Hisense A6Q vs Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED)

Direct comparison

S99H / S95H

Info

Available screen sizes: 43”50”55”65”75”85”

Available screen sizes: 55”65”77”83”

Panel type: LCD VA

Resolution: 3840x2160

System: VIDAA

Model year: 2025

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Panel type: QD-OLED

Resolution: 3840x2160

System: Tizen

Model year: 2026

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Overall rating

6.0

9.0

  • Movies and series in UHD quality

    5.9

    9.7

  • Classic TV, YouTube

    5.8

    9.5

  • Sports broadcasts (TV and apps)

    5.0

    9.0

  • Gaming on console

    6.9

    9.9

  • TV as a computer monitor

    5.6

    8.8

  • Watching in bright light

    5.0

    8.0

  • Utility functions

    7.8

    7.8

  • Apps

    7.7

    9.3

  • Sound quality

    6.0

    8.7

Advantages

  • Hoher nativer Kontrast dank VA-Panel

  • Unterstützung von Dolby Vision

  • Sehr niedrige Eingangsverzögerung

  • 120 Hz in 1080p bei Konsole oder PC

  • Unterstützung von VRR, ALLM für Konsolen

  • Schnelles und reibungslos funktionierendes Vidaa-System

  • AirPlay, Screen Mirroring und sprachgesteuerte Suche auf Polnisch

  • Unterstützung des Audioformats DTS

  • Niedriger Preis

  • Perfektes OLED-Schwarz

  • Referenzbildqualität bei HDR (nach Kalibrierung)

  • Sehr hohe Helligkeit (über 2800 Nit in HDR!)

  • Hervorragend gesättigte QD-OLED-Farben

  • Exzellente Reflexionsdämpfung (matte Beschichtung)

  • Sehr gute Bewegungsdarstellung (kein Ghosting, Bildwiederholrate bis 165 Hz)

  • Ideal für Gamer (4× HDMI 2.1, geringer Input-Lag, Game Motion Plus)

  • Schnelles Tizen-System mit 7 Jahren Unterstützung

  • Hervorragende Blickwinkel

  • Hohe Verarbeitungsqualität

Disadvantages

No like
  • Schwacher HDR-Effekt durch niedrige Helligkeit

  • Schwache Farbabdeckung (kein QLED-Filter, PFS)

  • Durchschnittliche Bewegungsflüssigkeit und sichtliches Nachziehen - 4K@60Hz-Matrix

  • Schwache Blickwinkel (typisch für VA-Matrix)

  • Keine Wandhalterung und kein One Connect im Lieferumfang

  • Schwarz zeigt bei starkem Licht einen kirschfarbenen Stich (typisch für QD-OLED-Panels)

  • Kein DTS:X (für Blu-ray-Fans)

  • Ungewöhnliches Design 😉

Our verdict

Hisense A6Q zeigt von Anfang an, dass sein Hauptvorteil ist: A. Preis, B. Einfachheit und C. Vorhersehbarkeit im täglichen Gebrauch. Es ist ein Fernseher, der einfach seinen Job macht – du schaltest ihn ein, wählst eine Anwendung, siehst zu oder spielst und nichts steht im Weg. Gutes Schwarz, schnelle Reaktion auf Bewegungen auf dem Pad, ein gut funktionierendes System und ein vollständiges Set grundlegender Funktionen sorgen dafür, dass man ihn im Alltag bequem und ohne Frustration nutzt. Dazu kommt ein lauter, klarer Klang und einige nette Extras, die bei diesem Preis keineswegs selbstverständlich sind. Andererseits erinnert A6Q recht schnell daran, dass es sich dennoch um ein Gerät aus dem Budget-Segment handelt. HDR sieht hier eher aus wie ein aufgehelltes SDR als wie ein echter Kinoeffekt, die Bewegungsflüssigkeit ist hier ziemlich durchschnittlich, und das Bild verliert an Qualität beim Sehen aus einem Winkel aufgrund der Verwendung eines VA-Displays. Dies ist kein Fernseher, der für anspruchsvolle Vorführungen im dunklen Wohnzimmer oder für Spieler gedacht ist, die auf perfektes Bild hoffen. Diese Kompromisse sind deutlich, aber auch vollständig verständlich bei diesem Preis. Letztendlich findet sich der Hisense A6Q am besten als günstiger Fernseher für normales Fernsehen, Streaming und gelegentliches Spielen. Er versucht nicht, ein Premium-Gerät zu sein, und das ist gut, denn so enttäuscht er nicht mit unerfüllbaren Versprechen. Wenn jemand einfach nur einen preiswerten Bildschirm sucht, der reibungslos funktioniert, keine Probleme macht und ab und zu die Konsole zum Laufen bringt, wird A6Q seinen Zweck erfüllen. Man muss nur daran denken, dass in diesem Segment jede Wahl Kompromisse bedeutet und A6Q hier keine Ausnahme ist.

Samsung S99H ist wahrscheinlich der beste OLED-Fernseher, den wir bisher getestet haben, und auf jeden Fall der beste OLED von Samsung seit vielen Jahren. In puncto Bildqualität ist es wirklich schwer, hier einen Schwachpunkt zu finden. Schwarz ist perfekt, wie es für ein organisches Panel typisch ist, und der HDR-Eindruck begeistert durch Helligkeit und Farbsättigung. Durch den Einsatz eines QD-OLED-Panels entsteht ein Bild, das in vielen Szenen fast referenzwürdig wirkt. Eigentlich erfüllt hier jeder Parameter, der mit der Anzeigequalität zu tun hat, hervorragend. Es ist auch schwer zu leugnen, dass der S99H einfach ein Gerät ist, das im Alltag sehr viel Freude bereitet. Tizen läuft schnell, hat Zugriff auf alle wichtigen Apps und erhält 7 Jahre Update-Support. Dazu kommen geniale Funktionen für Spieler, die zu einer der höchsten Bewertungen in dieser Kategorie auf unserem Portal geführt haben. Der S99H eignet sich also praktisch unter allen Bedingungen, egal ob wir abends Filme schauen, normalen Fernsehempfang im hellen Wohnzimmer verfolgen oder mehrere Stunden an der Konsole verbringen.

Ist das also der perfekte Fernseher? Nicht ganz. Am meisten Kontroversen löst natürlich das Design aus. Das einzigartige Aussehen mit breitem Rahmen sorgt dafür, dass man diesen Fernseher entweder sofort liebt oder ihn komplett ablehnt, und das ist eine rein subjektive Angelegenheit. Die Ausstattung lässt sich hingegen beurteilen, und hier hat Samsung unserer Meinung nach ein wenig zurückbehalten. In einem Modell, das in erster Linie für die Wandmontage konzipiert wurde, fehlen eine dedizierte Halterung und das One Connect-Modul. Zwar bietet Samsung die drahtlose Variante, also Wireless One Connect, als Zubehör an, aber bei einem Produkt dieser Preisklasse sollten diese beiden Elemente unserer Ansicht nach im Lieferumfang enthalten sein.

Das sind jedoch keine Mängel, die dieses Modell disqualifizieren sollten. Der Samsung S99H überzeugt vor allem durch das Bild, und dieses ist einfach phänomenal. Wenn uns sein Aussehen zusagt und wir den bestmöglichen Fernseher suchen, ist es heute schwer, eine bessere Wahl zu finden. Zurzeit ist der Samsung S99H der stärkste Anwärter auf den Titel des besten Fernsehers des Jahres 2026.

TV appearance

HDMI inputs
3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 (48Gbps)
Other inputs
RCA (Chinch)
Outputs
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
Network Interfaces
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
Build quality
Average
Super Premium
Stand type
Legs
Legs
Bezel color
Graphite
Silver
Stand
Fixed
Fixed
Flat design
No
Yes
Accessories
Stand
Stand

Contrast and black detail

5.8/10

10/10

Local dimming function: No

Contrast:

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,150:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,550:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,300:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

5,800:1

Review Hisense A6Q Contrast and black detail

Result

3,750:1

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Contrast and black detail

Result

:1

Halo effect and black detail visibility:

Check the visibility of bright lights on a dark background. Mini-LEDs often struggle with this. The photo does not compare black levels – that’s what the video below is for.

The video accurately shows differences in contrast and black levels between TVs, as well as potential issues: halo around bright objects or Mini-LED zone operation visible as brightness jumps.

Hisense A6Q schne wirklich respektabel ab, wenn es um Schwarz und Kontrast geht, und das dank des VA-Panels. Bereits der Typ des Panels bietet einen klaren Vorteil gegenüber den meisten Budgetmodellen mit IPS-Panels, und der gemessene Kontrast von etwa 5500:1 bestätigt dies nur. In der Praxis bedeutet das deutlich tieferes Schwarz und eine bessere Abgrenzung heller Elemente vom Hintergrund während der Abendvorführung. Man muss jedoch ehrlich den Mangel an lokalem Dimmen anmerken. Das Schwarz bleibt also nicht perfekt pechschwarz und kann in schwierigeren Szenen in sanfte, blaue Nuancen rutschen. Dies lässt sich jedoch auf einfache Weise minimieren, indem man sanftes Licht hinter dem Fernseher verwendet. Diese Maßnahme verbessert den subjektiven Eindruck der Schwarz-Tiefe und sorgt dafür, dass das Bild einfach besser aussieht.

Wie es sich für einen OLED-Fernseher gehört, bietet der Samsung S99H perfektes Schwarz und praktisch unendlichen Kontrast. Jeder Pixel kann unabhängig ausgeschaltet werden, deshalb verursachen helle Bereiche keine Leuchthöfe und Schwarz bleibt auch in den anspruchsvollsten Szenen wirklich schwarz. Das Bild wirkt dadurch sehr plastisch und sieht sowohl in Filmen und Serien als auch in Spielen großartig aus. Im Vergleich zu Mini-LED-LCD-Fernsehern zeigt sich der Vorsprung besonders bei dunklen Aufnahmen mit kleinen, hellen Details. Schriftzüge, Sterne, Scheinwerfer oder kleine Lichtquellen behalten ihre volle Klarheit und verschmelzen nicht mit dem Hintergrund. Es gibt auch nicht den für zonenbasierte Hintergrundbeleuchtung typischen Leuchthof-Effekt, noch das Abdunkeln heller Elemente nur, um tiefes Schwarz zu erhalten. Wichtig ist, dass es in dieser Hinsicht kaum eine Rolle spielt, ob es sich um die QD-OLED- oder die Tandem WOLED-Variante handelt. In beiden Fällen kann man auf dieselben grundlegenden Vorteile der organischen Technologie zählen, also die perfekte Kontrolle jedes Pixels und einen hervorragenden Kontrast unabhängig von der jeweiligen Szene.

HDR effect quality

4.6/10

9.4/10

Supported formats
HDR10, Dolby Vision, HLG
HDR10, HDR10+, HLG
Color gamut coverage
DCI P3: 79.5%, Bt.2020: 57.9%
DCI P3: 99.9%, Bt.2020: 89.0%

Luminance measurements in HDR:

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

234 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

245 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

319 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

304 nit

Review Hisense A6Q Brightness measurement

Result

311 nit

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2837 nit

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2795 nit

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2592 nit

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2811 nit

Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) Brightness measurement

Result

2271 nit

Scene from the movie “Pan” (about 2800 nits)

Scene from the movie “Billy Lynn” (about 1100 nits)

The photos show two HDR10 movies. 'Pan' is one of the brightest productions ever made, while 'Billy Lynn' (soldier) has brightness typical of streaming (Netflix, Prime, HBO MAX). Notice the intensity of effects and detail in whites.

Static HDR10

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

Dynamic: Dolby Vision

Dynamic: HDR10+

The photos present the visibility of white details in various HDR formats. They do not show brightness differences between TVs (these can be compared in the previous gallery).

HDR luminance chart:

Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED)

Hisense A6Q

Hisense A6Q lässt sich leider schwer empfehlen, um HDR-Inhalte zu betrachten. Das Hauptproblem bleibt die niedrige Helligkeit sowie die recht bescheidene Abdeckung einer breiten Farbpalette. Die gemessene Helligkeit von etwa 300 nits reicht einfach nicht aus, um HDR-Materialien beeindruckend aussehen zu lassen. In der Praxis ähnelt das Bild sehr oft dem normalen SDR-Bereich statt echtem HDR mit deutlichen Unterschieden in Helligkeit und Dynamik. Darüber hinaus präsentieren sich die Farben in solchen Materialien nicht so, wie sie sollten. Der Fernseher verwendet keine zusätzlichen Filter wie QLED oder PFS LED, und die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums von etwa 80% sorgt dafür, dass einige Farben einfach zu blass wirken. Infolgedessen verlieren einige Szenen in HDR-Materialien an Intensität und Spectacularität, weshalb es schwierig ist, von einem vollwertigen HDR-Erlebnis zu sprechen.

Wenn es um die reine Helligkeit geht, ist das S99H ein astronomisch heller Fernseher. Seine Spitzenhelligkeit in Filmszenen kann über 2800 Nits hinausgehen! Unabhängig von der gezeigten Szene kann man mit eindrucksvollen HDR-Effekten rechnen, die geradezu blenden — und genau das erwarten wir von einem Spitzenbildschirm. Typisch für ein OLED-Panel ist, dass es bei sehr hellen Vollbildaufnahmen nicht die gleiche extrem hohe Helligkeit halten kann wie bei kleinen Lichtpunkten, aber die Ergebnisse sind dennoch hervorragend. In einer hellen Szene aus dem Film The Meg überschritt die Sonne immer noch 2200 Nits. Das bedeutet, dass das S99H eine höhere Helligkeit halten konnte als die meisten Mini-LED-Bildschirme auf dem Markt. In puncto Helligkeit ist das S99H derzeit der beste OLED-Fernseher, den wir getestet haben.

Abdeckung des Farbraums

Das S99H kommt auch bei den Farben hervorragend zurecht, was dem verwendeten QD-OLED-Panel direkt zu verdanken ist. Unabhängig vom Testszenario — ob synthetische Testbilder oder Messungen mit Filmmaterial im Hintergrund — blieben die Ergebnisse auf sehr hohem Niveau. Das S99H deckt mühelos nahezu 100 % des DCI-P3-Farbraums ab und erreicht im anspruchsvolleren BT.2020 fast 90 %. Das ist absolute Spitzenklasse auf dem Markt. Diese Werte entsprechen dem, was wir bei neuen SQD-Mini-LED-Panels gesehen haben, und übertreffen in realen Filmszenen sogar RGB-Mini-LED-Displays.

Factory color reproduction

4.3/10

7.5/10

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

This gallery shows how colors change after professional TV calibration. If you notice the difference, we recommend ordering this service at SkalibrujTV.com.

Factory Mode

After calibration

Die Tests haben wir im besten verfügbaren Modus, nämlich Filmmaker, durchgeführt, jedoch – wie so oft – bedeutet dies nicht automatisch ein perfektes Bild direkt aus der Box. Im Fall des Hisense A6Q "verschluckte" dieser Modus bei alltäglichen SDR-Inhalten deutlich zu viel Blau. In der Praxis führte das zu einem Bild mit gelblich gefärbtem Weiß, besonders sichtbar auf großen, hellen Flächen. Dies ergibt sich nicht aus falschen Annahmen des Filmmaker-Modus selbst oder aus der Vision der Filmemacher, sondern aus den werkseitigen Einstellungen, die einer Korrektur bedürfen.
Zusätzlich betrachtet man die Sättigungseigenschaften sowie den Gammaverlauf in SDR und die EOTF in HDR-Inhalten, so sieht man eine leichte Tendenz zur Aufhellung der meisten Szenen. Das Bild erscheint dadurch oft heller, als es sein sollte, und verliert etwas an Natürlichkeit. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine professionelle Kalibrierung durchzuführen, um das richtige Farbenbalancieren und eine korrekturierte Helligkeitseigenschaft wiederherzustellen.

Samsung bietet eine ganze Reihe von Bildmodi und -funktionen, dennoch empfehlen wir traditionell die Wahl des FILMMAKER-Modus, besonders wenn es einem auf die getreue Wiedergabe der Intentionen der Filmemacher ankommt. Ab Werk ist der Fernseher wirklich gut abgestimmt, obwohl es kleine Unzulänglichkeiten gibt. Dabei geht es vor allem um eine leichte Abweichung des Weißabgleichs bei SDR-Inhalten sowie um eine leicht zu niedrige Gamma-Einstellung. In der Folge wirkt das Bild in dunkler Umgebung gegenüber dem Referenzwert 2,4, der beim Filmsehen bei ausgeschaltetem Licht gilt, etwas zu hell. Das sind natürlich Kleinigkeiten, denn die allgemeine Farbwiedergabe bleibt auf sehr hohem Niveau und die Fehler in den ColorChecker-Messungen sind nicht groß. Wir wissen jedoch, dass man von einem Bildschirm dieser Klasse wie dem S99H noch mehr erwarten kann und sollte, deshalb haben wir ihn professionell kalibriert.

Color reproduction after calibration

7.5/10

9.6/10

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

The photos show how movies look on the TV. Pay attention to black detail visibility, colors, and shadow tint.

Die Farben nach der Kalibrierung im Hisense A6Q sind zweifach zu bewerten, da alles von der Art der Inhalte abhängt. Bei SDR-Materialien ist der Effekt wirklich sehr gut. In alltäglichen Programmen, Serien und Filmen sind ernsthafte Farbprobleme kaum zu finden. Es gelang, das gelbe Gefärbt effektiv zu entfernen, und der Fernseher hörte auch auf, das gesamte Bild aufzuhellen. Dadurch zeigte der ColorChecker-Test Fehler unter dem Delta-Wert von 2, und das sind bereits hervorragende Ergebnisse, die von einer sehr hohen Bildqualität bei Standardinhalten sprechen. Leider sieht die Situation bei HDR-Materialien deutlich schlechter aus. Ja, es gelang, den Weißabgleich zu korrigieren und den Verlauf der EOTF-Kurve zu verbessern, jedoch bleiben die Einschränkungen des Panels unüberwindbar. Das Fehlen der Unterstützung für ein breites Farbspektrum führt dazu, dass der Fernseher immer noch ziemlich erhebliche Farbfehler erzeugt. Teile der Farben kann der Bildschirm einfach nicht anzeigen, weshalb sie weniger gesättigt erscheinen, als sie sollten. Schade, denn selbst ein einfacher PFS- oder QLED-Filter würde zu einem deutlich besseren Endresultat führen. Die Schlussfolgerung ist also einfach – für SDR-Inhalte eignet sich der A6Q nach der Kalibrierung wirklich sehr gut, während das Anschauen von HDR-Inhalten immer noch mit einer gewissen Distanz betrachtet werden sollte.

Nach einer professionellen Kalibrierung wirkt der FILMMAKER-Modus geradezu perfekt. Da Samsung eine umfangreiche Palette erweiterter Kalibrierungsfunktionen bietet, konnten wir die Farben auf ein nahezu perfektes Niveau abstimmen. Vor allem ist es uns gelungen, den Weißabgleich und den Gammaverlauf anzugleichen, was sich in einem deutlich besseren Kontrast und einer natürlichen Bildplastizität niederschlug. In diesem Profil gibt es wirklich nichts, woran man etwas auszusetzen oder als Mangel ansehen könnte. Nach der Kalibrierung kann der S99H ein praktisch vorbildliches Bild präsentieren.

Smoothness of tonal transitions

7.6/10

9.6/10

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

These are selected scenes that show smooth tonal transitions from one color to another. If you see distinct banding, it’s the TV panel’s fault.

Die Situation mit den tonal Übergängen im Hisense A6Q ist ziemlich untypisch. Klassische, farbige Gradienten schneiden wirklich gut ab und bei der täglichen Nutzung ist es schwer, klare Probleme bei ihnen zu finden. Viel größere Schwierigkeiten treten erst in anspruchsvolleren Szenen mit vielen Graustufen und bewegten Elementen auf. Ein gutes Beispiel dafür ist der Film „Der Revenant“. In dem Moment, in dem der Schauspieler über eine dunkle Lichtung läuft, entsteht um seine Silhouette herum eine sehr unschöne Treppenbildung, die einer grauen, hässlichen Aura ähnelt und die tonal Übergänge deutlich schneidet. Dieser Effekt sieht unnatürlich aus und kann die Aufmerksamkeit des Zuschauers effektiv ablenken, wodurch der Eindruck der Szene gestört wird.

Beim Samsung S99H wirken die Tonwertübergänge sehr flüssig. Am besten schneiden helle Szenen ab, in denen die aufeinanderfolgenden Abstufungen sehr glatt und ohne sichtbare Stufen ineinander übergehen. In dunkleren Passagen ist es ebenfalls gut, wenngleich hin und wieder kleine Unvollkommenheiten zu sehen sind. Im Alltag fallen diese jedoch praktisch nicht auf. Außerdem ist anzumerken, dass dies eine der Stärken von QD-OLED-Panels ist. Im Vergleich zu WOLED-Panels bewältigen sie Übergänge im Bereich des Schwarz deutlich leichter, wo konkurrierende Panels von LG Display häufiger Posterisierung und ungleichmäßige Abstufungen zeigen.

Image scaling and smoothness of tonal transitions

5/10

7.5/10

Image without overscan on the SD signal
OK
No
Smooth transition function
No
OK

Smooth transition function

The match photo shows how the TV smooths weak tonal transitions in low-quality video.

Image scaling SD (576i)

The model photo shows how it handles upscaling of SD material.

Upscaling bei ChooseTV A6Q funktioniert wirklich anständig für einen Fernseher in dieser Preisklasse. Materialien mit niedrigerer Auflösung werden korrekt auf eine höhere Auflösung „hochgezogen“, und das Bild bleibt lesbar, ohne künstliches Schärfen der Kanten oder das für billige Modelle typische „Oversharpening“. Leider sieht die digitale Verarbeitung deutlich schlechter aus. In der Praxis ist es schwer, hier von einer fortgeschrittenen Glättung von Artefakten oder der Maskierung problematischer tonal Übergänge zu sprechen. Bei stark komprimierten Filmen – insbesondere denen von YouTube – hat der Fernseher praktisch Schwierigkeiten mit der Reduzierung von Kompressionsblöcken und unerwünschten Treppeneffekten, wodurch die Mängel des Materials deutlich sichtbar sind. A6Q skaliert das Bild gut, aber was die digitale Verarbeitung betrifft, lässt es den Benutzer allein mit der Qualität der Quelle.

Für Upscaling und die digitale Bildverarbeitung ist der hauseigene Prozessor Samsung NQ4 Gen3 zuständig. Beim Hochskalieren von Material mit niedrigerer Auflösung auf 4K macht er seine Sache wirklich gut. Das Bild ist scharf, wirkt dabei aber weder künstlich noch übertrieben scharf. Eine ziemlich spezifische Schwäche zeigt sich bei sehr altem Material, das in 480p oder niedriger aufgezeichnet wurde. In solchen Fällen kann der Fernseher die Bildränder leicht beschneiden.

Der Prozessor kommt auch ganz gut mit Artefakten in Material mit niedriger Bitrate zurecht, zum Beispiel in stark komprimierten Videos von YouTube. Die Funktion zur Rauschreduzierung glättet das Bild wirkungsvoll und reduziert Posterisierung, arbeitet dabei jedoch ziemlich aggressiv. Sie kann nicht nur unerwünschte Artefakte entfernen, sondern auch einen Teil feiner Details und sogar das natürliche Filmkorn. Wir haben uns, um die größtmögliche Treue zum Quellmaterial zu bewahren, entschieden, sie nicht zu nutzen. Wenn jedoch jemand mehr Wert auf ein sauberes, möglichst glattes Bild legt als auf das Bewahren aller Details, kann sie sich als nützlich erweisen.

Blur and motion smoothness

4.3/10

8.5/10

Maximum refresh rate of the panel
60Hz
165Hz
Film motion smoothing option
OK
OK
Blur reduction option
No
OK
BFI function 60Hz
No
Yes, 60Hz (image flickers)
BFI function 120Hz
No
No
Brightness drop with BFI
-%
50%

Blur (native resolution, maximum refresh rate):

Blur (BFI function enabled):

Image flickers in this mode

Blur (1080p@120Hz):

Blur (4K@165Hz):

Die Bewegungsflüssigkeit des Hisense A6Q ist… nun ja — ziemlich durchschnittlich. Es handelt sich um einen Fernseher mit nativer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz in 4K, weshalb die Bewegung von Objekten auf dem Bildschirm nicht immer ideal flüssig aussieht. In dynamischen Szenen in Filmen oder im Sport sieht man, dass dies nicht die Stärke dieses Modells ist. Bei Inhalten in 1080p nach Anschluss einer Konsole oder eines Computers sieht die Situation deutlich besser aus, da das A6Q dann sogar mit 120 Hz arbeiten kann. Das ist ein großer Vorteil, besonders für Gamer. Trotzdem bleibt die Schärfe der Bewegung weiterhin zu wünschen übrig, das Nachziehen ist deutlich, und die Reaktionszeit des Panels zeigt, dass es nicht zu den Stärken dieses Fernsehers gehört.

Ein weiterer großer Vorteil organischer OLED-Panels ist die sehr gute Bewegungsdarstellung. Dank der nahezu sofortigen Reaktionszeit der Pixel verwischt der Samsung S99H praktisch nicht. Bei schnell bewegten Objekten treten keine sichtbaren Nachbilder oder ziehenden Konturen auf, deshalb eignet sich der Fernseher sowohl beim Sport als auch beim Gaming sehr gut. Ein Manko von OLED-Bildschirmen gegenüber LCD ist jedoch die Wiedergabe von Material mit niedriger Bildrate. Bei sehr langsamer Kamerabewegung kann das Bild deutlich „ruckartig“ wirken. Das lässt sich jedoch recht effektiv durch Zwischenbildberechnung abmildern. Samsung erlaubt, die Reduzierung von Ruckeln und Unschärfe separat einzustellen, sodass sich leicht ein Kompromiss zwischen flüssigerem Bild und dem Erhalt des filmischen Charakters des Materials finden lässt.

Console compatibility and gaming features

6.3/10

9.6/10

  • ALLM
    Yes
    Yes
  • VRR
    Yes
    Yes
  • VRR range
    48 - 60Hz
    48 - 165Hz
  • Dolby Vision Game Mode
    Yes
    No
  • Correct implementation of HGIG
    No
    Yes
  • 1080p@120Hz
    Yes
    Yes
  • 1440p@120Hz
    No
    Yes
  • 4K@120Hz
    No
    Yes
  • Game bar
    Yes
    Yes

Wie bei einem so günstigen Fernseher kann der Hisense A6Q wirklich überraschen, was er den Spielern bietet. In 4K läuft er nur bei 60 Hz, aber wenn das Spiel in den Leistungsmodus wechselt und auf 1080p runtergeht, kann das Panel sogar mit 120 Hz arbeiten. In dieser Preisklasse ist das ein großer Pluspunkt, denn die meisten Titel auf Konsolen erreichen ohnehin kein stabiles 4K bei 120 Bildern. In der Praxis spielen wir tatsächlich in 1080p, und hier bietet der A6Q bereits sehr angenehme Spielerlebnisse. Dazu kommen einige Funktionen, die man normalerweise bei teureren Modellen findet: ALLM, VRR und Dolby Vision Gaming für die Xbox Series X/S. Alles wurde an einem Ort im einfachen und bequemen Game Bar zusammengefasst, sodass man sich nicht durch das gesamte Menü wühlen muss. Für so ein günstiges Gerät ist es wirklich ein solides Set für Spieler — vielleicht nicht für die anspruchsvollsten, aber für Gelegenheitszocker auf jeden Fall genau richtig.

Samsung S99H is also an excellent TV for gamers. It offers almost every useful feature... well, maybe except the obvious lack of Dolby Vision for Xbox consoles. It's equipped with four fully functional HDMI 2.1 ports with the full 48 Gbps bandwidth. Thanks to that we can easily use frame-rate synchronization VRR and automatic low-latency mode (ALLM). This year Samsung also has no issues with proper HGiG support, so HDR setup on a console is quick and without unnecessary complications. Samsung is also known for interesting extras in its TVs. In the Game Bar menu you'll find options to add an on-screen crosshair, enlarge the mini-map, or change the aspect ratio of the displayed image (PC).

Particularly noteworthy is Samsung's feature: Game Motion Plus. It's Samsung's proprietary motion-smoothing system that uses interpolation to increase smoothness in games. Input lag then rises to around 40 to 50 ms (depending on the strength of the setting), which is an excellent result compared to the competition. The system makes gameplay noticeably smoother. So if someone has their eye on a demanding game (e.g., GTA 6 😉) that runs at only 30 frames per second on console, the S99H can display it much more smoothly than competing models.

Input lag

9.7/10

10/10

SDR

1080p60
14 ms
10 ms
1080p120
21 ms
5 ms
2160p60
14 ms
10 ms
2160p120
5 ms

HDR

2160p60
14 ms
10 ms
2160p120
5 ms
4320p60

Dolby Vision

2160p60 DV
15 ms
2160p120 DV

Der Input-Lag beim Hisense A6Q ist wirklich sehr gut. Die Verzögerung liegt unter 15 ms, was für ein so preisgünstiges Modell eine hervorragende Leistung ist. Dadurch bleibt die Steuerung schnell, präzise und vollständig reaktionsschnell. Das Spielen auf diesem Fernseher macht einfach Spaß, ohne die nervige Verzögerung zwischen der Bewegung des Pads und der Reaktion auf dem Bildschirm. Für so ein billiges Gerät — ein riesiges Plus.

Der Input-Lag ist unabhängig von der gewählten Bildwiederholfrequenz sehr gering. Bei einem 120-Hz-Signal haben wir etwa 5 ms gemessen, bei 60 Hz rund 10 ms. Nach Anschluss eines Computers und Einstellung auf 165 Hz waren die Werte noch niedriger. Die Reaktion auf Bewegungen des Controllers oder der Maus ist nahezu sofort, sodass sich der Samsung S99H diesbezüglich sogar für sehr schnelle und anspruchsvolle Spiele eignet.

Compatibility with PC

5.6/10

8.8/10

Chroma 444 (max. resolution and refresh rate)
Yes
Yes
Font clarity
Very Good
Good
Readability of dark text and shapes
Good
Very Good
Input lag in PC mode (4K, max. refresh rate)
14ms
5ms
Matrix subpixel arrangement
BGR
RGB (QD-OLED)
Max refresh rate
60Hz
165Hz
G-Sync
No
Yes

The photo shows the legibility of small fonts. Ideally, lines should be the same thickness on both light and dark text, with minimal pixel gaps.

Für die Arbeit mit dem Hisense A6Q eignet sich erstaunlich gut. Die Schriftarten sind klar, die Konturen verschwommen nicht, die Augen ermüden nicht — man kann ruhig damit arbeiten, im Internet surfen oder sogar länger in Word oder Excel arbeiten. Hier ist es wirklich schwer, etwas auszusetzen. Was das Spielen von PC betrifft, sieht die Situation genau so aus, wie wir es zuvor bei den Konsolen beschrieben haben: Es ist kein Bildschirm für die anspruchsvollsten Spieler. Dazu kommt noch ein weiterer Nachteil: A6Q unterstützt keine G-Sync-Synchronisation, sodass mit NVIDA-Karten die Frames nicht synchronisiert werden. Man kann spielen, aber empfindliche Personen könnten das Ruckeln bemerken.

Der S99H eignet sich auch sehr gut als großer Monitor, der an einen Computer angeschlossen wird. Das liegt vor allem an der vollständigen Unterstützung für die Bildsynchronisation: Es gibt sowohl AMD FreeSync Premium Pro als auch eine reibungslose Zusammenarbeit mit G-Sync bei NVIDIA-Grafikkarten. Zusätzlich erlaubt der Fernseher eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz, was für PC-Spieler ein willkommener Bonus ist. Einziges spezifisches Merkmal von QD-OLED-Panels bleibt die charakteristische dreieckige Anordnung der Subpixel. Deshalb ist die Schärfe sehr kleiner Schrift bei sehr geringer Betrachtungsdistanz nicht ideal. Angesichts der Größe des S99H wird dieser Fernseher jedoch kaum direkt auf einem Schreibtisch stehen. Bei Arbeit oder Spiel aus einer Entfernung von mehr als einem Meter spielt das keinerlei Rolle mehr.

Viewing angles

3.1/10

9.9/10

Brightness drop at an angle of 45 degrees
70%
12%

Die Blickwinkel des Hisense A6Q sind genau so, wie man es von einem VA-Panel erwarten würde, also eher schwach. Es reicht aus, ein wenig zur Seite zu rutschen, damit die Schwarztöne anfangen zu erhellen und die Farben an Sättigung verlieren. Leider ist das einfach der Preis, den man für hohen nativen Kontrast in solchen Panels zahlt. Von der Front sieht das Bild sehr gut aus, von der Seite hingegen deutlich schlechter. Wenn du also planst, hauptsächlich zentral von der Couch aus zu schauen — wird es kein Problem geben. Bei einer größeren Anzahl von Zuschauern, die seitlich sitzen, wird der Kompromiss sichtbar.

Die Blickwinkel beim S99H sind einfach hervorragend und das ist dem eingesetzten QD-OLED-Panel zu verdanken. In dieser Hinsicht gehört er zur absoluten Spitze auf dem Markt. Selbst bei extrem flachem Betrachtungswinkel bleibt das Bild sehr gut lesbar, und Verluste bei Helligkeit oder Farbsättigung sind kaum spürbar. Das ist ein typisches Merkmal von QD-OLED-Panels und ein Vorteil gegenüber klassischen WOLED-Displays, bei denen die Blickwinkel etwas schlechter ausfallen.

Daytime performance

5/10

8/10

Panel finish
Satin
Matte
Reflection suppression
Decent
Very Good
Black levels during daytime
Good
Average

Panel brightness

Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED): 851 cd/m2

Hisense A6Q: 341 cd/m2

Durch die satiniert Oberfläche des A6Q-Bildschirms kommt er recht gut mit der Reduzierung von Reflexionen zurecht. Unter typischen Tagesbedingungen kann man bequem fernsehen, ohne mit Reflexionen kämpfen zu müssen. Man muss jedoch bedenken, dass dies kein Bildschirm für sehr helle Wohnzimmer ist. Eine Helligkeit von etwa 350 Nits kann einfach zu niedrig sein, um sich gegen starkes Sonnenlicht durchzusetzen. In einem gut beleuchteten Raum kann das Bild verblasst wirken, und der Kontrast wird deutlich schwächer sein als am Abend. Für mäßig helle Zimmer - ca. Für stark beleuchtete - eher nicht.

Eine der wichtigsten und markantesten Eigenschaften von Samsungs OLEDs (einschließlich des hier getesteten S99H) ist die matte Bildschirmbeschichtung. Das ist derzeit eine der besten Lösungen auf dem Markt, wenn es darum geht, Reflexionen so effektiv wie möglich zu reduzieren. Ganz gleich, ob der Raum große Fensterflächen hat oder Lampen eingeschaltet sind, alle Lichtreflexe werden sehr zuverlässig gestreut. Das hat jedoch seinen Preis. Durch das matte Finish und die Besonderheiten der QD-OLED-Panels (die bei hellem Umgebungslicht leicht einen kirschfarbenen Ton annehmen können) verlieren Schwarzwerte tagsüber etwas an Tiefe und Farbintensität. Es ist jedoch anzumerken, dass dieses Phänomen vor allem dann auftritt, wenn sehr starkes, direktes Licht auf das Panel fällt. Zum Glück ist der S99H ein extrem heller OLED-Fernseher, in dieser Hinsicht vergleichbar mit den besten Mini LED-Displays auf dem Markt. Seine durchschnittliche Helligkeit bei alltäglichen SDR-Inhalten erreicht nahezu 850–900 Nits, sodass der Fernseher auch in einem stark sonnenbeschienenen Wohnzimmer mühelos zurechtkommt.

Panel details

Backlight Type
White LED
QD-OLED
Software version during testing
V0004.09.01W.P0617
1204
Image processor

Subpixel Structure:

Panel uniformity and thermal imaging:

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Review Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED) TV Panel details

Hisense A6Q

Samsung OLED S95H (S99H) (QD-OLED)

TV features

7.8/10

7.8/10

  • System
    VIDAA
    Tizen
  • System performance
    Good
    Very good
  • HDMI inputs
    3 x HDMI 2.0, 0 x HDMI 2.1
    0 x HDMI 2.0, 4 x HDMI 2.1 48Gbps
  • Other inputs
    RCA (Chinch)
  • Outputs
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio), eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Network Interfaces
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
    Wi-Fi 2.4GHz, Wi-Fi 5GHz, Ethernet (LAN) 100Mbps
  • TV reception
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C
    DVB-T, DVB-T2, DVB-S, DVB-S2, DVB-C

Classic features:

  • Recording to USB (terrestrial TV)
    No
    No
  • Recording programming
    No
    No
  • Picture in Picture (PiP)
    No
    Yes
  • RF remote control (no need to aim)
    Yes
    Yes
  • Backlit remote control
    No
    No
  • Teletext
    Yes
    Yes
  • Audio only mode
    Yes
    Yes
  • Bluetooth headphones support
    Yes
    Yes
  • Simultaneous Bluetooth headphones & TV audio
    Yes
    Yes

Smart features:

  • AirPlay
    Yes
    Yes
  • Screen mirroring (Windows Miracast)
    Yes
    Yes
  • Voice search
    Yes
    Yes
  • Voice search in native language
    Yes
    Yes
  • Ability to connect a keyboard and mouse
    Yes
    Yes
Review Hisense A6Q TV features
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Sound connection options

  • HDMI audio
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
    eARC (HDMI), ARC (HDMI)
  • Other audio outputs
    Toslink (Optical audio), Mini-Jack (Headphones)
    Toslink (Optical audio)
  • Wireless audio
    Bluetooth
    Bluetooth

Supported audio formats (external HDMI eARC audio):

  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    Yes
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    Yes
    Yes
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Senior accessibility

  • Numeric keyboard on TV
    Yes
    No
  • Font size adjustment
    Yes
    Yes
  • Audio description
    Yes
    Yes

Das Vidaa-System im Hisense A6Q funktioniert wirklich effizient und schnell. Das Menü reagiert ohne spürbare Verzögerungen, die Anwendungen starten flüssig, und die tägliche Nutzung des Fernsehers frustriert nicht. Wir haben Zugriff auf die wichtigsten VOD-Anwendungen wie Netflix, YouTube oder Prime Video, sodass es für die Grundnutzung an nichts fehlt. Das Ganze ist einfach, übersichtlich und sogar weniger technikaffine Personen finden sich schnell darin zurecht. Interessanterweise unterstützt der A6Q trotz der nach wie vor geringeren Popularität von Vidaa bei uns die meisten wichtigen Funktionen. AirPlay funktioniert hier, es gibt Screen Mirroring und sogar die Sprachsuche auf Polnisch. Dank dessen fühlt man trotz der „Frische“ des Systems auf unserem Markt praktisch keine größeren funktionalen Mängel, und der Fernseher kann sehr bequem im Alltag genutzt werden. Es ist jedoch wichtig, die Liste der verfügbaren Anwendungen auf dem Vidaa-System im Auge zu behalten. Es ist kein offenes System wie GoogleTV, daher finden wir hier nicht tausende von Anwendungen wie in konkurrierenden Lösungen.

Smart-Funktionen: Tizen

Das Tizen-System läuft auf dem S99H außerordentlich schnell und stabil. Besonders lobenswert ist die breite Unterstützung drahtloser Protokolle: Hier gibt es sowohl Apple AirPlay als auch die kürzlich hinzugefügte Unterstützung für Chromecast. Tizen selbst lässt sich heute kaum etwas in Bezug auf die Verfügbarkeit von Apps vorwerfen. Der Katalog umfasst alle gängigen Streamingdienste und steht dem Funktionsumfang von Google TV in dieser Hinsicht in nichts nach.

Art-Modus (Tryb Sztuka)

Der S99H ist der erste OLED-Fernseher von Samsung, der mit einem dedizierten Art-Modus ausgestattet wurde, der bisher hauptsächlich aus der Serie The Frame bekannt ist. Das ist eine ziemliche Überraschung, denn die meisten Hersteller von Fernsehern mit organischen Panels raten eher davon ab, statische Grafiken über längere Zeit anzuzeigen. Hier wird die Funktion offiziell beworben, was darauf hindeutet, dass Samsung sich der Widerstandsfähigkeit seines Panels gegenüber dauerhaften Nachbildern sicher ist. Der Zugriff auf die vollständige Kunstbibliothek erfordert leider ein kostenpflichtiges Abonnement. Es gibt jedoch eine einfache Lösung für dieses Problem: Lieblingsbilder oder eigene Fotos können kostenlos in den Gerätespeicher geladen und in der dafür vorgesehenen App als Hintergrund eingestellt werden. Außerdem verfügt das Gerät über einen Umgebungslichtsensor, der Helligkeit und Farbtemperatur des Bildschirms so anpasst, dass das dargestellte Bild ein echtes Gemälde oder einen Druck so realistisch wie möglich imitiert.

Alltägliche Bedienung und Fernbedienung

Alle klassischen TV-Funktionen des S99H sind gut umgesetzt, allerdings könnte die Bedienung bei Senioren nicht gut ankommen. Grund dafür ist die minimalistische Fernbedienung, die vollständig ohne herkömmliches Ziffernfeld auskommt. Der Vorteil der solarbetriebenen Fernbedienung ist jedoch ihre Funktion als Universalfernbedienung: Sie lässt sich problemlos koppeln und kann praktisch jedes an den Fernseher angeschlossene Gerät steuern, zum Beispiel Satellitenreceiver, Konsolen und Player.

Apps

7.7/10

9.3/10

OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
No
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
No
Apple_music
No
Eleven_sports
No
Xbox Game Pass
No
GeForce NOW
No
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link
OK
Disney_Plus
OK
Amazon_Prime_Video
OK
Player_TVN
OK
Polsat_Box_Go
OK
Canal_Plus_Online
OK
TVP_VOD
OK
Apple_TV_Plus
OK
SkyShowtime
OK
Rakuten
OK
CDA_Premium_Browser
OK
Spotify
No
Tidal
OK
Netflix
OK
YouTube
OK
HBO_MAX
No
Kodi
OK
Apple_music
OK
Eleven_sports
OK
Xbox Game Pass
OK
GeForce NOW
OK
Amazon Luna
OK
Boosteroid
No
Steam Link

Playing files from USB

8.3/10

8.8/10

Supported photo formats:

JPEG
Yes
Yes
HEIC
No
No
PNG
Yes
Yes
GIF
Yes
No
WebP
Yes
No
TIFF
Yes
No
BMP
Yes
Yes
SVG
No
No

Maximum photo resolution:

4 Mpix
Yes
Yes
6 Mpix
Yes
Yes
8 Mpix
Yes
Yes
10 Mpix
No
Yes
12 Mpix
No
Yes
16 Mpix
Yes
Yes
20 Mpix
No
Yes
24 Mpix
No
Yes
28 Mpix
No
Yes
32 Mpix
Yes
Yes

Der integrierte Mediaplayer im Hisense A6Q funktioniert wirklich ganz gut. Er verarbeitet ohne größere Probleme die meisten Video-, Audio- und Bilddateien, sodass man zum schnellen Abspielen eines Films von einem USB-Stick oder zum Ansehen von Fotos problemlos darauf zugreifen kann. Man muss nicht sofort externe Anwendungen installieren, um diese Funktion normal nutzen zu können. Der einzige seltsame Nachteil tritt bei Bildern auf — wenn sie in bestimmten, weniger gängigen Auflösungen aufgenommen wurden, kann der Fernseher sie einfach nicht anzeigen. Das ist ein recht seltsames Verhalten, deshalb sollte man das im Hinterkopf behalten, besonders wenn jemand plant, Fotos anzusehen, die mit einer Kamera gemacht wurden, die bestimmte Auflösungen unterstützt.

Der eingebaute Medienplayer des S99H arbeitet zuverlässig und schnell. Der Fernseher bewältigt mühelos die meisten gängigen Video- und Audioformate und sorgt für eine flüssige Wiedergabe ohne Ruckeln. Einzige Einschränkungen gibt es bei der Unterstützung bestimmter Fotoformate auf einem externen Speichermedium. Der Fernseher reagiert bei Dateien im Apple-Format HEIC ziemlich eigenartig... obwohl die Miniaturansichten im Dateibrowser korrekt angezeigt werden, führt der Versuch, ein Foto in voller Größe zu öffnen, zum Einfrieren der Benutzeroberfläche. Das sieht nach einem Softwarefehler aus, den Samsung wahrscheinlich in einem der kommenden Updates beheben wird.

Sound

6/10

8.7/10

  • Maximum volume
    86dB
    95dB
  • Dolby Digital Plus 7.1
    Yes
    Yes
  • Dolby True HD 7.1
    Yes
    No
  • Dolby Atmos in Dolby Digital Plus (JOC)
    No
    Yes
  • Dolby Atmos in Dolby True HD
    No
    No
  • DTS:X in DTS-HD MA
    Yes
    No
  • DTS-HD Master Audio
    Yes
    No

Was den Sound betrifft, werden wir niemanden belügen: Hisense A6Q spielt in Bezug auf die Qualität nicht herausragend. Der Klang ist eher einfach und ohne größere Highlights, aber eines muss man ihm zugestehen: Er kann wirklich laut sein. Dazu sind die Mitteltonbereiche ganz passabel, sodass die Dialoge klar und deutlich sind. In der Praxis wird dieser Fernseher als einfacher Bildschirm für klassisches Fernsehen sehr gut funktionieren, besonders für Senioren, die Lautstärke und deutliche Sprache mehr schätzen als räumliche Effekte oder tiefen Bass. Eine schöne Ergänzung ist auch die Lizenz für DTS, auf die Hisense trotz des niedrigen Preises des Fernsehers nicht gespart hat. Dadurch müssen Personen, die ein Heimkino oder einen DVD/Blu-ray-Player anschließen, sich keine Sorgen machen, dass es an Unterstützung für räumlichen Sound mangelt. Man muss jedoch klar sagen, dass „räumlicher Sound“ in der Ausführung des Fernsehers hier hauptsächlich aus rechtlichen Gründen existiert — den echten Effekt erzielt man erst mit externem Audio-Equipment.

Für ein so schlankes Design spielt der Samsung S99H überraschend gut. Anfangs waren wir selbst erstaunt, dass aus einem so flachen Bildschirm ein derart kräftiger Klang zu holen ist. Wichtig ist, dass sogar Bass vorhanden ist, wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass es sich um eingebaute TV-Lautsprecher und nicht um ein dediziertes Heimkinosystem handelt. 😉 Der Fernseher unterstützt problemlos die Dekodierung von Dolby Atmos sowie das hauseigene System Q-Symphony. Damit lässt sich das Display leicht mit einer Soundbar von Samsung (oder den neuen Lautsprechern der Studio-Serie) koppeln, sodass die eingebauten Lautsprecher gemeinsam mit der externen Audioanlage spielen. Für den täglichen Gebrauch und normales Fernsehen ist externe Audiotechnik jedoch nicht sofort erforderlich. Traditionell fehlt bei Samsung die Unterstützung des Formats DTS. Für Nutzer, die ausschließlich streamen, dürfte das kaum ins Gewicht fallen, für Fans physischer Medien und Blu-ray-Discs ist das jedoch ein spürbarer Nachteil.

Sound Quality Test

Acoustic Measurements

86dBC (Max)

75dBC

95dBC (Max)

75dBC

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