination mit einer Helligkeit von etwa 300 Nits ergibt das ein HDR, das nicht nur wenig Leuchtkraft bietet, sondern oft einfach zu dunkel wirkt.

Color reproduction after calibration

7.5/10

7/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Die Farben nach der Kalibrierung im Hisense A6Q sind zweifach zu bewerten, da alles von der Art der Inhalte abhängt. Bei SDR-Materialien ist der Effekt wirklich sehr gut. In alltäglichen Programmen, Serien und Filmen sind ernsthafte Farbprobleme kaum zu finden. Es gelang, das gelbe Gefärbt effektiv zu entfernen, und der Fernseher hörte auch auf, das gesamte Bild aufzuhellen. Dadurch zeigte der ColorChecker-Test Fehler unter dem Delta-Wert von 2, und das sind bereits hervorragende Ergebnisse, die von einer sehr hohen Bildqualität bei Standardinhalten sprechen. Leider sieht die Situation bei HDR-Materialien deutlich schlechter aus. Ja, es gelang, den Weißabgleich zu korrigieren und den Verlauf der EOTF-Kurve zu verbessern, jedoch bleiben die Einschränkungen des Panels unüberwindbar. Das Fehlen der Unterstützung für ein breites Farbspektrum führt dazu, dass der Fernseher immer noch ziemlich erhebliche Farbfehler erzeugt. Teile der Farben kann der Bildschirm einfach nicht anzeigen, weshalb sie weniger gesättigt erscheinen, als sie sollten. Schade, denn selbst ein einfacher PFS- oder QLED-Filter würde zu einem deutlich besseren Endresultat führen. Die Schlussfolgerung ist also einfach – für SDR-Inhalte eignet sich der A6Q nach der Kalibrierung wirklich sehr gut, während das Anschauen von HDR-Inhalten immer noch mit einer gewissen Distanz betrachtet werden sollte.

Die Kalibrierung hat der Bravia 2 II wirklich viel gebracht, besonders bei SDR-Material. Vor allem ist es uns gelungen, den Weißabgleich zu vereinheitlichen und die Gammakurve zu ordnen, die jetzt deutlich besser am Referenzwert liegt. Dadurch hat das Bild nicht mehr die frühere rosafarbene Dominante, und die Helligkeit der einzelnen Bereiche ist deutlich besser abgestuft. Das zeigt sich auch bei den Farbfehlern, die nach der Kalibrierung auf ein wirklich niedriges Niveau gesunken sind (mit leichten Problemen bei den am stärksten gesättigten Rottönen).

Teilweise ist es uns auch gelungen, die Bravia 2 II im HDR etwas zu zähmen, besonders was die Art betrifft, wie der Fernseher die Bildhelligkeit steuert. Es gibt jedoch eine Sache, die sich durch keine Kalibrierung ändern lässt, nämlich die Möglichkeiten des Panels selbst. Der enge Farbraum sorgt dafür, dass der Fernseher physikalisch nicht in der Lage ist, die am stärksten gesättigten Farben, die in HDR-Material vorhanden sind, darzustellen. Hinzu kommt der niedrige Kontrast des IPS-Panels, durch den dunklere Szenen von einem grauen Schimmer überlagert werden und die Farben dadurch einen Teil ihrer Tiefe verlieren. Wir können also verbessern, wie die Bravia 2 II ihre Möglichkeiten nutzt, aber die Beschränkungen des Panels können wir leider nicht überwinden.

Smoothness of tonal transitions

7.6/10

8/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Die Situation mit den tonal Übergängen im Hisense A6Q ist ziemlich untypisch. Klassische, farbige Gradienten schneiden wirklich gut ab und bei der täglichen Nutzung ist es schwer, klare Probleme bei ihnen zu finden. Viel größere Schwierigkeiten treten erst in anspruchsvolleren Szenen mit vielen Graustufen und bewegten Elementen auf. Ein gutes Beispiel dafür ist der Film „Der Revenant“. In dem Moment, in dem der Schauspieler über eine dunkle Lichtung läuft, entsteht um seine Silhouette herum eine sehr unschöne Treppenbildung, die einer grauen, hässlichen Aura ähnelt und die tonal Übergänge deutlich schneidet. Dieser Effekt sieht unnatürlich aus und kann die Aufmerksamkeit des Zuschauers effektiv ablenken, wodurch der Eindruck der Szene gestört wird.

Die Flüssigkeit der Tonwertübergänge bei der Bravii 2 II fällt ganz ordentlich aus, wobei viel von der jeweiligen Szene abhängt. In hellen Bildbereichen sind die Abstufungen gleichmäßig und größere Probleme sind kaum zu erkennen. In sehr dunklen Aufnahmen sieht das schlechter aus. Bei Szenen mit vielen dunklen Tönen waren deutliche Streifen zwischen den einzelnen Abstufungen zu sehen. Das ist also kein perfektes Niveau, aber bei den meisten Alltagsinhalten sollte das Problem nicht besonders auffallen.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

5/10

6/10

Image without overscan on the SD signal
OK
OK
Smooth transition function
No
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Upscaling bei ChooseTV A6Q funktioniert wirklich anständig für einen Fernseher in dieser Preisklasse. Materialien mit niedrigerer Auflösung werden korrekt auf eine höhere Auflösung „hochgezogen“, und das Bild bleibt lesbar, ohne künstliches Schärfen der Kanten oder das für billige Modelle typische „Oversharpening“. Leider sieht die digitale Verarbeitung deutlich schlechter aus. In der Praxis ist es schwer, hier von einer fortgeschrittenen Glättung von Artefakten oder der Maskierung problematischer tonal Übergänge zu sprechen. Bei stark komprimierten Filmen – insbesondere denen von YouTube – hat der Fernseher praktisch Schwierigkeiten mit der Reduzierung von Kompressionsblöcken und unerwünschten Treppeneffekten, wodurch die Mängel des Materials deutlich sichtbar sind. A6Q skaliert das Bild gut, aber was die digitale Verarbeitung betrifft, lässt es den Benutzer allein mit der Qualität der Quelle.

Das Upscaling in der Bravia 2 II fällt ziemlich gut aus und in dieser Hinsicht hält der Fernseher das Niveau, an das uns Sony gewöhnt hat. Inhalte mit niedrigerer Auflösung werden sinnvoll auf 4K hochskaliert, dabei wird das Bild leicht geglättet, ohne die Kanten übermäßig zu schärfen. Schwächer sieht es bei der Aufbereitung von Material mit sichtbarer Kompression aus. Dafür ist die Funktion „Digitale Rauschreduzierung“ verantwortlich, die in der Einstellung „Hoch“ tatsächlich einige unschöne tonale Übergänge glätten kann. Das Problem ist, dass sie das ziemlich aggressiv macht und zusammen mit den Unzulänglichkeiten auch viele feine Details entfernt, etwa das natürliche Filmkorn. Außerdem sinkt ihre Wirksamkeit deutlich, sobald mehr Bewegung auf dem Bildschirm ist, und die Verbesserung fällt dann nur noch gering aus. Deshalb haben wir diese Funktion im Alltag eher nicht verwendet.

Blur and motion smoothness

4.3/10

5/10

Maximum refresh rate of the panel
60Hz
60Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
No
No
BFI function 60Hz
No
Yes, 120Hz (double contours)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
-%
25%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Blur (1080p@120Hz):

Blur ():

Die Bewegungsflüssigkeit des Hisense A6Q ist… nun ja — ziemlich durchschnittlich. Es handelt sich um einen Fernseher mit nativer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz in 4K, weshalb die Bewegung von Objekten auf dem Bildschirm nicht immer ideal flüssig aussieht. In dynamischen Szenen in Filmen oder im Sport sieht man, dass dies nicht die Stärke dieses Modells ist. Bei Inhalten in 1080p nach Anschluss einer Konsole oder eines Computers sieht die Situation deutlich besser aus, da das A6Q dann sogar mit 120 Hz arbeiten kann. Das ist ein großer Vorteil, besonders für Gamer. Trotzdem bleibt die Schärfe der Bewegung weiterhin zu wünschen übrig, das Nachziehen ist deutlich, und die Reaktionszeit des Panels zeigt, dass es nicht zu den Stärken dieses Fernsehers gehört.

Das Bravia 2 II verwendet ein 60 Hz Panel und kommt mit Bewegungen recht gut zurecht. Man sollte jedoch bedenken, dass es sich um ein Einstiegspanel handelt, und besonders bei Sport sind seine Einschränkungen deutlich sichtbar. Der Fernseher kann Material mit 50/60 Bildern pro Sekunde nicht auf eine höhere Bildwiederholfrequenz interpolieren, sodass er die Schärfe schnell bewegter Objekte nicht zusätzlich verbessern kann. Für Filme und Serien gibt es hingegen einen klassischen Bewegungsinterpolator, mit dem sich das für 24 Bilder pro Sekunde typische Ruckeln verringern lässt.

Console compatibility and gaming features

6.3/10

3.3/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    No
  • VRR range
    48 - 60Hz
    No
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    No
  • Correct implementation of HGIG
    No
    No
  • 1080p@120Hz
    Yes
    No
  • 1440p@120Hz
    No
    No
  • 4K@120Hz
    No
    No
  • Game bar
    Yes
    Yes

Wie bei einem so günstigen Fernseher kann der Hisense A6Q wirklich überraschen, was er den Spielern bietet. In 4K läuft er nur bei 60 Hz, aber wenn das Spiel in den Leistungsmodus wechselt und auf 1080p runtergeht, kann das Panel sogar mit 120 Hz arbeiten. In dieser Preisklasse ist das ein großer Pluspunkt, denn die meisten Titel auf Konsolen erreichen ohnehin kein stabiles 4K bei 120 Bildern. In der Praxis spielen wir tatsächlich in 1080p, und hier bietet der A6Q bereits sehr angenehme Spielerlebnisse. Dazu kommen einige Funktionen, die man normalerweise bei teureren Modellen findet: ALLM, VRR und Dolby Vision Gaming für die Xbox Series X/S. Alles wurde an einem Ort im einfachen und bequemen Game Bar zusammengefasst, sodass man sich nicht durch das gesamte Menü wühlen muss. Für so ein günstiges Gerät ist es wirklich ein solides Set für Spieler — vielleicht nicht für die anspruchsvollsten, aber für Gelegenheitszocker auf jeden Fall genau richtig.

Der Bravia 2 II ist kein Fernseher, der sich besonders gut zum Spielen eignet. Die Funktionsliste zeigt das ziemlich schnell. Man erhält im Grunde nur den automatischen Low-Latency-Modus ALLM sowie eine einfache Game Bar, mit der man grundlegende Informationen zum Signal einsehen und einige Einstellungen ändern kann. Damit enden jedoch die Vorzüge. Der Fernseher unterstützt weder VRR noch 120 Hz (nicht einmal in niedrigeren Auflösungen) und hat außerdem Probleme mit der korrekten Implementierung des HDR-Formats HGIG. Zum gelegentlichen Spielen an der Konsole eignet er sich natürlich, und dank des geringen Input-Lags bleibt die Steuerung reaktionsschnell, aber wer hauptsächlich einen Fernseher für Spiele sucht, für den ist der Bravia 2 II schlicht eine stark eingeschränkte Wahl.

Input lag

9.7/10

10/10

SDR

1080p60
14 ms
12 ms
1080p120
21 ms
2160p60
14 ms
12 ms
2160p120

HDR

2160p60
14 ms
11 ms
2160p120
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
15 ms
2160p120 DV

Der Input-Lag beim Hisense A6Q ist wirklich sehr gut. Die Verzögerung liegt unter 15 ms, was für ein so preisgünstiges Modell eine hervorragende Leistung ist. Dadurch bleibt die Steuerung schnell, präzise und vollständig reaktionsschnell. Das Spielen auf diesem Fernseher macht einfach Spaß, ohne die nervige Verzögerung zwischen der Bewegung des Pads und der Reaktion auf dem Bildschirm. Für so ein billiges Gerät — ein riesiges Plus.

Hier schneidet die Bravia 2 II deutlich besser ab. Der Input-Lag beträgt nur etwa 11 ms, also ist er so gering, dass Verzögerungen beim Spielen praktisch nicht spürbar sind. Selbst trotz des überschaubaren Angebots an Gaming-Funktionen eignet sich der Fernseher für normales Spielen an der Konsole ohne größere Probleme.

Compatibility with PC

5.6/10

6/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Very Good
Readability of dark text and shapes
Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
14ms
11ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
RGB
Max refresh rate
60Hz
60Hz
G-Sync
No
No

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Für die Arbeit mit dem Hisense A6Q eignet sich erstaunlich gut. Die Schriftarten sind klar, die Konturen verschwommen nicht, die Augen ermüden nicht — man kann ruhig damit arbeiten, im Internet surfen oder sogar länger in Word oder Excel arbeiten. Hier ist es wirklich schwer, etwas auszusetzen. Was das Spielen von PC betrifft, sieht die Situation genau so aus, wie wir es zuvor bei den Konsolen beschrieben haben: Es ist kein Bildschirm für die anspruchsvollsten Spieler. Dazu kommt noch ein weiterer Nachteil: A6Q unterstützt keine G-Sync-Synchronisation, sodass mit NVIDA-Karten die Frames nicht synchronisiert werden. Man kann spielen, aber empfindliche Personen könnten das Ruckeln bemerken.

Die Bravia 2 II eignet sich sehr gut als Computerbildschirm, zumindest wenn man sie als Arbeitsmonitor betrachtet. Dank des IPS-Panels und einer korrekten 4:4:4-Chroma-Reproduktion sind Schriften unabhängig von Größe, Form oder Farbe scharf und gut lesbar. Das ist besonders für diejenigen eine gute Nachricht, die überlegen, das kleinere Modell zu kaufen und es statt eines klassischen Monitors auf dem Schreibtisch zu platzieren. Beim Spielen sieht es hingegen deutlich schlechter aus. Der Fernseher bietet weder 120 Hz noch VRR oder andere Funktionen, die für anspruchsvollere PC-Spieler interessant sein könnten. Für Büroarbeit oder das Anschauen von Inhalten vom Computer ist er also sehr gut geeignet, als Gaming-Bildschirm hat er jedoch einige Einschränkungen.

Viewing angles

3.1/10

6.5/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
70%
62%

Die Blickwinkel des Hisense A6Q sind genau so, wie man es von einem VA-Panel erwarten würde, also eher schwach. Es reicht aus, ein wenig zur Seite zu rutschen, damit die Schwarztöne anfangen zu erhellen und die Farben an Sättigung verlieren. Leider ist das einfach der Preis, den man für hohen nativen Kontrast in solchen Panels zahlt. Von der Front sieht das Bild sehr gut aus, von der Seite hingegen deutlich schlechter. Wenn du also planst, hauptsächlich zentral von der Couch aus zu schauen — wird es kein Problem geben. Bei einer größeren Anzahl von Zuschauern, die seitlich sitzen, wird der Kompromiss sichtbar.

Blickwinkel sind wiederum eine der Stärken der Bravia 2 II. Dank des eingesetzten IPS-Panels behält das Bild recht lange korrekte Farben und Helligkeit, selbst wenn man nicht perfekt direkt vor dem Fernseher sitzt. In dieser Kategorie gewinnt Sony damit also etwas Boden zurück, den es zuvor bei Schwarz und Kontrast verloren hatte. Dadurch eignet sich die Bravia 2 II besser für ein größeres Wohnzimmer oder für einen Raum, in dem einige Personen den Fernseher von der Seite betrachten. Besonders, wenn er hauptsächlich für das tägliche Fernsehen genutzt werden soll.

Daytime performance

5/10

4.8/10

Panel finish
Satin
Satin
Reflection suppression
Decent
Decent
Black levels during daytime
Good
Good

Panel brightness

Sony BRAVIA 2 II (S25M2): 319 cd/m2

Hisense A6Q: 341 cd/m2

Durch die satiniert Oberfläche des A6Q-Bildschirms kommt er recht gut mit der Reduzierung von Reflexionen zurecht. Unter typischen Tagesbedingungen kann man bequem fernsehen, ohne mit Reflexionen kämpfen zu müssen. Man muss jedoch bedenken, dass dies kein Bildschirm für sehr helle Wohnzimmer ist. Eine Helligkeit von etwa 350 Nits kann einfach zu niedrig sein, um sich gegen starkes Sonnenlicht durchzusetzen. In einem gut beleuchteten Raum kann das Bild verblasst wirken, und der Kontrast wird deutlich schwächer sein als am Abend. Für mäßig helle Zimmer - ca. Für stark beleuchtete - eher nicht.

Tagsüber schlägt sich die Bravia 2 II eher durchschnittlich. Eine Helligkeit von rund 320 Nits bietet kaum Reserven, ist in einem typischen, mäßig hellen Wohnzimmer aber noch ausreichend, damit das Bild gut ablesbar bleibt. Die matte Bildschirmoberfläche reduziert Reflexionen recht wirkungsvoll, kann sie jedoch nicht völlig unterdrücken. Bei starkem, direkt auf den Bildschirm fallendem Licht reicht die Helligkeit schlichtweg nicht aus, um die Reflexionen effektiv zu überstrahlen. Zum normalen Tagessehen ist sie also in Ordnung, in einem sehr hellen Raum mit vielen Fenstern werden die Einschränkungen dieses Modells jedoch deutlich spürbar.

Panel details

Backlight Type
White LED
White LED
Software version during testing
V0004.09.01W.P0617
6120800301
Image processor
mt5896 2,5gb RAM

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

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Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV Panel details

Hisense A6Q

Sony BRAVIA 2 II (S25M2)

TV features

7.8/10

6.6/10

  • System
    VIDAA
    Google TV
  • System performance
    Good
    Decent
  • HDMI inputs
    3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
    4 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
  • Other inputs
    RCA (Chinch)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    No
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    No

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    No
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Hisense A6Q TV features
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Review Hisense A6Q TV features
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Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV features
Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV features
Review Sony BRAVIA 2 II (S25M2) TV features
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    Yes
  • Font size adjustment
    Yes
    No
  • Audio description
    Yes
    Yes

Das Vidaa-System im Hisense A6Q funktioniert wirklich effizient und schnell. Das Menü reagiert ohne spürbare Verzögerungen, die Anwendungen starten flüssig, und die tägliche Nutzung des Fernsehers frustriert nicht. Wir haben Zugriff auf die wichtigsten VOD-Anwendungen wie Netflix, YouTube oder Prime Video, sodass es für die Grundnutzung an nichts fehlt. Das Ganze ist einfach, übersichtlich und sogar weniger technikaffine Personen finden sich schnell darin zurecht. Interessanterweise unterstützt der A6Q trotz der nach wie vor geringeren Popularität von Vidaa bei uns die meisten wichtigen Funktionen. AirPlay funktioniert hier, es gibt Screen Mirroring und sogar die Sprachsuche auf Polnisch. Dank dessen fühlt man trotz der „Frische“ des Systems auf unserem Markt praktisch keine größeren funktionalen Mängel, und der Fernseher kann sehr bequem im Alltag genutzt werden. Es ist jedoch wichtig, die Liste der verfügbaren Anwendungen auf dem Vidaa-System im Auge zu behalten. Es ist kein offenes System wie GoogleTV, daher finden wir hier nicht tausende von Anwendungen wie in konkurrierenden Lösungen.

Google TV

Die Bravia 2 II läuft mit Google TV, und das ist definitiv eine der Stärken dieses Modells. Vor allem erhält man eine riesige Auswahl an Apps, sodass der Zugang zu den gängigen Streamingdiensten problemlos möglich ist. Es gibt außerdem Chromecast und AirPlay, mit denen sich Inhalte einfach vom Telefon oder anderen Geräten übertragen lassen. Auch die Sprachsuche mit dem Google Assistant/Gemini funktioniert sehr gut, sogar auf Polnisch. Das System gehört zwar nicht zu den schnellsten Versionen von Google TV, die wir bisher erlebt haben, und manchmal muss man kurz auf die Reaktion warten, aber insgesamt arbeitet es ordentlich. Bei den Möglichkeiten gibt es daher kaum Anlass zur Kritik, besonders für einen der günstigsten Sony-Fernseher.

Fernsehfunktionen

Was die klassischen TV-Funktionen betrifft, fällt die Bravia 2 II eher schlicht aus. So findet man hier etwa keine Aufnahmefunktion per USB und auch keine anderen umfangreicheren Zusatzfunktionen, in dieser Hinsicht ist sie also eher „grundlegend“. Positiv zu vermerken ist hingegen die Anwesenheit von zwei Fernbedienungen. Eine ist modern und schlicht, hauptsächlich zur Bedienung des Smart-TV gedacht, die andere ist eine klassische Fernbedienung mit mehr Tasten, die für Nutzer, die häufig normales Fernsehen schauen, bequemer sein kann. Die kleinere funktioniert per Funk, man muss also nicht direkt auf den Bildschirm zielen, was im Alltag einfach praktisch ist.

Apps

7.7/10

9.6/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
OK
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
OK
Kodi
No
Apple_music
OK
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
OK
Steam Link

Playing files from USB

8.3/10

9.4/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
Yes
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
Yes
WebP
Yes
Yes
TIFF
Yes
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
No
Yes
12 Mpix
No
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
Yes
24 Mpix
No
Yes
28 Mpix
No
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der integrierte Mediaplayer im Hisense A6Q funktioniert wirklich ganz gut. Er verarbeitet ohne größere Probleme die meisten Video-, Audio- und Bilddateien, sodass man zum schnellen Abspielen eines Films von einem USB-Stick oder zum Ansehen von Fotos problemlos darauf zugreifen kann. Man muss nicht sofort externe Anwendungen installieren, um diese Funktion normal nutzen zu können. Der einzige seltsame Nachteil tritt bei Bildern auf — wenn sie in bestimmten, weniger gängigen Auflösungen aufgenommen wurden, kann der Fernseher sie einfach nicht anzeigen. Das ist ein recht seltsames Verhalten, deshalb sollte man das im Hinterkopf behalten, besonders wenn jemand plant, Fotos anzusehen, die mit einer Kamera gemacht wurden, die bestimmte Auflösungen unterstützt.

Der eingebaute Mediaplayer schlägt sich wirklich sehr gut. Die Bravia 2 II öffnet beinahe alles, was man ihr vorsetzt: von gängigen Videodateien über Untertitel bis hin zu Fotos und Musik. Wichtig ist, dass sie auch mit anspruchsvolleren 4K-Inhalten in HEVC oder AV1 keine Probleme hat. Natürlich gibt es einige einzelne Formate, die der Fernseher nicht unterstützt, etwa VVC oder einige weniger verbreitete Audio- und Grafikdateien. Das sind eher Dinge, die wohl nur wenige direkt auf dem Fernseher abzuspielen versuchen werden.

Sound

6/10

6.1/10

  • Maximum volume
    86dB
    92dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    Yes
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    Yes

Was den Sound betrifft, werden wir niemanden belügen: Hisense A6Q spielt in Bezug auf die Qualität nicht herausragend. Der Klang ist eher einfach und ohne größere Highlights, aber eines muss man ihm zugestehen: Er kann wirklich laut sein. Dazu sind die Mitteltonbereiche ganz passabel, sodass die Dialoge klar und deutlich sind. In der Praxis wird dieser Fernseher als einfacher Bildschirm für klassisches Fernsehen sehr gut funktionieren, besonders für Senioren, die Lautstärke und deutliche Sprache mehr schätzen als räumliche Effekte oder tiefen Bass. Eine schöne Ergänzung ist auch die Lizenz für DTS, auf die Hisense trotz des niedrigen Preises des Fernsehers nicht gespart hat. Dadurch müssen Personen, die ein Heimkino oder einen DVD/Blu-ray-Player anschließen, sich keine Sorgen machen, dass es an Unterstützung für räumlichen Sound mangelt. Man muss jedoch klar sagen, dass „räumlicher Sound“ in der Ausführung des Fernsehers hier hauptsächlich aus rechtlichen Gründen existiert — den echten Effekt erzielt man erst mit externem Audio-Equipment.

Der Ton der Bravia 2 II ist für einen Einstiegsfernseher einfach in Ordnung. Für normales Fernsehen, etwa Nachrichten, reicht er völlig aus, doch wie so oft bei dieser Bauart fehlt vor allem der Bass. Das hört man schnell bei Musik und noch deutlicher bei Actionfilmen, wo Explosionen oder andere kräftigere Effekte kaum Wucht haben. Positiv hervorzuheben ist dagegen Sonys Unterstützung von Audioformaten. Bei Anschluss einer Soundbar oder einer Heimkinoanlage gibt der Fernseher über eARC problemlos die wichtigsten Formate weiter, darunter Dolby Atmos, Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio und DTS:X. Besonders erfreulich ist die Unterstützung von DTS, die man bei Konkurrenzgeräten nicht immer als selbstverständlich ansehen kann, selbst bei den teuersten.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

86dBC (Max)

75dBC

92dBC (Max)

75dBC

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